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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 21. August 2019, 23:47 
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So drastisch hat sich YB verändert

Vor einem Jahr erreichten die Berner die Champions League gegen Dinamo Zagreb. Heute versuchen sie es gegen Roter Stern Belgrad – mit einem komplett veränderten Team.

Alles ist gleich. Wieder treten die Young Boys im Playoff zur Champions League zuerst zu Hause an, wieder geht es für sie danach für ein heikles Auswärtsspiel auf den Balkan, wieder brauchen sie nur eine Hürde zu überspringen, um es in die Königsklasse zu schaffen.

Und alles ist anders. Das YB, das am 28. August 2018 in einem wilden Spiel in Zagreb mit Leidenschaft, Glück und Guillaume Hoarau 2:1 gewann und zum ersten Mal die Champions League erreichte, hat wenig gemeinsam mit dem YB, welches heute gegen Roter Stern Belgrad versucht, sich eine möglichst gute Ausgangslage für das Rückspiel in Serbien zu verschaffen. Sieben gewichtige Abgänge gab es bei den Young Boys seither, die Hauptrollen bekleiden andere – oder die, für die sie vorgesehen wären, können sie gerade nicht wahrnehmen.

Die Abwehr: von Bergen 2.0

In der Defensive macht sich der Umbruch bei YB am deutlichsten bemerkbar. Mit Mbabu und Benito mussten die Berner ihre beiden Aussenverteidiger ersetzen – und haben sie in Zuzug Janko und dem zur Stammkraft beförderten Garcia gefunden. Auch Captain von Bergen erhielt nach seinem Rücktritt im Sommer einen Nachfolger. Es ist Captain Lustenberger, der wegen seiner Umsicht, seiner Zuverlässigkeit und seiner Ruhe schon jetzt als von Bergen 2.0 gilt. Neben ihm entwickelt sich Talent Zesiger, der in der Hierarchie derzeit klar vor Wüthrich liegt, welcher wiederum vor einem Jahr noch neben von Bergen agierte.

Mittelfeld: Einer wie Sanogo

Schon im Winter nach der Champions-League-Kampagne verliess Vorkämpfer Sanogo die Young Boys. Im Sommer tat das auch Nationalspieler Sow, die Berner waren ihre Zentrums-Achse los. Mittelfeldspieler vom filigranen Typ waren in der Person von Lauper (ist aktuell am Kreuzband verletzt) und Aebischer schon da, zu ihnen stiess Sierro. Wichtiger aber war für YB die Suche nach einem Spieler wie Sanogo, welche mit der Verpflichtung des stämmigen Martins ein Ende gefunden zu haben scheint. Auf den Flügeln fehlt aktuell Sulejmani noch angeschlagen – für ihn, den Serben mit albanischen Wurzeln und einstigen Partizan-Junior, wäre es eine spezielle Partie. Ngamaleu und Fassnacht dürften heute spielen – und waren als einzige Feldspieler schon vor einem Jahr dabei.

Sturm: Der lange Schatten Hoaraus

Im Angriff ist bei YB eigentlich alles beim Alten. Das darf man angesichts der schon 35 Jahre, die Guillaume Hoarau auf dem Buckel trägt, durchaus wörtlich nehmen. Aber auch sonst: Zuzüge hat es im Sturm keine gegeben, nach wie vor teilen sich hier Hoarau, Nsame und Assalé die Verantwortung, wobei es gerade für Nsame im Schatten von Hoarau nicht immer einfach war, seine Einsatzzeiten zu bekommen. Weil aber Hoarau seit dem zweiten Spieltag mit einer Oberschenkelverletzung fehlt und noch nicht ganz genesen ist, werden gegen Belgrad zumindest im Hinspiel Nsame und Assalé spielen. Beide standen vor einem Jahr nicht in der Startelf: Assalé war verletzt, Nsame wurde eingewechselt.


https://www.derbund.ch/sport/uefa-champ ... y/16016611

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 21. August 2019, 23:49 
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Unentschieden im Hinspiel: YB und Roter Stern Belgrad trennen sich 2:2

Im Hinspiel des Champions-League-Playoff treffen die Young Boys zu Hause auf den serbischen Vertreter Roter Stern Belgrad. Nach Aufholjagd mit Penaltytreffer durch Guillaume Hoarau resultiert ein 2:2.

Die Young Boys wurden im Hinspiel des Champions-League-Playoffs gegen Roter Stern Belgrad für einen guten Auftritt zu schlecht belohnt. Dennoch sind die Berner Hoffnungen auf die Königsklasse nach dem 2:2 in Bern weiterhin in Takt.

Am Ende war es dann doch die Routine, die dem Geschehen im Stade de Suisse ihren Stempel aufdrückte. Die Routine der Gäste, die aus drei guten Chancen zwei Tore machten, und die Routine von Guillaume Hoarau, der die Berner Hoffnungen eine Viertelstunde vor Schluss und nur drei Minuten nach seiner Einwechslung durch den Penaltytreffer zum 2:2 zurückbrachte. Es war der verdiente Ausgleich des Heimteams, das bis zu Hoaraus Treffer mit dem Resultat denkbar schlecht bedient gewesen war.

Denn die Berner hatten die Partie eigentlich im Griff, wurden für ihre wenigen Fehler von den Gästen allerdings hart bestraft. Ein erstes Mal kalt geduscht wurde YB elf Minuten nach dem verdienten und frühen Führungstreffer durch Roger Assalé (7.). Sogleich mit der ersten Chance sorgten die Gäste für das 1:1. Ein Corner von Captain Marko Marin fand Verteidiger Milos Degenek, dessen Bogenkopfball hinter dem auf der Linie positionierten Jean-Pierre Nsame im Tor landete.

Gäste überzeugten mit Effizienz

Der Ausgleich wäre ebenso zu verhindern gewesen wie das 1:2 für die Gäste, das keine Minute nach dem Wiederanpfiff fiel. Ein Ballverlust im Aufbauspiel kam über Marin und den aufgerückten Aussenverteidiger Marko Gobeljic in den YB-Strafraum, wo alle bis auf Mateo Garcia den Ball verpassten. Der 22-jährige Argentinier, dessen Transfer zu Roter Stern erst vergangene Woche offizialisiert wurde, erzielte im ersten Pflichtspiel für seinen neuen Verein sogleich sein erstes Tor.

Die Gäste überzeugten in Bern mit Effizienz, die bessere Equipe war indes YB. Von Beginn weg war das Team von Gerardo Seoane bemüht, die Vorgaben des Trainers umzusetzen. Die Young Boys störten die Gäste konsequent und schalteten bei Ballbesitz schnell um, wobei Jean-Pierre Nsame in diesen Situationen als Relais-Station zu überzeugen wusste.

Der 26-jährige Angreifer, der als Ersatzmann von Hoarau in der Startformation stand, war stets anspielbar und wusste mit den auf ihn gespielten Bälle etwas anzufangen. So fand nach 7 Minuten ein langer Abschlag von David von Ballmoos via Kopf von Nsame in den Lauf des schnellen Assalé, der das 1:0 markierte.

Die jungen Wilden

Die "Jungen Wilden", wie Seoane sein Team im Vorfeld bezeichnet hatte, machten ihre Sache sehr gut, fanden ihren Meister allerdings zu oft in einem Routinier. Roter-Stern-Goalie Milan Borjan wusste seine fast 200 Zentimeter Körpergrösse in Bern stark in Szene zu setzen, nachdem er Roter Stern mit drei gehaltenen Penaltys in Kopenhagen überhaupt erst in die Champions-League-Playoffs gebracht hatte.

In der 26. Minute rettete der kanadische Nationalgoalie seine Farben mit zwei starken Paraden - zuerst gegen Lyon-Neuzuzug Christopher Martins Pereira, im zweiten Anlauf gegen Michel Aebischer. Fünf Minuten vor der Pause sah auch Nicolas Moumi Ngamaleu das vermeintliche Berner 2:1 von Borjan abgewehrt.

Mehr Erfahrung im RückspielHoffen lassen im Hinblick auf Belgrad wird die Berner auch die bevorstehende Rückkehr eines weiteren Routiniers. Nachdem Hoarau seinen Stellenwert für YB mit dem verwerteten Penalty unter Beweis gestellt hat, könnte Sulejmani, der es im Hinspiel aufgrund seiner Verletzung noch nicht ins 18-Mann-Kader von Seoane geschafft hat, im Rückspiel in Belgrad ebenfalls wieder zur Verfügung stehen. Es wäre für ihn ein ganz spezielles Spiel, Sulejmani ist bei Partizan - dem verfeindeten Stadtrivalen von Roter Stern - gross geworden.


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/un ... -135440622

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 21. August 2019, 23:52 
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Young Boys belohnen sich nicht für dominanten Auftritt

Videobeweis, Blitztor und ein starker Marin

In der letzten Runde der Champions-League-Qualifikation trennten sich die jeweiligen Landesmeister Young Boys (Schweiz) und Roter Stern Belgrad (Serbien) 2:2. Geprägt war die Partie von stark aufspielenden Schweizern, einem ungewöhnlichen Spielverlauf und einem Joker, der richtig Lust hatte.

Auf beiden Seiten fanden sich einige in Deutschland bekannte Akteure auf dem Spielberichtsbogen wieder. Bei den Young Boys standen die in dieser Transferperiode gewechselten Lustenberger (Hertha) und Sierro (Freiburg) sowie Garcia (ehemals Werder) in der Startelf. Sörensen, vor drei Tagen vom 1. FC Köln ausgeliehen, saß genau wie Gaudino auf der Bank.

Bei Roter Stern lief der ehemalige Gladbacher und Bremer Marin als Kapitän auf, aber auch Innenverteidiger Degenek hat eine Vergangenheit in Deutschland bei 1860 München.

Unterhaltsame Anfangsphase

In der ersten Hälfte waren die Schweizer das tonangebende Team und gingen folgerichtig früh in Front: Einen langen Ball von Keeper von Ballmoos verlängerte Nsame in den Lauf von Assalé, der vor dem Tor die Nerven behielt (7.). Die Antwort der Serben ließ nicht lange auf sich warten. Nach einer Ecke von Marin köpfte Degenek im typischen Bogenlampenstil ein - Nsame stand zwar passend im Eck, doch kam wegen seiner zu geringen Körpergröße nicht mehr an den Ball (18.).

Bern ließ sich vom Gegentreffer nicht beirren und spielte weiter nach vorne. Innerhalb von Sekunden parierte Belgrads Torhüter Borjan zweimal glänzend gegen Moumi Ngamaleu und Aebischer (25.). Die einzige nennenswerte Offensivaktion aus dem Spiel heraus bei Roter Stern resultierte aus einer guten Idee Marins, der sich erst im Dribbling stark durchsetzte und dann nach Doppelpass mit Vukanovic per Lupfer am mitlaufenden Lustenberger scheiterte (37.). Weil auch Moumi Ngamaleu darauf noch einmal nicht am reflexartig parierenden Borjan vorbeikam (40.), blieb es zur Pause beim 1:1.

53 Sekunden waren im zweiten Durchgang gespielt, da stellte Roter Stern den Spielverlauf auf den Kopf. Initiiert vom starken Marin schoss Garcia nach Gobeljic-Flanke zum 2:1 ein (46.). Mit der Führung im Rücken trat Roter Stern fortan verbessert auf und kombinierte sich - meist mit Marin-Beteiligung - immer wieder nach vorne. Chancen gab es jedoch nach Standards: Erst setzte Marin einen Freistoß auf das Tordach (49.), dann köpfte Rodic eine Ecke von Marin knapp über den Kasten (61.).

Hoarau hat richtig Lust

Anschließend übernahmen erneut die Young Boys die Spielkontrolle. Eine hundertprozentige Chance vergab der auffällige Assalé aus der Nahdistanz, weil er das Spielgerät nicht traf (64.). Auch die Abschlüsse von Aebischer (67.) und Fassnacht (72.) waren gefährlich. In der 74. Minute belohnte sich der Schweizer Meister für den hohen Aufwand: Nach Foul von Boakye an Moumi Ngamaleu zeigte Schiedsrichter Danny Makkelie nach Zuhilfenahme des Videobeweises auf den Punkt. Der kurz zuvor eingewechselte Hoarau verwandelte sicher zum 2:2 (76.). Beinahe drehte der Joker mit seinem zweiten Treffer die Partie zum zweiten Mal: Erst kratzte Gobeljic seinen Kopfball nach Borjan-Bock gerade noch von der Linie (85.), dann setzte Hoarau erneut per Kopf das Kunstleder hauchzart vorbei, sodass es beim 2:2 blieb.

Das Rückspiel findet kommende Woche Dienstag in Belgrad statt (21 Uhr).


https://www.kicker.de/756103/artikel/vi ... arin#omrss

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 21. August 2019, 23:54 
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Remis in CL-Playoffs

Hoarau hält YB-Hoffnungen gegen Belgrad am Leben

Nur 2:2? Ja, aber YB hat enorm viele Torchancen. Und weiss nun: Diese Sterne sind zu packen. Dann ist auch Hoarau voll dabei.

Es ist der VAR, der in dieser Partie eine entscheidende Rolle einnimmt. YB profitiert, weil Ref Makkelie das Foul von Boakye an Ngamaleu nicht sieht. Oder nicht sofort. Er korrigiert seinen Entscheid. Und Guillaume Hoarau, gerade eingewechselt, macht das 2:2. Mit seiner ersten Ballberührung. Das Tor, das YB vor dem Gang in die Hölle des Marakana nächsten Dienstag hoffen lässt. Auch wenn nun die Favoritenrolle bei den Serben liegt.

Doch lange Zeit ist es nur eine Mannschaft, die spielt. Und diese Jungs tragen Gelbschwarz. Gleich mit dem ersten gefährlichen Angriff belohnen sie sich. Weiter Ball Von Ballmoos. Nsame verlängert. Assalé entwischt – und bucht unter Borjans Bauch das 1:0. Da dachte man, vielleicht: Mensch, was haben die für einen zwischen den Pfosten! Die Antwort wird der Serbo-Kanadier später geben.

Doch zuerst wird YB kalt geduscht. Ecke Marin. Degenek am hinteren Pfosten hat das bessere Timing als Aebischer. Seine Bogenlampe senkt sich unerreichbar für Von Ballmoos ins Netz. Nur: Nsame stand dort. Doch der ist wohl entscheidende vier Zentimeter kleiner als Hoarau, dessen Job das sonst ist. Nur sitzt AirFrance zu diesem Zeitpunkt auf der Bank.

Kurz durchgeschüttelt. Dann gehts weiter mit YB-Power. Doch Borjan hält. Gegen Martins und Aebischer. Super! Im Gegenzug entwischt Marin. Lustenberger rettet auf der Linie. Durchatmen.

Weiter gehts mit der Borjan-Show. Diesmal gegen Ngamaleu. Pause. Tolles Spiel. Hin und her. Viele Chancen. Aber das Resultat stimmt nicht.

Wiederanpfiff. Und die zweite Dusche. Diesmal ist sie eiskalt. Nach einem fürchterlichen Zesiger-Fehlpass öffnet der überragende Marin das Spiel. Garcia bucht. Leider der Garcia von Roter Stern.

Die Belgrader werden besser und besser. Aber es ist Assalé, der das 2:2 verpasst. Und dann kommt Hoarau. Und nach dem Penalty hat er gar die Chance zum 3:2. Gobeljic rettet auf der Linie. Später köpfelt er daneben. Alles drin in Belgrad! Denn dort wird er 90 Minuten Zeit haben.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 75612.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 21. August 2019, 23:57 
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Rettung auf der Linie

Belgrad-Verteidiger verhindert YB-Sieg in letzter Sekunde!

Guillaume Hoarau hatte den YB-Sieg auf dem Kopf, doch der Belgrad-Verteidiger rettet in letzter Sekunde.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 77407.html

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Marko Marin heizt schon Rückspiel an

«Ein Vorgeschmack, was YB in Belgrad erwarten wird»

YB spielt in der Champions-League-Qualifikation gegen Roter Stern Belgrad 2:2. Ein Resultat, das zittern lässt. Belgrad-Star Marko Marin und die YB-Akteure analysieren nach dem Match.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 77419.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 21. August 2019, 23:58 
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Zesiger-Fehlpass am Ursprung

Garcia schockt YB direkt nach der Pause

Kurz nach der Pause unterläuft YB-Verteidiger ein Bock. Roter Stern Belgrad kann das direkt ausnützen und trifft zum 2:1 – entgegen des Spielverlaufs.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 77378.html

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 22. August 2019, 00:00 
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Warnschüsse beim Fanmarsch

Video zeigt brutalen Angriff vor YB-Spiel

Vor dem Spiel YB gegen Roter Stern Belgrad eskaliert der Fanmarsch der Serben. Mindestens eine Person wird verletzt, mehrere Personen attackiert, Bierdosen werden geworfen und Warnschüsse abgegeben.

Wie sagte Roter-Stern-Trainer Vladan Milojevic am Vortag des Spiels gegen YB missmutig zum Thema Fans: «Es gab überhaupt keine negativen Vorfälle und es wird sie auch nicht geben. Die Gastgeber können beruhigt sein.»

Von wegen. Der Fanmarsch vor dem Champions-League-Qualifikationsspiel YB gegen Roter Stern Belgrad eskaliert. Die Polizei befindet sich im Dauereinsatz. Im Bereich Hodlerstrasse/Kleeplatz greifen «Fans» von Roter Stern einige Personen tätlich an. Ein BLICK-Leserreporter hält die Situation im Video fest. Ein unbekannter Mann habe mit einem Stock die Roter-Stern-Fans angegriffen, wird berichtet. Danach sei die Meute auf ihn los. Erst nach Warnschüssen durch einen Polizisten beruhigt sich die Situation. Immerhin: «Wir haben keine gesicherten Erkenntnisse, dass bei dieser Auseinandersetzung Personen verletzt worden sind», sagt die Kapo auf Anfrage von BLICK. Es ist nur der Auftakt zu arbeitsintensiven Stunden für die Sicherheitsbehörden.

Serbische Fans stört LGBT-Fahne

Kurze Zeit später werfen im Lorrainequartier serbische Fans mehrere volle Bierdosen in Richtung des Gartens des Cafés Kairo. Offenbar störten sich homophobe Fans an einer LGBT-Fahne am Haus, berichtet ein Reporter der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Verletzte Person auf der Lorrainebrücke

Nicht weit entfernt muss die Ambulanz ausrücken. Auf der Lorrainebrücke kommt es zu einer Massenkeilerei, mit Stöcken und Flaschen bewaffnet gehen mehrere Personen aufeinander los. Am Ende liegt eine Person auf dem Asphalt. Blut fliesst. Die Ambulanz kommt. Die Polizei bestätigt eine verletzte Person.

Derweil betonen serbische Medien, dass die 3500 Belgrader Fans provoziert worden seien. Mit tätlichen Angriffen, mit Steinen, mit Brettern, aber auch verbal. So soll ein Kosovo-Albaner aus dem Fenster einer Wohnung heraus die Roter-Stern-Meute mit Pro-Kosovo-Parolen bis aufs Blut gereizt haben.

Gegen 19.00 Uhr sind die Fans dann doch im Stade de Suisse. Dort unterstützen nach den Vorkommnissen Polizisten die lokalen Sicherheitskräfte. Ansonsten würde man derzeit aber auf verstärkte Sicherheitsmassnahmen verzichten, das Dispositiv stehe, sagte ein Kapo-Sprecher zu BLICK. Im Stadion entledigen sich die FAns zuerst der Blache, die den Sicherheitsabstand zum Terrain zuunterst in ihrem Sektor markiert. Und stellten mit Erstaunen fest, dass ausserhalb des Gästesektors nochmals so viele Fans anwesend sind. Offenbar hatten die sich ungeachtet ihres eigentlichen Sitzplatzes dorthin bewegt und waren danach nicht mehr wegzubringen.

Danach wird die «Delije», die Tollkühnen, wie die Fans von Roter Stern genannt werden, zu einer rotweissen Mauer, permanent in Bewegung, permanent singend, permanent laut.


https://www.blick.ch/news/schweiz/warns ... 77198.html

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 22. August 2019, 00:02 
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21.08.2019

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Belgrader Fans marschierten durch Bern - Polizei feuerte Warnschüsse ab

In der Berner Innenstadt kam es vor dem Champions-League-Playoff-Spiel zwischen YB und Roter Stern Belgrad zu Ausschreitungen und Gewalt.

Es ist kein dicht gedrängter Fantross, der durch das Lorrainequartier in Richtung Stade de Suisse unterwegs ist. Der Marsch der Fans des Fussballclubs Roter Stern Belgrad gleicht eher einer Gruppe versprengter Schafe, die ihrem Herdentrieb folgen. Die serbischen Fans sind extra für das Spiel heute Mittwoch im Champions-League-Playoff von YB gegen Roter Stern Belgrad angereist.

Zuvor versammelten sich die Belgrader-Fans in der Berner Innenstadt.

Der Marsch wird von Polizistinnen und Polizisten zu Fuss und mit Streifenwagen begleitet. Auf der Höhe des Kleeplatzes/Hodlerstrasse kam es zu einem ernsten Zwischenfall, wie die Kantonspolizei Bern per Twitter vermeldet. Ein Polizist musste Warnschüsse abgeben, damit sich die Situation entschärfte. Laut einem Polizeisprecher ist noch nicht klar, gegen wen sich die Attacke gerichtet hat. Der Angriff sei aber nicht direkt gegen die Einsatzkräfte erfolgt.

Als die rund 500 bis 1000 Fans durch das Lorrainequartier ziehen, verhalten sie sich zuerst friedlich. Auch Frauen und Kinder sind auszumachen. Bereits vor dem Restaurant Café Kairo kommt es erneut zu einer brenzligen Situation, als die Belgrader Fans die Regenbogenfahne am Gebäude entdecken. Diese ist ein Symbol der Lesben- und Schwulenbewegung.

Auf der Lorrainebrücke fand die Polizei zudem eine verletzte Person an, ein Krankenwagen wurde gerufen. Auch dort sind die Umstände noch nicht geklärt. Der Fanmarsch ist beendet. Nun läuft der Stadioneinlass. Die Polizei unterstützt dabei den Stadionsicherheitsdienst.


https://www.derbund.ch/bern/belgrader-f ... y/10400499

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 22. August 2019, 00:03 
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2:2 zuhause gegen Roter Stern

Hoarau hält YB-Hoffnung auf Champions League am Leben

- YB und Roter Stern Belgrad trennen sich im Playoff-Hinspiel der Champions League in Bern 2:2.
- Der VAR und Joker Guillaume Hoarau retten den Bernern immerhin ein Unentschieden.
- Das Rückspiel in Belgrad findet am kommenden Dienstag statt.

Nein, das 2:2 ist kein Wunschresultat für die Young Boys. Und doch scheint die Hoffnung auf die Champions League nach dem Playoff-Hinspiels gegen Roter Stern Belgrad intakt. Diese Hoffnung trägt bei den Bernern vor allem einen Namen: Guillaume Hoarau. Der zuletzt angeschlagene Franzose wurde in der 73. Minute eingewechselt – Sekunden später stand er bereits im Mittelpunkt.
VAR entscheidet zugunsten von YB.

Hoarau übernahm die Verantwortung und verwertete souverän zum 2:2. Der 35-jährige Routinier sorgte auch in der Folge dafür, dass im Strafraum von Belgrad ein anderer Wind wehte als über weite Strecken der Partie zuvor. Den Lucky-Punch verpassten die Berner zweimal nur knapp:

- 84. Minute: Hoarau nutzt eine Unsicherheit von Roter-Stern-Goalie Milan Borjan aus, um den Ball per Kopf auf's Tor zu bringen. Verteidiger Marko Gobeljic rettet kurz vor der Linie.
- 89. Minute: Nach einer Fassnacht-Flanke kommt Hoarau im Strafraum zum Kopfball, verpasst das Tor aber knapp.

Die Gründe für den verpassten Sieg von YB sind aber nicht in der Offensive, sondern in der Defensive zu suchen. Roter Stern reichten drei Torschüsse, um zwei Auswärtstreffer zu erzielen und so mit einem Vorteil ins Rückspiel zu steigen.

Erinnerungen an 2018

Begonnen hatte die Partie aus Sicht der Young Boys optimal. Roger Assalé brachte die Berner bereits nach 7 Minuten in Führung. Aus dem Nichts gelang Verteidiger Milos Degenek nach einem Eckball der Ausgleich (18.). Kurz nach Wiederanpfiff war es dann Mateo Garcia Ezequiel, der die Gäste sogar in Führung brachte (46.).

Verloren ist für die Young Boys nach dem 2:2 noch nichts. Mut machen dürfte dem Schweizer Meister vor allem auch die Erinnerung an das letzte Jahr. Damals reiste man mit einem 1:1 zum Rückspiel zu Dinamo Zagreb und qualifizierte sich mit einem 2:1-Auswärtserfolg erstmals für die Champions League.


https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... e-am-leben

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