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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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springtime87
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Verfasst: Montag 16. August 2010, 22:35 |
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Registriert: Donnerstag 14. Mai 2009, 14:48 Beiträge: 317
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Rino hat geschrieben: Geil!!! Da freuit me sech richtig uf morn! 
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shalako
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Verfasst: Dienstag 17. August 2010, 08:08 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20min.ch, 17.08.2010 Tottenham als grosser Prüfstein für YBDie bisherige YB-Saison gleicht der Fahrt auf einer Achterbahn: Auf Hochs wie gegen Fenerbahçe folgen Rückschläge in der Meisterschaft. Gegen Tottenham soll der YB-Schalter wieder auf «Erfolg» liegen. 20 Minuten Online berichtet live. Keine zwei Wochen ist es her, seit die Young Boys mit dem Coup in Istanbul ihre Fans und wohl nicht zuletzt auch sich selber überrascht haben. Mit dem Weiterkommen gegen Fenerbahçe hatten die wenigsten gerechnet. Dass nun gegen das noch höher kotierte Team Tottenham Hotspur der Einzug in die Gruppenphase der Champions League gelingt, glauben nur die alleroptimistischsten Berner. «Ich habe gelesen, dass wir so wenig Chancen haben, dass wir gar nicht auf den Platz gehen müssten», machte YB-Trainer Vladimir Petkovic auf Ironie. Tatsächlich geht YB nicht als Favorit in die beiden Duelle mit den Spurs. Gründe dafür gibt es viele. Tottenhams Budget liegt um das Zehn- bis Zwölffache über jenem der Young Boys, im Kader des Teams von Harry Redknapp stehen elf aktuelle Internationale, dazu kam ein überzeugender Auftritt im Startspiel der Premier League gegen Manchester City. Obwohl für Tottenham nur ein 0:0 resultierte, hinterliess es vor allem in der ersten halben Stunde einen bärenstarken Eindruck. Und dem Staff von Redknapp wird die Anfälligkeit der Young Boys auf frühe Gegentreffer im bisherigen Saisonverlauf nicht entgangen sein. In drei der fünf ASL-Partien und im Hinspiel gegen Fenerbahçe lag YB spätestens nach sechs Minuten 0:1 im Rückstand. Wie schon vor dem Rückspiel in Istanbul muss Vladimir Petkovic sein Team nach einem negativen Erlebnis auf eine europäische Aufgabe vorbereiten. Den Patzer in Bellinzona tut der Kroate rückblickend als «einziges schlechtes Spiel der Saison» ab. Das 0:1 vom letzten Samstag gegen Xamax war eher ein Betriebsunfall. «Sie schossen in 90 Minuten einmal aufs Tor...» Christoph Spycher ist nach der turbulenten Woche mit der sportlichen und politischen Niederlage (der abgesetzte CEO Stefan Niedermaier war in Spieler- wie in Fankreisen sehr beliebt) überzeugt, dass jeder darauf drängt, zu beweisen, dass es anders geht. «Wir haben gegen Fenerbahçe gezeigt, dass wir sehr gut spielen können, obwohl wir im Spiel vorher unser Leistungsniveau überhaupt nicht erreichten.» Die Spurs sind FavoritIn England wird von Tottenham nichts anderes als das deutliche Weiterkommen erwartet. Nach der ersten Top-4-Klassierung in der Premier-League-Geschichte spielt der Verein aus dem Norden Londons erstmals um den Einzug in die europäische Königsklasse. Die letzte Teilnahme im damaligen Meistercup geht auf das einzige, dafür mit dem Doublegewinn umso erfolgreichere Meisterjahr 1961 zurück. Im Wissen, vielleicht schon bald an den Honigtöpfen der UEFA naschen zu können, hat sich Tottenham auf dem Transfermarkt, wie viele anderen englischen Klubs (mit Ausnahme von Manchester City), zurückgehalten. Trainer und Manager Redknapp will erst wissen, ob es seine Spurs in die Gruppenphase schaffen, ehe er sie verstärken wird. Allein die offensive Qualität des Teams drängt den einst jüdischen Klub mit dem Motto «audere est facere» (zu wagen ist, es zu tun) und englischer Spielweise in die klare Rolle des Favoriten. Redknapp hat im Sturm die Wahl zwischen den Internationalen Peter Crouch, Jermain Defoe (beide Eng), Robbie Keane (Irl), Roman Pawljutschenko (Russ) und Mexikos WM-Teilnehmer Giovani Dos Santos. Und der linke Flügel Gareth Bale, ein 21-jähriger Waliser, gilt als eines der grössten britischen Talente seit Jahren. «Wenn Tottenham top spielt und wir auch, dann liegen alle Vorteile bei ihnen», so Petkovic. «Wir brauchen zwei superperfekte Spiele.» Für Goalie Marco Wölfli, der «ehrlichen, englischen Fussball ohne Schauspielerei» mag, bedeutet dies konkret, im Heimspiel kein Gegentor zu kassieren, defensiv stabil zu bleiben und aggressiv aufzutreten. «Und die Chancen, von denen wir nicht allzu viele bekommen werden, besser zu nützen als im Heimspiel gegen Fenerbahçe.» http://www.20min.ch/sport/fussball/story/10501259
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shalako
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Verfasst: Dienstag 17. August 2010, 08:09 |
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NZZ, 17.08.2010 Die Suche nach PerfektionYB am Dienstagabend ab 20 Uhr 45 in der Qualifikation zur CL gegen Tottenham cov. Tag für Tag geht es im Sport darum, die eigenen Leistungen zu verbessern, sich der Perfektion zu nähern. Die Berner Young Boys stehen nach einem langen Aufstieg vor zwei Spielen, die zu ihren wichtigsten seit Jahren zählen. Dank der Sensation bei Fenerbahce in Istanbul kann sich YB nun in den Play-offs gegen die Tottenham Hotspurs für die Gruppenphase der Champions League qualifizieren – ein Ziel, das für Schweizer Klubs nicht selbstverständlich ist und schon nahe an der Vollendung liegt. Am Dienstagabend (20 Uhr 45) findet im Stade de Suisse das Hinspiel gegen die Fussballer aus London statt. «Jedes Team hat Schwächen», sagte Vladimir Petkovic, der Trainer der Young Boys, am Montag an der Medienkonferenz, «Tottenham besitzt nur wenige.» Petkovic hat den heutigen Gegner bereits in der letzten Saison oft auch live spielen sehen. Er spricht von einem Team, das früh störe und Pressing betreibe. «Wir müssen gut darin sein, den Ball von der Gefahrenzone fernzuhalten», sagte Petkovic angesichts der stark besetzten englischen Offensive. Sein Wissen über den Favoriten in dieser Affiche hat er gestern seiner Equipe in einer kurzen Sitzung weitergegeben. Heute gehe es aber ausschliesslich um die eigene Leistung. Und die bedarf einer Steigerung im Vergleich zur Niederlage der Berner von letztem Samstag gegen Xamax (0:1). Chancen werde YB wenige bekommen, sagte der Captain und Goalie Marco Wölfli, und diese müsse man nutzen. «Zu null spielen, defensiv gut stehen, aggressiv sein, viel miteinander sprechen.» Kurz: «Wir müssen ein perfektes Spiel liefern.» http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/fussball/die_suche_nach_der_perfektion_1.7237207.html
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shalako
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Verfasst: Dienstag 17. August 2010, 08:10 |
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NZZ, 17.08.2010 Tottenham Hotspurs sucht die BestätigungNach brillanter Saison fürchtet der Champions-League-Qualifikations-Gegner der Young Boys das Mittelmass Das torlose Remis Tottenhams gegen Englands «Big Spender» Manchester City in einem hochklassigen Match steigert die Erwartung der Londoner vor dem Auftritt gegen YB in Bern. Hanspeter Künzler Mit einer Kapazität von rund 36 000 Zuschauern ist das Stadion von Tottenham Hotspurs an der White Hart Lane nur das drittgrösste in London. Das reicht weder dem Verein noch den Fans. Spätestens seit 1951, als die Londoner 69 Jahre nach der Klubgründung zum ersten Mal den Meistertitel gewannen, sind sie überzeugt, dass ihre Mannschaft vom Status und von dem materiellen Potenzial her regelmässig bei der Verteilung des Meistertitels mitreden müsste. Tatsächlich glaubte man alle paar Jahre wieder, am Horizont den Schimmer einer gloriosen Zukunft orten zu können. So geschehen bei einem weiteren Titelgewinn im Jahr 1961, bei insgesamt acht FA-Cup-Trophäen (zuletzt 1991), vier Liga-Cup-Pokalen (zuletzt 1999 und 2008) und sogar dem zweifachen Gewinn des Uefa-Cups (1972 und 1984). Solche Glanzpunkte konnten indessen nicht darüber hinwegtäuschen, dass man sich während der meisten anderen Jahre darauf konzentrieren musste, West Ham, Crystal Palace und Charlton zu schlagen statt Arsenal und Chelsea, und manchmal selbst dann in peinliche Abstiegskämpfe verwickelt wurde, wenn die zu Saisonbeginn verpflichteten Starspieler ihr Rendement verbessert hatten. Wende dank Harry RedknappNichts deutete im Herbst 2008 darauf hin, dass es in dieser frustrierenden Geschichte bald eine Wende geben würde. Der spanische Trainer Juande Ramos war bei seiner Verpflichtung als ambitiöser Erfolgsgarant dargestellt worden. Aber es war ihm nicht gelungen, seine Individualisten zu einem Ganzen zu verschweissen und den Klubbesitzern, der Investitionsfirma ENIC, einen Verein zu präsentieren, der für einen guten Profit an einen zufälligerweise vorbeispazierenden Oligarchen hätte verkauft werden können. Als Ramos den Hut nahm und als Nachfolger der mit allen Wassern gewaschene Veteran Harry Redknapp verpflichtet wurde, lagen die «Spurs» abgeschlagen am Fuss der Tabelle. Als einziges Ziel wurde von Redknapp gefordert, den Ligaerhalt zu sichern. Im vergangenen Mai, nach einem verdienten Auswärtssieg bei Manchester City, schaffte Tottenham Hotspurs den Rang 4 in der Meisterschaft und damit die Teilnahme an der direkten Champions-League-Qualifikation, den Play-offs zu den Gruppenspielen. «Es ist das Grösste, was ich im Fussball erreicht habe», verkündete damals Redknapp. Seither sind die Gerüchte, wonach der Verein möglichst bald verkauft werde, verstummt. Die Pläne für ein dem Status entsprechendes neues Stadion warten nur noch auf die Ratifizierung durch die Behörden. Redknapps Erfolgsrezept bestand darin, den vom Vorgänger geerbten Spielerstamm durch allerhand ihm loyal gesinnte Fussballer zu erweitern, die er seinem vormaligen Klub, dem krisengebeutelten Portsmouth, billig abjagte. Zuversicht vor Besuch in BernAusserdem gelang es ihm, das ramponierte Selbstvertrauen des pannenanfälligen Torhüters Heurelho Gomes und der beiden Talente Gareth Bale und David Bentley zu reparieren. Und viel Hoffnung setzen die Londoner natürlich weiterhin in die Weiterverpflichtung des 24-jährigen kroatischen Internationalen und Mittelfeldspielers Luka Modric, der nach starken Auftritten in der letzten Saison Ende Mai mit einer Vertragsverlängerung bis 2016 an die White Hart Lane gebunden wurde. Dafür, dass sich der wieder einmal helle Schein am Horizont tatsächlich auch in einen Goldregen verwandelt, ist es aber absolut unumgänglich, dass man den Young Boys den Weg in die Champions League schon am Dienstagabend im Stade de Suisse mit einem guten Resultat verbaut. http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/aktuell/tottenham_hotspurs_sucht_die_bestaetigung_1.7237192.html
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shalako
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Verfasst: Dienstag 17. August 2010, 08:13 |
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Berner Zeitung, 17.08.2010 Trotz Unruhen - YB greift nach den SternenAm Dienstag empfängt YB im Hinspiel der Playoffs zu den Champions-League-Sternen Tottenham (20.45 Uhr, SF2 live). Inmitten grösster Turbulenzen muss der Verein den sehr heiklen Spagat zwischen Liga und Europacup bewältigen. Jahrzehntelang hat die Stadt Bern auf ein derart bedeutendes YB-Spiel warten müssen. Am Dienstagabend im Stade de Suisse und am Mittwoch in einer Woche in London bietet sich den Young Boys gegen Tottenham die fantastische Gelegenheit, erstmals in die Champions League vorzustossen. Die Aufgabe ist schwierig, der Gegner ein Team nahe am Weltklasseformat. Das Spiel der Spiele in der Historie der Gelb-Schwarzen ging ja am 15. April 1959 über die Bühne, als sich im Wankdorf beim Hinspiel im Halbfinal des Meistercups gegen Stade Reims rund 70'000 Zuschauer drängten. Es ist bis heute das bestbesuchte Fussballspiel in der Schweiz, und YB setzte sich dank eines Tores des legendären Geni Meier 1:0 durch, verlor aber das Rückspiel im Pariser Prinzenpark 0:3. Damals reichten den Young Boys Erfolge gegen MTK Budapest und SC Wismut Karl-Marx-Stadt, um den Halbfinal gegen Reims zu erreichen. Vergleiche sind immer heikel, doch vermutlich wären Siege gegen Fenerbahçe Istanbul und Tottenham noch höher einzustufen. «Uns bietet sich die Chance, etwas Grossartiges zu leisten», sagt Ilja Kaenzig. Auch der neue YB-Chef freut sich auf die Begegnung. Er sagt: «Es ist an der Zeit, dass YB wieder auf dem Rasen für Schlagzeilen sorgt.» Weiter grosse UnruheEs ist ein Festspiel um Millionen für YB, einerseits, aber andererseits ist es eine getrübte Party-Veranstaltung. Nach dem stillosen Rausschmiss Stefan Niedermaiers rumort es rund um den Verein weiter, und die 0:1-Niederlage gegen Xamax hat nicht dazu geführt, für Stabilität und Ruhe zu sorgen. Es gibt nicht wenige Beobachter, die prophezeien, YB werde bald auch auf anderen Schlüsselpositionen ein neues Gesicht tragen. Mit dem guten Geist des Berners Niedermaiers hat der Fussballklub auch viele Sympathien verloren. Der Trainer Vladimir Petkovic zumindest aber darf laut Ilja Kaenzig die Zukunft beruhigt planen: «Wir haben vollstes Vertrauen in Petkovic.» Visana-Chef Peter Fischer erklärte derweil gestern, sein Austritt aus dem YB-Beirat sei definitiv. Ihm sei die Trennung von Niedermaier an der Beiratssitzung am Samstag nicht ausreichend begründet worden. Und: «Die Art und Weise, wie der Schritt vollzogen und kommuniziert wurde, ist inakzeptabel. Ich vermisse Anstand und Respekt.» Das tut auch Fritz Bösch, der Berner im YB-Verwaltungsrat, dessen Rücktritt ja bevorsteht. Trubel und Unruhe jedoch sollen bei YB wieder Jubel und Heiterkeit weichen – und nichts würde dabei mehr helfen, als ein Sieg gegen Tottenham. Der FCZ als MahnmalDie Mehrbelastung durch sechs zusätzliche Partien im Herbst in der Europa oder sogar Champions League wird für YB nicht leicht wegzustecken sein. «Wir haben ein breiteres Kader als letzte Saison», sagt Ilja Kaenzig, aber auch er macht sich keine Illusionen: «Es ist unheimlich schwierig, den Spagat zwischen Liga und Europacup zu schaffen.» Der FC Zürich stürzte letzte Saison als Champions-League-Teilnehmer fürchterlich ab, andere Vereine aus kleineren Ligen ereilte das gleiche Schicksal, und die ersten Saisonwochen mit den schwachen Leistungen in Bellinzona (1:2) und zuletzt gegen Xamax waren ein Vorgeschmack, was YB erwarten könnte. «Hinzu kommt», sagt Kaenzig, «dass bei uns erst Christoph Spycher mit Frankfurt und David Degen mit Basel eine solche Belastung durch zusätzliche Europacupspiele erlebt haben.» Und so sind die YB-Sternenträume Segen und Fluch gleichzeitig. Mit bis zu 30 Millionen Franken könnte der Verein bei einer Champions-League-Qualifikation rechnen, in der Europa League wären es rund 7 Millionen. Und natürlich würde eine Teilnahme an der Königsklasse in jeder Hinsicht eine einzigartige Dimension darstellen. «Das wäre eine grosse Belastungsprobe», sagt Kaenzig. «Aber, natürlich, es wäre eine schöne Belastungsprobe, der wir uns gerne stellen würden.» http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Segen-und-Fluch-der-Sternentraeume/story/13535489
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shalako
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Verfasst: Dienstag 17. August 2010, 08:14 |
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Berner Zeitung, 17.08.2010 Petkovic: «Wir brauchen zwei perfekte Spiele»Von Alexander Wäfler. Aktualisiert vor 57 Minuten Diesen Artikel auf Ihrem Facebook Vor den Champions-League-Playoffspielen gegen Tottenham Hotspur verspüren die Young Boys Vorfreude und Respekt. YB sieht die Sterne. Auf den Werbebanden im Stade de Suisse prangen sie seit gestern bereits als Teil des Champions-League-Signets und machten die Spieler darauf aufmerksam, welch spezielle Partie ihnen heute Abend (20.45 Uhr) bevorsteht. Im Hinspiel der Champions-League-Playoffs wollen sie die Grundlage für eine Überraschung gegen den englischen Gegner von Tottenham Hotspur schaffen. «Die Vorfreude bei mir ist enorm», sagte Goalie und Captain Marco Wölfli am Montag, «die Symbole der Champions League wie zum Beispiel auch der spezielle Ball, mit dem wir spielen, tragen weiter dazu bei.» Die aufregende letzte Woche, mit der Bekanntgabe des Führungswechsels von Stefan Niedermaier zu Ilja Kaenzig und dem 0:1 gegen Xamax, habe das Team verarbeitet. Kaenzig hat am Donnerstag erstmals zu der Mannschaft gesprochen. Der neue YB-Chef begleitet die Equipe laut Trainer Vladimir Petkovic seit gestern Abend auch bei der Matchvorbereitung. Damit den Bernern der Coup gelingt, sieht Wölfli ein ähnliches Drehbuch vor wie zuletzt in den Qualifikationsspielen gegen Fenerbahçe. «Mit einem starken Auftritt zu Hause wollen wir uns für das Rückspiel nächste Woche in London alle Möglichkeiten offenlassen.» Der Keeper glaubt allerdings nicht, dass die Engländer sein Team derart unterschätzen, wie dies die Fenerbahçe-Spieler – zumindest im Hinspiel – taten. Wölfli sagte, er sei ein Anhänger des englischen Fussballs. Davor, dass ihn die unzimperlichen Tottenham-Stürmer im Strafraum hart angehen, fürchtet er sich nicht. «Dann muss ich halt umso höher springen. Noch besser ist es aber, wenn mich unsere Verteidiger gut abschirmen und die Gegenspieler abdrängen.» Dudar fällt wohl ausTrainer Petkovic sprach davon, sein Team müsse erneut «zwei perfekte Spiele zeigen, um den Einzug in die Champions-League-Gruppenphase zu schaffen». Voraussichtlich muss YB auch heute auf Verteidiger Emiliano Dudar verzichten. Der Argentinier leidet nach einem Misstritt letzte Woche im Training noch immer unter Knöchelproblemen. «Mit seiner Physis könnten wir Dudar gegen die Engländer gut gebrauchen. Aber ich habe grosses Vertrauen in die Spieler, die mir zur Verfügung stehen.» Ammar Jemal und François Affolter werden heute wahrscheinlich das Abwehrzentrum bilden, der gebürtige Londoner Scott Sutter wird rechts verteidigen. «Und auf der linken Seite stehen zwei Optionen zur Auswahl. Für eine muss ich mich entscheiden», sagte Petkovic. Christoph Spycher könnte als linker Aussenverteidiger agieren, so wie er das in den letzten Jahren bei Eintracht Frankfurt getan hat. Weil der Routinier gegen Fenerbahçe im zentralen Mittelfeld aber so dominant auftrat, könnte Mario Raimondi die Position auf der linken Seite übernehmen. «So oder so: Wir wollen dieses Spiel gewinnen, auch wenn ich schon gelesen habe, wir hätten gegen Tottenham so wenig Chancen, dass wir gar nicht anzutreten brauchten», sagte Petkovic und konnte sich damit einen Seitenhieb nicht verkneifen. Das Spiel findet vor grosser Kulisse statt: Bis am Montagnachmittag wurden rund 28200 der gut 31000 Tickets verkauft. Redknapp war beeindrucktRespektvoll äusserte sich Tottenham-Trainer Harry Redknapp über die Young Boys. «Sie haben Fenerbahçe völlig verdient besiegt. Vor allem, wie sie in der Türkei aufgetreten sind, hat mich beeindruckt.» Zweimal hat der 63-Jährige YB beobachten lassen – gegen GC und gegen Xamax. Verteidiger Michael Dawson, seit letzter Woche englischer Nationalspieler, sagte: «Die Young Boys müssen eine gute Mannschaft sein. Sonst stünden sie nicht da, wo sie jetzt sind.» Redknapp sieht seine Mannschaft vor den beiden Duellen trotzdem als Favorit. Zuversicht schöpft er aus dem ersten Meisterschaftsspiel, das Tottenham am Samstag gegen Manchester City bestritt (0:0): «Leider haben wir kein Tor erzielt. Aber das war ein Fussballspiel, wie es fast nicht besser sein kann.» Die möglichen AufstellungenYB: Wölfli; Sutter, Affolter, Jemal, Raimondi; Spycher, Doubai (Hochstrasser); Degen, Costanzo, Lulic; Bienvenu. – Tottenham: Gomes; Corluka, Bassong, Dawson, Assou-Ekotto; Lennon, Huddlestone, Modric, Bale; Crouch, Defoe. – YB ohne Lingani (verletzt), der Einsatz von Dudar ist fraglich. Tottenham ohne Bentley, Jenas, King, O’Hara, Woodgate (alle verletzt). Schwierigster Weg für YBYB hat mit Fenerbahçe Istanbul und Tottenham erheblich höhere Hürden zu überwinden als die sechs bisherigen Champions-League-Teilnehmer aus der Schweiz. GC 1995 (gegen Maccabi Tel Aviv) und 1996 (Slavia Prag), Basel 2002 (Zilina und Celtic Glasgow) und 2008 (IFK Göteborg und Vitoria Guimaraes) sowie Thun 2005 (Dynamo Kiew und Malmö FF) und Zürich 2009 (Maribor und Ventspils) mussten nicht zwei europäische Topvereine aus dem Weg räumen, um die kontinentale Königsklasse zu erreichen. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Petkovic-Wir-brauchen-zwei-perfekte-Spiele/story/23251220
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shalako
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Verfasst: Dienstag 17. August 2010, 08:16 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 17.08.2010 Spurs-Fan: «Ich mache mir eher Sorgen wegen den Schweizer Fans»Hat YB gegen Tottenham überhaupt eine Chance? Werden englische Hooligans anreisen? Was macht die Faszination «Spurs» aus? Daniel Graf, Präsident des Swiss Spurs Supporters Club, gibt Auskunft. In Sachen Fussball hört man aus England vor allem von Liverpool, Manchester United, Arsenal, Chelsea und neu auch von Manchester City. Wie kommt man als Schweizer dazu, für die Spurs zu fanen? Daniel Graf: Meine Mutter kommt aus Nordlondon. Ich bin in Tottenham zur Schule gegangen und dort aufgewachsen. Mein Vater (Schweizer) war ein grosser Tottenham-Fan und hat mich als Junge an mein erstes Spurs-Spiel an die White Hart Lane (Stadion der Spurs, A. d. R.) begleitet. Seither bin ich in die «Lilywhites» verliebt. Als neutraler Fussballfan wird man an der White Hart Lane sofort durch die Ehrlichkeit und die Passion der Spurs-Fans angesteckt. Was macht die Faszination «Spurs» denn aus? Die Spurs versuchen, untypisch für eine englische Mannschaft, attraktiven Passfussball zu spielen. Zudem gehören die Spurs zu den traditionsreichsten Vereinen in Grossbritannien. Die ehrlichen Fans fiebern mit Herz und Seele mit und leiden dabei auch unglaublich viel. Es sind keine Modefans... Wie viele Mitglieder hat der Schweizer Ableger des Fanclubs und woher stammen die Mitglieder? Zurzeit befinden sich knapp 40 Personen auf der Mitgliederliste. Weitere sind mit unserem Fanclub stark verbunden und stehen in Kontakt mit uns. Es ist eine ausgeglichene Mischung aus Engländern und Schweizern. Beinahe alle wohnen in der Schweiz, nur einer ist im grenznahen Frankreich wohnhaft. Wie zelebriert der Club das Tottenham-Fan-Dasein? Reisen die Mitglieder auch ab und zu an Spiele in England? Wenn die Spiele im Fernsehen übertragen werden, treffen wir uns spontan in einem englischen Pub. Je nach Wohnort des Mitglieds kann dies beispielsweise in Basel, Zürich, Zug oder Genf sein. Zudem organisieren wir pro Saison mindestens eine Matchreise nach London. Einige gehen auch mehrmals pro Saison individuell an ein Spiel. Ich persönlich gehe vier bis sechs Mal pro Jahr an die White Hart Lane. Wie viele von euch werden am Dienstag am Spiel sein? Wir werden mit 30 Mitgliedern vertreten sein. Haben auch Engländer Kontakt zum Schweizer Fanclub aufgenommen? Mit wie vielen englischen Fans rechnen Sie? Wir wurden aus England mehrfach um Tickets angefragt. Auch über mögliche Treffpunkte, Flug- und Bahnverbindungen erkundigten sich die Engländer. Die 1600 Karten welche nach London freigegeben wurden, sind weg. Wir rechnen mit weiteren 1000-1500 englischen Fans, die ein Ticket via Vorverkauf ergattert haben. Auf welche Tottenham-Spieler müssen die Young Boys vor allem Acht geben? Ganz gefährlich wird es über die Flügel. Lennons Geschwindigkeit auf rechts und Bales Vorstösse auf links werden für viel Wirbel in der Berner Abwehr sorgen. Mit Modric im Mittelfeld steht ein weiterer weltklasse Spieler auf dem Platz. Die ganze Mannschaft ist mit zahlreichen Internationalen bestückt. Alleine im WM Kader von England befanden sich sieben Tottenham-Spieler. Wie ist das Verhalten der Tottenham-Fans üblicherweise? Sind Ausschreitungen zu befürchten? Die «Spurs» sind bekannt für ihren grossen Auswärtsanhang. Es wird eine tolle englische Stimmung in Bern herrschen. Ich mache mir mittlerweile eher Sorgen über das Verhalten der Fans in der Schweizer Super League. Ich besuche seit Jahren regelmässig, ohne Bedenken, Premier-League-Spiele. Bei Spielen in der Schweiz mit den Topmannschaften Basel, Zürich und YB kommt es jedoch regelmässig zu sinnlosen Ausschreitungen. Ist die Gefahr da, dass die Berner unterschätzt werden? Auf dem Papier ist Tottenham klarer Favorit. Für uns ist ein Weiterkommen in die Gruppenphase der Champions League gegen YB Pflicht. Ich denke nicht, dass die Berner unterschätzt werden. Wir respektieren sie, aber alles Andere als ein Weiterkommen wäre eine grosse Enttäuschung. Was schreiben die englischen Medien über das Spiel? Tottenham ist klarer Favorit und hat das einfachste Los erhalten. Da die Engländer wenig bis gar nichts über YB oder den Schweizer Fussball wissen, halten sich die Medien (noch) zurück. Aber ganz klar ist: Kommen die Spurs nicht weiter, gibt es von den Medien mächtig aufs Dach. Hat YB überhaupt eine Chance? Ich denke, dass YB zwei perfekte Spiele abliefern muss. Der Kunstrasen kann für die Berner von Vorteil sein, da die Engländer nicht gewohnt sind darauf zu spielen. Die Young Boys sind heimstark und kommen mit dem Kunstrasen bestens zurecht. Wenn YB zuhause mit 2:0 gewinnen kann, dann stehen die Chancen gut. Zur PersonDer 34-jährige Daniel Graf ist schweizerisch-britischer Doppelbürger und hat seine Schulzeit in England verbracht. Er ist seit seiner Kindheit Spurs-Fan und in der Region Tottenham verwurzelt. Graf präsidiert den «Swiss Spurs Supporters Club» mit Sitz in Binningen. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/SpursFan-Ich-mache-mir-eher-Sorgen-wegen-den-Schweizer-Fans/story/25571014
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shalako
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Verfasst: Dienstag 17. August 2010, 08:53 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Der Bund, 17.08.2010 Vega: «Kunstrasen ist das grosse Fragezeichen»Der Schweizer Ramon Vega verteidigte von 1997 bis 2001 für Tottenham Hotspur. Für den heutigen Gegner der Young Boys findet er vor allem lobende Worte. Die Tottenham Hotspur starteten zwar nicht mit einem Sieg in die neue Premier-League-Saison, aber überzeugend war der Auftritt beim 0:0 gegen die Neureichen von Manchester City trotz allem. Die gute Frühform soll auch Wegweiser sein für die zwei Begegnungen mit YB, in denen sich die Spurs erstmals seit 1961 wieder für den wichtigsten europäischen Klubwettbewerb qualifizieren wollen. Ramon Vega kennt Tottenham als Spieler. Der heute 39-jährige Schweizer wechselte 1997 von Cagliari nach England und blieb fast vier Jahre an der White Hart Lane. Zum Verein pflegt Vega heute noch den Kontakt, vor allem auch zu Trainer Harry Redknapp. Mit ihm traf er sich letzte Woche zum Mittagessen. Primäres Diskussionsthema: die Young Boys. Ramon Vega, rechnet man bei Tottenham Hotspur bereits fest mit einem Herbst in der Champions League? Die Fans schon. Für sie gäbe es keine Entschuldigung, wenn man gegen YB scheitern würde, für sie wäre das eine Blamage. Und der Klub weiss auch, welch grosse Chance sich ihm bietet, auch finanziell. Aber dass sich YB gegen Fenerbahçe Istanbul durchgesetzt hat, das machte schon Eindruck. Aber gross wird der Respekt vor dem Schweizer Klubfussball kaum sein. Er ist grösser als auch schon, zu Zeiten etwa, als ich nach England kam. Die Engländer wissen mittlerweile, dass die Schweiz nicht bloss ein Land von Käse und Schokolade ist, sondern dass da auch guter Fussball gespielt wird. Sie schauen nicht mehr verächtlich auf uns herab. Natürlich besteht die Gefahr, dass YB unterschätzt wird. Aber ich bin überzeugt, dass Tottenham die Aufgabe äusserst seriös anpackt und sich diese einmalige Chance nicht entgehen lassen will. Ist der Kunstrasen in der Vorbereitung ein Thema? Oh ja! Der Kunstrasen ist das grosse Fragezeichen für die Engländer. Sie können das nicht verstehen: Fussball auf einer solchen Unterlage, wo gibt es so etwas? In der Premier League sind sich die Klubs gewohnt, auf einem gepflegten Teppich aus Naturrasen zu spielen. Für Tottenham ist es das grösste Fragezeichen: Entsteht auf dieser Unterlage ein anderes Spiel? Tottenham näherte sich mit dem vierten Platz letzte Saison der Spitze der Liga an. Kann sich der Klub auf Dauer dort halten? Tottenham Hotspur steht für Tradition. Das ist ein Riesenklub, der in den letzten Jahren aber nie Schritt halten konnte mit seinem klangvollen Namen. Die Jahre waren vorwiegend von Mittelmass geprägt, die Spurs spielten keine bedeutende Rolle, die sie aufgrund ihres Renommees spielen müssten. Die Leute redeten nur von den 80er-Jahren, von der grossen Mannschaft mit Glenn Hoddle, Osvaldo Ardiles und Steve Perryman, von den Erfolgen, die sie damals feierten. Tottenham lebte lange von dieser Ära und wurde überholt von Arsenal sowie Chelsea. Trainer Harry Redknapp hat in den letzten knapp zwei Saisons einiges bewirkt. Als er im Herbst 2008 an die White Hart Lane kam, änderte er als Erstes die Mentalität. Er brachte den Spielern bei, was es heisst zu siegen. Aus mittelmässigen Spielern machte er gute, aus guten ausgezeichnete. Es ist in erster Linie Redknapps Verdienst, dass Tottenham die Aussicht auf die Champions League hat. Er gilt als ziemliches Schlitzohr. Kann man durchaus so sagen. Redknapp versteht es, auf die Spieler einzugehen. Er gilt als «Wheeler and Dealer», als Mega-Schlitzohr und Geschäftemacher, aber auch als Trainer, der unglaublich viel Ahnung von seinem Metier hat. Seine Arbeit ist noch lange nicht zu Ende. Er hat den Aufschwung eingeleitet, jetzt geht es darum, den nächsten Schritt zu machen. Und mit dem Aufschwung spürt man in der Stadt auch wieder, wie beliebt der Verein ist. An jeder Ecke sehe ich inzwischen Leute mit dem Trikot. Und wenn ich ihnen sage, dass ich nichts von ihrer Nähe zu den Spurs wusste, antworten sie mir, sie seien seit jeher Anhänger. Nur versteckten sie sich, als es nicht gut lief. Sobald Tottenham Erfolg hat, ist die Unterstützung unglaublich, grösser als bei Arsenal oder Chelsea. Sind Sie von Redknapp überrascht? Er hat bis zu seinem Wechsel zu Tottenham vorwiegend kleinere Mannschaften trainiert, Portsmouth, Southampton, West Ham. Aber er hat es verstanden, seine Ideen auch an einer grösseren Adresse umzusetzen. Bis jetzt schaffte er es immer, aus wenig viel zu machen, aus bescheidenem Material etwas aufzubauen. Er geht auf die Spieler ein, schenkt ihnen Vertrauen und ist doch eine Autoritätsperson. Das Personal bei Tottenham ist aber nicht gerade von bescheidener Qualität. Das Kader hat Klasse, natürlich. Im Mittelfeld verfügt sie mit dem Kroaten Luka Modric über einen hervorragenden Fussballer, der Angriff ist mit den Nationalspielern Peter Crouch, Jermain Defoe oder dem Iren Robbie Keane ganz stark, Crouch ist der Turm, Defoe der wirblige Stürmer. Die Defensive verfügt mit Captain Ledley King oder Michael Dawson im Zentrum ebenfalls über enorm viel Qualität. Das Tottenham der Gegenwart kann sehr viel erreichen. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Vega-Kunstrasen-ist-das-grosse-Fragezeichen/story/16604675
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shalako
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Verfasst: Dienstag 17. August 2010, 08:55 |
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Der Bund, 17.08.2010 YB und die Forderung nach PerfektionGegen Tottenham wollen die Berner heute (20.45 Uhr) den vorletzten Schritt Richtung Champions League tun – und demonstrieren Selbstbewusstsein, allen voran der Trainer. Draussen im Stadion hängen die Banner mit den Sternen, sie sind der untrügliche Hinweis auf eine bevorstehende Champions-League-Veranstaltung in Bern. Drinnen sitzt Vladimir Petkovic an der Medienkonferenz, und es ist, als würde der Blick auf die Sterne im Stade de Suisse auf ihn wie ein Mutmacher wirken. Tottenham Hotspur hat sich für Dienstag angekündigt, immerhin der Vierte der letzten Premier-League-Saison. Aber Petkovic, Trainer der Young Boys, meldet vom Podium herunter: «Der Gegner muss sich schon auch seine Gedanken über uns machen.» Die Ablenkung auf prominenter Bühne kommt YB gerade recht nach aufwühlenden Tagen, die von der plötzlichen Entmachtung von CEO Stefan Niedermaier und hitzigen Diskussionen über Stil und Dringlichkeit geprägt waren. Das Thema wird beiseitegeschoben, jetzt geht es darum, das Rezept zu finden, um nach Fenerbahçe Istanbul im Playoff auch die Engländer von Tottenham zu überraschen. «Wir brauchen dafür zwei perfekte Spiele», sagt Christoph Spycher. Für Petkovic reicht das nicht: «Es braucht zwei super perfekte Spiele.» Um schnell wieder zum Selbstbewusstsein zu finden: «Egal wie der Gegner heisst: Nur eine gute Figur abgeben, damit begnügen wir uns nicht.» Das ist ganz im Sinn von Captain Marco Wölfli: «Jetzt gilt es, auf dem Platz zu zeigen, dass wir gut sind.» Die Verteidigung von PetkovicDabei liegt hinter YB ein Start in die Meisterschaft, der nicht den Ansprüchen eines Titelkandidaten entsprechen kann. Er bekundete Mühe in Thun und gegen Luzern, er leistete sich erhebliche Ausrutscher in Bellinzona (1:2) und zuletzt am Samstag gegen Xamax (0:1). Dazwischen deutete die Kurve in die entgegengesetzte Richtung, zuerst gegen Fenerbahçe, dann in der Super League gegen GC. Nur lässt Petkovic den Vorwurf der Inkonstanz nicht gelten. «Wirklich schlecht waren wir nur in Bellinzona», findet er, «gegen Xamax fehlte nur die Effizienz.» Und mit Trotz in der Stimme verkündet er: «Gegen Tottenham werden wir bereit sein.» Kritische Töne vermeidet er, kritische Kommentare hält er für deplatziert, Tottenham will er sich nur mit positiven Gedanken annähern. Der Sprung in die Champions League wäre verbunden mit einem Geldsegen von mindestens 25 Millionen Franken. Der YB-Verwaltungsrat wünscht sich den möglichst raschen Vorstoss in den Kreis der europäischen Elite, er hat mit der Absetzung von Niedermaier und der Ernennung von Ilja Kaenzig zur neuen Führungsfigur deklariert, dass er Mittelmass und Ehrenmeldungen auf Dauer nicht tolerieren will. Kaenzig aber findet mit Blick aufs heutige Spiel, welches nicht ganz ausverkauft ist, massvolle Worte: «Wir bekommen zwei Gala-Spiele. Das Schönste wäre es, wenn wir ein Resultat erreichen würden, das für das Rückspiel alles offen lässt.» Kaenzigs Einordnung des GegnersOffiziell tritt Kaenzig sein Amt erst am Sonntag an, wenn YB wieder in die Normalität der Super League gegen den FCZ zurückkehrt. Den gestrigen Abend verbrachte er aber bereits mit der Mannschaft im Hotel Schloss Hünigen in Konolfingen, um sich auch erstmals ausführlich mit Petkovic zu unterhalten. Kaenzig kann einordnen, was mit Tottenham heute auf YB zukommen wird: «Eine starke Mannschaft aus der besten Liga der Welt. Die Engländer haben ein anderes Format als Fenerbahçe. Im Kopf sind sie nicht so wild wie die Türken.» http://www.derbund.ch/bern/YB-und-die-Forderung-nach-Perfektion/story/19153107
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Dienstag 17. August 2010, 08:56 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Blick, 17.08.2010 Viels spricht für YBNeun Monate trainierte Christian Gross die Spurs. Vor der Champions-League-Quali zwischen YB und Tottenham spricht der Erfolgscoach im BLICK über die Chancen der Berner. Die Königsklasse bleibt für den erfolgreichsten Schweizer Trainer in diesem Jahr tabu. Christian Gross kämpft mit seinem VfB Stuttgart «nur» um das Erreichen der Europa League. Am Donnerstag trifft der VfB in den Playoffs auf Slovan Bratislava. Vorher will sich Gross den Match der Young Boys gegen Tottenham Hotspur im TV anschauen. Mit Augenzwinkern sagt er: «Ich werde beiden Teams die Daumen drücken …» Gross mag die SpursEinerseits hofft er als Schweizer natürlich auf den ersten Einzug von YB in die Gruppenphase der Champions League. «Das wäre grandios und würde den Schweizer Fussball noch weiter aufwerten.» Andererseits hat Gross eine besondere Beziehung zu den «Spurs». Im November 1997 übernahm er die Londoner und bewahrte sie vor dem Abstieg. Nach drei Spieltagen in der darauffolgenden Saison wurde der «Swiss Army Coach», wie ihn die englische Presse verspottete, entlassen. Damals sagte er: «Ich empfinde die Entlassung als persönliche Niederlage.» Trotzdem steht der Erfolgstrainer bis heute in engem Kontakt mit dem Premier-League-Klub. Im vergangenen Herbst schaute er sich auf persönliche Einladung des Spurs-Präsidenten den 9:1-Rekordsieg gegen Wigan an der legendären White Hart Lane an. Für Gross ist Tottenham im Duell mit dem Schweizer Vizemeister Favorit: «Sie haben eine sehr erfahrene und ausgebuffte Mannschaft und wollen sich erstmals für die Champions League qualifizieren. Das ist eine riesige Motivation. Und im Rückspiel erwartet YB ein super Stadion mit einer tollen Ambiance.» Dennoch sieht Gross die Chancen für die Berner nicht so schlecht – im Gegenteil. Der VfB-Trainer: «Für YB spricht der frühe Meisterschaftsstart. Sie sind eingespielt und haben durch die Spiele gegen Fenerbahçe Istanbul Sicherheit und Selbstvertrauen gewonnen. YB hat hungrige Spieler, die sich auf der internationalen Bühne präsentieren wollen. Auch der Kunstrasen in Bern könnte ein Vorteil für YB sein.» Das weiss Gross aus eigener Erfahrung – als FCB-Coach hasste er den Berner Plastik. Spurs noch nicht ganz heissAusserdem startete die Premier League erst am vergangenen Wochenende (Tottenham spielte 0:0 gegen ManCity, d. Red.) – ein weiteres Argument für YB? Gross: «Tottenham steht am Anfang einer sehr langen Saison. Sie sind noch nicht in Bestform.» Hoffentlich behält Chrigel Gross recht. Wenn nicht, kann er sich vielleicht auf ein Duell mit YB in der Europa League freuen. 25 Mio locken!Die Champions-League-Geldkuh ist ganz schön fett! Für YB und Basel gehts in den Playoffs um 25 Millionen Franken! Es ist die schöne Milchbüchlein-Rechnung, die immer vor Königsklassen-Playoffs gemacht wird: Wie viel bringt die Champions League ein? Diese Saison sieht die Rechnung so aus: Für das Erreichen der neu von der Uefa zentral vermarkteten Playoff-Spiele gibts 2,8 Millionen. Die haben YB und FCB auf sicher. Die Antrittsprämie in der Champions League beträgt 5 Millionen. Die 6 Gruppenspiele bringen4,4 Millionen ein. Pro Sieg in den Gruppenspielen gibts 1,1 Millionen, für ein Remis die Hälfte. Gehen wir mal von rund 1,8 Millionen Punkteprämien aus. Aus dem Ende Saison ausgeschütteten Marketing-Pool kann ein Schweizer Vertreter mit rund 5 Millionen rechnen. Und die Brutto-Einnahmen ausden Ticketverkäufen liegen bei rund 6 Millionen für YB, bei Basel dank der grösseren Stadionkapazität etwas höher. Unter dem Strich: 25 Millionen Franken. Wahnsinn! Zum Vergleich: In der Europa League gibts nur gut 6 Millionen. http://www.blick.ch/sport/fussball/championsleague/viels-spricht-fuer-yb-153389
_________________ For Ever
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