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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Samstag 22. September 2018, 21:09 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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21.09.2018  Zitat: Viel gelernt – YB sucht nach dem 0:3 in der Champions League gegen ManUnited die Fehler bei sich
Obwohl die Young Boys im Spiel gegen Man United einen starken Auftritt hingelegt haben, gingen sie am Ende ohne Sieg nach Hause. Doch anstatt sich etwa über den Entscheid des Schiedsrichters nach vermeintlichem Handspiel aufzuregen, suchen die Young Boys die Fehler bei sich.
Natürlich wollte José Mourinho die Szene nicht genau gesehen haben. «Ich kann mich nicht dazu äussern», sagte der Trainer von Manchester United. Angesprochen war die Aktion von Kevin Mbabu, die Schiedsrichter Deniz Aytekin mit einem Penalty gegen die Berner geahndet hatte. Luke Shaw hatte dem YB-Rechtsverteidiger den Ball aus drei Metern Entfernung scharf gegen den angelegten Arm geschossen. Wäre ein solcher Penalty gegen sein Team gepfiffen worden, hätte Mourinho garantiert alles ganz genau beobachtet und den Schiri zur Schnecke gemacht.
YB-Trainer Gerardo Seoane gab sich indes zurückhaltend. Er wollte wohl nicht als schlechter Verlierer dastehen. «Ich war überrascht, als der Schiedsrichter pfiff. Das war ein ziemlich harter Entscheid», sagte er nur.
Nein, kein harter, sondern ein falscher Entscheid. Leider einer von der Sorte, wie sie heute viel zu oft vorkommen. Offenbar haben zu viele Schiedsrichter selber nie Fussball gespielt. Sonst wüssten sie, dass es unmöglich ist, einem aus kürzester Distanz hart getretenen Ball auszuweichen. Auf dem Schulhof jedenfalls gab es in solchen Situationen nie Diskussionen. «Angeschossen! Kein Hands, kein Penalty!», lautete die damals von allen akzeptierte Regelauslegung. Frei nach dem gesunden Menschenverstand.
Arger Dämpfer für die YB-Fans
In Bern aber versetzten Aytekins Entscheid und der von Pogba souverän verwandelte Penalty der Stimmung einen argen Dämpfer. Es wäre natürlich übertrieben zu behaupten, der Referee habe die Partie entschieden. Aber massgeblich beeinflusst halt schon. Übrigens: Der Deutsche hatte bereits 2014 den FC Basel auf die Palme getrieben, als er Geoffroy Serey Die in Sofia gegen Ludogorez Rasgrad nach 20 Minuten völlig unangemessen vom Platz gestellt hatte und die Schweizer danach 0:1 verloren. Aytekin war auch jener Mann, der mit seinen Fehlentscheiden 2017 entscheidend mitgeholfen hatte, dass der FC Barcelona gegen PSG das Wunder schaffte, mit einem 6:1-Heimsieg das 0:4 von Paris zu korrigieren.
Es war am Ende eines Abends, den ein frech aufspielendes YB mit einer starken ersten halben Stunde vielversprechend lanciert hatte, bemerkenswert, wie die Berner es vermieden, den Schiedsrichter zu thematisieren. «Wir waren nicht effizient genug», sagte Seoane. «Und dann liess der Gegner eben seine Klasse aufblitzen. Aber wir lernen in jedem Spiel dazu. Wir müssen unsere Tormöglichkeiten nützen, aber das hat auch mit Technik unter Druck zu tun.» Und sie hätten erlebt, wie schwierig es bei dieser Intensität sei, defensiv die Konzentration über 90 Minuten hochzuhalten. «Dieses 0:3 zeigt, dass wir noch einiges besser machen müssen», sagte Seoane.
YB wie der FCZ und GC
Zu Hause mit drei Toren Differenz verloren hatten bei ihren Champions-League-Debüts auch der FCZ, als es 2009 im Letzigrund gegen Real Madrid ein 2:5 absetzte, und 16 Jahre zuvor GC beim 0:3 im Hardturm gegen Ferencvaros Budapest. Auch der FC Thun verlor 2005 bei seiner Königsklassenpremiere. Allerdings auswärts und beim FC Arsenal ziemlich ehrenvoll und knapp mit 1:2. Der FC Basel bleibt somit der einzige Schweizer Klub, der einst mit Pauken und Trompeten in die Champions League eingezogen ist: 2002 hatte er im neuen St. Jakob-Park Spartak Moskau 2:0 besiegt.
Innenverteidiger Steve von Bergen sagte: «Fussball kann manchmal hart sein. Wir haben in der ersten Halbzeit fast alles richtig gemacht und liegen in der Pause dennoch 0:2 zurück.» Goalie David von Ballmoos sagte: «Es ist brutal. Ich kassiere drei Tore und kann mich kein einziges Mal auszeichnen.» Stimmt, gegen die beiden Treffer von Pogba und das 0:3 von Martial war der Emmentaler chancenlos. Ganze fünf Bälle kamen insgesamt auf sein Gehäuse.
Von Bergen, ganz Captain, forderte sein Team auf, aus den Fehlern zu lernen und sofort wieder aufzustehen: «Wir haben in der Champions League noch fünf Chancen, es besser zu machen.» Die nächste schon in knapp zwei Wochen am 2. Oktober. Doch selbst wenn bei Juventus Ronaldo gesperrt fehlen wird, scheinen die Chancen gering, in Turin einen Coup zu landen.
Der FCB noch immer ein Titelkandidat
Doch halt! Wie war das vor neun Jahren schon wieder mit dem FCZ nach der Klatsche gegen Real? Auch er hatte im zweiten Spiel nach Italien reisen müssen und dort, im GiuseppeMeazza-Stadion, das Wunder geschafft, die grosse AC Milan mit Seedorf, Pirlo und Inzaghi durch ein Absatztor von Hannu Tihinen zu besiegen.
Von solchen Ausblicken will YB allerdings noch nichts wissen. Am Sonntag kommt in der Super League der FC Basel zum Spitzenspiel nach Bern. Bereits sind mehr als 26 000 Tickets verkauft. «Der Fokus liegt ab sofort ganz auf dieser Partie. Der FCB ist noch immer ein Titelkandidat», sagte Seoane. https://www.aargauerzeitung.ch/sport/vi ... -133190799
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shalako
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Verfasst: Samstag 22. September 2018, 21:10 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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21.09.2018  Zitat: #40 Die Heldengeschichte von Bern
Die vier Berner Autoren Pedro Lenz, Bänz Friedli, Bernhard Giger und Klaus Zaugg begleiteten YB auf dem Weg zum Meistertitel. Nun geniessen sie die Champions League.
Es ist nicht einfach, eine 0:3-Heimniederlage schönzureden. Aber mit Zahlen allein lässt sich im Fussball nie die ganze Wahrheit erzählen. Fussball ist keine Mathematik, Fussball ist Literatur mit den Füssen, und ein 0:3 kann ganz unterschiedliche Geschichten erzählen.
Was die Berner Young Boys in ihrem allerersten Champions-League-Spiel geleistet haben, war heldenhaft. YB startete mutig, angriffig, schnell und respektlos. Die Stars von Manchester United hatten es Goalie De Gea zu verdanken, dass sie nicht schon früh in Rückstand gerieten. Und als Kevin Mbabu dem Weltmeister Paul Pogba resolut entgegentrat und ihm mit einem beinharten, aber fairen Tackling den Ball entriss, erhielt der YB-Spieler einen Szenenapplaus, wie man es sonst nur aus Stadien auf der britischen Insel kennt.
Über 30'000 Fans im ausverkauften Stade de Suisse trauten ihren Augen kaum, als sie sahen, mit welchem Tempo und welcher Spielfreude die Gelbschwarzen Mal um Mal Richtung De Gea wirbelten. Manch ein Fan begann zu träumen und United-Trainer José Mourinho zappelte aufgeregt an der Seitenlinie.
In diesen emotionalen Flächenbrand hinein legte Paul Pogba einen Löschteppich in Form eines Traumtors. Sein Kunstschuss, der in den Winkel passte, als sei er zuvor von einem Zimmermann vermessen worden, änderte den Verlauf einer Geschichte, die ein Berner Happy-End verdient gehabt hätte. Was folgte, waren ein frei erfundener Handspenalty, ein tapferes Aufbäumen der Young Boys und der Todesstoss von Martial zu einem Zeitpunkt, als YB hinten ein wenig öffnen musste.
War das nun eine schlimme Niederlage? Mitnichten! Das 0:3 vom Mittwochabend ist aus Berner Sicht ein klassisches Drama, in welchem die tragischen Helden geschlagen, emotional verwundet, körperlich ausgelaugt, aber erhobenen Hauptes vom Feld zogen. Jeder von ihnen kann in den Spiegel schauen und sagen: «Freunde! Wenn wir so weitermachen, kommt es gut, vielleicht sogar schon bald, zum Beispiel in Turin.» https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -133190765
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shalako
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Verfasst: Samstag 22. September 2018, 21:18 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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21.09.2018  Zitat: «Ich habe Mourinho zum Lächeln gebracht»
von Raphael Casablanca - Während dem CL-Knüller im Stade de Suisse sorgte ein Flitzer auf dem Spielfeld für Aufsehen und Lacher. Er entschuldigte sich am Tag danach für die Aktion.
Da musste selbst ManU-Trainer José Mourinho lächeln: In der 91. Minute der Champions-League-Partie YB gegen Manchester United vom Mittwoch flitzte ein Berner ManU-Fan auf das Spielfeld, hängte mit einem gewitzt geschlagenen Haken einen Security-Mitarbeiter ab – und bekam schliesslich einige Spieler der Red Devils hautnah zu sehen.
Errst nach zwei Umarmungen eingefangen
Der Berner Flitzer ist leidenschaftlicher Manchester-United-Fan und liess sich die Chance, sein Lieblingsteam in seiner Stadt zu sehen, nicht entgehen. «Eigentlich war es ziemlich einfach. Ich habe geschaut, wann Manchester gerade auf meiner Seite spielte – dann bin ich einfach aufs Feld gerannt», erzählte er Radio Bern 1 nach der Aktion.
Der junge Flitzer war schnell auf den Beinen und liess sich erst nach zwei Spieler-Umarmungen von den Sicherheitskräften einholen. «Ich habe mich daraufhin natürlich gestellt, da blieb ich kooperativ», erinnert er sich. Man habe ihn dementsprechend behandelt. Jedoch wurde er wegen seines ManU-Shirts von einigen YB-Fans mit Bier geduscht. Eines traf ihn gar am Kopf.
Ein surreales Erlebnis
Über die Höhe der Busse ist bisher noch nichts bekannt. «Die Polizei hat mir gesagt, es gebe nun Stadionverbot», so der Flitzer. 20 Minuten machte den jungen Mann am Tag nach der Aktion ausfindig: «Ich stehe zu meiner Aktion, empfehle aber niemande diese nachzuahmen. Es tut mir leid, wenn sich Menschen daran gestört haben. Bei denen entschuldige ich mich», gibt er zu verstehen. Er entschuldige sich auch bei den Spielern von YB und dem Verband. Er habe bewusst während einer Spielunterbrechung den Rasen betreten, um den Spielfluss nicht allzu fest zu stören.
«Es war keine Suffaktion», hält er fest. «Ich bin leidenschaftlicher Fan. Bei keiner anderen Mannschaft wäre ich aufs Spielfeld gerannt.» Die beiden Club-Legenden Juan Mata und Marouane Fellaini zu umarmen sei ein surreales Erlebnis gewesen. Am liebsten hätte er jedoch das zu dem Zeitpunkt bereits ausgewechselte Stürmertalent Marcus Rashford umarmt.
Sind weitere Aktionen geplant?
Würde er eine solche Aktion wieder machen? «Niemals, das war dieses eine Mal, jetzt ist gut. Ich habe Mourinho zum Lächeln gebracht – das hätte ich mir niemals erträumt.» https://www.20min.ch/schweiz/bern/story ... --27042867
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shalako
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Verfasst: Samstag 22. September 2018, 21:19 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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21.09.2018  Zitat: Pogba verwertet den fälligen Penalty
Ist das wirklich ein Handspiel von Mbabu?
Luke Shaw will eine Flanke über links in den Strafraum bringen, trifft dabei aber Kevin Mbabu. An der Hand? Darüber scheiden sich die Geister. Schiedsrichter Deniz Aytekin entscheidet auf Penalty. https://www.blick.ch/sport/pogba-verwer ... 77265.html
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shalako
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Verfasst: Samstag 22. September 2018, 21:32 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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21.09.2018  Zitat: YB musste vor Sponsoren kuschen
Uefa überklebt historisches Wankdorf-Plakat
BERN - Geht es um die eigenen Sponsoren, kennt die Uefa keine Gnade und macht auch vor fussballhistorischen Sternstunden nicht halt. Das müssen jetzt auch die YB-Fans feststellen.
Es ist der ganz grosse Fussball-Zirkus, der heute in Bern halt macht. Alles ist herausgeputzt für die Champions-League-Premiere der Young Boys, die am Abend die Gäste von Manchester United empfangen (Anpfiff um 21 Uhr). Wirklich alles?
Nicht ganz! Noch bevor die Spieler der beiden Teams überhaupt im Stade de Suisse angekommen sind, hatte nämlich bereits die Uefa als Organisator des Millionen-Wettbewerbs in den vergangenen Tagen die Austragungsstätte des heutigen Matchs inspiziert – und hat dabei ein unerwünschtes Detail entdeckt.
Es geht ausgerechnet um ein Bild der legendären Wankdorf-Uhr vom «Wunder von Bern», als Deutschland im WM-Final 1954 überraschend gegen Ungarn mit 3:2 gewann. Das Schwarz-Weiss-Foto erinnert als Plakat vor dem Stadion an die ehemalige Berner Kultstätte und ist bis heute ein beliebter Treffpunkt für YB-Fans.
YB hätte saftige Busse gedroht
Der Uefa hingegen war das Foto ein Dorn im Auge. Oder genauer: die alten Werbe-Schriftzüge, die darauf zu erkennen sind. Egal ob Toblerone, Longines, Pneu Continental oder Dar-Vida – alle Sponsoren vom damaligen Endspiel mussten im Vorfeld der Champions-League-Partie abgeklebt werden. Das Plakat gleicht nun einem Flickenteppich. Zu erkennen sind nur noch ein paar Zuschauer, das riesige Zifferblatt sowie das historische Resultat des Finals.
YB-Sprecher Albert Staudenmann bestätigt gegenüber BLICK das rigorose Vorgehen. «An Champions-League-Spieltagen haben die Sponsoren der Uefa ein Exklusivrecht. Im und um das Stadion mussten deshalb alle Werbeflächen von Nicht-Uefa-Sponsoren abgedeckt werden.» Andernfalls hätte man bei YB mit einer saftigen Busse rechnen müssen.
Bei den Berner Fans hofft man derweil heute auf dem Kunstrasen auf ein ähnliches Wunder wie anno 1954 auf dem Rasen des Wankdorfs. Dann wären der Uefa wohl auch die überklebten Erinnerungen an ihre ehemalige Heimat wieder verziehen. https://www.blick.ch/news/schweiz/bern/ ... 74176.html
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