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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Samstag 8. November 2014, 12:17 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.11.2014  Zitat: Keine Konsequenzen
Nach dem 0:3 in Neapel interessiert bei YB primär, unter welchen Umständen sich Trainer Forte halten lässt.
Der Taxichauffeur verteilte ungefragt Komplimente, die nach dieser Vorstellung kein Berner hören wollte. Schön hätten sie gespielt, die Young Boys, und ganz gewiss ein Tor verdient. Es war das grosszügige Lob eines stolzen Neapolitaners, der seine Genugtuung über den Sieg nur schlecht verbergen konnte. Nach dieser Niederlage im Hinspiel von Bern, die hier keiner so recht verstanden hatte. Undiplomatischer waren die Gazetten. Da war die Rede von «bescheidenen Bernern» und «limitierten Schweizern». Das kam der Realität bedeutend näher.
Immerhin sahen es auch die Spieler so. Von einer «ganz klar ungenügenden Leistung» sprach Raphaël Nuzzolo. Er hatte am eigenen Leib erfahren, was es bedeutet, wenn die Gegenspieler physisch allzu überlegen sind. Kaum konnten er und seine Kollegen von der Offensivabteilung sich einmal in Szene setzen. «Die haben internationale Klasse und waren klar besser als wir», sagte er. Und: «Wir hatten wohl zu grossen Respekt.» Geradezu kindlich staunend drückte es Torhüter Yvon Mvogo aus: «Das war unglaublich, ich habe noch nie eine solche Stimmung erlebt.» Was einigermassen erstaunt. Natürlich sangen die Tifosi in der Fankurve laut und lange. Aber das tun andere anderswo auch. So richtig eindrücklich war eigentlich nur das Bild der vielen leeren Stühle in diesem grossen Stadion.
Einer wusste, wie sehr seine Spieler von der Aura des Sao Paolo beeindruckt sein würden, und trotzdem beorderte Uli Forte die Jungen wieder in die Anfangsformation. Sie spielten mutlos, aber der Trainer bereute seine Entscheidung nicht. Er würde es wieder tun, sagte er, denn die Jungen müssten solche Erfahrungen machen, um daraus lernen zu können. Das nennt man mutiges Handeln, führt man sich seine Lage vor Augen. Und beschönigen mochte er erst recht nichts: «Wir hatten zu wenig Ballbesitz, und wenn wir den Ball hatten, verloren wir ihn zu schnell. So hat man hier keine Chance.» Prosaischer kann man es nicht ausdrücken.
Die Spieler hörten Forte nicht
Einmal, als sie 0:2 in Rückstand lagen, rief Forte seinen Spielern zu, sie dürften keinen Treffer mehr erhalten. Denn bei Punktgleichheit entscheiden auch die beiden direkten Begegnungen. Sie hörten ihn nicht, und er kann nur hoffen, dass sie ihn vor der sonntäglichen Partie gegen Sion besser verstehen werden. Nur einmal haben sie in den letzten sechs Spielen nicht verloren, und darum weiss er: «Dieses Spiel ist entscheidend, da muss unbedingt ein Sieg her.» Forte macht in dieser für ihn so schwierigen Lage einen gefassten, ja mitunter gar einen souveränen Eindruck, beantwortet auch die ungemütlichen Fragen ohne Aufheben. Nein, er glaube nicht, dass die Mannschaft seinetwegen blockiert sei. Zumindest Renato Steffen bestätigte das: Im Team sei es kein Thema, dass es um den Kopf des Trainers geht.
«Verklemmt» nannte der Sportchef den Auftritt in Neapel. Fredy Bickel selber wirkte nach dem Spiel niedergeschlagen und kleinlaut. Er wusste, was jetzt interessierte. Nicht die Ausgangslage vor den restlichen Europa-League-Spielen, sondern die Antwort auf die Frage, in welchem Fall die Berner Zeit seines Schützlings Uli Forte abläuft. Braucht es gegen Sion einen Sieg? Reicht auch ein Unentschieden nach ansprechendem Spiel? Gibt es gar einen Ausweg aus einer neuerlichen Niederlage? Es sei das alte Dilemma, sagt er: Wenn man den Trainer stütze, heisse es: «Das muss er ja sagen.» Gebe man klare Vorgaben, mache man alle verrückt. Deshalb will Bickel nicht von einem Schicksalsspiel reden. Und nein, er überlege sich auch keine Konsequenzen für den Fall einer Niederlage am Sonntag. «Weil ich davon ausgehe, dass wir gewinnen.» Womit ja alles klar wäre. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ke ... y/16338148
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shalako
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Verfasst: Dienstag 11. November 2014, 18:44 |
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11.11.2014  Zitat: Ein Team zwischen den Extremen
Der 2:1-Sieg gegen Sion hat YB in der zweiwöchigen Länderspielpause Ruhe verschafft. Die Erfahrungen der vergangenen Saison halfen Verteidiger Florent Hadergjonaj zuletzt, mit dem Druck umzugehen.
Renato Steffen huschte ein Lächeln über das Gesicht, als er im Nachgang des 2:1-Sieges gegen Sion verkündete: «Die Krise ist vorbei. Wir sind nun raus aus der Negativspirale.» Natürlich machte sich bei dieser Aussage vor allem eine grosse Erleichterung über den Erfolg bemerkbar, nachdem die Young Boys in der Meisterschaft zuvor dreimal in Folge unterlagen waren. Eine gewisse Erheiterung über die emotional aufgeladene Berichterstattung war dem Flügelspieler aber auch anzumerken.
Leistung ist sekundär
Dass es im Fussball oftmals keine Grautöne, sondern nur Schwarz oder Weiss gibt und die Resultate die massgebende Grösse sind, ist hinlänglich bekannt. Die Young Boys erlebten dies in den vergangenen Tagen eindrücklich. Am vorletzten Wochenende hatten sie beim 0:1 gegen Vaduz ordentlich gespielt und unglücklich verloren. Die Unruhe keimte dennoch auf, Trainer Uli Forte geriet arg unter Druck. Der blutleere Auftritt beim 0:3 in der Europa League in Neapel befeuerte die Krisendebatte weiter.
Am Sonntag gegen Sion agierte YB hingegen bis auf die Schlussphase ungenügend, gewann aber. «Das ist es, was zählt», hielt Forte fest. Der Trainer erklärte sich die dürftige Darbietung seiner Equipe auch mit dem Druck, der auf ihr gelastet hatte. «Die Spieler bekommen die Stimmung im Umfeld mit. Und dann besteht die Gefahr, dass sie es besonders gut machen wollen und sich verkrampfen. Der Sieg war aber der Beweis, dass wir solchen Situationen gewachsen sind.»
Jung und krisenerprobt
Mit seinen 20 Jahren war Florent Hadergjonaj am Sonntag der jüngste YB-Akteur auf dem Platz. Trotz seines zarten Alters ist er bereits krisenerprobt. Das bringt ein Engagement bei den inkonstanten Young Boys seit geraumer Zeit mit sich. In der vergangenen Saison hatten die Gelb-Schwarzen in der Vorrunde zwischenzeitlich ebenfalls dreimal in Folge verloren und waren gar sieben Partien ohne Sieg geblieben. «Wir kämpften uns damals aus der misslichen Lage heraus», blickte Hadergjonaj zurück. «Diese Erfahrung half uns nun.» Er habe sich deshalb gegen Sion auf eine nervenaufreibende Partie eingestellt. «Umso grösser ist die Erleichterung nun.»
Über die allfälligen Konsequenzen, die ein Punktverlust gegen die Walliser mit sich gebracht hätte, lässt sich nur spekulieren. Die zweiwöchige Länderspielpause wäre für die Berner zumindest ungemütlich geworden. So aber liess Milan Vilotic mit seinem Kopfballtor in der 83. Minute vorübergehend Ruhe einkehren. «Wir können nun gezielt auf die nächste Partie in Thun hinarbeiten», sagte Hadergjonaj.
Übernächsten Sonntag treten die Young Boys im Oberland zum Derby an. Im Falle eines Misserfolgs könnte die Stimmung erneut umschlagen. Die Young Boys bewegen sich derzeit zwischen den Extremen. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/13773137
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shalako
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Verfasst: Dienstag 11. November 2014, 18:46 |
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11.11.2014  Zitat: Für YB 1270 Kilometer gestrampelt
Der YB-Fan Florian Kammermann hatte wohl die beschwerlichste Anfahrt, um die Partie der Young Boys in Napoli zu verfolgen. Im Interview lässt der 37-Jährige die 1270 Kilometer lange Reise Revue passieren.
Velo fahren, essen, weiterfahren, essen, duschen, schlafen, essen und wieder aufs Rad: So sahen acht Tage von Florian Kammermann aus. Der Berner legte vergangene Woche 1270 Kilometer zurück, um den BSC Young Boys live in Napoli vor Ort zu sehen. «Es war die krasseste Tour, die ich je in meinem Leben gemacht habe», erklärt der 37-jährige YB-Fan.
Seit fünf Jahren fährt er intensiv Rennvelo, da sein Knie das Fussballspiel und Joggen nicht mehr erlaubt. Die Idee zur Fahrradtour von Bern nach Napoli kam ihm nach der Auslosung der Europa League. «Eigentlich war ich nicht fit, da ich wegen meiner Heirat wenig trainiert habe», erinnert er sich.
Pannenlos ans Ziel
Doch beim Alpenbrevet im August überquerte er vier Pässe und machte eine weitere Hauptprobe von Kloten nach Bern. Danach war der Fall klar, dass er die Strecke auf sich nehmen wollte.
Auf seiner Fahrradtour übernachtete er bei Privaten zu Hause, damit er möglichst wenig Gepäck auf seinem Rennrad mitnehmen musste. Bis Rom seien die Strassen gut beschildert und in gutem Zustand gewesen, doch danach war er froh um sein GPS und kämpfte mit Schlaglöchern. «Ein Wunder, dass ich keine einzige Panne hatte», erklärt er weiter.
Deprimierender Gegenwind
Spannend für ihn war die Veränderung von Landschaft und Leuten mitzuverfolgen. Und das Schönste des Tages sei jeweils die Dusche und das Bier am Abend gewesen. «Nach so einer Fahrt fühlt man sich sehr dreckig», sagt Kammermann. Im Schnitt legte er 160 Kilometer täglich zurück und Tag 3 war mit 200 Kilometern die längste Etappe.
Ans Aufgeben dachte er nur einmal, als er bei Civitavecchia am Meer entlang radelte und mit einem Gegenwind von 40 Stundenkilometern kämpfte. «Dort wäre ich fast auf den Zug umgestiegen, weil es so deprimierend war, wenn man nicht vorwärtskommt», sagt der ambitionierte Radfahrer.
Nächstes Projekt
Ein schönes Erlebnis hatte er kurz vor Napoli, als er mit einheimischen Radfahrern in einer Gruppe fuhr. Als diese erfuhren, dass er von der Schweiz her komme, zahlten sie ihm Kaffee und verabschiedeten sich typisch italienisch mit Küsschen auf die Wange.
Dass YB in Napoli nicht siegte, darauf meinte der YB-Abo-Besitzer nur: «Ich erwarte nichts mehr. Manchmal gewinnen sie, wenn man es nicht denkt. Und manchmal verlieren sie. Immerhin war es Napoli.» Zurück nach Bern reiste er im Zug und sein nächstes Projekt hat er auch schon vor Augen: «Kinder», sagt der frisch verheiratete Ehemann lachend. http://www.bernerzeitung.ch/region/bern ... y/31497934
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Bierflasche
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Verfasst: Donnerstag 13. November 2014, 16:16 |
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OBI wird Premium Sponsor von YB
Der BSC Young Boys freut sich sehr, dass die Genossenschaft Migros Aare ihr Sponsoring-Engagement markant ausbaut: Der Baumarkt OBI – im Gebiet der Migros Aare mit Standorten in Schönbühl, Oftringen und Thun – wird bei YB neuer Premium Sponsor. Der entsprechende Vertrag läuft ab 1. Januar 2015 und wurde über drei Jahre abgeschlossen.
Bei den YB-Heimspielen im Stade de Suisse werden der Family Corner und die Family Zone ab dem neuen Jahr “Famigros Corner“ und „Famigros Zone“ heissen. Auch die Einlaufkids, die vor Spielbeginn jeweils die Mannschaften auf den Rasen begleiten, werden den Schriftzug Famigros tragen und so für den Familienclub der Migros werben. Zudem verlängert die Migros Aare ihr Sponsoring beim YB Kids Club: Famigros wird neuer Hauptpartner des YB Kids Clubs. Und SportXX, der Sport-Fachmarkt der Migros, wird die traditionellen YB Kids Camps unterstützen.
Alain Kappeler, CEO der Young Boys und des Stade de Suisse: „Die Migros Aare ist ein erstklassiger Partner, der bei YB auf vielseitige Weise in Erscheinung tritt. Wir freuen uns sehr auf die spannende Zusammenarbeit.“
Beat Zahnd, Geschäftsleiter der Genossenschaft Migros Aare: „Es ist uns wichtig, dass wir mit dem Sponsoring bei YB in mehreren Bereichen tätig sind: Uns liegt die 1. Mannschaft mit ihrer überregionalen Ausstrahlungskraft natürlich am Herzen. Aber besonders bei den Kindern und Familien wollen wir gemeinsam mit YB die Begeisterung fürs Fussballspielen wecken oder stärken. Nicht zuletzt ist damit auch ein nachhaltiges Engagement für die Nachwuchsförderung verknüpft.“
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 20. November 2014, 10:29 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.11.2014  Zitat: YB-Plüschbären für einen guten Zweck
Am Mittwoch hat die erste Mannschaft der Young Boys im Wankdorf Center Plüschbären und Kinderbücher verkauft. Der Erlös geht den Arche-Fonds für krebskranke Kinder.
Für einmal war vor den YB-Spielern nicht Ballgefühl, sondern Verkaufsgeschick gefragt: Die erste Mannschaft der Young Boys sammelte am Mittwoch im Wankdorf Center Geld für krebskranke Kinder, indem sie Plüschbären veräusserte. Die Aktion für den Arche-Fonds findet nicht zum ersten Mal statt: Letztes Jahr konnte YB dem Fonds insgesamt 33'000 Franken überreichen. Mit dem Geld wird den Kindern der Universitätsklinik des Berner Inselspitals, die an Krebs erkrankt sind, und deren Familien jährlich eine Woche begleiteter Urlaub ermöglicht.
Gesundheit wird zu wenig geschätzt
«Wenn man gesund ist, dann läuft es einfach. Man lernt seine Gesundheit erst schätzen, wenn man mal etwas hat», sagt Marco Wölfli. Der Torhüter, der wegen einer Achillessehnenverletzung gar die WM in Brasilien verpasst und seinen Stammplatz im YB-Tor verloren hat, weiss, wovon er spricht. «Auch wenn man meine Verletzung nicht mit Krebs vergleichen kann. Umso wichtiger finde ich es, einander zu helfen und für einander da zu sein. Mit dieser Aktion können wir einen kleinen Beitrag leisten.»
Den Spielern kommt die Abwechslung zum Trainingsalltag nicht ungelegen: «Meistens kommen die Fans zu uns, jetzt sind die Rollen einmal vertauscht und wir müssen auf die Leute zugehen», grinst Florent Hadergjonaj. Er bildet ein Zweier-Verkaufsteam mit Leonardo Bertone, beide Jahrgang 1994. Selbst früher Bären gekauft haben sie allerdings nicht. «Aber es ist eine tolle Sache, etwas für Kinder zu tun, denen es nicht so gut geht wie uns», findet Bertone.
«Für so eine Aktion lassen wir gerne ein Training aus», sagt auch Uli Forte. Dann unterbricht er das Interview, weil er zwei Passantinnen keinen Bären aufbinden, sondern ihnen einen verkaufen will. «Wo waren wir? Ach ja, Normalität ist meistens so, dass man gesund ist. Man darf aber nie vergessen, dass es auch Menschen gibt, die nicht so gesund sind wie wir. Diese Menschen gilt es zu unterstützen.»
Run auf Autogramme
Zusätzlich zum Verkauf der Teddybären haben die YB-Spieler und -Coaches auch Autogramme gegeben und für Fotos posiert. Der Andrang war gross, dementsprechend dürften auch die Verkaufszahlen zufriedenstellend sein. Allerdings steht eine Auswertung noch aus. Zudem findet die Aktion im Dezember noch zweimal statt (siehe Kasten), die Bären sind auch im YB-Shop für zehn Franken erhältlich. http://www.bernerzeitung.ch/region/bern ... y/17175744
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shalako
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Verfasst: Samstag 22. November 2014, 12:56 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.11.2014  Zitat: Zurück im Geschäft
Als sich die Migros Aare 2011 als Hauptsponsorin zurückzog, führte dies zu Diskussionen. Ab 2015 wird das Unternehmen YB wieder stärker unterstützen.
Letzte Woche wurde bekannt, dass die Genossenschaft Migros Aare ihr Sponsoringengagement bei YB, das sich zuletzt nur noch auf den Kids Club beschränkte, ausbauen wird. Die zum Unternehmen gehörende Baumarktkette Obi steigt im Januar für drei Jahre als Premiumsponsor ein. Es ist ein Comeback, denn der Schriftzug mit den drei orangefarbenen Buchstaben zierte vor nicht allzu langer Zeit den YB-Dress.
Anfang 2011 gab die Migros Aare bekannt, dass sie sich als Hauptsponsorin zurückziehen werde. Rund ein halbes Jahr zuvor hatte sich YB Knall auf Fall von CEO Stefan Niedermaier getrennt, ein Entscheid, der für hitzige Diskussionen sorgte. Es sagte viel darüber aus, dass Obi im Spiel eins nach dem unfreiwilligen Abgang des beliebten Niedermaier ein Transparent mit den Worten «Merci, Stefan» in den Mittelkreis legen liess. Heute will sich die Unternehmensleitung der Migros Aare dazu nicht mehr gross äussern. Reto Wüthrich, Leiter Sponsoring und Kommunikation, sagt: «Das Ende des Sponsorings hatte kommerzielle Gründe.»
Gut unterrichtete Quellen behaupten, YB habe seither nie mehr einen so grosszügigen Hauptsponsor engagieren können. Pro Spielzeit steuerte das Detailhandelsunternehmen, alle Leistungen eingerechnet, jeweils rund 2 Millionen Franken bei. YB gibt keine Zahlen bekannt, CEO Alain Kappeler sagt: «Die Migros war damals mit zwei Brands, Westside und Obi, sowohl auf der Brust der Spieler als auch auf dem Rücken präsent und hatte im Vergleich zum heutigen Hauptsponsor Honda zusätzliche Rechte. Somit kann man das nicht direkt vergleichen.»
Kein Einfluss auf Thun
«YB verfügt über starkes Identifikationspotenzial und eine treue Fangemeinde», sagt Wüthrich. Damit sei der Klub weit über die Stadt hinaus ein wirtschaftlicher und sozialer Faktor. Offenbar lässt sich die Migros Aare das Sponsoring jährlich zwischen 200'000 und 300'000 Franken kosten. Das Unternehmen will sich nicht zur Höhe des Beitrages äussern, betont aber, dass dieses Engagement keinen Einfluss auf die Unterstützung anderer Vereine wie etwa des FC Thun habe.
Kappeler erachtet es als «höchst erfreulich, dass sich derart renommierte Firmen bei YB engagieren». Der Klub gab gestern zudem bekannt, dass der Vertrag mit Feldschlösschen um fünf Jahre verlängert wird. Die Monate um das Jahresende seien für das Verkaufsteam intensiv, sagt Kappeler, der zuversichtlich ist, dass demnächst weitere Verträge abgeschlossen werden. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/12429098
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shalako
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Verfasst: Sonntag 30. November 2014, 12:00 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.11.2014  Zitat: Neues Ziel vor Kampf um Platz drei
Jetzt will Forte YB-Rekordhalter werden
Vor drei Wochen stand YB-Trainer Uli Forte vor dem Abschuss. Drei Siege später hat er schon die «Halbwertszeit» für YB-Coaches überschritten.
Siegen oder Fliegen». Oder: «Schicksalsspiel für Forte». So sahen die Schlagzeilen vor dem Match gegen Sion am 9. November aus. Nach drei Meisterschaftsniederlagen in Folge stand Forte kurz vor dem Aus. Eine Schlappe gegen die Walliser hätte er kaum schadlos überstanden. Haben ihn die Schlagzeilen gekränkt?
«Es hat bei mir ein Nasenrümpfen hervorgerufen», sagt er in den Katakomben des Uralt-Stadions Pasienky in Bratislava nach erfüllter Europa-League-Pflicht mit dem 3:1 bei Slovan. «In den Spielen zuvor hätten wir zwingend Punkte einfahren müssen, ich erinnere da nur an die unzähligen Torchancen beim 0:1 gegen Vaduz. Aber wir haben nicht gepunktet. Schlimm wäre es gewesen, wenn da nichts gewesen wäre, wenn wir uns keine Chancen erarbeitet hätten.»
Und, betont er, er habe immer die vollste Unterstützung der Vereinsführung und Sportchef Fredy Bickel gespürt. Mit dem glückhaften 2:1 gegen die eigentlich besseren Walliser kam die Wende. «Wir hätten da auch verlieren können», gibt Forte zu. Aber man habe gewonnen. «Ich glaube, da oben ist jemand, der für etwas Gerechtigkeit sorgt», sagt der Mann mit Wurzeln in Süditalien.
Forte durfte im Amt bleiben – und vier Tage nach dem Sieg gegen Sion hat er einen «historischen» Zeitpunkt überschritten, gehört damit jetzt zu jener Garde von YB-Trainern, die in Bern «alt» werden. Bei 529 Tagen liegt die durchschnittliche Amtsdauer eines YB-Coaches seit dem Einzug ins Stade de Suisse.
Einsamer Rekordhalter ist Nati-Coach Vladimir Petkovic mit 1000 vor Martin Andermatt mit 657 Tagen. Christian Gross mit 340, Gernot Rohr mit 339 und Martin Rueda mit 312 liegen unter dem Schnitt. Forte, der heute 546 Tage bei YB im Amt ist, erstaunt: «Tausend Tage? Genauso lang war ich in St. Gallen im Amt.»
Dann wird der Bassersdorfer kämpferisch: «Dann mach ich nochmals 529 Tage – und werde neuer Rekordhalter! Das ist doch ein Ziel – nicht?» Viel wichtiger sei ihm indes, schränkt er ein, in Bern etwas aufzubauen, auf dem Grosses entstehen könne.
Die Sprüche sitzen wieder viel lockerer. Anderes Beispiel. Forte antwortet auf die Frage, ob er sich einen Spieler (des schwachen Teams) von Slovan Bratislava in seiner Mannschaft vorstellen könne: «Am ehesten den wirbligen Stürmer Soumah. Den könnten wir mit seinem Meter einundsechzig gleich in einen Rollkoffer packen und mitnehmen ...»
Trotz der betonten Coolness: Die letzten vier Spiele des Jahres sind für Fortes YB-Zukunft wegweisend. Verlieren die Berner in der Europa League zu Hause gegen Sparta Prag, verfehlt der Coach eines der Saisonziele, nämlich europäisch zu überwintern. Dasselbe bei einem Remis. Dann würde YB das Kunststück fertigbringen, zum zweiten Mal innert zwei Jahren mit zehn (!) Punkten auszuscheiden.
In der Meisterschaft ist denkbar, dass sich der Rückstand auf Leader Basel und Verfolger FCZ derart vergrössert, dass die Meisterschaft schon im Winter flöten ist. Es würden keine ruhigen Weihnachtstage für Forte werden irgendwo in der Wärme, wohin er mit seinem jüngeren Bruder Alfredo traditionellerweise fliegt. http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 14220.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 3. Dezember 2014, 11:35 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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03.12.2014  Zitat: YB schreibt weiter rote Zahlen
Die Stade de Suisse AG und der BSC Young Boys haben auch 2014 mehr Geld ausgegeben als eingenommen. Die Betreiberfirma kürzt weitere Stellen – und sucht nach neuen Geldquellen.
Die Stade de Suisse AG reduziert aus Kostengründen ein weiteres Mal den Personalbestand. Letzte Woche erhielten zwei Kadermitarbeiter aus dem Marketing die Kündigung. «Wir müssen nochmals schlanker werden, um dem Turnaround näherzukommen», sagt CEO Alain Kappeler. Unter Turnaround versteht der Manager ein Geschäftsmodell, welches selbsttragend ist. Derzeit ist der Sportbetrieb immer noch ein ganzes Stück weit von diesem Ziel entfernt.
Durchschnittlich knapp über 15'000 Zuschauer bei den Heimspielen des BSC YB, der Cupfinal, zwei Konzerte und über 1000 Anlässe in den Geschäftsräumen des Stade de Suisse reichen längst nicht aus, um eine ausgeglichene Rechnung präsentieren zu können. Wie hoch das Defizit im Geschäftsjahr 2014 ist, bleibt das Geheimnis der Stadionbetreiber, die wie üblich keine Zahlen bekanntgeben. Nimmt man die offiziell nie bestätigten Verluste von 12 bis 15 Millionen (2012) beziehungsweise 8 Millionen (2013) als Richtgrössen, so ist die Rechnung schnell gemacht: Ohne Millionenzuschüsse der YB-Besitzer Andy und Hans-Ueli Rihs lassen sich Ausgaben und Einnahmen nicht ins Lot bringen.
Erklärtes Ziel der Gebrüder Rihs ist es, die Zuschüsse zu minimieren. Folgerichtig erhielt YB-Sportchef Fredy Bickel den Auftrag, die Lohnkosten der ersten Mannschaft herunterzufahren. Allen Sparappellen zum Trotz wurde bald wieder investiert. Für rund vier Millionen Franken Ablösesumme kaufte YB im Januar den angeschlagenen Verteidiger Milan Vilotic.
Ende August, als die Qualifikation für die Europa League geschafft war, holten die Berner den früheren PSG-Spieler Guillaume Hoarau – auch er ein Grossverdiener. «Verpflichtungen wie die von Milan Vilotic sind Investitionen für die Zukunft», verteidigt Kappeler die Vorwärtsstrategie. YB sei «der Motor des Unternehmens», der unter keinen Umständen zu Tode gespart werde dürfe. Dumm nur, dass dieser Motor auch 2014 nie über längere Phasen störungsfrei lief.
Neue Geldquellen erschliessen
Die Erkenntnis ist nicht neu: Im Stade de Suisse lässt sich nur Geld verdienen, wenn YB dauerhaft Erfolg hat und die Arena regelmässig zu mindestens zwei Dritteln gefüllt ist. Vom früheren Stadionchef Stefan Niedermaier ist die Aussage überliefert, es schenke erst richtig ein, wenn 23'000 Fans im Stadion seien. Diese Grösse wurde heuer genau einmal übertroffen – als Napoli zu Gast war. Bei vier weiteren Partien wurde zumindest die 20'000er-Marke überschritten.
Ansonsten war das Stadion in der Regel halbvoll, was kein schlechter Wert ist. Doch da der personelle Aufwand punkto Organisation, Sicherheit und Catering beträchtlich ist, bleibt unter dem Strich nichts übrig. Deshalb müssen die Stadionbetreiber neue Geldflüsse erschliessen beziehungsweise bereits bestehende optimieren.
Mehreinnahmen sind ab 2015 im Verpflegungsbereich einkalkuliert, weil die SdS AG von Bell alle Verkaufsstände übernimmt. Geld einbringen soll auch der Kunstrasen. Kappeler denkt an Plausch-Fussballspiele von Hobbykickern oder Firmen und an spezielle Kundenanlässe. Und wie sieht es mit dem VIP-Bereich aus, der längst nicht mehr so gut frequentiert ist wie noch vor vier fünf Jahren? «Die Champions Lounge mit ihren 1200 Plätzen ist eher zu gross für unsere Ansprüche. Doch wir verzeichnen durchschnittlich immer noch 750 bis 800 Eintritte», sagt Kappeler. Was YB zu spüren bekommt, ist die Konkurrenz des SCB. «Er ist ein harter Mitbewerber.»
Neuer Energiepartner gesucht
Offen ist die Frage, wer in die Fussstapfen der BKW tritt, die als Hauptsponsor zurücktritt. Laut Kappeler würde man gerne wieder mit einer Firma aus dem Energiesektor zusammenarbeiten. Erste Gespräche mit möglichen Partnern aus dem In- und Ausland hätten schon stattgefunden. «Doch bis zur Konkretisierung dauert es noch eine ganze Weile.» http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB ... y/21045377
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shalako
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Verfasst: Freitag 5. Dezember 2014, 16:10 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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05.12.2014  Zitat: Spielraum bei der YB-Kaderplanung
Bei YB laufen Ende Saison viele Verträge aus, was zu Veränderungen im Team führen wird. Der überragende Stürmer Guillaume Hoarau wird schwer zu halten sein.
YB steht Ende dieser Saison vor einem grösseren personellen Umbruch. Mit Ersatztorhüter Marco Wölfli verlängerten die Young Boys ja kürzlich bis 2018, aber immer noch laufen im Juni 2015 gleich zehn Verträge aus.
Die dauerverletzten Pascal Doubai und Josh Simpson stehen aus gesundheitlichen Gründen schon lange nicht mehr im Kader, der dänische Fehltransfer Michael Silberbauer ist ausbezahlt worden. Die oft verletzten Marco Bürki, Gonzalo Zarate und Matias Vitkieviez erhalten im Frühling die Gelegenheit, sich für eine Weiterbeschäftigung aufzudrängen, was aber nicht einfach wird.
Sportchef Fredy Bickel sagt, er kommentiere einzelne Personalien nicht, aber es sei schon so, dass YB im nächsten Sommer endlich die Möglichkeit besitze, Veränderungen vorzunehmen.
Wie lange mit Nuzzolo?
Ein Quartett steht in den Überlegungen Fredy Bickels im Vordergrund. Jan Lecjaks wird immer wieder beobachtet, beispielsweise intensiv vom deutschen Zweitligisten Kaiserslautern. Aber es gibt auch namhaftere Interessenten für den tschechischen Linksverteidiger. Seinen Abgang könnte YB wohl verkraften, weil mit dem vielseitig einsetzbaren Scott Sutter sowie dem begabten, zuletzt lange verletzten Thomas Fekete, 19 Jahre, Alternativen im Kader stehen. Und auch Alain Rochat, dessen Vertrag ausläuft, kann hinten links spielen.
Rochat wird wie Stammspieler Raphael Nuzzolo, mit dem sich YB auch eine weitere Zusammenarbeit vorstellen kann, zu Beginn der nächsten Spielzeit 32 Jahre alt sein. Bei beiden Romands wird es letztlich vor allem um die Dauer des nächsten Arbeitspapiers gehen. Die beiden dürften in der Westschweiz begehrte Kräfte sein – und so ist man gespannt, ob und wie sich die Parteien einigen werden. «Wir werden in den nächsten Wochen damit beginnen, konkrete Gespräche zu führen», sagt Bickel.
Kleine Hoffnung bei Hoarau
Sofort verlängern würde YB natürlich mit Guillaume Hoarau. Der überragende französische Angreifer hat sich seit seinem Transfer Ende August als Volltreffer erwiesen. «Und er wird noch stärker, wenn er im Januar eine ganze Vorbereitung bei uns bestreiten kann», sagt Trainer Uli Forte. Ob Hoarau aber bei den Young Boys bleiben möchte, darf nach aktuellem Wissensstand stark angezweifelt werden. Ihn zieht es zurück in die Heimat. «Ich habe die Hoffnung nicht aufgegeben, dass er im Frühling zu uns kommt und sagt, er würde gerne noch ein bisschen länger in Bern spielen», sagt Bickel.
In der Winterpause sind bei YB eher keine Zuzüge zu erwarten. «Wir haben immer noch 26 Spieler», sagt Bickel, «und derzeit sieht es ja so aus, dass wir Anfang Januar tatsächlich erstmals keine verletzten Spieler haben werden.» Möglicherweise werden junge Akteure wie Fekete oder Helios Sessolo ausgeliehen. Und Spielmacher Moreno Costanzo, derzeit Reservist, wird regelmässig mit anderen Super-League-Vereinen (Luzern, GC, St.Gallen, Sion) in Verbindung gebracht.
Die YB-Philosophie soll auch in Zukunft lauten, auf Talente zu setzen – sowie echte Verstärkungen wie Steve von Bergen, Milan Vilotic, Sékou Sanogo und Hoarau zu verpflichten. «Wir dürfen stolz sein», sagt Bickel, «denn wir setzen in der Liga mit Abstand am meisten junge Spieler sein.»
Barnetta, Dzemaili, Ziegler
Als nächste Nachwuchsspieler drängen Miguel Castroman, Nicolas Bürgy und Sven Joss ins erste Team, zudem könnten die ausgeliehenen Haris Tabakovic (Wil) und Alexander Gonzalez (Thun) im Sommer zurückkehren. Verkaufen muss YB vielleicht bald einige seiner begehrten Akteure. Goalie Yvon Mvogo, Florent Hadergjonaj, Renato Steffen und Sanogo zum Beispiel dürften kaum ihre gesamte Karriere in Bern verbringen. «Wenn man starke Junge hat, gehen sie irgendwann ins Ausland », sagt Bickel. «Aber wir wollen nicht mehr als einen pro Saison verkaufen. Zuletzt wechselte ja Michael Frey zu Lille.» Früher seien zwei, drei Scouts an den YB-Spielen gewesen, heute seien es bis zu 30.
Im nächsten Sommer wird Bickel Spielraum bei der Kaderplanung besitzen. Besonders interessant (und besonders kostspielig) sind dabei Schweizer Akteure, die wie Tranquillo Barnetta, Blerim Dzemaili oder Reto Ziegler zurück in die Heimat kommen könnten. Denn trotz YB-Sparkurs soll das Team ja weiter verstärkt und bis 2016 ein Titel gewonnen werden. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/23518009
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 10. Dezember 2014, 17:46 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.12.2014  Zitat: YB setzt 115 Millionen Franken um
Die oberste Fussballliga der Schweiz setzt 800 Millionen Franken um, wie eine aktuelle Studie zeigt. Davon kommen rund 115 Millionen von den Berner Young Boys.
800 Millionen Franken Umsatz, 453 Millionen Franken Bruttowertschöpfung, 3300 Arbeitsplätze, 42 Millionen Steuern – das sind die Zahlen, die von der Raiffeisen Super League in der Saison 2013/14 generiert und kürzlich in einer Studie von der Swiss Football League veröffentlicht wurden (siehe Box). «Die Super League ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in der Schweiz», heisst es darin.
Der BSC Young Boys trägt einen grossen Teil dazu bei, zeigt eine Anfrage beim Klub: YB setzt 115 Millionen Franken um, davon 81 Millionen Franken im Kanton Bern. Der Klub generiert knapp 530 Vollzeitstellen, davon 400 im Kanton Bern.
Auch die Steuerbehörden profitieren vom Fussballsektor: Alleine von YB gibt es rund 7.8 Millionen Franken direkte und indirekte Steuergelder. Zusätzlich zahlt der FC Thun 2.5 Millionen Franken Steuern.
Die Studie zeige, dass Fussball nicht nur eine grosse emotionale Bedeutung, sondern auch eine wirtschaftliche Bedeutung habe: «Wir sind stolz auf diese Zahlen», erklärt Albert Staudenmann, Mediensprecher bei YB, auf Anfrage.
Fans geben 9 Millionen aus
Auch die Zuschauerzahlen im Wankdorf lassen sich sehen: 310'000 Fans verfolgten die Spiele im Stade de Suisse, pro Spiel im Schnitt über 17'000 Fans. «Rund 25 Prozent von ihnen kommen aus dem Stadtgebiet», präzisiert Staudenmann. 59 Prozent kommen aus dem Kanton und 12 Prozent sind aus der übrigen Schweiz.
Die Fans tragen auch ihren Teil bei: Sie geben rund 9 Millionen Franken aus. Für Verpflegung brauchen sie 6 Millionen Franken, 1.3 Millionen für Detailhandel, fast eine Million für Transportkosten und rund 200'000 Franken für Übernachtungen.
Die Zahlen beziehen sich auf die vergangene Saison, als YB nicht europäisch spielte und auch kein Cup-Spiel im heimischen Stadion hatte. Für die kommende Bilanz Saison 2014/15 sind somit höhere Zahlen, insbesondere beim Umsatz und den Übernachtungen, zu erwarten.
Vergleicht man den Umsatz der obersten Schweizer Liga mit Europa, relativiert sich die Zahl: Allein Bayern München erzielte in der vergangenen Saison einen Umsatz von 644 Millionen Franken.
Studie
Die Swiss Football League (SFL) liess erstmals in einer Studie die wirtschaftliche Bedeutung der Clubs in der höchsten Schweizer Liga untersuchen. Die SFL, die den Spielbetrieb der höchsten Schweizer Ligen organisiert, liess eine Studie zur wirtschaftlichen Gesamtbedeutung der Super League sowie zur Bedeutung der einzelnen Clubs in ihren Kantonen erstellen. Umgesetzt wurde das Projekt von der Rütter Soceco AG und vom Institut für Tourismuswirtschaft der Hochschule Luzern. Zum Gesamtergebnis schreibt die SFL: «800 Millionen Umsatz, 453 Millionen Bruttowertschöpfung, 3300 Arbeitsplätze, 42 Millionen Steuern – die Zahlen zeigen es deutlich auf: Die Raiffeisen Super League ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in der Schweiz.»
Die Berechnung der ökonomischen Wirkungen erfolgte mit der Methodik der Event-Scorecard – «einem standardisierten Vorgehen zur Wirkungsberechnung von Events und Institutionen». Die SFL hält fest, dass sich die Berechnungen auf die Datengrundlage der Saison 2013/2014 stützen. Ein Vergleich mit anderen Spielzeiten sei nur bedingt möglich, da verschiedene saisonale Faktoren – Zuschauerzahlen, Erfolg in Wettbewerben – einen Einfluss haben. So war etwa der FC Thun in der untersuchten Spielzeit in der Europa League engagiert. http://www.bernerzeitung.ch/wirtschaft/ ... y/22428839
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