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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 21. August 2019, 10:12 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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21.08.2019  Zitat: YB greift nach den Sternen
Die Young Boys haben gute Chancen, erneut die Champions League zu erreichen. Aber es gibt ein paar Fragezeichen.
Vielleicht bietet sich YB heute und am nächsten Dienstag eine historische Gelegenheit. Es ist jedenfalls zumindest fraglich, ob eine Schweizer Mannschaft in den nächsten Jahren noch einmal so nahe an der Champions League sein wird. Der Ausscheidungsweg des Super-League-Triumphators wird ab 2020 drei Runden lang sein – und irgendwann könnte der wichtigste, lukrativste, beste Clubwettbewerb der Welt ohnehin eine geschlossene Gesellschaft der Grossen, Reichen und Attraktiven sein.
Setzen sich die Young Boys gegen Roter Stern Belgrad im Playoff durch, erreichen sie zum zweiten Mal in der Clubgeschichte die Gruppenphase. Es ist ein klassisches 50:50-Duell. In solchen Begegnungen entscheiden Details. Ein unnötiges Foul hier, ein scharfer Eckball da. Wie vor genau 12 Monaten gegen Dinamo Zagreb, als YB nach einem leicht ernüchternden 1:1 im Stade de Suisse auswärts nach Rückstand beinahe wie aus dem Nichts 2:1 gewann.
Der Sieg in Zagreb war fussballerisch wie finanziell wohl der wichtigste Erfolg in 121 Jahren YB-Existenz. Nun gibt es vor den Belgrad-Partien durchaus ein paar Parallelen zu letztem Jahr. Der Gegner auf Augenhöhe ist diesmal nicht kroatischer, sondern serbischer Meister. Er tritt ähnlich auf: leidenschaftlich, spielstark, zuweilen wild. Und das Heimpublikum ist: heissblütig, lautstark, zuweilen wild.
Zuerst zu Hause als Vorteil?
Und selbst wenn man sagt und das auch durch Statistiken belegen kann, dass es ein Vorteil sei, zuerst auswärts antreten zu dürfen, so könnte es diesmal für YB angenehmer sein, das Hinspiel in Bern auszutragen.
Es war beeindruckend, mit welcher Wucht und Energie Roter Stern in der letzten Qualifikationsrunde zu Hause gegen den FC Kopenhagen in die erste Partie stieg. Das wäre für die Young Boys ungemütlich geworden. Natürlich kann das in sechs Tagen ebenfalls der Fall sein. Doch wenn es YB heute gelingt, ein ordentliches Resultat vorzulegen, werden die Vorzeichen in Belgrad ganz anders sein, als sie es im Hinspiel wären. Und auf Kunstrasen fühlen sich die Belgrader vermutlich nicht ganz so wohl wie die Young Boys.
Roter Stern Belgrad verfügt zwar über unheimlich viel Hingabe und ist ausgesprochen heimstark, selbst der spätere Champions-League-Sieger FC Liverpool verlor letzte Saison in der Gruppenphase im Marakana-Stadion 0:2. Doch die Stimmungsmannschaft ist bezüglich Qualität limitiert und gehört keineswegs zur europäischen Spitzenkategorie. Das belegt ein Blick auf den Kaderwert, der auf der Fachwebsite Transfermarkt.ch rund 12 Millionen Franken tiefer ist als jener des YB-Teams (etwa 75 Millionen Franken).
Wie weit ist YB schon?
Es wäre jedenfalls keine Überraschung, würde sich YB zum zweiten Mal in Serie für die Champions League qualifizieren. Und allein das unterstreicht, welch überragende, ja fast schon märchenhafte Entwicklung der Berner Club in den letzten drei Jahren genommen hat.
Allerdings gibt es auch ein paar Fragezeichen rund um die Young Boys. 2018 war das Ensemble nach der ersten Meisterschaft mehr oder weniger zusammengeblieben, es war eingespielt, selbstbewusst, souverän. Im August 2019 ist YB daran, den heftigen personellen Umbruch nach der Titelverteidigung zu moderieren. Auf dem Transfermarkt ist ihnen das angemessen gelungen, auf dem Platz aber erschwert die bittere Verletztenserie eine zügige Umsetzung des anspruchsvollen Projekts.
Noch fehlen diesem Team deshalb meisterliches Selbstverständnis, Automatismen und Reife. So gesehen werden die zwei Begegnungen gegen Roter Stern zu einer frühen und recht komplizierten Prüfung für YB.
Wer sorgt für die Magie?
Wie verändert sich YB präsentiert, zeigt sich daran, dass Nicolas Ngamaleu der einzige Feldspieler sein dürfte, der heute von Beginn an spielt und vor einem Jahr gegen Dinamo Zagreb in den Startformationen stand. Fünf Fussballer sind nicht mehr bei YB, Christian Fassnacht und Grégory Wüthrich könnten auf der Bank sitzen, die Routiniers Guillaume Hoarau und Miralem Sulejmani waren mal wieder verletzt – und dürften im Hinspiel noch nicht einsatzbereit sein. Die Frage ist: Wer ersetzt die beiden Schlüsselspieler als Protagonist für die magischen Momente?
Und so sind die Young Boys eine Art Wundertüte. Man wird nach den Auftritten gegen Roter Stern besser einschätzen können, zu was sie in dieser Saison in der Lage sind. Neue Helden könnten heute und in Belgrad aussergewöhnliche Kapitel für die Vereinshistorie schreiben. Zum erneuten Coup braucht YB: einen fehlerfreien Goalie David von Ballmoos. Einen erstklassigen Abwehrchef Fabian Lustenberger. Einen treffsicheren Stürmer Jean-Pierre Nsame. Wirblige Offensivkräfte Ngamaleu und Roger Assalé. Und vor allem: eine solidarische, disziplinierte, nervenstarke Mannschaft.
Wer wartet im Herbst?
Auf YB warten zwei grosse Spiele in elektrisierender Ambiance gegen Roter Stern Belgrad – mit der Aussicht auf gar grossartige Treffen mit den Weltbesten im aufregenden Herbst. Barcelona, Manchester City, Bayern München! Lionel Messi, Mohamed Salah, wieder Cristiano Ronaldo! Und es geht, das ist für die Young Boys und ihr Geschäftsmodell nicht weniger reizvoll, um enorm viel Geld. Rund 30 Millionen Franken wäre eine Qualifikation für die Champions League wert, bei einem Ausscheiden und der Teilnahme an der Europa League würde rund ein Drittel davon eingenommen werden.
Eine Enttäuschung wäre es unter den erwähnten Umständen nicht, würden die Young Boys gegen Roter Stern Belgrad scheitern. Schmerzhaft aber wäre es schon. Weil der Gegner in Reichweite liegt. Weil ein Weiterkommen sportlich wie wirtschaftlich erneut einen Quantensprung bedeuten würde. Und weil die Gelegenheit günstig ist, wieder Geschichte zu schreiben. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/11110336
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 21. August 2019, 11:17 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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21.08.2019  Zitat: Heute schliesst sich für YB gegen Roter Stern ein Kreis
Gegen Roter Stern Belgrad bestreitet YB das 19. Spiel in der Champions-League-Qualifikation.
Zum siebten Mal tritt YB heute (21 Uhr) gegen Roter Stern Belgrad im ausverkauften Stade de Suisse zu einer Champions-League-Qualifikation an.
Die Reise fing 2004 gegen … Roter Stern Belgrad an. In der zweiten von damals drei Ausscheidungsrunden holten sie zu Hause nach 2:0-Führung nur ein 2:2, die Partie wurde wegen des Baus des Stade de Suisse im Zürcher Hardturmstadion ausgetragen. Das Rückspiel in Belgrad endete 0:3, YB war chancenlos.
Der Coup in Istanbul
Sechs Jahre später hatten die Young Boys mal wieder eine Finalissima gegen Basel verloren – und standen unmittelbar vor einem Umsturz in der Chefetage, der sie nach dem Rauswurf von CEO Stefan Niedermaier um Jahre zurückwarf. Das war Anfang August 2010 noch ein paar Tage entfernt, als YB nach einem 2:2 zu Hause gegen Fenerbahçe in Istanbul dank eines Tores von Henri Bienvenu 1:0 siegte.
Im Playoff gegen Tottenham lagen die Young Boys nach 25 Minuten sensationell 3:0 vorn, sie vergaben weitere erstklassige Chancen – und gewannen 3:2. Das war viel zu wenig, im Flankenregen an der White Hart Lane gingen sie in London brutal und mit 0:4 unter. Später erreichten sie in der Europa League immerhin den Sechzehntelfinal, in dem Zenit St. Petersburg Endstation bedeutete (2:1, 0:2).
Seit 2015 ist YB stets in der Qualifikation zur Königsklasse dabei. Vor vier Jahren musste Trainer Uli Forte nach dem Scheitern gegen Monaco (1:3, 0:4) in der 3. Runde gehen, wobei die Young Boys im Hinspiel in Bern unter ihrer Leistung geschlagen wurden. 2016 gewann YB nach einem 0:2 bei Schachtar Donezk im Heimspiel 2:0 und das Elfmeterschiessen, ehe es gegen Gladbach ein unglückliches 1:3 im Stade de Suisse und ein krachendes 1:6 auswärts absetzte. Nie war im sieben Jahre zuvor eingeführten Playoff ein Duell deutlicher ausgegangen.
Stark gegen Ukrainer
Dennoch: YB näherte sich der Champions League. Das ging 2017 weiter. Gegen Dynamo Kiew gelang wie ein Jahr zuvor erneut ein spektakulärer Coup gegen einen ukrainischen Topclub nach Auswärtsniederlage. Das 1:3 drehte YB in extremis und siegte 2:0, Youngster Jordan Lotomba schoss den zweiten Treffer kurz vor Spielende. Gegen ZSKA Moskau fehlte es im Playoff vor allem in Bern auch am Glück, ein Slapstickeigentor von Kasim Nuhu besiegelte die 0:1-Niederlage, in Moskau waren die Young Boys beim 0:2 klar zu harmlos.
Und dann, schliesslich und endlich, klappte es 2018 gegen Dinamo Zagreb: 1:1 in Bern, 2:1 auswärts, Traumgruppe mit Juventus (2:1, 0:3), Manchester United (0:3, 0:1) und Valencia (1:1,1:3). Heute also schliesst sich gegen Roter Stern ein Kreis. Es gilt für YB dabei, eine unschöne Bilanz zu verbessern: In sechs Anläufen (13 Gegentore!) gelang es in der Champions-League-Qualifikation nie, zu Hause im Hinspiel zu null zu spielen. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/21458596
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 21. August 2019, 11:19 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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21.08.2019  Zitat: Das ungleiche YB-Paar
«GC-Absteiger» Zesiger soll mit Lusti Belgrader stoppen
Dieses ungleiche Paar muss heute die Belgrader Sturm-Armada stoppen: Absteiger Cédric Zesiger und Rookie Fabian Lustenberger.
Bis auf zwei (Fassnacht und Ngamaleu) sind alle Feldspieler, die heute auflaufen werden, gegenüber dem Heimspiel gegen Dinamo Zagreb im gleichen Wettbewerb vor einem Jahr neu. Ein krasser Umbruch. So auch in der Innenverteidigung, in welcher neu das Duo Zesiger und Lustenberger verteidigt. Tönt urschweizerisch. Und ist es auch.
Hier der coole Seeländer Zesiger (21), der letzte Saison mit GC abgestiegen ist. «Die letzten drei Jahre waren schwierig», sagt er heute, «und der Abstieg natürlich kein schönes Gefühl.» Doch wie das so ist im Fussball. Statt Challenge League zu spielen, greift er nun mit seinen neuen Kumpels nach den Sternen der Champions League. «Ich habe schon als kleiner Bub davon geträumt.» Und er ist ja nicht irgendwie nur dabei, auf der Bank, sondern mittendrin. Wegen der Verletzungen von Ali Camara und Sandro Lauper und weil Neuzugang Frederik Sörensen erst zwei Trainings gemacht hat, darf er wohl von Beginn weg ran. «Erhofft hatte ich mir das schon, als ich zu YB wechselte. Und zugetraut auch. Als ich die Chance erhielt, sagte ich mir: Die packe ich nun!»
Die grosse Konkurrenz beflügle ihn. Denn trotz der beiden Verletzten: Mit Nicolas Bürgy und Grégory Wüthrich standen bereits zwei weitere Innenverteidiger im Kader. Nun kommt Sörensen dazu. «Wir werden bis Ende Jahr in drei Wettbewerben noch über zwanzig Spiele bestreiten und somit jeden Spieler brauchen. So muss man in jedem einzelnen Training Vollgas geben, weil man nie weiss, ob man spielt.»
Den Gegner hatte Zesiger schon unter die Lupe genommen, als noch nicht klar war, dass es die Belgrader Sterne sein würden. «Ich habe mir das Spiel gegen Kopenhagen natürlich angeschaut. Und danach Videos von Roter Stern. Für mich gehört das zur individuellen Vorbereitung.» Und, sein Fazit? «Die Nummern neun und zehn. Auf die muss man speziell aufpassen.» Also auf Stürmer Milan Pavkov und Captain Marko Marin. Good News für Zesiger: Pavkov fehlt verletzt…
Verrückt machen lässt sich der Schlaks (1.94 m) nicht. «Es bleibt schlussendlich Fussball. Ein Spiel. Und, ja: Ich habe ja auch schon über fünfzig Super-League-Spiele in den Beinen…»
Zahlen, über die sein «Chef» nur schmunzeln kann: Der Ur-Luzerner Lustenberger hat 220 Spiele gemacht – aber in der Bundesliga. Total 308 für die Hertha. Davon ein paar wenige Internationale. Unter anderem gegen Benfica und Sporting Lissabon, als der Wettbewerb noch Uefa-Cup hiess. Und gegen Athletic Bilbao vor zwei Jahren. «Also die ersten beiden sind zu weit weg, um noch davon zu zehren. Eher noch Athletic. Aber ich habe in der Bundesliga viel Erfahrung gesammelt, das ist durchaus zu vergleichen mit internationaler Erfahrung. Doch eigentlich müssen wir gar nicht gross über Erfahrung sprechen. Es geht einzig darum, auf den Punkt bereit zu sein.»
Und so freut sich also der Anführer des jungen YB-Rudels auf sein erstes Champions-League-Quali-Spiel mit 31 Jahren wie ein kleines Kind: «Die Vorfreude ist riesig! Es wird interessant sein, die Champions-League-Hymne zum ersten Mal als Aktiver und nicht als Zuschauer zu hören. Da wird sicher noch ein bisschen Nervosität dazukommen. Aber wir sind bereit und wollen uns über die zwei Spiele für die Gruppenphase qualifizieren.» https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 76017.html
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JFK
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Verfasst: Mittwoch 21. August 2019, 11:32 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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----------------von ballmoos------------------ janko----lustenberger-----zesgier-----garcia ------------martins---------sierro------------- -----------------aebischer--------------------- fassnacht---------------------------ngamaleu ------------------nsamé-----------------------
yb - roter stern belgrad 3:0
ngamaleu, nsamé, garcia
31'000
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 21. August 2019, 13:00 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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21.08.2019  Zitat: Das meint BLICK
Psycho-Vorteil für YB
Es ist ein junges YB, das im CL-Playoff-Spiel gegen das routinierte Team aus Belgrad antreten muss. Doch genau darin sieht BLICK-Fussballreporter Alain Kunz die grosse Chance der Young Boys.
Hier das ausgebuffte, routinierte, mit allen Wassern gewaschene Roter Stern mit dem Selbstverständnis des Meistercup-Siegs von 1991. Dort das sich im Umbruch befindende junge YB, in dessen Anfangsformation sich maximal drei Spieler befinden, die beim 1:1 im Hinspiel gegen Dinamo Zagreb letzte Saison dabei waren: Von Ballmoos, Fassnacht und Ngamaleu.
Hat nun YB deswegen keine Chance gegen die Serben? Natürlich hat YB alle Chancen. Auch wenn man nach den miserablen Auftritten des FC Basel gegen den LASK vorsichtig geworden ist. Aber vielleicht ist genau das gut. YB ist der Aussenseiter. Wie in der letzten Runde der LASK, den Basel im Heimspiel zu wenig ernstgenommen hat. Das wird YB nicht passieren.
Und selbst wenn es zuhause keinen Sieg geben sollte - im Rückspiel kann es YB richten. Wie letzte Saison, als man bei Dinamo Zagreb 2:1 gewann. Roter Stern hat seine grossen Qualifikationssiege schliesslich im Rückspiel auswärts geholt. 2018 in Salzburg. 2019 in Kopenhagen. Jetzt müssen die Serben im Hinspiel auswärts ran. Und stehen dann im Marakana unter Riesendruck. Das haben die Schweizer ganz genau im Kopf.
Und, ja: Roter Stern hat diese Saison gegen Litauer Unentschieden gespielt und Finnen verloren. Die Belgrader mögen mit allen Wassern gewaschen sein. Aber sie kochen auch nur mit demselben. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 75987.html
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 21. August 2019, 13:02 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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21.08.2019  Zitat: Erinnerungen an 2004
Chapuisat: «Schiri hat sich nicht getraut, Penalty zu pfeifen»
YB-Chefscout Stéphane Chapuisat traf mit den Bernern 2004 auf Roter Stern Belgrad. Er erinnert sich gut an das Duell.
Das bislang einzige Aufeinandertreffen zwischen YB und Roter Stern Belgrad datiert aus dem Jahr 2004: Damals massen sich die beiden Teams in der 2. Runde der Qualifikation zur Champions League.
Die Young Boys starteten optimal in das im Zürcher Hardturm ausgetragene Heimspiel: Stéphane Chapuisat und Adrian Eugster mit einem Traumtor brachten die Berner bis zur 65. Minute mit 2:0 in Führung.
Chancenlos in Belgrad
Doch die Serben konnten kurz vor Schluss mit einem Doppelschlag zum 2:2 ausgleichen und das eigene Heimspiel eine Woche später mit 3:0 gewinnen. YB war ausgeschieden.
Der heutige YB-Chefscout Chapuisat erinnert sich gut an das Duell. «Es war schön, in einer hitzigen Atmosphäre zu spielen.» Dränge man den Serben das Spiel auf, dann könne sich die Stimmung der serbischen Fans auch gegen das eigene Team richten. https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... zu-pfeifen
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 21. August 2019, 14:15 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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21.08.2019  Zitat: Angeführt vom «deutschen Messi»: Das ist Roter Stern Belgrad
Eine Hürde müssen die Young Boys nehmen, um an die Honigtöpfe der Champions League zu gelangen. Diese Hürde heisst Roter Stern Belgrad. «Bluewin» stellt den serbischen Gegner vor.
Für YB geht es heute Abend im Stade de Suisse und in einer Woche im Marakana-Stadion von Belgrad um rund 30 Millionen Franken. Dieser Betrag wäre den Bernern mit der erfolgreichen Qualifikation für die Champions League dank Startprämie und Ticket-Einnahmen gewiss. In den Playoffs muss der Schweizer Meister aber noch einen grossen Brocken zur Seite stossen: Roter Stern Belgrad.
Ein Team mit gescheiterten Top-Talenten
Wer den Kader der Serben unter die Lupe nimmt, erkennt, dass im Team von Trainer Vladan Milojevic einige Spieler unter Vertrag stehen, die schon in höheren Ligen Erfahrungen gesammelt haben. Der bekannteste Spieler ist Marko Marin, der einst als grösstes Talent des deutschen Fussballs galt. Eine englische Zeitung gab ihm einst sogar den Übernamen «deutscher Messi». Der mittlerweile 30-jährige offensive Mittelfeldspieler, der schon für Gladbach, Chelsea und Sevilla spielte und 16 Länderspiele für Deutschland in den Beinen hat, kickt seit einem Jahr bei Roter Stern und ist Captain des Teams.
Marin ist Dreh- und Angelpunkt im Offensivspiel der Belgrader, hinter ihm sorgt José Alberto Cañas auf der Doppelsechs für die defensive Organisation. Auch Cañas dürfte dem einen oder anderen Fussballexperten ein Begriff sein, er absolvierte für Real Betis und Espanyol Barcelona immerhin 93 La-Liga-Spiele und kam für Swansea 23 Mal in der Premier League zum Einsatz.
Für die Tore zuständig ist Richmond Boakye. Der Stürmer aus Ghana traf in den bisherigen sechs Qualispielen drei Mal. Juventus Turin zahlte vor sieben Jahren vier Millionen Euro für den schnellen Angreifer, beim italienischen Rekordmeister kam er aber nie zum Einsatz. Für Atalanta und Genua machte Boakye aber dennoch 23 Spiele in der Serie A und mit Elche sammelte er ein Jahr lang in der höchsten Liga Spaniens Erfahrungen.
Der Joker heisst Veljko Simic – möglich, dass Ihnen dieser Name bekannt vorkommt. Schliesslich stand der 24-Jährige von 2014 bis 2017 beim FC Basel unter Vertrag. In der Super League spielte der serbische Stürmer aber nie, er absolvierte in seinen Leihjahren in Chiasso, Schaffhausen und Winterthur aber insgesamt 45 Partien in der Challenge League.
Heimstärke als grösste Waffe
Wie YB stand auch Roter Stern letztes Jahr in der Gruppenphase der Königsklasse. Und wie die Berner wurden die Serben damals in eine Hammergruppe gelost. Belgrad musste gegen Liverpool, PSG und Napoli spielen – und holte in den sechs Spielen gegen diese drei Top-Klubs beachtliche vier Punkte. Gegen den späteren Sieger Liverpool konnte Roter Stern sogar 2:0 gewinnen, gegen Napoli gab es ein torloses Remis.
Auffallend ist, dass die vier Punkte allesamt im heimischen Stadion geholt wurden. Das Marakana-Stadion ist eine wahre Festung, in der heimischen Liga hat Roter Stern zuhause letztmals im April 2017 verloren. Deshalb ist es für YB immens wichtig, im Hinspiel zuhause ein gutes Resultat einzufahren – und wenn möglich kein Gegentor zu kassieren. Denn dass der Hexenkessel Marakana in einer Woche brennen wird, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. https://www.bluewin.ch/de/sport/fussbal ... 89616.html
_________________ For Ever
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1898
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Verfasst: Mittwoch 21. August 2019, 14:17 |
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Registriert: Dienstag 9. Mai 2006, 19:54 Beiträge: 292
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 21. August 2019, 15:51 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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21.08.2019  Zitat: In Bern gilt Alarmstufe «Rot»
Das Sündenregister der Roter-Stern-Fans
Die Fans von Roter Stern Belgrad gelten nicht eben als Schwiegermutter-Traum. Heute kommen sie nach Bern.
Das Derby zwischen Partizan Belgrad und Roter Stern gilt als eines der heissesten der Welt. Doch vor allem ist es wohl dasjenige, in welchem am meisten Gewalt im Spiel ist. Noch vor dem Superclasico in Buenos Aires zwischen Boca Juniors und River Plate und dem Istanbuler Derby zwischen Fenerbahce und Galatasaray.
Es gab im «Ewigen Derby» auch schon Tote und einen Abbruch nach vier Minuten, weil sich die Fanlager schon vor dem Spiel derart bekriegten, dass das Stadion zuerst einem Schlachtfeld und später dann einer Ruine glich.
Klar: Die Fans von Partizan gelten als die «böseren». Das zeigt ihr ellenlanges Sündenregister. Was diejenigen von Roter Stern nicht zu Unschuldslämmern macht. Im Gegenteil! Die «Delije», Helden, wie die Ultras genannt werden, gelten als enorm heissblütig. Und von der serbischen Boulevardpresse wurden sie noch zusätzlich angestachelt mit Fake-Stories, dass Belgrad-Fans, die sich im Stade des Suisse ausserhalb des Gästesektors aufhielten, rausgeschmissen würden.
Dass es ein «Skandal» sei, das YB dem grossen Klub Roter Stern nur 2000 Tickets zur Verfügung stelle. Und dass albanische Extremisten, von denen es in Bern viele gebe, während des Spiels versuchen würden zu provozieren.
Es herrscht höchste Sicherheitsstufe
Die Berner Polizei wird also heute und morgen äusserst wachsam sein müssen. Das Spiel ist denn auch durch den Berner Sicherheitsdirektor Reto Nause als «rot» eingestuft – höchste Sicherheitsstufe. Nause erwartet, dass viele serbische Fans auch ohne Tickets nach Bern reisen werden. Man werde ein grosses Polizeiaufgebot im Einsatz haben, betont er.
Und man sei entsprechend vorbereitet, habe auch den Kontakt zu serbischen Behörden gesucht. Fanmärsche wurden untersagt. Dennoch dürften die Belgrader einen solchen zum Stadion zu unternehmen versuchen. Wie sie dies letztes Jahr in den Playoffs in Salzburg auch taten. Im Internet kursieren eindrückliche Videos von diesem Gang.
Während des Spiels benahmen sich die Gästefans damals auch so ziemlich daneben. Und nach der Qualifikation der Serben für die Gruppenphase stürmten sie den Platz. Das brachte Roter Stern zwei Auswärtsspiele ohne eigene Fans ein. Bei PSG und Liverpool. Gegen Salzburg hatten sie nämlich eben ein Geisterspiel im Marakana abgesessen gehabt.
2018 begrabschten Dinamo-Fans Berner Schwimmerinnen
Was man in Bern jedenfalls nicht mehr will, sind Szenen wie letztes Jahr, als Dinamo-Zagreb-Fans Schwimmerinnen in der Aare begrabschten und am Fanmarsch Nazi-Parolen skandierten. Oder wie 2004, als beim letzten Besuch von Roter Stern für ein Spiel gegen YB einige ihrer «Fans» ein Imbisslokal auseinandernahmen, Passanten wahllos angriffen und Petarden sowie Flaschen in die Menge warfen. Das war allerdings vor dem Zürcher Hardturm, weil das Spiel wegen des Baus des Stade de Suisse dort ausgetragen wurde.
Ungeachtet all dessen sagte Roter-Stern-Trainer Vladan Milojevic am Dienstag auf die Frage, ob er auf die Fans einwirken könne, um allfällige Ausschreitungen zu vermeiden:
«Ich weiss nicht, warum dieses Thema so hochgeschaukelt wird. Ich weiss nicht, wie sehr sich der Schweizer Journalist bewusst ist, dass Roter Stern eine der besten Unterstützungen in der letzten Champions-League-Saison hatte und dass unsere Fans sich auf irgendeine Weise den ersten Platz erobert haben, was das Anfeuern angeht. Es gab überhaupt keine negativen Vorfälle und es wird sie auch nicht geben. Die Gastgeber können beruhigt sein. Wir haben eine grosse Anzahl hingebungsvoller Fans. Und ich bin überzeugt, dass sie die Sieger auf den Rängen sein werden. Es wird langsam geschmacklos, dass immer wieder die Geschichte von den Serben und einem gewissen Benehmen hochgeschaukelt wird. Wir haben andere Länder gesehen, deren Fans schlimmer sind. Ich will über Fussball sprechen und nicht über solche Dinge.»
So kann man das auch sehen. Wir sind gespannt. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 76536.html
_________________ For Ever
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Haribo
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Verfasst: Mittwoch 21. August 2019, 16:50 |
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29 Beiträge: 1036
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HOPP YB ! 
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