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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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frelitta
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Verfasst: Sonntag 7. August 2005, 13:41 |
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Registriert: Sonntag 10. Juli 2005, 19:58 Beiträge: 16
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Gummischrot mag ja sein, aber die tüchtige Tränengasdusche wird allenthalben einfach verschwiegen. Wahrlich ein Volltreffer, dass Zeug auf den Platz vor dem Wankdorf zu sprühen, wo doch dort gar keine Leute nach dem Match ein Bierchen trinken
Hotzenplotz hat geschrieben: Zitat: "Lieber kein neues Stadion als eine Baseler Kopie" "Neid der Besitzlosen?" Dr Dani Wyler het für einisch die richtige Wort gfunde uf das Transparent. Witer so Dani, de wirsch viellecht einisch doch no ä Sportmoderator mit chli meh unterhaltigswärt aus äs stück holz.
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Grizzly
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Verfasst: Sonntag 7. August 2005, 16:11 |
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Registriert: Samstag 26. Juni 2004, 00:48 Beiträge: 566 Wohnort: Bern
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Zitat: + geile Choreo, het sech glohnt, grosses Merci @ dä Organisatore und Bastler...
schliesse mich dem dank an. hat super ausgesehen. leider kommen diese fähnchen auf den fotos nicht so zur geltung. aber live hat es toll ausgesehen.
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Grizzly
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Verfasst: Sonntag 7. August 2005, 16:33 |
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Registriert: Samstag 26. Juni 2004, 00:48 Beiträge: 566 Wohnort: Bern
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meine bilanz sieht folgendermassen aus:
+ wir sind wieder in der heimat. der wankdorf mythos hat yb wieder gepackt
+ gute stimmung während dem ganzen spiel. es wird auch supportet wenn yb im rückstand liegt.
+ akkustik ist tip top. der wechsel young - boys klang herrlich
+ choreo war sehr schön
+ stade tv, kommt mit stefan eggli recht bernisch daher. zum glück!
- ganz klar das resultat. diese niederlage hätte nicht sein müssen
- zuschauerzahl! weniger als thun. für mich aber ganz klar eine niederlage für die stadionbetreiber und nicht füt yb.
- senkt die preise in allen sektoren, dann kommen auch die leute und ihr habt ein volles haus
- die stühle im d unten müssen weg
- es heisst stadion wankdorf und kein stade de SCHEISS (gutes spruchband)
zum spiel
ich weiss nicht genau wo ich yb im moment sehe. das spiel gegen xamax war ein mehr oder weniger glücklicher auswärtssieg. in yverdon waren wir klar die bessere mannschaft (vor allem in den ersten 30 minuten). gestern gegen gc hatten wir leider kein chance, bitter aber wahr.
die spiele gegen marseille sind schwierig einzustufen . marseille hat gestern in lens wiedrum verloren und sind nun auf dem letzten platz der ligue 1. deshalb sollte man die leistung gegen die franzosen nicht überbewerten, vor allem das rückspiel nicht.
tiago, steinsson und häberli sowie auch yakin spielten klar unter ihren erwartungen. neri läuft sehr viel doch leider kann und will er meist nicht abspielen und verdribbelt sich dann meistens im gegner. er ist en guter stürmer aber eben nicht ein top-stürmer das merkt man immer wieder. die verteidigung könnte auch noch einen guten mann gebrauchen. portillo scheint mir in der inneverteidigung ein wenig überfordert. hodel spielte wie gewohnt mit viel zug nach vorne. raimondi hatte gestern auch einen schwächeren tag, von sermeter ganz zu schweigen.
ps. war selten an einem spiel bei dem die captainbinde zweimal ausgewechselt wurde. gügi zu häberli und häberli zu yakin. das sagt wohl alles aus was dieser mannschaft fehlt. ein leader wie es eben bobic ist.
ich hoffe das team kommt gegen den fc aarau wieder besser in fahr am nächsten mittwoch.
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mex0r
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Verfasst: Sonntag 7. August 2005, 16:50 |
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Registriert: Sonntag 16. Mai 2004, 14:39 Beiträge: 801 Wohnort: Bernensis
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Grizzly hat geschrieben: + stade tv, kommt mit stefan eggli recht bernisch daher. zum glück!
also ich bin sehr enttäuscht von diesem StadeTV. Hochkommerz, pseudo Prominenz als Moderator, sinnloses geschwafel, dauernd Stade-de-Suisse erwähnen...bääh, zum heulen sowas. Einzig lustig ist der Fanblök (oder wie das auch immer heisst), wo die Fans ihren besoffenen Senf abgeben können.... Grizzly hat geschrieben: - es heisst stadion wankdorf und kein stade de SCHEISS (gutes spruchband)
Wo war denn dieses Spruchband? habe nichts gesehn.... Grizzly hat geschrieben: die spiele gegen marseille sind schwierig einzustufen . marseille hat gestern in lens wiedrum verloren und sind nun auf dem letzten platz der ligue 1. deshalb sollte man die leistung gegen die franzosen nicht überbewerten, vor allem das rückspiel nicht.
Schwierig einzustufen sind sie, ja. Denn Marseille hat Lazio mit einer 3:0 Packung nach Hause geschickt, was sicher für unsere Jungs lobenswert ist,da sie in Südfrankreich doch 60min gut mithalten konnten. Aber in der Meisterschaft hat OM jetzt 2mal verloren, und noch kein einziges Tor geschossen....
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Grizzly
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Verfasst: Sonntag 7. August 2005, 16:56 |
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Registriert: Samstag 26. Juni 2004, 00:48 Beiträge: 566 Wohnort: Bern
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Zitat: Zitat: Grizzly hat Folgendes geschrieben:
- es heisst stadion wankdorf und kein stade de SCHEISS (gutes spruchband) Wo war denn dieses Spruchband? habe nichts gesehn....
war ganz unten rechts im sektor d
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shalako
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Verfasst: Montag 8. August 2005, 08:10 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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BZ, 08.08.2005
Eine ganz grosse Ernüchterung
Der erste Liga-Auftritt im Wankdorf ist den Young Boys vor enttäuschender Kulisse gründlich misslungen: 0:3 gegen GC.
Gehässigkeiten an der Einweihungsparty: GC-Keeper Fabio Coltorti (links)
Es gibt viele Möglichkeiten, die Stimmung an einer Party zu kühlen. Die ultimative Variante wurde am Samstag in Bern präsentiert. YB lädt zum ersten Ligaspiel im neuen Wankdorf, doch GC mit Trainer Hanspeter Latour besass wenig Verständnis für eine fröhliche Einweihungsfeier. Die Zürcher übernahmen den Part des Spielverderbers, gewannen locker 3:0.
Es war ein mutloser YB-Auftritt. GC-Torhüter Fabio Coltorti musste nur bei einem Weitschuss Hakan Yakins sein Können unter Beweis stellen. «Man hat gespürt, dass sich YB für dieses erste Spiel im neuen Stadion enorm viel vorgenommen hat», sagte Coltorti.
Schwach in der Offensive
Doch der Brasilianer Rogerio erzielte zwei Tore für die gut disponierten Gäste, sein Landsmann Eduardo, bester Spieler auf dem Platz, war für den ersten Treffer besorgt. Und weil das 0:1 und das 0:2 direkt vor und sofort nach der Halbzeit fielen, sprach YB-Trainer Hans-Peter Zaugg nach der bitteren Niederlage von «zwei Genickschlägen zu einem unglücklichen Zeitpunkt». In der ausgeglichenen ersten Halbzeit hatten sich die Seinen wenigstens noch bemüht, mit druckvollem und schnellem Passspiel die defensiv eingestellten Grasshoppers auszuspielen. Weil aber keiner der fünf eingesetzten Offensivspieler überzeugte, blieb YB harmlos wie selten.
Und schon stellt sich für Zaugg die Systemfrage. Bislang hatte das 4-1-4-1-System bestens geklappt. Im Nationalstadion aber muss der Gegner unter Druck gesetzt werden. Reicht dazu nur ein Stürmer, der zudem wie Francisco Neri nicht vollständig fit wirkt?
Ideenlos im Aufbau
Insbesondere in einem Heimspiel und gegen einen Kontrahenten, der zuletzt katastrophale Defensivleistungen gezeigt hat, muss mehr Power entwickelt werden. Neri war als einsamer Stürmer chancenlos, und als Zaugg mit dem jungen Marco Schneuwly nach einer Stunde Spielzeit einen zweiten Angreifer einwechselte, reagierten die YB-Fussballer mit dem falschen Rezept. «Wir waren im Aufbau zu wenig geduldig», sagte Zaugg, «wir müssen Hakan Yakin noch viel mehr suchen.»
Und so stellt sich abschliessend eine finale Gretchenfrage: Reicht es gegen YB, wenn man Yakin einen Spezialbewacher zuteilt, wie es der schlaue Trainerfuchs Latour gemacht hat? Von der Antwort dürfe es entscheidend abhängen, ob YB in dieser Saison ganz oben mitspielen kann. Aber, und das darf trotz blamabler Leistung gegen GC nicht vergessen werden, bei einem Heimsieg am Mittwoch gegen Aarau steht YB auf Rang 1. In dieser Region muss YB mitspielen, sonst bleibt das Wankdorf bald halb leer.
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Young Boys – Grasshoppers 0:3 (0:1)
Stade de Suisse Wankdorf. – 23 663 Zuschauer. – SR Busacca. – Tore: 43. Eduardo 0:1. 47. Rogerio 0:2. 84. Rogerio 0:3.
Young Boys: Wölfli; Steinsson, Tiago (71. Magnin), Portillo, Hodel; Pirmin Schwegler; Sermeter (56. Varela), Yakin, Häberli (60. Schneuwly), Raimondi; Neri.
Grasshoppers: Coltorti; Roland Schwegler, Mitreski, Stepanovs, Jaggy; Hürlimann, Renggli, Cabanas, Dos Santos (90. Salatic); Eduardo, Rogerio (86. Pavlovic).
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 8. August 2005, 08:11 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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BZ, 08.08.2005
Schöne, neue Stadionwelt
Trotz der 0:3-Niederlage bei der Meisterschafts-Premiere gegen die Grasshoppers. Die Berner finden Gefallen an ihrem neuen Fussballtempel Stade de Suisse Wankdorf. YB ist wieder im Norden Berns daheim.
Ronny Hodel (rechts) im Duell mit GCs Rogerio / KeystoneSamstag, 6. August, 18.30 Uhr. Noch eine Stunde bis zum ersten Meisterschaftsspiel des BSC Young Boys im neuen Stade de Suisse Wankdorf. Ja, was war in den letzten Tagen alles geschrieben worden über die Probleme im Zusammenhang mit dem neuen Berner Fussballtempel. Nun, die Warteschlangen sind lang. «Warum öffnen die nicht mehr Tore?», ereifert sich ein etwa 35-Jähriger. Es geht aber rasch vorwärts, und bald ist man drin in der schönen neuen Stadionwelt. «Uf i goldigi Zyte» ist auf einem Transparent zu lesen, das die YB-Fans inmitten eines gold-silbernen Fahnenmeers vor Spielbeginn hochhalten.
«Has im Fernseh gseh»
Die Fans versuchen, in ihrer neuen Heimat Stimmung zu erzeugen. «Young» schreien die Anhänger im Sektor D, dort wo die Fanclubs versammelt sind. Doch das «Boys» auf der anderen Seite kommt nur leise zurück, das Stadion ist mit 23 663 Zuschauern nicht voll. Die geniessen aber das Fussballerlebnis der modernen Art. So etwa sieht ein Mann von etwa 40 Jahren das 0:2 von GC-Spieler Rogerio kurz nach der Pause nicht live auf dem Rasen. Er hatte eine der zahlreichen Verpflegungsstätten aufgesucht. «Has im Fernseh gseh», sagt er zu seinem Kollegen. «Stade-TV» heisst das Zauberwort. Auf zwei modernen Anzeigetafeln und zahlreichen Monitoren werden auch Live-Interviews und die Pressekonferenz der Trainer nach dem Spiel übertragen.
Alles neu: nicht ganz. Denn auf lieb gewordene Gewohnheiten müssen die YB-Fans auch im neuen Stadion nicht verzichten. Die YB-Wurst gibts immer noch, und sie scheint sogar weniger fettig zu sein und weniger zu spritzen als früher... Schöne, neue Stadionwelt. Es gibt Dinge, die aber zu verbessern sind. So ist etwa der Totomat nicht aktuell. Und dass die Fans etwa 40 Minuten nach Spielende das Stadion verlassen müssen, obwohl die Verpflegungsstätten zum Verweilen einladen würden, ist auch nicht schön.
Störende GC-Fans
Nur die GC-Fans scheinen den Bernern ihr Fussballerlebnis nicht zu gönnen. Von Anfang an fallen sie durch unsportliche Parolen auf. Nach etwa einer halben Stunde rollen sie ein Transparent aus. «Lieber kein neues Stadion als eine Baseler Kopie» ist darauf zu lesen. Die YB-Fans kontern souverän. «Was ist ein Baseler?», ist auf einem «Gegentransparent» zu lesen. Nun, das Stade de Suisse Wankdorf ist in seiner Bauweise dem Basler St.-Jakob-Park nicht unähnlich. Aber kann man dies nicht auch als Kompliment auffassen? Immerhin sind, als in Basel noch die einzige moderne Arena der Schweiz stand, einige Fussballanhänger gerade des Stadions wegen in die Rheinstadt gepilgert.
Einige Zürcher Hooligans legen es generell auf Konfrontation an. Nach dem Spiel werfen sie Absperrmaterial gegen Unbeteiligte und Fahrzeuge. Um weitere Ausschreitungen zu verhindern, setzt die Berner Stadtpolizei Gummischrot ein. Vier Zürcher Hooligans werden festgenommen, zwei Personen müssen hospitalisiert werden. Dummköpfe lassen sich auch durch ein neues Stadion nicht fernhalten.
«Mehr Engagement»
Das erste Meisterschaftsspiel im neuen Stadion verliert YB gegen GC klar mit 0:3. Resultatmässig ist die Premiere miss-glückt. Ein Fan bringt seine Gefühle nach dem Spiel so zum Ausdruck: «Ich war heute das erste Mal hier. Das Stadion ist ein eindrückliches Bauwerk. Von der YB-Mannschaft hätte ich aber mehr Engagement erwartet.» Die neue Arena ist bezogen. Damit in Bern eine eigentliche Fussballeuphorie entsteht, dafür müssen nun die YB-Spieler mit guten Leistungen in den nächsten Wochen sorgen.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 8. August 2005, 08:12 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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BZ, 08.08.2005
Youngster und Captain waren ratlos
Pirmin Schwegler und Gürkan Sermeter fanden keine Erklärungen für den ungenügenden Auftritt der Young Boys.
Pirmin Schwegler steht in der Mixed-Zone, der Begegnungsstätte zwischen Fussballer und Journalist nach dem Spiel. Es sind wenig erfreuliche Minuten für das 18-jährige Talent. Denn im Hintergrund bejubeln die GC-Akteure laut schreiend in ihrer Kabine den deutlichen Auswärtssieg. Immer wieder muss Schwegler Auskunft geben, warum YB die Wankdorfpremiere in der Super League gegen GC derart versaut hat. «Wir waren nicht nervös», versichert der zuvor auf dem Rasen beste YB-Spieler. «Aber wir haben Fehler gemacht, GC hat diese ausgenutzt. Das nächste Mal spielen wir besser.»
So einfach ist es. Und doch so kompliziert. Warum war YB derart blockiert? Gürkan Sermeter rollt mit den Augen, er blickt zu Boden, schüttelt den Kopf energisch und sagt kämpferisch: «Das war ein schwaches Spiel von uns. Ich bin enttäuscht. Aber es geht weiter, wir dürfen den guten Eindruck der letzten Wochen nicht vergessen.» Der Captain wurde von Hans-Peter Zaugg erneut früh aus dem Spiel genommen, der Trainer wechselt in dieser Saison allgemein früher. «Wir haben jetzt ein breites Kader, das ist ein Vorteil. Läuft es einem Spieler nicht gut, habe ich auf der Bank valablen Ersatz», sagt Zaugg. Und sowieso, ergänzt er, sei es schwierig, zwischen Sermeter und dessen Konkurrenten Carlos Varela einen Unterschied zu machen: «Beide sind fast gleich stark, deshalb ist es eine gute Option, Varela früh einzuwechseln.» Das ist bestimmt nicht nach dem Geschmack Sermeters, doch der Routinier will keine Polemik machen, die Saison ist jung. «Ich muss die Entscheidung des Trainers akzeptieren», sagt Sermeter, traurig die Augen, niedergeschlagen die Körpersprache.
Diesen ersten Auftritt hatten sich die Young Boys ganz anders vorgestellt. «Ungenügend», urteilt Hakan Yakin, der nach der Auswechslung Sermeters Captain war. Der Spielmacher lobte den Gegner für dessen wirkungsvolle Spielweise: «GC war sehr aggressiv und diszipliniert.»
Zum Abschluss sagt Sermeter beschwichtigend: «Wir haben nur ein Spiel verloren.» Und Schwegler, dieser freche, ballsichere Aufbauer, meint zuversichtlich: «Schlagen wir Aarau, sind wir nach vier Runden Erster.» Und schon sähe die Welt freundlicher aus.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 8. August 2005, 08:14 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Bund, 08.08.2005
Das erste Rendez-vous verpatzt
Der aggressivere Grasshopper-Club schlug die blockierten Young Boys im ersten Meisterschaftsspiel im Stade de Suisse mit 3:0 (1:0)
Die Erwartungen des Publi-kums waren hoch, der Druck, der auf den Spielern lastete, entsprechend gross – und prompt setzte es für die Young Boys im ersten Meisterschafts-spiel im neuen Stadion eine ernüchternde 0:3-Heimnieder-lage gegen den Grasshopper-Club ab. Die Zürcher waren in jeder Beziehung besser.
Von den Young Boys hatte man bei der Super-League-Premiere im Stade de Suisse selbstverständlich mehr erwartet, und auch die Berner Mannschaft hatte sich den Matchverlauf mit Bestimmtheit ganz anders vorgestellt. Dass YB die guten Vorsätze nicht umzusetzen vermochte, hatte zwei Hauptgründe:
· Erstens: Der Grasshopper-Club erweis sich als bisher klar stärkster Gegner. Das Team von Hanspeter Latour war eine Klasse besser als etwa Yverdon oder Xamax.
· Zweitens: Die Young Boys waren blockiert – dem grossen Druck offensichtlich nicht ganz gewachsen.
Es fehlte der Aggressivleader
So bitter das Resultat für die Gelb-Schwarzen ausgerechnet in diesem so wichtigen ersten Meisterschaftsheimspiel in ihrem neuen Zuhause auch war, das 0:3 ist nicht zu dramatisieren. Denn: Die Young Boys wurden bestimmt unter ihrem wahren Wert geschlagen. Irgendwie zündete im Spiel gegen GC der Funken nicht – es fehlte das kollektive Aufbäumen gegen die Niederlage, beziehungsweise die entsprechende und nachhaltige Reaktion auf den Rückstand. Bei den Bernern war in diesem Match niemand da (wie etwa Gürkan Sermeter im Freundschaftsspiel gegen den VfB Stuttgart während der Eröffnungsfeier), der in der Offensive ein Zeichen gesetzt hätte.
Kurz: YB blieb zwar über die volle zeitliche Distanz eine zwar gute, aber zu brave Mannschaft, die den Gegner nie über längere Zeit einzuschnüren und damit zu Fehlern zu zwingen vermochte. Genau das aber gelang den aufsässigen Grasshoppers, die nicht nur die Berner Zuschauer, sondern offensichtlich auch die YB-Akteure überraschten. Die «zweiten Bälle» (aus Abprallern resultierend) landeten fast immer bei den Zürcher Spielern, die auch die entscheidenden Zweikämpfe gewannen – ferner verstanden sie es, bei gegnerischem Ballbesitz die Räume derart eng zu machen, dass YB schon aus der Defensive heraus kaum vernünftig konstruieren oder aufbauen konnte. Zudem leistete sich der Rekordmeister im Gegensatz zu den Young Boys in der eigenen Abwehrzone unter der umsichtigen Regie Igor Stepanovs weder Fehler noch Blackouts, sondern blieb 90 Minuten lang kompakt und voll konzentriert. Und vorne sorgte bei GC das brasilianische Trio, bestehend aus Rogerio, Eduardo und dem überragenden Techniker Antonio Dos Santos, für stete Gefahr und nebenbei für drei Tore.
Daheim noch keine Macht
Die Gelb-Schwarzen waren im ersten Heim-Meisterschaftsspiel noch keineswegs die Herren im Haus. Ihr Auftritt war zu zögerlich, von «Achtung-fertig-los-Fussball» und Winnermentalität war diesmal herzlich wenig zu sehen.
Es stimmt allerdings: Sowohl das 0:1 (43. Minute) als auch das 0:2 (47.) fielen in psychologisch denkbar ungünstigen Momenten kurz vor und kurz nach der Pause – aber das kann und darf für die Young Boys kein Entschuldigungsgrund für die deutliche Niederlage sein. Die Tore sprachen eben für die grössere Aggressivität von GC und gegen die blockiert wirkenden Berner, bei denen die Abwehrreihe erstmals in dieser Meisterschaft einen sehr verletzlichen Eindruck hinterliess. Schwächstes Glied in der Viererkette war diesmal der unglücklich operierende Brasilianer Tiago, der insbesondere beim letztlich entscheidenden 0:2 der Hauptschuldige war (er verlor im Strafraum infolge Zögerns ein Duell gegen den resolut agierenden Michel Renggli). Beim ersten Gegentor sah die YB-Abwehr (inklusive Torhüter Marco Wölfli, der die letzte Hereingabe hätte abfangen müssen) ebenfalls schlecht aus.
Solche Blössen leisteten sich die Zürcher wie gesagt nicht, weshalb die allgemeine Euphorie im neuen YB-Stadion bald einmal verflogen war. Zuletzt besass der Klassiker etwa den Spannungsgehalt der Eröffnungsfeier . . .
Wo waren die Leistungsträger?
Es war also definitiv kein Festtag für die Young Boys, bei denen kein Spieler während der ganzen Partie eine überragende Leistung zeigte. Zwar vermochte der eine oder andere mit Energieanfällen auf den Rängen so etwas wie Hoffnung zu wecken (etwa Hakan Yakin in der 10. Minute mit einer Einzelaktion und herrlichem Weitschuss, den Fabio Coltorti allerdings parierte), insgesamt aber waren bei den Gelb-Schwarzen diesmal auch die Teamleader nicht fähig, die eigene Mannschaft mitzureissen.
Fazit: YB hat das erste grosse Rendez-vous mit den Zuschauern verpatzt. Was vielleicht auch seine gute Seite hat: Eine Mannschaft kann nur wachsen, wenn sie aus Fehlern lernt. Das wird sie zweifellos tun, weil die allgemeine Euphorie um das neue Stadion nun fürs Erste verflogen ist.
YB - GC 0:3 (0:1)
Stade de Suisse. – 23 663 Zuschauer. – SR Busacca. – Tore: 43. Eduardo 0:1. 47. Rogerio 0:2. 84. Rogerio 0:3. – Bemerkungen: GC ohne Chihab (gesperrt), Seoane, Muff und Denicolà (alle verletzt). – Verwarnungen: 38. Coltorti (Unsportlichkeit), 40. Dos Santos (Foul), 55. Steinsson (Foul), 69. Roland Schwegler (Foul), 74. Pirmin Schwegler (Foul).
Young Boys: Wölfli; Steinsson, Tiago (71. Magnin), Portillo, Hodel; Pirmin Schwegler; Sermeter (56. Varela), Yakin, Häberli (60. Schneuwly), Raimondi; Neri.
GC: Coltorti; Roland Schwegler, Mitreski, Stepanovs, Jaggy; Hürlimann, Renggli; Eduardo, Cabanas, Dos Santos (90. Salatic); Rogerio (86. Pavlovic).
Erwartungen fürs Erste unerfüllt
Die Voraussetzungen schienen nahezu perfekt: Super-League-Premiere im Stade de Suisse, YB nach zwei Partien Leader, der Gegner Rekordmeister GC. Dennoch waren von den 31 783 Sitzen nur deren 23 663 besetzt. Selbst unter Berücksichtigung der Ferienzeit und des Umstands, dass solche Zahlen in der Schweiz alles andere denn alltäglich sind, eine klare Enttäuschung. Nicht wenige im Umfeld der Gelb-Schwarzen hatten auf das Wort «ausverkauft» gehofft. Offensichtlich hatten aber etliche Bernerinnen und Berner ihre erste Neugier aufs Stadion bei den ersten drei Gelegenheiten (YB - Marseille, Eröffnungswochenende, Thun - Dynamo Kiew) gestillt. Die Zuschauerzahl zeigt zudem, dass beim breiten Publikum die Euphorie nicht ausgebrochen ist – und es lässt sich unschwer voraussagen, dass das Stadion doch nicht alleiniger «Star» ist, sondern die Entwicklung auf den Rängen vor allem von den YB-Resultaten abhängen wird.
Diese Prognose wird durch einen Blick auf die Zuschauerzahlen des FC Basel nach dem Bezug des St.-Jakob-Parks im März 2001 verstärkt. Das erste Heimspiel der Basler (0:0 gegen Lausanne), in Ermangelung eines Eröffnungsanlasses zugleich der erste grosse Event im Stadion, war mit 33 433 Zuschauern ausverkauft. Doch in den Partien 2 (gegen Lugano) und 3 (Sion) war ein deutlicher Zuschauerrückgang zu verzeichnen (24 300 respektive 24 200), ehe das Stadion gegen St. Gallen wieder ausverkauft war. Der Schnitt im Frühjahr 2001, als Basel die Meisterschaft im vierten Rang beendete, betrug 28 813 (3-mal ausverkauft). Im anschliessenden Halbjahr, welches Basel auf Platz 1 abschloss, betrug der Schnitt in den elf Heimspielen 23 395 – der «Minusrekord» lautete 17 844 (Servette); einmal war das Stadion ausverkauft (GC). Und in den vier UI-Cup-Heimspielen jenes Sommers passierten im Schnitt 13 651 Personen die Drehkreuze, mit 6843 (Grindavik) als Minimum und 25 879 (Aston Villa) als Maximum. Markant besserte sich der Schnitt erst auf dem Weg zum Meistertitel 2002, als die letzten drei Heimspiele ausverkauft waren (Schnitt 29 586), sowie während des Höhenflugs in der Champions League – mit klar besseren Zahlen im Bereich Abonnemente.
Wölfli: «Schnell abhaken»
Ebenso wie punkto Stadion und Zuschauerzahlen lassen sich auch bezüglich der Stärke von YB derzeit noch keine definitiven Schlüsse ziehen. Dies betont auch Trainer Hans-Peter Zaugg: «Weder war in den ersten Partien, nach denen wir sehr gute Kritiken erhielten, alles wunderbar, noch war gegen GC nun einfach alles schlecht. Erst nach den Partien gegen Aarau, Schaffhausen und den FC Zürich werden wir in etwa sehen, wo wir stehen.» GC habe den Sieg verdient, meinte Zaugg, der darauf hinwies, dass die Gegentore in der 43. respektive 47. Minute das Schlimmste sei, was einem Team passieren könne. «Wir hatten uns in der Pause so viel vorgenommen. Immerhin hatten wir 45 Minuten Zeit, das 0:1 zu korrigieren. Doch unmittelbar nach Wiederbeginn stand es 0:2. Danach wurde es gegen das clever agierende GC enorm schwierig.» Nicht als Entschuldigung gelten lassen wollte Zaugg den Umstand, dass sein Team das erste Meisterschaftsspiel im neuen Zuhause bestritt, der Druck deshalb gross gewesen ist. «Es war ja schliesslich nicht unser allererstes Spiel im neuen Stadion . . .»
Die Spieler betonten derweil, das klare Resultat täusche. «Obwohl wir einen Rückschlag erlitten, waren wir nicht drei Tore schlechter als GC», sagte Pirmin Schwegler. «Wir konnten das Spiel lange ausgeglichen gestalten, haben dann aber zwei Fehler gemacht, die GC ausgenutzt hat.» Die Zürcher seien hervorragend eingestellt gewesen. «Sie haben uns im Mittelfeld den Schneid abgekauft, unser Spiel gelesen.» Schwegler hofft, am Mittwoch gegen Aarau «den Zuschauern etwas zurückgeben zu können für die Unterstützung. Die Atmosphäre im Stadion war herrlich». Den Blick primär nach vorne richtete Goalie Marco Wölfli: «Wir müssen das Spiel gegen GC so schnell wie möglich abhaken und uns auf Aarau konzentrieren. In dieser Partie wollen wir eine Antwort auf diese 0:3-Niederlage geben.»
Guido Lichtensteiger
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 8. August 2005, 08:19 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Bund, 08.08.2005
Gummischrot gegen Fans
Nach dem ersten Meisterschaftsspiel im neuen Wankdorf zwischen YB und GC lieferten sich militante Fans eine Schlägerei. Die Polizei konnte sie rasch auseinander treiben.
Schon während der samstäglichen Partie YB - GC (0:3) hatten Zürcher Hooligans die Berner Fans provoziert, nach Matchende suchten diese GC-Anhänger die Konfrontation. Dies bestätigte Stadtpolizeisprecher Franz Märki auf Anfrage. Gemäss Mitteilung der Stadtpolizei kam es zuerst zu Scharmützeln auf dem Quartierplatz und der Sempachstrasse, kurz vor 22 Uhr eskalierte die Situation auf der Papiermühlestrasse: Zürcher Hooligans warfen Absperrmaterial gegen unbeteiligte Personen und Fahrzeuge. In der Folge gingen 50 militante Fans – 30 Zürcher, 20 Berner – aufeinander los. Die Polizei, die mit 41 Personen vor Ort war, setzte Gummischrot ein und trieb die Schläger auseinander. Vier Zürcher Hooligans wurden festgenommen, zwei Personen erlitten Verletzungen. «Wir konnten Gröberes verhindern», sagte Märki. Dennoch werde die Polizei den Einsatz genau analysieren: «Auch wir müssen uns an die neue Umgebung gewöhnen.»
Pfefferspray «gerechtfertigt»
Gemäss Stefan Niedermaier, Betriebsleiter des Stade de Suisse, wollten Hooligans, die draussen gewartet hatten, nach Spielende ins Stadion eindringen. Die Sicherheitsleute des Stadions verhinderten dies. Ein Securitymitarbeiter setzte gemäss Niedermaier Pfefferspray ein. Dabei wurden einige Unbeteiligte in Mitleidenschaft gezogen. «Das ist bedauerlich. Doch der Einsatz des Sprays war absolut gerechtfertigt.» Jene GC-Fans, die im Stadion provozierten, müssen mit Stadionverbot oder einer Anzeige rechnen. Niedermaier: «Wir haben sie registriert.»
Verkehrsproblem ungelöst
Ein ungelöstes Problem ist laut Märki die Verkehrssituation in den angrenzenden Quartieren. Die Polizei verteilte 174 Bussen an Personen, die ihr Fahrzeug «einfach irgendwo abstellten», wie Märki sagte. Nach dem Match sei es zwischen Autofahrern und Quartierbewohnern respektive Verkehrspolizisten zu «heftigen Reaktionen» gekommen. (cbn)
_________________ For Ever
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