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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 1. November 2012, 10:46 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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01.11.2012  Zitat: Andy, Jöggi, Werni und Hampi führen einen Verein
BERN. Ilja Kaenzig ist weg. YB sucht einen neuen CEO. Doch das Problem von YB liegt ganz woanders.
Der Auftritt hatte etwas Groteskes: Da luden die Herren Andy Rihs, Hansueli «Jöggi» Rihs, Werner «Werni» Müller und Hanspeter «Hampi» Kienberger im Stade de Suisse in die sogenannte Champions Lounge, versuchten ein weiteres Mal zu erklären, warum aus YB auch in der aktuellen Saison kein Champion wird und wie man auf die anhaltende Erfolglosigkeit zu reagieren gedenkt.
Der CEO muss weg, zum zweiten Mal in zwei Jahren wechselt YB die sportliche Führung aus. Der Verwaltungsrat sucht nun einen Business- und zuerst einen Sportchef. Den neuen VR-Präsidenten stellte Andy Rihs folgendermassen vor: «Hanspeter Kiener, äääh Hanspeter Kienberger, der Hampi, wie er bei uns heisst.» Kienberger hatte für den Versprecher Verständnis: «Wir sprechen uns halt immer mit den Vornamen an.»
Das Merken von Nachnamen ist bei YB eine Sekundärtugend: Nach den Coaches Vladimir und Christian steht derzeit Martin an der Seitenlinie. Der Martin mit seinem Ein-Jahres-Vertrag hat gerade den Machtkampf mit CEO Ilja gewonnen. Ob er die Saison im Stade de Suisse beenden wird, ist fraglich. Seinen Nachnamen muss man sich nicht merken. Die Geldgeber Andy und Jöggi geben zu, dass sie von Fussball keine Ahnung haben. Diese Offenheit ehrt sie. Und doch drückten sie gemeinsam mit Benno Oertig ihrem CEO Ilja zwei Trainer aufs Auge, die dieser nicht wollte. Erst den Christian, dann den Martin.
«Wer zahlt, befiehlt», lautet ein Sprichwort. Bei YB ist das Problem, dass die Zahlenden und Befehlenden zu wenig Ahnung vom Fussball haben. Solange der Andy und der Jöggi im Sport mitreden wollen, bleibt YB, was es heute ist: Mittelmass. Daran werden auch der Werni und der Hampi nichts ändern.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 1. November 2012, 10:48 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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01.11.2012  Zitat: Geldgeber mit viel Vertrauen
Andy und Hansueli Rihs sind diskrete Investoren für YB. Vom Tagesgeschäft halten sie sich wenn immer möglich fern. Wem sie die Arbeit in Bern überlassen, der geniesst Vertrauen.
Die offiziellen Auftritte von Andy Rihs und seinem Bruder Hansueli («Jöggi») im Stade de Suisse sind selten. Reisen die YB-Investoren aus dem Kanton Zürich an eine Pressekonferenz in «ihr» Stadion, haben sie jeweils etwas Wichtiges zu erklären. Im Sommer 2010 war es die Trennung von CEO Stefan Niedermaier. Am Dienstag waren es die Entlassung von Niedermaiers Nachfolger Ilja Kaenzig sowie die Bekanntgabe einer umfassenden Reorganisation des Betriebs, die Andy und «Jöggi» nach Bern führten. Zum Auftritt vor den Medien mussten sie indes auch diesmal überredet werden. «Wir suchen diese Erdbeben nicht. Uns wäre es auch lieber, es bräuchte sie nicht», sagte Andy Rihs vorgestern, als er nach der Inkonstanz in der Personalpolitik bei YB und im Stade de Suisse gefragt wurde. Der Unternehmer, der mit seinem Bruder und einem Mitstreiter unter anderem den Hörgerätehersteller Sonova (früher Phonak) zu einem der Branchenleader machte, hatte auf dem Podium einen hemdsärmligen Auftritt hingelegt, die ständig wiederkehrenden Probleme mit Personal und Struktur auf die Entstehungsgeschichte des Stade de Suisse zurückgeführt und darauf hingewiesen, damals noch nicht beteiligt gewesen zu sein.
Vertrauen in die Spezialisten
Genug Zeit, die Schwierigkeiten zu lösen, wäre allerdings auch Andy geblieben: Seit 2005 ist er Grossaktionär des Stadions, etwas später stieg dann auch Hansueli ein. Offen wie er ist, bezeichnet sich Andy Rihs – er feiert morgen seinen 70. Geburtstag – als «Fussballbanausen». «Wir verlassen uns im Tagesgeschäft auf Spezialisten.» Denen schenken sie wie zuletzt bei Kaenzig jeweils viel Vertrauen, doch sie fordern dafür «einen erfolgreichen, profitablen Betrieb». Weil zuletzt weder das eine noch das andere der Fall war, musste Kaenzig gehen. Ähnlich wie damals bei Niedermaier, der in seiner Ägide die Trainer Rohr und Andermatt anstellte und wieder entliess, konzentrierte sich die Unzufriedenheit der Rihs-Brüder nach zwei Trainerentlassungen (Petkovic und Gross) auf den CEO.
Der Betrieb des Stade de Suisse und die Entwicklung der Young Boys liegen nun bis auf weiteres in den Händen von Hanspeter Kienberger, der eben zum Verwaltungsratspräsidenten der Mutterfirma Sport und Event Holding gewählt wurde, dem YB-Präsidenten Werner Müller und Alain Kappeler, dem neuen COO. Und damit bei drei Bernern. Ihre Unternehmung im Wankdorf stärker lokal zu verankern, davon reden die Rihs’ schon lange. Am Liebsten möchten sie das Stadion ohnehin an lokale Geldgeber verkaufen und so auch die defizitären Young Boys loswerden. Für deren Bedürfnisse schiessen sie jährlich Millionen von Franken ein. Als Mäzene sehen sie sich trotzdem nicht gern: «Mäzenatentum ist schlecht. Wir wollen einfach, dass der Betrieb erfolgreich ist. Dafür bauen wir Brücken, wenn es nötig ist», drückt es Hansueli Rihs, der jüngere und leisere der Brüder, aus.
Keine Käufer in Sicht
Als «Investor mit Herz» bezeichnet sich Andy Rihs. «Der Fussball liegt uns am Herzen», sagt er. Doch seine wahre Passion liegt bekanntermassen beim Velosport. Jahrelang besass er ein eigenes Radteam, ihm gehört auch der Velohersteller BMC. Am Dienstag fuhr er zwischen der Medienkonferenz zur Kaenzig-Entlassung und einem YB-Member- und Sponsorenanlass am Abend nach Grenchen, wo derzeit auf seine Initiative hin das «Velodrome Suisse» entsteht.
Wie viel er und sein Bruder für den Verkauf der Aktienmehrheit des Stade de Suisse verlangen würden, kann und will Andy Rihs nicht exakt beziffern. «Sicher über 100 Millionen Franken.» Käufer sind derzeit nicht in Sicht. Die Rihs-Brüder dürften also noch einige Zeit das Sagen behalten. Für YB ist das eine gute Nachricht. Denn obwohl sie sich selten in Bern blicken lassen steht fest: Ohne das finanzielle Engagement der beiden ginge im Wankdorf nicht mehr viel.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Freitag 2. November 2012, 09:05 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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02.11.2012  Zitat: Neuer YB-Finanzchef verlässt den Fussballklub per sofort
YB kommt nicht zur Ruhe: Erst seit Dienstag ist Thomas Fischer als CFO für die YB-Finanzen verantwortlich. Heute Donnerstag wurde publik, dass der neue Finanzmann eine dunkle Vergangenheit hat.
Kaum wurde Thomas Fischer als neuer Finanzchef vorgestellt, ist er auch schon wieder weg. Der Finanzexperte betreute während der Immobilienkrise in den 90er Jahren die notleidenden Kredite bei der Credit Suisse. Das führten Recherchen des Regionalfernsehsenders Telebärn zutage.
Zusammen mit einem Kollegen gründete er eine Firma und trat mit dieser verdeckt als Käufer von Liegenschaften auf, die er als Bankberater selber betreute. Durch überhöhte Wertberichtigungen auf diesen Liegenschaften senkte er eigenhändig die Preise auf ein Minimum um die Immobilien später selber günstig zu erwerben.
YB wusste nichts
Thomas Fischer wurde laut einem Telebärn-Informant 1999 festgenommen und verbrachte kurze Zeit in Untersuchungshaft. Nach einem Geständnis von Fischer verzichtete die Credit Suisse damals auf ein öffentlichkeitswirksames Verfahren.
Der Berner Fussballclub erfuhr erst durch die Recherchen von Telebärn davon und hat daraufhin das Gespräch mit Thomas Fischer gesucht. «Im Anschluss an diese Unterredung ist der Mitarbeiter zum Schluss gekommen, das Unternehmen im Interesse aller Beteiligten verlassen zu wollen», schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung.
Die Stade de Suisse AG habe Fischer auf dessen Wunsch unmittelbar freigestellt und will in nützlicher Frist einen neuen Finanzverantwortlichen ernennen. Bis zu diesem Zeitpunkt übernimmt der Präsident des Verwaltungsrats, Hanspeter Kienberger, sämtliche Aufgaben des CFO. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/30483096
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shalako
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Verfasst: Freitag 2. November 2012, 09:11 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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02.12.2012  Zitat: Wirrwarr
YB-Finanzchef nach zwei Tagen wieder weg Kaum vorgestellt, ist Finanzchef Thomas Fischer bei YB auch schon wieder weg.
Bei YB gehts drunter und drüber. Jetzt müssen die Berner sich auch noch auf die Suche nach einem neuen Finanzchef machen. Dabei hatten sie erst am Dienstag Thomas Fischer auf diesem Posten vorgestellt.
Doch der hat eine dunkle Vergangenheit, die «Tele Bärn» gegenüber YB aufdeckt. Fischer soll in den 90ern in krumme Finanz- und Immobilien-Geschäfte verwickelt gewesen sein. 1999 sei er sogar in Untersuchungshaft genommen worden.
Als der Klub davon erfährt, sucht er das Gespräch mit Fischer. In einer Medienmitteilung schreibt YB: «Die Leitung des Stade de Suisse hat nach erfolgtem Hinweis den Sachverhalt sofort im Dialog mit dem betroffenen Mitarbeitenden geklärt. Im Anschluss an diese Unterredung ist der Mitarbeiter zum Schluss gekommen, das Unternehmen im Interesse aller Beteiligten verlassen zu wollen. Die Stade de Suisse AG hat den Mitarbeiter auf dessen Wunsch unmittelbar freigestellt.»
YB ist nun wieder auf der Suche nach einem neuen Finanzchef. Nicht der einzige Posten, der besetzt werden muss. http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 91403.html
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shalako
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Verfasst: Freitag 2. November 2012, 09:26 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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02.11.2012  Zitat: Bei YB krachts weiter im Gebälk
Thomas Fischer, der Leiter Finanzen und Administration (CFO), muss seinen Platz schon wieder räumen. Grund sind zwielichtige Geschäfte in der Vergangenheit.
Es ist eine schlechte Woche für YB. Am Dienstag wurde CEO Ilja Kaenzig per sofort freigestellt. Gestern nun musste Thomas Fischer, der Leiter Finanzen und Administration (CFO), sein Büro räumen.
Das entbehrt nicht einer gewissen Ironie, wurde doch Fischer erst vor drei Tagen auf diesen Posten gehievt. Dem Finanzexperten wurde eine alte Geschichte zum Verhängnis. Während der Immobilienkrise in den 90er-Jahren habe er bei der Credit Suisse die notleidenden Kredite betreut. Zusammen mit einem Kollegen habe er eine Firma gegründet und sei mit dieser verdeckt als Käufer von Liegenschaften aufgetreten, die er als Bankberater selber betreute.
Eine vorübergehende Festnahme
«Durch überhöhte Wertberichtigungen auf diesen Liegenschaften senkte er eigenhändig die Preise auf ein Minimum, um die Immobilien später selber günstig zu erwerben», schreibt Telebärn in einer Medienmitteilung. 1999 seien die Geschäftspraktiken aufgeflogen und Fischer vorübergehend festgenommen worden.
YB sucht nun nicht nur einen Sportdirektor, sondern auch einen Finanzverantwortlichen. Bis dieser gefunden ist, übernimmt der Präsident des Verwaltungsrats, Hanspeter Kienberger, sämtliche Aufgaben des CFO. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Be ... y/13281688
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Haribo
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Verfasst: Sonntag 4. November 2012, 22:11 |
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29 Beiträge: 1036
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wie geits witer mit yb? irgendwie chunnt mir das aus chli vor wie i de 90er jahr, wo yb fasch usglöscht wär worde. i hoffe i tüsche mi und äs chunnt aus guet.
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