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 Beitrag Verfasst: Freitag 3. Oktober 2008, 09:12 
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Berner Zeitung, 03.10.2008

0:2: Die YB-Offensive versagte

Die Young Boys scheiterten in der 1. Uefa-Cup-Runde aufgrund eines 0:2 beim belgischen Traditionsklub FC Brügge.

Die Berner hätten nach dem 2:2 im Hinspiel einen Auswärtssieg oder ein Remis mit vielen Toren gebraucht. Stattdessen verloren sie das Ziel Weiterkommen bald aus den Augen. Die beiden Brügge-Stürmer Joseph Akpala (17.) und Wesley Sonck (29.) sorgten mit ihren Treffern in der ersten halben Stunde für ein komfortables Polster. Da YB dem gegnerischen Goalie Stijn Stijnen offenbar einen ruhigen Abend gönnen wollte, wich die Spannung früh. Die Niederlage im Jan-Breydel-Stadion hätte sogar klarer ausfallen können.

YB war schon 1993, bei der letzten Teilnahme an einem Europacup- Hauptwettbewerb, in der 1. Uefa-Cup-Runde ausgeschieden. Damals scheiterte man knapp an Celtic Glasgow. Nun war die Hürde Brügge zu hoch - nach zwei Siegen in der Qualifikation gegen den VSC Debrecen (Un). Vor YB hatten bereits der FC Zürich (1970) und der FC St. Gallen (2000) gegen Brügge den Kürzeren gezogen. Die Mannschaft von Vladimir Petkovic kann sich jetzt auf die Meisterschaft konzentrieren. Nach dem 2:1 in Basel bestehen wieder Hoffnungen auf den Anschluss an die Tabellenspitze. Nächster Gegner ist am Sonntag der FC Sion.

Oft wie «Grünschnäbel»

Petkovic hatte in der Startformation im Vergleich zum Spiel gegen Basel eine Änderung vorgenommen. Im Drei-Mann-Sturm gab er dem erfahrenen Thomas Häberli den Vorzug gegenüber dem aufstrebenden Marco Schneuwly. Häberli, der von Carlos Varela und Alberto Regazzoni flankiert wurde, übernahm gleich auch die Captainbinde. Auf der linken Abwehrseite kam der erst 17-jährige François Affolter zu seinem Europacup-Debüt. Er wirkte anfangs nervös, lieferte jedoch eine solide Leistung ab. Eine weitere Premiere: Die Young Boys spielten erstmals in hellgrünen Trikots. Und in vielen Szenen agierten sie tatsächlich wie «Grünschnäbel».

Brügge musste auf den angeschlagenen Routinier Philippe Clement verzichten, er hatte im Hinspiel das 2:1 geschossen. Die Belgier konnten den Ausfall Clements aber mühelos wegstecken. Sie dominierten von A bis Z und besassen fast ein Dutzend gute Chancen, deren zwei nützten sie aus. Akpalas Führungstreffer haftete allerdings der Makel an, dass sich der nigerianische Internationale knapp im Offside befand, als er von Nabil Dirar bedient wurde. Diesem 1:0 war ein verlorener Zweikampf von David Degen im Mittelfeld vorausgegangen. Nicht nur in dieser Aktion bewies Brügge, dass es unheimlich schnell umschalten und kontern kann. Sonck traf kurz darauf mit einem präzisen Abschluss von der Strafraumgrenze aus.

Ganz anders die Berner: Sie bekundeten enorme Abstimmungsprobleme in der Offensive. Das durchaus vorhandene Potenzial wurde nicht ausgeschöpft. Kein Tempo, keine Überraschungsmomente, kein Durchsetzungsvermögen - ergo keine Torgefahr. Varela und Häberli fanden nie in den Tritt. Und auch die Defensive vermochte nicht zu glänzen.

Einige YB-Fans verhaftet

Spezielles hatte sich in der 23. Minute auf den Zuschauerrängen ereignet, als die Brügge-Fans lautstark dem im Frühling bei einem Autounfall verstorbenen Spieler François Sterchele gedachten. Deshalb zu diesem Zeitpunkt, weil Sterchele die Nummer 23 trug. Negativer hatten vor der Partie drei YB-Anhänger auf sich aufmerksam gemacht. Sie wurden wegen ungebührlichen Verhaltens von der Polizei verhaftet.

FC Brügge - Young Boys 2:0 (2:0)
Jan-Breydel-Stadion. - 17 230 Zuschauer. - SR Balaj (Rum). - Tore: 17. Akpala 1:0. 29. Sonck 2:0.
FC Brügge: Stijnen; Ciman, Alcaraz, Evens, Klukowski; Vargas (87. Leko), Simaeys, Geraerts, Dirar (75. Blondel); Akpala (91. Chavez), Sonck.
Young Boys: Wölfli; Portillo, Ghezal, Affolter; Degen (46. Schwegler), Yapi (57. Schneuwly), Baykal, Bastians; Varela, Häberli (66. Doumbia), Regazzoni.
Bemerkungen: YB ohne Raimondi (Pause nach Blinddarm-Operation) und Doubaï (rekonvaleszent). Verwarnungen: 49. Portillo (Foul). 68. Varela (Foul). 86. Affolter (Foul). 89. Leko und Baykal (beide wegen Unsportlichkeit). 89. Wölfli (Spieverzögerung).

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 Beitrag Verfasst: Freitag 3. Oktober 2008, 09:15 
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20min.ch, 03.10.2008

Auch die Young Boys draussen

Mit den Young Boys ist nach Bellinzona und der FC Zürich auch der dritte und letzte im UEFA-Cup engagierte Schweizer Verein in der 1. Runde ausgeschieden. Die Berner unterlagen auswärts dem FC Brügge nach Treffern von Akpala (17.) und Sonck (29.) nicht unverdient mit 2:0. Im Hinspiel hatten sich die Kontrahenten 2:2 getrennt.

Die Young Boys scheiterten in der 1. UEFA-Cup-Runde aufgrund eines 0:2 beim belgischen Traditionsklub FC Brügge.

Die Berner hätten nach dem 2:2 im Hinspiel einen Auswärtssieg oder ein Remis mit vielen Toren gebraucht. Stattdessen verloren sie das Ziel Weiterkommen bald aus den Augen. Die beiden Brügge-Stürmer Joseph Akpala (17.) und Wesley Sonck (29.) sorgten mit ihren Treffern in der ersten halben Stunde für ein komfortables Polster. Da YB dem gegnerischen Goalie Stijn Stijnen offenbar einen ruhigen Abend gönnen wollte, wich die Spannung früh. Die Niederlage im Jan-Breydel-Stadion hätte sogar klarer ausfallen können.

Die Mannschaft von Vladimir Petkovic kann sich jetzt auf die Meisterschaft konzentrieren. Nach dem 2:1 in Basel bestehen wieder Hoffnungen auf den Anschluss an die Tabellenspitze. Nächster Gegner ist am Sonntag der FC Sion.

Bild

Bild

FC Brügge - Young Boys 2:0 (2:0).
Jan-Breydel-Stadion. -- 17 230 Zuschauer. -- SR Balaj (Rum).
Tore: 17. Akpala 1:0. 29. Sonck 2:0.
Brügge: Stijnen; Ciman, Alcaraz, Evens, Klukowski; Vargas (87. Leko), Simaeys, Geraerts, Dirar (75. Blondel); Akpala (91. Chávez), Sonck.
Young Boys: Wölfli; Portillo, Ghezal, Affolter; Degen (46. Schwegler), Yapi (57. Schneuwly), Baykal, Bastians; Varela, Häberli (66. Doumbia), Regazzoni.
Bemerkungen: YB ohne Raimondi (Pause nach Blinddarm-Operation) und Doubaï (rekonvaleszent). Verwarnungen: 49. Portillo (Foul). 68. Varela (Foul). 86. Affolter (Foul). 89. Leko (Unsportlichkeit). 89. Wölfli (Unsportlichkeit).

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 Beitrag Verfasst: Freitag 3. Oktober 2008, 09:16 
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punkt.ch, 03.10.2008

''Grünschnäbel'' ohne Durchblick

Die Young Boys, denen man aus Schweizer Sicht am ehesten den Einzug in die Gruppenphase zugetraut hatte, scheiterten in der 1. UEFA-Cup-Runde aufgrund eines 0:2 beim belgischen Traditionsklub FC Brügge.

Die Berner hätten nach dem 2:2 im Hinspiel einen Auswärtssieg oder ein Remis mit vielen Toren gebraucht. Stattdessen verloren sie das Ziel Weiterkommen bald aus den Augen. Die beiden Brügge-Stürmer Joseph Akpala (17.) und Wesley Sonck (29.) sorgten mit ihren Treffern in der ersten halben Stunde für ein komfortables Polster. Da YB dem gegnerischen Goalie Stijn Stijnen offenbar einen ruhigen Abend gönnen wollte, wich die Spannung früh. Die Niederlage im Jan-Breydel-Stadion hätte sogar klarer ausfallen können.

YB war schon 1993, bei der letzten Teilnahme an einem Europacup-Hauptwettbewerb, in der 1. UEFA-Cup-Runde ausgeschieden. Damals scheiterte man knapp an Celtic Glasgow. Nun war die Hürde Brügge zu hoch -- nach zwei Siegen in der Qualifikation gegen den VSC Debrecen (Un). Vor YB hatten bereits der FC Zürich (1970) und der FC St. Gallen (2000) gegen Brügge den Kürzeren gezogen. Die Mannschaft von Vladimir Petkovic kann sich jetzt auf die Meisterschaft konzentrieren. Nach dem 2:1 in Basel bestehen wieder Hoffnungen auf den Anschluss an die Tabellenspitze. Nächster Gegner ist am Sonntag der FC Sion.


Oft wie "Grünschnäbel"

Petkovic hatte in der Startformation im Vergleich zum Spiel gegen Basel eine Änderung vorgenommen. Im Drei-Mann-Sturm gab er dem erfahrenen Thomas Häberli den Vorzug gegenüber dem aufstrebenden Marco Schneuwly. Häberli, der von Carlos Varela und Alberto Regazzoni flankiert wurde, übernahm gleich auch die Captainbinde. Auf der linken Abwehrseite kam der erst 17-jährige François Affolter zu seinem Europacup-Debüt. Er wirkte anfangs nervös, lieferte jedoch eine solide Leistung ab. Eine weitere Premiere: Die Young Boys spielten erstmals in hellgrünen Trikots. Und in vielen Szenen agierten sie tatsächlich wie "Grünschnäbel".

Brügge musste auf den angeschlagenen Routinier Philippe Clement verzichten, er hatte im Hinspiel das 2:1 geschossen. Die Belgier konnten den Ausfall Clements aber mühelos wegstecken. Sie dominierten von A bis Z und besassen fast ein Dutzend gute Chancen, deren zwei nützten sie aus. Akpalas Führungstreffer haftete allerdings der Makel an, dass sich der nigerianische Internationale knapp im Offside befand, als er von Nabil Dirar bedient wurde. Diesem 1:0 war ein verlorener Zweikampf von David Degen im Mittelfeld vorausgegangen. Nicht nur in dieser Aktion bewies Brügge, dass es unheimlich schnell umschalten und kontern kann. Sonck traf kurz darauf mit einem präzisen Abschluss von der Strafraumgrenze aus.

Ganz anders die Berner: Sie bekundeten enorme Abstimmungsprobleme in der Offensive. Das durchaus vorhandene Potenzial wurde nicht ausgeschöpft. Kein Tempo, keine Überraschungsmomente, kein Durchsetzungsvermögen -- ergo keine Torgefahr. Varela und Häberli fanden nie in den Tritt. Und auch die Defensive vermochte nicht zu glänzen.

Spezielles hatte sich in der 23. Minute auf den Zuschauerrängen ereignet, als die Brügge-Fans lautstark dem im Frühling bei einem Autounfall verstorbenen Spieler François Sterchele gedachten. Deshalb zu diesem Zeitpunkt, weil Sterchele die Nummer 23 trug. Negativer hatten vor der Partie drei YB-Anhänger auf sich aufmerksam gemacht. Sie wurden wegen ungebührlichen Verhaltens von der Polizei verhaftet.


FC Brügge - Young Boys 2:0 (2:0)

Jan-Breydel-Stadion. -- 17 230 Zuschauer. -- SR Balaj (Rum). -- Tore: 17. Akpala 1:0. 29. Sonck 2:0.

Brügge: Stijnen; Ciman, Alcaraz, Evens, Klukowski; Vargas (87. Leko), Simaeys, Geraerts, Dirar (75. Blondel); Akpala (91. Chavez), Sonck.

Young Boys: Wölfli; Portillo, Ghezal, Affolter; Degen (46. Schwegler), Yapi (57. Schneuwly), Baykal, Bastians; Varela, Häberli (66. Doumbia), Regazzoni.

Bemerkungen: YB ohne Raimondi (Pause nach Blinddarm-Operation) und Doubaï (rekonvaleszent). Verwarnungen: 49. Portillo (Foul). 68. Varela (Foul). 86. Affolter (Foul). 89. Leko (Unsportlichkeit). 89. Wölfli (Unsportlichkeit).

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 Beitrag Verfasst: Freitag 3. Oktober 2008, 09:36 
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Club qualified for the UEFA Cup’s group phase

Club Brugge has qualified for the UEFA Cup’s group phase after a 2-0 victory against Young Boys Bern. Both Akpala and Sonck scored a fine goal.

Captain Philippe Clement was not 100 percent fit, and as a result Jeroen Simaeys started on the midfield. Black and blue started the game rather anticipating and let the Swiss have possession of the ball, who did not succeed in threatening Stijnen, despite their 3-4-3 formation. On the contrary, Club created the first chance of the game. Ronald Vargas’ corner reached Evens’ head, but keeper Wölfli was alert.

After fifteen minutes Young Boys Bern had its first opportunity, but striker Regazonni failed to get the ball into the goal. Next, a ball from Dirar fell in the feet of Akpala, who was all alone and the Nigerian got the time and space to put the ball into the nets past keeper Wölfl.

Thanks to this goal, Club felt no more pressure and started to play full of confidence. Hardly a minute after the opening goal, Sonck almost doubled the score. Ciman’s cross reached Sonck, but Wölfli saved the header. After 25 minutes Club was able to score again. On a dangerous counter by Geraerts and Akpala, the ball fell into the feet of Sonck who shot the ball into the right corner of the goal.

Club was now almost certain of the qualification and Young Boys Bern was not able to be really dangerous. Before half time the Swiss still had one chance, but Bastians and Häberli obstructed each other.

After the break, the same image as in the first half and the Swiss lost belief. Club even tried to score a third goal; Akpala failed his header and Sonck waited just a second too long all alone before Wölfli.

Visiting coach Petkovic made three changes, but without any result. Club enjoyed the brilliant moves of Ronald Vargas. The last big chance was for Joseph Akpala, but his shot was saved by Wölfli. Club’s qualification for the UEFA Cup’s group phase was a fact and on Tuesday it will know its opponents. (SF)


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 Beitrag Verfasst: Freitag 3. Oktober 2008, 10:05 
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Das erste Tor von Akpala war ganz klar Offside wie man in diesem Video (0:12 / 1:30) sieht. Dieses Tor war sicher Spielentscheidend, da YB bis zu diesem Tor das Spiel im Griff hatte.


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 Beitrag Verfasst: Freitag 3. Oktober 2008, 10:28 
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Club Brugge - BSC Young Boys 2:0 (2:0)

Für YB ist der UEFA-Cup 2008/09 zu Ende. Obwohl das Team von Vladimir Petkovic im Auswärtsspiel in Brügge einen guten Start hinlegte, war der notwendige Sieg praktisch nie in Reichweite.

Nach einem Ballverlust im Mittelfeld mussten die Young Boys bereits nach einer Viertelstunde den ersten Gegentreffer hinnehmen. Ärgerlich für YB war, dass dem Tor durch Akpala eine Offsideposition vorangegangen war (17.). Vor diesem Gegentreffer hatte YB klar mehr Spielanteile. Die Berner konnten keine Reaktion zeigen und überliessen dem Club Brugge in der Folge das Zepter.

Der energisch nachsetzende Wesley Sonck liess Wölfli aus 16 Metern keine Chance und traf nach einer halben Stunde zum 2:0. Dieses Tor war bereits eine Vorentscheidung. YB hatte zwar durch Bastians (34.) und kurz vor Spielende durch Doumbia (82.) zwei hervorragende Torchancen, beide blieben jedoch ungenutzt.

Die belgische Mannschaft spielte den Vorsprung aus der ersten Halbzeit äusserst souverän über die Zeit. YB war vor allem in der Offensive zu harmlos. Der UEFA-Cup ist für die Berner damit zu Ende. Brügge zieht mit dem Gesamtskore von 4:2 in die Gruppenphase des UEFA-Cups ein.

Stadion: Jan Breydel Stadion, Brügge
Zuschauer: 17'230
Schiedsrichter: Balaj (Rumänien)

Tore:
17. Akpala 1:0.
29. Sonck 2:0.

Auswechslungen:
46. Schwegler für Degen.
58. Schneuwly für Yapi.
66. Doumbia für Häberli.
75. Blondel für Dirar.
87. Leko für Vargas.
91. Chavez für Akpala.

Ersatz:
YB: Collaviti, Schneider, Doumbia, Schwegler, Hochstrasser, Lüscher, Schneuwly.
Brugge: De Vlieger, Clement, Djokic, Blondel, Leko, Chavez, Demets.

Bemerkungen:
YB ohne Doubaï (rekonvaleszent) und Raimondi (verletzt).

Verwarnungen:
49. Portillo (Foul), 68. Varela (Foul), 86. Affolter (Foul), 88. Wölfli (Unsportlichkeit).


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 Beitrag Verfasst: Freitag 3. Oktober 2008, 13:56 
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Reactions after Club-Bern

Luc DEVROE:

“Enjoy ourselves now”

A relieved sports manager said: “You felt before the game that something important was about to happen. Every one was really focused and the group reacted well to the pressure. Today we easily scored. You also mustn’t forget that we played with 6 European debutants.” Now follows Roeselare on Sunday. “Yes, then we have to be concentrated again. Standard lost 2 points at Schiervelde after their game at Liverpool.” How about Dirar? “He has an ankle injury, we are still waiting for the results. ”Our possible opponents, I don’t want to know them yet, tonight we only want to enjoy ourselves.” (HN)


Jeroen Simaeys

“Les geleerd!”

Jeroen Simaeys could look back on a decent performance. “We played well organised and easily could reach the four offensive players. Our victory is the result of a good match preparation; we took revenge for the elimination last year against Brann. We had learnt our lesson and did not underestimate them. (NB)


Antolin Alcaraz

“Never lost belief in qualification”


Antolin Alcaraz was really excited after the game against Young Boys.


“Every one is really happy today! Qualification for the UEFA Cup’s group phase was an important objective this season. Today things went a lot easier than two weeks again and the early goals helped us. Today we prove that we can also obtain results in Europe. I am pleased about my game, but it is still far too early to make conclusions, now I have to confirm!” (NB)



Ronald VARGAS

“Only a pity I didn’t score yet”

Just before the end of the game, Ronald Vargas was given a well deserved last minute substitution while crowd applauded loud for his outstanding performance, which really pleased the Venezuelan: “Once again a good performance from the team, an important win and the qualification. I am also proud of my own performance; it is only a pity that I haven’t been able to score. This would be a nice present for the fans, as they have always been encouraging me. Playing European football was one of the reasons why I came to Bruges; it will be a real challenge to face bigger teams.” (MV)


Joseph AKPALA

“I hope we draw an English opponent”

Joseph Akpala played a good game and scored once again an important goal: “This win wasn’t that hard, but it is really important for our group. We felt some pressure, but we were confident following the result in the first confrontation. From the moment we took the lead, Bern started to lose belief. My goal fell on the perfect moment. I had no idea that I was standing off side, but I am convinced that I scored a valid goal. After the goal, the whole team was relieved and we took control of the game. Since the match in Genk we have been playing well and now we have to continue this. I hope we draw an English opponent.” (MV)




Wesley SONCK

“We didn’t get surprised like last year”

Wesley Sonck doubled the lead after 25 minutes and secured the win. “We played in a mature way, really deserve this win and that pleases me. Luckily, we didn’t get surprised like last year. The first fifteen minutes Bern had most of the time possession of the ball, but as long as they weren’t dangerous, things were fine. As a result we were able to play on the counter, which ended well. My good shape is the result of a perfect preparation, I hope to confirm this on Sunday, although it will be a more difficult game than today’s one.” (SF)


Laurent CIMAN

“I hope we draw”

Laurent Ciman played his best game so far since he has been in Bruges. “This was the most important game sof ar and it really pleases me that we were able to win it. We played really well, although I think our match in Genk was still better. We will try to get as far as possible in the UEFA Cup, but first we have to wait for the draw, I hope on a game against an Italian team, for example AC Milan!” (SF)



Vladimir PETKOVIC:

“Club was better”

The Swiss coach congratulated Club Brugge for their qualification. “My team started well until the first goal. Afterwards we did not reacted as I’d hoped. The second half we were a little better, but we missed precision on our last pass. I have to be honest and admit that Club was better and played clever. We hardly created any chances.” (HN)


Jacky MATHIJSSEN:

“First big moment of this young group”

“I am really proud of my team, we almost played the perfect game; well organised, with a lot of enthusiasm and good offensive actions. Only the beginning was not great, we too easily lost the ball, played a little nervous, but we regained our confidence after the first goal. This group performed well under pressure and confirmed their talents. The group phase can only improve their progress, both individually and collectively. I also want to thank our fans who supported us the whole game, I am pleased we were able to give them something back in return. This group now has achieved its first big moment, but it shouldn’t be the end, but the start of a new future, we want to get as far as we can. I don’t think Dirar is seriously injured, I think we will only miss him on Sunday..” (HN)


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 Beitrag Verfasst: Samstag 4. Oktober 2008, 11:22 
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ebund.ch, 04.10.2008

«Keine Frage des Systems»

Die 0:2-Niederlage in Brügge sei nicht die Folge der neuen Taktik, sondern von zu vielen Fehlern, sagt YB-Sportchef Alain Baumann.

Nach dem 1:5 in Lens vor etwas mehr als einem Jahr kehrten die Young Boys gestern erneut ernüchtert aus dem Nordwesten Europas zurück. Beim 0:2 beim FC Brügge hatten die Berner Fussballer am Donnerstag nie den Eindruck erweckt, als könnten sie nach dem 2:2 im Hinspiel in die Gruppenphase des Europacups einziehen. Vergleichen könne man die Partien jedoch trotzdem nicht, fand YB-Sportchef Alain Baumann. «In Lens waren wir von Beginn an chancenlos. In Brügge konnten wir immerh in in den ersten 20 Minuten mithalten.»

Auch am Tag nach dem Spiel war man bei YB noch immer erstaunt, dass der Mannschaft nach dem ersten Gegentor keine Reaktion gelungen war. Und deshalb wollte Trainer Vladimir Petkovic auch nicht darauf eingehen, dass der Torschütze Eneojo Akpala vor seinem Treffer im Offside gestanden hatte. «Tatsache ist, viele Spieler haben ihre Fähigkeiten nicht abgerufen. Das hat gegen einen starken Gegner zu einer klaren Niederlage geführt.»

Attraktiven Fussball bieten

Die YB-Verantwortlichen setzten sich nach dem 0:2 im Hotel zusammen und analysierten die Partie und deren Resultat. «Der Trainer wird der Mannschaft mitteilen, was sie falsch gemacht hat», sagte Baumann. Sicher ist: Petkovics 3-4-3-Spielsystem wird intern nicht in Frage gestellt, obwohl die Unsicherheiten der Spieler auch in Brügge wieder ersichtlich waren und einige Akteure erklärten, vielleicht sei die gewählte Taktik zu riskant gewesen. «Das ist keine Frage des Systems. Mit dem gleichen System haben wir am Samstag erstmals seit 14 Jahren wieder in Basel gewonnen», sagt Baumann.

Ohnehin mag der Sportchef die Diskussion um das System und die damit verbundene Anfälligkeit in der Defensive nicht mehr führen. Beim 1:5 in Lens habe YB mit einer Viererkette verteidigt und trotzdem hoch verloren.

«Die Niederlage in Brügge ist nicht wegen der falschen Taktik, sondern auf Grund von Fehlern zu Stande gekommen. Die Aufstellung entspricht uns. Wir wollen den Fans attraktiven Fussball bieten.» Hingegen streitet Alain Baumann nicht ab, dass dem Team in der Verteidigung derzeit ein dominanter Spieler als Abwehrchef fehlt.

Alexander Wäfler

http://194.209.226.170/pdfdata/bund/2008/10/04/SPBU-021-0410-2.pdf

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 Beitrag Verfasst: Samstag 4. Oktober 2008, 11:28 
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ebund.ch, 04.10.2008

Ein Rückschlag und zwei Aufgebote

fussball: YB zwischen Brügge und Sion

YB sind in Brügge die Grenzen aufgezeigt worden. Das Team muss verstärkt werden. Morgen soll mit den Nationalspielern Marco Wölfli und Alberto Regazzoni im Heimspiel gegen Sion die Aufholjagd fortgesetzt werden.

Beim Anflug auf Belp sahen die YB-Spieler gestern Mittag das Stade de Suisse, und dem einen oder anderen dürfte noch einmal durch den Kopf gegangen sein, welche Chance die Young Boys am Abend zuvor in Brügge verpasst hatten. Europäische Topteams kreuzen in den nächsten Wochen nicht in Bern auf, und vielleicht ist das auch besser so. Denn YB hat es nicht verdient, gegen Milan und Manchester City, Valencia und Schalke antreten zu dürfen. Bereits der FC Brügge, eine solide Truppe mit drei, vier starken Individualisten in der Offensive, hat die Limiten der Berner gnadenlos aufgezeigt. «Man kann in Brügge 0:2 verlieren», sagte YB-Präsident Thomas Grimm. «Aber nicht so, wie wir es getan haben.» Wille und Leidenschaft, Selbstvertrauen und Klasse hätten gefehlt.

Parallelen zur Finalissima

In einer ersten Analyse kamen die Verantwortlichen zum (naheliegenden) Schluss, dass die Qualität im Team nicht stimme und die routinierten Spieler versagt hätten. Neben dem erneut starken Torhüter Marco Wölfli und dem robusten Baykal zählten die jungen François Affolter (17 Jahre), Felix Bastians und Seydou Doumbia (beide 20) zu den (bescheidenen) Lichtblicken in Brügge. «Es kann ja nicht sein, dass die meisten neuen Spieler bis jetzt keine Verstärkungen sind», sagte Grimm.

Die Transferpolitik im Sommer war sehr, sehr unglücklich, das ist keine revolutionäre Erkenntnis, und im Winter soll jetzt im zentralen Mittelfeld und in der Abwehr nachgebessert werden. YB kann bloss noch drei Transfers in dieser Saison tätigen, auf der Kontingentsliste dürfen 25 Spieler stehen. Die Young Boys wähnen sich unter Trainer Vladimir Petkovic aber auf einem guten Weg, der Trainerwechsel zur Unzeit und die heikle Systemumstellung benötigen Zeit. «Wir sind sehr zufrieden mit Petkovic. Wir haben Fortschritte gemacht», sagte Stefan Niedermaier, CEO der Stade de Suisse AG. In der Super League soll die Aufholjagd morgen gegen Sion fortgesetzt werden, der Spielplan ist günstig, der Abstand zu Basel soll bis zur Winterpause verringert werden.

Petkovic auf gutem Weg

Die Resultate unter Petkovic sind ordentlich, die Richtung stimmt, doch die Nichtleistung in Brügge war ein Rückfall, es war eine Wiederholung der Geschehnisse vom 10.Mai. Auch in der Finalissima in Basel war YB nicht bereit, agierte mutlos, lag früh 0:2 in Rückstand und wehrte sich kaum gegen die Niederlage.

Der smarte Petkovic sorgt für frischen Wind, er schaut sich die Vorgänge in Ruhe an und wird seine Schlüsse ziehen. Man darf sich sein Engagement als eine Art Projekt vorstellen, und es würde nicht erstaunen, wenn die Young Boys in 12 Monaten personell ein anderes Gesicht hätten. Der Trainer betreibt in der Öffentlichkeit keine Einzelkritik, das ist löblich, und er ging in Brügge so weit, sich schützend vor Carlos Varela zu stellen. «Ich habe ein Foulspiel gesehen, aber er wollte den Ball spielen», sagte Petkovic zur brutalen Attacke Varelas gegen Nabil Birar.

Die Entscheidungsträger allerdings kommen langsam zur Erkenntnis, dass Varela, zweifellos ein begnadeter Fussballer, mit seinen Tätlichkeiten und regelmässigen Platzverweisen einigen Schaden anrichtet. Viel darf sich der Heisssporn jedenfalls nicht mehr leisten.

Wölfli und Regazzoni

Wenigstens spielt YB gegen Sion nicht mehr in diesen eigenartigen giftgrünen Trikots, mit denen man keine Schönheitspreise gewinnt und kaum Frauen ins Stadion lockt. Am Ladies Day morgen bezahlen Frauen nur 10 Franken Eintritt und erhalten ein Präsent. Ausserdem bekommen sie zwei brandneue YB-Nationalspieler zu sehen. Torhüter Marco Wölfli («Das ist eine schöne Bestätigung für mich») wurde von Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld für seine konstant überzeugenden Vorstellungen mit einem Aufgebot als dritter Kee-per hinter Diego Benaglio und Eldin Jakupovic für die WM-Qualifikationsspiele gegen Lettland (11.Oktober) und in Griechenland (15. Oktober) belohnt.

Ebenfalls dabei wird – eher überraschend – der formstarke Alberto Regazzoni sein. Innerhalb von zwei Monaten haben sich die Perspektiven des dreifachen Nationalspielers fundamental geändert: vom YB-Tribünengast zum Schweizer Auswahlspieler. Der 25-Jährige profitiert dabei auch von den fehlenden Alternativen. Die Schweizer Sturmsorgen offenbarten sich unter der Woche in den schwachen Auftritten der Super-League-Teams im Europacup: Basel, Zürich, YB und Bellinzona gelang nur ein Tor.

Fabian Ruch

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Zwitserse fans maken niet alleen amok tijdens match


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Wie donderdagavond in het Jan Breydelstadion aanwezig was heeft ongetwijfeld het gedrag van de Zwitserse supporters opgemerkt. Bij aanvang van de match werd een rookbom ontstoken en naar het eind van de match toe werd een Club-sjaal in brand gestoken. Maar daar bleef het niet bij, de supporters keerden zich tegen de Stewards dus greep de politie in. De drankstand werd gesloten en alle stewards mochten het vak verlaten. De terugkeer van de Zwitsers liep ook al niet van een leien dakje. Net als voor de match, toen werden drie dronken supporters opgepakt, ze verstoorden het verkeer in de katalijnestraat. Tijdens de wedstrijd werden ze bewust in de politiecellen gehouden. De politie maakt een verslag op en deze wordt dan ook doorgestuurd naar de UEFA. Young Boys Bern zal zich aan een serieuse boete mogen verwachten.


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