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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Montag 20. August 2018, 16:17 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.08.2018  Zitat: Champions League lässt die Kasse klingeln
Für YB gehts gegen Zagreb um mehr Geld denn je
Die Uefa macht alles, um die Grossen noch reicher zu machen. Dennoch gehts für YB gegen Zagreb um eine Gewaltssumme.
Die kleinen Länder sind nicht very amused, als die Uefa 2016 eine grundlegende Reform der Champions League beschliesst. «Die grossen Klubs hatten mit der Einführung einer eigenen Superliga gedroht und so den europäischen Verband fast erpresst», erinnert sich YB-CEO Wanja Greuel.
Was blieb der Uefa anderes übrig, als nachzugeben? Ein Verlust von Real, ManU, Bayern, Juve und Konsorten ist keine Option. So kommen nun 16 der 32 Teilnehmer automatisch aus den vier grössten Ligen (Sp/Eng/De/It), sind also fix gesetzt. Für die Kleineren wird es immer schwieriger, an die Honigtöpfe zu kommen.
Die Grossen werden mit Geld zugeschüttet
Und mit der Einführung der Ausschüttung von 30 Prozent der total 2 Milliarden Euro nach einer Koeffizienten-Rangliste werden die Grossen weiter mit Geld zugeschüttet. Konkret: Aufgrund des Koeffizienten aus den letzten zehn Jahren sowie von Titeln im Europacup wurde eine Rangliste erstellt. Diese sieht so aus: 1. Real. 2. Barcelona. 3. Bayern. Und so weiter und so fort.
YB ist 80. und damit der drittschlechteste Verein, der es in die Gruppenphase schaffen könnte. Nur vor Hoffenheim und AEK Athen. Da die Ranglistenpunkte mit 1,1 Millionen multipliziert werden, erhält Real 32 mal 1,1 – also 35 Millionen Euro. YB würde wohl mit 3,3 Millionen Euro honoriert. «Diese Entwicklung ist nicht nachhaltig», sagt Greuel. «Auf jeden Fall ist sie ungesund.» Aber natürlich sagt er auch: «Ich will nicht jammern. Es ist immer noch unglaublich viel Geld, das wir verdienen können.»
So setzen sich die 30 Millionen zusammen
Trotz der immer stärkeren Ungleichverteilung zwischen Gross und Klein ist es mehr als vor einem Jahr. Damals ging es für YB in den Playoffs gegen ZSKA Moskau um rund 25 Millionen Franken. Diesmal sind es 30. Gewaltig!
Der Betrag setzt sich wie folgt zusammen, alles in Euro: 15,25 Mio. Antrittsgage. Die erwähnten 3,3 Mio. Koeffizienten-Prämie. Rund 3,5 Mio., wenn YB das Stade de Suisse dreimal ausverkauft. Eine gute Mio. aus dem TV-Marktpool Ende Saison. Dazu gibts neu 2,7 Mio. (bisher 1,7) für einen Sieg und 900 000 (bisher 550 000) für ein Remis. Gehen wir vorsichtig von je einem für YB aus. Total: 30 Mio. In Franken. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 45907.html
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 22. August 2018, 08:11 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.08.2018  Zitat: Verteilschlüssel der CL-Gelder
YB sahnt auf bescheidenem Niveau ab
Eine CL-Teilnahme würde die Kasse der Young Boys klingeln lassen. Doch warum wäre ein Basler Vorstoss viel ertragreicher gewesen?
In der 27. Saison des wichtigsten Klub-Wettbewerbs im Fussball kommt ein neues Entschädigungsmodell zum Tragen. Was ist dabei relevant?
- Der Verband zeigt sich künftig noch grosszügiger, so dass Rekordprämien fliessen. Die Bonus-Zahlungen sind von 1,002 auf 1,257 Milliarden Euro angehoben worden. - Die Schere zwischen Gross und Klein öffnet sich weiter, dafür sorgt ein angepasstes Modell. Eines, das auf Ungleichverteilung setzt und die Errungenschaften eines Klubs sowie sportliche Leistungen belohnt. - Die Ausschüttung basiert auf 4 Säulen: Antrittsprämie, Leistungszahlungen, individueller Klub-Koeffizient sowie Marktanteil.
Was bedeutet das nun für die Young Boys, sollten sie im Duell mit Dinamo Zagreb den erstmaligen Sprung in die Champions League schaffen? Auf den ersten Blick viel Positives: So lockt eine Summe von gegen 30 Millionen Franken (2017 hätte ein Erfolg im Playoff gegen ZSKA Moskau etwa 25 Mio. eingespült).
Bei näherem Hinsehen aber ist die Diskrepanz zu den Top-Klubs und selbst zum FC Basel, hätte er sich für die Königsklasse empfehlen können, erheblich.
So setzt sich die Startprämie für die CL-Teilnehmer wie folgt zusammen:
- Aus einem Sockelbeitrag, der für alle 15,25 Mio. Euro beträgt. - Aus einer Koeffizienten-Prämie. Weitere 585 Mio. Euro werden anhand eines Rankings ungleich unter 32 Mannschaften verteilt. Bewertet werden die europäischen Resultate der letzten 10 Jahre und historische Titelgewinne. Der Verein mit dem schlechtesten Koeffizienten erhält zusätzlich 1 Mal 1,1 Mio. Euro, der Spitzenreiter 32 Mal 1,1 Mio. Euro.
Dank Basel kennt man in Europa die Schweiz besser, nicht dank YB. Autor: Guillaume Hoarau YB-Stürmer
In der Praxis sieht das wie folgt aus: Real Madrid kassiert 50,45 Mio. Euro. Die Young Boys, die an drittletzter Stelle liegen, kämen in den Genuss von 18,55 Mio. Euro. Bemerkenswert: Der FC Basel hätte, wäre er nicht in die Europa League verwiesen worden, 32,85 Mio. Euro abgesahnt – denn er wird in der massgebenden Koeffizienten-Rangliste an 17. Stelle geführt.
In der NZZ am Sonntag beurteilte YB-Leistungsträger Guillaume Hoarau dieses Missverhältnis ganz unaufgeregt: «Wir müssen jetzt nicht eifersüchtig werden. Denn Basel hat jahrelang die Meisterschaft gewonnen. Dank Basel kennt man in Europa die Schweiz besser, nicht dank YB. Oder noch nicht dank YB!» https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... -niveau-ab
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