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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 18. September 2008, 23:55 
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zisch.ch, 18.09.2008

YB mit Remis gegen den FC Brügge

Nach 15 Jahren Abwesenheit sind die Young Boys mit einem Unentschieden in den UEFA-Cup zurückgekehrt. Sie trennten sich im Erstrunden-Hinspiel vom belgischen Traditionsverein FC Brügge 2:2.

Nach 15 Jahren Abwesenheit sind die Young Boys mit einem Unentschieden in den UEFA-Cup zurückgekehrt. Sie trennten sich im Erstrunden-Hinspiel vom belgischen Traditionsverein FC Brügge 2:2.
YB hatte einen Start nach Mass erwischt. Schneuwly gelang nach rund einer Viertelstunde mit einem Flachschuss von der Strafraumgrenze aus die Führung. Der 23-jährige Stürmer hat in der Meisterschaft und im Europacup bereits sieben Tore geschossen. Kurz nach dem 1:0 hätte Schneuwly fast noch zwei weitere Treffer erzielt. Jedoch, Brügge war ebenbürtig. Und in der 37. Minute fiel der Ausgleich durch Sonck. Der belgische Internationale nützte einen schweren Fehler von YB-Abwehrchef Saïf Ghezal kaltblütig aus. 1:1 bei Halbzeit - auch dank zwei starken Paraden von Marco Wölfli gegen Ronald Vargas (12.) und Joseph Akpala (33.).

In der Pause gab es einen ersten Wechsel im Heimteam. Thomas Häberli kam zu seinem Comeback nach einem Monat Verletzungspause. Er ersetzte David Degen, welchem bei seinem Europacup-Debüt für YB nicht viel gelungen ist. Degen fiel vor allem durch Fehlpässe und mangelndes Durchsetzungsvermögen auf. Es wird wohl noch ein paar Partien dauern, bis der Offensivspezialist zu seiner Bestform findet. Man merkte ihm an, dass er zuletzt bei Borussia Mönchengladbach nicht einmal mehr mit einer Statistenrolle bedacht worden war. Aber auch Häberli konnte kaum Impulse setzen. In der zweiten Hälfte lief nicht mehr viel im YB-Angriff, auch weil der gefährliche Schneuwly nach dem Eintreten von Seydou Doumbia ins rechte Mittelfeld zurück musste und schliesslich ausgewechselt wurde. Dies alles wäre zu verschmerzen gewesen, wenn nicht Clement in der 72. Minute das 2:1 für Brügge markiert hätte. Der Routinier verwertete per Kopf und relativ unbedrängt eine Flanke von Vargas. Das 2:2 von "Joker" Doumbia, der den Ball kurz vor dem Abpfiff nach einem missglückten Abschluss von Häberli über die Linie würgte, lässt den Bernern immerhin noch Hoffnungen für das Rückspiel in zwei Wochen.

Young Boys - FC Brügge 2:2 (1:1) .
Stade de Suisse. -- 10 200 Zuschauer. -- SR Oriechow (Ukr). -- Tore: 16. Schneuwly 1:0. 37. Sonck 1:1. 72. Clement 1:2. 87. Doumbia 2:2.

Young Boys: Wölfli; Portillo, Ghezal, Schneider; Bastians (67. Doumbia), Hochstrasser, Yapi, Raimondi; Degen (46. Häberli), Schneuwly (78. Lüscher), Regazzoni.

Brügge: Stijnen; Ciman, Alcaraz, Evens, Klukowksi; Vargas, Clement, Geraerts, Dirar; Sonck, Akpala (71. Chavez).

Bemerkungen: Young Boys ohne Schwegler, Doubaï (beide rekonvaleszent) und Varela (gesperrt). Brügge ohne Simaeys (gesperrt). Vor dem Anpfiff Trauerminute für den kürzlich verstorbenen Ex-YB-Trainer Albert Sing. -- Verwarnungen: 50. Schneuwly (Foul). 75. Sonck (Foul). 82. Stijnen (Zeitverzögerung).

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 18. September 2008, 23:58 
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uefa.com, 18.09.2008

Doumbia rettet Young Boys einen Punkt

Der BSC Young Boys musste sich im Heimspiel der 1. Runde des UEFA-Pokals gegen den belgischen Vertreter Club Brugge KV mit einem 2:2-Unentschieden begnügen. Die Tore für die Gastgeber erzielten Marco Schneuwly und Seydou Doumbia, für die Gäste trafen Philippe Clement und Wesley Sonck.

Gesperrte Spieler

Berns Trainer Vladimir Petković musste auf den gelbgesperrten Carlos Varela verzichten, dafür begann das junge deutsche Talent Felix Bastians. Brügges Trainer Jacky Mathijssen ersetzte den ebenfalls gesperrten Jeroen Simaeys durch Laurent Ciman.

Zwei Tore

Die Gäste aus Brügge erwischten den besseren Start. Nach einem Zuspiel des auffälligen Nabil Dirar verpasste Joseph Akpala nur knapp (6.) und ein Schuss von Ronald Vargas zwang den Schweizer Keeper Marco Wölfli nach zwölf Minuten zu einer guten Parade. Plötzlich führten aber die Young Boys, nach einem Doppelpass mit David Degen traf Marco Schneuwly in der 16. Minute zum 1:0 (16.). Allerdings konnte Sonck acht Minuten vor der Pause den Ausgleich erzielen.

Später Ausgleich

Im zweiten Spielabschnitt drängten die Gastgeber auf den Siegtreffer, wurden in der 76. Minute aber kalt erwischt, als Clement eine schöne Flanke von Vargas zum 2:1 verwertete. Aber das Petković-Team gab nicht auf und wurde 120 Sekunden vor dem Spielende mit dem Ausgleichstreffer durch Doumbia für sein Engagement belohnt. Nach dem Remis ist im Rückspiel am 2. Oktober für beide Teams noch alles drin, wobei die Belgier die etwas bessere Ausgangslage haben.

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 Beitrag Verfasst: Freitag 19. September 2008, 00:26 
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Hallo meinen Heinzkens! :clap:


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 Beitrag Verfasst: Freitag 19. September 2008, 01:14 
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fucking brugge hools! :finger1:

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 Beitrag Verfasst: Freitag 19. September 2008, 07:10 
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Positiv:

+ Stimmung im Sektor "D" (endlich haben wieder einmal die meisten mitgesungen und mitgeklatscht)
++ Einsatzwille unserer Jungs (es fehlt einfach an spielerischen Qualität)
++ Regazzoni, Wölfli

Minus:

-- Brügge-Hools
-- Resultat
-- unsere Abwehr (wenn man dem so sagen kann)
--- die Leistungen von Portillo, Ghezal, Degen und Yapi
---- Protectas (läck si das würschtli. zerst hei si mau e ewigkeit bes si chöme ond de mache si fast id hose vor angst - furt mit dene unfähige tropechöpf - bringet d broncos zrugg)

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STOLZ YB-FAN ZU SEIN!!!


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 Beitrag Verfasst: Freitag 19. September 2008, 07:30 
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Wohnort: Zollikofen
Stimme dir in allen Punkten zu... bis auf den ersten. Die Stimmung bei uns war unter aller Sau. Sorry, aber als ich mich ab und zumgedreht habe wärend dem trommeln sah ich normalerweise ab Reihe 8 bis oben kein einzigen oder einzige mitmachen...
Sind wir Berner nur faul oder unfähig. Ich reisse mir den Arsch (resp. die Hände auf) für die Stimmung und 80% vom Block macht einen auf Tennispublikum....
Auch wenn nach Toren di meisten kurz mitmachen und das ganze laut kommt... es sind 90 Minuten die supporter werden müssen, egal was für ein Spielstand... das müssen einige jetzt ganz schnell begreifen, sonst...

Protectas: Mein Gott sind das Diletanten. Die Ostkurve erkennt die Hools von Brügge auf eine Distanz von einer Spielfeld länge und bereitet sich vor, und der "Sicherheits"-Dienst ist meilenweit nicht zu sehen. So viel zum Thema Prävention... oder zu den gemischten Sektoren, wie es Sämi "Pausenclown" Schmied wünscht! Fuck off!!!

Und ein Dank an die Berner Polizei: Ihr habt mir wiedermal gezeigt, weshalb ich es hasse Steuern zu zahlen. Ich gebe nicht gerne Gelt aus für hirnlose Rambos, welche bei jeder nicht 08/15-Sytuation total den Kopf verlieren und wahllos Gummischrott in die Menge schiessen und erst noch auf Kopfhöhe... Arschlöcher das! A.C.A.B. :finger:

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 Beitrag Verfasst: Freitag 19. September 2008, 08:31 
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Blick, 19.09.2009

Doumbia brachte die Hoffnung zurück

YB verspielte im Heimspiel gegen den FC Brügge ohne Not einen frühen 1:0-Vorteil, den Marco Schneuwly geschaffen hatte. Mit einem schweren Bock ebnete der Berner Verteidiger Ghezal Brügges Wesley Sonck den Weg zum 1:1. 18 Minuten vor Schluss vollzog Clement mit dem 2:1 per Kopf die temporäre Wende. Die Reaktion der Einheimischen war heftig. Kurz vor Schluss trennte eine Offside-Position Raimondi vom Ausgleich, ehe Joker Seydou Doumbia einen Abpraller zum 2:2 über die Linie schob. (si/ds)

Brügge-Fans stürmen Stade de Suisse

Unter den 1000 angereisten belgischen Fans befanden sich auch viele gewalttätige Hooligans. Schon vor dem Anpfiff konnten ca. 100 Belgier nur mit Mühe daran gehindert werden, den YB-Fan-Sektor zu stürmen. Nach dem Schlusspfiff randalierten sie auf dem Stadionplatz und warfen Gegenstände wie Fahrräder gegen das Stadion-Café.

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 Beitrag Verfasst: Freitag 19. September 2008, 08:32 
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ebund.ch, 19..09.2008

Doumbias spätes Tor als Hoffnung

Fussball: YB - Brügge 2:2

YB gegen Brügge hat sich als erwartet abwechslungsreiches Spiel präsentiert. Am Ende mussten die Young Boys zufrieden mit dem 2:2 sein. Gegen den belgischen Spitzenverein wäre aber erheblich mehr möglich gewesen.

Was verheissungsvoll begonnen hatte, endete für die Young Boys in einer – nun, ja – sanften Enttäuschung. «Wir haben gemischte Gefühle. Wir wollten den Sieg, aber gegen diesen erfahrenen Gegner müssen wir zufrieden sein. Das Resultat ist korrekt», sagte YB-Trainer Vladimir Petkovic. Am Ende stand dieses 2:2, es ist ein Resultat, welches YB für das Rückspiel Optionen offenlässt, aber es ist keineswegs ein Wunschergebnis. Der eingewechselte Seydou Doumbia verhinderte in der 88. Minute mit seinem Tor nach Vorarbeit des ebenfalls eingewechselten Thomas Häberli wenigstens eine weitere ehrenvolle Niederlage eines Schweizer Teams im Europacup. Ehrenvoll wäre ein 1:2 gegen den FC Brügge allerdings eher nicht gewesen. Die Belgier waren wie erwartet offensiv stärker als defensiv, und weil das die Berner wie meistens auch waren, entwickelte sich eine flotte Begegnung. Und als Fazit müssen die Young Boys festhalten: Gegen dieses Brügge wäre erheblich mehr drin gelegen.

Die Chancen zum 2:0

Vor ziemlich enttäuschender Kulisse (10204 Zuschauer) verlief bereits die Startphase spektakulär. Der starke Nabil Dirar legte mit einem fulminanten Schuss los, YB schlug mit dem 1:0 in der 17. Minute zurück. Marco Schneuwly spielte den eleganten Doppelpass mit David Degen und erzielte mit einem schönen Schuss von der Strafraumgrenze die frühe Führung. Schneuwly verpasste kurz darauf aus wenigen Metern das 2:0, er zwang Stijn Stijnen im Brügge-Tor in der 26. Minute zu einer Glanzparade, die Berner standen dem zweiten Tor näher als Brügge dem Ausgleich. Degen deutete sein Potenzial (vereinzelt) an, doch die defensiven Unsicherheiten der Young Boys in ihrem 3-4-3-System waren auch gestern sehr bald ersichtlich.

Ghezals schlimmer Fehlpass

Man musste kein Experte sein, um früh zu erkennen: zu null wird YB kaum spielen. Und, wie meistens in den letzten Wochen, war nicht das System der Grund für ein Gegentor, sondern ein schlimmer individueller Fehler. Abwehrchef Saif Ghezal, normalerweise die Solidität in Person, stand wie schon am Sonntag beim 2:1-Sieg in Bellinzona am Ursprung des ersten Gegentores. Er leistete sich einen katastrophalen Fehlpass in die Füsse von Wesley Sonck. Der routinierte Torjäger liess sich das unverhoffte Geschenk natürlich nicht entgehen und erzielte in der 37. Minute eiskalt das 1:1. Dieses Ereignis passte nicht ins Drehbuch der Young Boys. In der zweiten Hälfte fehlte ihnen längere Zeit die Spielfreude – und der Partie vorübergehend der Unterhaltungswert. Die Belgier verteidigten jetzt konsequenter, zumindest ein bisschen, die beiden Teams rüsteten sich für die Schlussphase.

Die turbulente Endphase

Die letzten zwanzig Minuten gerieten zur wilden Achterbahnfahrt – zur Freude der frierenden Zuschauer, zum Ärger der aufgewühlten Trainer. In der 72. Minute hatten die Young Boys einen Eckball eigentlich bereits befreit, doch im Anschluss an die zweite Welle Brügges schoss der belgische Nationalspieler Philippe Clement die Gäste mit einem wunderbaren Kopfball in Führung. Die Young Boys waren – kurzzeitig – angezählt, und der trickreiche Birar war nach wie vor sehr flink unterwegs. Zweimal verpassten seine Mitspieler nach gefährlichen Vorlagen des Flügelspielers das 1:3. YB blieb im Spiel, YB kämpfte sich zurück, und YB hätte nach Doumbias spätem Tor in der abwechslungsreichen, turbulenten Begegnung sogar noch gewinnen können. Stijnen wehrten einen Schuss Ghezals aus wenigen Metern mirakulös ab – Mario Raimondi stand beim vermeintlichen Siegtor im Abseits. Und so muss YB das Rückspiel am 2. Oktober in Brügge vermutlich gewinnen, um die Uefa-Cup-Gruppenphase zu erreichen. Wobei: Ein 3:3 oder ein 4:4 scheint zwischen diesen beiden Mannschaften jederzeit möglich.

http://194.209.226.170/pdfdata/bund/2008/09/19/SPBU-018-1909-2.pdf

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 Beitrag Verfasst: Freitag 19. September 2008, 08:34 
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ebund, 19.09.2008

Zwiespältige Gefühle der Young Boys

Die YB-Spieler waren nach dem 2:2 gegen Brügge froh, nicht verloren zu haben – und enttäuscht, den Sieg verpasst zu haben.

Das Schweizer Fernsehen dürfte in zwei Wochen ein paar Probleme weniger haben – wenn sich die Schweizer Beteiligung am Europacup auf ein Minimum reduziert hat. Gestern standen mit YB, Bellinzona und dem FC Zürich drei Super-League-Teams im Uefa-Cup-Einsatz – alle waren an torreichen Begegnungen beteiligt, benötigen aber in den Rückspielen Exploits, um noch im Wettbewerb zu bleiben. Die Partie im Stade de Suisse wurde direkt übertragen, von Bellinzona gab es immerhin eine Zusammenfassung, vom FCZ dagegen gar nichts. Die SF-Führung hat für Europacup-Spiele mit Schweizer Präsenz einen Betrag fixiert, den sie nicht überschreiten will. Dem Vernehmen nach sollen die italienischen TV-Rechte-Inhaber, eine Firma, die im Besitz Silvio Berlusconis steht, keinerlei Anstalten gemacht haben, den Schweizern entgegenzukommen – Mattscheibe statt San-Siro-Spektakel.

Zu viele Fehler

YB-Verteidiger Saif Ghezal wäre vermutlich froh gewesen, hätte man seinen Fehler am Fernseher nicht zu sehen bekommen. Der Tunesier verlor vor dem 1:1 in der 37. Minute den Ball als hinterster Mann an Torschütze Wesley Sonck. «Unsere Fehler sind bitter bestraft worden», sagte Thomas Häberli, der nach seiner Verletzungspause eingewechselt worden war. Der Innerschweizer sagte, YB habe die Chance auf den Sieg gehabt. Diese Gewissheit müsse für Selbstvertrauen im Hinblick auf das Rückspiel am 2. Oktober sor-gen.

Die Young Boys schwankten nach der Punkteteilung zwischen einigermassen zufrieden und ziemlich enttäuscht. Goalie Marco Wölfli sagte, der späte Treffer zum Ausgleich verleihe der Mannschaft Moral. «Die Belgier haben den Rasen nach dem 2:2 mit hängenden Köpfen verlassen.» Das Ziel in Brügge müsse sein, kein Tor zu erhalten und mit Kontern zum Erfolg zu finden. Wölfli pflichtete Häberli bei. «Wir können weiterkommen. Brügge ist ein gutes Team, aber keine Übermannschaft.»

Marco Schneuwly, in den letzten Wochen YB-Torschütze vom Dienst, wies auf die Unzulänglichkeiten im eigenen Spiel hin. «Wir müssen analysieren, was nicht gut gelaufen ist.» Mit andern Worten: Zwei Gegentore waren zwei Gegentore zuviel.

Gerber als YB-Chefscout?

Hinter den Kulissen laufen Gespräche, den ehemaligen Vaduz-Sportchef Werner Gerber als neuen Chefscout der Young Boys zu verpflichten. In diesem Bereich haben die Berner noch Nachholbedarf. Gerber, der als Mann mit gutem Näschen für entwicklungsfähige Spieler gilt, könnte YB womöglich wertvolle Dienste leisten. Allerdings steht der ehemalige YB- und Thun-Sportchef auch bei anderen Klubs hoch im Kurs.

Testspiel gegen Köln

Die Young Boys gaben gestern bekannt, dass sie am Donnerstag, 9. Oktober, um 19.30 Uhr im Stade de Suisse ein Testspiel gegen den 1. FC Köln austragen werden. Das Schweizer Fernsehen dürfte an einer Direkt-übertragung nicht interessiert sein.

http://194.209.226.170/pdfdata/bund/2008/09/19/SPBU-018-1909-2.pdf

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 Beitrag Verfasst: Freitag 19. September 2008, 08:39 
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20min.ch, 19.09.2008

Nach dem Spiel setzte es Prügel

Vor und während dem Spiel zwischen der Berner Young Boys gegen den FC Brügge in Bern kam es zu verschiedenen Pöbeleien und Ausschreitungen. Drei Personen wurden verletzt.

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Wenige Minuten vor dem Matchbeginn versuchten Fans des FC Brügge den Fansektor der Berner zu stürmen. Die Belgier konnten vorerst beruhigt werden. Während des Spiels zündeten sie einen Feuerwerkskörper.
Zu Ausschreitungen kam es dann nach dem Abpfiff. Vor dem Stadion Stade de Suisse gerieten dann beide Fangruppen aneinander.

Augenzeugen beobachteten, wie eine Fangruppe im Restaurant Walter Schutz suchten. Die andere Fangruppe soll dann versucht haben, das Restaurant zu stürmen. Mit Mobiliar schlugen sie auf die Scheiben ein und zerstörten die Gartenterrasse.

Kritik an der Polizei

Mehrere Duzend Polizisten im Kampfmontur waren vor Ort, sie hielten sich aber zurück. «Die haben Angst», sagte die Betreiberin eines Imbissstandes. Sie beklagte, dass die Polizisten den Stand als Schutzschild missbrauche. «Wir mussten uns selber helfen. Die Polizei tat nichts», sagte die Standbetreiberin. Anhänger der Berner Young Boys waren der Ansicht, dass die Polizei nur nicht einschreite, weil womöglich Fans des FC Brügge an den Ausschrteitungen beteiligt seien. «Die Polizei geht immer nur auf YB-Fans los», sagte ein Fan der Berner.

Die Kantonspolizei Bern musste vereinzelt Gummischrot gegen die gewalttäigen Fussballfans einsetzen.
Drei Personen mussten wegen Kopfverletzungen ärztlich behandelt werden. Zwei von ihnen wurden zur Kontrolle hospitalisiert. Die Kantonspolizei Bern führte mehrere Personenkontrollen durch. Gegen die kontrollierten Personen werden Rayonverbote geprüft.

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