Hier der Bericht der NLZ und der Link zum Beitrag von Tele Tell auf You Tube:
http://www.youtube.com/watch?v=UDmDgQg5DnA
Fussball: Fanmarsch zum FCL-Spiel
2000 Fussballfans setzen ein friedliches Zeichen
Nicht nur die VBL-Busflotte hatte in den letzten Monaten wegen gewalttätiger Fussballfans gelitten, sondern auch das Image der FCL-Anhänger. 2000 Fans zeigten nun gestern mit einem Fanmarsch in Luzern, dass sie das nicht einfach so hinnehmen. Zahlreiche Anhänger des FCL und der Young Boys besammelten sich nach dem Mittag beim Bahnhof. Um 14.30 Uhr marschierten die beiden Fangruppen lautstark in Richtung Allmend-Stadion ab.
Mit dabei waren FCL-Präsident Walter Stierli, die Vorstandsmitglieder Mike Hauser und Thomas Schönberger sowie der gesperrte FCL-Spieler Lucien Mettomo. «Die Präsenz der FCL-Verantwortlichen zeigt uns, dass wir ernst genommen werden und dass sie hinter dieser Aktion stehen», erklärte Jan Müller, Präsident der United Supporters Luzern (USL).
Zusammen mit den YB-Fangruppen Ostkurve Bern und Gäubschwarzsüchtig organisierten die USL den Fanmarsch unter dem Motto «Gemeinsam gegen Vandalismus und Medienhetze». «Viele Luzerner Fans sind gut befreundet mit jenen der Young Boys. Das hat es ermöglicht, dass innert weniger Tage so viele Leute mobilisiert werden konnten», so Müller.
Ziel des Marsches sei es, der Öffentlichkeit zu zeigen, dass «99,5 Prozent der Fans friedliche Leute sind, die des Sportes wegen kommen». Dass die Ausschreitungen nach den Spielen seit dem FCL-Aufstieg zugenommen haben, musste aber auch er eingestehen.
Dass es auch anders geht, zeigten die Fans gestern vor und nach dem Spiel. «Alles verlief vorbildlich und friedlich», bilanzierte Werner Hofmann, Pikettoffizier der Luzerner Stadtpolizei.
Andreas Oppliger