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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 24. August 2016, 14:19 |
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24.08.2016 Zitat: Gladbach-Raffael warnt vor YB-Rückspiel
«Verteidigen können wir nicht»
YB auf die leichte Schulter nehmen? Nicht bei der Borussia. Bei den Fohlen läuten im Vorfeld des Rückspiels alle Alarmglocken.
3:1. Da kann man sich doch auch mal zurücklehnen und der Dinge harren, die da kommen. Doch Gladbach denkt nicht mal ansatzweise daran. Raffael zum Beispiel sagt klar: «Wir müssen mit derselben Einstellung und Konzentration an die Sache herangehen. Dann kann und wird auch nichts mehr schief gehen.» Und das Ziel soll mit der üblichen offensiven Spielweise erreicht werden. Der Ex-FCZler: «Nur verteidigen können wir nicht. Wir wollen immer offensiv spielen und Tore schiessen.»
Raffael ist nicht der einzige, der vor YB warnt. Auch Weltmeister Christoph Kramer tut das: «Im Hinspiel hat man gesehen, dass die Berner nahe dran waren in der zweiten Halbzeit. Das Ding ist noch lange nicht gegessen.» Auch bei Sportchef Max Eberl läuten die Alarmglocken: «Wir müssen auf der Hut sein.» Tony Jantschke formuliert es so: «Wir müssen hellwach sein.»
Hintergrund für die grosse Fohlen-Vorsicht ist die Champions-League-Qualifikation 2012. Damals gewann Dynamo Kiew im Borussia-Park 3:1 – wie die Borussen in Bern Doch Gladbach war im Rückspiel in der Ukraine beim 2:1-Sieg der Verlängerung und einem möglichen Weiterkommen sehr, sehr nah. Auch YB-Trainer Adi Hütter kennt diese Story. Was er dazu sagt? Im Video. http://www.blick.ch/sport/fussball/cham ... 12437.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 24. August 2016, 14:22 |
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24.08.2016 Zitat: «Eine Katastrophe für den Schweizer Fussball»
Vor dem Spiel in den Playoffs der Champions League gegen YB spricht Gladbachs Star Raffael über Xhaka, Sommer, Favre, Sadiku und seine grosse alte Liebe.
Raffael, nach dem 3:1-Sieg in Bern müsste das Rückspiel eigentlich nur noch Formsache sein für Gladbach. Ist das so? So denken wir nicht. Trotz dem Auswärtssieg gibt es im heutigen Fussball keine einfachen Spiele, vor allem nicht auf diesem Niveau. Wir müssen topkonzentriert zur Sache gehen.
Und wenn nicht: Was macht dann das Spiel immer noch so gefährlich für Gladbach? Die Young Boys sind nicht zu unterschätzen, sie haben immerhin Schachtar Donezk rausgeworfen und im zweiten Spiel einen Zweitore-Rückstand aufgeholt. YB hat eine sehr gefährliche Mannschaft, besonders in der Offensive mit Sulejmani und Hoarau.
Haben Sie YB nach dem Sieg über Donezk nicht doch stärker erwartet? Das Spiel stand lange auf der Kippe und hätte auch unentschieden oder mit einem knappen Sieg von YB ausfallen können. Zum Glück haben wir noch zwei schnelle Tore hintereinander geschossen. (lacht)
Sie haben in Bern zwei Tore erzielt. Was für Erinnerungen aus Ihrer Zeit in der Schweiz haben Sie sonst noch an YB? Haben Sie gegen YB nicht immer regelmässig Tore erzielt? Der eine Treffer wurde mir im Nachhinein, weil er von Rochat abgefälscht wurde, noch aberkannt. Aber egal, wie häufig ich treffe, ich spiele einfach gerne Fussball und nebst den Teams aus der Bundesliga kenne ich den Schweizer Fussball halt am besten. Gegen die Young Boys habe ich besonders im August sehr häufig getroffen, mittlerweile fünfmal in sechs Spielen! Das ist etwas kurios, freut mich aber natürlich umso mehr. Meine Agentur hat mir vor kurzem einen Zusammenschnitt meiner besten Szenen gegen YB geliefert und da konnte ich meine Tore und alle gelungenen Aktionen, Dribblings und Finten nochmals bewundern. Das war sehr schön.
Denken Sie, dass sich YB in der Bundesliga halten könnte und in welchen Regionen? Das ist sehr schwierig zu sagen, weil ich den Fussball in der Super League aufgrund der Distanz nicht mehr gut einschätzen kann und jetzt auch eine neue Bundesliga-Saison vor der Türe steht, bei der wiederum vieles möglich ist. YB deshalb da irgendwo fix zu platzieren, ist aktuell schier unmöglich.
Was ist der grösste Unterschied zwischen dem Schweizer Fussball und dem deutschen? Der Fussball in der Schweiz hat sich, so glaube ich, schon stark gemacht und die Liga scheint auch, was den Fussball an und für sich betrifft, attraktiver geworden zu sein. Aber in Deutschland ist das Ganze noch eine Spur anspruchsvoller; hier musst du von der ersten bis zur letzten Minute Vollgas geben und immer aufmerksam sein.
Wie sehr, und wenn überhaupt, haben Sie mit Ihrem ehemaligen Club FCZ mitgelitten, als sie vom Abstieg erfahren haben? Es hat mich schon sehr stark mitgenommen, immerhin habe ich zweieinhalb Jahr beim FCZ gespielt und viele schöne Erinnerungen mitnehmen können.
Was bedeutet der Abstieg des FCZ für den Schweizer Fussball allgemein? Das war eine Katastrophe. Zürich hat einen so tollen Namen im Schweizer Fussball und die Mannschaft hatte es nicht verdient, abzusteigen. Der Stellenwert des Clubs in der Schweiz ist so hoch, eine Super League ohne FC Zürich ist eine traurige Angelegenheit.
Was haben Sie persönlich dem FCZ zu verdanken? Welche Erinnerungen haben Sie an diesen Club? Der Club hat mich auf der Landkarte des europäischen Spitzenfussballs bekannt gemacht. Wir konnten tolle Erfolge feiern – ich kam zum amtierenden Cupsieger und bin dann mit der Mannschaft zweimal Meister geworden. Ich denke gerne an die Zeit zurück. Und neben mir haben viele andere talentierte Spieler der damaligen 1. Mannschaft den Sprung ins Ausland geschafft.
Sie gehören der gleichen Agentur an wie FCZ-Torjäger Armando Sadiku. Denken Sie, dass sich dieser im Ausland durchsetzen könnte nach der tollen EM, die er gespielt hat? Ich konnte ihn ein wenig während der EM beobachten, da hat er mir schon Eindruck gemacht, und das nicht nur wegen des Siegestors für Albanien gegen Rumänien. Er ist physisch präsent, schnell, willensstark, bietet sich ungemein gerne an. Dazu lauert er vorne gerne auf seine Chance und hat einen ausgezeichneten Torriecher. Er könnte sicher in einer europäischen Topliga mithalten.
Inwiefern verfolgen Sie den Schweizer Fussball noch? Nur noch selten, meistens schaue ich dann im Internet die Resultate vom FC Zürich und vom FC Chiasso nach.
Können Sie sich irgendwann eine Rückkehr in den Schweizer Fussball vorstellen? Mein Vertrag hier läuft nach der Verlängerung diesen Sommer bis 2019. Solange ich topfit bin, möchte ich mich weiterhin in einer Topliga beweisen und bei Mönchengladbach fühle ich mich zusammen mit meiner Familie auch sehr wohl, da muss ich in den nächsten paar Jahren nichts daran ändern.
Der Bundesligastart steht vor der Türe. Was wollen Sie mit Gladbach in dieser Saison für eine Rolle spielen? Das Hauptziel wird schon sein, den Schlussrang von letzter Saison bzw. die Endresultate der letzten drei Jahre zu bestätigen und wiederum europäisch spielen zu können, am liebsten natürlich wieder in der Champions League, weil du da halt auf viel mehr Meisterteams und Topspieler treffen kannst. Aber auch die Teilnahme an der Europa League wäre für Borussia ein grossartiger Erfolg.
Wer sind für Sie die Topfavoriten auf den Titel? Ganz klar Bayern München.
Kommt es wieder zu einem Alleingang der Bayern? Natürlich ist das, bevor überhaupt einmal ein Ball gespielt wurde, schwierig zu sagen. Aber mein Gefühl sagt mir, dass auch diese Saison nur sehr schwer an den Bayern vorbeizukommen ist. Teams wie Dortmund, Leverkusen oder Mönchengladbach haben da nur Aussenseiterchancen, aber wiederum gilt: Im Fussball ist vieles möglich – das hat Leicester City in England gezeigt.
Trifft es zu, dass die Bayern Ihr Lieblingsgegner sind? Immerhin haben Sie in München beim 2:0-Sieg noch unter Lucien Favre einmal beide Tore erzielt und auch sonst immer gut gespielt. Ich glaube, für jedes der anderen 17 Teams in der Bundesliga ist es eine besondere Herausforderung, gegen die Bayern bestehen zu wollen. Und wenn man wie wir mit Mönchengladbach in München gegen eine Mannschaft bestehend aus lauter Weltklassespielern gewinnen können, so ist das persönlich eine Riesenfreude. Und es gibt den anderen Clubs die Zuversicht, dass die Bayern auch in der Allianz-Arena zu packen sind.
Damals gab es offenbar grosse Reaktionen in Brasilien. Wie wurde darüber von Ihrem Spiel in München berichtet? Mamma mia, das war unglaublich. (lacht) Im Anschluss an den Auswärtssieg konnte ich mich vor Interviews kaum retten, jeden Tag war was Neues auf dem Tisch. Nicht nur die brasilianischen Medien haben Interesse gezeigt, auch aus Portugal gabs viele Anfragen.
Wie sehr vermissen Sie Granit Xhaka, wenn überhaupt? Am Anfang haben wir uns schon gefragt, wie das ohne unseren bisherigen Kapitän funktionieren soll. Aber mittlerweile bin ich der Überzeugung, dass unser Team, sei es jetzt durch die bestehenden Mitspieler oder durch die Neuzugänge, den Ausfall kompensieren kann. Ich denke, wir sind durch den Abgang von Granit Xhaka als Mannschaft noch stärker zusammengewachsen.
Was trauen Sie Xhaka in England beim FC Arsenal zu? Er hat alle Qualitäten, um auch in der Premier League bestehen zu können. Er ist physisch und psychisch stark, hat ein super Auge für den Mitspieler und das Auge für den entscheidenden Pass. Er ist ein guter Typ, ein guter Spieler. Ich freue mich für ihn über den Wechsel und drücke ihm die Daumen, dass er es auch bei Arsenal schafft.
Xhaka kostete 45 Millionen Euro, Sane 55 Millionen Euro, Higuain 90 Millionen und Pogba ging jetzt für 120 Millionen zu Manchester United. Was sagen Sie zu den eskalierenden Summen? Auf den ersten Blick sind die Summen schon wahnsinnig. Ich weiss wirklich nicht, ob die Spieler das wirklich wert sind.
Und kann ein Fussballer überhaupt so viel wert sein? Na ja, andersrum betrachtet, kann man ja auch sagen, dass wenn der Verein europäisch gut mitspielt, Teile der Kosten oder viele Kosten zum Beispiel durch die Teilnahme an europäischen Wettbewerben oder durch Europa-League- oder Champions-League-Siegprämien und Titelgewinne ausgeglichen werden können.
Wenn Sie ein Ranking der bestern Torhüter der Welt erstellen müssten, auf welcher Position würde da Goalie Yann Sommer liegen? Für mich ist er einer der zehn besten Torhüter der Welt. Er verfügt über ein super Stellungsspiel, ist mit den Füssen sehr wendig und zeigt unglaubliche Reaktionen. Er ist gerade mal 27 Jahre alt – stellen Sie sich vor, wie gut er dann in einigen Jahren erst sein kann! Torhüter erreichen ihr bestes Potenzial ja meist gegen die 30.
Wie weit ist Josip Drmic nach seiner Verletzung. Was trauen Sie ihm noch zu? Er ist mit der Genesung auf einem sehr guten Weg und ich wünsche ihm, dass er schon bald wieder bei uns mittrainieren und dann auch auf dem Platz stehen kann. In seinem Alter steckt man eine solche Verletzung auch noch schneller weg. Josip ist ein super Stürmer, der uns vorne eine zusätzliche Option im Angriff bietet. Und das ist immer von Vorteil.
Was halten Sie von den beiden anderen Schweizern Elvedi und Sow? Was trauen Sie diesen noch zu? Oh, die sind noch so jung und schon so talentiert. Die werden uns noch viel Freude bereiten.
Wie sehr spielt der miserable Saisonstart der vergangenen Spielzeit in den Köpfen der Spieler noch eine Rolle? Hätte Gladbach ohne diesen verpatzten Start nicht sogar die Bayern ernsthaft angreifen können? Letzte Saison ist abgehakt, daran denke ich nicht mehr. Wir schauen nach vorne und freuen uns auf die neue Bundesliga-Saison.
Haben Sie noch Kontakt zu Ihrem Mentor Lucien Favre, der damals seinen Rücktritt erklärte? Ja, allerdings nur sporadisch. Wir telefonieren so etwa alle drei Monate einmal (lacht), meistens will er von mir wissen, wies mir geht und was ich so mache.
Obwohl Sie in Deutschland, in der Weltmeisterliga, eine grosse Nummer sind, haben Sie noch kein einziges Länderspiel für Brasilien gemacht. Wie sehr schmerzt sie das in Ihrem Stolz? Haben Sie überhaupt eine Erklärung dafür? Darüber bin ich nicht traurig – man muss auch sehen, was da alles an Talenten in der Seleção spielt und welche tollen Nachwuchsspieler wir jedes Jahr haben. Brasilien ist einfach ein riesiges Land und kann ständig ausgezeichnete Spieler nach vorne bringen, da ist es schon von Anfang an schwer, reinzukommen. Für mich und für viele andere Brasilianer. Ich selber bin glücklich, dass ich mit Mönchengladbach regelmässig auf einem hohen Level spielen kann; mein Club hat erste Priorität.
Hoffen Sie nach wie vor auf einen Einsatz mit der Seleção? Nun, die Hoffnung stirbt zuletzt. (lacht) Ich bin jetzt 31 Jahre alt und ich weiss nicht, ob ich dem Anforderungsprofil entspreche, da sich die Seleção schon eher aus jungen Spielern zusammensetzt. Aber falls ich ein Aufgebot erhalten sollte, dann würde ich mich sehr darüber freuen. Vielleicht kann die Mannschaft in naher Zukunft ja noch einen erfahrenen Kopf zusätzlich gut gebrauchen… http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ei ... y/11448960
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 24. August 2016, 14:24 |
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24.08.2016 Zitat: «Wunderwuzzi» Hütter erreicht mit YB die Champions League
Exklusive Vorschau auf das Playoff-Rückspiel zwischen Gladbach und den Young Boys am Mittwochabend. So realisiert YB den Sprung in die Champions League.
Den Young Boys gelingt am Mittwoch im Borussia-Park eine Sensation, die zu einem festen Begriff im Fussballslang wird: «Weltwunder von Mönchengladbach!» Und so treten die Protagonisten heute auf, damit es YB schafft, den 1:3-Rückstand aus dem Hinspiel der Champions-League-Playoffs noch zu drehen. Der Gast aus der Schweiz siegt 3:1 und verwandelt im Elfmeterschiessen alle Versuche, während die Gladbacher zweimal scheitern. Die Berner Zeitung verteilt am Donnerstag allen Akteuren die Note 6.
Yvon Mvogo Der Goalie spielt wie in den zwei Partien gegen Schachtar Donezk eine Runde zuvor überragend. Er lässt sich nur einmal durch Raffael bezwingen – und wird im Elfmeterschiessen erneut zum Berner Superhelden. Er pariert die Versuche von Lars Stindl und Christoph Kramer. Die «Bild»-Zeitung titelt am Donnerstag: «Mvogo, der neue Torhüter-Titan!». Und das Fachblatt «Kicker» beziffert Mvogos Marktwert auf mindestens 20 Millionen Euro.
Scott Sutter Hinten rechts erneut mit einer überzeugenden Vorstellung. Lässt defensiv nichts zu, bereitet vorne mit einer tollen Flanke das erste YB-Tor vor. Kann am Donnerstag kaum aus dem Bett aufstehen vor Schmerzen.
Steve von Bergen Der zuletzt verletzt gewesene Captain stabilisiert die Abwehr, hält 120 Minuten durch und ist der stärkste Verteidiger auf dem Platz.
Alain Rochat Überraschend spielt auch der angeschlagen gewesene Routinier, während Milan Vilotic und Grégory Wüthrich auf der Bank sitzen. Wie im Rückspiel gegen Donezk gelingt Rochat eine kaum für möglich gehaltene Leistung. Der Routinier wird zwar früh verwarnt, bestätigt dann aber seine Fähigkeiten im Aufbauspiel.
Jan Lecjaks Spielt als Linksverteidiger derart druckvoll und schwungvoll, dass es YB-Sportchef Fredy Bickel noch im August gelingt, den Tschechen für einige Millionen Franken Ablösesumme ins Ausland zu verkaufen.
Leonardo Bertone Der Vorkämpfer tritt im zentralen Mittelfeld selbstbewusst und robust auf, einige halten ihn sogar für den «weissen Sékou Sanogo», derart dominant ist Bertone.
Denis Zakaria Mit einer sensationellen Vorstellung katapultiert sich der Youngster auf die Liste der grössten Talente des Weltfussballs. Beherrscht den Bereich zwischen den Strafräumen total. Verliert kaum einen Zweikampf, selten den Ball, nie die Übersicht – und nach dem Spiel nicht die Bodenhaftung. «Ich werde in diesem Sommer noch nicht zu einem Grossklub wechseln», sagt Zakaria, «ich freue mich auf die Champions League mit YB.» Und so lehnen die stolzen Vereinsbesitzer die 35-Millionen-Franken-Offerte Arsenals für Zakaria ab.
Yuya Kubo Im 4-2-3-1-System von YB spielt der junge Japaner am rechten Flügel. Er dribbelt seinen Gegenspieler Knoten in die Beine und wird nach dem Spiel mit RB Leipzig in Verbindung gebracht.
Yoric Ravet Darf als Spielmacher ran, weil er in der Form seines Lebens ist. Erzielt nach einer Flanke von Sutter früh das 0:1, trifft später kurz vor der Pause mit einem Elfmeter zum 0:2, ehe er in der 89. Minute das 1:3 durch den eingewechselten Thorsten Schick einleitet. Auch der Franzose erhält viele Angebote aus grossen Ligen.
Miralem Sulejmani Der Serbe ist abgezockt. Und holt mit einer Schwalbe den Elfmeter heraus, den Ravet souverän verwandelt. Zudem muss Gladbachs Goalie Yann Sommer wegen einer Roten Karte (Notbremsefoul) das Spielfeld verlassen. Fortan wird Sulejmani bei jedem Ballkontakt lautstark ausgepfiffen – er verwandelt seinen Penalty im Elfmeterschiessen dennoch eiskalt. Nach dem Spiel sagt er: «Meine Schwalbe war die Rache für das Abseitstor Gladbachs im Hinspiel.»
Michael Frey Rennt und ackert und kämpft und grätscht im Sturm, als würde es kein Morgen geben. Frey ist überall, zwischendurch küsst er das YB-Logo, er läuft heiss, joggt in der Pause der Verlängerung um den Platz, um die Betriebstemperatur zu halten – und ist an der Siegesfeier der Young Boys im Teamhotel weit nach Mitternacht immer noch ungeduscht im Dress und in Fussballschuhen unterwegs. Seine Gesangseinlage wird zum Youtube-Hit.
Thorsten Schick Kommt in der 78. Minute für Kubo. Ist gleich im Spiel, bringt YB mit seinem Tor zum 1:3 kurz vor Spielende in die Verlängerung.
Grégory Wüthrich Kommt in der 91. Minute für den rotgefährdeten Rochat. Gewinnt in der Verlängerung 100 Prozent seiner Zweikämpfe und alle acht Kopfballduelle. Erregt dadurch das Interesse von zahlreichen Premier-League-Vereinen.
Milan Gajic Kommt in der 120. Minute für Bertone. Wird als Elfmeterspezialist in den letzten Sekunden der Verlängerung eingewechselt und ist als fünfter Schütze vorgesehen. Muss gar nicht mehr antreten, nachdem Ravet, Sulejmani, Lecjaks und Frey sicher trafen und Mvogo zwei Gladbacher Versuche hielt. Ist nicht traurig deswegen.
Adi Hütter Der Österreicher ist der Baumeister des YB-Triumphs. Der Trainer stellt auf die 4-2-3-1-Formation mit Ravet im Zentrum um, behält im nervenaufreibenden Kampf in elektrisierender Ambiance die Ruhe, coacht clever, wechselt smart – und erhält danach gleich mehrere Bezeichnungen: «Tausendsassa» in Deutschland, «Siebesiech» in der Schweiz, «Wunderwuzzi» in Österreich. Könnte noch in der Nacht auf Donnerstag bei einem Bundesligisten unterschreiben, bleibt aber in Bern bei seinen «Buben».
Fredy Bickel Für den Sportchef ist es ein besonders schöner Abend. Die YB-Talente steigern ihren Marktwert beträchtlich, zudem darf er wegen der Champions-League-Millionen in diesem Sommer doch noch auf luxuriöse Einkaufstour gehen. Fussballer wie Haris Seferovic, Pirmin Schwegler und Josip Drmic (von Gladbach!) werden bei den Young Boys als Zugänge gehandelt.
Und so läuft das Spiel heute Abend: Gladbach – YB 1:3 (0:2), 2:4 im Elfmeterschiessen Tore: 8. Ravet (Sutter) 0:1. 44. Ravet (Foulpenalty; Sommer an Sulejmani) 0:2. 65. Raffael 1:2. 89. Schick (Ravet) 1:3. – Elfmeterschiessen: Ravet 0:1, Raffael 1:1, Sulejmani 1:2, Stindl verschiesst, Lecjaks 1:3, Vestergaard 2:3, Frey 2:4, Kramer verschiesst. – Bemerkungen: 44. Rote Karte Sommer Notbremsefoul an Sulejmani). 114. Gladbach-Trainer Schubert auf Tribüne verwiesen. http://www.bernerzeitung.ch/blogs-stand ... y/18750820
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 24. August 2016, 14:25 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.08.2016  Zitat: «Manchmal gibt es Wunderheilungen»
Gladbach-Trainer Schubert zweifelt am Hoarau-Out
Vor dem Champions-League-Knüller zwischen Mönchengladbach und YB sorgt Borussia-Trainer André Schubert für Kopfschütteln.
Am Samstag muss YB-Star Guillaume Hoarau beim 7:2 gegen Lausanne nach 21 Minuten vom Feld. Der Oberschenkel zwickt. Eine Verletzung, die er sich vielleicht schon bei seinem Spagat-Tor nach nur hundert Sekunden eingefangen hat. Als der Franzose raus muss, schmeisst er seine Schweissbändeli vor abgrundtiefer Enttäuschung weg.
Nach dem Spiel geht AirFrance an Krücken. Kein schönes Bild.
Gestern nun die Bestätigung: Muskelfaserriss. Acht Wochen Pause. Ein Hammerschlag für YB vor dem Gladbach-Spiel, in welchem die Berner in der Trutzburg Borussia-Park mindestens drei Tore schiessen müssen. Ein ohne den YB-Topskorer wohl aussichtsloses Unterfangen.
Und doch: Schubert traut der Sache ganz und gar nicht. Er sagt: «Ich weiss, dass er am Montag an Krücken gegangen ist. Aber manchmal gibt es ja Wunderheilungen. Ich bin da immer sehr skeptisch. Deshalb bereiten wir alles vor – mit ihm und ohne ihn.» Wir können Schubert beruhigen: Hoarau ist gar nicht erst nach Gladbach geflogen...
Schubert legt auch sonst eine Riesenvorsicht an den Tag. Auf die Frage, was das Schwierigste am Fussball sei, antwortet er: «Der Gegner! Das Schwierigste am Fussball ist immer der Gegner. Und deshalb kann immer alles schief gehen. Wie immer im Fussball.» Schubert zieht den Vergleich mit dem Pokal heran, ohne das Beispiel Werder Bremen gegen den Drittligisten Sportfreunde Lotte zu zitieren: «Man hat es im Pokal wieder gesehen. Vor dem Spiel hat doch jeder gesagt, es kann nichts schief gehen, weil die eine Mannschaft klar besser ist. Aber das passiert ständig! Es kann in der ersten Minute einen weiten Ball geben, eine Rote Karte, ein Elfmeter. Dann bist du 0:1 hinten und mit zehn Mann.»
Ein Szenario, das die Berner gerne nehmen würden. Die Underdogs freuen sich jedenfalls auf das Rückspiel. Trotz relativer Perspektivlosigkeit. Leo Bertone sagt: «Die Atmosphäre wird unfassbar sein.» Was er sonst noch sagt? Im Video. http://www.blick.ch/sport/fussball/cham ... 14934.html
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1898
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Verfasst: Mittwoch 24. August 2016, 14:55 |
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chato
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Verfasst: Donnerstag 25. August 2016, 00:02 |
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Registriert: Samstag 6. August 2005, 11:17 Beiträge: 367
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das war knapp. 
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 25. August 2016, 07:05 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.08.2016  Zitat: Champions-League-Qualifikation
YB blamiert sich
Die Young Boys verlieren gegen Borussia Mönchengladbach 1:6 und verpassen die Qualifikation für die Champions League. Der Sieg der Gladbacher hätte noch höher ausfallen können.
Dem Vorstoss der Young Boys in die Play-offs zur Champions League lag ein Wunder zugrunde: Eine Runde davor hatten sie im Rückspiel gegen Schachtjor Donezk eine Zwei-Tore-Hypothek wettgemacht. Und nun, gegen Borussia Mönchengladbach, hätte das Team von Trainer Adi Hütter ein noch grösseres Wunder benötigt.
Diesmal hätte es mindestens drei Tore schiessen müssen, und dies erst noch auswärts und ohne den verletzten Goalgetter Guillaume Hoarau. Bald war im Borussia-Park klar, dass die Berner an dieser Vorgabe deutlich scheitern würden. Ein erneutes Wunder war nie realistisch.
Viel schlimmer noch. Die Young Boys erlebten ihr blaues Wunder. Mönchengladbach dominierte die Partie nach Belieben. Zur Pause führten die Deutschen 3:0, und in der zweiten Halbzeit ging es im gleichen Stil weiter. Der Schlusspfiff des Schiedsrichters beim Stand von 6:1 muss für die überforderten Young Boys eine Erlösung gewesen sein. Das sehenswerte Tor zum 1:5 von Yoric Ravet, ein satter Schuss aus 25 Metern, war ein schwacher Trost.
Herausragend war Raffael, der frühere Stürmer des FC Zürich. Er war an den ersten fünf Toren beteiligt. Dreimal traf er selber, zweimal legte er für den Belgier Thorgan Hazard auf. Zudem hatte Raffael nach vier Minuten einen Pfostenschuss. So war es letztlich für die Borussia ein besseres Vorbereitungsspiel für ihren Bundesliga-Start am Samstag zu Hause gegen Leverkusen.
Ihr Sieg hätte sogar noch höher ausfallen können. Der Goalie Yann Sommer und der Aussenverteidiger Nico Elvedi, die Schweizer in Gladbacher Diensten, wurden nicht ernsthaft geprüft. Für die Young Boys führt der Weg nun richtigerweise in die Europa League. In der Champions League, in der die Antrittsgage mit zwölf Millionen Euro fünfmal höher ist, ist gegenwärtig aus der Schweiz nur der FC Basel gut aufgehoben.
Für die Berner ist dies aber immer noch besser, als gar nicht in einer internationalen Gruppenphase dabei zu sein. So wie im letzten Jahr, als sie in der Europa-League-Qualifikation an Karabach Agdam aus Aserbaidschan gescheitert waren. Deshalb behält der Coup gegen Donezk seinen Wert.
In welcher Europa-League-Gruppe die Young Boys spielen, entscheidet sich am Freitag in Monaco. Teilnehmer an der Auslosung wird auch der FCZ sein, der Schweizer Cup-Sieger, der keine Qualifikation absolvieren musste.
Borussia Mönchengladbach - Young Boys 6:1 (3:0)
43'302 Zuschauer. - Schiedsrichter Marriner (ENG). - Tore: 9. Hazard (Raffael) 1:0. 33. Raffael 2:0. 40. Raffael (Stindl) 3:0. 64. Hazard (Raffael) 4:0. 77. Raffael (Hazard) 5:0. 79. Ravet (Freistoss) 5:1. 84. Hazard (Korb) 6:1.
Borussia Mönchengladbach: Sommer; Elvedi, Christensen, Jantschke (72. Korb); Herrmann, Kramer (58. Dahoud), Strobl (53. Vestergaard), Johnson; Stindl; Hazard, Raffael.
Young Boys: Mvogo; Wüthrich, Von Bergen (46. Kubo), Rochat; Sutter, Bertone, Zakaria, Lecjaks; Ravet, Frey (69. Duha), Sulejmani (46. Schick).
Bemerkungen: Mönchengladbach ohne Schulz, Doucouré, Dominguez und Drmic (alle verletzt); Young Boys ohne Hoarau, Gerndt, Sanogo, Seferi, Joss und Benito (alle verletzt). 4. Pfostenschuss von Raffael. Verwarnungen: 39. Lecjaks (Foul). 45. Zakaria (Foul). 62. Frey (Foul). http://www.nzz.ch/sport/champions-leagu ... -ld.112748
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 25. August 2016, 07:08 |
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24.08.2016  Zitat: Bei Raffael-Show: YB von Gladbach vorgeführt
Die Young Boys haben von Borussia Mönchengladbach ihre Grenzen aufgezeigt bekommen. Der ehemalige FCZ-Legionär Raffael brilliert beim deutlichen 6:1 mit 3 Toren und 2 Assists.
Mit einer Monster-Hypothek – sowohl tor- als auch personal-technisch – ins Spiel gestartet, bleiben die Young Boys über 90 Minuten chancenlos und müssen mit einer 1:6-Pleite im Gepäck wieder aus dem Borussia-Park abreisen.
Der frühe Aluminium-Weckruf (Raffael setzt den Ball nach 4 Minuten an den Pfosten) nützt nichts: Nur 5 Minuten später ist Thorgan Hazard nach einer Traum-Kombination durch den Berner Strafraum erfolgreich. Assistgeber Raffael schnürt noch vor der Pause ein Doppelpack; der endgültige Genickbruch für YB.
Zwei Torschützen reichen Gladbach
Der einzige Lichtblick an diesem rabenschwarzen Berner Abend ist Yoric Ravets Traum-Volley zum zwischenzeitlichen 1:5. Nach einem verpatzten Freistoss in die Mauer hält der Flügel mit seinem schwachen linken Fuss drauf und bezwingt den Schweizer Nati-Goalie Yann Sommer im Tor der Borussen.
Davor und danach steht neben Dreifach-Torschütze Thorgan Hazard vor allem Raffael im Rampenlicht. Dem ehemaligen Torgaranten beim FC Zürich gelingen ebenfalls drei Tore, zudem legt er Kollege Hazard zwei Treffer auf.
Nach diesem blamablen Auftritt bleibt den Young Boys ein kleines Trostpflaster: Die Berner bleiben im europäischen Geschäft vertreten und sind direkt für die Europa-League-Gruppenphase qualifiziert. http://www.srf.ch/sport/fussball/champi ... orgefuehrt
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 25. August 2016, 07:10 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.08.2016  Zitat: 1:6-Debakel in den Playoffs zur Champions League
Hazard und Raffael schiessen die Young Boys ab
Das Wunder bleibt aus. Die Young Boys gehen auswärts gegen Borussia Mönchengladbach gleich mit 1:6 unter und verpassen nach dem 1:3 im Hinspiel die Gruppenphase der Champions League.
Das Spiel: Die Berner Hoffnungen auf ein Wunder werden bereits nach acht gespielten Minuten zunichte gemacht. Thorgan Hazard trifft nach Vorlage von Raffael. Der Ex-FCZler selbst sorgt dann mit einem Doppelpack (33./40.) dafür, dass das Spiel für YB schon vor der Pause zur Schadensbegrenzung verkommt. Die YB-Abwehr ist aber auch im zweiten Durchgang mit dem hohen Tempo der Gladbacher ein ums andere Mal überfordert. Am Ende machen Hazard und Raffael den Klassen-Unterschied mit je drei Toren deutlich. Gladbach geht in die Champions League, YB in die Europa League.
Die Tore: 1:0, 9. Minute: Thorgan Hazard. Herrmann setzt sich auf der rechten Seite durch und spielt Raffael an, der für Hazard auflegt. YB-Goalie Mvogo lässt sich dann vom Belgier vernaschen.
2:0, 33. Minute: Raffael. YB-Verteidiger Lecjaks spielt dem Ex-FCZler die Kugel voll in den Lauf. Raffael lässt sich nicht zweimal bitten.
3:0, 40. Minute: Raffael. Stindl lanciert Hazard, der für Raffael auflegt. Sein Schlenzer in die hohe rechte Ecke ist für Mvogo unhaltbar.
4:0, 64. Minute: Thorgan Hazard. Raffael per Aussenrist auf Hazard, der nur noch einzuschieben braucht.
5:0, 77. Minute: Raffael. Hazard lupft den Ball zu Raffael, der Mvogo zwischen den Beinen erwischt. Raffaels dritter Streich.
5:1, 79. Minute: Yoric Ravet. Zuerst schiesst er den Freistoss in die Mauer. Seinen Nachschuss haut er aber direkt in die Maschen. Per Prachtstor zum Ehrentreffer!
6:1, 84. Minute: Thorgan Hazard. Mit seinem Flachschuss erwischt er Mvogo zwischen den Beinen. Auch er mit dem dritten Tor.
Der Beste: Selten wars so einfach – und es ist derselbe wie im Hinspiel. Raffael wird mit zunehmendem Alter – er ist nun 31 – immer besser. Wir sehen den besten Raffael aller Zeiten. Pfostenschuss, zwei geniale Torvorlagen, drei Tore. Der Brasilianer nähert sich immer mehr dem Legendenstatus seines malenden italienischen Namensvetters aus der Renaissance.
Der Schlechteste: Wen soll man da rauspicken: Von Bergen? Rochat? Lecjaks? Wählen wir die «billige» Lösung und sagen: die gesamte YB-Abwehr. Die in etwa so überfordert ist und lächerlich gemacht wird wie die Lausanner Defensive am Samstag im Stade de Suisse beim 2:7.
Das gab zu reden: Nichts. Gar nichts. Kein Schiri-Entscheid. Kein Offside. Keine prickelnde Szene. Wie auch, bei drei Klassen Unterschied? Oder doch? Zum Beispiel Adi Hütters Idee mit der Dreierkette. Verrückt, aber dieser Voll-Rohrkrepierer war nicht mal matchentscheidend wegen des gigantischen Niveau-Unterschieds.
So gehts weiter: Gladbach bekommt seine Gruppengegner – genauso wie Basel – morgen ab 18.00 Uhr zugelost (live auf Blick.ch). Für YB ist die Auslosung der Europa League am Freitag (13.00 Uhr). In der Super League müssen die Berner am Sonntag bei GC ran (13.45 Uhr).
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Gladbach – YB 6:1 (3:0)
Borussia-Park – 43'302 Fans – SR: Marriner (Eng)
Borussia: Sommer; Elvedi, Christensen, Jantschke; Herrmann, Strobl, Kramer, Johnson; Hazard, Raffael; Stindl.
YB: Mvogo; Wüthrich, Von Bergen, Rochat; Sutter, Zakaria, Bertone, Lecjaks; Sulejmani, Ravet; Frey.
Tore: 9. Hazard (Raffael) 1:0. 33. Raffael 2:0. 40. Raffael (Stindl) 3:0. 64. Hazard (Raffael) 4:0. 77. Raffael (Hazard) 5:0. 79. Ravet 5:1. 84. Hazard (Korb) 6:1.
Einwechslungen: Borussia: Vestergaard (53. für Strobl). Dahoud (59. für Kramer). Korb (52. für Jantschke).
YB: Kubo (46. für Von Bergen). Schick (46. für Sulejmani). Duah (69. für Frey).
Gelb: 39. Lecjaks. 45. Zakaria. 62. Frey (alle Foul).
Bemerkungen: YB ohne Hoarau, Benito, Joss, Seferi, Gerndt, Sanogo (verletzt). – 4. Pfostenschuss Raffael. http://www.blick.ch/sport/fussball/cham ... 16638.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 25. August 2016, 07:12 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.08.2016  Zitat: YB-Noten: Miserabel und überfordert
Die Akteure der Young Boys liefern beim Gastspiel in Gladbach (1:6) einen katastrophalen Auftritt ab.
Yvon Mvogo: Note 5,5 Wurde von den Mitspielern brutal im Stich gelassen. Eine Grosschance von Fabian Johnson wehrte der Goalie noch stark ab, bei den Gegentoren war er machtlos. Nach der Pause überragend, verhinderte eine noch höhere Niederlage.
Gregory Wüthrich: Note 2 Wie die Kollegen nie im Spiel, lief den Gegenspielern hinterher, schlug den Ball oft nur nach vorne.
Steve von Bergen: Note 1,5 Hob das Abseits vor dem ersten Gegentor auf, zu zögerlich vor dem zweiten Gegentor, nie ein stabilisierender Faktor. War überfordert in der Rolle des Chefs in der Dreierkette. Die Auswechslung zur Pause war eine Erlösung.
Alain Rochat: Note 2 Versuchte zumindest, mal ein Zeichen zu setzen. Es blieb meistens beim Versuch. Heillos überfordert wie die anderen Defensivspieler. Wirkte nicht topfit.
Scott Sutter: Note 2 Ohne Einfluss, viel Mühe mit dem wirbligen Johnson.
Denis Zakaria: Note 2 Auch der Hoffnungsträger konnte nichts ausrichten. Selten am Ball, ohne Ideen und Akzente.
Leonardo Bertone: Note 2 Ebenfalls wirkungslos. Wie alle YB-Akteure fand er seine Position im 3-4-3-System nicht.
Jan Lecjaks: Note 1,5 Stiess auch an seine Grenzen. Und wie. Sah bei den ersten zwei Gegentoren sehr schlecht aus, wobei er das 2:0 durch Raffael gleich selber vorbereitete.
Yoric Ravet: Note 3 Die YB-Offensive fand nicht statt. Und so konnte auch der formstarke Franzose seine starke Form kaum andeuten. Schoss dann noch ein schönes Weitschusstor.
Michael Frey: Note 2 Betrieb ein aufwendiges Pressing, lief aber vor allem Ball und Gegner hinterher. Ohne gefährliche Aktionen nach vorne.
Miralem Sulejmani: Note 1,5 Total blass, war im Prinzip gar nicht auf dem Feld.
Thorsten Schick: Note 2 46. Minute für Sulejmani. Ebenfalls ohne nennenswerte Szenen.
Yuya Kubo: Note 2 46. Minute für von Bergen. Kam gleichfalls nie in die Begegnung.
Kwadwo Duah: Note 2 69. Minute für Frey. Auch der Youngster hatte in der Offensive keine Chance zur Entfaltung. Aber es war auch fast eine Strafaufgabe, bei diesem Spiel noch eingewechselt zu werden.
Noten:6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/11358132
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