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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 29. August 2018, 08:15 
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Endlich den Fluch besiegt

Die Young Boys haben sich erstmals für die Champions League qualifiziert. Ein Glück für die ganze Fussball-Schweiz.

Man mag die Champions League für einen ganz besonders unsympathischen Wettbewerb halten. Die Arroganz der grossen reichen Clubs, die den anderen nur die Brosamen überlassen. Es nützt nichts. Die Champions League bleibt im europäischen Fussball das Mass aller Dinge. Jeder will dabei sein. Auch die Young Boys. Ein erneutes Scheitern hätte geschmerzt. Finanziell wie sportlich. Weil es eine goldene Chance war, die vielleicht so schnell nicht mehr gekommen wäre. Entsprechend gross sind Freude und Erlösung.

Vor einem Jahr scheiterte YB an Moskau, und schon damals war der Widersacher in Reichweite. Es wurde nichts daraus, und irgendwie schien es, als würden die Berner international jenes Schicksal erleiden, das sie jahrelang national begleitet hatte: das Versagen im entscheidenden Moment. Nun haben sie den Fluch besiegt: mit Leidenschaft, einem coolen Stürmer namens Hoarau und ein bisschen Glück, weil lange Zeit ganz und gar nicht gut aussah, was auf dem Rasen in Zagreb zu sehen war. Am Ende war das alles egal.

Nun gibt es als Lohn eine schöne Stange Geld, 30 Millionen mindestens, und damit verbunden prächtige Aussichten. Spieler, die mit grösseren Ligen liebäugelten, werden sich einen Abgang aus Bern gut überlegen. Ein Rückschlag in der Meisterschaft, in die man so gut gestartet ist, ist nicht mehr zu befürchten. Und der Club rückt noch einmal ein Stück näher an Basel heran, nicht für ein Jahr oder zwei, sondern - falls der Geldsegen richtig angelegt wird - für etliche Spielzeiten. Das ist nicht nur für die Berner, sondern für den ganzen Schweizer Fussball ein Glück.

Der Erfolg von Zagreb ist aber nicht nur ein monitärer. Eine ganze Region darf sich nun auf ein wenig Aufregung freuen. Zu Besuch kommen nicht Ludogorets, Raz Grad oder Torpedo Kutaisi, sondern echte Fussballmarken. Möglich wäre eine Gruppe mit Bayern München, Neapel und Liverpool. Zum Beispiel. Aber wir wollen ja nicht übermütig werden und nehmen, was uns beschert wird.


https://www.derbund.ch/sport/fussball/E ... y/11241060

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 29. August 2018, 08:16 
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YB: Sterne vor Augen, Stolz in der Brust

Die Young Boys sind in Zagreb überglücklich nach dem Coup. Matchwinner Guillaume Hoarau erzählt vom kniffligen Penalty, Trainer Gerardo Seoane von der konzentrierten Stimmung zur Pause.

Und dann war alles vorbei. Roger Assalé setzte zum Gebet an, Loris Benito stürmte plötzlich mit einem Papp-Banner mit dem Logo der Champions League aufs Feld, und die meisten stürzten sich auf ihn, auf wen sonst, den Matchwinner, Doppeltorschützen und Helden von Zagreb, auf Guillaume Hoarau, der mit seinen zwei Toren zum 2:1 gegen Dinamo die Young Boys in die Champions League schoss. YB in der Königsklasse, das war am Dienstagabend nach Schlusspfiff noch so unglaublich, dass die Young Boys ihrer Freude in den ersten Minuten auf alle erdenklichen Arten Luft machten.

Grenzenlos euphorisiert zogen sie nach einem ersten kurzen Dank an ihre Fans in die Garderobe, direkt unter dem YB-Block, Lärm von oben, Lärm von unten, ein kollektiver Trubel der Begeisterung. «Das ist ein Kindheitstraum», sagte ein aufgelöster David von Ballmoos, «das ist etwas, das ich für einmal erst glaube, wenn es morgen in der Zeitung steht.»

Hoarau hofft auf PSG

Für den Goalie von Ballmoos sei hiermit vermerkt: es stimmt tatsächlich. Es stimmt vor allem auch dank ihm: Guillaume Hoarau. «Dafür spiele ich noch immer Fussball, das sind die grossen Momente», sagte der 34-jährige Franzose, 20 Minuten nach Spielschluss wieder mit einem Euphoriewert im Normalbereich. Die Aufgabe beim Penalty zum 1:1 sei eine der herausfordernsten seiner Karriere gewesen – «und ich habe schon einige geschossen».

Jetzt hofft der frühere PSG-Stürmer natürlich auf eine Begegnung mit seinem Ex-Club im Prinzenpark. «Ich will sehen, was sich da verändert hat», sagte er und fügte lächelnd an: «Aber fürs erste habe ich nun nur noch Sternen vor Augen.»

Zusammen mit Miralem Sulejmani ist Hoarau der einzige aus den YB-Reihen, der in der Champions League getroffen hat – bislang, versteht sich. 2012 traf Hoarau mit PSG in der Gruppenphase auf Zagreb, im Heimspiel führten die Franzosen bereits mit 3:0, als Hoarau eingewechselt wurde und auf Vorarbeit von Zlatan Ibrahimovic das 4:0 erzielte. Der Kurzeinsatz und ein weiterer Blitzauftritt zuvor bei der Begegnung in Zagreb blieben Hoaraus einzige Minuten in der Champions League. Bis bald.

Sulejmani, mit seinem Knockout der Pechvogel am Dienstag, bringt es in der Königsklasse schon auf 16 Einsätze – nun kommen mit den Young Boys einige dazu. Auch er traf bislang nur einmal, ebenfalls gegen Dinamo Zagreb, in der Gruppenphase mit Ajax Amsterdam. Auch bei einem 4:0-Sieg.

Tanzeinlage vor dem YB-Bus

Die vermeintliche Hölle von Zagreb erwies sich für die Berner also als Tor zum Sternenhimmel. Trainer Gerardo Seoane gab schon vor der offiziellen Pressekonferenz die ersten Interviews – und wirkte ruhig. «Wir hatten auch unsere Schwierigkeiten heute. Aber die Mentalität dieser Mannschaft ist herausragend. Wie sie sich zur Pause aufraffte, hat mich beeindruckt.» Der Penalty von Hoarau zum 1:1 sei logischerweise der bedeutendste, bei dem er an der Seitenlinie mitgelitten habe. «Da fühlst du dich als Trainer noch machtloser als sonst. Aber gross, wie er das mit seiner Klasse und Erfahrung machte.»

Vor der Auslosung am Donnerstagabend mag Seoane noch gar nicht an bestimmte Gegner denken. «Das überlasse ich der Mannschaft, weil als Coach denkst du immer auch an die Schwierigkeiten, die dir solche Gegner bereiten können», erklärte er schmunzelnd.

Die laue und auch etwas längere Augustnacht empfing die Young Boys schliesslich nach dem Interviewmarathon. Vor dem YB-Bus legten Nicolas Ngamaleu und Jean-Pierre Nsame eine kurze Tanzeinlage mit Kevin Mbabu ein. Der noch immer heiss begehrte YB-Spieler («zu meiner Zukunft mache ich keine Versprechen») strahlte wie ein Maikäfer, zeigte sich überglücklich. «Mal schauen, was heute Nacht noch kommt», sagte Mbabu schelmisch, schaute zu Sportchef Christoph Spycher an seiner Seite und sagte: «Aber le directeur muss sagen, was noch ansteht.» Und los ging die gelb-schwarze Festnacht von Zagreb.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/31645624

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 29. August 2018, 08:17 
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«Wir haben gewusst, dass wir das schaffen können»

von E. Tedesco - YB-Captain Steve von Bergen ist stolz auf seine Mannschaft und Trainer Gerry Seoane denkt dabei auch an die Schweiz.

Die Champions League ist ein Traum», sagte Gerardo Seoane. Jetzt nicht mehr: Die Königsklasse ist für YB Realität. Die Berner schlagen Dinamo Zagreb im Rückspiel 2:1 (Hinspiel 1:1) und ziehen erstmals in der Clubgeschichte in die Gruppenphase der Champions League ein.

«Es ist einfach unglaublich, dass der Traum nun in Erfüllung geht», sagt Steve von Bergen kurz nach Abpfiff gegenüber Teleclub. «Wir haben gewusst, dass wir das schaffen können.» Aber zu Beginn der Partie hat das nicht danach ausgesehen. Nach sieben Minuten lag YB nach einem Tor von Izet Hajrovic (ex GC) 0:1 zurück.

«Wir haben nervös begonnen, haben viele Fehler gemacht und das Gegentor kassiert. Der Trainer hat uns in der Pause gesagt, dass wir versuchen sollen, den Kopf frei zu bekommen und Fussball zu spielen. Ich bin unglaublich stolz auf meine Mannschaft», so der YB-Captain im Maksimir-Stadion in Zagreb. «Es zeigt wieder einmal: Wenn man unbedingt etwas will, kann man es auch erreichen. Wir wollten die Champions League.»

Zwei internationale Spiele und schon in der Königsklasse

Nur zwei internationale Spiele hat Gerry Seoane als Cheftrainer von YB gebraucht, um mit den Bernern Historisches zu schaffen. «Die Champions League ist ein Traum», sagte der 39-Jährige vor dem Spiel. Jetzt ist der Traum Realität. Nach dem ersten Gewinn des Meistertitels nach 32 Jahren schafft YB auch den nächsten Meilenstein und ist drauf und dran den FCB als Branchenleader abzulösen. «Wir haben gewusst, was das bedeutet. In den letzten Wochen wurden wir ja stets daran erinnert», so Seoane nach dem 2:1-Sieg seiner Mannschaft in Kroatien.

Seine Analyse fiel ähnlich cool aus. «Wir sind nicht so ins Spiel gekommen, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir waren zu ungenau, haben zu viele Fehler gemacht. Nach der Pause haben wir ruhiger, mutiger und flexibler gespielt und haben nicht nur mit langen Bällen versucht, Hoarau einzusetzen. Am Ende ist es gut ausgegangen», sagt der YB-Trainer. «Ich habe eine Mentalitätsmannschaft, die eine unglaubliche Reaktion gezeigt hat.»

Die Teilnahme in der Champions League bedeute ihm sehr viel für die Mannschaft, weil sie im letzten Jahr sehr harte Arbeit dafür abgeliefert habe. Seoane: «Aber es ist auch schön für die Schweiz, dass sie auch in diesem Jahr in der Champions League vertreten ist.»

Am 18./19. September geht es mit der Königsklasse los. Gegen wen erfahren die Berner am Donnerstag ab 18 Uhr. Dann steigt in Monaco die Auslosung der Gruppenphase.


https://www.20min.ch/sport/dossier/cham ... tpredirect

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 29. August 2018, 08:18 
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Assalés wunderschöner 30-Millionen-Trick

Auch dank Roger Assalé schafft YB den erstmaligen Einzug in die Champions League – und sichert sich das grosse Geld.

Er leitete die Wende, die YB in die Champions League führte, so richtig ein: Roger Assalé. Mit einem Absatztrick liess er seinen Gegenspieler stehen und provozierte so den wichtigen Elfmeter, den Guillaume Hoarau eiskalt zum 1:1 versenkte.

YB darf sich beim Mann aus der Elfenbeinküste bedanken: Auch seine Finesse brachte schlussendlich den Einzug in die Königsklasse – und damit mindestens 30 Millionen Franken.

Denn die Champions League wird immer mächtiger und wuchtiger. Letztes Jahr hätten die Young Boys noch mit Einnahmen von 20 bis 25 Millionen Franken rechnen dürfen, nun sind es 30 Millionen. Brutto, versteht sich, aber auch nach Abzug aller Ausgaben wie Prämien für Spieler und Staff bleiben YB weit über 20 Millionen.

15,25 Millionen Euro beträgt die Antrittsgage. Dazu kommt neu eine Koeffizientenprämie, die sich aus einer Rangliste der 32 teilnehmenden Mannschaften ergibt. Real Madrid steht auf Rang 1 und erhält 1,1 Millionen Euro mal 32, YB steht wohl auf Platz 30 (erst am Mittwoch-Abend werden die letzten Playoff-Rückspiele ausgetragen) und würde deshalb 3,3 Millionen Euro bekommen.

Die Reform der Champions League bevorzugt also die grossen Clubs aus grossen Ligen, aber auch die Berner dürfen sich nicht beklagen.

Volles Haus: 4,5 Millionen Franken

Weil das Stade de Suisse vermutlich dreimal ausverkauft sein wird, werden in den drei Heimspielen rund 4,5 Millionen Franken eingenommen werden. Eine weitere Million Euro gibt es aus dem TV-Pool.

Dazu gibt es ab dieser Spielzeit 2,7 Millionen Euro (bisher 1,7) für einen Sieg und 0,9 Millionen (0,5) für ein Unentschieden. Bei – eher zurückhaltend budgetierten – vier Punkten aus sechs Begegnungen kämen noch einmal über 4 Millionen Franken zusammen.


https://www.derbund.ch/sport/fussball/A ... y/13414441

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 29. August 2018, 09:33 
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So jubelte Bern über den YB-Sieg

Die Berner Young Boys schaffen den Einzug in die Champions League. Nicht nur die 400 Fans in Zagreb freuten sich gewaltig darüber.

Am Dienstagabend hätte ein Seismograf im Restaurant Eleven wohl ein kleines Erdbeben angezeigt, so sehr hüpften die dort anwesenden YB-Fans vor Freude über den Einzug ihres Teams in die Königsklasse. Lange mussten sie bangen, bis Stürmer Guillaume Hoarau zwei Mal traf. Zuerst nach einem Elfmeter:

Nach Abpfiff gab es kein Halten mehr, denn nun hat das Team historisches geschafft: den allerersten Einzug in die Champions League.

Nun locken Teams wie Real Madrid, Liverpool und Dortmund. Am Donnerstag wird ausgelost. Davor kehren die gelbschwarzen Helden nach Bern zurück und ein Empfangskomitee dürfte sie um 13.30 Uhr am Flughafen Bern-Belp erwarten.


https://www.bernerzeitung.ch/region/ber ... y/29607998

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 29. August 2018, 09:38 
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Pressekommentare zu YB

Eine «kleine Sensation», aber auch eine «Prüfung»

YBs CL-Qualifikation führt in den Kommentaren der Schweizer Medien zu viel Lob, doch auch der Mahnfinger wird gehoben.

Die Berner Zeitung erinnert an frühere CL-Qualifikationen, in denen YB es «stets irgendwie schaffte, spektakulär zu scheitern.» Umso lobenswerter sei die Wandlung zum Klub «mit prächtig funktionierenden Strukturen», nachdem einst «Jahr für Jahr hohe Millionenverluste» die Regel gewesen waren.

Die Aargauer Zeitung spricht «von einer kleinen Sensation.» Dieses Urteil erfolgt, weil es «noch keine zwei Jahre her ist, dass YB in einer grossen Krise war und sich von Sportchef Bickel und Verwaltungsrat Siegenthaler trennte.»

Alle Schweizer Klubs profitieren

Der Blick sieht den nationalen Aspekt im Fokus. Wenn für einmal nicht Basel die Punkte für den Schweizer Uefa-Koeffizienten einfahre, müsse es eben ein anderer tun. Eine Sichtweise, die YB-Sportchef Christoph Spycher teilt.

Die NZZ wiederum warnt: «Es dürfte eine Prüfung werden für den Klub.» Und damit ist nicht das Sportliche gemeint: «YB ist gut beraten, das Geld nicht für schnelles Wachstum und reihenweise arrivierte Spieler auszugeben, in der trügerischen Hoffnung, fortan regelmässig in der Königsklasse mitzuspielen.»

Le Matin ist aber überzeugt: «YB wird sportlich wachsen.» Ausserdem erlaube der Erfolg dem Schweizer Meister, «den Abstand zum FC Basel in finanzieller Hinsicht zu verringern.» Die Argumentation ist leicht zu belegen: «Allein die Teilnahme an der Gruppenphase spült schon 20 Millionen in die Klubkasse.»


https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... e-pruefung

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 29. August 2018, 09:40 
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Belper Flughafen-Tower in Gelb-Schwarz

Nach der gestrigen Qualifikation für die Champions League hat sich der Flughafen Bern-Belp für den Empfang der YB-Helden heute Nachmittag etwas Besonderes einfallen lassen.

Einmal mehr haben die Young Boys ganz Bern in Freudentaumel versetzt. Gestern Abend hat sich der Schweizermeister mit zwei Toren von Guillaume Hoarau innerhalb von zwei Minuten in die Champions League geschossen. Nachdem es in der ersten Halbzeit, als die Berner noch 0:1 zurücklagen, nicht gut für YB aussah, war die Freude zum Spielende in Zagreb grenzenlos.

So offenbar auch am Flughafen Bern-Belp, wo die Spieler heute um 13.30 Uhr landen werden. Die Fussballhelden dürften die Überraschung bereits beim Landeanflug erkennen: So ist der Tower des Flughafens zur Feier des Sieges in Gelb-Schwarz gehalten. Genauer gesagt ist der überdimensionale «Geyoungboyst»-Banner am Turm angebracht.

Das erste Mal war dieser gestern vor vier Monaten zu bewundern. Kurz nach dem ersten Meitstertitel seit 32 Jahren am 28. April wurde er am Berner Münster angebracht. Weiter tauchte das Transparent am Bundeshaus und am Casinoplatz auf (siehe Bildstrecke).

Eine andere erfolgreiche Benner Sportmannschaft war heute bereits am Flughafen Bern-Belp und bewunderte das Transparent. (sih)


https://www.bernerzeitung.ch/region/ber ... y/10420497

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 29. August 2018, 09:49 
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YB ist nur seinen Ansprüchen gerecht geworden

Ein Ketzer würde sagen, YB hat sich nur auf Thuns Höhe gehievt. Ein Kommentar von BLICK-Fussball-Reporter Alain Kunz.

YB steht in der Champions League – na und? Nein, so ketzerisch muss man nicht sein ... Es ist fantastisch. Es ist grossartig. Es ist toll! Aber deswegen alle Superlativen dieses Planeten bemühen? Nein, das wäre dem Anlass nicht ganz angemessen.

Natürlich freuen wir uns. Bedingungslos. Wir schauen mit Vorfreude nach Monaco, wo am Donnerstag (18 Uhr) ausgelost wird. Darfs Real sein? Oder doch lieber Barcelona? Das alleine, dass die Schweiz wieder bei einer Königsklassen-Auslosung dabei ist, ist super!

Aber: YB hat das erreicht, was zuvor Molde, Galati, Nordsjaelland, Karabach oder Astana geschafft hatten. Würde man als Exoten einstufen, nicht? Oder Basel, GC, der FCZ – und Thun. Der noch grössere Ketzer ist jener, der sagt, YB habe sich endlich auf Thuns Höhe gehievt.

Und YB ist eigentlich nur seinen selbst geschaffenen Ansprüchen gerecht geworden. Ein Klub, der derart gewachsen ist, dessen Budget sich um die 50 Millionen Franken bewegt, der darf durchaus den Anspruch haben, im Konzert der Grossen mal mitzuspielen.

Wichtig ist dieser Grosserfolg aus zwei Gründen: Erstens, weil die Berner damit auch emotional so nahe an den FC Basel gerückt sind, dass eine mindestens spannende Meisterschaft auf Jahre hinaus gewährleistet und Bayern- sowie PSG-Zustände vermieden werden können.

Und zweitens für den Uefa-Koeffizienten. Für all jene Teams, die dereinst in die Königsklasse wollen. Alleine für das Erreichen der Gruppenphase gibts vier Punkte! Diese können nach den schwachen Jahren 2015 bis 2017 Gold wert sein.

So heisst es diesmal: Merci, YB. Statt Dangge, Basel.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 83006.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 29. August 2018, 11:22 
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YB nimmt Flughafen-Tower in Beschlag

Geyoungboyst! Die Region ist erneut im YB-Fieber. So bereitet man sich am Flughafen Bern-Belp auf die Ankunft der Fussballer vor.

Innert nur weniger Minuten schossen sich die Berner Young Boys am Dienstagabend in Zagreb ins Glück. Die Qualifikation für die Champions League gelang den Berner Fussballer genau vier Monate nachdem sie sich den Schweizer Meistertitel ergattert hatten.

Nachdem viele Berner Fans den Sieg in Kroatien schon in der Nacht gefeiert hatten, bereitet man sich derzeit am Flughafen Bern-Belp auf die Ankunft der Spieler vor. So ist der Tower des Regionalflughafens mit einer riesigen gelb-schwarzen Fahne umhüllt.

«Be there!!!»

Am Mittag hebt die Chartermaschine der Mannschaft in Zagreb ab, wobei das die falsche Wortwahl sei, wie YB-Sprecher Albert Staudenmann sagt: «Wir fliegen. YB hebt nie ab.» Um 13.30 wird die bodenständige Mannschaft dann in Belp landen. Unzählige Fans werden Zweifachtorschütze Guillaume Hoarau und seine Kollegen in Empfang nehmen. «Be there!!!», appellieren die Jungs von Radio Gelb-Schwarz an die Fans.


https://www.20min.ch/schweiz/bern/story ... g-16177361

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 29. August 2018, 11:34 
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Kein Mbabu-Bekenntnis zu YB nach Champions-League-Quali

«Ich kann nicht versprechen, dass ich bleibe»

Nach dem Spiel war er die Nummer eins in der Kabine: Kevin Mbabu. DJ und der Mann, der an die Champions-League-Hymne gedacht hatte. Sein Abgang ist dennoch möglich.

Guillaume Hoarau verkündete, nicht nur müde zu sein, wie er nach jedem Spiel verkündet. Nein, er sei «tot», meinte der Millionenmacher. So übernahm in Abwesenheit des üblichen Zeremonienmeisters («Für mich ist es Zeit, die Fackel langsam weiterzureichen») Mbabu den Job des Deejays nach vollbrachter Geschichtsschreibung.

«Ich musste doch versuchen ein bisschen Stimmung in die Bude zu bringen», so der Genfer. Der sich natürlich akribisch vorbereitet hatte auf das, was hatte folgen können. So röhrte die Champions-League-Hymne durch die Katakomben des altehrwürdigen Maksimir-Stadions, durch die (nicht sonderlich schalldichten) Mauern der YB-Garderobe hindurch. «Das musste einfach sein... Schliesslich haben wir Historisches geschafft.»

Ein Versprechen tönt anders

Was den Aussenverteidiger aber keinesfalls daran hindern könnte, YB in den nächsten Stunden zu verlassen. Am ehesten Richtung Eintracht Frankfurt, wo YB-Meistertrainer Adi Hütter scharf auf den Rastaman ist. «Es bleiben noch drei Tage. Mal schauen, was da passiert. Aber im Moment bin ich noch ein Spieler von YB.»

Könnte er denn das Team wirklich verlassen? «Es wäre wirklich schwierig nach alldem, was wir erlebt haben. Der Titel nach 32 Jahren. Nun die Qualifikation für die Champions League.» Das würde doch sogar im Herzen wehtun? «Würde es, ja. Aber im Moment bin ich ja noch da.»

Ein Versprechen tönt anders. Das sagt auch Mbabu. «Nein, ich kann nicht versprechen, dass ich bleibe.» Vielleicht ist ja längst alles klar mit der Eintracht. Auch möglich. Und nicht unwahrscheinlich.

Nachfrage beim Sportchef: Christoph Spycher, bleibt Kevin Mbabu – oder geht er doch noch? «Da müssen Sie ihn fragen. Aber mit diesem Spiel in Zagreb haben wir unsere Argumente, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein, sicher nicht verschlechtert...»


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 83868.html

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