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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Dienstag 19. Mai 2009, 20:25 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20min.ch, 19.05.2009 Sion vor dem Cupfinal CC und Tholot sprechen KlartextIm Wallis steigt das Cupfinal-Fieber ins Unermessliche. Praktisch jeder spricht nur noch vom Endspiel gegen YB in Bern. Der FC Sion hat sich diesem Tohuwabohu entzogen und bereitet sich am Thunersee auf den Cupfight vor.  Der Präsident und sein Trainer. Sion-Boss Christian Constantin und Didier Tholot stellen sich den Medienfragen. Im Wallis könnte man meinen, es sei eine Epidemie ausgebrochen: die Cupfinal-Epidemie. In den Restaurants und Bars, bei der Arbeit, in der Schule, im Fitnessstudio – überall sprechen die Leute nur noch vom Cupfinal des FC Sitten. Für die Spieler war es in den letzten Tagen kaum möglich, in die Stadt zu gehen oder sich sonst in der Öffentlichkeit zu zeigen. Selbst der erfahrene Captain Olivier Monterrubio gibt zu: «Es ist schon überraschend. Wir spielen um den Klassenerhalt, aber alle Leute sprechen mich auf der Strasse an und reden vom Finale. Das scheint für viele hier im Wallis eine andere Welt zu sein.» Constantins Ärger über SchiriDer Sion-Boss Christian Constantin hat jedoch seine eigene Art, mit der aussergewöhnlichen Situation des Cupfinals umzugehen. Die Schiedsrichter-Ansetzung von «Sion-Feind» (Zitat CC) Claudio Circhetta brachte das Fass beinahe zum Überlaufen: «Seit dem Skandalspiel, dass er am 9. Dezember 2006 in Zürich geleitet hat (5 Gelbe und 1 Gelb-Rote Karte gegen Sion, Red.), werden wir von diesem Mann konsequent benachteiligt.» Und wer CC kennt, der weiss: Er wird auch morgen wieder die Faust ballen, wenn der Schiedsrichter etwas gegen Sion pfeift. Didier Tholots klare LinieNeben Constantin hat bei Sion eigentlich niemand etwas zu sagen. Der neue, alte Trainer Didier Tholot hat aber offenbar mehr Macht als ehemalige Trainer und er kehrt im Wallis mit eisernem Besen. Sein Führungsstil bekamen einige Spieler bereits zu spüren. Saborio und Dominguez stehen vorderhand nicht mehr im 18-er Kader. «Wer glaubt, er könne sich wegen seines grossen Namens mehr erlauben als andere, hat sich getäuscht,» sagt der Franzose zu 20 Minuten Online und bezieht sich in erster Linie auf Alvaro Saborio, der zu spät zum Training kam und hart bestraft wurde. «Ich kann verstehen, dass die Spieler darüber erstaunt waren, vor allem die Betroffenen», so Tholot weiter. «Doch dann erwarte ich eine Reaktion auf dem Rasen. Wer sich nicht für das Team einsetzen will, eliminiert sich selbst.» Neben Saborio ist auch der kolumbianische Spielmacher Alvaro Dominguez betroffen. Im letzten Meisterschaftsspiel gegen Neuchâtel Xamax standen beide schon nicht mehr im Kader und sind auch nicht zur Spielvorbereitung nach Oberhofen BE gereist. Überraschungen in der Aufstellung angekündigtAm Ende des Gesprächs mit dem Sion-Trainer liess der Franzose aber nochmal eine bemerkenswerte Aussage im Raum stehen: «Wir nehmen eine Gruppe von 18 Feldspielern und drei Torhütern mit – und vielleicht gibt es am Mittwoch einige Überraschungen». Auf Nachfrage erklärt Tholot: «Für mich zählen Disziplin und das Kollektiv. Ich will spüren, dass sich die Spieler in den Dienst der Mannschaft stellen. Ich bin aber guten Mutes, dass wir am Mittwoch einen würdigen FC Sion sehen werden.» Unvergessliche Erinnerungen der SpielerIm Sommer 2006 war Goran Obradovic der Matchwinner des Cupfinals. Was dem Sion-Regisseur davon in Erinnerung blieb, waren jedoch nicht das Tor, das Penaltyschiessen oder die unglaubliche Atmosphäre. «Als wir nach Sion zurück kamen und 30 000 Leute auf dem Place de la Planta feierten, nahm ich meinen Sohn auf den Arm und drückte ihn ganz fest an mich. In diesem Moment war ich überwältigt von der Liebe dieses Kantons zum Cup. Ich wollte diesen Moment am liebsten mit der ganzen Welt und meiner Familie teilen. Was man hier empfindet ist unbeschreiblich – und unvergleichbar mit allem, was es sonst im Fussball gibt. Ein Cupsieg mit dem FC Sion verändert dein Leben. Das, was in Bern und vor allem im Wallis passiert, das wirst Du nie mehr vergessen können.» Der FC Sion und der Schweizer Cup verbindet wirklich eine unglaubliche Geschichte. Bei sämtlichen zehn Finalteilnahmen gewannen die Walliser den Wettbewerb auch (1965, 1974, 1980, 1982, 1986, 1991, 1995, 1996, 1997 und 2006). Beim letzten Erfolg 2006 (5:4-Sieg im Penaltyschiessen gegen YB) gelang es Sion sogar, als erster unterklassiger Verein den Cup zu gewinnen.
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shalako
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Verfasst: Dienstag 19. Mai 2009, 20:32 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20min.ch, 19.05.2009
Vladimir Petkovic
«Habe vergessen, wer Präsident von Sion ist»
YB-Trainer Vladimir Petkovic (45) gilt als Entdeckung der Saison. Doch nun steigt der Druck: Im Cupfinal morgen gegen Sion ist ein Sieg Pflicht.
Vladimir Petkovic, wie wichtig ist es für Sie, den Cupfinal zu gewinnen und Ihren ersten Titel als Trainer zu holen? Vladimir Petkovic: Es ist sehr wichtig – für den Klub, jeden Spieler und mich. Für alle drei Seiten wäre ein solcher Titel im Hinblick auf die Zukunft sehr wertvoll.
Sie spielen zuhause und haben die bessere Mannschaft. Aber wenn Sie nicht gewinnen, dann wird aus einer guten plötzlich eine schlechte Saison. Ist dieser Druck nicht belastend? Daran denke ich nicht, sondern einzig daran, wie wir das Spiel gewinnen. Wir sind hungrig auf den Cup und lassen negative Gedanken nicht zu. Auch Sion ist unter Druck. Bei den Wallisern hat die jeweilige Generation den Cupfinal stets gewonnen, es kann daher viel kaputtgehen.
Sion-Boss Christian Constantin macht enorm Druck auf Final-Schiedsrichter Claudio Circhetta. Beunruhigt? Ich habe seit einigen Wochen vergessen, wer Präsident von Sion ist. Mit solchen Sachen setze ich mich nicht auseinander, ich habe ganz andere Gedanken.
Seit wann ist der Cupfinal für Sie das Hauptthema? Erst seit Montag.
Aber Sie haben gegen Aarau trotzdem verschiedene Leistungsträger geschont ... Ich verfüge über 19 Stammspieler. Letzte Woche hatten wir zwei Spiele innert drei Tagen. So konnte ich alle einsetzen. Aber keiner ist länger als fünf Tage ohne Match
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shalako
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Verfasst: Dienstag 19. Mai 2009, 20:39 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Tagblatt, 18.05.2009$
Das traurige Ende einer schönen Tradition
In dieser Jahreszeit herrschen auf den Bahamas Feuchtigkeit und Temperaturen von bis zu 32 Grad. Ralph Zloczower und Peter Gilliéron sollten sich um Sonnenschutzmittel und Insektensprays bemühen, denn schon bald entschwinden der Präsident und der Generalsekretär des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV) temporär auf die Inselgruppe südöstlich der USA. Die Geschäftsreise führt die beiden und ein weiteres SFV-Vorstandsmitglied in die Hauptstadt Nassau. Dort findet am 2. und 3. Juni der 59. Fifa-Kongress statt.
Der Besuch dieser Veranstaltung ist für den SFV Pflicht. Dumm nur, dass die Fifa ihren jährlichen Kongress diesmal auf den Dienstag und den Mittwoch nach dem Pfingstwochenende angesetzt hat. Demzufolge muss die dreiköpfige Schweizer Delegation spätestens am Pfingstmontag nach Nassau fliegen. Ärgerlich auch deshalb, weil an diesem Tag üblicherweise der Schweizer Cupfinal stattfindet.
Kein schlechter Witz
Dieses Jahr jedoch wird das Endspiel im prestigeträchtigen und beliebten Wettbewerb nicht am Pfingstmontag ausgetragen. Der Ostermontag, in der Vergangenheit ebenfalls schon Datum dieses fussballerischen Höhepunkts, wurde ebenso wenig berücksichtigt wie ein gewöhnlicher Sonntag. Zum allgemeinen Missfallen geht der 84. Cupfinal zwischen den Young Boys und dem FC Sion an einem Wochentag über die Bühne – morgen Mittwoch. Was wie ein schlechter Witz anmutet, ist bittere Tatsache.
Der Cupfinal finde deshalb nicht am Pfingstmontag statt, weil er und Gilliéron an jenem Tag in Übersee weilten, bestätigte Zloczower in einem Zeitungsinterview.
Der Schnapsidee zum Trotz wird das Stade de Suisse morgen ausverkauft und die Ambiance aussergewöhnlich sein. Dessen ungeachtet nimmt eine schöne Tradition ein trauriges Ende. Sions Anhänger verwandelten die Hauptstadt vor einem Cupfinal jeweils in ein rot-weisses Meer von Schals und Fahnen. Der Geruch von Fendant beim Bundeshaus, Fangesänge unter den Lauben, farbenfroh, stimmungsvoll.
Morgen werden viele Walliser nicht nach Bern kommen, weil sie nicht so früh von der Arbeit weg können. Jene, die dennoch anreisen, verschwinden flugs im Stadion. Einige Sympathisanten der Young Boys handeln ähnlich. Die ureigene Atmosphäre bei einem Cupfinal bleibt auf der Strecke.
Jassabend statt Cupfinal?
Zloczower tritt in Kürze nach acht Jahren SFV-Präsidentschaft zurück.
Irgendwie verständlich, dass er am diesjährigen Cupfinal persönlich anwesend und dem Sieger den Pokal überreichen möchte. Aber es ist verwerflich, die eigenen Interessen über jene Zehntausender von Fussballanhängern zu stellen. Wer hätte protestiert, wäre das Funktionärs-Trio nicht auf der Ehrentribüne gesessen?
Ein Cupfinal ist etwas Einzigartiges und daher auch entsprechend zu behandeln. Doch vielleicht müssen wir gar dankbar sein, dass das Endspiel Young Boys – Sion morgen ab 20.
30 Uhr stattfindet und nicht um die Mittagszeit. SFV-Präsident Zloczower könnte ja auch einen Jassabend haben. Andreas Werz
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shalako
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Verfasst: Dienstag 19. Mai 2009, 22:29 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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sf.tv, 19.05.2009
«Werden wieder auswärts gewinnen»
Mittelfeldspieler Olivier Monterrubio ist eine der Schlüsselfiguren beim FC Sion. Im Interview spricht der 32-jährige Franzose über den Druck, die Walliser Cupserie fortsetzen zu müssen, seine Zukunftspläne und seinen Präsidenten Christian Constantin.
Monterrubio, der seit zehn Monaten bei den Wallisern unter Vertrag steht, ist zweifellos einer der stärksten Techniker in der Super League. «Rubio» war als Teamkollege von Alex Frei bei Stade Rennes von 2003 bis 2006 bester Assistgeber der Ligue 1. Mit Nantes holte er 2001 einen Meistertitel in Frankreich.
Am Mittwoch bestreiten Sie mit Sion den Schweizer Cupfinal. Sie wissen, dass die Leidenschaft für den Cup im Wallis einzigartig ist? Monterrubio: Ja, das bemerke ich schon seit einer Weile. Bei jeder Begegnung werde ich darauf angesprochen - dabei habe ich in der letzten Zeit natürlich die Meisterschaft im Kopf gehabt, wo es darum geht, das Team vor dem Abstieg zu bewahren. Wir haben aber schon einige Videos von Sion-Finals geschaut und alle sind sich bewusst, dass dies für das ganze Wallis ein wichtiger Moment ist.
Sion hat in zehn Finalteilnahmen zehn Cupsiege geholt. Das setzt Sie ziemlich unter Druck. Wir werden alles geben, um den elften Titel zu holen. Wer mit der Angst anreist, diese Serie könnte reissen, wird das Spiel auf jeden Fall verpatzen. Wir müssen positiv denken.
Sie bestreiten den Final nicht nur im Stadion des Gegners, sondern auch auf Kunstrasen. Was halten Sie davon? Wir haben diese Saison alle Cupspiele auswärts bestritten und gewonnen. Also werden wir auch diesen letzten Match beim Gegner siegreich gestalten. Was den Kunstrasen betrifft: Ich bedauere es, dass ein Final auf einer solchen Unterlage gespielt wird. In Basel oder Zürich gibt es schliesslich schöne Rasenplätze.
Sie spielen wohl nicht gerne auf Kunstrasen? Er ist nicht meine Lieblingsunterlage, aber er stört mich auch nicht gross. Ich denke aber, dass er der Gesundheit der Spieler nicht besonders gut tut, vor allem was die Sehnen oder den Rücken betrifft.
Die bisherige Saison war nicht einfach. Bereuen Sie manchmal, zu Sion gestossen zu sein? Nein, ich habe in meiner Karriere noch nie einen Schritt bereut. Ich akzeptiere alles. Aber es trifft zu, dass ich nicht mit einer solchen Saison gerechnet habe. Nun müssen wir den Ligaerhalt schaffen und den Cup holen, um die Spielzeit gut abzuschliessen.
Sie haben öffentlich die Methoden Ihres Präsidenten Christian Constantin kritisiert. Denken Sie, dass diese zum Misserfolg führen? Ich habe zumindest noch nie in meiner Karriere so viele Trainerwechsel erlebt. Jeder ist letztlich für seine eigene Selbstkritik zuständig. Wenn der Präsident der Meinung ist, so müsse er handeln – er ist schliesslich der Boss und wir müssen damit umgehen können.
Ihr erster Trainer in dieser Saison, Uli Stielike, hat gesagt, mit dem aktuellen Kader liege für Sion nicht mehr drin. Wenn man die Resultate seit seinem Weggang und unsere jetzige Tabellenlage anschaut, hatte er vielleicht Recht...
Hat die Ankunft von Didier Tholot etwas geändert? Ja, er hat dem Team eine Dynamik und einen Zusammenhalt zurückgegeben. Die Einstellung der Spieler hat sich verändert.
Entspricht das Niveau des Schweizer Fussballs Ihren ursprünglichen Erwartungen? Ja. Der Unterschied zur Ligue 1 ist gross. In der Schweiz wird mehr auf eine athletische Spielweise gesetzt. Aber ich habe mich gut daran gewöhnt.
Konnten Sie diese Saison wirklich Ihr gesamtes Potenzial ausschöpfen? Ich hatte in der Tat im Saisonverlauf eine Formschwäche, vor allem auf mentaler Ebene zum Zeitpunkt der grössten Probleme im Klub. Ich habe nicht sehr gut gespielt und es trifft vielleicht zu, dass ich einen Rückschritt erlitten habe.
Ihr Leistungsausweis ist hervorragend. Was sind die schönsten Erinnerungen an Ihre Zeit in Nantes (1996-2001) und Rennes (2001-2006)? In Nantes ist es der Sieg im französischen Cup 1999. In Rennes hatte ich fantastische Momente mit Alex Frei. Wir verstanden uns ebenso gut auf wie neben dem Platz.
In Rennes haben Sie unter anderem mit dem heutigen Nationalstürmer Yoann Gourcuff gespielt. Es hat Sie kürzlich als einen Ihrer Lieblingsspieler bezeichnet. Das habe ich auch gelesen. Es ist sehr nett von ihm, an mich zu denken. Aber es machte wirklich Spass, mit ihm zusammenzuspielen. Er ist ein Spieler, den man oft anspielen kann. Zu dieser Zeit hatten wir eine hervorragende Equipe mit Frei, Källström, Gourcuff und Didot. Es war ein Genuss, in einem solchen Team zu spielen.
Wo werden Sie ab August spielen? Zurzeit konzentriere ich mich auf den Abschluss dieser Saison. Das Übrige sehen wir später.
Der Saisonverlauf mit Sion hat aber Spuren hinterlassen. Natürlich interessiert es mich in keiner Weise, nochmals eine solche Saison zu erleben. Wenn ich in Sion bleibe, dann in anderen Verhältnisse, glaube ich. Und sonst werde ich mich etwas anderem zuwenden.
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Haribo
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Verfasst: Mittwoch 20. Mai 2009, 00:02 |
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29 Beiträge: 1036
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ALLEZ YB !!!...und wie holen heute diesen Kübel! 
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springtime87
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Verfasst: Mittwoch 20. Mai 2009, 00:06 |
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Registriert: Donnerstag 14. Mai 2009, 14:48 Beiträge: 317
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Richtig!!!!! Hüt geit dPoscht ab im Wankdorf!!! Mir wei e Freinacht!!!! Jungs, das mau packe mr di cheibe Wallliser!!!!
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sport.ch-fan
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Verfasst: Mittwoch 20. Mai 2009, 04:16 |
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Registriert: Donnerstag 7. Mai 2009, 16:01 Beiträge: 1
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 20. Mai 2009, 10:18 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Blick, 20.05.2009 Sion droht mit Protest - schon wieder!BERN - Wird der 84. Cupsieger erst am Grünen Tisch gekürt? Gut möglich, wenn der Verband den Schiedsrichter nicht auswechselt.  Claudio Circhetta heisst das rote Tuch für den Sion-Boss. Seit der zweiten Amtszeit des Architekten aus Martigny hat der Baselbieter Ref acht Spiele des FC Sion geleitet. Nie haben die Walliser gewonnen. Fünf ihrer Spieler verwies der Schiri des Feldes. Zu viel des Schlechten für CC. Gestern musste deshalb Constantins Advokat Alexandre Zen-Ruffinen Überstunden schieben. In einem weiteren Fax wurde der Klub aus dem Wallis ultimativ: Entweder ersetzt der SFV den Schiedsrichter – oder Sion spielt unter Protest. Was nichts Neues wäre. Schon vor drei Jahren hatte CC vor dem Spiel einen Protest deponiert. Damals ging es darum, dass YB Everson einsetzte, obwohl dieser aus Sicht des Sion-Präsidenten gesperrt gewesen sein soll. Weil Sion die Trophäe holte, verlief die ganze Angelegenheit im Sande. Schwarze ListeDamals brachte man noch ein gewisses Verständnis für solcherlei Gebaren auf. Doch diesmal? Zuerst setzte CC René Rogalla auf seine persönliche schwarze Cupfinal-Schiedsrichter-Liste und verlangte einen ausländischen Ref. Schiri-Boss Urs Meier setzte aber dessen völlig ungeachtet Circhetta ein. In einem Fax an den SFV verlangte Sion in der Folge eine schriftliche Erklärung des Refs, dass er den Final unparteiisch und unabhängig leite. Der SFV ging nicht auf das Spielchen ein und erklärte sich in dieser Causa für nicht zuständig. Und nun also die Protestandrohung. Im Wallis grassiert nicht nur das Cupfieber. Bei gewissen Herren ist es ein regelrechter Verfolgungswahn.
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 20. Mai 2009, 10:20 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Blick, 20.05.2009 Der karibische CupfinalWeil Verbandspräsident Ralph Zloczower auf die Bahamas will, findet der Cupfinal heute Mittwoch und nicht am Pfingstmontag statt. Ein historischer Wurf.  Cupfinal heisst Feiertag. Zum Beispiel, am Pfingstmontag 1991, als Sion gegen YB 3:2 gewann. (EQ Images) Es gibt zwei Zäsuren in unserer Zeitrechnung: Die Einführung des Gregorianischen Kalenders 1582. Und der Schweizer Cupfinal 2009. Im ersten Fall ging es um die exakte Berechnung der Ostertage. Nach jahrhundertelangen Disputen entschied Papst Gregor XIII., mit der Tradition zu brechen. Grund: Neue Berechnungen der Himmelskörper durch Kopernikus. Ausgerechnet am PfingstmontagMehr als 500 Jahre später, die zweite Kalenderrevolution. Papst Ralph I. legt fest, dass der diesjährige Cupfinal erstmals in der Geschichte des Schweizer Fussballs an einem Werktag stattfindet. Grund: Der Papst muss auf die Bahamas. Und das ausgerechnet am Pfingstmontag. Seit Generationen wird an diesem Tag der Cup ausgetragen, ein Familienfest ohnegleichen. Jetzt ordnet Ralph Zloczower die Gestirne neu. Man muss es neidlos anerkennen: Erst in der Krise schälen sich grosse Persönlichkeiten heraus. Während weltweit die gottgesalbten Herrscher ihre Macht schwinden sehen, bleibt die Feudalstruktur des Schweizer Fussballverbandes intakt. Die Kirche als politische Weltmacht ging an der Völlerei und Selbstüberschätzung ihrer Führer zugrunde, beim SFV hat das Obrigkeitsdenken bis heute überlebt. Die offizielle Begründung, weshalb der Cupfinal dieses Jahr nicht zur gewohnten Zeit angepfiffen wird: Am 1. Juni (Pfingstmontag) findet auf den Bahamas ein wichtiger Fifa-Kongress statt. Alle 208 Verbände sind eingeladen. Damit auch der SFV in der Karibik am Papaya-Cocktail nuckeln darf, ändert Papst Ralph I. kurzerhand den Kalender. Im Stil grosser FeudalherrenDas Irritierende am historischen Wurf unserer Verbandsbosse ist die Selbstverständlichkeit, mit welcher sie handeln. Und ihre verzerrte Wahrnehmung der Realität – ganz im Stil grosser Feudalherren. Robert Breiter, Hausjurist des SFV und Chef-Organisator des Cups, in der «Südostschweiz» von gestern: «Der Cup ist der Wettbewerb des Schweizerischen Fussballverbandes schlechthin. Da wäre es doch ein Witz, wenn die Mitglieder des Zentralvorstandes nicht anwesend wären.» Der Witz ist ein anderer: dass der SFV nämlich glaubt, ohne Verbandsbosse würde sich die Welt nicht drehen, schon gar nicht der Matchball im Stade de Suisse. Was hätte es gebraucht, sich am Fifa-Kongress vertreten zu lassen und den Cupfinal wie gewohnt am Pfingstmontag auszutragen? Man hätte ohne weiteres sicherstellen können, mindestens vier SFV-Mitglieder in die Karibik zu schicken, da ein «Schieber» sonst schwierig würde. Aber abgesehen von einem Jass – geht der SFV davon aus, am Fifa-Kongress weltpolitische Entscheide fällen zu müssen und drum unentbehrlich ist? Cupfinal ist mehr als ein FussballspielEs ist letztlich diese Arroganz, die einem sauer aufstösst. Und der absolute Mangel an Feingespür, der ratlos macht (siehe auch Kommentar). Der Cupfinal ist eben mehr als nur ein Fussballspiel. Es ist ein Happening, ein Fest, das von der speziellen Atmosphäre lebt. Man trifft sich mit Freunden zum Grillieren, schleppt Bierharrassen in den Garten, ist gut drauf. Es ist Cupfinal. Man muss nicht aus dem Büro hetzen, weil man längst zu Hause ist. Cupfinal heisst Feiertag. Im wahrsten Sinne des Wortes. Freude – trotz Papst Ralph IDass dem Verbandspräsidenten dieser einzigartige Cup-Groove fremd ist, sagt viel aus über dessen Verhältnis zu den Fans. Hier die Obrigkeit, dort das Volk – eine Asymmetrie, die 2009 nur noch lächerlich wirkt. Der Fussball lebt wegen den Fans, den Spielern, nicht wegen den Funktionären. Die Grundhaltung, die hinter der Cup-Verschiebung steckt, ist der eigentliche Skandal. Nun denn, freuen wir uns auf ein wunderbares Spiel heute zwischen YB und Sion – nicht wegen, sondern trotz Papst Ralph I. Auf diesem Wege wünschen wir Seiner Heiligkeit dann noch einen schönen Aufenthalt in der Karibik. Aktuelle Wassertemperatur in Nassau: 24 Grad.
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 20. Mai 2009, 10:24 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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topsport.com, 20.05.2009
Den Bann im ''eigenen Wohnzimmer'' brechen
Das Warten soll endlich ein Ende haben. Seit 22 Jahren hoffen die Young Boys auf ihren nächsten Titel. Vor dem Cupfinal herrscht im Lager der Berner Zuversicht.
1987 war es, als die Young Boys letztmals einen Pokal in die Höhe stemmen konnten. Unter dem polnischen Trainer Alexander Mandziara feierten sie ihren sechsten Cupsieg. Die Gelb-Schwarzen bezwangen im altehrwürdigen Wankdorf-Stadion in der Verlängerung Servette Genf. Seither mussten sie alle Titel anderen Klubs überlassen.
1991 und 2006 stand YB im Cupfinal. Beide Male ausgerechnet gegen Sion. Was blieb, war die Enttäuschung. Vor drei Jahren unterlagen die Berner den damals unterklassigen Wallisern im Penaltyschiessen.
Die Vorzeichen stehen gut für die Young Boys. Trainer Vladimir Petkovic kann aus dem Vollen schöpfen. "Ich habe 19 Stammspieler zur Auswahl", sagt der Kroate. Gespannt darf man sein, ob Petkovic seinen Top-Torschützen Seydou Doumbia für die Startelf nominiert oder ob dem Ivorer wie so oft die Rolle des Edeljokers zukommen soll. Wahrscheinlich wird Doumbia zu Beginn auf der Ersatzbank Platz nehmen. Aber auch ohne ihn verfügt YB über immenses Potenzial in der Offensive.
Dass die Berner nicht nur Tore schiessen, sondern auch verhindern können, haben sie in den bisherigen Cup-Partien eindrucksvoll bewiesen. Sie kassierten in der regulären Spielzeit keinen einzigen Gegentreffer -- trotz Kontrahenten wie GC und Basel. In der Meisterschaft holte YB mehr als doppelt so viele Punkte wie Sion.
Kunstrasen und Kollektiv
Die YB-Exponenten sehen noch weitere Gründe, die im Vorfeld für sie sprechen. Die Stimmung im Team sei ausgezeichnet und das Selbstvertrauen stimme. Mario Raimondi rechnet mit einem Heimvorteil dank des Kunstrasens. "Wir können uns nur selber schlagen", findet er. Marc Schneider baut auf das Kollektiv. Der Verteidiger meint: "Wir zeigen seit längerem, dass wir eine Einheit sind. Sion hingegen hat zwar starke Individualisten in seinen Reihen. Es ist aber eine Söldner-Truppe, die nicht viel mit der Cup-Tradition des Vereins gemeinsam hat. Dies müssen wir ausnützen."
In der Matchvorbereitung sind die Young Boys keine aussergewöhnlichen Wege gegangen. Was nicht heissen soll, dass YB die Bedeutung der heutigen Partie unterschätzt. So stellt Marc Schneider klar: "Dieser Titel wäre eine Befreiung für uns. Wir warten ja schon ewig auf einen solchen Erfolg. Der Cupsieg wäre auch deshalb wichtig, weil wir aufpassen müssen, dass die in Bern entstandene Fussball-Euphorie nicht verpufft." Die Geduld der Fans soll belohnt werden. 22 Jahre sind eine lange Zeit.
Die mögliche Aufstellung der Young Boys: Wölfli; Portillo, Ghezal, Schneider; Schwegler, Hochstrasser, Yapi, Raimondi; Varela, Schneuwly, Regazzoni.
Keine Angst vor dem Mythos
Einer, der 1987 als Verteidiger dabei war, ist Alain Baumann. Der jetzige Sportchef glaubt zu wissen, wieso sich die Durststrecke der Young Boys derart ausgedehnt hat: "Nach 1991 hatten wir für eine gewisse Zeit keine grossen Mannschaften beisammen. Dem Verein drohte der Kollaps. 2006 war die Konstellation um einiges besser. Doch wir waren wohl noch nicht bereit für den Cup-Titel." Nun sei vieles anders. Die wieder erlangte Kontinuität soll sich auszahlen, am besten schon heute Abend. Angst vor Sions Cup-Mythos? "Im Gegenteil", sagt Baumann, "für uns ist es eine riesige Motivation, als erstes Team den Mythos brechen zu können. Jede Serie geht einmal zu Ende."
_________________ For Ever
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