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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Dienstag 23. Oktober 2018, 23:02 |
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23.10.2018  Zitat: YB-Noten: Sturmlauf ohne Krönung
Roger Assalé, Djibril Sow und Captain Steve von Bergen glänzen bei kraftvollen, aber glücklosen Young Boys.
Marco Wölfli, Note: 4,5 Steht bei seiner Premiere früh im Mittelpunkt: Erst ist er bei einer Abseitsaktion zur Stelle, dann beim 0:1 machtlos. Später reduziert sich sein Pensum.
Kevin Mbabu, Note: 5,0 Der Rush kurz vor der Pause, bei dem er von Gaya gestoppt wird, ist eine seiner ersten Offensivaktionen. Dann kommt er besser ins Spiel, die Penaltysituation entsteht erst durch seine starke Aktion über rechts.
Sandro Lauper, Note: 5,5 Sehr starker Auftritt vor allem im zweiten Durchgang, sieht nur alt aus, als ihn Torres tunnelt. Könnte beim 0:1 mit einem Schritt vom Tor weg womöglich noch auf Offside stellen, es geht aber sehr schnell.
Steve von Bergen, Note: 5,5 Abgebrüht, immer auf der Höhe, kopfballstark: Der Captain hat alles im Griff, nur den massigen Batshuayi kann auch er nicht immer stoppen.
Loris Benito, Note: 4,0 Agiert vor dem Gegentreffer unglücklich, als er nach einer Rückgabe von Sow den Ball nicht wegbekommt und Soler profitiert. Ansonsten stabil.
Christian Fassnacht, Note: 4,5 Schrecksekunde für ihn, als er sich den Fuss vertritt, aber weiterspielen kann. Hat später zwei gute Chancen: per Kopf und per Flachschuss.
Djibril Sow, Note: 5,5 Sehr engagiert, viel unterwegs. Bei der Penaltyszene klar früher als Parejo am Ball.
Sékou Sanogo, Note: 5,0 Verrichtet für einmal unaufgeregten, aber wertvollen Dienst – und sieht seinen späten Kopfball an den Pfosten gelenkt.
Miralem Sulejmani, Note: 4,0 Nicht so prägend, wie man es sich das von ihm gewohnt ist. Prüft Neto per Freistoss, wird im Strafraum abgedrängt.
Guillaume Hoarau, Note: 5,0 Scheitert per Kopf, dann wird seine Torchance fälschlicherweise wegen gefährlichen Spiels abgepfiffen. Eiskalt dann beim Elfmeter, erster Champions-League-Schütze der YB-Geschichte.
Roger Assalé, Note: 5,5 Macht schmerzhafte Bekanntschaften mit Diakhaby. Dann dreht er richtig auf, lanciert Fassnacht, überfordert die Valencia-Abwehr immer wieder mit seinem Tempo.
Nicolas Ngamaleu, keine Note 74. für Sulejmani.
Jean-Pierre Nsame, keine Note 79. für Hoarau.
Leonardo Bertone, keine Note 85. für Fassnacht.
https://www.bernerzeitung.ch/sport/uefa ... y/13165615
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shalako
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Verfasst: Dienstag 23. Oktober 2018, 23:04 |
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23.10.2018  Zitat: Das meint BLICK zum Remis gegen Valencia
YB hat gelernt, wie man auf diesem Niveau spielt
Ist YB nun so gut wie Barcelona? Ein Kommentar von BLICK-Fussballreporter Alain Kunz.
Es war der Elchtest für YB gegen die Fledermäuse aus Valencia. Und eine ebenso tierische Antwort: Mit einer bärenstarken zweiten Halbzeit haben die Berner den Test bestanden. Auch wenn das Sahnehäubchen fehlte.
YB hat gezeigt, dass es gelernt hat, wie man auf diesem Niveau spielt. Ein unglückliches Gegentor. Aber kaum weitere Chancen der Südspanier trotz eines Sturmtrios mit Batshuayi, Rodrigo und Gameiro. Und am Ende sorgte auch Coach Gerry Seoane dafür, dass die Berner in der immer grenzenloser werdenden Euphorie nicht die Sicherung dieses einen Punktes vergassen.
Denn eines darf man ob der leisen Enttäuschung über den verpassten Sieg nicht vergessen. Auf der Gegenseite stand ein mit Nationalspielern gespicktes Team, das die letzte Saison in der zweitmächtigsten Liga der Welt auf Platz vier abschloss. Auch wenn der Saisonstart von Valencia mit der Unentschieden-Flut ungenügend ist – die Fledermäuse haben auch erst zweimal verloren: gegen Juventus Turin und Espanyol Barcelona.
Apropos Barcelona: Im vorletzten Spiel in der Liga gabs für Valencia ein umjubeltes 1:1 gegen das grosse, das richtige Barcelona. Um zuletzt gegen Abstiegskandidat Leganes auch bloss 1:1 zu spielen. So sei die Frage erlaubt: Ist YB nun so gut wie Barça? Oder so mittelmässig wie Leganes? Lassen wir es offen und freuen uns auf das Spiel im legendären Mestalla. Der Auftritt gestern hat jedenfalls Mut gemacht. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 15698.html
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shalako
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Verfasst: Dienstag 23. Oktober 2018, 23:05 |
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23.10.2018  Zitat: Der geknickte Held
Guillaume Hoarau erzielt in der Champions League den ersten Treffer für die Young Boys. So richtig freuen, mag er sich nicht.
Fussballabende bringen ihre Helden hervor. Und die Gesetzmässigkeiten der modernen Sportdramaturgie werden auch in der Champions League nicht gebrochen, sie treten hier vielmehr oft noch viel stärker hervor.
Doch Guillaume Hoarau war nach dem 1:1 zwischen YB und Valencia ein geknickter Held: weil die Young Boys näher am Sieg waren, weil sich das Remis für sie so kurz nach Spielschluss ein wenig wie eine Niederlage anfühlte. «Ich bin fürs Erste trauriger über den verpassten Sieg, als dass ich mich über mein Tor freue. Auch wenn es bedeutsam war», sagte der Franzose müde, nur in Ansätzen lächelnd.
Tatsächlich war er historisch nicht gerade unwichtig, der Treffer vom Elfmeterpunkt aus, der Hoarau am Dienstag in der 55. Minute glückte. Es ist überhaupt das erste Tor von YB in der Champions League – und verhilft den Bernern auch gleich zum ersten Punkt überhaupt in der Königsklasse.
Doch weil die Young Boys in der zweiten Hälfte gut waren, «besser als der Gegner», wie Verteidiger Kevin Mbabu sagte, ist es für sie fürs Erste ein schwacher Trost. «Das Toreschiessen ist letztlich mein Job», relativierte Hoarau, «und heute waren wir gerade physisch einfach auf der Höhe, agierten so druckvoll.»
Mit der richtigen Mischung
Es schien gam Dienstagabend tatsächlich, als würden die Young Boys in der Champions League zum ersten Mal mit der richtigen Mischung aus Bedacht und Selbstvertrauen ins Spiel gehen. Gegen Manchester agierten sie womöglich noch zu stürmisch, in Turin gegen Juventus zu verhalten.
«Heute haben wir clever angefangen – und in der zweiten Halbzeit den Gegner dann wirklich dominiert», sagte Mbabu. Seine Pace im Spiel verhielt sich ähnlich wie jene der Mannschaft: Nach leicht verhaltenem Start spielte der Genfer am Ende mitreissend, biss sich tief in der gegnerischen Hälfte fest.
«Wir sind dieses Spiel am bislang cleversten angegangen in der Champions League», fand auch Loris Benito. Der polyglotte Aussenspieler war für die spanischen, welschen und die Tessiner Journalisten mal wieder ein begehrter Ansprechpartner, wieder und wieder beschrieb Benito, wie sich das anfühle, gerannt für den Sieg, belohnt mit dem Unentschieden. «Ich kann mich wahrscheinlich erst morgen richtig freuen, dass wir mit einem Punkt in der Gruppe angekommen sind», sagte Benito.
Und das 1:1, das gut auch ein 2:1 oder ein 3:1 hätte sein können, ist für das Spiel in zwei Wochen im Mestalla-Stadion ja auch ein Omen: Dieser Gegner ist für YB zu packen, die Ohnmacht, welche sich etwa nach der Lektion in Turin einstellte, scheint weit weg. Fussballabende bringen ihre Helden hervor. Es müssen nicht immer geknickte sein. https://www.bernerzeitung.ch/sport/uefa ... y/19759040
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 24. Oktober 2018, 08:07 |
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23.10.2018  Zitat: Starke Leistung, geringer Ertrag
Der Kommentar von Sportredaktor Fabian Ruch zum ersten Punktgewinn der Young Boys in der Champions League.
Die Young Boys haben sich den ersten Punkt der Vereinsgeschichte in der Champions League mit einer guten, in der zweiten Halbzeit sogar sehr starken Leistung verdient. Und ihre aufstrebenden Fussballer wie Kevin Mbabu, Djibril Sow, Roger Assalé, Christian Fassnacht und Sandro Lauper lieferten im bedeutendsten Clubwettbewerb der Welt überzeugende Bewerbungsspiele ab. Ihre mutigen Darbietungen sind von den Vereinen aus Topligen bestimmt mit Interesse registriert worden.
Wenn man streng sein will mit YB, darf man aber auch festhalten: Das 1:1 gegen Valencia ist gemessen am hohen Aufwand ein zu geringer Ertrag. Es wäre noch mehr möglich gewesen, angesichts der deutlichen Überlegenheit, mehreren hochkarätigen Torchancen sowie 17:8-Schüssen.
Die Young Boys besitzen jedenfalls trotz gelungenem Vortrag gegen Valencia weiter Steigerungspotenzial. Insbesondere bezüglich Effizienz. Es ist Pech, wenn Sékou Sanogos Kopfball an den Innenpfosten abgelenkt wird. Aber es ist eben auf diesem hohen Niveau nicht nur fehlendes Glück, wenn Bälle das Tor um Zentimeter verfehlen. Valencia gab am Dienstagabend zwei Schüsse aufs Tor ab, einer davon war gefährlich – und landete gleich im Netz.
YB reüssierte nur mit einem Elfmeter. Die Berner haben jedoch eindrücklich Argumente vorgetragen, in der Champions League ein Stolperstein für die Favoriten sein zu können. Bemerkenswert ist die Lernfähigkeit der Mannschaft, denn am Dienstagabend war der Schweizer Meister viel kompakter organisiert und weniger unbedarft im Defensivverhalten als in den ersten Begegnungen der Sternenliga. Gewiss: Valencia ist schwächer als Manchester United und Juventus. Aber den Young Boys ist zuzutrauen, dem ersten Punkt und dem ersten Tor weitere folgen zu lassen. https://www.bernerzeitung.ch/sport/uefa ... y/27901408
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 24. Oktober 2018, 08:11 |
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24.10.2018  Zitat: Der Beste holte den Penalty raus
Das sind die YB-Noten zum Valencia-Remis
Die Berner Young Boys holen den ersten Punkt in der Champions League! Aber wer überzeugte beim 1:1 gegen Valencia und wer nicht? Klicken Sie sich durch die Noten! https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 16494.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 24. Oktober 2018, 12:24 |
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24.10.2018  Zitat: «Wir sind sehr verärgert»
Spanier stinksauer nach Glückspunkt gegen YB
Das Remis gegen YB ist für Valencia nur schwer verdaulich. «Wir sind verärgert», fasst Superstar Rodrigo die Stimmung bei den Spaniern zusammen.
Lange warten die Journalisten in der Mixed Zone im Stade de Suisse vergeblich auf einen Valencia-Star. Nach dem enttäuschenden 1:1 gegen YB hat kein Spanier Lust, ein paar Worte zu wechseln. Schnell verschwinden sie nach der Dusche im Car.
Dann aber steht plötzlich Rodrigo da. Valencias Superstar schlechthin. Schmächtig ist er, und er wirkt zurückhaltend. Dann aber fängt er an: «Wir waren nicht auf der Höhe», analysiert er auf Spanisch das Champions-League-Spiel gegen den Schweizer Meister ins BLICK-Mikrofon. «Die erste Halbzeit war gut. Aber in Durchgang zwei kamen wir nicht ins Spiel. Dann haben wir dem Gegner das geliefert, was er brauchte: einen Penalty.»
Rodrigos Miene wird ernster. «Das ist natürlich sehr schade. Darüber sind wir verärgert – und können natürlich nicht zufrieden sein», so der 27-jährige Natistürmer Spaninens. Vor allem die zweite Hälfte macht ihm zu schaffen. «Für diese 45 Minuten gibt es keine Rechtfertigung.»
«So etwas habe ich noch nie erlebt»
Valencia befindet sich in einer Krise. In der Liga haben die Spanier erst eine Partie gewonnen. In der Königsklasse noch keine. Wettbewerbsübergreifend war das 1:1 in Bern bereits das neunte Unentschieden. Rodrigo: «Es ist aussergewöhnlich, dass wir so viel Remis spielen. So eine Situation habe ich bisher noch nie erlebt.»
Doch er sieht auch Positives: «Wir sind mehrheitlich näher am Sieg als der Gegner. Meiner Meinung nach funktioniert das Team. Aber klar: Niemand ist zufrieden mit der bisherigen Saison.»
Kommenden Samstag ist Valencia zu Gast bei Athletic Bilbao. Saisonsieg Nummer zwei soll eingefahren werden. «Wir müssen an uns arbeiten. Das ist das, was man immer sagt, aber es gibt nichts anderes», sagt Rodrigo, verabschiedet sich und steigt zu seinen Teamkollegen in den Car ein. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 17128.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 24. Oktober 2018, 12:29 |
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24.10.2018  Zitat: «Die Young Boys haben Valencia eine Lektion in Ehrgefühl, Stolz und Wille erteilt»
Die Schweizer Medien würdigen die Leistung der Young Boys in der Champions-League-Partie gegen Valencia, schreiben aber auch von einem verpassten Coup. Die spanischen Zeitungen kritisieren den FC Valencia.
Das erste Tor und der erste Punktgewinn in der Champions League: Für die Berner Young Boys ist das 1:1 zu Hause gegen den FC Valencia historisch. Nach einem 0:1-Rückstand reichte es nur knapp nicht zu einem Berner Sieg. In der 88. Minute lenkte Valencias Torhüter Neto den Kopfball von Sekou Sanogo an den Pfosten. Dies war die beste, aber nicht die einzige gute YB-Chance in der Schlussphase des Spieles.
Der «Tages-Anzeiger» titelt deshalb «Zentimeter am Sieg vorbei» und fasst die Berner Gemütslage nach dem Spiel am Dienstagabend zusammen:
«Und so bleibt YB nach dem dritten Gruppenspiel in der Champions League gegen Valencia die Genugtuung, dank einer sehr überzeugenden Darbietung in der zweiten Halbzeit den ersten Punkt gewonnen zu haben. Aber eben auch die Erkenntnis, gegen einen überraschend biederen, anfälligen Gegner die Chance zum Coup verpasst zu haben.» – «Tages-Anzeiger»
«Ein zu geringer Ertrag» Auch andere nationale Medien loben YB für die Leistung in der zweiten Halbzeit und hätten die Berner als verdiente Sieger gesehen. Die «Berner Zeitung» kommentiert das Spiel vom Dienstag mit «Starke Leistung, geringer Ertrag» und schreibt:
«Wenn man streng sein will mit YB, darf man aber auch festhalten: Das 1:1 gegen Valencia ist gemessen am hohen Aufwand ein zu geringer Ertrag. Es wäre noch mehr möglich gewesen, angesichts der deutlichen Überlegenheit, mehreren hochkarätigen Torchancen sowie 17:8-Schüssen.» – «Berner Zeitung»
Die welsche Zeitung «Le Matin» traut YB einen internationalen Coup zu, wie es in der Schweiz bisher nur der FC Basel geschafft hat. Grund dafür sei die überzeugende Leistung der Berner:
«Die Young Boys spielten in der ersten Halbzeit mit Intelligenz, in der zweiten mit Furor und Leidenschaft [. . .]. Auch wenn sich Valencia in dieser Saison schwertut, zählt der spanische Verein weiterhin zu den besten Mannschaften Spaniens und Europas. Dass sich Daniel Parejo und seine Mitspieler in der zweiten Halbzeit am Dienstag abgemüht haben, unterstreicht die Qualität des Spieles des Schweizer Meisters.» – «Le Matin» (französisch)
«Young Boys hätten den Sieg verdient» Die spanischen Medien sind sich ebenfalls einig: Der FC Valencia ist nach der Leistung in den zweiten 45 Minuten mit einem Punkt gut bedient. «Valencia am Rande der Lächerlichkeit in der Schweiz», schreibt die spanische Sportzeitung «Superdeporte».
«Die Young Boys waren das bessere Team in der zweiten Halbzeit und hätten es verdient zu gewinnen. Sie gewannen Zweikämpfe und haben mehr Intensität auf den Platz gebracht. So grausam. Das ist die traurige Realität Valencias.» – «Superdeporte» (spanisch)
Die Sportzeitung aus Madrid, «As», sieht den FC Valencia als «nicht gross genug für die Champions» und ehrt damit die Young Boys und deren Leistung.
«Die Young Boys, ein Team, welches in Spanien im besten Fall im Mittelfeld der Tabelle wandeln würde, haben Valencia eine Lektion in Ehrgefühl, Stolz und Willen erteilt.» – «As» (spanisch)
Geschichte geschrieben
YB erzielte am Dienstagabend das erste Tor in der Champions League durch Guillaume Hoarau. Der Stürmer war aber nicht der Einzige an diesem Abend, der Geschichte schrieb: Weil der YB-Torhüter David von Ballmoos wegen einer Gehirnerschütterung ausfiel, kam Marco Wölfli zum Einsatz und stellte bei seinem Champions-League-Debüt einen Schweizer Rekord auf: Er ist mit seinen 36 Jahren der älteste Schweizer Spieler, der je in der Champions League auflief. https://www.nzz.ch/sport/die-young-boys ... ld.1430659
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 24. Oktober 2018, 17:04 |
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24.10.2018  Zitat: Spanier zerreissen Valencia in der Luft
YB-Trainer Seoane übersetzt sich gleich selber
Gut gelaunt? Ja. Enttäuscht? Auch das war er. Auf jeden Fall hatte Gerry Seoane an der Pressekonferenz nach dem Spiel die Lacher auf seiner Seite. Mehrmals.
Kontrolliert. Zurückhaltend. So kennt man den YB-Übungsleiter von den Liga-Spielen. Gegen Valencia, die Mannschaft aus dem Land seiner Vorfahren, war vieles anders. Irgendwann musste auch der Kaugummi dran glauben, als seine Spieler in der Euphorie der starken Schlussphase übermütig zu werden drohten. Wild fuchtelnd dirigierte Seoane seine Jungs. «Wenn Spieler eingewechselt werden, die unbedingt nach vorne gehen wollen, dann ist das ja okay. Aber der Matchplan sah vor, kein Tor zu erhalten. Gegen solch einen Gegner braucht es einen kleinen Fehler und schon wirst du bestraft. Deshalb habe ich meine Energie auch hineingebracht, um die Spieler zu pushen, darauf achtzugeben.»
Es war nicht das erste Mal, dass Seoane verbal mitspielte. Das hatte er schon beim vierten Offiziellen gemacht, nach dem Penaltyentscheid. Was war denn der Inhalt dieses Gesprächs? «Das war kein Gespräch, sondern ein Monolog meinerseits. Ich sagte ihm, dass man da durchaus Gelb zeigen könnte. Doch er antwortete einfach nicht… Er gab mir einzig den Befehl, mich wieder in die Coaching-Zone zurückzuziehen.»
Und das alles übersetzte das Sprachgenie an der Pressekonferenz dann auch gleich in seine zweite Muttersprache. Der Dolmetscher hatte sich schon am Vortag daran gewöhnt, überflüssig zu sein, wenn Seoane spricht.
Das war er ganz und gar nicht bei Valencia-Trainer Marcelino. Der redete und redete und würde wohl heute noch reden, wenn sein Team nicht irgendwann hätte ins Hotel zurückkehren müssen. Der bemitleidenswerte Dolmetscher nahm lächelnd den Weg des Shortcuts und lieferte eine Kurzzusammenfassung des brasilianischen Wortschwalls, mit welchem Marcelino ohnehin drei Mal sagte, dass er den Leistungsabfall seiner Mannschaft in Halbzeit zwei nicht verstanden und noch nie erlebt habe, dass eine Mannschaft nach zwölf Spielen neun Mal unentschieden gespielt habe.
Auch nicht verstanden haben die spanischen Medien den Auftritt von Valencia bei den kleinen Young Boys. «As» schrieb, dass YB - ein Team, das im besten der Fälle in der Primera Division im Mittelfeld wandeln würde - Valencia eine Lektion in Anstand, Stolz und Wille erteilt habe: «Die zweite Halbzeit bestritten die Weissschwarzen wie einen Spaziergang in einer Sommernacht. Nur dank Neto und dem Pfosten gewann YB nicht.» Superdeporte schrieb: «Valencia streifte das Lächerliche!» El-Levante: «Das Bild, das Valencia abgab, war miserabel.» https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 18053.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 25. Oktober 2018, 08:21 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.10.2018  Zitat: Gewinner auch ohne Sieg
YB ist in der Champions League angekommen. Beim 1:1 gegen Valencia haben sich einige Spieler für höhere Aufgaben empfohlen, auch Trainer Gerardo Seoane ist ein Sieger dieser Wochen.
Die Young Boys fühlten sich am späten Dienstagabend nach dem 1:1 gegen Valencia ein wenig wie kleine Kinder am Weihnachtsfest. Das Geschenk ist ganz schön und richtig hübsch verpackt mit Schleife rundherum, man hatte es sich sehr gewünscht. Doch da ist eben das noch etwas grössere Paket nebenan für jemand anderes. Der erste Punkt und das erste Tor der Clubhistorie in der Champions League sind prägende Ereignisse, YB hätte das Heimspiel gegen den kriselnden, erstaunlich harmlosen spanischen Topverein jedoch gewinnen müssen.
Von gemischten Gefühlen sprach Captain Steve von Bergen, Trainer Gerardo Seoane meinte: «Wir dürfen stolz sein, weil wir unseren Matchplan über weite Strecken umgesetzt haben. Aber mit etwas mehr Wettkampfglück und kühlem Kopf im richtigen Moment wäre noch mehr möglich gewesen.»
Der Punktgewinn ist für YB wertvoll, weil sich bei einer dritten Niederlage de suite wohl eine Art Champions-League-Blues eingestellt hätte. Abgewendet worden ist zudem die Gefahr, Mitglied im gar nicht so exklusiven 0-Punkte-Club zu werden – schon 18 Teams blieben in der Königsklasse ohne Zähler.
Valencia nun unter Druck
In den Rückblick auf 2018 aber wird der 23. Oktober nicht als jener Tag mit der grössten Bescherung für die Young Boys eingehen. Es gab Ende April das 2:1 gegen Luzern als letzten, emotionalen Schritt zur ersten Meisterschaft seit 1986, man erinnert sich an die Übergabe des Pokals nach dem Spiel gegen Lugano im Frühling, den Einzug in die Champions League in Zagreb im Sommer, das 7:1 gegen Basel im Herbst.
Noch bleiben YB drei Partien in der Sternenliga, um dieses Jahr zu krönen. Die zwei vermutlich einfachsten Spiele, im Stade de Suisse gegen Manchester United (0:3) sowie Valencia, aber sind absolviert. In den Auswärtsspielen im November bei diesen Teams wird es darum gehen, nicht den Anschluss an Rang 3 (oder gar Rang 2) zu verlieren – zuerst in Valencia, wenn der Gegner unter erheblichem Druck stehen und kaum noch einmal so defensiv agieren wird.
Wie kleine Kinder unternahmen diese Young Boys ja zuweilen mit grossen Augen erste Schritte in der Champions League. Am Dienstag sind sie aufrecht angekommen. Sie verteidigten besser, konzentrierter, solidarischer als bei den Niederlagen gegen Manchester United und bei Juventus, agierten «im Block gegen den Ball», wie Seoane sagte, und dominierten Valencia phasenweise total.
Gerardo Seoane hinterliess auch eine Woche vor seinem 40. Geburtstag einen ausgezeichneten Eindruck.
«Ich habe ausser dem Gegentor fast keine klare Chance des Gegners gesehen», sagte Seoane. In der Pause ordnete er ein paar taktische Retuschen an, YB stand höher, der lauffreudige, wirblige Stürmer Roger Assalé riss mit klugen Laufwegen Löcher in Valencias Abwehr und wich immer wieder auf die Flügel aus. Auch andere, vorab Kevin Mbabu und Djibril Sow, aber auch Sandro Lauper und der nahezu fehlerlose Altmeister von Bergen gefielen.
Der Aufstieg des Trainers
Ein Sieger dieser Wochen ist ganz sicher auch Gerardo Seoane. Der Jungtrainer gewinnt konsequent an Profil und hinterliess auch am Dienstag – eine Woche vor seinem 40. Geburtstag – einen ausgezeichneten Eindruck. Seine Entwicklung 2018 vom Trainer im Amateurbereich im Nachwuchs Luzerns zum Coach in der Champions League gestaltet sich immer spektakulärer.
Seoane stellt die Mannschaft meistens smart ein und auf, wechselt oft angemessen, ist stets ruhig und ausgeglichen. Faszinierend ist, wie er mehrsprachig Auskunft gibt, mühelos von Deutsch auf Französisch, Spanisch, Italienisch, Englisch wechselt, sich an der Seitenlinie wie auf Pressekonferenzen souverän präsentiert. Und egal in welcher Sprache, entscheidend ist für den gebürtigen Spanier ohnehin das Auftreten: «Ich kann mich auch über eine starke Leistung von uns freuen, wenn wir in Rückstand liegen.»
Nun muss es dem Coach gelingen, den Fokus der Equipe wieder auf das Alltagsgeschäft zu richten: Super League am Samstag zu Hause gegen Sion, Cup am Mittwoch beim drittklassigen Nyon, danach innerhalb einer Woche weitere Auswärtsspiele bei GC, in Valencia sowie in St. Gallen. Es gilt, den Ausnahmestatus in der Liga zu zementieren sowie im Pokal eine weitere Pflichtaufgabe zu erfüllen.
Punkt ist eine Million wert
In der Champions League wiederum wird YB bekanntlich Gesamteinnahmen von ungefähr 30 Millionen Franken generieren, das Remis gegen Valencia ist rund eine Million wert. Der von Valencias Torhüter Neto brillant an den Innenpfosten abgelenkte Kopfball Sékou Sanogos in der 86. Minute kostete die Young Boys so betrachtet etwa zwei Millionen Franken, da die Uefa-Prämie für einen Sieg etwas mehr als drei Millionen beträgt. Deutlich mehr als 30 Millionen, diese Prognose ist nicht riskant, wird YB in den nächsten Monaten und Jahren zudem durch Verkäufe seiner vielen umworbenen Akteure in Topligen einnehmen.
Vorerst aber warten 2018 in den letzten zwei Monaten weitere interessante Veranstaltungen auf Club, Spieler und Anhänger – mit dem Besuch von Ausnahmekönner Cristiano Ronaldo, dem für viele besten Fussballer der Welt, Mitte Dezember in Bern als Höhepunkt. Dieses Heimspiel gegen Juventus wird zum Abschluss der Champions-League-Gruppenphase kurz vor Weihnachten wie ein riesengrosses Abschiedsgeschenk für die Young Boys in einem für sie längst famosen Jahr sein. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/16256891
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 25. Oktober 2018, 08:25 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.10.2018  Zitat: Hoarau nach erstem Berner CL-Treffer
«Um von Geschichte zu sprechen, ist es noch zu früh»
Einmal mehr ist es Guillaume Hoarau, der YB-Geschichte schreibt. Dennoch findet das erste Champions-League-Tor der Geschichte jetzt keinen Eingang ins YB-Museum.
Cool, wie er ist, versenkt AirFrance den Elfer. Hoch konzentriert. Cool, wie er ist, jubelt er danach. Kurz befreit, dann reisst er doch noch die Arme mit gestreckten Zeigefingern in die Luft, was er selten macht. Es ist das äussere Zeichen der Bedeutung dieses Tores. Küsschen gibt’s erst am Schluss des Jubels, als ihn die Kollegen eingeholt haben. Ein Tor für die YB-Annalen. Was bedeutet es für ihn?
«Um von Geschichte zu sprechen, ist es noch zu früh», sagt der Mann von der Ferieninsel La Réunion. «Schade nur, dass wir nicht mit einem Sieg noch grössere Schlagzeilen geschrieben haben. Für meinen Sohn, der am Spiel war, ist es aber schon cool, das am Mittwoch in den Zeitungen zu sehen…»
Noch nicht im YB-Museum
Ins YB-Museum schafft es Hoarau dennoch nicht. Genauer: noch nicht! Kurator Charly Beuret: «Das Museum ist Zeuge der Vergangenheit. Hoarau aber ist die Gegenwart. Solange er noch aktiv ist, findet er nicht Eingang ins Museum.» Nicht mal der Schuh, mit welchem der YB-Topskorer den Penalty verwandelt hat? Beuret: «Wir haben schon viele Schuhe im Museum. Aber klar wird Hoarau ein Denkmal erhalten. Aber erst, wenn er nicht mehr aktiv ist!»
Zumal, so Beuret weiter, es ja nicht das erste Tor dieser Preisklasse eines YBlers gewesen sei. «Im Meistercup hat Geni Meier auch das eine oder andere wichtige Tor geschossen. Vor allem 1959, als YB den Halbfinal erreichte. Auch wenn das nicht mit heute vergleichbar ist.» https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 20302.html
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