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 Beitrag Verfasst: Sonntag 11. Februar 2007, 23:51 
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Beiträge: 1122
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Also ich sah das problem widermal beim "alten Feind": die Chancenauswertung! Dr Chines hat es ein paar mal auf dem Fuss gehabt. aber leider waren unsere Jungs auch nicht sehr aktiv. Keiner ist mal einem Pass entgegengelaufen. Tja, war nicht der schlechteste Match den ich je gesehen habe, aber top war der bei weitem nicht... schade...

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 Beitrag Verfasst: Montag 12. Februar 2007, 08:35 
 
Laut dem Bund werden wegen dem Feuerzeug-Wurf wieder die Fangnetze installiert :evil: (was ja fast klar war).


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 Beitrag Verfasst: Montag 12. Februar 2007, 09:47 
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Beiträge: 456
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Naja...das war eine sackschwache Vorstellung zum Rückrundenstart. Da geht ja fast scho wieder die ganze Euphorie verloren. Ich versuche hier eine kurze Spielerbewertung zu machen.

6 Super-League-Spitze
5 gut
4 naja
3 bäääh
2 grottenschlecht
1 ab in die 2 liga

Gritti: 5
2-3 super Paraden. Stand beim 1 Tor zu weit vorne

Hodel: 3
der läuft und läuft und läuft, aber bringt absolut nichts zustande

Tiago: 4
unaufällig. versuchte die unsichere abwehr zusammen zu halten

Zayatte: 2
dazu gibts nichts mehr zu sagen. einfach nur schlecht. bei gegentor 1 und 2 mitschuldig. viele stellungsfehler

schwegler: 4-5
aktivposten. viel anspielbar. einwürfe sind gefährlicher als seine flanken.

yapi: 4
defensiv ok. offensiv wirkungslos

raimondi: 2
fiel das erste mal bei seiner auswechslung auf

yakin: 4
war bemüht das spiel zu führen, kämpfte. brachte aber auch nicht viel zustande

varela: 3
lief viel, mehr aber auch nicht

marcos: 2
boah, der ist einfach nur schlecht

häberli: 3
gute chance am anfang. kämpfte. sah man nach dem 1:0 für basel nicht mehr

chines: 4
mit ihm lief etwas mehr im strafraum der basler. muss eine von seinen chancen verwerten

chiumiento, kavak waren zu kurz im spiel um eine bewertung abzugeben.

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STOLZ YB-FAN ZU SEIN!!!


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 Beitrag Verfasst: Montag 12. Februar 2007, 10:05 
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Beiträge: 1122
Wohnort: Zollikofen
emperor_2*YB hat geschrieben:
Laut dem Bund werden wegen dem Feuerzeug-Wurf wieder die Fangnetze installiert :evil: (was ja fast klar war).


Ist leider auch zu befürchten. Kommisch nur, dass der Hagel anscheinen nicht sooo schlimm war wie ein ungezieltes, schwach geworfenes Feuerzeug auf die Distanz von 10-15m.

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 Beitrag Verfasst: Montag 12. Februar 2007, 10:28 
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Registriert: Sonntag 27. August 2006, 20:52
Beiträge: 125
Wohnort: Rumisberg
Frage mich wie ein solches Netz Feuerzeuge und dergleichen aufhalten soll^^

Caicedo hat es verdient!

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Your ass?? Your face?? ....What's the difference!?!


Zuletzt geändert von AntraX am Montag 12. Februar 2007, 13:26, insgesamt 1-mal geändert.

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 Beitrag Verfasst: Montag 12. Februar 2007, 12:16 
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Beiträge: 245
Wohnort: Wiedlisbach
ich will gar nicht mehr gross auf das basel spiel eingehen. da standen einfach fast alle nur rum wie prallgefüllte kartoffelsäcke.

gegen zürich können unsere jungs zeigen ob sie es würdig sind meister zu werden. gibts gegen den FCZ keinen sieg können wir zu gott beten dass es noch für die uefacup quali reicht

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!!!!Böhse Onkelz!!!!


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 Beitrag Verfasst: Montag 12. Februar 2007, 14:12 
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Beiträge: 29376
BZ, 12.02.2007

Ernüchterung statt Aufbruch

Die Young Boys haben das Verfolgerduell gegen den stabilen FC Basel vor 18 549 Zuschauern nach schwacher Leistung deutlich 0:3 verloren. Ein Zuschauer sorgte mit einem Feuerzeugwurf für einen Eklat.

Auf den ersten Blick hat sich bei YB gar nicht so viel verändert, denkt der Beobachter am Sonntagnachmittag im Wankdorf. Der Rasen ist immer noch aus Kunststoff, in der Innenverteidigung steht der junge Zayatte, der mit seiner hünenhaften Statur Vorgänger Gohouri ähnelt, im Sturm sieht der Brasilianer Marcos fast aus wie ein Klon des Brasilianers João Paulo, und Torhüter Gritti könnte auch ein Bruder des gesperrten Wölfli sein.

So weit, so schlecht. Denn es scheint auch immer noch so zu sein, dass es YB nicht gelingt, im Wankdorf eine Partie zu gewinnen, in der eine Euphorie ausgelöst werden könnte. Gestern erinnerte jedenfalls nichts an die schwungvollen Auftritte der Young Boys im Herbst, als den Bernern unter Trainer Martin Andermatt sechs Heimsiege in Serie gelungen waren. Das 0:3 gegen den FC Basel ist für YB letztlich auch die Quittung für die zurückhaltende Transferpolitik in der Winterpause. Zayatte zeigte zwar gute Ansätze, er war aber manchmal überfordert, verhielt sich bei allen Gegentoren ungeschickt und ist (noch) kein Ersatz für Gohouri. Und obwohl diese Erkenntnis keine Neuigkeit ist, so hat sich doch auch gegen den FCB eindrucksvoll bewiesen, dass YB ein Torjäger fehlt.


Hakan Yakins Forderung

Ja, und so ist das grosse Selbstvertrauen bei den Young Boys an einem Nachmittag der Ernüchterung gewichen. «Wir haben uns viel vorgenommen», sagte Thomas Häberli, «aber wir sind brutal für unsere Fehler bestraft worden.» Hakan Yakin, der Captain, bemängelte die fehlende Effizienz. «Wir brauchen einen Ersatz für João Paulo im Sturm», forderte Yakin in seiner Analyse. «Wenn man gegen den FCB einmal in Rückstand liegt, ist es sowieso sehr schwierig.»

Drei gravierende Fehler leistete sich die Defensivabteilung der Young Boys vor der Pause, zweimal profitierten die Gäste davon: Der Australier Chipperfield in der 24. Minute mit einem feinen Heber über Gritti, das ekuadorianische Talent Caicedo wenig später mit dem 0:2. «Wir haben zu viele Torchancen zugelassen», sagte Häberli. «Und wir haben unsere Möglichkeiten nicht genutzt.» Dem eingewechselten Shi Jun boten sich unmittelbar nach der Pause zwei ausgezeichnete Gelegenheiten, doch der Chinese vergab zweimal kläglich. Das zweite Tor des überragenden Chipperfield in der 68. Minute beendete die leisen Hoffnungen der Young Boys auf ein Comeback. «Unser Ziel ist nicht der Meistertitel», sagte Yakin. «Wir wollen in den Europacup. Und den können wir ja auch über den Schweizer Cup erreichen.»


Von Feuerzeug getroffen

Die Basler dagegen freuten sich über ihre stilsichere Vorstellung. «Wir dürfen jetzt nicht abheben und müssen in jedem Spiel so konzentriert spielen», sagte FCB-Stürmer Mladen Petric. Rückkehrer Boris Smiljanic, der die Basler Defensive stabilisierte, versuchte die Erwartungen ebenfalls zu dämpfen: «Wir haben eines von 18 Spielen in der Rückrunde gewonnen. Mehr nicht.»

YB dagegen erlitt gestern vermutlich mehr als nur eine Niederlage. Die schwache Leistung ist ein herber Rückschlag für die ambitionierten Young Boys und ihr anspruchsvolles Umfeld. Entsprechend leise war es in der zweiten Halbzeit auf den Rängen, die «YB-Viertelstunde» wurde nicht einmal mehr über Lautsprecher angekündigt. Vielleicht waren die Zuschauer aber auch schockiert über das blödsinnige Verhalten einiger Anhänger. Man hat sich ja bereits daran gewöhnen müssen, dass Yakin bei jedem Corner in der Ecke der Gästefans mit allerlei Material beworfen wird. Idioten stehen aber auch im Fanblock der Young Boys – sie werfen ein schlechtes Licht auf die grosse Mehrheit der gesitteten Anhänger. Unmittelbar nach dem 0:2 wurde Basels Torschütze Caicedo von einem Feuerzeug am Kopf getroffen, das ein Chaot geworfen hatte. Caicedo trug sich eine Kopfwunde zu, konnte aber nach kurzer Pflege weiterspielen. Die Basler legten vorsorglich Protest ein. «Ich bin schockiert über solche Vorkommnisse», sagte Wankdorf-CEO Stefan Niedermaier.


Künftig mit Fangnetzen

Niedermaier ist überzeugt, den Werfer des Feuerzeugs mittels Videoaufnahmen zu finden: «Er wird jahrelang kein Stadion mehr von innen sehen.» Zudem kündigte Niedermaier an, stabile Fangnetze vor dem Gästesektor und dem YB-Fanblock zu installieren. «Es geht leider nicht anders», sagte er enttäuscht. Nicht nur sportlich erlitt YB gestern also einen Dämpfer, auch die Vereinskasse wird durch den Feuerzeugwurf und die daraus resultierende Strafe belastet.



YB-Spiel mit Grenzen

«D Chartä wärdä nöi gmischlet», stand auf einem Transparent der YB-Fans. 93 Minuten später musste man konstatieren: Spiel «vergeben», am Samstag beim Treffen mit dem FC Zürich werden die Karten neu verteilt.

YB-Trainer Martin Andermatt verzeichnete am Wochenende nur vereinzelte Erfolgserlebnisse. Am Samstag stand er im Kursaal als geladener Gast bei der ersten SCB-Gala auf der Bühne, als er bei der Tombola den zehnten Preis abholte. Den gewonnenen Laptop könnte der Zuger einsetzen, um den Spielern die Fehler vom Sonntag nochmals vor Augen zu führen. Fasst man das Geschehen in Kürze zusammen, lässt sich festhalten: YB spielte zu Beginn beider Halbzeiten gefällig, war aber hinten und vorne nicht genügend. Die Berner verzeichneten mehr Chancen als der Gegner, aber sie gingen mit den Möglichkeiten sorglos um. Zum Spielfilm hätte das Lied «tausend Mal berührt, tausend Mal ist nichts passiert» gepasst. Der FCB erteilte dem Heimteam in Sachen Effizienz eine Lektion. YB hatte keinen Chipperfield, keinen Petric, keinen Caicedo. Vielmehr nahm man die Fleissarbeit Häberlis zur Kenntnis, man wunderte sich über Fremdkörper Marcos, konstatierte das Künstlerpech von Shi Jun und die Isolation von Yakin. Und man wurde den Eindruck nicht los, dass den Gastgebern in der Offensive die Qualität für einen Effort fehlte. Gut möglich, dass die Berner den Nachmittag zum Anlass nehmen, die Fühler nach einem neuen Angreifer weiter auszustrecken. Trainer Andermatt ist auch als Sportchef gefordert.


FCB-Coach Christian Gross zeigte sich nach dem Sieg in guter Laune, ohne den Bodenkontakt zu verlieren. «Wir haben auf den FCZ zwei Punkte gutgemacht, nicht mehr.» Aber auch nicht weniger. Der Zürcher hob die Bedeutung des Führungstores hervor. «Ein Rückstand ist auf dieser Unterlage ein grosses Handicap. Auf Kunstrasen ständig nach vorn zu spielen, verlangt grosse Präzision.» Die Young Boys wissen Bescheid.

Gross liess der Innenverteidigung mit Majstorovic und Smiljanic, der erstmals nach neunmonatiger Verletzungspause spielte, ein Sonderlob zukommen und wollte gleichzeitig mithelfen, den Bernern wieder auf die Beine zu helfen. Schliesslich soll mit vereinten Kräften die Spannung im Titelrennen aufrecht erhalten werden. «Ich bin überzeugt, dass YB noch eine wichtige Rolle spielen wird. Gegen den FCZ wird man YB wieder von einer effizienten Seite sehen», sagte Gross.


Gohouri zu Gast

«Die Erwartungen dürfen auch nach diesem Spiel hoch bleiben», sagte derweil Andermatt. «Wir haben das Ziel, innert 18 Monaten einen Titel zu gewinnen.» Kurzfristig scheinen den Young Boys aber Grenzen gesetzt. YB habe eine Spielerpersönlichkeit wie Gohouri gefehlt, sagte Gross. Der Nationalspieler der Elfenbeinküste spielt seit diesem Jahr für Mönchengladbach und sass gestern neben seinem Freund, dem gesperrten Marco Wölfli, auf der Tribüne. Auf dem Rasen hätte er den Bernern mehr genützt.

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 Beitrag Verfasst: Montag 12. Februar 2007, 14:14 
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Bund, 12.02.2007

Basler Fussballfan in Bern von Zug verletzt

Ein junger Mann ist am Sonntagabend nach dem Fussballspiel zwischen den Berner Young Boys und dem FC Basel beim Bahnhof Bern-Wankdorf unter einen Zug gekommen. Er musste mit schweren Fussverletzungen ins Spital gebracht werden.

Wie genau es zu dem Unfall gekommen ist, muss noch geklärt werden, wie die Polizei mitteilte. Klar sei aber schon, dass der Fan die Tür auf der falschen Seite geöffnet hatte und aus dem Zug gefallen war.

Wegen des Unfalls kam es nach 18.30 Uhr für rund zwei Stunden zu Verspätungen im S-Bahn-Verkehr rund um Bern. Zahlreiche Züge mussten durch Busse ersetzt werden, ab 20.30 Uhr verkehrten die Züge aber wieder fahrplanmässig. Der Fernverkehr war kaum beeinträchtigt, wie eine Sprecherin der SBB auf Anfrage sagte.

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 Beitrag Verfasst: Montag 12. Februar 2007, 14:15 
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NZZ, 12.02.2007

Meister der Effizienz

Der FC Basel deklassiert die Young Boys 3:0 - Scott Chipperfield der Matchwinner im Stade de Suisse

In der ersten Runde der Super League nach der Winterpause rücken St. Gallen (1:0 gegen Aarau) und Basel (3:0 in Bern) näher an den FC Zürich heran. Der Leader erreicht gegen den GC nur ein Remis. Sitten verlor das Duell der Aufsteiger in Luzern überraschend, und Thun verschaffte sich mit dem Erfolg in Schaffhausen Luft gegen den Abstieg.

Das Duell zwischen YB und Basel zum Rückrundenstart war mit Spannung erwartet und medial gleich zum «Spitzenspiel» (v)erklärt worden. Ganz falsch ist das nicht - trifft allerdings angesichts der den Leader Zürich jagenden, eng zusammenliegenden Fünfergruppe auf die halbe Super League zu. Eine interessante Affiche war es dennoch. Nicht nur wiesen Basel (5. Rang) und YB (6.) gleich viele Punkte auf und hatten diese Saison gegeneinander remisiert, auch die Befindlichkeit ist nach der Winterpause eine ganz ähnliche: Beide Klubs waren mit grossen Erwartungen in die Saison gestartet, die sich nicht vollständig erfüllten. Umso schwerer lastet nun der Druck, die Ambitionen zu verwirklichen.

Bescheidenes Zuschaueraufkommen

Oft hat in den letzten eineinhalb Saisons seit der Eröffnung des Stade de Suisse der Zuschaueraufmarsch zu wünschen übrig gelassen. Auch am Sonntag wollten «nur» knapp 18 500 Besucher den Match sehen - das ist kein überragender Support, TV-Direktübertragung hin, nasskalte Witterung her. Was die Stadion-Verantwortlichen insgeheim enttäuschen dürfte, schien die Berner Equipe kaum zu irritieren, begann sie die Partie doch im forschen Vorwärtsgang. Lebhaft kombinierte sie im Mittelfeld, besonders das Dreieck Yakin - Häberli - Raimondi gefiel. Doch weil die Pässe in den Strafraum ihren Weg durch die sichere, von Trainer Gross zu Recht gelobte Basler Viererkette (Smiljanic mit solidem Comeback nach langer Verletzungspause) kaum je fanden, hatte Goalie Costanzo trotz der Berner Überlegenheit wenig zu tun. «De l'art pour l'art» trifft die schöngeistige Spielweise recht gut.

Ganz im Gegensatz dazu die Basler: In der ersten guten halben Stunde waren sie deutlich seltener in Ballbesitz, aber wenn sie vorpreschten, wurde es brandgefährlich. In der 15. Minute vergab Felipe Caicedo alleine vor YB-Goalie Gritti geradezu kläglich. Doch der erst 18-Jährige aus Ecuador machte den Fehler später mehr als wett. Er leitete in der 24. Minute einen weiten Abstoss des Torhüters bravourös mit dem Kopf auf Scott Chipperfield weiter, der mit einem direkten Heber zum 1:0 traf. Der Australier scheint in der Winterpause die WM-Müdigkeit vollständig abgelegt und zu seiner beispiellosen Durchsetzungskraft zurückgefunden zu haben. Bei dem Führungstreffer liess er es bei weitem nicht bewenden. In der 37. Minute lancierte er Caicedo mit einem Pass in den Strafraum. Diesmal verwertete das Talent sicher. Es war das dritte Mal, dass sich die Berner Abwehr aushebeln liess. Sie offenbarte vor allem in der Innenverteidigung Abstimmungsprobleme - dem jungen Zayatte gelang es erwartungsgemäss nicht, den zu Mönchengladbach abgewanderten Abwehrchef Gohouri vergessen zu machen.

Petric unauffällig

Wie begossene Pudel trotteten die YB-Spieler in die Garderobe. Schuld daran waren nicht nur der strömende Regen und ein kurzer Hagelsturm vor der Pause. Trotzdem begann das Heimteam die zweite Halbzeit entschlossener, angriffiger als der Gegner. Vor allem der eingewechselte Chinese Shi Jun produzierte endlich Wirbel direkt vor dem FCB-Tor. Doch ein Treffer resultierte trotz allen Bemühungen nicht. «Uns hat die Entschlossenheit gefehlt - in unserem eigenen wie im gegnerischen Strafraum», analysierte Trainer Martin Andermatt. So rissen die Basler das Spieldiktat wieder kaltblütig an sich. Wie eine Maschine funktionierte der Mann von Down Under, Chipperfield. Mit dem zweiten Treffer, einem Schuss von der Strafraumgrenze zum vorentscheidenden 3:0, avancierte er endgültig zum Matchwinner. In seinem Schatten zeigte für einmal Mladen Petric eine unauffällige Partie. Es sei wichtig gewesen, die Partie zu null zu gewinnen, sagte der Torschützenleader. Tatsächlich waren die vielen Gegentreffer in der Hinrunde (30) ein grosses Manko der Basler gewesen. Um jegliche Euphorie zu dämpfen, wies Petric routiniert auf die immer noch acht Punkte Vorsprung von Zürich hin. Dennoch: «Wir haben den ersten Schritt gemacht.»

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 Beitrag Verfasst: Montag 12. Februar 2007, 15:05 
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Zitat:
Hakan Yakin, der Captain, bemängelte die fehlende Effizienz. «Wir brauchen einen Ersatz für João Paulo im Sturm»


stimmt, dä het är vou rächt mit dere usag. dr marcos u dr chines länge eifach nid!!!


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