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 Beitrag Verfasst: Samstag 21. Februar 2015, 17:58 
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YB bleibt gegen Everton chancenlos

Die Young Boys verlieren das Hinspiel des 1/16-Finals gegen Everton 1:4. Lukaku schiesst die Berner fast im Alleingang ab.

Dabei hatte für die Young Boys im Vorhaben, den achten Europacup-Heimsieg in Folge einzufahren, alles nach Plan begonnen. Wie der FC Basel am Vortag gegen Porto in der Champions League gingen auch die Berner früh in Führung. Guillaume Hoarau schlenzte in der 10. Minute den Ball aus rund 20 Metern - praktisch aus dem Stand - sehenswert an Evertons Keeper Tim Howard vorbei. Für den Franzosen war es im siebten Europa-League-Einsatz der Saison bereits der sechste Treffer. Lange darüber freuen konnte sich der Topstürmer des letzten Schweizer Vertreters im Wettbewerb indes nicht.

Innert vier Minuten drehte Everton, das bereits in der Startphase die Richtung vorgab, die Partie zu seinen Gunsten. In der 24. und 28. Minute sorgten die Treffer von Romelu Lukaku (per Kopf) und Aussenverteidiger Seamus Coleman für den wenig überraschenden Umschwung der Liverpooler Mannschaft. YB schaffte es zu selten, sich aus der Umklammerung des Zwölften der Premier League zu lösen.

Hoarau verschiesst Penalty

Zu Chancen auf den Ausgleich kam einzig noch Hoarau (32./37.), wenig später war die Sache klar. Nach einer abgefälschten Flanke gelangte Lukaku problemlos zu seinem zweiten Treffer. Der mit 35 Millionen Euro teuerste Neuzuzug in Evertons Klubgeschichte blieb der auffälligste Spieler auf dem Platz. Nach 58 Minuten machte sich der erst 21-jährige Belgier mit dem 4:1 zum dreifachen Torschützen.

Lukakus Triplette war hauptverantwortlich dafür, dass YB vor 20'835 Zuschauern die höchste Heimniederlage in internationalen Spielen seit einem 0:5 gegen den Hamburger SV im Meistercup-Achtelfinal-Hinspiel 1960/61 kassierte. Die Chancen der Young Boys für das Rückspiel vom kommenden Donnerstag im Goodison Park liegen damit nicht viel höher als knapp über dem Nullpunkt. Denn YB legte keinen glanzvollen Auftritt wie in den letzten Jahren gegen Tottenham, Zenit St. Petersburg oder Stuttgart auf den Kunstrasen im Stade de Suisse. Vielmehr musste es sich - zumindest bis zum harten Platzverweis gegen Evertons Innenverteidiger John Stones (62.) - phasenweise regelrecht dominieren lassen. Beim folgenden Foulpenalty hätte Hoarau noch etwas Resultatkosmetik betreiben können, er verschoss aber.

Young Boys - Everton 1:4 (1:3)
20'835 Zuschauer. - SR De Sousa (Por).
Tore: 10. Hoarau (Nuzzolo) 1:0. 24. Lukaku (Barry) 1:1. 28. Coleman (Naismith) 1:2. 39. Lukaku (Barry) 1:3. 58. Lukaku 1:4.
Young Boys: Mvogo; Hadergjonaj, Vilotic, Von Bergen, Lecjaks; Gajic (70. Gerndt), Sanogo (90. Bertone); Steffen (78. Seferi), Kubo, Nuzzolo; Hoarau.
Everton: Howard; Coleman, Stones, Jagielka, Oviedo (58. Garbutt); McCarthey (69. Alcaraz), Barry; Mirallas, Barkley, Naismith; Lukaku (85. Atsu).
Bemerkungen: YB ohne Vitkieviez (rekonvaleszent). Everton ohne Baines, McGeady, Hibbert, Koné, Pienaar, Osman (alle verletzt) und Lennon (nicht spielberechtigt). 44. Pfostenschuss von Sanogo. 62. Rote Karte gegen Stones (Foul). 64. Hoarau verschiesst Foulpenalty. Verwarnungen: 36. Naismith (Foul). 49. Barry und Sanogo (Unsportlichkeit). 79. Lukaku (Reklamieren). 89. Hadergjonaj (Foul).


http://www.20min.ch/sport/dossier/europ ... y/13834304

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 Beitrag Verfasst: Samstag 21. Februar 2015, 17:59 
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«Ein Dessert bleibt nie im Hals stecken»

von Peter Berger - Statt eine weitere Sternstunde zu bejubeln hat YB eine 1:4-Klatsche gegen Everton zu verdauen. Jetzt ist Wiedergutmachung gegen Basel angesagt.

Uli Forte hatte die Begegnung gegen Everton (1:4) als Dessert bezeichnet. Es war eine happige Kost. Es habe aber trotzdem geschmeckt, meinte Forte. «Denn ein Dessert bleibt einem nie im Hals stecken. Wir hatten uns gefreut und sind froh, dass wir überhaupt so weit gekommen sind.»

Die Berner mochten zwar nicht bestätigen, dass sie gegen Everton absolut chancenlos waren. «Uns fehlt auch etwas das Glück», sagte Verteidiger Florent Hadergjonaj. Doch alle Young Boys waren nach der Lektion der Engländer bestrebt, den Blick jetzt sofort nach vorne zu richten. Und da wartet am Sonntag das Spitzenspiel gegen Basel. Mit einem Sieg könnten die Berner bis auf fünf Punkte aufschliessen und eventuell nochmals in den Titelkampf eingreifen. Dass die Schlappe gegen Everton nachhaltige Spuren hinterlassen wird, glaubt Forte nicht: «Super League und Europa League sind zwei komplett verschiedene Sachen. Wichtig ist, dass wir uns jetzt gut erholen, denn das Spiel gegen Basel ist für uns viel wichtiger als dasjenige gegen Everton.»

Renato Steffen ist überzeugt, dass YB bereit sein wird.«Jetzt haben wir in der Europa League mal einen Dämpfer erhalten, aber in der Super League sind wir immer noch vorne dabei. Spielerisch befinden wir uns mit Basel auf Augenhöhe. Jetzt gilt einfach: eins, zwei, drei und mit Power nach vorne. Dann kommt es am Sonntag gut.»


http://www.20min.ch/sport/dossier/europ ... y/26562219

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 Beitrag Verfasst: Samstag 21. Februar 2015, 18:01 
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''Haben nach 1:0 aufgehört zu spielen''

Es hat nicht sollen sein. YB verliert das Hinspiel im EL-Sechzehntelfinal gegen Everton deutlich mit 1:4 und ist somit praktisch ausgeschieden. Der Start gelang den Bernern zwar nach Mass, doch danach brachen sie ein. Dementsprechend enttäuscht waren die Akteure.

Bisher waren die Young Boys in der Europa League eine Heimmacht, verlor man doch kein Spiel. Und nun dies: im Sechzehntelfinal unterliegt man Everton hoch mit 1:4. "Ja das ist hoch", bestätigte auch YB-Verteidiger Steve Von Bergen gegenüber SRF und fügte an: "Wir haben ein ganz, ganz schwieriges Spiel gehabt."

Einbruch nach 0:1

Dabei wäre alles angerichtet gewesen für einen tollen Europacup-Abend. Guillaume Hoarau schoss per herrlichem Schlenzer früh das 1:0 für die Berner. Danach kam jedoch der grosse Einbruch. "Zuerst haben wir 1:0 geführt und dann bekommen wir ein Gegentor und dann gleich ein zweites. Das war eine schwierige Situation", analysierte Von Bergen.

Auch Renato Steffen sieht es ähnlich und meinte: "Nach dem 1:0 haben wir aufgehört zu spielen. Danach haben sie die schnellen Tore geschossen. Vor der Pause hatten wir einige Unkonzentriertheiten und gegen eine solche Mannschaft geht es schnell und man ist 1:3 hinten." In der Folge habe man versucht zu reagieren, doch das 1:4 sei dann der Genickschlag gewesen.
"Sie haben uns früh gestört"

Zu viele individuelle Fehler waren für Steve Von Bergen mit ein Grund für die hohe Niederlage. Zudem habe Everton sehr früh angegriffen und gestört. "So hatten wir grosse Probleme den Rhythmus zu finden. Und wenn man ihnen den Platz lässt zum Kontern, dann sind sie gefährlich - das hat man zwei drei Mal gesehen", gab der YB-Verteidiger zu Protokoll. Nun müsse man das Spiel sofort vergessen, denn "wir haben am Sonntag ein ganz wichtiges Spiel gegen Basel", erklärte Von Bergen.

Mann des Spiels war sicherlich Romelu Lukaku mit seinen drei Toren. Er zeigte sich nach dem Spiel aber bescheiden und meinte: "Ich bin glücklich für meine Teamkameraden. Es ist ein sehr gutes Resultat für uns, aber wir müssen das zuhause nun bestätigen und das wird nicht so einfach. Sie sind eine gute Mannschaft und haben super begonnen, doch dann haben wir das Spiel kontrolliert und machten ein gutes Match."

"YB spielt ähnlich wie wir"

Everton hatte die Young Boys über weite Stecken der Partie im Griff. Den Grund dafür sah der Belgier in der Ähnlichkeit der beiden Teams. "Sie spielen in der Meisterschaft ähnlich wie wir und so konnten wir uns etwas auf ihre Automatismen einstellen. Wir haben versucht, die Räume eng zu machen und dem Spiel den Stempel aufzudrücken. Vorne hat jeder seinen Beitrag geleistet, damit am Ende ein positives Resultat rausschaute", gab Lukaku an.

Auf die Frage, ob das Rückspiel denn noch eine Herausforderung sei, meinte der Stürmer angriffig: " Auf jeden Fall, denn sie haben ein gutes Team und wir müssen uns wieder über 90 Minuten fokussieren. Wir wollen auch zuhause gewinnen." Bleibt zu hoffen, dass Everton zuhause nicht noch dominanter auftreten wird, denn ansonsten wird es für die Berner eine noch grössere Packung absetzen.


http://sport.ch.sportalsports.com/sport ... 00000.html

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 Beitrag Verfasst: Samstag 21. Februar 2015, 18:03 
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Eine Lektion für YB von Everton und Lukaku

Die Young Boys unterliegen im Hinspiel der Sechzehntelfinals der Europa League Everton 1:4. Grossen Anteil am deutlichen Auswärtserfolg der Engländer hat Top-Stürmer Romelu Lukaku.

Dabei hatte für die Young Boys im Vorhaben, den achten Europacup-Heimsieg in Folge einzufahren, alles nach Plan begonnen. Wie der FC Basel am Vortag gegen Porto in der Champions League gingen auch die Berner früh in Führung. Guillaume Hoarau schlenzte in der 10. Minute den Ball aus rund 20 Metern – praktisch aus dem Stand – sehenswert an Evertons Keeper Tim Howard vorbei. Für den Franzosen war es im siebten Europa-League-Einsatz der Saison bereits der sechste Treffer. Lange darüber freuen konnte sich der Topstürmer des letzten Schweizer Vertreters im Wettbewerb indes nicht.

Innert vier Minuten drehte Everton, das bereits in der Startphase die Richtung vorgab, die Partie zu seinen Gunsten. In der 24. und 28. Minute sorgten die Treffer von Romelu Lukaku (per Kopf) und Aussenverteidiger Seamus Coleman für den wenig überraschenden Umschwung der Liverpooler Mannschaft. YB schaffte es zu selten, sich aus der Umklammerung des Zwölften der Premier League zu lösen.

Es lief auch gegen die Berner

Zu Chancen auf den Ausgleich kam einzig noch Hoarau (32./37.), wenig später war die Sache klar. Nach einer abgefälschten Flanke gelangte Lukaku problemlos zu seinem zweiten Treffer. Der mit 35 Millionen Euro teuerste Neuzuzug in Evertons Klubgeschichte blieb der auffälligste Spieler auf dem Platz. Nach 58 Minuten machte sich der erst 21-jährige Belgier mit dem 4:1 zum dreifachen Torschützen. Pech für die Berner war allerdings, dass der zweite und dritte Treffer der Gäste wegen Offsideposition nicht hätten zählen dürfen. Und kurz vor dem Pausenpfiff traf Sanogo Junior nur den Pfosten.

Lukakus Triplette war hauptverantwortlich dafür, dass YB vor 20'835 Zuschauern die höchste Heimniederlage in internationalen Spielen seit einem 0:5 gegen den Hamburger SV im Meistercup-Achtelfinal-Hinspiel 1960/61 kassierte. Die Chancen der Young Boys für das Rückspiel vom kommenden Donnerstag im Goodison Park liegen damit nicht viel höher als knapp über dem Nullpunkt. Denn YB legte keinen glanzvollen Auftritt wie in den letzten Jahren gegen Tottenham, Zenit St. Petersburg oder Stuttgart auf den Kunstrasen im Stade de Suisse. Vielmehr musste es sich – zumindest bis zum harten Platzverweis gegen Evertons Innenverteidiger John Stones (62.) – phasenweise regelrecht dominieren lassen. Beim folgenden Foulpenalty hätte Hoarau noch etwas Resultatkosmetik betreiben können, er verschoss aber.

Nach der Niederlage stellte Captain Von Bergen gegenüber SRF nüchtern fest, dass es «ein schwieriges Spiel für uns war. Wir machten zu viele individuelle Fehler. Und die Gegner haben uns physisch immer gestört. Everton war auch bei den Kontern stets gefährlich.» Auf die Chancen fürs Rückspiel angesprochen, mochte der bedauernswerte Innenverteidiger nicht gross antworten. «Wir müssen uns jetzt sofort auf die Partie gegen den FC Basel konzentrieren.»

EL, Sechzehntelfinal-Hinspiel:
Young Boys - Everton 1:4 (1:3)
20'835 Zuschauer. - SR De Sousa (Por). - Tore: 10. Hoarau (Nuzzolo) 1:0. 24. Lukaku (Barry) 1:1. 28. Coleman (Naismith) 1:2. 39. Lukaku (Barry) 1:3. 58. Lukaku (Barkley) 1:4.
Young Boys: Mvogo; Hadergjonaj, Vilotic, Von Bergen, Lecjaks; Gajic (70. Gerndt), Sanogo (90. Bertone); Steffen (78. Seferi), Kubo, Nuzzolo; Hoarau.
Everton: Howard; Coleman, Stones, Jagielka, Oviedo (58. Garbutt); McCarthey (69. Alcaraz), Barry; Mirallas, Barkley, Naismith; Lukaku (85. Atsu).
Bemerkungen: YB ohne Vitkieviez (rekonvaleszent). Everton ohne Baines, McGeady, Hibbert, Koné, Pienaar, Osman (alle verletzt) und Lennon (nicht spielberechtigt). 44. Pfostenschuss von Sanogo. 62. Rote Karte gegen Stones (Foul). 64. Hoarau verschiesst Foulpenalty. Verwarnungen: 36. Naismith (Foul). 49. Barry und Sanogo (Unsportlichkeit). 89. Hadergjonaj (Foul).


http://www.tagesanzeiger.ch/sport/fussb ... y/31329670

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 Beitrag Verfasst: Samstag 21. Februar 2015, 18:05 
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«Man hat den Unterschied zwischen den Ligen gesehen»

Auch dank drei Toren von Romelu Lukaku ist Everton zu einem ungefährdeten 4:1-Auswärtssieg gekommen. Die Engländer erlebten in Bern eine schöne Zeit.

Eigentlich hätte es keines Geschenkes mehr bedurft. Bern und die Young Boys hatten sich bereits als gute Gastgeber erwiesen. Doch Guillaume Hoarau, ein gutmütiger, zuvorkommender Zeitgenosse, legte noch einen drauf: In der 64. Minute schoss er den Penalty, den er selbst herausgeholt hatte und der die rote Karte für Evertons Verteidiger John Stones zur Folge hatte, äusserst nonchalant über das Tor.

Hätte der Franzose zum 2:4 getroffen, wäre womöglich noch einmal etwas Spannung aufgekommen. So aber konnten Everton und die etwa 4000 mitgereisten Fans einen Tag geruhsam ausklingen lassen, der von A bis Z nach ihrem Gusto verlaufen war.

Pessimistische Engländer

Am frühen Nachmittag war die Mehrzahl der englischen Fans in Bern eingetroffen. Bei Sonnenschein feierten sie sich und ihre Mannschaft auf dem Waisenhausplatz ausgelassen. Anders als der Rivale FC Liverpool waren die Blues in der jüngeren Vergangenheit ja nur selten europäisch vertreten. Vor fast genau fünf Jahren hatte das vorläufig zweitletzte Kapitel in der kontinentalen Geschichte des Klubs bei Sporting Lissabon sein Ende genommen.

Und so zollten die Engländer YB durchaus Respekt, die guten Resultate in der Gruppenphase - vor allem zu Hause – und der Kunstrasen machten Eindruck. Manch einer der mitgereisten Fans glaubte gar, sein Team in der Rolle des Aussenseiters zu sehen.

Die Pessimisten dürften sich bestätigt gesehen haben, als Guillaume Hoarau nach zehn Minuten für das Heimteam sehenswert zur Führung einschoss. In sieben Partien hat der Franzose nun sechs Treffer erzielt. Nur beim Spiel in Neapel war ihm kein Tor gelungen. Nach einem halben Jahr in Bern fehlen Hoarau nur noch zwei Treffer dazu, mit Geni Meier, dem YB-Rekordtorschützen im Europacup, gleichzuziehen. Mit jedem erfolgreichen Auftritt auf der Bühne der Europa League steigt aber die Wahrscheinlichkeit, dass Hoarau die Young Boys im Sommer verlassen wird.

«Da hat man den Unterschied zwischen den Ligen gesehen»

Auch Everton verfügt über einen gross gewachsenen Angreifer. Romelu Lukaku, 191 Zentimeter lang, 21 erst, aber schon 35 Millionen Euro wert, hatte bis zur gestrigen Partie auf eine äusserst durchzogene Saison zurückgeblickt. Im Stade de Suisse konnte er sich aber dank freundlicher Unterstützung der YB-Abwehr im Toreschiessen üben. Gleich dreimal war der Belgier dabei erfolgreich. «Er ist ein super Spieler, der die sich ihm bietenden Freiheiten zu nutzen weiss», sagte Renato Steffen. Und Florent Hadergjonaj meinte, zuweilen sei es etwas gar schnell gegangen. «Da hat man den Unterschied zwischen den Ligen gesehen.»

Mit etwas mehr Kaltblütigkeit hätte Lukaku gar auch vier- oder fünfmal treffen können. «Solche Auftritte sind der Grund, warum wir im Sommer so viel für ihn bezahlt haben», sagte Evertons Captain Phil Jagielka. «Es ist schön, einen Spieler wie ihn im Team zu wissen.» Lukaku konnte gestern viel Selbstvertrauen tanken. Es passte zum gelungenen Ausflug der Engländer nach Bern.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/19396922

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 Beitrag Verfasst: Samstag 21. Februar 2015, 18:07 
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20.02.2015

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Englische Lehrstunde für YB

Die Berner bleiben im Heimspiel gegen Everton chancenlos. Überragender Akteur beim 4:1-Sieg der Engländer vor über 20'000 Zuschauern: der dreifache Torschütze Lukaku.

YB und Everton bewegen sich auf zwei sehr unterschiedlichen Planeten. Hier der Berner Traditionsclub mit einem Jahresumsatz von knapp 40 Millionen Franken, da der Premier-League-Vertreter aus Liverpool, der fast viermal mehr umsetzt und mehr als ein Dutzend Nationalspieler diverser Länder beschäftigt.

Einen von ihnen hatte YB-Coach
Uli Forte schon im Vorfeld mehrfach hervorgehoben: Romelu Lukaku,
21-jähriges Riesentalent aus Belgien, 193 Zentimeter gross, ungemein wuchtig, kopfballstark und schnell. «Everton hat 35 Millionen Franken Euro bezahlt für Lukaku. Das zeigt, über welche Klasse
er verfügt und welche finanziellen
Möglichkeiten Everton besitzt.»

Den gestrigen Auftritt im Stade de Suisse nutzte der Stürmer, um Werbung in eigener Sache zu betreiben. Der
37-fache belgische Internationale, der in dieser Saison in der Premier League
selten richtig auf Touren gekommen ist (7 Tore), erzielte gegen die überforderten Young Boys einen Hattrick.

Das 1:1 mit dem Kopf, das 3:1 nach einem Konter, den er selbst eingeleitet hatte in der eigenen Platzhälfte nach einem YB-
Corner, das 4:1 mit einem Heber über den aus dem Tor geeilten Mvogo.
Lukaku hätte ohne weiteres noch zwei weitere Tore erzielen können, als die Young Boys ihre Abwehr entblösst hatten und dem Angreifer viel Platz liessen.

Da Everton ohnehin klare Verhältnisse geschaffen hatte, sah Everton-Coach Roberto Martinez seinem talentiertesten und teuersten Spieler die
kleinen Nachlässigkeiten nach: «Seine Kraft und Beweglichkeit sind beein­druckend», schwärmte der Spanier.

Er sprach von einem «wirklich aufregenden Spiel», in dem seine Mannschaft viel Charakter gezeigt habe. Auch für die Verlierer hatte Martinez einige Nettigkeiten parat: YB habe sich nicht hinten hineingestellt, sondern mutig mitgespielt. «Das war toll.»

«Das tut weh»

Uli Forte war verständlicherweise weit weniger aufgeräumt, als er den Match analysierte. «Uns ist leider kein weiterer Exploit gelungen», stellte der YB-Coach fest. Einen solchen hätte sein Team
benötigt, um sich gegen das mit der bestmöglichen Formation angetretene Everton auf Augenhöhe zu bewegen.

Doch im elften Europa-League-Match dieser Saison funktionierten die Berner im Super-League-Modus. Sie verhielten sich zögerlich und passiv, kaum waren sie durch Hoaraus herrlichen Schlenzer in Führung gegangen (10.). Das nutzten die aufsässigen und schnellen Gästespieler noch vor der Pause kaltblütig aus und erzielten innert 14 Minuten drei Tore.

Ihr Glück war, dass die Unparteiischen bei den Treffern zwei und drei nicht auf Offside entschieden. «Zweimal Offside, zweimal Tor – das tut weh», klagte der frustrierte Forte. YB war in der Tat nicht vom Wettkampfglück
begünstigt an diesem Abend. Unmittelbar vor der Pause flog ein abgefälschter Schuss von Gajics an den Pfosten.

Das hätte den Bernern möglicherweise neuen Mut gegeben für die zweite Halbzeit. Dieser verliess sie spätestens nach Hoaraus Fehlschuss vom Elfmeterpunkt nach etwas mehr als einer Spielstunde. Das erlaubte es den nunmehr dezimierten Engländer, mit ihren Kräften haushälterisch umzugehen.

Den Young Boys bleibt nach einem Match, in dem sie viel öfter Spalier
standen, als ihnen lieb war, nur noch die Meisterschaft. Dort wartet als nächstes die grösstmögliche Hürde: der FCB, der übermorgen ins Stade de Suisse kommt. Gegen den Leader dürfen sie sich keinen weiteren Ausrutscher leisten, wollen sie weiter um den Titel mitreden.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/-- ... y/23968500

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«Leider hörten wir auf, Fussball zu spielen»

Wie YB auf den Frust nach der Niederlage gegen Everton reagiert.

Die Enttäuschung nach dem klaren 1:4 war gross im YB-Lager. So gross, dass die Berner Akteure nach dem Schlusspfiff schnurstracks die Garderobe aufsuchten. Einzig Jan Lecjaks unterhielt sich mit seinem ehemaligen Anderlecht-Teamkollegen Romelu Lukaku im Mittelkreis. Der 21-Jährige bewies in Bern, warum er bereits vor fünf Jahren als
eines der grössten Talente im Weltfussball angepriesen wurde und dem FC Everton diesen Sommer 25 Millionen Euro wert war.

Mit seinen drei Treffern war der
 Belgier der Mann des Abends und stellte die YB-Abwehr immer wieder vor Probleme. «Hätte er nicht getroffen, würde es heissen, wir hätten ihn im Griff
 gehabt. Aber gegen solche Spieler darf man sich keine individuellen Fehler leisten», meint Renato Steffen. Der Flügelspieler monierte auch, dass den Young Boys vor allem vor der Pause etwas das Glück abhanden ging, als beispielsweise ein Sanogo-Schuss von James McCarthy auf der Linie an den Pfosten gelenkt wurde. «Der Start mit der frühen Führung war optimal. Leider hörten wir 
danach auf, Fussball zu spielen. Nach dem 1:1 waren wir noch verunsicherter.»

Gründe findet der 23-Jährige dafür 
jedoch keine. Auch Florent Hadergjonaj ist der Meinung, dass YB nach dem 1:0 zu wenig mutig agierte: «Erst nach dem dritten Gegentor liessen wir den Ball wieder laufen, verpassten aber trotz guten Chancen den 2:3-Anschlusstreffer.»

Der Emmentaler weist darauf hin, dass es gegen ein Team mit solch einer individuellen Klasse eben eine perfekte Darbietung braucht, um ein gutes
Resultat zu erzielen, und blickt bereits nach vorne. «Am Sonntag wartet auf uns ein wichtigeres Spiel als heute. Deshalb müssen wir die heutigen Geschehnisse sofort abhaken», so Hadergjonaj. Steffen hält dagegen fest, dass trotz dem brutalen Ergebnis nicht alles schlecht gewesen sei und man sich nun auf den Super League-Spitzenkampf gegen Basel
konzentrieren müsse.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/-L ... y/31038452

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Sauerei statt Schlägerei

Bern kommt glimpflich davon!

Während in Rom verrückte Fussball-Chaoten die halbe Stadt auseinander nehmen, bleibt es am Donnerstagabend in Bern dagegen eher ruhig.

Am Mittwoch und Donnerstag brennt die ewige Stadt. Rund 6000 Anhänger von Feyenoord Rotterdam sind für das Europa-League-Spiel angereist. Viele davon lassen der Gewalt freien Lauf und verwüsten die halbe Stadt.

Solche Szenen gibts glücklicherweise beim Spiel zwischen den Young Boys und dem FC Everton in Bern nicht. Auch wenn zuvor Befürchtungen da waren, dass sich auch die Everton-Fans – es sind rund 4000 Tickets nach Liverpool verkauft worden – nicht gebührend verhalten könnten.

Beim Europa-League-Match im letzten Oktober in Lille nämlich kams nämlich zu üblen Szenen in der nordfranzösischen Stadt, als sich Hooligans wilde Kämpfe mit der Polizei lieferten.

Bern dagegen kommt ohne grössere Schäden weg. Um die obligate Riesensauerei, die Fussballfans jeweils so hinterlassen, kommt aber auch die Schweizer Bundesstadt nicht weg, wie Bilder vom Waisenhausplatz belegen.

Kleinere Zwischenfälle gab es trotzdem. Die Polizei meldet, dass nach dem Spiel vor dem Hotel Schweizerhof mehrere Autos beschädigt wurden. Dafür seien aber YB-Fans verantwortlich, so die Berner Kapo. Insgesamt wurden über 60 Personen kontrolliert und acht davon vorübergehend festgenommen.


http://www.blick.ch/sport/fussball/euro ... 01491.html

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Acht Festnahmen nach YB-Match

Keine grösseren Probleme, aber doch einige Scharmützel: Diese Bilanz zieht die Berner Kantonspolizei nach dem Fussball-Europa-League-Spiel vom Donnerstagabend zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Everton in Bern.

Rund 4000 Fans des FC Everton haben ihre Mannschaft zum Europa-League-Spiel gegen die Young Boys nach Bern begleitet. Sowohl das Spiel wie auch die An- und Abreise der Fans seien aus polizeilicher Sicht ruhig verlaufen, schreibt die Kantonspolizei Bern in einer Mitteilung. Nach dem Spiel sei es aber in der Berner Innenstadt zu mehreren Zwischenfällen gekommen.

Sie gingen laut der Polizei-Mitteilung mehrheitlich darauf zurück, dass YB-Fans die Konfrontation mit Anhängern des Klubs aus Liverpool suchten. So kam es kurz vor 22 Uhr am Bahnhof zu einem Streit zwischen einem Mann und einer Gruppe von Engländern.

Die Polizei kontrollierte den Mann und etwas später erhielt sie die Meldung, mehrere YB-Fans beschädigten vor dem Hotel Schweizerhof am Bahnhofplatz Fahrzeuge. Auch dort nahm die Polizei mehrere Personenkontrollen vor und nahm einen mutmasslichen Täter fest.

Acht Personen vorübergehend festgenommenen

Nochmals etwas später suchte eine grössere Gruppe von YB-Fans in einem Restaurant an der Rathausgasse Streit mit Everton-Fans - die Polizei kontrollierte dort 62 Personen. Sie gehören laut der Polizeimitteilung mehrheitlich der YB-Fanszene «sowie vereinzelt auch der deutschen Fanszene» an.

Fünf Männer, welche unter anderem Sturmhauben, einen Zahnschutz oder Pfefferspray auf sich führten, wurden für weitere Abklärungen auf eine Wache gebracht. Die Polizei musste aber auch wegen einer Schlägerei unter Everton-Fans einschreiten. Sie hielt dabei zwei Personen an und führte sie auf eine Polizeiwache.

Die acht vorübergehend festgenommenen Personen müssen nun mit Anzeigen sowie mit Massnahmen rechnen, welche das Hooligan-Konkordat der Justiz zur Verfügung stellt. Weitere Ermittlungen sind im Gang. Die Polizei war am Donnerstagabend in Bern mit zahlreichen Einsatzkräften im Einsatz, wie ein Augenschein zeigte.

YB muss Reinigungseinsatz zahlen

Weitaus präsenter als am Abend waren die Fans des FC Everton in der Berner Innenstadt vor dem Spiel, also am Donnerstagnachmittag, wie aus mehreren Medienberichten hervorgeht. Pressefotos zeigten Scharen von feiernden Engländern auf dem Waisenhausplatz; am Boden liegen Getränkedosen oder Verpackungsmaterial.

Um diesen Abfall wegzuräumen, habe das städtische Tiefbauamt einen Aufwand betrieben wie etwa nach einem Schlagerspiel in der Schweizer Fussball-Super-League oder nach einem Länderspiel. Das sagte Martin Schneider, Leiter Strassenreinigung und Winterdienst, am Freitag auf Anfrage.

Anders als nach einem solchen Spiel wird die Stadt Bern den gestrigen Aufwand dem Veranstalter des Spiels, also dem BSC Young Boys, verrechnen. Das sei bei internationalen Spielen so, sagte Schneider weiter. Wie hoch der Aufwand in Franken ausgedrückt sei, könne er noch nicht sagen. Der Aufenthalt der Everton-Fans auf dem Waisenhausplatz hinterliess gemäss Schneiders Kenntnisstand keine bleibenden Spuren.


http://www.bernerzeitung.ch/region/bern ... y/22434429

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