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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 29. August 2018, 00:08 |
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28.08.2018  Zitat: Ein Meilenstein
Der Kommentar von Fabian Ruch zur Champions League-Qualifikation der Berner Young Boys.
Die Young Boys haben erstmals den Sprung in die Champions League realisiert. Man sollte vorsichtig mit Superlativen umgehen – aber es ist der grösste Erfolg in der Vereinsgeschichte.
Klar, YB stand 1959 im Halbfinal des Europapokals der Landesmeister. Aber das war eine ganz andere Zeit, zudem nahm damals nur jeweils ein Verein pro Land am Wettbewerb teil. Nun sind die Young Boys Teilnehmer der am besten besetzten Champions League der Historie. Nach der Reform sind mehr Mannschaften aus Topligen als jemals zuvor dabei. Es ist ein Meilenstein für den 120 Jahre alten Club. Sportlich sowieso. Aber auch wirtschaftlich. Nicht nur wegen der Zusatzeinnahmen von rund 30 Millionen Franken. Sondern auch, weil sich YB auf grell ausgeleuchteter Bühne mit den Giganten des Clubfussballs messen darf. Der Erfolg ist die Krönung einer bemerkenswerten Entwicklung in den letzten zwei Jahren unter Sportchef Christoph Spycher.
Aus einem Verein, der es stets irgendwie schaffte, spektakulär zu scheitern, und Jahr für Jahr hohe Millionenverluste schrieb, ist eine exzellente Organisation mit prächtig funktionierenden Strukturen geworden.
Die Philosophie als Ausbildungsclub wird konsequent umgesetzt, angeleitet von routinierten Leistungsträgern reifen erneut jede Menge begabte Fussballer heran, die sich nun in der Königsklasse weiter profilieren dürfen.
Den Young Boys ist es in diesem Sommer gelungen, fast alle umworbenen Akteure zu halten. Es hat sich gelohnt. Und man darf gespannt sein, wie YB mit den Begleiterscheinungen des Höhenflugs umgehen wird. Es gibt einige Beispiele von Teams aus kleineren Ländern, die nach der Teilnahme an der Champions League brutal abgestürzt sind.
Kurzfristig gesehen dürfte es in diesem Herbst vor allem schwierig werden, den Super-League-Alltag nicht zu vernachlässigen. Mit bereits sieben Punkten Vorsprung nach fünf Runden ist die Ausgangslage für den Meister in der Liga ausgezeichnet.
Es wäre dennoch ideal für YB, würde sich morgen auch noch Basel wie der andere Verfolger, Cupsieger Zürich, für die Europa League qualifizieren – und damit in den nächsten Monaten ebenfalls einer Dreifachbelastung ausgesetzt sein. Der Fokus der Fussballschweiz wird im Herbst aber auf den Young Boys liegen. Das haben sie sich verdient. https://www.bernerzeitung.ch/region/ber ... y/18658411
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 29. August 2018, 00:09 |
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28.08.2018  Zitat: YB vor Duellen mit den Besten Wer kommt nach Bern: Messi, Ronaldo oder vielleicht Neymar?Der Einzug in die Champions League lässt die YB-Fans träumen. Grosse Namen könnten im Stade de Suisse zu bestaunen sein. Am Donnerstag werden in Monaco die Gruppen für die diesjährige Champions-League-Kampagne ausgelost. Ab 18 Uhr sind Sie in der SRF Sport App und auf http://www.srf.ch/sport live dabei. Wer darf es denn für YB sein? Stellen Sie sich Ihre Wunsch-Gruppe zusammen und schreiben Sie sie in die Kommentarspalte. Topf 1 Real Madrid, Atlético Madrid, Barcelona, Bayern München, Juventus Turin, Manchester City, Paris Saint-Germain, Lokomotive Moskau Topf 2 Dortmund, Porto, Manchester United, Schachtar Donezk, Napoli, Tottenham, Roma. Noch unbekannt: Liverpool oder Sieger Benfica Lissabon vs. PAOK Thessaloniki Topf 3 Schalke, Lyon, Monaco, ZSKA Moskau, Ajax Amsterdam Topf 3 oder 4 Valencia, Viktoria Pilsen. Sieger BATE Borisow vs. Eindhoven. Sieger Roter Stern Belgrad vs. Salzburg Topf 4 Hoffenheim, Inter Mailand, Galatasaray Istanbul, Brügge, Young Boys, AEK Athen. An diesen Daten wird die «Königsklasse» ihre Gruppenspiele austragen: Spielplan 1. Spieltag 18./19. September 2018 2. Spieltag: 2./3. Oktober 2018 3. Spieltag: 23./24. Oktober 2018 4. Spieltag: 6./7. November 2018 5. Spieltag: 27./28. November 2018 6. Spieltag: 11./12. Dezember 2018 https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... cht-neymar
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 29. August 2018, 00:12 |
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28.08.2018  Zitat: YB erstmalig in der Champions League
Die Young Boys haben es geschafft. Hoarau trifft doppelt und lässt das YB-Herz höher schlagen.
Nach einer Stunde sah es für die Young Boys im Zagreber Maksimir-Stadion ganz düster aus. Das überaus unangenehme Dinamo Zagreb, das erstmals seit 2013 vor ausverkauften Rängen spielte, führte dank eines frühen Treffers mit 1:0 und hatte, so schien es, alles unter Kontrolle. Keine nennenswerte Chance, mit etwas Wohlwollen eine Halbchance liess Kroatiens Meister bis dahin zu. Kam hinzu, dass YB nach 55 Minuten Miralem Sulejmani verlor. Der blass gebliebene Flügelspieler stürzte nach einem unglücklichen Rencontre ohnmächtig zu Boden. Wenig bis nichts deutete zu diesem Zeitpunkt auf eine YB-Wende hin. Doch sie kam. Ausgerechnet Sulejmanis Knockout, der das Team kurzzeitig schockte, stellte sich für YB als Glücksfall heraus.
Der für Sulejmani gekommene Roger Assalé, der sich erst am Wochenende von einer Verletzung zurückmeldete, belebte die zuvor fast inexistente YB-Offensive spürbar und auf Anhieb. In der 63. Minute dribbelte sich der wuselige Ivorer auf der Seite in den Strafraum und stellte seinen Körper im Duell mit Marin Leovac geschickt zwischen Ball und Gegner. Hoarau versenkte den aus Sicht von Zagreb strengen Penalty sicher. Kurz darauf drückte der Franzose nach einem Corner einen Kopfball von Gregory Wüthrich, der beim 0:1 nicht gut ausgesehen hatte, zum siegbringenden 2:1 über die Linie.
Rund 30 Millionen Franken
Innert 2:17 Minuten stellten die Young Boys das Geschehen auf den Kopf und zapften sie dank dem erstmaligen Vorstoss in die Gruppenphase der Champions League den schwindelerregenden Millionen-Jackpot an. 15,25 Millionen Euro Antrittsgage sind ihnen damit gewiss, dazu werden Anteile aus der klubspezifischen Koeffizientenrangliste und dem TV-Marktpool sowie Sieg- und Punktprämien kommen. Rund 30 Millionen Franken dürfte YB damit generieren.
Gegen den gefestigten kroatischen Meister mit dem Schweizer Nationalstürmer Mario Gavranovic und dem Ex-GC-Junior Izet Hajrovic erreichten die Berner ihr übliches Rendement eigentlich nicht. So einfallsreich und stabil der neue Schweizer Meister in den letzten Monaten wirkte, so ratlos präsentierte er sich im Rückspiel während einer Stunde. Ein missglückter Klärversuch von Gregory Wüthrich brachte YB in der 7. Minute zusätzlich in Bedrängnis. Der an der Strafraumgrenze lauernde Hajrovic konnte mit Anlauf und freier Schussbahn aus elf Metern zum 1:0 für Dinamo einschiessen.
YBs Weiterkommen schmeichelhaft
Zugegebenermassen unterstrich Dinamo Zagreb seine Playoff-Qualitäten eindrücklich. Die Kroaten waren trotz eines grösseren Umbruchs im Sommer und Abgängen mehrerer Leistungsträger der unbequeme Gegner, den sie, wenn nicht auf den ersten, dann auf den zweiten Blick zu sein versprachen. Sie trotzten YB auswärts ein 1:1 ab und gestanden dem offensivstarken Gegner, der letztmals im November des Vorjahres in einem Spiel ohne Torerfolg geblieben war, zuhause eine Stunde lang kaum etwas zu.
Hochgerechnet über die 180 Minuten ist YBs Weiterkommen schmeichelhaft. Einzig in der Anfangsphase des Hinspiels waren die Berner klar die bessere Mannschaft, im Rückspiel konnte YB seine Offensivqualitäten lange nicht entfalten. Die gefährlichste Szene, die sich bis zum unerwarteten Doppelschlag von Hoarau vor dem Tor von Danijel Zagorac abspielte, war ein Kopfball von Nicolas Moumi Ngamaleu in die Arme des lange kaum geprüften Goalies in der sechsten Minute. Doch es passt eben zu diesem neuen YB, dass sich die Mannschaft auch aus solchen Situationen zu befreien weiss.
Die Auslosung zur Gruppenphase findet am Donnerstag um 18 Uhr in Monaco statt.
Telegramm:
Dinamo Zagreb - Young Boys 1:2 (1:0)
24'000 Zuschauer. - SR Kuipers (NED).
Tore: 7. Hajrovic 1:0. 64. Hoarau (Foulpenalty) 1:1. 66. Hoarau (Wüthrich) 1:2.
Dinamo Zagreb: Zagorac; Stojanovic, Théophile-Catherine, Dilaver, Leovac (74. Budimir); Ademi (32. Sunjic); Hajrovic, Olmo, Gojak, Orsic (83. Kadzior); Gavranovic.
Young Boys: Von Ballmoos; Mbabu, Wüthrich, Von Bergen, Benito; Fassnacht (84. Bertone), Sow, Sanogo, Sulejmani (55. Assalé); Moumi Ngamaleu (93. Aebischer), Hoarau.
Bemerkungen: Young Boys ohne Lauper und Lotomba (beide verletzt), Dinamo Zagreb komplett. 55. Sulejmani verletzt ausgeschieden. 71. Lattenschuss von Hajrovic. Verwarnungen: 38. Leovac. 58. Sanogo (beide Foul). 93. Moumi Ngamaleu. 93. Stojanovic (beide Unsportlichkeit). https://www.20min.ch/sport/fussball/sto ... l-28914386
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 29. August 2018, 00:13 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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28.08.2018  Zitat: YB gewinnt das Millionenspiel – und steht in der Champions League
Im Play-off-Rückspiel besiegen die Young Boys Dinamo Zagreb. Die Berner qualifizieren sich damit erstmals für die Champions League.
Hinter dem Stadion kroch der volle Mond empor, und auf dem Feld rannte YB an, bestimmt etwas schneller als der Mond, aber lange Zeit ähnlich berechenbar. Die überraschenden Momente fehlten, die Berner Fussballer probierten und versuchten es, aber vor unlösbare Aufgaben stellten sie die Abwehr von Dinamo Zagreb kaum.
Bis eine Stunde vorbei war und die magischen Minuten Guillaume Hoaraus kamen, dieses Stürmers, der bis jetzt zwei Champions-League-Einsätze aufweist, aus grauer Vorzeit im Jahr 2012, als er «noch ein Kind» gewesen sei, wie Hoarau selber sagt – und er mit Paris Saint-Germain zweimal gegen Dinamo Zagreb gespielt und ein Tor geschossen hatte. Damals war Hoarau nur mehr ein Mitläufer, im selben Team wie Zlatan Ibrahimovic – sechs Jahre später aber war er der Anführer, den die Young Boys bitter nötig hatten auf diesem Weg, der sie erstmals in die Champions League und zum Tresor mit Bruttoeinnahmen von rund 30 Millionen Franken führen sollte.
In der ersten Halbzeit war kaum ein Berner entschlossen offensiv vorangegangen, mit Geistesblitzen, wie sie dem einen oder anderen Dinamo-Spieler durchaus zuzutrauen waren. Nach sieben Minuten waren die Kroaten bereits in Führung gegangen, Izet Hajrovic hatte getroffen, der frühere GC-Junior. Dieses Rückspiel der Champions-League-Play-offs war auch ein Bewährungsspiel für Spieler wie Hoarau oder Miralem Sulejmani, die YB in der Super League eindrückliches Offensivpotenzial geben. Aber auf diesem europäischen Niveau, am Eingang zur Königsklasse, bauen sich Türsteher auf, die nicht so leicht zu überwinden sind.
Bis zur Pause resultierte für YB nur eine einzige Aktion, die mit Goodwill als Chance zu bezeichnen war (6., Kopfball von Nicolas Ngamaleu). Sulejmani schied nach gut 50 Minuten mit einer Kopfverletzung aus, für ihn kam Roger Assalé, über den kroatische Journalisten vor dem Match fast ehrfürchtig geredet hatten. Und der Ivoirien war es, der für YB diesen bahnbrechenden Elfmeter erarbeitete. Aus Sicht von Dinamo war es eine strenge Penaltyentscheidung, aber Hoarau, 34 Jahre alt, längst kein Kind mehr, nutzte sie zum Ausgleich (64.). Und es vergingen wenige Augenblicke, bis Hoarau nachdoppelte – aus wenigen Metern lenkte er den Ball zum 2:1 ins Tor. Es war eine Wende, wie sie kaum jemand erwartet hatte – ausser vielleicht die Berner, die zuletzt so sehr Zuversicht und Positivität gepredigt hatten. Nach dem 1:1 im Hinspiel, das YB in Zugzwang gebracht hatte, sah der Trainer Gerardo Seoane das Glas unbeirrt «halb voll» – und nachdem es im Rückspiel den einen oder anderen Tropfen verloren hatte, füllte es sich plötzlich auf einen Schlag, wie aus einem Guss.
Und so wird Hoarau alsbald zu seinen nächsten Champions-League-Spielen gelangen und YB zu den allerersten. Als der Schiedsrichter in Zagreb abpfiff, umarmte Seoane seine Assistenten, rückte die Krawatte zurecht und lief aufs Feld hinaus – Seoane, dieser junge Coach, 39 Jahre alt, als Trainer fast «noch ein Kind», wie Hoarau vielleicht sagen würde. Es hatte etwas Überraschendes, dass ihm YB das Erbe des Meistertrainers Adi Hütter anvertraute. Doch am Dienstagabend bekam der Sportchef Christoph Spycher für diese Entscheidung erstmals so richtig recht. Der Mond stand hoch oben am Himmel, als die Young Boys mit ihren Fans jubelten.
Dinamo Zagreb - Young Boys 1:2 (1:0)
24'000 Zuschauer. - SR Kuipers (NED). - Tore: 7. Hajrovic 1:0. 64. Hoarau (Foulpenalty) 1:1. 66. Hoarau (Wüthrich) 1:2.
Dinamo Zagreb: Zagorac; Stojanovic, Théophile-Catherine, Dilaver, Leovac (74. Budimir); Ademi (32. Sunjic); Hajrovic, Olmo, Gojak, Orsic (83. Kadzior); Gavranovic.
Young Boys: Von Ballmoos; Mbabu, Wüthrich, Von Bergen, Benito; Fassnacht (84. Bertone), Sow, Sanogo, Sulejmani (55. Assalé); Moumi Ngamaleu (93. Aebischer), Hoarau.
Bemerkungen: Young Boys ohne Lauper und Lotomba (beide verletzt), Dinamo Zagreb komplett. 55. Sulejmani verletzt ausgeschieden. 71. Lattenschuss von Hajrovic. Verwarnungen: 38. Leovac. 58. Sanogo (beide Foul). 93. Moumi Ngamaleu. 93. Stojanovic (beide Unsportlichkeit). https://www.nzz.ch/sport/dinamo-zagreb- ... ld.1415203
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 29. August 2018, 00:18 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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28.08.2018  Zitat: «Wir haben gewusst, dass wir das schaffen können»
von E. Tedesco - YB-Captain Steve von Bergen ist stolz auf seine Mannschaft und Trainer Gerry Seoane denkt dabei auch an die Schweiz.
Die Champions League ist ein Traum», sagte Gerardo Seoane. Jetzt nicht mehr: Die Königsklasse ist für YB Realität. Die Berner schlagen Dinamo Zagreb im Rückspiel 2:1 (Hinspiel 1:1) und ziehen erstmals in der Clubgeschichte in die Gruppenphase der Champions League ein.
«Es ist einfach unglaublich, dass der Traum nun in Erfüllung geht», sagt Steve von Bergen kurz nach Abpfiff gegenüber Teleclub. «Wir haben gewusst, dass wir das schaffen können.» Aber zu Beginn der Partie hat das nicht danach ausgesehen. Nach sieben Minuten lag YB nach einem Tor von Izet Hajrovic (ex GC) 0:1 zurück.
«Wir haben nervös begonnen, haben viele Fehler gemacht und das Gegentor kassiert. Der Trainer hat uns in der Pause gesagt, dass wir versuchen sollen, den Kopf frei zu bekommen und Fussball zu spielen. Ich bin unglaublich stolz auf meine Mannschaft», so der YB-Captain im Maksimir-Stadion in Zagreb. «Es zeigt wieder einmal: Wenn man unbedingt etwas will, kann man es auch erreichen. Wir wollten die Champions League.»
Zwei internationale Spiele und schon in der Könogsklasse
Nur zwei internationale Spiele hat Gerry Seoane als Cheftrainer von YB gebraucht, um mit den Bernern Historisches zu schaffen. «Die Champions League ist ein Traum», sagte der 39-Jährige vor dem Spiel. Jetzt ist der Traum Realität. Nach dem ersten Gewinn des Meistertitels nach 32 Jahren schafft YB auch den nächsten Meilenstein und ist drauf und dran den FCB als Branchenleader abzulösen. «Wir haben gewusst, was das bedeutet. In den letzten Wochen wurden wir ja stets daran erinnert», so Seoane nach dem 2:1-Sieg seiner Mannschaft in Kroatien.
Seine Analyse fiel ähnlich cool aus. «Wir sind nicht so ins Spiel gekommen, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir waren zu ungenau, haben zu viele Fehler gemacht. Nach der Pause haben wir ruhiger, mutiger und flexibler gespielt und haben nicht nur mit langen Bällen versucht, Hoarau einzusetzen. Am Ende ist es gut ausgegangen», sagt der YB-Trainer. «Ich habe eine Mentalitätsmannschaft, die eine unglaubliche Reaktion gezeigt hat.»
Die Teilnahme in der Champions League bedeute ihm sehr viel für die Mannschaft, weil sie im letzten Jahr sehr harte Arbeit dafür abgeliefert habe. Seoane: «Aber es ist auch schön für die Schweiz, dass sie auch in diesem Jahr in der Champions League vertreten ist.»
Am 18./19. September geht es mit der Königsklasse los. Gegen wen erfahren die Berner am Donnerstag ab 18 Uhr. Dann steigt in Monaco die Auslosung der Gruppenphase. https://www.20min.ch/sport/dossier/cham ... tpredirect
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Rino
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Verfasst: Mittwoch 29. August 2018, 00:54 |
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 29. August 2018, 08:09 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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29.08.2018  Zitat: Stimmen zum CL-Einzug
«Ich hoffe, die Schweiz ist stolz auf YB»
YB steht im Teilnehmerfeld der 32 Klubs der Champions League. Auch dank der neuen Stärke in schwierigen Situationen.
YB wird sich künftig die wichtigen Spiele auf den 28. des Monats wünschen. Im April bezwingt YB zuhause Luzern mit 2:1 und wird erstmals seit 32 Jahren Schweizer Meister. Exakt 4 Monate später siegt YB wiederum 2:1, dieses Mal auswärts bei Dinamo Zagreb und macht die erstmalige Quali für die Champions League perfekt.
Die neue Stärke auch gegen Dinamo ausgespielt
Es zeichnet dieses neue YB aus, dass es auch in ungemütlichen Situationen Lösungen findet. Und dass es auch mit durchschnittlichen Darbietungen wichtige Siege feiern kann. So wie in der in Super League, in welcher nicht alle Spiele top waren. So wie gegen Dinamo Zagreb, als nach dem Hinspiel mehr für die Kroaten sprach – vor allem nach der Führung im Rückspiel.
Die Euphorie war nach dem Schlusspfiff auf Seiten der Berner logischerweise gross, die Stimmung ausgelassen.
Hier die wichtigsten Quotes der YB-Akteure:
Wir haben alles gegeben. Ich hoffe, die Schweiz ist stolz auf YB. Das ist Teamarbeit! Autor: Guillaume Hoarau YB-Doppeltorschütze
Träume können wahr werden, wenn man immer daran glaubt. Autor: Gerardo Seoane YB-Trainer
In der Halbzeit haben wir gesagt: ‹Ganz ruhig, wir sind zu nervös. Wir müssen nach vorne spielen ohne Zweifel.› Champions League in Bern – ein unglaublicher Tag. Autor: Steven von Bergen YB-Captain https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... olz-auf-yb
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 29. August 2018, 08:11 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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29.08.2018  Zitat: Young Boys schaffen sensationell die Wende
Die Berner standen in Zagreb vor dem Aus – doch dann kam Guillaume Hoarau und machte das Wunder möglich.
Es ist Roger Assalé, der die Fesseln für die Young Boys in der 63. Minute löst. Der kurz zuvor eingewechselte Stürmer setzt sich am Strafraumeck mit einer feinen Finte gegen Marin Leovac durch und holt einen Elfmeter heraus. 0:1 liegt seine Mannschaft bei Dinamo Zagreb in Rückstand, viel Konstruktives fiel YB zuvor nicht ein, doch auf einmal bietet sich Guillaume Hoarau die Gelegenheit, dem Spiel eine Wende zu verleihen.
Der Franzose, ein kaltblütiger Penaltyschütze, lässt sich diese Chance nicht entgehen, souverän verwandelt er vor der steilen Tribüne der lautstarken Dinamo-Fans zum Ausgleich. Und kurz darauf ist Hoarau erneut zur Stelle, als er nach einem Corner von Djibril Sow den Kopfball Grégory Wüthrichs aus zwei Metern ins Tor spediert. Aus 0:1 zum 2:1 in nur zwei Minuten – die entfesselten Young Boys stellen Mitte der zweiten Halbzeit die Weichen Richtung Champions League.
Dinamo Zagreb benötigt nach dem 1:1 aus dem Hinspiel wegen der Auswärtstoreregel nun zwei Treffer, um in die Sternenliga einzuziehen. Gross ins Zittern gerät ein stabiles YB in der Schlussphase allerdings nicht mehr. Izet Hajrovic lässt mit einem Freistoss aus beträchtlicher Distanz einmal die Latte erzittern, in der siebenminütigen Nachspielzeit rennt Zagreb zunehmend verzweifelter an, um 22.55 Uhr steht die Champions-League-Qualifikation des Schweizer Meisters fest.
Wüthrichs Fehler
Der Abend vor stimmungsvoller Kulisse im ausverkauften Maksimir begann noch gar nicht nach dem Geschmack der Young Boys. Sie erspielten sich zwar die erste Chance, als Nicolas Ngamaleu nach einem scharfen Freistoss Miralem Sulejmanis aus wenigen Metern in die Arme von Torhüter Danijel Zagorac köpfelte. Doch keine 60 Sekunden später lagen sie schon 0:1 in Rückstand. Hajrovic traf nach einer völlig missratenen Befreiung Wüthrichs in der 7. Minute, wobei sein Schuss von Sékou Sanogo abgefälscht wurde.
Man hatte vor dem Playoff darüber gerätselt, ob die Innenverteidigung der Schwachpunkt der Young Boys sein könnte. Den zu Hoffenheim gewechselten Kasim Nuhu ersetzten sie durch Mohamed Ali Camara, doch der seit Dienstag 21-Jährige aus Guinea ist noch nicht so weit, um in einer derart bedeutenden Begegnung Verantwortung übernehmen zu können. Also spielte erneut Wüthrich, auch erst 23 und letzte Saison Reservist, an der Seite von Captain Steve von Bergen.
Wüthrichs ungenügende Aktion in der Startphase setzte die Young Boys zusätzlich unter Zugzwang, an ihrem Auftrag in Zagreb aber änderte sich wenig. Sie brauchten ein Tor, genau das war ihnen in den letzten 35 Pflichtspielen seit der 0:1-Niederlage gegen Dynamo Kiew in der Europa League im November 2017 immer gelungen.
Sulejmanis Knockout
Und immerhin blieb den Bernern nach Hajrovics Treffer noch fast ein gesamtes Spiel Zeit, um zu reagieren. Sie blieben nach dem Rückschlag ruhig, Sow ordnete den Aufbau sorgfältig, aber es gelang den aggressiven Gastgebern lange Zeit, YB in viele Zweikämpfe zu verwickeln. Im Abnützungskampf fiel es den Young Boys schwer, sich Vorteile zu erarbeiten. Sie trugen ihre Angriffe zu wenig präzis vor und setzen sich kaum durch, die rustikalen Abwehrkräfte Zagrebs riegelten den Strafraum konsequent ab, und so sprangen in einer unansehnlichen Begegnung bis zur Pause nicht mehr als ein paar Viertelchancen für YB heraus.
Nach der schwachen Performance in der ersten Halbzeit kehrten die Gäste äusserst energiegeladen zurück. Sulejmani setzte mit zwei gelungenen Dribblings sofort Akzente, Körpersprache sowie Entschlossenheit seiner Mitspieler passten nun auch zur Relevanz der Veranstaltung. Allerdings wurde der flinke Sulejmani bald in einem Rencontre von Petar Stojanovic unabsichtlich mit dem Fuss am Kopf getroffen. Der Serbe blieb regungslos und kurz bewusstlos auf dem Rasen liegen, er erlitt eine Hirnerschütterung, nach minutenlanger Pflege wurde er auf einer Bahre abtransportiert und durch Assalé ersetzt.
Mitte September geht es los
Sulejmani war in der Kabine bald wieder ansprechbar. Und der gute Eindruck, den YB in den ersten Minuten der zweiten Hälfte hinterlassen hatte, täuschte nicht. Die Young Boys benötigten ein paar Minuten, um sich vom Schock der Verletzung Sulejmanis zu erholen. Dann hatte Assalé eine Idee. Wüthrich rehabilitierte sich. Und Hoarau erledigte seinen Job als Torjäger unwiderstehlich.
Assalé, Wüthrich, Hoarau und ihre Teamkollegen kehren am Mittwoch als Helden von Zagreb zurück – sie landen um 13.30 Uhr in Belp. Und Mitte September geht das Abenteuer Champions League für YB los. https://www.derbund.ch/sport/fussball/Y ... y/14197913
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 29. August 2018, 08:12 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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29.08.2018  Zitat: Hoaraus Tore für den Heldenstatus
YB erreicht erstmals die Champions League! Der Schweizer Meister siegt im Playoff-Rückspiel bei Dinamo Zagreb dank zwei Toren von Guillaume Hoarau nach der Pause 2:1.
Es ist Roger Assalé, der die Fesseln für die Young Boys in der 63. Minute löst. Der kurz zuvor eingewechselte Stürmer setzt sich am Strafraumeck mit einer feinen Finte gegen Marin Leovac durch und holt einen Elfmeter heraus. 0:1 liegt seine Mannschaft bei Dinamo Zagreb in Rückstand, viel Konstruktives fiel YB zuvor nicht ein, doch auf einmal bietet sich Guillaume Hoarau die Gelegenheit, dem Spiel eine Wende zu verleihen.
Der Franzose, ein kaltblütiger Penaltyschütze, lässt sich diese Chance nicht entgehen, souverän verwandelt er vor der steilen Tribüne der lautstarken Dinamo-Fans zum Ausgleich. Und kurz darauf ist Hoarau erneut zur Stelle, als er nach einem Corner von Djibril Sow den Kopfball Grégory Wüthrichs aus zwei Metern ins Tor spediert. Aus 0:1 zum 2:1 in nur zwei Minuten – die entfesselten Young Boys stellen Mitte der zweiten Halbzeit die Weichen Richtung Champions League.
Dinamo Zagreb benötigt nach dem 1:1 aus dem Hinspiel wegen der Auswärtstoreregel nun zwei Treffer, um in die Sternenliga einzuziehen. Gross ins Zittern gerät ein stabiles YB in der Schlussphase allerdings nicht mehr. Izet Hajrovic lässt mit einem Freistoss aus beträchtlicher Distanz einmal die Latte erzittern, in der siebenminütigen Nachspielzeit rennt Zagreb zunehmend verzweifelter an, um 22.55 Uhr steht die Champions-League-Qualifikation des Schweizer Meisters fest.
Wüthrichs Fehler
Der Abend vor stimmungsvoller Kulisse im ausverkauften Maksimir begann noch gar nicht nach dem Geschmack der Young Boys. Sie erspielten sich zwar die erste Chance, als Nicolas Ngamaleu nach einem scharfen Freistoss Miralem Sulejmanis aus wenigen Metern in die Arme von Torhüter Danijel Zagorac köpfelte. Doch keine 60 Sekunden später lagen sie schon 0:1 in Rückstand. Hajrovic traf nach einer völlig missratenen Befreiung Wüthrichs in der 7. Minute, wobei sein Schuss von Sékou Sanogo abgefälscht wurde.
Man hatte vor dem Playoff darüber gerätselt, ob die Innenverteidigung der Schwachpunkt der Young Boys sein könnte. Den zu Hoffenheim gewechselten Kasim Nuhu ersetzten sie durch Mohamed Ali Camara, doch der seit Dienstag 21-Jährige aus Guinea ist noch nicht so weit, um in einer derart bedeutenden Begegnung Verantwortung übernehmen zu können. Also spielte erneut Wüthrich, auch erst 23 und letzte Saison Reservist, an der Seite von Captain Steve von Bergen.
Wüthrichs ungenügende Aktion in der Startphase setzte die Young Boys zusätzlich unter Zugzwang, an ihrem Auftrag in Zagreb aber änderte sich wenig. Sie brauchten ein Tor, genau das war ihnen in den letzten 35 Pflichtspielen seit der 0:1-Niederlage gegen Dynamo Kiew in der Europa League im November 2017 immer gelungen.
Sulejmanis Knockout
Und immerhin blieb den Bernern nach Hajrovics Treffer noch fast ein gesamtes Spiel Zeit, um zu reagieren. Sie blieben nach dem Rückschlag ruhig, Sow ordnete den Aufbau sorgfältig, aber es gelang den aggressiven Gastgebern lange Zeit, YB in viele Zweikämpfe zu verwickeln. Im Abnützungskampf fiel es den Young Boys schwer, sich Vorteile zu erarbeiten. Sie trugen ihre Angriffe zu wenig präzis vor und setzen sich kaum durch, die rustikalen Abwehrkräfte Zagrebs riegelten den Strafraum konsequent ab, und so sprangen in einer unansehnlichen Begegnung bis zur Pause nicht mehr als ein paar Viertelchancen für YB heraus.
Nach der schwachen Performance in der ersten Halbzeit kehrten die Gäste äusserst energiegeladen zurück. Sulejmani setzte mit zwei gelungenen Dribblings sofort Akzente, Körpersprache sowie Entschlossenheit seiner Mitspieler passten nun auch zur Relevanz der Veranstaltung. Allerdings wurde der flinke Sulejmani bald in einem Rencontre von Petar Stojanovic unabsichtlich mit dem Fuss am Kopf getroffen. Der Serbe blieb regungslos und kurz bewusstlos auf dem Rasen liegen, er erlitt eine Hirnerschütterung, nach minutenlanger Pflege wurde er auf einer Bahre abtransportiert und durch Assalé ersetzt.
Mitte September geht es los
Sulejmani war in der Kabine bald wieder ansprechbar. Und der gute Eindruck, den YB in den ersten Minuten der zweiten Hälfte hinterlassen hatte, täuschte nicht. Die Young Boys benötigten ein paar Minuten, um sich vom Schock der Verletzung Sulejmanis zu erholen. Dann hatte Assalé eine Idee. Wüthrich rehabilitierte sich. Und Hoarau erledigte seinen Job als Torjäger unwiderstehlich.
Assalé, Wüthrich, Hoarau und ihre Teamkollegen kehren am Mittwoch als Helden von Zagreb zurück – sie landen um 13.30 Uhr in Belp. Und Mitte September geht das Abenteuer Champions League für YB los. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/23046297
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 29. August 2018, 08:13 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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29.08.2018  Zitat: YB-Noten: Eiskalt und abgezockt
Lange agierten die Young Boys beim 2:1 in Zagreb verhalten. Dann setzten sie mit einem überragenden Guillaume Hoarau zur verblüffenden Schlussphase an.
David von Ballmoos: Note 4,5 Konnte beim Gegentor, einem abgelenkten Schuss, nichts ausrichten. Glück beim Lattentreffer, wo er geschlagen gewesen wäre. Sichere Interventionen am Schluss.
Kevin Mbabu: Note 5 Startete wie gewohnt mit viel Energie, lieferte sich giftige Duelle mit Orsic und Hajrovic. Immer unterwegs, trug mit seiner Laufleistung zum grossen Sieg bei.
Grégory Wüthrich: Note 4 Der Youngster mit dem kapitalen Lapsus vor dem 0:1. Bei einer Hereingabe schlug er so unglücklich über den Ball, dass der Torschütze Hajrovic vor die Füsse sprang. Machte den Fehler mit der Kopfball-Vorlage zu Hoaraus 2:1 gut.
Steve von Bergen: Note 5 Ohne Schuld in der zu Beginn wackligen Abwehr. Vor der Pause klärte er einmal direkt in die Füsse von Hajrovic, danach agierte er mit gewohnter Stabilität.
Loris Benito: Note 5 In der Startphase einer der Schwungvolleren. Setzte seinen Körper gegen die unbequemen Dinamo-Flügel gekonnt ein.
Nicolas Ngamaleu: Note 5 Wurde nach seiner überzeugenden Vorstellung gegen Xamax am Flügel wieder dort eingesetzt – und hatte die erste YB-Chance nach sechs Minuten und einem Kopfball. In der zweiten Halbzeit einer der Antreiber zur Wende.
Djibril Sow: Note 5,5 Umsichtiger Ballverteiler, wurde von den Zagreber Mittelmännern entsprechend hart angegangen.
Sékou Sanogo: Note 4,5 Fälschte den Schuss von Hajrovic unglücklich zum 0:1 ab. Spielte neben Sow lange Zeit etwas passiver, war mit seiner Kampfkraft aber mitentscheidend bei der grossen Vorstellung gegen Ende.
Miralem Sulejmani: Note 5 Nach einer Viertelstunde lief auch sein Motor. Erste Flanken und Pässe, versuchte, die zu Beginn etwas müden Young Boys aus der Lethargie zu reissen. Startete stark in Durchgang zwei – und sorgte mit der kurzen Bewusstlosigkeit für die Schrecksekunde des Abends.
Christian Fassnacht: Note 4,5 Rotierte immer wieder mit Ngamaleu und Sulejmani, war mal vorne im Sturm, dann links, dann rechts zu finden. Sehr eifrig, Zwingendes gelang ihm nicht viel.
Guillaume Hoarau: Note 6 Lange etwas verhalten, doch dann schlug der Routinier zu. Eiskalt beim vielleicht wichtigsten Penalty seiner Karriere, hellwach beim Kopfballtor – eine abgezockte Vorstellung mit seinen wohl wertvollsten Toren für YB überhaupt.
Leonardo Bertone: ohne Note 83. Minute für Fassnacht.
Michel Aebischer: ohne Note 90. für Ngamaleu.
Noten:6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/17071675
_________________ For Ever
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