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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. August 2020, 22:04 
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Das 1:0 gegen Klaksvik

So köpfelt Nsame die Berner in Führung

YB geht in der Champions-League-Qualifikation gegen die Färinger von Klaksvik erst in der zweiten Halbzeit durch ein Kopfballtor von Jean-Pierre Nsame in Front.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 62560.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. August 2020, 22:10 
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Champions-League-Qualifikation

YB ohne Glanz eine Runde weiter

Die Young Boys tun sich gegen den Aussenseiter Klaksvík in der zweiten Qualifikationsrunde zur Champions League lange schwer - setzen sich aber mit 3:1 durch.

Jean-Pierre Nsame - wer denn sonst - ebnet den Young Boys den Weg in die dritte Qualifikationsrunde zur Champions League. Nach 50 Minuten trifft der YB-Goalgetter gegen Klaksvík per Kopf zum 1:0. Es ist für die Berner eine Erlösung, nachdem sie sich zuvor gegen den Aussenseiter äusserst schwer taten. Miralem Sulejmani sorgt dann mit dem 2:0 (57.) bereits für eine kleine Vorentscheidung. Zwar kann der erst 18-jährige Jonn Johannesen verkürzen - aber Nicolas Moumi Ngamaleu sorgt schliesslich mit dem 3:1 in der 82. Minute für die Entscheidung.

YB lange mit Mühe, kann sich aber durchsetzen

Für die Berner ist es ein glanzloser Auftakt in die Europacup-Kampagne. Denn in der ersten Halbzeit verzeichnen die Gäste gar die besseren Chancen als der Schweizer Meister. Mit etwas mehr Glück hätten sie gar in Front gehen können. Aber Ole Erik Midtskogen scheitert in der 28. Minute alleine vor YB-Goalie David von Ballmoos.

Dank der Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte wahren die Berner ihr Gesicht - und die Chancen auf die Teilnahme an der Gruppenphase der Champions League. Am 15. oder 16. September - ebenfalls in einer Partie - werden sie in der dritten Qualifikationsrunde allerdings auf einen deutlich stärkeren Gegner treffen. Vorerst aber steht für YB am Sonntag der Cupfinal gegen den FC Basel an.


https://www.bernerzeitung.ch/yb-empfaen ... 0597341929

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. August 2020, 22:12 
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Champions League-Qualifikation

YB leidet – und jubelt doch

In der 2. Runde der Qualifikation zur Champions League leiden die Young Boys eine Halbzeit lang. Dann besiegen sie Klaksvik dank spielerischer Klasse 3:1.

Nach 82 Minuten schien im Wankdorf alles logisch und einfach und klar: Die Young Boys schossen ein weiteres Tor, führten im Match der 2. Runde der Champions-League-Qualifikation gegen KI Klaksvik 3:1. Die Offensivspieler Jean-Pierre Nsame, Miralem Sulejmani und Nicolas Ngamaleu hatten nacheinander getroffen, die neue Saison 2020/2021 eingeleitet und ihr Team den Geldtöpfen der Champions League eine Runde nähergebracht. Und doch war dieser Match für YB deutlich komplizierter gewesen, anstrengender, härter.

Das Team von Klaksvik, Meister auf den Färöer-Inseln, war ein zäher Gegner. «Brilliant, guys», schrie der Klaksvik-Coach Mikkjal Thomassen nach 40 Minuten auf den Platz. Und tatsächlich spielte sein Team auf eine besondere Weise und für seine Verhältnisse brillant: Es wechselte oft zwischen totalem Rückzug und aggressivem Pressing und verwirrte und forderte mit dieser Taktik den Gegner. Es zeigte in den Zweikämpfen eine Härte, die meistens nahe am Verbotenen war – und mehrmals noch härter.

Unsanfter Einschnitt

Die Spieler von Klaksvik sind nur Halbprofis, die meisten arbeiten nebenher. Doch fast jeder ist grossgewachsen, breitschultrig, lauffreudig, stark im Kopfball, einigermassen schnell und im Zweikampf furchtlos. Und alle besitzen eine gewisse Wettbewerbs-Schläue: Sie kommentierten wirkungsvoll jeden Entscheid des Schiedsrichters, blieben nach Fouls am Boden liegen, liessen sich viel Zeit bei Einwürfen oder Freistössen. Mit diesen Tugenden des Underdogs kompensierten sie spielerische Mängel und erlangten eine ganzheitliche physische Stärke, die YB anfänglich viel abverlangte.

Die Young Boys spielten zum ersten Mal seit zweieinhalb Wochen und dem Sieg im Cup-Halbfinal gegen den FC Sion. Es war der erste Match nach der sehr erfolgreichen Ära von Stürmer, Entertainer und Volksheld Guillaume Hoarau. Ein Match ohne die weggezogenen Spieler Jordan Lotomba, Saidy Janko und Frederik Sörensen, ein Match mit neuen Trikots, einen neuen Sponsor auf der Brust und immer noch vor leeren Rängen. Und vielleicht war dieser Einschnitt im Corona-Sommer für YB nicht so sanft gewesen wie allgemein vermutet. Es wirkte, als bräuchte das Team Zeit, um sich seiner selbst wieder bewusst zu werden.

Die Young Boys litten, wankten, zweifelten in der ersten Halbzeit, suchten einen Zugang zum Spiel, eine Lücke im Abwehrverbund von Klaksvik. Einen Glücksmoment. Sie spielten Fehlpässe, rutschten aus, verstolperten Bällle. Phasenweise verfielen sie in eine selten gesehene Statik. Immer wieder schienen sie verwirrt ob der intensiven Gegenwehr. Und einmal sogar belämmert: In der 29. Minute röchelte der Mittelfeldspieler Michel Aebischer einem harten Bodycheck und schnappte nach Luft. Es war symbolische Szene der ersten Halbzeit: YB war angeschlagen.

3. Runde in einem Spiel

Doch die Young Boys rappelten sich auf. In der zweiten Halbzeit erhöhten sie das Laufpensum, erlangten eine Lockerheit und schossen bald zwei Tore. Das Anschlusstor von Klaksvik in der 79. Minute verarbeiteten und konterten sie bald. Und so war der Match wenigstens 45 Minuten lang ein guter Belastungstest gewesen. Und eine Einstimmung auf die Herausforderungen der kommenden Tage und Wochen.

Mitte September spielt YB die dritte Runde der Qualifikation zur Champions League. Auch diese wird in nur einem Spiel ausgetragen. Eine Woche später folgen möglicherweise die Play-offs mit Hin- und Rückspiel. Doch zuerst werden die Berner am Sonntag die Saison 2019/2020 endgültig beenden. Im Schweizer Cup-Final gegen den FC Basel können sie erstmals seit 1958 das Double gewinnen.


https://www.bernerzeitung.ch/yb-leidet- ... 5224201391

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. August 2020, 22:15 
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YB meistert die erste (kleine) Hürde auf dem Weg in die Champions League

Dank einer deutlichen Steigerung nach der Pause haben die Young Boys die 3. Runde in der Champions-League-Qualifikation erreicht. Gegen Klaksvik von den Färöer-Inseln erkämpften sie sich einen 3:1-Sieg.

Das schwer erdauerte und zugleich erlösende 1:0 erzielte in der 51. Minute der Super-League-Torschützenkönig Jean-Pierre Nsame mit einem Kopfball-Aufsetzer auf Flanke von Nicolas Moumi Ngamaleu. Sechs Minuten später doppelte Miralem Sulejmani mit einer schönen Einzelleistung nach. Damit war die Entscheidung faktisch gefallen, denn die Gäste hatten kaum taugliche Mittel, um sich gegen die Niederlage aufzulehnen. Ihren einzigen gefährlichen Angriff der zweiten Halbzeit nutzten sie nach 78 Minuten zum Anschlusstor, aber kurz darauf stellte Moumi Ngamaleu den Abstand von zwei Toren wieder her. Von dort weg hatten die Berner den Match wieder unter Kontrolle.

In der ersten Halbzeit hatte für YB alles gar nicht gut ausgesehen. Die Fähringer suchten ihr Glück anfänglich mit einer Fünferabwehr und vier Spielern im Mittelfeld. Mit ihrer sehr defensiven Grundausrichtung erschwerten sie es den Bernern, konstruktive Angriffe über mehrere Stationen zu zeigen. Den Ball brachten sie nicht oft in den Strafraum, aber einmal so gefährlich, dass sie fast in Führung gegangen wären.

Goalie David von Ballmoos konnte das Gegentor nach 28 Minuten nur mit einer akrobatischen Fussparade verhindern. Und kurz vor der Pause kreuzten sie zwei weitere Male mit gefährlichen Aktionen vor dem Tor auf. Gegen eine Führung der Halbprofis mit Amateurstatus in der Pause wäre nichts einzuwenden gewesen. Sie behalfen sich auch mit zahlreichen rüden, vielleicht einschüchternden Fouls, von denen der Schiedsrichter die meisten ohne Verwarnung durchgehen liess.

Aus der Sicht des Schweizer Meisters war der Verlauf der ersten Halbzeit eine herbe Enttäuschung. Nach wenigen Minuten kam Christian Fassnacht in günstiger Position zu einem Kopfball, den Torhüter Kristian Joensen parierte. Bis zum Pausenpfiff blieb dies die einzige halbwegs gute Möglichkeit für den hohen Favoriten. Die Darbietung der ersten 45 Minuten hatte keine Ähnlichkeit mit den grossmehrheitlich überzeugenden Leistungen, die die Berner vor wenigen Wochen im Finish der Schweizer Meisterschaft gezeigt hatten.

Vor einem Jahr gewann der FC Luzern, damals noch unter Trainer Thomas Häberli, in Hin- und Rückspiel der Europa-League-Qualifikation gegen Klaksvik jeweils ebenfalls nur 1:0. Allerdings erspielten sich die Innerschweizer damals so viele Chancen, dass es zu zwei Kantersiegen hätte reichen müssen. Allein im Heimspiel trafen die Luzerner sechsmal nur Pfosten oder Latte.

Young Boys - Klaksvik 3:1 (0:0)
Keine Zuschauer. - SR Tzilos (GRE). -
Tore: 51. Nsame (Ngamaleu) 1:0. 57. Sulejmani (Nsame) 2:0. 79. Jonn Johannesen (Bjartalid) 2:1. 82. Ngamaleu (Nsame) 3:1.
Young Boys: Von Ballmoos; Maceiras (64. Garcia), Lustenberger, Camara, Lefort; Aebischer (74. Martins), Sierro, Sulejmani (64. Spielmann); Fassnacht, Nsame, Moumi Ngamaleu.
Klaksvik: Joensen; Pavlovic (77. Jonn Johannesen), Danielsen, Faero, Brinck, Andreasen; Patrik Johannesen, Vatsndal, Bjartalid (89. Dosljak), Midtskogen (92. Olsen); Klettskard.
Bemerkungen: Young Boys ohne Lauper, Hoarau und Petignat (alle verletzt). Debüt von Quentin Maceiras bei YB. Verwarnungen: 24. Klettskard (Foul). 29. Johannesen (Foul). 32. Pavlovic (Foul). 36. Aebischer (Foul). 84. Bjartalid (Foul). 94. Andreasen (Foul). (zap/sda)


https://www.watson.ch/sport/fussball/70 ... ine-huerde

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. August 2020, 22:17 
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Glanzloses 3:1 gegen Klaksvik

YB meistert die erste Hürde in Richtung Champions League

- YB schlägt Klaksvik in der 2. Runde der Champions-League-Quali in Bern mit 3:1.
- Der Schweizer Meister zeigt keine gute Leistung, setzt sich aber dank der grösseren individuellen Klasse durch.
- Auf wen die Young Boys in der 3. Quali-Runde treffen, kommt am nächsten Montag raus.

Lange wird in Bern mit Sicherheit nicht mehr über die Partie gegen KI Klaksvik gesprochen. Zu behäbig agierte YB über weite Strecken der Partie, zu wenig dominant trat das Team von Trainer Gerardo Seoane gegen den Aussenseiter von den Färöern auf. Mit gutem Gewissen kann man in diesem Fall aber sagen: Alles was zählt, ist das Resultat. Das 3:1 bringt YB einen Schritt näher an die Champions-League-Sterne.

Aufatmen dank Doppelschlag

Den Unterschied machte am Ende die grössere individuelle Klasse der Young Boys. Auch diese liess YB zwar nur vereinzelt aufblitzen. 6 starke Minuten reichten aber, um das aufsässige Klaksvik entscheidend zu distanzieren:

- 51. Minute: Nicolas Moumi Ngamaleu findet mit seiner Flanke Jean-Pierre Nsame, der aus 5 Metern mit dem Kopf den Torreigen eröffnet.

- 57. Minute: Nsame leitet den Ball weiter auf Miralem Sulejmani, der von der linken Seite entschlossen in den Sechzehner zieht und den Ball aus spitzem Winkel unter die Torlatte knallt. 2:0.

Dank dem Doppelschlag fiel YB etwas Druck von den Schultern ab, nachdem die Berner im gegnerischen Strafraum zuvor kaum Gefahr hatten ausstrahlen können.

Zwar mussten die Young Boys nach dem Anschlusstor durch Jonn Johannesen (79.) nochmals kurz zittern. Ngamaleu machte aber nur 3 Minuten später mit dem 3:1 alles klar. Wieder hatte Nsame die Vorlage geliefert.

2 weitere Hürden warten auf YB

Auf wen die Seoane-Equipe als nächstes trifft, ist noch nicht bekannt. Die Auslosung zur 3. Quali-Runde findet am 31. August statt. Wie bereits in der 2. Quali-Runde entscheidet auch da ein Spiel über Ausscheiden oder Weiterkommen. Diese Partie findet entweder am 15. oder 16. September statt.

Sollte YB auch die 2. Hürde meistern, stünden die Berner in den Playoffs. Diese werden mit Hin- und Rückspiel zwischen dem 22. und 30. September ausgetragen.


https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... ons-league

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. August 2020, 22:19 
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Es war kein einfaches Spiel ... und jetzt gehen wir weiter

(und was für schöne italienische Frauen: lasst uns feiern) https://www.valentinorossi46.it/wlf-cur ... colose-ii/


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. August 2020, 22:20 
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BSC Young Boys stehen nach 3:1 über Klaksvik in 3. CL-Quali-Runde

Pflicht erfüllt! Die BSC Young Boys gewinnen gegen Kl Klaksvik mit 3:1 und ziehen in die dritte Quali-Runde zur Champions League ein.

Das Wichtigste in Kürze

- YB bezwingt Klaksvik nach Startschwierigkeiten letztlich souverän mit 3:1.
- Damit stehen die Berner in der 3. Quali-Runde zur Champions League.

Die BSC Young Boys werden ihrer Favoriten-Rolle in der zweiten Champions-League-Quali-Runde gerecht. Die Berner bezwingen Kl Klaksvik im Wankdorf nach Startschwierigkeiten mit 3:1. Der Meister trat dabei zum ersten Mal in den neuen Trikots auf.

YB tut sich in der ersten Halbzeit schwer. Nur dank Goalie von Ballmoos steht es nach 45 Minuten noch 0:0. In der 28. Minute rettet der Berner Schlussmann gegen den allein auf ihn zulaufenden Midtskogen.

Nsame erlöst BSC Young Boys

Erst nach dem Seitenwechsel gelingt es YB, den Abwehr-Riegel des Aussenseiters zu brechen. Und wieder einmal ist es Nsame, der die Berner erlöst. Ngamaleu bedient den Kameruner perfekt, dieser nickt in der Mitte zur Führung ein.

Wenig später legt der YB-Stürmer für Sulejmani auf. Der Serbe prescht in den Strafraum und hämmert den Ball zum 2:0 in die Maschen.

Nach 80 Minuten kommt nochmals Spannung ins Spiel. Johannesen bringt die Gäste mit dem Anschlusstreffer zurück in die Partie. Doch im Gegenzug macht Ngamaleu mit dem 3:1 alles klar.

Aufgrund des verzögerten Spielplans wird die Begegnung als direktes K.o.-Spiel gewertet. YB steht in der 3. Runde der Champions-League-Qualifikation.


https://www.nau.ch/sport/fussball/bsc-y ... e-65768756

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 27. August 2020, 05:58 
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Quali zur Champions League: Young Boys ringen Underdog Klaksvik nieder und sind eine Runde weiter

Dank einer deutlichen Steigerung nach der Pause erreichen die Young Boys die 3. Runde in der Champions-League-Qualifikation. Gegen Klaksvik von den Färöer-Inseln erkämpfen sie sich einen 3:1-Sieg.

Das schwer erdauerte und zugleich erlösende 1:0 erzielte in der 51. Minute der Super-League-Torschützenkönig Jean-Pierre Nsame mit einem Kopfball-Aufsetzer auf Flanke von Nicolas Moumi Ngamaleu. Sechs Minuten später doppelte Miralem Sulejmani mit einer schönen Einzelleistung nach. Damit war die Entscheidung faktisch gefallen, denn die Gäste hatten kaum taugliche Mittel, um sich gegen die Niederlage aufzulehnen. Ihren einzigen gefährlichen Angriff der zweiten Halbzeit nutzten sie nach 78 Minuten zum Anschlusstor, aber kurz darauf stellte Moumi Ngamaleu den Abstand von zwei Toren wieder her. Von dort weg hatten die Berner den Match wieder unter Kontrolle.

Die Gäste mit viel Physis am Werk

In der ersten Halbzeit hatte für YB alles gar nicht gut ausgesehen. Die Fähringer suchten ihr Glück anfänglich mit einer Fünferabwehr und vier Spielern im Mittelfeld. Mit ihrer sehr defensiven Grundausrichtung erschwerten sie es den Bernern, konstruktive Angriffe über mehrere Stationen zu zeigen. Den Ball brachten sie nicht oft in den Strafraum, aber einmal so gefährlich, dass sie fast in Führung gegangen wären. Goalie David von Ballmoos konnte das Gegentor nach 28 Minuten nur mit einer akrobatischen Fussparade verhindern. Und kurz vor der Pause kreuzten sie zwei weitere Male mit gefährlichen Aktionen vor dem Tor auf. Gegen eine Führung der Halbprofis mit Amateurstatus in der Pause wäre nichts einzuwenden gewesen. Sie behalfen sich auch mit zahlreichen rüden, vielleicht einschüchternden Fouls, von denen der Schiedsrichter die meisten ohne Verwarnung durchgehen liess.

Aus der Sicht des Schweizer Meisters war der Verlauf der ersten Halbzeit eine herbe Enttäuschung. Nach wenigen Minuten kam Christian Fassnacht in günstiger Position zu einem Kopfball, den Torhüter Kristian Joensen parierte. Bis zum Pausenpfiff blieb dies die einzige halbwegs gute Möglichkeit für den hohen Favoriten. Die Darbietung der ersten 45 Minuten hatte keine Ähnlichkeit mit den grossmehrheitlich überzeugenden Leistungen, die die Berner vor wenigen Wochen im Finish der Schweizer Meisterschaft gezeigt hatten.

Telegramm
Young Boys - Klaksvik 3:1 (0:0)

Keine Zuschauer. - SR Tzilos (GRE). - Tore: 51. Nsame (Ngamaleu) 1:0. 57. Sulejmani (Nsame) 2:0. 79. Jonn Johannesen (Bjartalid) 2:1. 82. Ngamaleu (Nsame) 3:1.

Young Boys: Von Ballmoos; Maceiras (64. Garcia), Lustenberger, Camara, Lefort; Aebischer (74. Martins), Sierro, Sulejmani (64. Spielmann); Fassnacht, Nsame, Moumi Ngamaleu.

Klaksvik: Joensen; Pavlovic (77. Jonn Johannesen), Danielsen, Faero, Brinck, Andreasen; Patrik Johannesen, Vatsndal, Bjartalid (89. Dosljak), Midtskogen (92. Olsen); Klettskard.

Bemerkungen: Young Boys ohne Lauper, Hoarau und Petignat (alle verletzt). Debüt von Quentin Maceiras bei YB. Verwarnungen: 24. Klettskard (Foul). 29. Johannesen (Foul). 32. Pavlovic (Foul). 36. Aebischer (Foul). 84. Bjartalid (Foul). 94. Andreasen (Foul).


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/qu ... -138903278

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 27. August 2020, 06:02 
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YB überspringt die erste Hürde auf dem Weg in die Champions League und siegt gegen Klaksvik 3:1

Der Match im Wankdorf findet unter sonderbaren Umständen statt. Der Meister von den Färöern setzt YB zu, hat aber letztlich zu wenig Substanz für mehr. Die Berner müssen weitere zwei Runden überstehen, wollen sie in die Königsklasse.

Geschenkt wird auf dem Weg in die Champions League nichts, auch wenn die Zeiten sonderbar geworden sind. Klaksvik, der Meister der Färöer, war im Zuge von Corona dank einem Forfait-Entscheid in die zweite Qualifikationsrunde vorgedrungen und erwies sich als zäher Widersacher. Auf den Ernst der Lage deuteten Schreie hin, die auf der Tribüne des leeren Stadions Wankdorf zu hören waren. Der Klaksvik-Trainer Mikkjal Kjartansson Thomassen brüllte bisweilen, als wollte er den Bernern den Abend höchstpersönlich vermiesen. Als sein Team 10 Minuten vor Schluss das Tor zum 1:2 schoss, hätte man aufgrund der Geräuschkulisse in der leeren Arena meinen können, es hätte gleich eine Runde überstanden.

Die robusten Färinger setzten dem Schweizer Meister vor allem in der ersten Halbzeit vorzüglich zu, zumal sie nach einer grossen Torchance die 1:0-Führung nur knapp verpassten. Nach viel Ächzen und Mühen stand zu Beginn der zweiten Halbzeit jener YB-Stürmer im gegnerischen Strafraum zur richtigen Zeit am richtigen Ort, der schon in den letzten Monaten das eine oder andere zurechtgebogen hatte. Der Topskorer Jean-Pierre Nsame traf per Kopfball zum 1:0 und begrub im gleichen Atemzug den gegnerischen Verteidiger unter sich. Erstens ist Nsame immer noch mit Wucht in Bern. Und zweitens scheint auf ihn weiterhin Verlass zu sein. Gleiches gilt für Miralem Sulejmani, der mit dem sehenswerten 2:0 das Berner Spiel beruhigte und dazu ein Signal Richtung Chefetage sandte, dass die kürzlich erfolgte Vertragsverlängerung keine schlechte Idee gewesen sein könnte.

Slovan Bratislava fühlt sich ungerecht behandelt

In der Corona-Welle geht unter Zeitdruck viel unter, etwa die Tatsache, dass sich Slovan Bratislava vehement und sogar vor dem internationalen Sportschiedsgericht TAS gegen das Forfait-Verdikt der Uefa zu wehren versucht. Die Slowaken fühlen sich ungerecht behandelt, nachdem die Behörden auf den Färöern mit einem Quarantäne-Entscheid das Spiel gegen Klaksvik verunmöglicht hatten. Covid-19 lässt auch den Fussball nicht los. Nur grosse Optimisten glauben daran, dass die Europacup-Saison 2020/21 ab jetzt reibungslos vonstatten gehen wird. Slovan Bratislava ist ein Corona-Opfer, das nicht kampflos, aber ohne Spiel aufgeben musste.

Zur Corona-Orientierungslosigkeit gehört auch die Tatsache, dass gegen Klaksvik der neue YB-Spieler Quentin Maceiras eingesetzt wurde, der im Cup-Final am nächsten Sonntag gegen den FC Basel nicht spielberechtigt sein wird. Der nach Nizza transferierte Jordan Lotomba, Maceiras «Vorgänger», debütierte derweil am letzten Wochenende in der Ligue 1. YB befasst sich im Anlauf zur Champions League mit der Zukunft und fällt umgehend wieder in die Vergangenheit zurück. So geht das derzeit nebeneinander her.

Bessere Chance für Aussenseiter

Ende August erhält YB den Gegner der dritten Qualifikationsrunde zugelost. Es wird nur ein Spiel geben, der Schweizer Vertreter braucht weiterhin doppeltes Losglück, will er das Heimrecht. Erst im Play-off, das Ende September gespielt wird, gibt’s wieder Hin- und Rückspiele. Es ist unübersichtlich geworden, aber das verkürzte Verfahren erhöht die Chancen der Aussenseiter. Das hat das Finalturnier der Champions League in Portugal veranschaulicht.


https://www.nzz.ch/sport/yb-ueberspring ... ld.1573491

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 27. August 2020, 07:23 
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YB vor dem Cupfinal

Nach dem Geknorze folgt das Highlight

Nach Klaksvik wartet mit Basel auf die Young Boys ein weitaus stärkerer Gegner.

Die Young Boys waren gewarnt. Bereits am Dienstag hatte Gerardo Seoane von einem zweikampfstarken, äusserst kompakt stehenden Gegner gesprochen, der auf sein Team wartet. Und genau so präsentierte sich Klaksvík gestern Abend im leeren Wankdorf auch. «Es war manchmal an der Grenze, aber fair», meinte Michel Aebischer, angesprochen auf die rustikale Spielweise der Färinger. «Und wir würden es in ihrer Situation genau gleich machen.»

Natürlich war YB Favorit in diesem Rencontre. Ein Ausscheiden gegen ein Team von den Färöer Inseln wäre einer Blamage gleichgekommen – und ein Rückfall in scheinbar längst vergangene Zeiten gewesen. Aber es lässt sich nicht wegdiskutieren: Die Young Boys taten sich ungemein schwer. «Es war der erwartet schwierige Start», hielt Seoane fest, als alles vorbei war. «Wir hatten eine Woche Pause, dann eine Woche Training. Sie sind im Rhythmus, da brauchst du einen Moment, bis du drin bist.» Am treffendsten in der Analyse war vielleicht Vincent Sierro: «Sie haben in der ersten Halbzeit viel getan, um uns auf die Nerven zu gehen. Aber wir sind ruhig geblieben.»

Seoanes Umstellungen

Und diese Ruhe, sie zahlte sich aus. Weil die Young Boys mittlerweile die Reife haben, solch unangenehmen Auftritte zu meistern. Und weil Seoane mit einigen Umstellungen bewirkte, dass YB das Spiel nach der Pause über die Seiten auseinanderziehen konnte – das war der Schlüssel zum Erfolg. Dass die Leistung gegen Klaksvík alles andere als meisterlich war, spielt dabei keine Rolle. Denn YB hat das erste Zwischenziel erreicht: Den Sprung in die dritte Qualifikationsrunde zur Champions League. Dort sind die Berner gesetzt und könnten auf folgende Gegner treffen: FC Midtjylland (DEN), Ferencváros Budapest (HUN), Omonia Nikosia (CYP), Dinamo Brest (BLR) oder Molde FK (NOR).

Die Auslosung findet am kommenden Montag statt. Gespielt würde dann am 15. oder 16. September. Und sollte YB verlieren, käme es zumindest in die Europa-League-Playoffs.

Seoanes Mahnung

Spätestens heute Morgen allerdings gilt die Berner Aufmerksamkeit dem Cupfinal – diesem letzten Spiel der alten Saison, obwohl die neue für YB gestern bereits begonnen hat. Und die Affiche, sie könnte für Schweizer Fussballverhältnisse grösser nicht sein: YB gegen Basel, das Duell der beiden besten Schweizer Mannschaften der letzten Jahre. «Ich bin hundertprozentig sicher, dass wir auf den Punkt bereit sein werden», sagte Seoane. «Wir wollen Geschichte schreiben und einige Spieler gebührend verabschieden.» Doch der YB-Trainer ist sich bewusst: «Es braucht eine Leistungssteigerung, weil ein weitaus stärkerer Gegner auf uns wartet.»


https://www.bernerzeitung.ch/nach-dem-g ... 9912511694

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