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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 25. August 2016, 07:15 
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YB: Schulbuben auf grosser Bühne

Emotionslos, chancenlos, ideenlos: Ein völlig desolates YB verliert bei Gladbach 1:6 und verpasst die Champions League deutlich.

Es ist in der zweiten Halbzeit ein Schaulaufen der Gladbacher mit Berner Statisten. YB-Torhüter Yvon Mvogo wehrt sich zwar mit mehreren Weltklasseparaden gegen das drohende Debakel, doch irgendwann ist auch er wieder geschlagen.

In der 64. Minute beispielsweise, als Thorgan Hazard nach Aussenristpass Raffaels das 4:0 erzielt. Raffael und Hazard schiessen dann noch je ihren dritten Treffer des Abends, Yoric Ravet gelingt immerhin noch das YB-Ehrentor, am Ende gewinnt Gladbach das Rückspiel der Champions-League-Playoffs 6:1 und setzt sich mit dem Gesamtskore von 9:2 durch.

Falsche Taktik als Signal

YB-Trainer Adi Hütter entschied sich, in Mönchengladbach auf eine 3-4-3-Formation zu setzen. Das hatte in der ersten Halbzeit beim Gastspiel in Basel (0:3) vor zwei Wochen gut geklappt, gestern aber war es die falsche Wahl. Die Young Boys offenbarten gewaltige Lücken zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen, sie wirkten nie kompakt, hatten keinen Zugriff aufs Spiel, kamen nicht in die Zweikämpfe, dafür regelmässig einen Schritt zu spät.

Und die Gladbacher liessen sich nicht lange bitten. Sie nutzten die taktischen Mängel der Gäste gnadenlos aus. In der vierten Minute hatte der überragende Raffael noch ein Erbarmen, nachdem sich die Gladbacher erstmals wie im Training vors Tor kombiniert hatten. Er traf mit seinem Abschluss nur den Pfosten. Und was nicht gutgehen konnte, ging ganz schnell richtig schief für die Young Boys.

Keine zehn Minuten waren absolviert, als der Bundesligist mal wieder überfallartig angriff, den schwerfälligen Gegner überforderte und mit einer herrlichen Ballstafette in den YB-Strafraum eindrang. Patrick Herrmann bediente Raffael, und der Supertechniker besass die Übersicht, um Sturmpartner Thorgan Hazard zu lancieren. Steve von Bergen hatte das Abseits aufgehoben. Der Abwehrchef vermochte wie Alain Rochat nie zu kaschieren, zuletzt angeschlagen gewesen zu sein.

Raffinierter Raffael

Nach Hazards 1:0 hatte sich für die Young Boys rechnerisch noch gar nicht so viel verändert. Sie benötigten weiter drei Tore, um die Sensation zu realisieren, aber so wie die Partie ablief, wäre es realistischer gewesen, darauf zu wetten, dass die Young Boys die nächsten 27 Jahre das Double in der Schweiz gewinnen, als auf eine Wende zu hoffen.

Die YB-Akteure präsentierten sich wie Schulbuben auf grosser Bühne. Im prächtigen Borussia-Park in faszinierender Atmosphäre vor etwas mehr als 43?000 Zuschauern traten sie desolat auf und ergaben sich fast ohne Gegenwehr ihrem Schicksal. Raffael benutzte diesen Rahmen, um wie ein Strassenfussballer Tricks einzustreuen und die Mitspieler grandios in Szene zu setzen.

Fabian Johnson scheiterte nach einem Traumpass Raffaels noch an Mvogo, in der 33.?Minute aber profitierten die Gladbacher von den Unzulänglichkeiten im YB-Spiel. Von Bergen zögerte gegen Hazard, Denis Zakaria spitzelte den Ball zu Jan Lecjaks, der den Ball direkt in die Füsse Raffaels spedierte. So entstand das 2:0, und kurze Zeit später konterten die Gladbacher nach einem Ballgewinn an der Mittellinie meisterlich und rasant, schliesslich hob Raffael den Ball raffiniert in den Winkel.

Peinliche Young Boys

Mit dem 0:3-Rückstand zur Pause waren die Young Boys noch bestens bedient. Sie enttäuschten auf der ganzen Linie und fühlten sich im neuen taktischen Gewand sichtlich unwohl. Und so legten sie in Deutschland alles andere als Werbung für den Schweizer Klubfussball ein.

Die selbstbewussten, ballsicheren Gladbacher gaben ein peinliches YB regelrecht der Lächerlichkeit preis. Am Samstagabend empfängt die Borussia im Schlagerspiel des 1. Bundesliga-Spieltages Bayer Leverkusen, da wird sie erheblich mehr gefordert werden.

Gestern siegte Gladbach im Trainingsspielmodus, heute erfährt der Traditionsklub an der Auslosung der Champions-League-Gruppen seine nächsten Gegner, während die Young Boys am Freitag wissen werden, auf wen sie in der Europa League treffen. Im kleinen der zwei kontinentalen Wettbewerbe ist YB genau richtig aufgehoben.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/31742222

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 25. August 2016, 07:18 
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«Wir haben eine brutale Lektion erhalten»

YB-Captain Steve von Bergen spricht nach dem katastrophalen Auftritt seines Teams Klartext. Er nennt die Vorstellung von YB «naiv». Sein Trainer Adi Hütter sagt, in dieser Besetzung sei an diesem Abend nichts zu holen gewesen sein.

YB war an den Gladbacher Feierlichkeiten am Mittwochabend im Borussia-Park nur ein angenehmer Partygast, der nicht stören wollte. Der Stadionsprecher verabschiedet die «netten, freundlichen Gäste aus der Schweiz» nach dem 6:1-Heimsieg von Gladbach gegen die Young Boys beinahe schon euphorisch in die Nacht. Die rund 1000 YB-Anhänger im Stadion aber sind restlos bedient nach der katastrophalen Vorstellung ihrer Mannschaft.

Und unten im Bauch der Arena spricht der Captain Klartext. «Es gibt keine Entschuldigung für unseren Auftritt», sagt Steve von Bergen, «wir haben eine brutale Lektion erhalten und waren das klar schwächere Team». Der Abwehrspieler erklärt, die Young Boys seien absolut chancenlos gewesen. «Wir kamen nie ins Spiel, verhielten uns sehr naiv und liessen den Gegner kombinieren.» Von Bergen findet nicht, dass die 3-4-3-Formation ein Fehler gewesen ist, gibt aber zu, dass YB die Positionen nie gefunden habe.

«Limiten aufgezeigt»

Auf die Frage, ob er nach nur zwei Trainings bereits in Bestform gewesen sei, antwortet Steve von Bergen kurz und knapp: «Ja!» Er sei zur Pause aber ausgewechselt worden, weil das Spiel beim Stand von 0:3 entschieden gewesen sei. «Das war eine präventive Massnahme, am Sonntag geht es für uns in Zürich gegen GC weiter. Und die Super League ist unser wichtigster Wettbewerb.»

Und nach zwei Tagen Verarbeitung werde er sich am Freitag sicher auch auf die Auslosung der Europa-League-Gruppen freuen. «In die Champions League gehören wir nicht hin. Gladbach hat uns die Limiten deutlich aufgezeigt», sagt von Bergen. «Die Abwesenden wie Sékou Sanogo und Guillaume Hoarau dürfen wir aber nicht als Ausrede benutzen.»

Sein Trainer Adi Hütter wiederum spricht von einem «schwierigen Spiel» mit dem «allerletzten Aufgebot». Er habe schnell gemerkt, dass an diesem Abend in dieser Besetzung nichts zu holen sei. «Leider leisteten wir uns auch viele Eigenfehler», sagt Hütter, «und letztlich hätten wir ja sogar noch höher verlieren können.» YB sei in der Europa League richtig aufgehoben, meint der Österreicher noch. «Wir haben heute gesehen, wie viel uns noch zur Champions League fehlt.»

Sein Gegenüber André Schubert wiederum ist wenige Tage vor dem Bundesligastart selbstredend sehr zufrieden mit der Vorstellung seines Teams. «Wir haben das richtig gut gemacht, sowohl offensiv als auch defensiv.» Das Gegentor, ein herrlicher Weitschuss von Yoric Ravet, sei ja nicht zu verteidigen gewesen.

Es war der einzige ernsthafte Abschlussversuch der bedenklich harmlosen Young Boys.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/10172120

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 25. August 2016, 07:21 
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YB kassiert massive Gladbach-Klatsche

YB verliert nach dem 1:3 im Hinspiel auch das Rückspiel. Dieses Mal hagelt es ein 1:6 in Gladbach. Damit verpassen die Berner die Champions League deutlich.

Vielleicht hatten die Young Boys einen Masterplan. Vielleicht wollten sie früh in Führung gehen, dann vor der Pause nachlegen und kurz vor Schluss das entscheidende 3:0 erzielen. Vielleicht hatten sie zumindest einen profanen Plan A: Vielleicht wollten sie einigermassen gut aussehen, ein positives Resultat holen oder dem Bundesligisten wenigstens und wie phasenweise im Hinspiel auf Augenhöhe begegnen. Doch was auch immer die Berner in Mönchengladbach vorgehabt hatten: Es ging von A bis Z schief.

Nach neun Minuten lagen sie im Rückstand, zur Pause stand es 0:3, nach etwas mehr als einer Stunde fiel das vierte Gegentor, dann das fünfte, am Ende hiess es 1:6. Diesmal konnten sich die Young Boys auch nicht mehr wie vor Wochenfrist auf Ungerechtigkeiten (wegweisender Gegentreffer aus Offsideposition) oder Pech (entscheidendes Gegentor nach einem abgelenkten Schuss) berufen. Diesmal wurden sie vorgeführt. Auch wer nicht mehr an eine wundersame Wende in diesem Duell gehofft hatte, wurde von den Young Boys enttäuscht. (Fussball-)Welten trennten YB im Rückspiel von der Borussia.

Raffael und Hazard überragend

Beim ersten Gladbacher Treffer wurde die Berner Verteidigung von Thorgan Hazard mit einem Trick wie beim Strassenfussball düpiert. Vor dem zweiten Gegentor spielte YB-Verteidiger Jan Lecjaks einen haarsträubenden Quer- und Fehlpass auf Raffael, und beim dritten sowie vierten wurde YB mit jeweils drei präzisen Pässen ausgespielt. Auch bei den letzten beiden Toren kombinierten sich die Deutschen fast ohne Gegenwehr zum erfolgreichen Abschluss.

Herausragende Figuren bei Gladbach waren der Brasilianer Raffael und der Belgier Thorgan Hazard, die alle sechs Tore erzielten, gleichmässig verteilt. Rafael hat gegen die Young Boys in diesen Playoffs insgesamt vier Tore erzielt und war an sieben der neun Treffer beteiligt. Seine Bilanz gegen die Young Boys, inklusive der Zeit beim FC Zürich (2005 bis 2007): 10 Spiele, 8 Tore.

Kein deutlicheres Duell bisher

Aus deutscher Sicht wurde das Spiel spätestens in der zweiten Halbzeit zu einem spassigen Gute-Laune-Kick mit Trainingscharakter. Für den Schweizer Beobachter dagegen wurden die 90 Minuten je länger desto beklemmender. Dass die ersatzgeschwächten Young Boys, die Nummer 2 des Landes, am vergangenen Samstag in noch schwächerer Besetzung in der Meisterschaft gegen Lausanne-Sport 7:2 gewannen und vier Tage später in Mönchengladbach bei der letztjährigen Nummer 4 der Bundesliga mit einem fast identischen Resultat verloren, stellt der Super League allen finanziellen und personellen Differenzen zu Deutschland zum Trotz kein gutes Zeugnis aus.

Am Ende lautete das Gesamtskore 9:2. Nie zuvor war in den vor sieben Jahren eingeführten Playoffs zur Champions League ein Duell deutlicher ausgegangen.

Rostow schafft die Quali

Der russische Vertreter Rostow qualifizierte sich zum ersten Mal für die Champions-League-Gruppenphase. Nach dem von René Weiler trainierten belgischen Rekordmeister Anderlecht eliminierte die Überraschungsmannschaft aus Südrussland auch den niederländischen Rekordchampion Ajax Amsterdam. Das Rückspiel gewann Rostow daheim gleich mit 4:1, nachdem die Partie in Amsterdam 1:1 geendet hatte.

Der FC Kopenhagen sicherte sich im Heimspiel gegen APOEL Nikosia die Qualifikation dank dem 1:1 des Paraguayers Federico Santander in der 86. Minute. Auf Zypern hatten die Dänen 1:0 gewonnen.

Borussia Mönchengladbach - Young Boys 6:1 (3:0)
43'302 Zuschauer. – SR Marriner (ENG).
Tore: 9. Hazard (Raffael) 1:0. 33. Raffael 2:0. 40. Raffael (Stindl) 3:0. 64. Hazard (Raffael) 4:0. 77. Raffael (Hazard) 5:0. 79. Ravet (Freistoss) 5:1. 84. Hazard (Korb) 6:1.
Borussia Mönchengladbach: Sommer; Elvedi, Christensen, Jantschke (72. Korb); Herrmann, Kramer (58. Dahoud), Strobl (53. Vestergaard), Johnson; Stindl; Hazard, Raffael.
Young Boys: Mvogo; Wüthrich, Von Bergen (46. Kubo), Rochat; Sutter, Bertone, Zakaria, Lecjaks; Ravet, Frey (69. Duha), Sulejmani (46. Schick).
Bemerkungen: Mönchengladbach ohne Schulz, Doucouré, Dominguez und Drmic (alle verletzt); Young Boys ohne Hoarau, Gerndt, Sanogo, Seferi, Joss und Benito (alle verletzt). 4. Pfostenschuss von Raffael. Verwarnungen: 39. Lecjaks (Foul). 45. Zakaria (Foul). 62. Frey (Foul).


http://www.20min.ch/sport/dossier/champ ... y/30254083

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 25. August 2016, 16:15 
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die gladbacher können sich bei uns wirklich bedanken, selten hatte ein team derart ein freilos um in die champions league zu gelangen.


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 25. August 2016, 18:06 
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http://www.gaeubschwarz.ch/2016/08/25/b ... bsc-yb-61/


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 25. August 2016, 21:50 
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25.08.2016

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«10-mal besser als wir»

Der YB-Total­absturz in Mönchengladbach (1:6) wirft ein miserables Licht auf die Super League. Aber europäisch haben die Young Boys ihr Ziel erreicht.

Manchmal untermauern Statis­tiken und Zahlen die Ausmasse eines Ereignisses. YB also ist in der Europacup-Historie noch nie klarer gescheitert als in den Champions-League-Playoffs gegen Gladbach (2:9).

Und: Noch nie verlor eine Mannschaft in der Barrage zur Königsklasse höher als die Young Boys in diesem Jahr. Es ist ihr zweites desaströses Ausscheiden in diesem Wettbewerb innerhalb von 12 Monaten – 2015 unterlagen sie Monaco eine Runde früher 1:7, danach war Uli Forte seinen Job als YB-Trainer los.

Schaden und Spott

Auf hell ausgeleuchteter Bühne versagten die Young Boys am Mittwoch komplett. Und selbst wenn es angesichts der komplizierten Ausgangslage bloss eine Pflichtaufgabe mit reduzierter Belegschaft gewesen sein mag, so sind Schaden und Spott doch beträchtlich.

Auch das ZDF übertrug in Deutschland die Begegnung live, und der Eindruck, den die zweitbeste Schweizer Mannschaft vor einem Millionenpublikum hinterliess, wirft ein miserables Licht auf die Super League.

Die Gladbacher Fussballer gaben sich danach alle Mühe, den inferioren Kontrahenten nicht zu hart zu bewerten. Spielgestalter Lars Stindl beispielsweise sprach davon, dass YB an diesem Abend kein Gradmesser gewesen sei. «Aber im Hinspiel hatten wir teilweise grosse Mühe.»

Und Yann Sommer, der Schweizer Goalie sagte, vielleicht wäre es unangenehmer geworden, hätte sein Team in Bern beim 3:1-Sieg nicht in der besten Phase von YB das Abseitstor zum 2:1 erzielt. «Aber im Rückspiel waren wir richtig gut», meinte Sommer. «Und wir haben so viele personelle Möglichkeiten, dass wir bereit für die Champions League sind.»

Die Young Boys mit ihrem derzeit eher schmalen und havarierten Kader auf der anderen Seite werden an der Abreibung im Borussia-Park zu knabbern haben. «Das war schmerzhaft», sagte Trainer Adi Hütter, «wir müssen die Lehren aus diesem Spiel ziehen.» Captain Steve von Bergen sagte, YB habe sich ganz schlecht präsentiert. «Das tut mir vor ­allem für unsere tollen Fans leid, die so zahlreich erschienen sind.» Rund 1000 Berner Supporter ­waren in Gladbach, sie freuen sich immerhin auf weitere Reisen im Herbst in der Europa League.

Ein Sieg genügte

Aber Gladbach darf für diese Young Boys nicht der Massstab sein, die Champions League ist nicht die Referenz für YB. «Gladbach war 10-mal besser als wir», sagte von Bergen noch. Er übertrieb nicht einmal gross. Und im Grunde genommen hat YB sein europäisches Ziel in dieser Saison, das Erreichen einer Gruppenphase, ja ohne Zittern erreicht.

Dank einer starken Vorstellung nach der Pause im Heimspiel gegen Schachtar Donezk. Mit einem Sieg und drei teilweise heftigen Niederlagen den Sprung in die Europa League zu realisieren, das ist eine bemerkenswerte Leistung. «Die Überraschung gegen Donezk kann uns keiner mehr nehmen», sagte von Bergen.

Die unangenehme Melange aus kläglicher Darbietung, falscher Taktik, grossem Respekt und erheblichem Verletzungspech führte letztlich zum brutalen Berner Totalabsturz im Borussia-Park. «Wir wollten frech und mutig sein», erklärte von Bergen, «aber wir waren vor allem naiv».

Zu viele Akteure der Young Boys stossen relativ schnell an ihre Grenzen. In der ziemlich mittelmässigen Super League genügt die Spielstärke des Teams locker, damit man auch mal 7:2 gewinnt, wie vor wenigen Tagen gegen Lausanne, als der Gegner naiv agiert hatte und YB die überlegene Equipe gewesen war. Doch europäisch zeigen Mannschaften wie Monaco und Gladbach, die nicht mal zur kontinentalen Topklasse gehören, schonungslos auf, wie weit die Young Boys von der Champions League entfernt sind.

Und wenn man ehrlich ist, hätte es bereits im Hinspiel in Lemberg gegen Donezk problemlos ein 1:6 geben können. Damals verhinderte YB mit viel Glück und dank eines überragenden Goalies Yvon Mvogo eine Demontage.

Bei GC unter Siegdruck

Und so blicken die Young Boys auf einen durchwachsenen Saisonstart zurück. Fünf Siege (darunter einer im Cup gegen Veltheim) stehen fünf Niederlagen gegenüber. Schmerzhaft ist vor allem das 1:2 zu Hause gegen Lugano.

Am Sonntag beim Gastspiel in Zürich gegen GC jedenfalls sind drei Punkte für die Young Boys Pflicht. Sonst müssen sie sich bereits wieder früh in der Saison und während der ersten Länderspielpause mit unangenehmen Fragen beschäftigen.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/24744198

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 25. August 2016, 22:05 
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»Wir sind eine positiv eklige Mannschaft«

Was für eine Galavorstellung von Borussia Mönchengladbach! Das 6:1 über Young Boys Bern sicherte nicht nur die endgültige Teilnahme an der Champions League, es war auch ein Zeichen an Europa: Der VfL ist wieder da.

http://torfabrik.de/profis/borussia/dat ... chaft.html


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 25. August 2016, 22:07 
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Gladbacher Gala gegen Bern: Wie ein Abendspaziergang im Sommer

Borussia Mönchengladbach hat sich mit einer eindrucksvollen Leistung für die Champions League qualifiziert. Die Mannschaft von Trainer André Schubert wirkt jetzt bereits eingespielt und gereift.

http://www.spiegel.de/sport/fussball/bo ... 09383.html


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 25. August 2016, 22:10 
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Flügel-Premiere bei Gladbachs Gala-Abend

Mönchengladbach. Patrick Herrmann und Fabian Johnson besetzen beim 6:1 gegen die Young Boys Bern erstmals die Außen in Borussias 3-5-2-System.

http://www.rp-online.de/sport/fussball/ ... -1.6212718


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