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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 23. August 2017, 10:34 
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Im Sternzeichen Schütze

Überwinden die Young Boys am Mittwoch ihre Baisse im Angriff und gewinnen bei ZSKA Moskau, schreiben sie Vereinsgeschichte.

Manchmal wäre es ja reizend zu wissen, wie die Welt in zwanzig Jahren aussieht. Vielleicht ereignet sich bis dahin Unglaubliches, es gibt Menschenrechte in Nordkorea, Wasser auf dem Mars oder Einkehr im Weissen Haus. Vielleicht fallen die Sensationen aber auch alle eine Nummer kleiner aus und man doziert in Fussball-Bern über diesen 23. August 2017 so, wie man heute gerne vom 15. April 1959 erzählt oder vom 17. September 1986 schwärmt.

Damals, als YB in Moskau ein 0:1 aus dem Hinspiel wettgemacht und im fremden Stadion bei ZSKA vor der knappen Hundertschaft mitgereister Fans das Spiel gewonnen hat. Damals, als YB sich zum ersten Mal für die Champions League qualifizierte. YB in der Königsklasse des europäischen Fussballs, es wäre das bedeutendste Ereignis der 119-jährigen Clubgeschichte und würde die bisherigen Glanzlichter in der Europacup-Geschichte der Berner deutlich überblenden.

Etwa den 1:0-Heimsieg von 1959 gegen Stade Reims in einem Zeitalter des Fussballs, das heute wie die Ära einer anderen Sportart anmutet. Oder der 1:0-Erfolg über das grosse Real Madrid von 1986. Die Überflieger von damals landeten in den Rückspielen jeweils hart, 0:3 in Frankreich und 0:5 in Spanien.

«Es wäre sportlich grossartig»

Die Bedeutung also wäre immens. Und wie immer vor den etwas grösseren Partien steigen auch die Erwartungen in und um den Verein. Eine Delegation des Verwaltungsrats ist mit nach Russland gereist, und man spürt in solchen Momenten, dass das Erreichen der Königsklasse eine riesige symbolische Bedeutung für die seit langem auf grosse Erfolge wartenden Young Boys hätte.

Es endlich mal wieder allen gezeigt zu haben, das scheint bei YB gerade das am meisten herbeigesehnte Gefühl zu sein. Dass in Moskau der Rubel rollt, ist nur in zweiter Linie wichtig, «wir denken jetzt nicht gross an die Finanzen», sagt Verwaltungsratspräsident Hanspeter Kienberger, «es wäre vor allem sportlich einfach grossartig».

Die Vorzeichen für einen erfolgreichen August standen ja zu Saisonbeginn ziemlich günstig. YB schlug zum Auftakt Basel so, wie es Basel noch nicht oft geschlagen hatte: zu einem Zeitpunkt der Meisterschaft, an dem weniger noch nicht hätte entschieden sein können. Die Berner waren weiter flott unterwegs, überwanden nach einer Auswärtsniederlage und einem mitreissenden Auftritt zu Hause sogar Dynamo Kiew.

Dass die Young Boys also am Mittwoch mit einer stabilen, eingespielten Mannschaft um die Champions League spielen, steht ausser Frage. Doch ausgerechnet jetzt scheint sich eine erste Baisse zu akzentuieren: YB trifft nicht mehr. Nicht gegen Zürich (0:0), nicht gegen ZSKA im Hinspiel (0:1) und nicht gegen den FC Thun (0:4). Unterbrochen wurde die kleine Sturmmisere nur von den drei Treffern im Cup gegen das unterklassige Breitenrain.

Sulejmani und das gute Omen

«Das hat uns zuletzt gefehlt, klar, aber ich glaube an meine Mannschaft», sagt Trainer Adi Hütter. Die Verletzung von Guillaume Hoarau ist den Bemühungen um die dringend benötigten Auswärtstore nicht unbedingt zuträglich. Hütter bleiben im Angriff nicht viele Alternativen. Jean-Pierre Nsamé könnte neben Roger Assalé stürmen, dasselbe gilt für Christian Fassnacht.

Und wie bereits in Kiew könnte Hütter mit nur einem Mann stürmen lassen – was angesichts der Ausgangslage aber unwahrscheinlich erscheint. «Ich halte es mir noch bis morgen offen», sagt Hütter, «aber die Optionen sind ja überschaubar.» Man kann es drehen und wenden, wie man will. YB muss ein Tor schiessen, um an die Sterne der Champions League zu kommen – «oder besser zwei», wie Hütter sagt.

Auch ein dramatisches Elfmeterschiessen wäre ja nach einem 1:0 für YB und einer torlosen Verlängerung möglich, was im Siegesfall dem Heldenstatus nicht abkömmlich wäre. Und vielleicht wird dieser eine Name, der noch in zwanzig Jahren von Berner Fussballdozenten mit diesem 23. August 2017 in Verbindung gebracht wird, nicht der von Nsamé oder Assalé und auch nicht der von Fassnacht sein.

Sondern jener des am 5. Dezember 1988 – als einziger in der Berner Startaufstellung – im Sternzeichen Schütze geborenen Miralem Sulejmani. Eine vorzügliche Eigenschaft, um die Torflaute zu beenden. Und im Kampf um die Sterne der Champions League bestimmt kein schlechtes Omen.


https://www.derbund.ch/sport/fussball/I ... y/31886373

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 23. August 2017, 10:38 
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Sterne und Berge

Am Mittwoch greift YB in Moskau nach den Champions-League-Sternen. Das ist auch das Verdienst des früheren Sternenberg-Juniors Christoph Spycher. Eine Annäherung an den Sportchef.

Es war nie geplant, dass er Sportchef sein würde. Es ist logisch, ist er Sportchef.

Im Fussball steigen allerlei dubiose Figuren zum technischen Leiter eines Klubs auf. Aber wenn man einen Sportchef designen müsste, könnte man einfach Christoph Spycher nehmen. Intelligent und sozial kompetent, bestens vernetzt und umgänglich, erfahren und ruhig. Und doch dachte der Familienmensch und Vater zweier Buben in all den Jahren als Nationalspieler nie ­daran, noch einmal eine derart prägende Rolle im Fussball übernehmen zu wollen. «Ich möchte später nicht mehr so viel unterwegs sein», sagte Spycher mal.

Am Mittwochabend sitzt der 39-Jährige in Moskau auf der Tribüne des WEB-Stadions, wenn YB den wohl grössten Erfolg der Vereinsgeschichte realisieren kann. Er ist die wichtigste Person im rasanten Aufstieg der Young Boys seit September, als der Klub mal wieder in Trümmern lag. Die Berner Zeitung schrieb nach dem Rauswurf von Sportchef Fredy Bickel und den Querelen im Verwaltungsrat um den wirren Urs Siegenthaler: «Es braucht eine Berner Lösung mit Spycher als Hauptfigur.»

Schritt für Schritt

Im Nachhinein erscheint es logisch, stieg Hoffnungsträger Spycher vor elf Monaten vom Talentmanager zum mächtigsten Entscheidungsträger auf. Wer sonst? Hätte der einstige Sternenberg-Junior abgesagt, es wäre für YB sehr, sehr schwierig geworden, in vernünftiger Zeit wieder Glaubwürdigkeit, Ruhe, Kompetenz auszustrahlen.

Spycher überlegte, beriet sich intensiv mit seinen Vertrauten, nutzte seine starke Position und erklärte, direkt dem Verwaltungsrat und nicht dem CEO unterstellt sein zu wollen. Dann sagte er zu. Und machte sich an den riesigen Berg Arbeit. Er tat das, wie er gespielt hatte: fleissig und zielstrebig, teamorientiert und smart. Und wie ein Bergsteiger: Schritt für Schritt. Der Umbau ist längst nicht beendet.

Schon heute ist YB kaum wiederzuerkennen. Das Kader ist günstiger, jünger, entwicklungsfähiger, das Klima im Stade de Suisse fröhlicher, offener, besser, die Perspektiven des Betriebs in sportlicher und wirtschaftlicher Hinsicht erfreulich. «‹Wuschu› gibt allen das Gefühl, wertvoll zu sein», sagt einer, der lange bei YB ist. «Er hat für eine Aufbruchstimmung gesorgt und viele gute Entscheidungen getroffen.»

Er grenzt sich ab

Die Ambiance in einem Fussballbetrieb kann noch so prächtig sein, entscheidend sind die Resultate. Und auch diese passen. Spycher hat kluge Massnahmen gefällt, das teure Team ausgemistet, sich nach anfänglichen Reibereien mit Trainer Adi Hütter zusammengerauft, an den richtigen Hebeln gezogen. YB hat viel Goodwill gewonnen. Gelingt die Champions-League-Teilnahme, müsste man eigentlich eine goldene Christoph-Spycher-Statue vor dem Stade de Suisse aufstellen. Er lächelt gequält über diesen Vorschlag. Spycher mag keine Glorifizierungen. Spricht man mit ihm über seine Tätigkeit, erklärt er oft, es sei streng, aber spannend. «Langweilig wird es mir nicht.»

Christoph Spycher nennen auch mit bald 40 alle nur «Wuschu». Das hat keineswegs mit mangelndem Respekt zu tun. Einer wie er definiert sich nicht über Äusserlichkeiten. Den Spitznamen erhielt er als Bub in Oberscherli, er wird ihn vermutlich auch als Grossvater noch tragen. Es stört ihn nicht. Er ist kein Lautsprecher, grenzt sich ab, ist oft schwierig erreichbar, was Spielerberater wie Journalisten zuweilen ärgert. Andere Sportchefs sind schier rund um die Uhr bereit, Auskunft zu geben. Man kann das professionell nennen. «Wuschu» setzt Prioritäten, und wenn es wirklich wichtig ist, meldet er sich immer.

«Wer über die Gefahren redet, hat nicht erkannt, was für eine gewaltige Chance die Champions League für uns wäre.»
Christoph Spycher


Knackig sind seine Aussagen selten, sondern sachlich und bodenständig, wie es seine Art ist. Geht es aber um die Champions League, setzt sich der Fussballer in Spycher kurz durch gegen den Pragmatiker. Dann sagt er: «Davon träumt jeder. Die Champions League wäre für den Verein und jeden einzelnen Mitarbeiter bei uns eine grosse Sache.» Es würde den finanziell in den letzten Jahren schlingernden Klub auf eine solide Basis stellen, der Wert der Spieler stiege durch die Auftritte in der ­Königsklasse, YB wäre in der Sternenliga der Giganten dabei.

Aufbau nach dem Tiefschlag

Selbstredend spricht Spycher nicht über mögliche Champions-League-Erträge. Die rund 25 Millionen Franken Bruttoeinnahmen, die herumgeboten werden, lässt er unkommentiert stehen, erwähnt die vielen Abzüge, die es zu bedenken gebe, und sagt irgendwann: «Es ist zu früh, um darüber zu reden. Wir wissen noch zu wenig, wie die Einnahmen aussehen würden. Und sowieso: Wir sind ja noch nicht dabei.»

Nach dem Hinspiel gegen ZSKA vor einer Woche war auch Spycher, den man selten missgelaunt erlebt, niedergeschlagen. Ein 1:0 oder 2:0 wäre gerecht gewesen, ein 0:0 ganz okay, doch das Slapstick-Eigentor von Kasim Nuhu zerstörte die ordentliche Ausgangslage. Ausgerechnet Nuhu und Goalie David von Ballmoos, zwei talentierte Akteure, patzten auf bedeutender Bühne.

Vielleicht war das kein Zufall, aber zum Weg, den Spycher mit YB eingeschlagen hat, gibt es keine Option. «Die Jungen lernen in grossen Spielen», sagt der Sportchef. «Selbst wenn das schmerzhaft sein kann.» Er selber habe nach der unglücklichen Niederlage eine Leere verspürt, es sei eine kurze, schwierige Nacht gewesen. «Doch am Mittwoch stand ich auf, fuhr ins Stade de Suisse, wo die Verarbeitungsphase begann.»

Es geht im Fussball immer weiter. Das ist manchmal positiv, manchmal anstrengend, fast immer aber mit Chancen verbunden. Und so hält sich der anständige Spycher auch nicht lange mit den für viele unfassbaren Begleiterscheinungen des verdorbenen Milliardengeschäfts auf. «Klar, es ist zu viel Geld im Spiel. Aber man kann mit harter, vernünftiger Arbeit viel erreichen.»

Den sich abzeichnenden Abgang von Leistungsträger Yoric Ravet von YB zum SC Freiburg versteht Spycher nicht. Abstiegskampf statt Titelträume. Aber auch er zog einst von GC, mit dem er Meister geworden war, zum Mittelfeldklub Frankfurt. Natürlich nicht mitten in der Saison, das fände er ziemlich unmoralisch, aber eben doch auch in die Bundesliga.

Fussball-Bern im Fieber

Spycher hat mit seinen Mitarbeitern wie Chefscout Stéphane Chapuisat längst den Markt sondiert. «Das ist Ende August nicht so einfach», sagt Spycher. YB benötigt personelle Alternativen im strengen Herbst. Egal, ob in der Champions League oder in der Europa League. Eine Teilnahme an der Königsklasse würde die Young Boys durcheinanderwirbeln – und Fussball-Bern auf den Kopf stellen.

Der Fokus auf die Liga, in der Serienmeister Basel angreifbar wirkt, könnte verloren gehen. Als Spycher auf diese Möglichkeit angesprochen wird, blickt er einen ungläubig an. Und sagt: «Wer über die Gefahren redet, hat nicht erkannt, was für eine gewaltige Chance die Champions League für uns wäre.»


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/18350588

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 23. August 2017, 10:40 
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Talent ohne Tore

Auch der russische Topklub hat Mühe mit dem Toreschiessen. Ein Ausscheiden des Favoriten gegen YB wäre verheerend.

In Russland wird die Teilnahme ZSKA Moskaus an der Champions League erwartet. Dementsprechend drehen sich die Themen und Fragen beim russischen Topklub vor dem Rückspiel gegen die Young Boys eher nicht um den Gegner. Es geht um die stotternde Torproduktion, zuletzt enttäuschte die Offensive des Teams beim 0:0 auswärts gegen den FK Ural. Erst elf Tore hat ZSKA in 7 Ligaspielen geschossen, 4 Siege und 13 Punkte reichen nur zu Rang 4, bereits 6 Punkte hinter Zenit St. Petersburg. «Wir haben viele torgefährliche Spieler», sagt Trainer Viktor Gontscharenko.

«Ich mache mir keine Sorgen. Wir werden wieder Tore erzielen.» Beim Hinspiel in Bern erspielte sich sein Team kaum Chancen und profitierte vom kuriosen Eigentor Kasim Nuhus in der Nachspielzeit. «Unsere Ausgangslage ist dank des 1:0-Sieges sehr gut», sagt Gontscharenko, «aber wir werden den Gegner sicher nicht unterschätzen.»

Transfers sind geplant

Zumindest der Trainer hat sich ordentlich auf YB vorbereitet. Er denkt, es werde keine Rolle spielen, dass Guillaume Hoarau fehlt. «Es gibt andere torgefährliche Stürmer», findet der Weissrusse. «Zudem haben die Young Boys in Kiew mit nur einem Angreifer auch gut gespielt.» Sein Team müsse konzentriert auftreten und solidarisch. In der Übersetzung taucht der Begriff «Kommandofussball» auf, den YB pflege. Vermutlich meint Gontscharenko die Ballkontrolle des Gegners, die ganz ansprechend sei.

Weil bei ZSKA Moskau das Geld nicht mehr mit beiden Händen ausgegeben wird, ist der Klub auf Einnahmen aus der Champions League angewiesen. Verstärkungen sind nötig. Im Angriff oder im Aufbau, wo der junge Brasilianer Walace vom HSV ein Thema sein soll, und in der überalterten Defensive. «Ich denke nicht an Transfers», sagt Gontscharenko, «sondern an jene Spieler, die bei uns sind.»

Grosser Druck

Wenn man die Stimmungslage bei ZSKA richtig deutet, ist nicht davon auszugehen, dass die Mannschaft den Vorsprung am Mittwoch nur verteidigen will. «Wir haben Qualitäten in der Offensive, das wollen wir zeigen», sagt Fedor Schalow. Der junge Stürmer gilt als eines der grössten Talente Russlands, 19 erst ist er und Hoffnungsträger schon für die WM in einem Jahr in Russland. Überall im Land wird gebaut, an Stadien, Infrastruktur, Hotelunterkünften, um bereit für den grössten Sportanlass der Welt zu sein.

Im Spätsommer 2017 ist der Sommer 2018 weit weg. Für ZSKA geht es am Mittwoch um sehr viel, der Druck ist immens. «Alle erwarten von uns die Qualifikation für die Champions League», sagt Schalow. «Und das tun wir Spieler auch.» Er wird gefragt, wann er seine Torflaute endlich beende, schliesslich hat er in 10 Einsätzen diese Saison keinen Treffer geschossen. «Keine Sorge», antwortet Schalow, der am Mittwoch vielleicht vorerst nur auf der Bank sitzt. «Bald wird der Knoten platzen.»

Nur ein Moskauer Akteur hat in den zehn Pflichtspielen seit Mitte Juli mehr als zwei Tore erzielt. Es ist der zentrale Mittelfeldspieler Bibras Natcho, der dreimal traf. Der fleissige Israeli gilt eher nicht als Torjäger. Auch das sagt einiges über die aktuelle ZSKA-Belegschaft aus.


https://www.langenthalertagblatt.ch/spo ... y/30972614

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 23. August 2017, 11:52 
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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 23. August 2017, 14:17 
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«Es ist bei uns wie im Cup»

Keine Spezialprämie für die YB-Spieler!

Es geht heute für YB in Moskau um 25 Millionen Franken. Ohne Spezialprämie für die Spieler. Doch auch bei Gegner ZSKA Moskau muss gespart werden.

Die Qualifikation für die Gruppenphase der Champions League, ein volles Stade de Suisse, Punkteprämien, Geld aus dem TV-Marktpool – alles zusammengerechnet kann YB 25 Millionen Franken einnehmen. Eine Wahnsinnszahl für einen Schweizer Klub. Doch werden auch die Spieler beteiligt?

Nachfrage bei Sportchef Christoph Spycher, ob man eine Spezialprämie ausgesetzt habe. Schliesslich hat man mit Anreise nach Moskau am Montag genug Zeit für Verhandlungen gehabt. Antwort Spycher: «Das ist bei uns wie im Cup. Wie gegen Breitenrain.» Was heisst? Diese Antwort gibt Medienchef Albert Staudenmann. «Es bedeutet, dass die Prämien bei uns in den Verträgen geregelt sind.» Also individuell.

Doch wer weiss: Vielleicht lassen die YB-Besitzer Andy und Hansueli Rihs ja noch was springen, sollte YB den Königsklassen-Traum realisieren können.

Auch ZSKA Moskau ist nicht auf Rosen gebettet

Fast schon überlebenswichtig ist das Geld für ZSKA, denn die Russen sind nicht mehr auf Rosen gebettet. «Nicht nur aus sportlichen, auch aus strategischen Gründen ist die Champions League für ZSKA Pflicht», schreibt die traditionsreiche Zeitung «Iswestija».

Transfers hat ZSKA diesen Sommer noch keinen einzigen getätigt. Die Zeiten, als man, wie 2010, gegen 20 Millionen für einen YB-Spieler wie Seydou Doumbia hinblättern konnte, sind aufgrund der Wirtschaftskrise und des Ukraine-Konflikts vorbei.

Und der Neubau des Stadions für 30 000 Fans – die WEB-Arena (benannt nach dem staatlichen Kreditinstitut Wneschekonombank), eines der WM-Stadien 2018, das vor einem Jahr eröffnet wurde – hat ZSKA 350 Millionen Franken gekostet. Sehr viel Geld! Da darf die Mannschaft nicht viel kosten.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 91899.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 23. August 2017, 15:25 
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Vorsicht YB: Chalows Torhunger ist noch ungestillt

Der Motor von Russlands Sturmhoffnung Fedor Chalow stockt. Trotzdem möchte er gerne in die Königsklasse, dort wartet er noch darauf, Akzente zu setzen.

Noch nicht einmal 12 Monate lang gehört Fedor Chalow zur 1. Mannschaft von ZSKA Moskau. Und trotzdem lastet in seiner Heimat schon ein gehöriger Druck auf dem 19-Jährigen, der am Mittwoch YB aus der Champions-League-Qualifikation kegeln könnte.

« Er arbeitet im Training hart, und er entwickelt sich auch. Wenn er so weitermacht, kann er es weit bringen. »
Alan Dzagoev


Ein Jahr vor der Heim-WM in Russland ist man in der «Sbornaja» auf der Suche nach treffsicheren Angreifern. Und treffsicher ist Chalow: In der Youth League sorgte er mit 8 Skorerpunkten in der Gruppenphase für das Weiterkommen der ZSKA-Jugend.

Schiesst Chalow YB ab?

Kein Wunder, wurde er wenig später zu den Profis hochgezogen. Und auch bei den «Grossen» zeigte er sein Können, traf in 15 Partien der letzten Saison 6 Mal. In der Champions League reüssierte er in 2 Spielen allerdings nicht.

« Fedor hat alles, was ein Stürmer braucht: Schnelligkeit, starke Dribblings, einen guten Torinstinkt. »
Chalows erster Trainer


Und nun, ausgerechnet in der WM-Saison, stockt der Motor des Teenagers ein wenig. Weder in der Liga noch in der Champions-League-Qualifikation war er bislang erfolgreich. Bei YB würde man sich nicht beklagen, würde dies auch nach dem Rückspiel gegen ZSKA so bleiben.


https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... ungestillt

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 23. August 2017, 16:01 
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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 23. August 2017, 17:39 
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ZSKA-Coach Gontscharenko vor YB-Showdown

«Wir müssen das Hinspiel-Resultat vergessen»

Dreimal hat der Weissrusse Viktor Gontscharenko Bate Borissow sensationell in die Champions League geführt. Jetzt will er es mit ZSKA Moskau packen. Aber er warnt unablässig vor YB.

War das Hinspiel das schwierigste Saisonspiel für ZSKA? Das war ja eine richtige Abwehrschlacht!
Viktor Gontscharenko: In der zweiten Halbzeit waren wir fast nur in der Abwehr beschäftigt. Man muss aber wissen, dass Mannschaften, die bis in die Champions-League-Playoffs vordringen, über die Psychologie des Siegens verfügen. Die sind immer siegesgewiss. Weshalb wir die Young Boys keinesfalls unterschätzen dürfen. Das Resultat des Hinspiels müssen wir sofort vergessen und in der Offensive besser werden.

Gewisse Experten haben festgestellt, dass ZSKA von den Schweizern an die Wand gespielt wurde.
Das ist die Meinung von Zeitungsexperten. Meine Aufgabe ist eine andere. Nämlich das Team bestmöglichst auf das Spiel vorzubereiten.

Im Hinspiel hat man festgestellt, dass Alan Dsagojew und der eingewechselte Aaron Olanare Meinungsverschiedenheiten hatten. Und dass sie Olanare ein- und wieder ausgewechselt haben. Was war da los?

Die Schweizer haben den Ball sehr gut kontrolliert, weshalb es für Dsagojew schwierig war, kontrollierte Pässe zu spielen. Aber er hat Olanare sicher nicht geschnitten. Was hingegen nicht geht: Wenn ein Spieler sich in den Zweikämpfen nicht hundertprozentig eingibt. Deshalb habe ich Aaron wieder rausgenommen. Aber das ist geklärt.

Bei YB fehlt mit Guillaume Hoarau der wichtigste, der bekannteste Spieler. Was ändert das für ZSKA?
Hoaraus Absenz spielt keine entscheidende Rolle. Das Kommando-Spiel von YB ist sehr gut. Das werden die Schweizer nicht ändern. Ich habe die Variante mit nur einem Stürmer bereits in Kiew gesehen. Oder es kommt der zweite Angreifer, der zuletzt auch sehr gut gespielt hat. Das Niveau des Angriffs ist so oder so sehr gut.

Was passiert, falls ZSKA die Champions League verpasst und in die Europa League muss?
Da denken wir nicht daran. Diese Pläne haben in unseren Köpfen noch keinen Platz.
ZSKA hat diesen Sommer noch keinen einzigen Transfer getätigt. Wird sich das ändern, wenn die Champions-League-Millionen fliessen?

Wir haben derzeit kein Geld dafür. Und wenn es so weit kommt, würde es nicht darum gehen, die Ersatzbank weiter zu vergrössern. Wir müssten einen Spieler holen, der besser ist als die anderen. Oder einen Jungen, der perspektivisch ist.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 93289.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 23. August 2017, 17:42 
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es wird nass heute abend.

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 23. August 2017, 19:17 
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HOPP :yb1: !!!!

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