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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Samstag 26. Mai 2018, 13:37 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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shalako
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Verfasst: Samstag 26. Mai 2018, 13:39 |
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26.05.2018  Zitat: YB-Wölfli vor dem Cupfinal
«Die Niederlage gegen Basel war gut»
Natürlich sagt niemand etwas. Schliesslich steht der Cupfinal an. Und dort Marco Wölfli im Tor. Ein letztes Mal. Danach hat der Wolf ausgeheult.
Es ist kein Geheimnis mehr, dass in der Wolf-Saga nächste Saison nicht mehr die Legende die Hauptrolle spielen wird, sondern der Shootingstar: David von Ballmoos (23).
Marco Wölfli (35) lacht laut, als ihm die Frage zur nächsten Saison gestellt wird. «Vor dem Cupfinal ist nicht der Moment, darüber zu sprechen. Ich mache mir keine Gedanken, echt. Aber ich weiss: YB muss sich auf der Goalieposition keine Sorgen machen.»
Damit sagt er dasselbe wie Sportchef Christoph Spycher, der auch nicht offen kommunizieren will, was beschlossene Sache ist. «Unsere Konzentration gilt dem Cupfinal. David ist auf dem Weg zurück, sodass wir nächste Saison auf der Goalieposition sehr gut besetzt sind.»
YB wird nicht vom Kurs der Verjüngung abkommen. Schon gar nicht, weil man mit Von Ballmoos auf dem richtigen Weg war, bis eine Schulterluxation den Emmentaler Bauernsohn im Januar stoppte. Jetzt steht er wieder voll im Teamtraining. Und der erste für ihn relevante Termin ist der 21. oder 22. August, wenn die erste Playoff-Runde für die Champions League ansteht.
Wie sieht Wölfli den Cupfinal? Nach drei Siegen und einem Remis gegen den FCZ ist YB Favorit. «Daran denken wir nicht», sagt Wölfli. «Es ist ein Final. Ein Spiel.» Bevor ihm das Phrasenschwein gereicht wird, fügt er hinzu: «Es ist egal, ob man Favorit ist, das hat sich bei den Bayern und Red Bull Salzburg gezeigt.»
YB hat in Basel auch nicht hundert Prozent gegeben und ging 1:5 unter! «Von daher war diese Niederlage gut. Nun weiss auch der Hinterletzte, dass es so nicht reicht.»
Und zu viel gefeiert hat YB auch nicht? «Nein, nein. Wir hatten an der Meisterfeier den Cupfinal stets im Hinterkopf. Ich zum Beispiel bin früh heim.» Das heisst konkret? «Vor Mitternacht.» Das ist nun wirklich früh. YB wird am Sonntag also sicher ausgeschlafen sein. https://www.blick.ch/sport/fussball/cup ... 23631.html
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shalako
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Verfasst: Samstag 26. Mai 2018, 13:42 |
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26.05.2018  Zitat: Cupfinal zwischen FCZ und YB
Historisches YB-Double oder 10. Triumph des FCZ?
Am Sonntag um 14:00 Uhr steigt der 93. Cupfinal zwischen dem FCZ und YB. Die Rollen sind klar verteilt.
10 Monate und 3 Tage nach dem Super-League-Auftakt geht am Sonntag in der Schweiz die Fussballsaison bei den Profis zu Ende. Im Cupfinal stehen sich im Stade de Suisse in Bern die Young Boys und der FC Zürich gegenüber.
Die Ausgangslage könnte unterschiedlicher nicht sein:
- Die Young Boys greifen nach dem 2. Double nach jenem von 1958. Der neue Schweizer Champion befindet sich seit knapp einem Monat in mehr oder weniger intensiven Meister-Feierlichkeiten. - Der FCZ hat turbulente Monate inklusive dem Trainerwechsel von Uli Forte zu Ludovic Magnin hinter sich. Mit dem Cupsieg würde der Aufsteiger direkt in die Europa-League-Gruppenphase einziehen.
Der Druck liegt bei den Bernern. Sie haben in der Meisterschaft 35 Punkte mehr geholt als der FCZ. Zudem dürfen sie auf dem heimischen Kunstrasen spielen.
Doch Zürich ist ein gefährlicher Aussenseiter. Seine Final-Bilanz steht bei 9:1. Seit der Jahrtausendwende hat der FCZ den Cup schon 4 Mal gewonnen.
Für Adi Hütter wird der Cupfinal die Abschiedsvorstellung in Bern sein. Der österreichische Erfolgscoach trainiert ab kommender Saison Eintracht Frankfurt. Was sagt er vor dem Duell gegen den FCZ?
- Adi Hütter: «Wir wollen die Energie der feiernden Berner Fans mitnehmen und gleichwohl konzentriert bleiben. Ich habe nicht das Gefühl, dass meine Mannschaft satt wäre. Sie ist noch immer sehr hungrig. Aber wir werden gegen Zürich unheimlich viel investieren müssen.»
Zürich gefällt sich in der Rolle des Underdogs und wird alles daran setzen, den 10. Cup-Triumph der Klubgeschichte einzufahren. Auf dem Kunstrasen der Fifa konnte sich der FCZ optimal und intensiv auf diese finale Affiche vorbereiten. Wie schaut das Erfolgsrezept von Coach Magnin aus?
- Ludovic Magnin: «Es zählt nur, den Cup nach Zürich zu bringen. Ich merke, wie meine Spieler jeden Tag ein bisschen angespannter werden. Wichtig ist, dass sie trotz allem locker bleiben. Entscheidend wird sein, den richtigen Mix zwischen Anspannung und Lockerkeit zu finden.» https://www.srf.ch/sport/fussball/schwe ... ph-des-fcz
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Bierflasche
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Verfasst: Samstag 26. Mai 2018, 16:42 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Choreografie und Cupfinal-Shirt morgen
Liebe YB-Fans im Sektor D
Für morgen gibt es im Sektor D eine grosse Choreografie. Kommt daher bitte alle frühzeitig ins Stadion, da wir Eure Mithilfe benötigen.
Zusätzlich gibt es für jeden Fan im Sektor D ein spezielles, in Bern produziertes Cupfinal-Shirt in der passenden Grösse.
Nehmt Euch bitte alle ein solches Shirt gegen eine Spende, damit wir den ganzen Sektor D in gelb hüllen.
Treffpunkt auf dem Bärenplatz: 08.00 Uhr! Abmarsch: ca. 10.30 Uhr!
«Mir stöh hinger dir wi e gäubi Wand!» Hopp YB! Ostkurve Bern
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shalako
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Verfasst: Samstag 26. Mai 2018, 17:49 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.05.2018  Zitat: YB-Cup-Historie: Ein Finalschreck und viele Blamagen
30-mal probiert, 30-mal ist nichts passiert. Seit dem letzten Cupsieg 1987 standen die Young Boys in drei Finals. 1991, 2006 und 2009 verloren sie jeweils dramatisch gegen den FC Sion.
1987 siegten die Young Boys im Wankdorfstadion selig im Cupfinal gegen Servette 4:2 nach Verlängerung. Es war bis vor wenigen Wochen der letzte Titelgewinn des aktuellen Meisters YB gewesen. Und seit 1987 leisteten sich die Young Boys mehrere peinliche Cupfinalblamagen – in 30 Versuchen scheiterten sie gleich 13-mal gegen eine unterklassige Mannschaft. Und in der Hälfte aller Saisons schieden sie nach einer Partie in Bern aus.
Seit 2009 zweimal gegen FCZ
In schlechtester Erinnerung diesbezüglich ist die unfassbare Niederlage vor bald 15 Monaten zu Hause gegen den FC Winterthur, damals im Abstiegskampf der Challenge League. YB verlor eine Partie, die YB gar nicht verlieren konnte, führte im Stade de Suisse 2:0, musste wie aus dem Nichts zwei Gegentore hinnehmen – und verlor das Elfmeterschiessen des Viertelfinals 3:5.
Seit der letzten Finalteilnahme 2009 strichen die Young Boys im Cup fünfmal die Segel gegen eine Mannschaft aus einer unteren Liga: zweimal gegen Winterthur, einmal gegen Wil und – besonders blamabel – gegen Le Mont und Buochs. Nur zweimal schied YB gegen ein Super-League-Team aus: 2010/2011 und 2015/2016 jeweils zu Hause gegen . . . den morgigen Finalgegner Zürich.
1991: Sion siegt 3:2 nach 0:2
Die prominentesten Begegnungen in dieser Statistik des Grauens sind für YB natürlich die drei Finals. 1991 herrschte im Wankdorf allerbeste Volksfeststimmung mit über 50 000 Zuschauern. Gegen die Walliser Cupspezialisten des FC Sion führte YB zur Pause dank eines Eigentores von Alvaro Lopez sowie eines Treffers Dario Zuffis 2:0. Dann wechselte der spätere Schweizer Nationalcoach Enzo Trossero bei Sion die jungen Angreifer Alexandre Rey und David Orlando zur zweiten Hälfte ein. YB und Trainer Martin Trümpler wurden überrumpelt, Sion überrannte die Young Boys regelrecht – und drehte das dramatische Spiel dank dreier Tore von Rey und Orlando (3:2).
2006: Sion siegt nach Penaltys
Erst 15 Jahre später standen die Young Boys wieder in einem Pokalendspiel. Wieder in Bern, wieder gegen Sion, nun im Stade de Suisse. Der Deutsche Gernot Rohr befehligte eine stark besetzte Mannschaft mit Spielmacher Hakan Yakin, Gestalter Gilles Yapi, Wirbelwind Gürkan Sermeter, den Angreifern Joao Paulo und Thomas Häberli sowie den Verteidigern Thiago und Steve Gohouri. Rohr vercoachte sich ebenfalls, liess gegen das in jener Spielzeit unterklassige Sion sehr defensiv spielen und setzte die drei besten Individualisten Yakin, Häberli und Sermeter auf die Bank. YB verlor die erneut hitzige, spannende Begegnung im Elfmeterschiessen, nachdem Goalie Marco Wölfli einen Weitschuss Goran Obradovics zum 1:1-Ausgleich hatte passieren lassen.
2009: Sion siegt 3:2 nach 0:2
Schliesslich 2009: YB war nun endgültig ein nationales Spitzenteam und gegen Sion im Stade de Suisse erneut klar favorisiert. Ihr Trainer Vladimir Petkovic, heute Nationalcoach der Schweiz, liess im 3-4-3-System einen begeisternden Offensivfussball spielen. Im Final verspielten die Berner erneut eine 2:0-Führung, wobei sie sogar gute Möglichkeiten zum 3:0 vergaben. Kurz vor der Pause traf wieder Obradovic total unerwartet zum Anschluss. Er hauchte dem FC Sion den Glauben wieder ein, in Cupfinals unbesiegbar zu sein. Kurz vor Spielende entwischte Guilherme Afonso den YB-Verteidigern – und traf zum 3:2 für Sion.
Aus dem aktuellen Berner Kader war einzig Wölfli wie 2006 auch 2009 bereits dabei. Für die Goalielegende wäre es morgen eine grosse Genugtuung, endlich in einem Cupfinal zu reüssieren. Die Vorzeichen stehen ganz gut, YB ist nun ja endlich ein Siegerteam geworden. Und alle Serien reissen selbst im Cup mit seinen eigenen Gesetzen irgendwann. Schliesslich verlor der FC Sion vor einem Jahr im 14. Cupfinal der Vereinsgeschichte in Genf erstmals (0:3 gegen Basel). https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/28626340
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shalako
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Verfasst: Samstag 26. Mai 2018, 17:52 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.05.2018  Zitat: Weil YB-Fans sich in FCZ-Sektor mogeln
Zürcher drohen mit Puff am Cupfinal
Viele Berner haben sich mit Cupfinal-Tickets im Zürcher Sektor eingedeckt. Zum Missfallen vieler FCZ-Fans.
Was für eine Warteschlange! Am 2. Mai standen Hunderte vor der Geschäftsstelle des FC Zürich, um sich ein Ticket für den Cupfinal zu sichern. Was Beobachter erstaunte: Erstaunlich viele der FCZ-Fans sprachen breites Bärndüütsch. Und tatsächlich: Viele Berner hatten sich für eins der begehrten Billetts auf den Weg nach Zürich gemacht. Denn in Bern war das YB-Kontingent in Windeseile ausverkauft.
Auffallend auch: Etliche professionelle Billetthamsterer aus Deutschland hatten den Weg an die Limmat gefunden und fluteten dann die Online-Marktplätze mit Tickets. Vor dem Stadion wird der Schwarzmarkt ebenfalls florieren.
Am sonntäglichen Cupfinal dürften deshalb ungewöhnlich viele Berner im Zürcher Sektor Platz nehmen. Das fiel mittlerweile auch FCZ-Fans unangenehm auf, die ihrem Ärger in Online-Foren Luft verschafften – und schnöden, dass eine Wohnsitzbescheinigung hätte verlangt werden müssen.
FCZ-Anhänger alle in Weiss
Manche drohen sogar, eine Eskalation sei vielleicht gar nicht schlecht, um den Bernern eine Quittung zu geben. Sich mit einem gelben Schal unter die FCZler zu mischen, sei momentan sehr mutig. Einer wünscht den Bernern «eine so gewaltige Bierdusche, dass diese bis Weihnachten noch eine Fahne haben werden».
Weitere unschöne Nachricht für YB-ler in fremdem Gefilden: Sie werden zwangsläufig auffallen. Nicht, dass es einen Züritüütsch-Test gäbe. Doch die Zürcher wollen geschlossen in weissem Gewand erscheinen. Die Gretchenfrage für YBler lautet nun: Farbe bekennen – oder nicht? http://www.blick.ch/resources/45837-1/v ... r-logo.png
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shalako
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Verfasst: Samstag 26. Mai 2018, 17:58 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.05.2018  Zitat: «Ich hoffe, ich erlebe das nie mehr»
von E. Tedesco - Fast auf den Tag genau zwei Jahre nach dem Cupsieg im Abstiegsjahr erinnert sich FCZ-Urgestein Alain Nef an den schwärzesten Moment in seiner Karriere.
Das Bild bleibt unvergessen. Gilles Yapi und Alain Nef stehen mit dem soeben gewonnenen Cup-Pokal in den Händen vor der Südkurve. Sie verharren kurz, dann stellen sie die Sandoz- Trophäe, geschmückt in den FCZ-Farben, auf die Tartan-Bahn. In den Gesichtern der FCZ-Routiniers steht Enttäuschung, Niedergeschlagenheit und auch die Hoffnung auf Vergebung oder zumindest Wiedergutmachung.
Der FCZ konnte an diesem regnerischen Sonntagnachmittag des 29. Mai 2016 nichts gewinnen. Zumindest nicht in den Augen der Fans. Und nichts, das den Abstieg in die Challenge League wettmachen hätte können. Die Südkurve hatte schon vor dem Endspiel gegen Lugano auf einem Transparent ihre Meinung klargemacht. «Günned de Final, gönd hei und schämed eu wiiter», stand da in grossen Lettern geschrieben. Auch während des Spiels verweigerten die Anhänger ihrer Mannschaft weitgehend die Unterstützung. Auch die Party am Helvetiaplatz kam nicht in die Gänge.
Eine komische Woche
«Ich hoffe, dass ich das in meiner Karriere nicht mehr erlebe», sagt Nef. Auf den den bitteren Moment mit dem Pokal vor der Südkurve abgesprochen, sagt er bloss: «Ich habe die Kanne einfach hingestellt, weil das eine komische Situation war. Man konnte nicht feiern, weil man abgestiegen war. Das war sicher einer der traurigsten Tage.»
Auch FCZ-Trainer Ludovic Magnin denkt ungern an diese bizarre Situation, in der der FCZ damals steckte, zurück. «Das war ein ganz bitterer Moment für den Verein. Wir hatten auch eine ganz komische Woche vorher, in der die Fans zu uns ins Training gekommen sind, uns nicht in Ruhe haben arbeiten lassen, ihren Unmut kundgetan und auch einige Dinge bei den Spielern klar gestellt haben», erinnert sich der damalige Assistent von Trainer Uli Forte und heutige Cheftrainer zurück. «Gott sei Dank ist dieses schlechte Kapitel der Vereinsgeschichte Vergangenheit.»
Der Kuchen ist angerichtet
Der Final gegen Lugano sei keiner richtiger Final gewesen, habe «keinen Finalcharakter» gehabt. Deshalb sei die aktuelle Cupgeschichte nicht mit der im 2016 vergleichbar. Am Sonntag, fast auf den Tag genau zwei Jahre später, steht der FCZ wieder im Final. Und diesmal will der FCZ richtig feiern. «Der Cupsieg 2018 wäre sicher ein wenig Genugtuung für uns, für Zürich und die Fans, die das miterlebt haben», so Nef, für den es der vierte Final und Titel nach 2005, 2014 und 2016 wäre.
«Wir erfahren viel Zuspruch. Seit dem Sieg gegen den FCB in der Meisterschaft reden die Leute nur noch vom Cupfinal und alle sind positiv eingestellt», sagt Magnin. Der grosse Unterschied zu 2016 sei aber, dass man sich heuer im Falle des Titelgewinns freuen könne. «Wir hoffen, dass wir dieses Mal den Pokal nicht dem Feind überlassen müssen, wie wir es vor zwei Jahren symbolisch gemacht haben, sondern richtig daraus trinken können», so der FCZ-Trainer. Und dann wechselt er das sprachliche Bild und fügt an: «Der Kuchen ist angerichtet, jetzt fehlt nur noch die Kirsche obendrauf.» http://www.20min.ch/sport/fussball/stor ... --26559095
_________________ For Ever
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Hauptstadt
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Verfasst: Samstag 26. Mai 2018, 18:20 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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Wölfli Lotomba-Nuhu-von Bergen-Benito Fassnacht-Bertone-Sanogo-Sulejmani Assalé-Hoarau
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shalako
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Verfasst: Samstag 26. Mai 2018, 23:14 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.05.2018  Zitat: "Barcelona hätte ich mir zugetraut"
Der frühere Bundesligaprofi Ludovic Magnin über seine Karriere als Spieler - und als Trainer des Schweizer Pokalfinalisten FC Zürich. Interview von Peter M. Birrer und Christian Zürcher
Es gibt nicht viele Spieler, die mit zwei verschiedenen Klubs deutscher Meister geworden sind - zwei Klubs, die dazu noch weder FC Bayern oder Borussia Dortmund heißen. Dem Schweizer Ludovic Magnin ist dieses Kunststück geglückt: 2004 gewann er das Double mit dem SV Werder Bremen, 2007 wurde er Meister mit dem VfB Stuttgart, er war als Linksverteidiger jeweils Stammspieler. Für die Schweiz nahm er an Welt- und Europameisterschaften teil. 2012 beendete er seine Profikarriere beim FC Zürich, dem früheren Verein vom kommenden Dortmunder Trainer Lucien Favre. Magnin begann seine Trainerkarriere in der Züricher Nachwuchsabteilung. Seit Februar trainiert er die Profis. An diesem Sonntag hat er im Pokalfinale gegen die Young Boy Bern die Chance auf seinen ersten Titelgewinn.
Herr Magnin, woran glauben Sie?
Dass im Leben mit viel Arbeit alles möglich ist.
Was heißt das in Ihrem Fall?
Es ist möglich, dass meine Trainerkarriere besser wird als meine Spielerlaufbahn.
Die war nicht so schlecht.
Die war gut! Ich habe zwar nicht in einem Topverein der Welt gespielt, aber mit meinem Können das Maximum erreicht. Trotzdem gibt es noch Träume, und Träume sollte man sich nicht nehmen lassen. Mein Sohn sagt immer: "Ich möchte einmal bei Real Madrid und Paris St. Germain spielen." Ich sage ihm: "Ja, aber du musst viel arbeiten, um das zu erreichen. Und: Das Risiko, dass es nicht gelingt, ist viel grösser als die Wahrscheinlichkeit, dass du es schaffst."
Träumen Sie auch von solchen Vereinen?
Sicher.
Haben Sie denn das Können dazu?
Das wird sich zeigen. Ich bin immer noch ein Trainerlehrling und habe soeben meine erste Stelle im Profifußball angetreten. Aber warum soll ich nicht den gleichen Weg einschlagen wie viele andere Schweizer Trainer? Diesen Anspruch habe ich, die Leidenschaft dafür ebenso. Darum sind Träume so wichtig. Wer keine mehr hat, für den wird das Leben schwierig.
Sie haben im Februar Uli Forte als Trainer des FC Zürich abgelöst. Wenn man auf die Tabelle schaut, war Zürich im Winter Dritter und ist jetzt Vierter. Hat sich der Trainerwechsel für den FCZ gelohnt?
Klar.
Warum?
3:0, 4:0, 3:3, 4:1 - im Letzigrund sind schon ein paar Treffer gefallen. Ich glaube, dass wir einen anderen Fußball spielen. Wir möchten eine andere Spielphilosophie umsetzen. Aber ich gebe Ihnen recht: Punktemäßig war mein Vorgänger besser. Aber das primäre Ziel war nicht der unmittelbare Erfolg, sondern etwas für die Zukunft aufzubauen.
Ihr Ziel ist es auch, mit dem FCZ schönen Fußball zu spielen. Wie schaffen Sie das?
Mit Trainingsübungen auf engem Raum, die Spieler müssen lernen, unter Druck mit dem Ball die richtige Lösung zu finden. Aber: Was ist schöner Fußball? Ich habe vielleicht eine andere Auffassung davon als Sie. Für die Engländer war Kick-and-rush der Stil, der ihnen am besten gefiel, Power, Kampf, nasse Trikots, alles. Aber für mich ist das kein schöner Fußball.
Sondern?
Das Spiel, das der FC Barcelona zu Zeiten von Hristo Stoichkov und Romario spielte: Ballbesitz, Rhythmuswechsel, Vertikalität, Intelligenz.
Sie hätten mit Ihrer Art, Fußball zu spielen, besser in die Premier League gepasst als nach Spanien.
Wieso? Kam kein Pass von mir an?
Sie waren kein Zauberer.
Ich konnte nicht fünf Übersteiger in Serie und trallali-trallala machen. Für das Tikitaka-Spiel sind aber nicht nur Zauberer gefragt. Es braucht Spieler mit Ballsicherheit und Verständnis für die Situation. Meine größte Stärke war die taktische Intelligenz, da habe ich kaum Fehler begangen. Ich brachte den Ball nach vorne und schlug auch gute Flanken. Ich hätte mir zugetraut, bei Barcelona zu spielen.
Als Ihr Vorbild als Trainer gilt Lucien Favre.
Er ist für mich eine Inspiration. Wir telefonieren oft, tauschen uns aus. Das heißt aber nicht, dass ich alles so machen will wie er.
Zum Beispiel?
Ich möchte nicht im Detail darauf eingehen. Generell kann ich von mir sagen: In einigen Punkten gibt es für mich Schwarz oder Weiss, etwas dazwischen ist selten. Das ist vielleicht auch etwas, das mich einzigartig macht.
Wie können Sie Favre inspirieren?
Ich bin näher an den jüngeren Spielern. Er fragt mich: "Wie machst du das mit dem Handy in der Kabine? Nimmst du es ihnen weg?" Ich antworte: "Es gibt Dinge und Trends, die kannst du im Leben nicht mehr beeinflussen, sonst verlierst du zu viel Energie."
Am Sonntag spielen Sie im Pokalfinale gegen den BSC Young Boys, der in der Schweiz die herausragende Geschichte der Saison geschrieben hat: Vom ewigen Verliererteam zum Meister. Trainer Adi Hütter wechsel als Belohnung in der kommenden Saison als Nachfolger von Niko Kovac zu Eintracht Frankfurt. Haben Sie ihm zu Titel und Transfer gratuliert?
Ich habe seine Nummer nicht. Aber ich sehe ihn ja am Sonntag, da kann ich das nachholen. Er hat Außergewöhnliches geleistet. YB hat den Titel geholt... Das war jahrelang undenkbar. Wie er sich gibt, wie er sich verhält, wie er sich kleidet, der Mann hat einfach Klasse.
In welchem Bereich ist der FCZ besser als YB?
Es ist schwierig, nach so einer Saison zu versuchen, bei YB etwas Schlechtes zu finden. Der Club hat so ziemlich alles richtig gemacht bis jetzt. Aber ich glaube schon, dass wir punkto Akademie und Ausbildung von eigenen Talenten etwas Vorsprung haben.
Warum gewinnt der FCZ den Cup?
Eigentlich spricht alles für YB. Das Spiel findet in Bern statt, auf Kunstrasen. Und YB ist Meister, YB hat das höhere Budget. YB hat eine Euphorie.
Gibt es wirklich nichts, das für den FCZ spricht?
Der Druck liegt bei YB. Entscheidend wird sein: Welche Mentalität bringen wir auf den Platz? Mentalität schlägt Qualität. http://www.sueddeutsche.de/sport/schwei ... -1.3992565
_________________ For Ever
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JFK
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Verfasst: Samstag 26. Mai 2018, 23:30 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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fcz- yb 1:3
bertone, hoarau 2x
29'000 (ausverkauft)
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