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 Beitrag Verfasst: Dienstag 15. August 2017, 22:56 
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so super gschpielt u när das,....eifach nume bitter. :?


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 16. August 2017, 00:23 
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Drama am Ende: Ein Eigentor bringt YB arg in Rücklage

Ein kapitaler Fehler von Kasim Adams Nuhu in der Nachspielzeit schmälert YBs Chancen auf die Champions League. Gegen ZSKA Moskau unterliegen die Young Boys im Playoff-Hinspiel mit 0:1.

- Pleite: YB reist mit einer 0:1-Hypothek nach Russland zum Rückspiel.
- Pech: Bei einem Schussverhältnis von 17:7 für YB fehlte den Bernern über weite Strecken das Quäntchen Fortune.
- Panne: Kasim Nuhu und Goalie David Von Ballmoos leisten sich in der Nachspielzeit einen Riesenbock.

In der 91. Minute war es plötzlich mucksmäuschenstill im Stade de Suisse. Kasim Adams Nuhu hatte soeben versucht, den Ball per Kopf Goalie Von Ballmoos zurückzuspielen. Was der ghanaische YB-Verteidiger nicht erkannte: Von Ballmoos war weit aus seinem Tor gekommen, die Katastrophe somit perfekt:

- Nuhus Kopfball fliegt über Von Ballmoos hinweg in Richtung leeres Tor.
- Von Ballmoos versucht das Fiasko mit einem Sprint zwar noch zu vermeiden, doch der Ball landet hinter der Linie.

Entgegen dem Spielverlauf

Vor dem Malheur hatten die Young Boys die Partie über weite Strecken im Griff. Ganze 17 Torabschlüsse konnten die Berner am Ende vorweisen. Das Wesentliche, ein Tor, blieb Gelb-Schwarz jedoch verwehrt. Einerseits weil YB heute das Quäntchen Glück fehlte, andererseits weil die Berner die nötige Effizienz vermissen liessen.

Akinfejews Glanz-Moment

Als wäre dies nicht schon Ungemach genug, lief auch noch ZSKA-Goalie Igor Akinfejew zur Hochform auf. In der 79. Minute parierte der 31-jährige Keeper das sicher geglaubte 1:0 für YB magistral. Guillaume Hoarau hatte eine Hereingabe von Loris Benito gefährlich abgelenkt und die Aufgabe für Akinfejew so erheblich erschwert.
Mit dem Rücken zur Wand

Die Ausgangslage hat sich für YB durch den späten Gegentreffer erheblich verschlechtert. Die Berner werden im Rückspiel kommende Woche mindestens einen Auswärtstreffer brauchen, um im Rennen um einen Platz in der CL-Gruppenphase zu bleiben.


https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... -ruecklage

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 16. August 2017, 00:25 
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15.08.2017

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Das Eigentor, das YB ins Unglück stürzt

Die Young Boys spielen gegen ZSKA hervorragend. Bis Verteidiger Kasim Nuhu das grosse Missgeschick passiert.

91 Minuten lang bieten die Young Boys im Stade de Suisse ihren Fans wirklich guten Fussball. Auf Grund der Torchanchen hätten die Berner gegen ZSKA Moskau im Playoff-Hinspiel zur Königsklasse eigentlich schon führen müssen.

Doch dann passiert dem sonst tadellosen Innenverteidiger Kasim Nuhu der grobe Schnitzer, der das Stadion still werden lässt: Er überlobt in der Nachspielzeit seinen Torhüter David von Ballmoos mit einem Kopfball, der eigentlich eine harmlose Rückgabe hätte sein sollen. Der Ball kullert in Richtung Berner Tor – der Keeper kann das Unheil nicht mehr abwenden.

«Das Tor war wirklich unglücklich»

YB-Trainer Adi Hütter sagt danach in die TV-Kameras: «Wir sind fassungslos und enttäuscht. Das Ergebnis stimmt mit der Leistung überhaupt nicht überein. Wir haben ein gutes Spiel gemacht und viel Druck erzeugt, nur die letzte Minute hätten wir uns sparen können. Nun ist es sehr schwierig, die richtigen Worte zu finden. Besonders in der zweiten Halbzeit konnte die Mannschaft viel Druck erzeugen. Das Tor war dann wirklich sehr unglücklich. Mit einer besseren Abstimmung hätte dieses aber verhindert werden können.»

So gewinnen die Moskauer das Hinspiel mit 1:0 und haben eine ausgezeichnete Ausgangslage für das Rückspiel in rund einer Woche. Die Young Boys dagegen haben diese mit einer unglücklichen Aktion so ziemlich verpatzt. Die Leistung allerdings war gut, darauf muss der Super Ligist bauen.


https://www.derbund.ch/sport/fussball/D ... y/18797832

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 16. August 2017, 00:28 
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Ein Eigentor mindert YBs Chancen auf die Champions League

Ein Eigentor von Kasim Nuhu in der 91. Minute zum 0:1 beraubt die Young Boys gegen ZSKA Moskau einer guten Ausgangslage für das Rückspiel in den Champions-League-Playoffs vom nächsten Mittwoch.

In Bern sahen die Fans eine YB-Mannschaft, die sich über die 90 Minuten gegen das reputierte ZSKA Moskau gute Noten verdienten. Zum einzigen Tor des Spiels mussten die Russen nicht einmal etwas beitragen. Der sonst tadellos spielende Innenverteidiger Nuhu überlobte seinen Goalie David von Ballmoos mit einem Kopfball, der eine Rückgabe hätte sein sollen. Der Ball kullerte aufreizend langsam Richtung Tor. Von Ballmoos war im Zurückeilen nicht schnell genug, um das Übel abzuwenden.

Unbesehen vom ungerechten Ergebnis, zerstreuten die Young Boys mit einer sehr guten Leistung gegen einen Gegner von internationalen Format - ZSKA ist seit langem en Stammgast in den Gruppenspielen der Champions League - alle Befürchtungen, dass sie sich durch die schwer erklärbare 0:4-Niederlage gegen Thun vor letzten Woche nach dem guten Saisonstart aus dem Tritt bringen lassen würden. Ihre Leistung war in der Qualität vergleichbar mit jenen bei den 2:0-Heimsiegen gegen Basel und Dynamo Kiew.

Nach einem lange Zeit recht ausgeglichenen Match gehörten die letzten 20 Minuten fast nur noch dem Mannschaft von Trainer Adi Hütter. In diese Zeit fiel auch die spektakulärste Szene des Spiels, die auch die beste Chance beinhaltete: Guillaume Hoarau lenkte eine tief in den Strafraum geschlagenen Pass so ab, dass der Ball eigentlich unter der Latte im Tor hätte landen müssen. Aber der reputierte Weltklasse-Torhüter Igor Akinfejew wehrte mit einem Reflex, wie er in dieser Szene auch de besten Goalies selten gelingt. Das Tor und das Schlussergebnis von 1:0 wäre für die Berner ein verdienter Lohn gewesen.

In der ersten Halbzeit hatten die Young Boys drei gute Chancen, um in Führung zu gehen. Jedes Mal scheiterte der im Wechsel mit Yoric Ravet einmal recht und einmal links spielende, sich einer grossartigen Form erfreuende Miralem Sulejmani. Er hatte es mit einem Rechtsschuss, einem Kopfball und einem mit der Schulter abgelenkten Ball versucht.

Hoarau, als designierter Goalgetter auch in dieser Saison der erste Hoffnungsträger in der Berner Mannschaft, zeigte in der ersten Halbzeit eine für seine Verhältnisse diskrete Leistung. Dies war schon in den bisherigen Spielen so. Der Franzose hat nach seiner längeren Verletzungspause im Frühling noch nicht zu den gewohnten Leistungen zurückgefunden. Nach der Pause jedoch steigerte er sich zusehends. Zur bis dorthin besten Chance für YB - Sturmpartner Roger Assalé zog kurz nach der Pause aufs Tor und liess sich im letzten Moment abdrängen - gab Hoarau den perfekten Steilpass.

Auch die Mannschaft des Moskauer Armeeklubs hatte ihre Möglichkeiten. Die beste davon war eine eher zufällige: Der baumlange Innenverteidiger Wiktor Wassin wagte nach gut einer Stunde eine Direktabnahme aus fast 30 Metern. Der Flachschuss streifte den Pfosten; Torhüter von Ballmoos hätte keine Möglichkeit gehabt einzugreifen.


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -131614980

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 16. August 2017, 00:29 
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Die Young Boys und die pure Verzweiflung

YB überzeugt im Hinspiel der Champions-League-Play-offs gegen ZSKA Moskau – und verliert dennoch 0:1. Durch ein kurioses Eigentor von Kasim Nuhu in der Nachspielzeit.

Es war eine Haltung, aus der die pure Verzweiflung schrie. Der YB-Trainer Adi Hütter stand mit gekrümmtem Rücken an der Seitenlinie, die Hände vor den Kopf geschlagen, als wolle er nicht wahrhaben, was soeben geschehen war, nichts hören, nichts sehen, nichts fühlen. Ein spätes Eigentor hatte seinen Abend verdorben, ein Eigentor des YB-Innenverteidigers Kasim Nuhu, der in der Nachspielzeit den Goalie David von Ballmoos übertölpelt hatte.

Beide Spieler hätten diese Situation besser lösen können, sagte Hütter später, «mit Kommunikation». 0:1 stand es und blieb es im Hinspiel der Champions-League-Play-offs gegen ZSKA Moskau, YB blieb keine Gelegenheit zu reagieren, zu kurz die Zeit, zu heftig der Schlag. Nichts hatte darauf hingedeutet, abgesehen von wenigen Strohfeuerchen, die ZSKA in der ersten Halbzeit im YB-Strafraum zu legen versucht hatte.
Akinfejew rettete glanzvoll gegen Hoarau

Doch in diesem Moment war die erste Halbzeit weit weg, die Young Boys hatten alles beiseitegewischt mit einer starken Leistung nach der Pause. Man fragte sich, was sie hätten besser machen können beim Versuch, die Türe zur Königsklasse aufzustossen. In der zweiten Hälfte hatte YB überzeugt, im Kleinen wie im Grossen. Der eine oder andere Spieler stach heraus, allen voran, just: Nuhu.

YB schuf sich Chance um Chance, als seien dem Team in der Pause, quasi im zweiten Anlauf, die genau richtigen Mittel mit auf den Weg gegeben worden, wie ZSKA zu bezwingen sei. Die Berner gaben nie auf, sie versuchten ZSKA unentwegt unter Druck zu setzen, dort ein Pass in die Tiefe, hier ein Schuss; die beste Möglichkeit hatte Guillaume Hoarau in der 79. Minute, Igor Akinfejew, der langjährige russische Nationalgoalie, rettete glanzvoll.

Gerade unter diesen Voraussetzungen musste in Erinnerung gerufen werden, dass YB der Aussenseiter war und ZSKA Moskau in den letzten zehn Jahren Champions-League-Erfahrung zuhauf gesammelt hatte. Schon die ereignisärmere erste Halbzeit war bemerkenswert ausgeglichen verlaufen. Die Young Boys starteten mit Entschlossenheit und Tempo, sie trugen das Europacup-Kleid, in dem sie vor zwei Wochen gegen Dynamo Kiew gefallen hatten. Doch die Russen liessen sich darob wenig beeindrucken; sobald sie im Ballbesitz waren, entschleunigten sie das Spiel, als wollten sie die Berner in ihrem Optimismus bremsen und zu verstehen geben, wer in diesem Duell das Sagen hat.

Aber übertrieben viel Mühe gab sich ZSKA nicht, um die Hierarchien zurechtzurücken, von Ballmoos brauchte nie einzugreifen. Akinfejew blieb lange ebenso beschäftigungslos, YB spielte vorwärts, aber schoss selten aufs Tor. Einmal segelten innert Kürze zwei hohe Bälle in den Strafraum von ZSKA, in Tornähe, wie geschaffen für Hoarau, den grossen Stürmer – doch als wären sie fehlgeschaltet, kam beide Male Miralem Sulejmani an den Ball, kein Kopfballspezialist, wie sich zeigte, beide Male verpasste er das Tor klar.
Ravet taute auf

Und so fehlte YB dieser eine magische Moment, der die Chancen fürs Rückspiel vom Mittwoch der nächsten Woche erhöht hätte. Einige Spieler hatten die Gelegenheit zu zeigen, dass sie nicht nur in der Super League etwas Besonderes sind, sondern auch auf gehobenem europäischem Niveau auffallen, Sulejmani oder Hoarau etwa, aber sicher auch Yoric Ravet, um den es zuletzt Aufregung gegeben hatte wegen eines möglichen Wechsels zum SC Freiburg.

Am Anfang zeigte Ravet eine unauffällige Partie, die wohl niemand so richtig registriert hätte, wenn auf ihn nicht ein besonderes Auge gerichtet gewesen wäre. Doch auch Ravet taute später auf, bis zu seiner Auswechslung kämpfte und mühte er sich ab. Jeder andere YB-Spieler machte es genauso – bis das Tor doch noch fiel, bloss auf der falschen Seite.

Young Boys - ZSKA Moskau 0:1 (0:0). - 20 003 Zuschauer. - Schiedsrichter: Fernandez Borbalan (ESP). - Tor: 91. Nuhu (Eigentor) 0:1. - Young Boys: Von Ballmoos; Mbabu, Nuhu, von Bergen, Benito; Ravet (73. Fassnacht), Benito, Sanogo, Sulejmani; Hoarau, Assalé (85. Nsamé). - ZSKA Moskau: Akinfejew; Wassin, Wassili Beresuzki, Ignaschewitsch; Wernbloom; Fernandes, Golowin, Dsagojew (73. Milanov), Schennikow; Schalow (54. Olanare/90. Natcho), Vitinho. - Bemerkungen: Young Boys ohne Seferi (verletzt). Pfostenschuss) 62. Wassin. Verwarnungen: 33. Dsagojew (Foul). 43. Wernbloom (Foul), 47. Bertone (Foul), 56. Sanogo (Foul), 88. Schennikow (Foul), 93. von Bergen (Unsportlichkeit).


https://www.nzz.ch/sport/play-off-zur-c ... ld.1310935

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 16. August 2017, 00:31 
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15.08.2017

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Spätes Eigentor wird YB zum Verhängnis

Trotz etlichen Chancen und einer starken Partie – YB muss mit schwerem Gepäck nach Moskau reisen.

Ein Eigentor von Kasim Nuhu in der 91. Minute zum 0:1 beraubt die Young Boys gegen ZSKA Moskau einer guten Ausgangslage für das Rückspiel in den Champions-League-Playoffs vom nächsten Mittwoch.

In Bern sahen die Fans eine YB-Mannschaft, die sich über die 90 Minuten gegen das reputierte ZSKA Moskau gute Noten verdienten. Zum einzigen Tor des Spiels mussten die Russen nicht einmal etwas beitragen. Der sonst tadellos spielende Innenverteidiger Nuhu überlobte seinen Goalie David von Ballmoos mit einem Kopfball, der eine Rückgabe hätte sein sollen. Der Ball kullert aufreizens langsam Richtung Tor. Von Ballmoos war im Zurückeilen nicht schnell genug, um das Übel abzuwenden.

YB konnte Chancen nicht nutzen

Unbesehen vom ungerechten Ergebnis, zerstreuten die Young Boys mit einer sehr guten Leistung gegen einen Gegner von internationalen Format - ZSKA ist seit langem ein Stammgast in den Gruppenspielen der Champions League - alle Befürchtungen, dass sie sich durch die schwer erklärbare 0:4-Niederlage gegen Thun vor letzten Woche nach dem guten Saisonstart aus dem Tritt bringen lassen würden. Ihre Leistung war in der Qualität vergleichbar mit jenen bei den 2:0-Heimsiegen gegen Basel und Dynamo Kiew.

Nach einem lange Zeit recht ausgeglichenen Match gehörten die letzten 20 Minuten fast nur noch dem Mannschaft von Trainer Adi Hütter. In diese Zeit fiel auch die spektakulärste Szene des Spiels, die auch die beste Chance beinhaltete: Guillaume Hoarau lenkte eine tief in den Strafraum geschlagenen Pass so ab, dass der Ball eigentlich unter der Latte im Tor hätte landen müssen. Aber der reputierte Weltklasse-Torhüter Igor Akinfejew wehrte mit einem Reflex, wie er in dieser Szene auch den besten Goalies selten gelingt. Das Tor und das Schlussergebnis von 1:0 wäre für die Berner ein verdienter Lohn gewesen.

Steigerungslauf von Hoarau

In der ersten Halbzeit hatten die Young Boys drei gute Chancen, um in Führung zu gehen. Jedes Mal scheiterte der im Wechsel mit Yoric Ravet einmal recht und einmal links spielende, sich einer grossartigen Form erfreuende Miralem Sulejmani. Er hatte es mit einem Rechtsschuss, einem Kopfball und einem mit der Schulter abgelenkten Ball versucht.

Hoarau, als designierter Goalgetter auch in dieser Saison der erste Hoffnungsträger in der Berner Mannschaft, zeigte in der ersten Halbzeit eine für seine Verhältnisse diskrete Leistung. Dies war schon in den bisherigen Spielen so. Der Franzose hat nach seiner längeren Verletzungspause im Frühling noch nicht zu den gewohnten Leistungen zurückgefunden. Nach der Pause jedoch steigerte er sich zusehends. Zur bis dorthin besten Chance für YB - Sturmpartner Roger Assalé zog kurz nach der Pause aufs Tor und liess sich im letzten Moment abdrängen - gab Hoarau den perfekten Steilpass.

Young Boys - ZSKA Moskau 0:1 (0:0)
20'003 Zuschauer. - SR Fernandez Borbalan (ESP).
Tor: 91. Nuhu (Eigentor) 0:1.
Young Boys: Von Ballmoos; Mbabu, Nuhu, von Bergen, Benito; Ravet (73. Fassnacht), Benito, Sanogo, Sulejmani; Hoarau, Assalé (85. Nsamé).
ZSKA Moskau: Akinfejew; Wassin, Wassili Beresuzki, Ignaschewitsch; Wernbloom; Fernandes, Golowin, Dsagojew (73. Milanov), Schennikow; Schalow (54. Olanare/90. Natcho), Vitinho.
Bemerkungen: Young Boys ohne Seferi (verletzt). Pfostenschuss) 62. Wassin. Verwarnungen: 33. Dsagojew (Foul). 43. Wernbloom (Foul), 47. Bertone (Foul), 56. Sanogo (Foul), 88. Schennikow (Foul), 93. von Bergen (Unsportlichkeit).


http://www.20min.ch/sport/dossier/champ ... y/28436282

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 16. August 2017, 00:33 
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15.08.2017

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YB verspielt gute Ausgangslage gegen ZSKA

Spätes Nuhu-Eigentor lässt Bern verstummen

YB-Nuhu köpfelt den Ball in der Nachspielzeit ins eigene Netz, die Berner verlieren 0:1. Bitter! Denn YB ist im Hinspiel der Champions-League-Playoffs gegen ZSKA Moskau 90 Minuten die bessere Mannschaft.

Das Spiel: YB lässt hinten nichts zu und spielt munter nach vorne. So lassen sich die ersten 90 Minuten dieser Playoff-Begegnung etwas vereinfacht zusammenfassen. Vereinfacht, weil YB gegen die gefährliche Russen-Offensive nur einen Torschuss zulässt. Und vereinfacht, weil die Berner den Favoriten phasenweise an die Wand spielen. Ob Assalé, mehrmals Bertone oder Hoarau. Sie alle scheitern aus bester Lage. Vor allem «AirFrance», der in der 79. den sicheren Siegestreffer von der russischen Goalie-Legende Akinfejew pariert sieht. Doch dann folgt der Schock, der die so gute Augsangslage (kein Gegentor) zerstört.

Das Tor:
91. Minute I 0:1 I Kasim Nuhu. Der Schock! Der sonst so starke Kasim Nuhu will zu David von Ballmoos zurückköpfeln und überlupft dabei seinen Goalie, der dem Ball nur noch hinterher rennen kann.

Das gab zu reden: Yoric Ravet in der Startformation! Darauf hatte wenig hingedeutet. Ausser für den Coach. Adi Hütter: «Ich weiss nicht, warum das überraschend sein soll. Yoric ist ein Schlüsselspieler. Den brauchen wir in solch einem Spiel. Nein, die Überlegung, ihn nicht zu bringen, gab es nie. Ich hatte nie Bedenken.»

Der Beste: Sékou Sanogo (Young Boys). Bärenstark im Mittelfeld. Epische Zweikämpfe gegen Wikinger Pontus Wernbloom.

Der Schlechteste: Kasim Nuhu (Young Boys). War bis zur Nachspielzeit der beste Mann auf dem Platz. Dann dieser stümperhafte Anfängerfehler. Ein Rückpass muss immer nebens Tor kommen!

So gehts weiter: Das Rückspiel steigt kommenden Mittwoch in Moskau (20.45 Uhr). Zuvor wartet am Samstag das Gastspiel bei Leader FCZ (19.00 Uhr).

**********

YB – ZSKA Moskau 0:1 (0:0)

Stade de Suisse – 20'003 Fans – SR: Borbalan

Tor: 91. Nuhu (Eigentor) 0:1

YB: Von Ballmoos; Mbabu, Nuhu, Von Bergen, Benito; Ravet, Bertone, Sanogo, Sulejmani; Assalé, Hoarau.

ZSKA: Akinfejew; Ignaschewitsch, W. Beresutski, Vasin; Mario Fernandes, Golowin, Wernbloom, Dsagojew, Schennikow; Tschalow, Vitinho.

Einwechslungen:
YB: Fassnacht (73. für Ravet), Nsamé (85. für Assalé)
ZSKA: Olanare (54. für Tschalow), Milanov (73. für Dsagojew), Natcho (90. für Olanare)

Gelb: 33. Dsagojew. 43. Wernbloom. 47. Bertone. 56. Sanogo. 88. Schennikow (alle Foul).

Rot: -

Bemerkungen: YB ohne Seferi (verletzt).


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 52321.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 16. August 2017, 00:35 
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15.08.2017

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Bittere Niederlage für die Young Boys

Durch ein Eigentor in der Nachspielzeit unterliegt YB ZSKA Moskau mit 0:1.

Ein Eigentor von Kasim Nuhu in der 91. Minute zum 0:1 beraubt die Young Boys gegen ZSKA Moskau einer guten Ausgalngslage für das Rückspiel in den Champions-League-Playoffs vom nächsten Mittwoch.

In Bern sahen die Fans eine YB-Mannschaft, die sich über die 90 Minuten gegen das reputierte ZSKA Moskau gute Noten verdienten. Zum einzigen Tor des Spiels mussten die Russen nicht einmal etwas beitragen. Der sonst tadellos spielende Innenverteidiger Nuhu überlobte seinen Goalie David von Ballmoos mit einem Kopfball, der eine Rückgabe hätte sein sollen. Der Ball kullert aufreizens langsam Richtung Tor. Von Ballmoos war im Zurückeilen nicht schnell genug, um das Übel abzuwenden. Unbesehen vom ungerechten Ergebnis, zerstreuten die Young Boys mit einer sehr guten Leisstung gegen einen Gegner von internationalen Format - ZSKA ist seit langem en Stammgast in den Gruppenspielen der Champions League - alle Befürchtungen, dass sie sich durch die schwer erklärbare 0:4-Niederlage gegen Thun vor letzten Woche nach dem guten Saisonstart aus dem Tritt bringen lassen würden. Ihre Leistung war in der Qualität vergleichbar mit jenen bei den 2:0-Heimsiegen gegen Basel und Dynamo Kiew.

Nach einem lange Zeit recht ausgeglichenen Match gehörten die letzten 20 Minuten fast nur noch dem Mannschaft von Trainer Adi Hütter. In diese Zeit fiel auch die spektakulärste Szene des Spiels, die auch die beste Chance beinhaltete: Guillaume Hoarau lenkte eine tief in den Strafraum geschlagenen Pass so ab, dass der Ball eigentlich unter der Latte im Tor hätte landen müssen. Aber der reputierte Weltklasse-Torhüter Igor Akinfejew wehrte mit einem Reflex, wie er in dieser Szene auch de besten Goalies selten gelingt. Das Tor und das Schlussergebnis von 1:0 wäre für die Berner ein verdenter Lohn gewesen.

In der ersten Halbzeit hatten die Young Boys drei gute Chancen, um in Führung zu gehen. Jedes Mal scheiterte der im Wechsel mit Yoric Ravet einmal recht und einmal links spielende, sich einer grossartigen Form erfreuende Miralem Sulejmani. Er hatte es mit einem Rechtsschuss, einem Kopfball und einem mit der Schulter abgelenkten Ball versucht. Hoarau, als designierter Goalgetter auch in dieser Saison der erste Hoffnungsträger in der Berner Mannschaft, zeigte in der ersten Halbzeit eine für seine Verhältnisse diskrete Leistung. Dies war schon in den bisherigen Spielen so. Der Franzose hat nach seiner längeren Verletzungspause im Frühling noch nicht zu den gewohnten Leistungen zurückgefunden. Nach der Pause jedoch steigerte er sich zusehends. Zur bis dorthin besten Chance für YB - Sturmpartner Roger Assalé zog kurz nach der Pause aufs Tor und liess sich im letzten Moment abdrängen - gab Hoarau den perfekten Steilpass.

Auch die Mannschaft des Moskauer Armeeklubs hatte ihre Möglichkeiten. Die beste davon war eine eher zufällige: Der baumlange Innenverteidiger Wiktor Wassin wagte nach gut einer Stunde eine Direktabnahme aus fast 30 Metern. Der Flachschuss streifte den Pfosten; Torhüter David von Ballmoos hätte keine Möglichkeit gehabt einzugreifen.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/21267810

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 16. August 2017, 00:36 
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YB-Noten: Nuhu im Fokus

Beim 0:1 gegen ZSKA überzeugten die Young Boys als Team. Einer überragte, bis kurz vor Schluss.

David von Ballmoos: Note 4,5
In den ersten 45 Minuten kaum beschäftigt, glänzte er kurz nach dem Seitenwechsel mit einer Fussabwehr. Der junge Goalie agierte in diesem grossen Spiel erstaunlich unaufgeregt. Missverständnis mit Nuhu beim 0:1.

Kevin Mbabu: Note 5
In der Defensive aufmerksam, nach vorne bis zum Schluss po­wervoll. Der Rechtsverteidiger holte etliche Corner heraus.

Kasim Nuhu: Note 4,5
Der Innenverteidiger behielt unter Druck die Ruhe, suchte stets eine spielerische Lösung. Nahm kurz vor der Pause viel Risiko, als er als letzter Mann dribbelte. Aber Nuhu war enorm präsent, enorm zweikampfstark, schlicht überragend. Bis er in der Nachspielzeit das folgenschwere Eigentor erzielte.

Steve von Bergen: Note 5
Abgeklärt, fokussiert, fehlerlos. Der Captain war in der Abwehr der ruhende Pol.

Loris Benito: Note 5
Mit guten Hereingaben, bereite drei Chancen vor. Ein Ballverlust des Linksverteidigers führte vor der Pause zu einer vorzüglichen Gelegenheit für ZSKA. Benito ­bekundete gegen den starken Fernandes zuweilen Mühe – insgesamt aber vorzüglich.

Yoric Ravet: Note 4,5
Stand erstmals seit dem Bekanntwerden seines möglichen Wechsels zu Freiburg in der Startaufstellung. Startete enorm stark, war an jeder YB-Offensivaktion beteiligt. Baute später ab.

Leonardo Bertone: Note 5
Vermochte sich vor der Pause kaum in Szene zu setzten. Nach der Pause aber auffällig, bis zur 60. Minuten mit drei Abschlüssen. Probierte es später noch einmal.

Sékou Sanogo: Note 5
Ein Fels von einem Mann. Liess Moskaus Jungstar Golowin mehrmals an sich abprallen. Zudem ruhig am Ball. Dem Ivorer unterliefen nach dem Seitenwechsel aber zwei Ballverluste, die folgenschwer hätten sein können.

Miralem Sulejmani: Note 5
Sagt über sich selbst, dass er kein Kopfballspezialist mehr werde. Vergab vor der Pause zwei vorzügliche Kopfballchancen. Mit etlichen Offensivaktionen, am Ende sichtbar erschöpft.

Roger Assalé: Note 5
Aktivposten in der Offensive. Mit enormem Laufpensum, überzeugte auch als Vorbereiter. Mit herrlicher Flanke auf Sulejmani. Im Abschluss aber zu wenig konsequent.

Guillaume Hoarau: Note 5,5
Hatte zu Beginn einen schweren Stand. Nach der Pause gelang es Hoarau vermehrt, sich zu lösen. Legte herrlich für Assalé auf, später auch für Ravet. Kam selbst zu zwei grossen Chancen, eine machte ZSKA-Goalie Akinfejew mit einer Jahrzehntparade zunichte.

Christian Fassnacht: ohne Note
73. Minute für Ravet.

Jean-Pierre Nsamé: ohne Note
85. Minute für Assalé.

Noten: 6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/14020837

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Unsere Aufstellung in russisch:

«Янг Бойз»: фон Бальмос, Бенито, Мбабу, Касим, фон Берген, Бертоне, Раве, Саного, Сулеймани, Оаро, Ассале.
Запасные: Вёльфли, Бюрки, Сов, Шик, Лотомба, Фасснахт, Нсаме.

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