 |
 |
Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
|
| Autor |
Nachricht |
|
shalako
|
Verfasst: Freitag 26. Februar 2021, 00:19 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
25.02.2021  Zitat: Torwartpatzer leitet Leverkusens Aus gegen Bern ein
In der Zwischenrunde der Europa League hat Bayer Leverkusen gegen die Young Boys Bern enttäuscht. Ein Torwartpatzer ebnete den Weg zum Ausscheiden der "Werkself", die gegen disziplinierte Schweizer auch am Torhüter verzweifelte.
Am Donnerstagabend unterlag Bayer 04 den Young Boys Bern, die schon das Hinspiel gewonnen hatten (4:3), mit 0:2 (0:0). Jordan Siebatcheu nutzte einen Fehler von Leverkusens Torhüter Niklas Lomb (48. Minute) aus und Christian Fassnacht (86.). traf spät zur Entscheidung für den amtierenden Schweizer Meister. Für die Leverkusener war indes der Kasten der Gäste wie vernagelt.
Laut Bayer-Trainer Bosz, der sich nach dem Spiel zutiefst enttäuscht zeigte, sei Bern mit Blick auf beide Spiele "zu Recht" weitergekommen. Bosz sagte: "Wir haben es versucht und alles dafür getan. Es war nicht gut genug."
Leverkusen kommt nicht richtig in Fahrt
Die "Werkself" versuchte früh, die Spielkontrolle zu erlangen, was mäßig gelang. Mannschaftstaktisch agierte Leverkusen im 3-4-3 bei Ballbesitz mit Tah, Dragovic und Tapsoba als Aufbauspieler im Defensivzentrum. Die Young Boys Bern verteidigten diszipliniert und lauerten vornehmlich auf Konter. Mal formierten sich die Schweizer im 4-4-2, mal im 4-5-1 und stellten so oft eine Gleichzahl im Mittelfeld her - was das auf volle Offensivkraft ausgerichtete Leverkusener Spiel ein wenig hemmte. Auch Mittelfeldjuwel Florian Wirtz wurde regelmäßig festgemacht.
Die erste Bayer-Möglichkeit vergab Leon Bailey, dessen Schuss von Bern-Torhüter David von Ballmoos pariert wurde (15.). Kurz vor dem Pausenpfiff verhinderte dann Berns Silvan Hefti mit einer starken Grätsche, dass Leverkusens Stürmer Patrik Schick eine Flanke von Wirtz im Sechzehner verwerten konnte (39.). Der dichte Berner Block im Zentrum stand, Leverkusen kombinierte streckenweise ansehnlich, musste sich aber in Geduld üben.
Schock für B04: Lomb schenkt Bern die Führung
Kurz nach dem Wiederanpfiff dann die eiskalte Dusche für Leverkusen: Torhüter Niklas Lomb, der auch schon beim 3:4 im Hinspiel sowie in der Bundesliga gegen Mainz (zweite Halbzeit) und Augsburg den verletzten Stammtorwart Lukas Hradecky vertrat, unterlief ein folgenschwerer Patzer. Lomb schnappte sich eine abgefälschte Flanke von Meschack Elia, ließ den Ball jedoch im Fallen aus den Händen rutschen und leistete damit den unfreiwilligen Assist für Siebatcheu, der im Fünfmeterraum nur noch lässig einköpfen musste. Schon beim 1:1 gegen Augsburg hatte Lomb das Gegentor verschuldet.
Trainer Bosz stellt um auf Doppelspitze
Angetrieben vom Rückstand machte Bayer nun gezwungenermaßen mehr Druck - zwei Tore mussten es für das Achtelfinale sein. Bailey scheiterte nach toller Hereingabe von Jeremie Frimpong per Hackenschuss aus kurzer Distanz am stark aufgelegten Bern-Keeper von Ballmoos (57.).
In der Folge stellte Bayer-Coach Peter Bosz um auf eine Doppelspitze: Verteidiger Aleksandar Dragovic wurde von Stürmer Lucas Alario ersetzt, außerdem kam Demarai Gray für Bailey (63.). Gray setzte direkt ein Ausrufezeichen - und einen Eckball direkt an den kurzen Pfosten. Auf der anderen Seite parierte Lomb einen Versuch von Elia (70.) sicher.
Fassnacht versetzt Bayer 04 den Knockout
In der Schlussviertelstunde mühte sich Bayer weiterhin ab. Alario vergab ebenso noch eine Chance (77.) wie Schick (80.), dessen Kopfball von Berns überragendem Schlussmann von Ballmoos klasse pariert wurde.
Auch Bern kam nochmal gefährlich vor das Tor von Leverkusen: Marvin Spielmanns direkter Freistoß krachte an den Pfosten (83.). Und dann machte Fassnacht nach einem stark vorgetragenen Konter per Lupfer über Lomb endgültig den Deckel drauf - 0:2 aus Sicht der Leverkusener.
Leverkusen in der Bundesliga gegen Freiburg
Weiter geht es für Leverkusen nach der herben Enttäuschung im Europapokal mit dem Liga-Alltag. Am Sonntag (18 Uhr) empfängt die "Werkself" den SC Freiburg zum Duell im Kampf um die europäischen Plätze. https://www.sportschau.de/fussball/euro ... n-108.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Freitag 26. Februar 2021, 00:22 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
25.02.2021  Zitat: Europa League: Bayer 04 Leverkusen scheitert in der Zwischenrunde an den Young Boys Bern
Bayer 04 Leverkusen ist in der Zwischenrunde der Europa League an den Young Boys Bern gescheitert. Die Werkself verlor nach dem 3:4 im Hinspiel auch das Rückspiel in der BayArena mit 0:2 (0:0). Theoson Siebatcheu erzielte die Berner Führung nach einem kapitalen Fehler von B04-Torhüter Niklas Lomb (48.). Christian Fassnacht sorgte in der Schlussphase für die Entscheidung (86.).
Nach der 3:4-Niederlage aus dem Hinspiel brauchte Bayer Leverkusen theoretisch nur einen Treffer für den Einzug ins Achtelfinale. Dementsprechend ruhig ließ es die Werkself angehen und scheute im ersten Durchgang nahezu jedes Risiko, um nicht wie vor einer Woche nach Ballverlusten ins offene Messer zu laufen.
Bis auf einen unplatzierten Schlenzer von Leon Bailey aus zehn Metern halbrechter Position im Strafraum (15.) und einen missglückten Versuch von Charles Aránguiz von der Strafraumgrenze (35.) lieferte Leverkusen in Durchgang eins gegen die auf Augenhöhe mitspielenden Schweizer eine offensiv dürftige Darbietung.
Kurz nach Wiederbeginn ließ ein schwerer individueller Fehler von Bayer-Torwart Niklas Lomb das Ziel Achtelfinale in immer weitere Ferne rücken. Eine von Edmond Tapsoba geblockte Flanke von Meschack Elia senkte sich gefährlich in einer hohen Bogenlampe auf das Bayer-Tor. Lomb streckte sich, hatte den Ball schon in den Händen und ließ ihn Sekundenbruchteile später wieder aus den Fingern gleiten. Theoson Siebtacheu hatte aus wenigen Zentimetern keine Mühe mehr, das Spielgerät per Kopf zum 1:0 für Bern über die Linie zu drücken (48.).
Nun noch stärker unter Zugzwang intensivierte Bayer seine offensiven Bemühungen, kam aber nur selten zu wirklich klaren Abschlüssen. Bailey traf aus kurzer Distanz per Hacke nur die Schulter von Bern-Schlussmann David von Ballmoos (56.) und verbuchte neben einem Kopfball von Patrik Schick (80.) Bayers beste Ausgleichschance.
In den Schlussminuten lösten die Gastgeber die Defensive fast komplett auf und liefen kurz vor Abpfiff noch in den Berner Konter. Christian Fassnacht überlufte Lomb cool in die lange Ecke und machte den Achtelfinal-Einzug für die Young Boys gegen offensiv zu harmlose Leverkusener perfekt (86.).
Die Stimmen:
Peter Bosz (Trainer Bayer 04 Leverkusen): "Es ist eine Riesenenttäuschung. Über zwei Spiele gesehen sind wir vollkommen zu Recht ausgeschieden. Wir haben es versucht, haben alles dafür getan. Es war aber nicht gut genug, das haben wir gesehen. Nach dem Rückstand war es schwierig in der zweiten Halbzeit. Wir haben dann versucht, offensiv zu wechseln, aber wir waren nicht in der Lage, das Tor zu schießen."
Jonathan Tah (Bayer 04 Leverkusen): "Die Enttäuschung ist natürlich sehr groß, wir haben uns mehr vorgenommen. Zur Zeit ist es nicht so einfach wie in der Hinrunde. Deshalb müssen wir über Leidenschaft und Mentalität kommen. Ich hatte trotzdem das Gefühl, dass wir heute alles gegeben haben."
Fabian Lustenberger (Young Boys Bern): "Wir haben uns das Achtelfinale über zwei Spiele gesehen absolut verdient. Wir konnten heute in jeder Situation dagegenhalten und haben eine sehr reife Leistung gezeigt."
Das fiel auf: Leverkusen zu einseitig
Leverkusen probierte sein Glück gegen diszipliniert stehende Gäste fast ausschließlich über den rechten Flügel und versuchte dabei bei fast jedem Angriff den Steckpass hinter die Kette auf den startenden Jeremie Frimpong zu spielen. Irgendwann stellten sich die Schweizer aber auf dieses Stilmittel ein und machten ihre linke Abwehrseite dicht. Bayer probierte es trotz der hohen individuellen technischen Klasse kaum durchs Zentrum und machte es den Young Boys so extrem leicht.
Die Statistik: 34
Die Young Boys Bern haben erstmals seit 34 Jahren eine K.o.-Runde im Europapokal überstanden 1987 gewann YB im Europapokal der Pokalsieger gegen Dunajska Streda (Slowakei) und gegen Den Haag, ehe im Viertelfinale gegen Ajax Amsterdam Schluss war. https://www.eurosport.de/fussball/europ ... tory.shtml
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Freitag 26. Februar 2021, 00:30 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
24.02.2021  Zitat: Überraschung perfekt: YB kickt Leverkusen aus der Europa League
Die Young Boys überstehen erstmals in der Geschichte der Europa League eine K.o.-Runde des Wettbewerbes. Ein 2:0 im Sechzehntelfinal-Rückspiel in Leverkusen genügt YB für den Europacup-Coup.
Die nationalen Wettbewerbe sind für die Berner in den letzten Jahren zum Pflichtfach geworden. Nach Belieben dominiert YB die Super League, der vierte Meistertitel in Folge ist bereits Ende Februar nur noch rechnerisch nicht Tatsache, die Konkurrenz in der Meisterschaft hat die weisse Flagge längst gehisst. Anders verhielt es sich für die Berner bisher im Europacup, wo die national unaufgeregten Berner in den K.o.-Spielen zu oft Nerven zeigten. Im Sechzehntelfinal-Rückspiel in Leverkusen räumten die Berner mit ihren Europacup-Problemen auf.
Die Mannschaft von Gerardo Seoane präsentierte sich gegen den Bundesligisten wie gewöhnlich gut eingestellt, war darüber hinaus aber auch geduldig. Als das favorisierte Bayer nach zehnminütiger Abtastphase das Spielgeschehen an sich riss, verlegte sich YB auf seine für dieses spezielle Spiel geltende Hauptaufgabe: defensive Stabilität. Die Gäste, in fast jedem ihrer Spiele während dieser Saison mehr Gestalter als Zerstörer, zeigten bei ihren Abwehraktionen keine Eitelkeit. Wenn es nötig war, flogen die Bälle irgendwo auf die verwaisten Sitzplätze.
Zu der bestandenen Berner Meisterprüfung auf europäischem Rasen passte am Donnerstag auch der Auftritt von Jordan Siebatcheu, dem Vertreter des gesperrten YB-Topskorers Jean-Pierre Nsame. Der 24-jährige Franzose, beim 4:3 im Hinspiel mit zwei Toren der Berner bereits Matchwinner, trat in der Bayarena offensiv nur einmal in Erscheinung, als er drei Minuten nach der Pause zum 1:0 traf. Siebatcheu nickte per Kopf zum wichtigen und lukrativen Tor ein, weil Bayers Niklas Lomb eine abgefälschte Flanke von Meschack Elia überraschend fallen liess. Siebatcheu traf aber auch, weil er seinen Lauf nicht abbrach, als der eigentliche Leverkusner Ersatzgoalie sich aufmachte, den vermeintlich harmlosen Bogenball aus der Luft zu holen. Vier Minuten vor Schluss sorgte Christian Fassnacht bei einem Konter alleine vor Lomb mit dem 2:0 für die Entscheidung.
Im Hinspiel in Bern war dem Schweizer Meister ein perfekter Einstand geglückt, 1:0 nach drei Minuten, 3:0 nach einer Halbzeit. Für das Rückspiel sei ein solches Spektakel nicht zu erwarten, sagte Seoane am Tag vor dem Rückspiel. Selbstredend behielt er Recht. Der Bundesligist verteidigte im eigenen Stadion geschickter und resoluter, als er dies vor Wochenfrist getan hatte. Zwei Corner hatten YB im Wankdorf zum 2:0 gereicht, in der Bayarena konnte sich Michel Aebischer in den ersten vier Minuten drei Mal als Eckball-Schütze versuchen, Unruhe ins Heimteam trug er diesmal bei keinem Versuch.
Die Berner lernten im Rückspiel in Leverkusen früh, dass einzig Geduld zum Coup gegen den Klub aus der Bundesliga führen würde. Die Nerven verloren sie auch in der Schlussphase gegen den alles nach vorne werfenden Gegner nicht. Fassnachts 2:0 fiel in grösste Dominanz-Phase des alles nach vorne werfenden Gegners. Der grosse Erfolg des Schweizer Meisters könnte bald auch ein erstes Opfer mit sich bringen. Mehrere Bundesligisten sollen in den vergangenen Monaten auf Seoane aufmerksam geworden sein. Der Europacup-Auftritt von YB in Leverkusen wird das Interesse am 42-Jährigen nicht schmälern.
Telegramm:
Bayer Leverkusen – Young Boys 0:2 (0:0)
SR Massa (ITA). – Tor: 48. Siebatcheu (Elia) 0:1. 86. Fassnacht (Spielmann) 0:2.
Bayer Leverkusen: Lomb; Dragovic (63. Gray), Tah, Tapsoba; Sinkgraven, Aranguiz; Frimpong (78. Amiri), Bailey (63. Alario), Wirtz, Diaby; Schick.
Young Boys: Von Ballmoos; Hefti, Lustenberger, Zesiger, Lefort; Fassnacht (87. Gaudino), Aebischer (87. Sierro), Lauper, Moumi Ngamaleu (69. Rieder); Elia (78. Mambimbi), Siebatcheu (78. Spielmann).
Bemerkungen: Young Boys ohne Nsame, Camara (beide gesperrt), Martins und Petignat (beide verletzt). Bayer Leverkusen ohne Bellarabi, Paulinho, Lars Bender, Sven Bender, Baumgartlinger, Hradecky und Arias (alle verletzt). 83. Pfostenschuss Spielmann. Verwarnungen: 53. Sinkgraven (Foul). http://www.bluewin.ch/de/sport/fussball ... 00895.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Freitag 26. Februar 2021, 00:39 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
25.02.2021  Zitat: Bayer macht Bundesliga-Blamage komplett – Erneuter Patzer von Lomb
Leverkusen und Hoffenheim scheiden in der Europa League aus. Beide Niederlagen kommen recht blamabel zustande.
Bitterer Abend für die Bundesligisten in der Europa League: Die TSG Hoffenheim und Bayer Leverkusen haben am Donnerstag jeweils den Einzug in das Achtelfinale der Europa League verpasst. Hoffenheim unterlag im Heimspiel dem norwegischen Vertreter Molde FK mit 0:2 (0:1). Das Hinspiel hatte 3:3 geendet.
Auch Leverkusen verlor am Abend sein Heimspiel gegen die Young Boys Bern mit 0:2 (0:0). Nach einer 3:4-Hinspielniederlage bedeutete auch dies das Aus in dem Wettbewerb, in dem sich nun kein deutsches Team mehr befindet. sich die Die Hoffenheimer Spieler reagierten beinahe fassungslos auf das Aus. „Nach den beiden Spielen ist es Wahnsinn, dass du nicht weiter bist“, sagte Torwart Oliver Baumann völlig frustriert. „Die zweite Halbzeit war zu wenig, von daher war es am Ende auch verdient. Irgendwie sollte es nicht sein.“
[Mehr guten Sport aus lokaler Sicht finden Sie – wie auch Politik und Kultur – in unseren Leute-Newslettern aus den zwölf Berliner Bezirken. Hier kostenlos zu bestellen: leute.tagesspiegel.de]
Der Außenseiter aus Norwegen konnte seinen Erfolg im leeren Sinsheimer Stadion am Donnerstagabend kaum verstehen. Eirik Andersen erschreckte die Gastgeber mit dem 1:0 in der 20. Minute und setzte in der Nachspiel mit dem 2:0 den Schlusspunkt. Dortmunds norwegischer Stürmer-Star Erling Haaland gratulierte gleich nach dem Abpfiff seinem früheren Team via Twitter.
Die Hoffenheimer hatten zuvor zahlreiche Chancen wie schon beim 3:3 im Hinspiel im spanischen Villarreal vor einer Woche nicht genutzt. So erlebten die Kraichgauer nach einer ungeschlagenen Vorrunde die erste Europacup-Niederlage in dieser Saison – und das Aus.
Bayer Leverkusen und seinem Trainer Peter Bosz erging es nicht besser. Dieser dürfte nach dem Ausscheiden gegen Bern trotz gegenteiliger Bekenntnisse der Vereinsführung durchaus in Erklärungsnot geraten. Der etatmäßige Ersatztorhüter Niklas Lomb hatte beim 0:1 durch Jordan Siebatcheu (48.) wie schon vier Tage zuvor im Liga-Spiel beim FC Augsburg gravierend gepatzt, als er eine abgefälschte Flanke aus der Hand fallen ließ. Für die Entscheidung sorgte Christian Fassnacht mit seinem Treffer vier Minuten vor dem Abpfiff. Für Bern und den von Borussia Mönchengladbach umworbenen Trainer Gerardo Seoane ist es derweil der erste Einzug in ein europäisches Achtelfinale seit 60 Jahren.
Die Gäste aus der Schweiz waren in der ersten Halbzeit die gefälligere Mannschaft. Bayer kam vor der Pause zu keiner wirklich nennenswerten Torchance. Für die außergewöhnlichste Szene sorgte unfreiwillig Bosz, der am Spielfeldrand einen Ball aufheben wollte, wegrutschte und sich danach mit einer wilden Geste selbst anfeuerte.
Bayer-Sportchef Rudi Völler schaute beim Pausenpfiff beschwörend nach oben. Doch statt mit Beistand von oben begann die zweite Halbzeit mit einem Schockmoment, als der schon im Hinspiel zweimal erfolgreiche Siebatcheu das erneute Lomb-Missgeschick nutzte und den Ball aus einem Meter per Kopf über die Linie drückte. Leverkusen rannte nun engagiert und wild, aber auch plan- und ideenlos an. https://www.tagesspiegel.de/sport/auf-f ... 54302.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Freitag 26. Februar 2021, 09:23 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
26.02.2021  Zitat: YB-Noten: Diesmal überragt der Captain
Die Young Boys zeigen beim 2:0 in Leverkusen ihre wohl souveränste Auswärtsleistung auf internationalem Niveau. Fabian Lustenberger spielt abgeklärt, Christian Fassnacht wie ein Anwärter auf einen Bundesliga-Transfer.
David von Ballmoos – 5,5
Wirkt enorm sicher, ist immer auf dem Posten. Den ersten Abschluss von Bailey wehrt er mit dem Arm ab, bei einem zweiten nach einer Stunde wird er nahezu angeschossen. Und mit seiner herausragenden Parade gegen Schicks Kopfball bewahrt er YB vor einer ungemütlichen Schlussphase.
Silvan Hefti – 5,5
Der YB-Dauerbrenner verkörpert das Berner Selbstvertrauen an diesem Abend. Zeigt mit einer sensationellen Grätsche im eigenen Strafraum gegen Schick die Rettungstat der ersten Halbzeit. Verteidigt umsichtig und solidarisch – und lässt einem erfolgreichen Tackling in der Schlussphase gar eine elegante Roulette folgen.
Fabian Lustenberger – 6
Nach dem durchzogenen Auftritt im Hinspiel gibt der Captain die Antwort im Rückspiel. Startet klug und vorsichtig, antizipiert gut und ist immer schon da, wenn die Leverkusener Angreifer einmal anlaufen. Auch in der Schlussphase extrem aufmerksam, verliert einzig das Luftduell gegen Schick, doch von Ballmoos bügelt für ihn aus.
Cédric Zesiger – 4,5
Lässt sich beim ersten Leverkusener Abschluss von Bailey ausspielen. Kurz vor der Pause reisst er mit seinem erfolglosen Vorstoss eine grosse Lücke auf. Leverkusen profitiert – erst Hefti stoppt dann Schick. Aber wie die ganze YB-Abwehr gesteht auch Zesiger dem Gegner in der Schlussphase kaum mehr Raum ein und verteidigt souverän.
Jordan Lefort – 5,5
Zeigt, dass er auch internationales Format hat. Steht sofort im Zentrum des Geschehens. Lässt sich einmal von Wirtz ausspielen, löst dann einen guten Konter aus. Kurz vor der Pause klärt er eine vielversprechende Leverkusener Angriffssituation. Macht dem aktiven Frimpong in der für YB so langen zweiten Halbzeit das Leben schwer.
Christian Fassnacht – 6
Ein grosses Bewerbungsschreiben des auch schon mit Bundesligisten in Verbindung gebrachten Fassnacht. Wechselt früh von rechts auf links, dribbelt dort Tah schwindlig und auch Aranguiz und leitet so die beste YB-Chance der ersten Halbzeit ein. Hilft danach in der Abwehrschlacht auch hinten diszipliniert mit – und bleibt bei seinem Lupfer zum 2:0 eiskalt.
Michel Aebischer – 5
Ein ebenso forscher Start des Freiburgers, auch wenn er und Lauper im Aufbau zunächst nicht viele Bälle erobern können. Hat die beste Berner Chance der ersten Phase, sein Schuss aber wird von Dragovic geblockt. Hat dann kurz vor der Pause noch eine Möglichkeit aus spitzem Winkel, wird aber abgedrängt. Kämpft in der zweiten Halbzeit aufopferungsvoll mit, wird in der Schlussphase durch Sierro ersetzt.
Sandro Lauper – 4,5
Löst den einen oder anderen YB-Angriff gut aus, defensiv lässt er gegen anfangs spielbestimmende Leverkusener wenig zu. Zieht sich dann mit Aebischer in der zweiten Halbzeit geschickt zurück, um mit schnellen Zuspielen die Konter auszulösen.
Nicolas Ngamaleu – 4
Mehr Schatten als Licht beim Kameruner. Verschläft den Start, kommt erst auf links fast ausschliesslich zu spät, bevor er mit Fassnacht die Seiten tauscht. Schlägt dann von rechts die Flanke auf Siebatcheu bei dessen Kopfballchance. Kurz vor der Pause missrät ihm eine Flanke aus verheissungsvoller Position vollends. Leitet mit einem Zuspiel auf Elia das 1:0 ein. Kann bei einer guten Konterchance den Ball nicht richtig kontrollieren. Wenig später macht er Rieder Platz.
Meschack Elia – 5,5
Auch er gibt mit den zwei beeindruckend abgeklärten Auftritten ein Bewerbungsschreiben ab. Im Hinspiel spielte er Tah schwindlig, im Rückspiel bekommt er es öfter mit Tapsoba zu tun, was ihn zunächst weniger an den Ball kommen lässt. Aber Elia ist auf beiden Seiten anzutreffen, mit seiner von Tapsoba abgefälschten Flanke bereitet er auf ungewöhnliche Art den YB-Führungstreffer über rechts vor. Wenig später kommt er über links, seine scharfe Hereingabe findet keinen Abnehmer.
Jordan Siebatcheu – 4,5
Tritt lange Zeit kaum in Erscheinung – und ist dann wie so oft aus dem Nichts mit dem Kopf zur Stelle. Der erste Kopfball geht rechts vorbei. Und der zweite nach der Pause sitzt – allerdings geht dem Treffer auch der unfassbare Lapsus von Bayer-Goalie Lomb voraus. Blockt Baileys scharfen Freistoss in der Mauer, muss dann für Spielmann vom Feld.
Fabian Rieder – keine Benotung
69. Minute für Ngamaleu.
Marvin Spielmann – keine Benotung
78. Minute für Siebatcheu. Fügt sich bei seinem zweiten Einsatz nach seinem Comeback sofort ins Spiel ein, trifft mit einem Freistoss den Pfosten – und spielt dann Fassnacht vor dem 2:0 frei.
Felix Mambimbi – keine Benotung
78. Minute für Elia.
Vincent Sierro – keine Benotung
88. Minute für Aebischer. Gibt nach fast dreimonatiger Verletzungspause sein Comeback.
Gianluca Gaudino – keine Benotung
88. Minute für Fassnacht. https://www.bernerzeitung.ch/yb-noten-d ... 4411073366
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Freitag 26. Februar 2021, 09:25 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
26.02.2021  Zitat: YB-Goalie Von Ballmoos nach Sieg in Leverkusen
«Am Schluss wars einfach nur noch geil!»
Europa-Coup der Young Boys! Der Schweizer Meister schlägt Leverkusen auch auswärts und steht im Achtelfinal der Europa League. Das sagen die Protagonisten.
YB-Goalie David von Ballmoos (via SRF): «Wenn man nach so einem Spiel (hier gehts zum Matchbericht!) keine Freude zeigen kann, dann hat man den falschen Job. Jeder war heute motiviert, wir haben viel geleistet, dann liegts auch mal drin, zusammen was zu trinken. Nach Schlusspfiff war es einfach nur noch geil. Das macht einfach Spass, wenn man für so eine Leistung dann auch belohnt wird. Es war heute sehr intensiv. Es hat den Hinterletzten der Mannschaft gebraucht und am Schluss wurden wir belohnt. Es sind genau diese Spiele, welche unheimlich viel verlangen, am Schluss es aber umso schöner ist, als Sieger vom Platz zu gehen. Wir haben uns gut auf den Gegner eingestellt, hätten uns auch bei einem Gegentor nicht aus dem Konzept bringen lassen. Wir blieben ruhig, wussten, dass die Zeit auf unserer Seite ist und Leverkusen immer mehr in die Bredouille kam. Jetzt gehts ins Hotel, dann gibts vielleicht noch ein Bierchen, das wars dann in Zeiten wie heute. Jetzt müssen wir den Chip wieder wechseln, am Sonntag wird uns Luzern schlagen wollen. Da müssen wir zeigen, wer der Meister ist. Mir ist noch nicht bewusst, dass dies im Schweizer Fussball ein grosser Sieg ist. Am Schluss ist man einfach stolz, es ist cool.»
YB-Trainer Gerry Seoane: «Wir waren gierig, genau, wie man es als Trainer erwartet. Aber es ist nie selbstverständlich, dass die Spieler eine solche Leistung auf den Platz bringen. Vor allem, weil wir gezwungen wurden, über weite Strecken viel zu verteidigen, viele Räume zuzulaufen. Das ist für eine Mannschaft, die sich in der Meisterschaft gewohnt ist, offensiv zu spielen, eine grosse Herausforderung – auch im mentalen Bereich. Man hat es ihr angemerkt: Diese Mannschaft will unbedingt eine Runde weiter. Und sie hat jeden Zentimeter des Platzes verteidigt. Dass wir nie ins Schwimmen gerieten, ist Resultat eines Prozesses über die letzten drei Jahre und all die Erfahrungen, die wir sammeln konnten. Ich glaube, die Mannschaft konnte aus schwierigen Spielen lernen. So war die Mannschaft heute routinierter, erfahrener. Sie hat extrem wenige Eigenfehler gemacht. Aber vor allem, dass wir akzeptiert haben, dass wir die Ärmel hochnehmen, sehr tief verteidigen und alles in die Waagschale werfen müssen. Ein Trainer spürt schon zwei, drei Tage vorher, obs eine gute Sache wird. Denn er muss es ja vorleben, daran zu glauben. Und wir haben tatsächlich alle daran geglaubt. Die Mannschaft hat mich heute also nicht überrascht, aber in den Erwartungen übertroffen, was die Leidenschaft betrifft. Wichtig ist jetzt, dass wir zusammen als Mannschaft diesen Erfolg feiern können. Es war schon in der Kabine eine Riesen-Party. Das ist für eine Schweizer Mannschaft ein Riesen-Schritt, im Achtelfinal zu stehen und eine grosse Ehre, die Schweiz weiter zu vertreten.»
Bayer-Coach Peter Bosz: «Wir haben gegen eine gute Mannschaft gespielt, die aggressiv angelaufen sind, kompakt verteidigt haben. Aber trotzdem haben wir in der ersten Halbzeit ein paar Möglichkeiten. Ein Tor hätte uns ja gereicht. Nach dem Gegentor haben wir dann zwei gebraucht. Und wir haben offensiv gewechselt. Dann wars am Ende natürlich schwer.»
Leverkusen-Verteidiger Jonathan Tah: «Erstmal steht YB defensiv sehr gut. Und sie hatten eine gute Ausgangslage durch das Hinspiel, wo wirs vor allem in der ersten Halbzeit nicht gut gemacht haben. Dementsprechend spielten sie kompakt, versuchten, uns unsere Stärken zu nehmen und uns über aussen zu doppeln. So haben wir nicht so viele Chancen kreiert. Aber die, die wir hatten, müssen wir dann natürlich versuchen zu nutzen.» https://www.blick.ch/sport/fussball/eur ... 69077.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Freitag 26. Februar 2021, 09:26 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
26.02.2021  Zitat: Das meint BLICK zum YB-Triumph
Dieser Schritt in Europa ist doch recht gross
YB schlägt in den Sechzehntelfinals Leverkusen auch im Rückspiel und übersteht erstmals in der Europa League eine K.o.-Runde. Ein aus zweierlei Gründen bemerkenswerter Erfolg, meint BLICK-Reporter Alain Kunz.
Eine ganz wichtige Maxime im Sport ist es, die Gunst einer Stunde zu nutzen wissen. Eine von Haus aus bessere Mannschaft dann am Wickel zu packen, wenn sie schwächelt. Und nicht loszulassen, bis sie sich nicht mehr befreien kann.
YB hat das international in K.-o.-Spielen noch nicht allzu oft geschafft. 2010 gegen Fenerbahçe Istanbul, 2016 gegen Schachtar Donezk, 2017 gegen Dynamo Kiew und 2018 gegen Dinamo Zagreb. Das wars.
Und nun also Bayer Leverkusen (hier gehts zum Matchbericht). Als Nummer 24 von Europa immer noch kein ganz Grosser. Aber einer aus der Garde danach. Und dieser schwächelte gerade mal stark genug, dass er sich nicht mehr aus den Klauen des Berner Bärs befreien konnte.
Dieser Erfolg ist aus zweierlei Gründen bemerkenswert: Zum einen, weil dies nach dem Doublegewinn 2020 und dem sich abzeichnenden vierten Meistertitel in Serie der einzig mögliche Verbesserungsschritt für YB im Jahr 2021 war.
Und zum anderen, weil man so dem FC Basel international einen kleinen Schritt näher kam. Natürlich: Der FCB erreichte Halb- und Viertelfinal der Europa League sowie dreimal die Achtelfinals in der Champions League. Er ist trotz verpasster Europa-League-Gruppenphase immer noch die Nummer 28 in Europa.
YB seinerseits ist im Klub-Ranking gerade mal unter die besten 50 vorgestossen. Immerhin aber vor Mönchengladbach, Eintracht Frankfurt, Leicester oder die AC Milan. Und das ist schon mal schön.
Zumal auch in diesem Fall gilt: Man kann nicht den übernächsten vor dem nächsten Schritt machen. Dieser war dann doch recht gross. https://www.blick.ch/sport/fussball/eur ... 69067.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Freitag 26. Februar 2021, 09:27 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
26.02.2021  Zitat: Die Ösis haben uns abgehängt!
Darum ist der YB-Sieg so wichtig
Die ganze Schweiz drückte YB beim Europa-League-Spiel in Leverkusen die Daumen! Denn in der Nationenwertung hat uns sogar Österreich abgehängt.
In der Fifa-Weltrangliste hat die Schweiz gegenüber Österreich die Nase noch klar vorne. Die Mannschaft von Vladimir Petkovic liegt auf Rang 16, unser östlicher Nachbar kommt erst auf Platz 23.
Anders die Lage im Europacup. Vor fünf Jahren belegte die Schweiz in der Koeffizienten-Rangliste Platz 12, Österreich kam erst auf Rang 17.
Das hat sich massiv geändert. Auf Platz 10 sind aktuell die Österreicher, die Schweiz ist auf Rang 17 abgerutscht.
Wichtig: Immerhin trägt YB im Europäischen Fussball die Schweizer Fahne, steht nach dem 2:0-Auswärtssieg im Rückspiel in Leverkusen im Achtelfinal der Europa League. In dieser Saison sind mit St. Gallen, Servette und dem FC Basel schon drei Klubs ausgeschieden. Bei den Österreichern sind es mit Salzburg und dem Wolfsberger AC aber gleich zwei Vereine in den Sechzehntelfinals.
Conference League wartet
Aber: Red Bull Salzburg bleibt vor einer Woche zuhause gegen Villareal (0:2) ohne Punkte, scheidet letztlich mit dem Gesamtskore von 1:4 aus. Der Wolfsberger AC kommt gegen Tottenham gleich zweimal unter die Räder. 1:8 Tore, 0 Punkte. So nutzt YB am Donnerstag die Chance, etwas für den Länderkoeffizienten zu machen.
Übrigens: Die Länder, welche schlechter als auf Rang 15 platziert sind, dürfen ab nächster Saison nicht mehr in der Europa League, sondern nur noch in der drittklassigen Conference League ran. Ausser dem Meister, der sich in der Qualifikation zur Champions League versuchen darf. https://www.blick.ch/sport/fussball/war ... 67663.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Freitag 26. Februar 2021, 09:33 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
26.02.2021  Zitat: Kommentar zum Weiterkommen
Dieser Erfolg ist viel wert für YB
Mit dem Einzug in den Achtelfinal der Europa League schreiben die Young Boys nicht nur Geschichte. Der Erfolg kann für sie in künftigen Qualifikationen auch den entscheidenden Unterschied machen.
Die Young Boys schreiben Geschichte. Erstmals ziehen sie in den Achtelfinal der Europa League ein.
Das Weiterkommen gegen den deutschen Topclub Bayer Leverkusen ist ein Exploit, ja, es ist sogar der grösste internationale Erfolg in der Vereinshistorie. 1958/59 stiess YB zwar bis in den Halbfinal des Meistercups gegen Stade de Reims vor. Aber es waren andere Zeiten; die Berner hatten zuvor nur zwei Runden überstehen müssen, Qualifikation und Gruppenphase gab es nicht.
Dass die Young Boys nach Jahren des Dabeiseins im Europacup endlich eine K.-o.-Runde überstehen, zerstreut die Zweifel an ihrer internationalen Tauglichkeit. Und es zeugt von Reife: Auch wenn der Erfolg im entscheidenden Gruppenspiel gegen Cluj dank eines Fehlers des Schiedsrichters zustande kam.
Nichtsdestotrotz steckten die Berner damals das späte 0:1 weg und vermochten die Partie zu drehen. Und im Hinspiel gegen Leverkusen verdauten sie nach einer 3:0-Führung drei rasche Gegentore. Die Schlussphase, gekrönt durch Jordan Siebatcheus 4:3, war wegweisend. Diese mentale Robustheit braucht es, um in Europa Erfolge zu erzielen. Die Erfahrung wird die YB-Spieler weiterbringen.
Mit dem Achtelfinal-Einzug verbessern sich die Young Boys in der Clubrangliste der Uefa, vor dem Rückspiel lagen sie auf Rang 48. Das bedeutet, dass sie im Sommer als sehr wahrscheinlicher Meister in der Qualifikation zur Champions League gesetzt sein werden. Das kann noch viel wert sein.
Zudem sammelt YB für die Schweiz Punkte in der Fünfjahreswertung. In Zeiten, in denen die Super League mit dem kriselnden FC Basel international den Anschluss zu verlieren droht, ist das europäische Ausrufezeichen von YB umso wichtiger. https://www.bernerzeitung.ch/dieser-erf ... 1562007346
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Freitag 26. Februar 2021, 20:51 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
26.02.2021  Zitat: Stimmen zum YB-Sieg
«Kleine Schweizer» weiter: «Einfach nur geil»
Ein bärenstarkes YB qualifiziert sich für die Achtelfinals der Europa League. Das sagen die Protagonisten zum Erfolg.
Dank einer ganz abgebrühten Leistung stehen die Berner Young Boys zum ersten Mal in der Klubgeschichte in den Achtelfinals der Europa League. Leverkusen fand gegen die defensiv perfekt eingestellte Equipe von Gerardo Seoane schlichtweg kein Rezept.
Die Mannschaft hat aus diesen schwierigen Spielen gelernt. Diese Routine hat man ihr angesehen. Autor: Gerardo Seoane
Dafür benötigte es aber reichlich Arbeit, wie der Trainer nach dem Erfolg analysierte: «Wir wurden gezwungen, viel zu verteidigen, die Räume zuzulaufen. Für eine Mannschaft, die in der Meisterschaft gewohnt ist, offensiv zu agieren, ist das eine grosse Herausforderung – auch im mentalen Bereich.»
Dass der grosse Achtelfinal-Coup nun endlich gelang, sei denn auch kein Zufall, so Seoane. «Das war ein Prozess über die letzten zwei, drei Jahre. Wir konnten viel Erfahrung sammeln in der Champions League und in der Europa-League-Qualifikation im Vorjahr. Die Mannschaft hat aus diesen schwierigen Spielen gelernt. Diese Routine hat man ihr angesehen.»
«Geil», «verdient», «stolz»
«Es ist einfach nur geil», so das erste kurze Fazit von Goalie David von Ballmoos. «Es war sehr intensiv. Am Schluss sind wir belohnt worden. Solche Spiele sind sehr hart, und es ist darum immer noch schöner, wenn man dann als Sieger vom Platz geht.»
Für Captain Fabian Lustenberger war das Weiterkommen über die 2 Spiele «verdient». «Wir haben uns für eine gute Leistung belohnt. Ich weiss noch, nach der Auslosung hatte es geheissen: Die kleinen Schweizer gegen Leverkusen – ein gutes Los für Leverkusen. Jetzt haben wir bewiesen, dass es nicht so einfach ist, gegen uns zu spielen.» https://www.srf.ch/sport/fussball/europ ... h-nur-geil
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 32 Gäste |
| |
|
|
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.
|
|
 |