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 Beitrag Verfasst: Dienstag 23. August 2016, 23:33 
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Liebe YB-Fans

Nach der "Reko" heute noch zwei Infos:

- Der ursprünglich kommunizierte Busparkplatz P4B hat geändert, der richtige Parkplatz heisst "Busshutle Süd" - wer einen Anfahrtsplan haben möchte kann ihn per Mail bei mir verlangen. Die bei uns angemeldeten Busse haben wir direkt angeschrieben, in den nächsten Stunden geht das PDF auch noch online.

- Schliessfächer: Am Ankunftsbahnhof des Extrazugs gibt es diverse Schliessfächer. Diese sind öffentlich und werden von den Mönchengladbachern genutzt. Wir können hier keine Garantien abliefern. Vor dem Gästesektor gibt es eine Notfalllösung, für die Leute, die das Gepäck nicht deponieren konnten, allerdings ist auch hier der Platz stark beschränkt. Organisiert euch möglichst anders.

Bei Fragen könnt ihr mich oder die Fanarbeit Bern gerne kontaktieren.

YB wünscht allen eine tolle Reise, bis Morn in Mönchengladbach!

Säne


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 23. August 2016, 23:34 
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Treffpunkt für alle YB-Fans in Gladbach

Wir treffen uns ab 15:00 Uhr am Marktplatz in Gladbach Rheydt!
Kommen und weitersagen. Stimmen wir uns gemeinsam auf das Spiel ein!

Mache mr ds Unmügleche müglech!

Mit üsere gäub-schwarze Droge ufem Trip dür Europa!


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 23. August 2016, 23:42 
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Borussia Mönchengladbach - BSC Young Boys

Mittwoch, 24. August 2016, 20:45 Uhr
Borussia-Park

Verletzte Spieler:
Hoarau
Sanogo
Gerndt
Benito
Seferi
Joss

Einsatz fraglich:
Von Bergen
Rochat
Sulejmani


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 24. August 2016, 07:00 
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Schwierige Aufgabe für YB

Die Young Boys müssen in Mönchengladbach mindestens drei Tore erzielen, um die Champions League zu erreichen. Erschwerend kommt hinzu, dass der Topskorer Guillaume Hoarau fehlt.

Ohne den Topskorer Guillaume Hoarau, dafür mit einem 1:3-Handicap treten die Young Boys zum Rückspiel in den Champions-League-Play-offs in Mönchengladbach an. Mindestens drei Tore brauchen sie zur historischen Wende, mit einem positiven Resultat wären sie schon zufrieden. Erschwert wird das Vorhaben durch den Umstand, dass die Young Boys kurz vor der Abreise nach Deutschland die Gewissheit erhielten, dass sie längere Zeit auf den Stürmer Hoarau werden verzichten müssen. Wie erwartet erlitt der Franzose gegen Lausanne im linken Oberschenkel eine Muskelverletzung. Die Berner rechnen mit einem Ausfall von rund acht Wochen. Damit verpasst Hoarau nach Gladbach drei weitere Europacup-Spiele im September und Oktober, rund acht Partien in der Super League und ein oder zwei Cup-Spiele.

Und damit ist auch gesagt, dass die ohnehin sehr schwierige Ausgangslage für das Play-off-Rückspiel in Mönchengladbach noch ein paar Prozentpunkte näher an die Aussichtslosigkeit herangerückt ist. Ohne Hoarau muss YB im Borussia-Park mindestens drei Treffer erzielen. Einen 1:3-Rückstand aus dem Hinspiel hat im Europacup noch nie ein Schweizer Team auswärts aufholen können. Trotzdem: Der Auftritt in Deutschland vor einem TV-Millionenpublikum und vor rund 50 000 Zuschauern im Stadion wird zu einem grossen Spiel in der Vereinsgeschichte der Young Boys. «Wir wollen zumindest im Rückspiel ein positives Resultat erreichen. Es geht dabei auch um unseren Uefa-Klub-Koeffizienten», sagt der YB-Sportchef Fredy Bickel. Zur Umsetzung ihres Vorhabens können die Young Boys nicht damit rechnen, dass der Gegner sie unterschätzt und das Rückspiel auf die leichte Schulter nimmt. «Es ist das erste Heimspiel, wir werden eine volle Hütte und eine tolle Stimmung haben», sagte Gladbachs Trainer André Schubert.


http://www.nzz.ch/sport/fussball/champi ... -ld.112582

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 24. August 2016, 07:01 
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YB zu Gast bei Festfreunden

Die Young Boys stehen heute in Mönchengladbach vor der kaum lösbaren Aufgabe, einen 1:3-Rückstand zu drehen (20.45 Uhr). Sonst erreicht Gladbach die Champions League.

Es ist in der YB-Vereinsgeschichte nicht oft vorgekommen, dass die Young Boys eine internationale Partie vor über 45'000 Zuschauern bestritten haben. Im Borussia-Park in Mönchengladbach (Fassungsvermögen knapp 54'000 Zuschauer) sind an internationalen Partien etwas mehr als 46'000 Menschen zugelassen.

Und glaubt man deutschen Medien, wird die schmucke Arena im Westen Deutschlands heute Abend ausverkauft sein, wenn das Heimteam gegen YB den letzten Schritt in die Champions League realisieren will.

«Wir werden zeigen, wer Herr im Haus ist», verspricht Gladbachs Mittelfeldspieler Tobias Strobl. Und sein Trainer André Schubert sagt: «Es kann im Fussball immer alles passieren. Wir werden hellwach agieren und den Gegner ganz bestimmt nicht unterschätzen. Die Young Boys haben im Hinspiel gezeigt, dass sie gefährlich sind.»

Verhaltener Optimismus

Es ist heute auch für den deutschen Traditionsklub Borussia Mönchengladbach eine bedeutende Begegnung. «Wir wollen uns die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen», sagt Max Eberl, Gladbachs Sportchef. «Die Spieler haben sich die Teilnahme an der Champions League durch starke Leistungen in den letzten Monaten verdient.» Eberl rechnet insgesamt mit rund 35 Millionen Franken Einnahmen beim Sprung in die Gruppenphase. «Es ist gegen YB sportlich und wirtschaftlich eine grosse Kiste.»

Es ist nicht davon auszugehen, dass den Young Boys heute nach der 1:3-Hinspielniederlage die riesengrosse Sensation gelingt. Selbstverständlich glauben die Protagonisten aber an eine Wende, sonst müssten sie ja gar nicht erst antreten.

«Wenn wir konzentriert auftreten, liegt etwas drin», sagt Youngster Denis Zakaria. Und Trainer Adi Hütter sagt, YB habe schon gegen Donezk einen Rückstand gedreht. «Auch damals traute uns keiner etwas zu. Wir müssen mutig auftreten.»

YB will Kiews Coup kopieren

Es gibt nicht viel (genau genommen eigentlich nichts), was für einen YB-Aufstieg in die Champions League spricht. Und doch sind die Gladbacher gewarnt, weil es ihnen selber vor vier Jahren beinahe gelungen wäre, eine 1:3-Heimniederlage in der Fremde noch zu drehen.

Bei Dynamo ­Kiew schoss der Bundesligist im Playoff-Rückspiel zwei späte ­Tore (70. und 78. Minute) und schnupperte an der Überraschung. Das dritte Tor aber gelang nicht mehr, Kiew erzielte kurz vor Schluss durch den früheren Xamax-Angreifer Ideye Brown das 1:2 und erreichte die Champions League.

Gladbachs Verteidiger Tony Jantschke, schon damals dabei, sagt: «Wir wissen aus der Erfahrung mit Kiew, wie schnell es eng werden kann, deshalb sind wir gewarnt.» Die Young Boys wiederum möchten Kiews Coup kopieren. Ein 3:1-Sieg würde sie in die Verlängerung bringen.

Die Gladbacher aber sind we­nige Tage vor dem Bundesliga­saisonstart bereit für den zweiten Auftritt gegen YB. Am Wochenende setzte sich das Team, auf mehreren Positionen verändert, zwar in der 1. Cuprunde nur 1:0 beim viertklassigen Regionallisten SV Drochtersen/Assel durch, hatte das Geschehen aber sicher im Griff. Aussenverteidiger Julian Korb, in Bern nicht im Aufgebot, erzielte kurz nach der Pause das Siegtor in der Provinz gegen den krassen Aussenseiter aus der 11'000-Einwohner-Gemeinde.

Sommer wohl wieder dabei

Heute ist Drochtersen/Assel im Borussia-Park weit weg, über YB will Gladbach das reizvolle Sternen-Rendez-vous mit Weltgrössen wie Barcelona erreichen. Und im Tanz zwischen Europacup, DFB-Pokal und Bundesliga kann Trainer André Schubert auf ein äusserst grosszügiges Kader zählen.

Der Schweizer Nationaltorhüter Yann Sommer, wegen seines durch einen Kapselbandriss lädierten Sprunggelenks am Wochenende geschont, dürfte heute wieder dabei sein. «Wenn es keinen Rückschlag mehr gibt, stehe ich gegen YB zur Verfügung», meldete Sommer gestern. Er will am Gladbacher Sommerfest in einer Hauptrolle teilnehmen.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/11153679

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 24. August 2016, 07:03 
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YB-Bickel über Raffael-Entführung

«So etwas habe ich in 25 Jahren nur einmal erlebt»

Ein verschwundener Fussballer. Zwei dubiose Spielervermittler. Und Anzeigen wegen Erpressung. YB-Sportchef Fredy Bickel erinnert sich an den «Fall Raffael».

Beim 3:1 im Playoff-Hinspiel der Champions League schiesst Gladbach-Star Raffael (31) YB fast im Alleingang ab. «Er ist noch immer ein ganz toller Fussballer», sagt Fredy Bickel, der den Brasilianer aus gemeinsamen FCZ-Zeiten bestens kennt.

Raffael bereitet Bickel in ­diesen Tagen Kopfzerbrechen. Nichts Neues! Das hat der Stürmer schon vor zehn Jahren getan. «Eine solche Geschichte habe ich in meinen 25 Jahren im Profifussball nur einmal erlebt», sagt Bickel, als BLICK ihn an den April 2006 erinnert, als Raffael tagelang spurlos verschwunden ist.

Der FCZ schaltet damals die Polizei ein. Bickel gibt eine Vermissten-Meldung auf, reicht Anzeige wegen Freiheitsberaubung und versuchter Erpressung ein. Trainer Lucien Favre redet öffentlich von Kidnapping! Der «Fall Raffael» liest sich wie ein Zürcher Krimi im Fussball-Milieu.

«Im Nachhinein klingt die Geschichte vielleicht lustig. Das war sie aber nicht», sagt Bickel. Eines Tages fahren zwei Spielerberater, die Jahre zuvor Raffael zu Chiasso transferiert hatten, im FCZ-Training vor. Sie sagen, dass Raffael ihnen gehöre und sie ihn deshalb mitnehmen würden. Es ist kein Scherz, wie Bickel erst vermutet. Nach dem Training packen die beiden den Star ins Auto – ab dann verliert sich seine Spur. Raffael erscheint nicht zur vereinbarten Besprechung, nicht zum Abschlusstraining, nicht zum Spiel. Seine Wohnung ist leer. Auch sein Handy nimmt man ihm ab. Die Agenten fordern: krasse Lohnerhöhung plus eine halbe Million Handgeld – erst dann rücke man Raffael wieder heraus.

Tage später können die FCZ-Verantwortlichen die Berater in einem langen Gespräch überzeugen, dass man Raffael ganz legal von Chiasso verpflichtet habe. Sein Mitspieler und Freund Cesar kann Raffael (im Auftrag des Klubs) in einer langen Nacht an der Zürcher Langstrasse davon überzeugen, wieder ins Training einzusteigen. Raffael erscheint daraufhin wirklich wieder und entschuldigt sich bei seinen Mitspielern und dem Trainer-Staff mit den Worten: «Sie haben gesagt, ich solle nicht mehr kommen ...»

«Sie», das sind die dubiosen Berater. Und sie sind längst weg. Raffael spielt noch zwei erfolgreiche Jahre beim FCZ, holt 2006 und 2007 den Meistertitel, ehe er Favre über Hertha Berlin und Kiew zu Gladbach folgt, wo er zum Superstar wird. Heute will er wieder gegen YB zaubern. «Ich hoffe, dass er sich nun ein bisschen zurückhält, da ich mich doch damals sehr für ihn eingesetzt habe», sagt Bickel mit einem Schmunzeln.


http://www.blick.ch/sport/fussball/cham ... 12502.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 24. August 2016, 08:46 
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Nur noch ein kleiner Schritt für Gladbach

Borussia Mönchengladbachs Einzug in die Gruppenphase der Champions League scheint angesichts des Hinspielsiegs gegen Young Boys Bern nur Formsache zu sein. Der Trainer warnt - doch der Blick geht schon Richtung Auslosung.

http://www1.wdr.de/sport/fussball/moenc ... l-100.html


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 24. August 2016, 08:49 
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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 24. August 2016, 14:16 
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Gladbachs Sportdirektor im Interview

«Dann drohen den Ligen Abspaltungen»

Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl hat ein deutsches Erfolgsmodell entwickelt. Im Interview vor dem Rückspiel im Champions-League-Play-off gegen YB äussert er sich über den Wandel der Transfersummen, das britische Marktmonster und die Beziehung der Borussen zur Schweiz.

Max Eberl, die Premier-League-Klubs bieten in ihrem TV-Geldrausch astronomische Summen. Ihr Arm ist lang und kräftig. Die Spieler aus allen Ligen werden regelrecht angesaugt. Beeinträchtigt Englands aggressiver Markt die Bundesliga?

Natürlich kann es sich auf die Bundesliga auswirken. Man kann in den englischen und auch chinesischen Klubs extrem viel Geld verdienen und sich finanziell bis ans Ende seines Lebens absichern. Ein Topspieler wie beispielsweise ein Thomas Müller wird sich allerdings weiterhin überlegen, ob er zu Manchester City gehen will, wo er keine Garantie auf Champions-League-Spiele besitzt. Für einen seiner Flughöhe sind andere Kriterien ausschlaggebend. Mit dem FC Bayern kann er jedes Jahr die Meisterschaft und den Pokal gewinnen, in der Champions League eine starke Rolle spielen. Warum sollte er wechseln? Die Topfiguren in Deutschland und Spanien müssten im Prinzip keine allzu grossen Überlegungen anstellen.

Aber das Gros der übrigen Profis schon? Sind die Folgen dieser Entwicklung absehbar?

Die Mehrheit ist in der Tat für eine Offerte empfänglich. Sogar für Zweitligaspieler besteht die Chance, sehr schnell sehr viel Geld zu verdienen.

Die Borussia verlor im Sommer gleich zwei ausländische Nationalspieler an die Premier League.

Havard Nordtveit kam aus der Premier League zu uns. Er hat dort Wurzeln, und West Ham United hat ihn mit sehr grossen Zahlen gelockt. Trotzdem hätten wir es beinahe geschafft, ihn zu halten, weil er auch eine intensive Beziehung zu Borussia aufgebaut hat. Bei Granit Xhaka profitierten alle. Er wird mit Arsenal toujours Champions League spielen. Ich bin unglücklich, ihn als Figur verloren zu haben, aber wir haben ja auch eine monetäre Entschädigung bekommen, die dem Spieler gerecht wird. Wir als Verein müssen einen klugen Weg finden, schlau agieren, weiter mit jungen Spielern arbeiten.

Das englische Muskelspiel beunruhigt Sie nicht?

Auch in England können sie nur zu elft spielen. Gut, der neue TV-Vertrag spielt künftig sechs Milliarden ein, die Vereine können ihre Kader auf 40 Spieler aufblähen. Nur: Welcher ambitionierte Spieler geht als Nummer 35 zu Arsenal? Aber eigentlich bin ich froh, wenn die Engländer noch mehr Topshots kaufen, dann kommen nämlich vermehrt ehrgeizige Talente wie Andreas Christensen zu uns. Wir haben uns in Europa einen ausgezeichneten Namen geschaffen, dass man bei uns auf sehr gutem Niveau nochmals einen Schritt nach vorne machen kann.

In der Fünf-Jahres-Wertung der Uefa ist die Bundesliga als Nummer 2 eingestuft, die aufgerüstete Premier League liegt knapp dahinter. Spanien führt das Ranking an. Bildet dieses Klassement die Realität ab?

Von den sportlichen Erfolgen her ja. Ich beurteile die Rangliste aber auch ein wenig subjektiver und vielleicht etwas patriotisch gefärbt. Die Bundesliga schätze ich als die vielleicht beste Meisterschaft Europas ein. England ist schön und gut, im Produkt steckt haufenweise Geld. Aber es gibt Klubs, die spielen in veralteten, kleinen Stadien mit wenig Charme und Ambiance.

Und?

Im Bereich der Infrastruktur und bei der Atmosphäre in den Stadien sind wir meiner Meinung nach an der Spitze. Auch der Unterbau der Klubs stimmt. Ich sehe tolle Talente und auf allen Stufen eine exzellente Entwicklung. Nur bei den TV-Erträgen sind wir im europäischen Kontext nicht die Nummer eins, was an der ganz speziellen deutschen Fernsehlandschaft liegt.

Spaniens Vereine sind im sportlichen Bereich klar tonangebend - seit drei Jahren dominieren die Iberer die Champions League und die Europa League.

Die spanischen Klubs nehmen auch die Europa League sehr ernst, anders als zum Beispiel die Vereine aus Italien oder England. Sie nehmen den zweitwichtigsten internationalen Wettbewerb sportlich an und sammeln dort viele Punkte für die Fünfjahreswertung. Auch wir, die Bundesligisten, müssen dort zielstrebiger sein.

Sie outen sich als Verfechter der Europa League.

Wenn man das Out in Europa klaglos zur Kenntnis nimmt, stimmt für mich die Verhältnismässigkeit nicht mehr. Ich plädiere auch deshalb für eine zeitnahe Aufwertung der Europa League. Die Uefa sollte beiden Finalisten einen Champions-League-Startplatz zusichern. Die Ausschüttung der Prämien muss überdacht werden. In der Beletage haben die meisten schon genug Geld, deshalb ist ein neuer Verteilschlüssel nötig. Sonst steuern wir irgendwann auf einen elitären Zirkel zu, in dem nur noch die Top 12 Europas startberechtigt sind. Dann drohen den Ligen Abspaltungen, womit am Ende des Tages alle verloren hätten.

Die Bundesliga ist faktisch doch schon jetzt zweigeteilt - die Bayern und der Rest. Und trotzdem funktioniert das Produkt weiterhin.

Die Bayern haben sich abgesetzt, da gibt es von den Verfolgern nichts zu beschönigen. Sie sind das Mass aller Dinge. Den deutlichen Vorsprung haben sich die Münchner hart erarbeitet. Sie begehen kaum mehr Fehler. Auf die Topspieler der Konkurrenz sind sie an sich gar nicht mehr angewiesen, weil sie Jungs wie Coman oder Kimmich schon sehr früh richtig lancieren.

Und was kommt hinter dem Serienmeister? Wer macht den zweitbesten Job?

Mir fällt die grosse Ausgeglichenheit auf. Selbst ein Topverein wie Dortmund kann in einer schlechten Saison in den Abstiegsstrudel geraten. Es gibt hinter dem FC Bayern Vereine wie Dortmund, Schalke, Leverkusen und Wolfsburg, die den Bayern in einer sehr guten Saison aber durchaus gefährlich werden können. Für mich stimmt die Richtung, die Entwicklung bei uns ist gesund.

Themawechsel - die Borussia hat ein Flair für Schweizer Fussballschaffende entwickelt. Sie touren mit den Fohlen immer mal wieder durch den benachbarten Süden. Nur Zufall?

Unser Aufschwung ist eng mit Schweizern verflochten. Sie prägten und prägen uns noch immer. Dank unserem Ex-Coach Lucien Favre, dank Granit Xhaka, Yann Sommer oder Nico Elvedi spüren wir Wohlwollen allerorts. Meines Wissens wird die Borussia in der Schweiz akribisch verfolgt. Das Interesse nimmt zu.

Ist der Schweizer Mini-Markt so interessant?

Natürlich ist die Schweiz als Markt nicht zu vergleichen mit China. In Asien geht es darum, den Verein global bekannter zu machen, neue Einnahmequellen zu suchen. Aus unserer Sicht ist aber auch die Schweiz ein sympathischer und spannender Zielmarkt, denn wir haben dort viele Fans, und das allgemeine Interesse an der Bundesliga ist enorm - da war für uns Lucien Favre als Starthelfer ein extrem wichtiger Faktor, er öffnete Türen.


http://www.nzz.ch/sport/fussball/gladba ... -ld.112631

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 24. August 2016, 14:18 
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«YB hätte auch knapp gewinnen können»

Der frühere FCZ-Stürmer Raffael war im Playoff-Hinspiel in Bern die grosse Figur. Gladbachs Brasilianer sagt, was er von YB hält und warum er Yann Sommer zu den besten zählt.

Gladbach kann gelassen ins Rückspiel gegen YB steigen. Nach dem 3:1-Sieg in Bern scheint die zweite Partie ja nur noch Formsache sein . Ist das so?
So denken wir nicht. Auch trotz dem Auswärtssieg gibt es im heutigen Fussball keine einfachen Spiele, vor allem nicht auf diesem Niveau. Wir müssen topkonzentriert zur Sache gehen.

Was könnte das Spiel immer für Gladbach noch gefährlich machen?
Die Young Boys sind nicht zu unterschätzen, sie haben immerhin Shakhtar Donetsk rausgeworfen und im zweiten Spiel einen Zweitore-Rückstand aufgeholt. YB hat eine sehr gefährliche Mannschaft, besonders in der Offensive mit Sulejmani und Hoarau.

Haben Sie YB nach dem Sieg über Donezk nicht doch stärker erwartet?
Das Spiel stand lange auf der Kippe und hätte auch unentschieden oder mit einem knappen Sieg von YB ausfallen können. Zum Glück haben wir noch zwei schnelle Tore hintereinander geschossen (lacht).

Sie haben in Bern zwei Tore erzielt. Was für Erinnerungen aus Ihrer Zeit in der Schweiz haben Sie sonst noch an YB? Haben Sie gegen YB nicht immer regelmässig Tore erzielt?
Der eine Treffer wurde mir im Nachhinein, weil er von Rochat abgefälscht wurde, noch aberkannt. Aber egal wie häufig ich treffe, ich spiele einfach gerne Fussball und nebst den Teams aus der Bundesliga kenne ich den Schweizer Fussball halt am besten. Gegen die Young Boys habe ich besonders im August sehr häufig getroffen, mittlerweile fünf Mal in sechs Spielen! Das ist etwas kurios, freut mich aber natürlich umso mehr. Meine Agentur hat mir vor kurzem einen Zusammenschnitt meiner besten Szenen gegen YB geliefert und da konnte ich meine Tore und alle gelungenen Aktionen, Dribblings und Finten nochmals bewundern. Das war sehr schön.

Denken Sie, dass sich YB in der Bundesliga halten könnte und in welchen Regionen?
Das ist sehr schwierig zu sagen, weil ich den Fussball in der Super League aufgrund der Distanz nicht mehr gut einschätzen kann und jetzt auch eine neue Bundesliga-Saison vor der Türe steht, bei der wiederum Vieles möglich ist. YB deshalb da irgendwo fix zu platzieren, ist aktuell schier unmöglich.

Was ist der grösste Unterschied zwischen dem Schweizer Fussball und dem deutschen?
Der Fussball in der Schweiz hat sich, so glaube ich, schon stark gemacht und die Liga scheint auch, was den Fussball an und für sich betrifft, attraktiver geworden zu sein. Aber in Deutschland ist das Ganze noch eine Spur anspruchsvoller; hier musst du von der ersten bis zur letzten Minute Vollgas geben und immer aufmerksam sein.

Wie sehr, und wenn überhaupt, haben Sie mit Ihrem ehemaligen Club FCZ mitgelitten, als sie vom Abstieg erfahren haben?
Es hat mich schon sehr stark mitgenommen, immerhin habe ich zweieinhalb Jahr beim FCZ gespielt und viele schöne Erinnerungen mitnehmen können.

Was bedeutet der Abstieg des FCZ für den Schweizer Fussball allgemein?
Das war eine Katastrophe. Zürich hat einen so tollen Namen im Schweizer Fussball und die Mannschaft hatte es nicht verdient, abzusteigen. Der Stellenwert des Klubs in der Schweiz ist so hoch, eine Super League ohne FC Zürich ist eine traurige Angelegenheit.

Inwiefern verfolgen Sie den Schweizer Fussball noch?
Nur noch selten, meistens schaue ich dann im Internet die Resultate vom FC Zürich und vom FC Chiasso nach.

Können Sie sich irgendwann eine Rückkehr in den Schweizer Fussball vorstellen?
Mein Vertrag hier läuft nach der Verlängerung diesen Sommer bis 2019. Solange ich topfit bin, möchte ich mich weiterhin in einer Topliga beweisen und bei Mönchengladbach fühle ich mich zusammen mit meiner Familie auch sehr wohl, da muss ich in den nächsten paar Jahren nichts daran ändern.

Der Bundesligastart steht vor der Türe. Was wollen Sie mit Gladbach in dieser Saison für eine Rolle spielen?
Das Hauptziel wird schon sein, den Schlussrang von letzter Saison bzw. die Endresultate der letzten drei Jahre zu bestätigen und wiederum europäisch spielen zu können, am liebsten natürlich wieder in der Champions League, weil du da halt auf viel mehr Meisterteams und Topspieler treffen kannst. Aber auch die Teilnahme an der Europa League wäre für Borussia ein grossartiger Erfolg.

Trifft es zu, dass die Bayern Ihr Lieblingsgegner sind? Immerhin haben Sie in München beim 2:0-Sieg noch unter Lucien Favre einmal beide Tore erzielt und auch sonst immer gut gespielt.
Ich glaube, für jedes der anderen 17 Teams in der Bundesliga ist es eine besondere Herausforderung, gegen die Bayern bestehen zu wollen. Und wenn man wie wir mit Mönchengladbach in München gegen eine Mannschaft bestehend aus lauter Weltklassespielern gewinnen können, so ist das persönlich eine Riesenfreude. Und es gibt den anderen Klubs die Zuversicht, dass die Bayern auch in der Allianz Arena zu packen sind.

Wie sehr vermissen Sie Granit Xhaka, wenn überhaupt?
Am Anfang haben wir uns schon gefragt, wie das ohne unseren bisherigen Kapitän funktionieren soll. Aber mittlerweile bin ich der Überzeugung, dass unser Team, sei es jetzt durch die bestehenden Mitspieler oder durch die Neuzugänge, den Ausfall kompensieren kann. Ich denke, wir sind durch den Abgang von Granit Xhaka als Mannschaft noch stärker zusammengewachsen.

Was trauen Sie Xhaka in England beim FC Arsenal zu?
Er hat alle Qualitäten, um auch in der Premier League bestehen zu können. Er ist physisch und psychisch stark, hat ein super Auge für den Mitspieler und das Auge für den entscheidenden Pass. Er ist ein guter Typ, ein guter Spieler. Ich freue mich für ihn über den Wechsel und drücke ihm die Daumen, dass er es auch bei Arsenal schafft.

Wenn Sie ein Ranking der bestern Torhüter der Welt erstellen müssten, auf welcher Position würde da Goalie Yann Sommer liegen?
Für mich ist er einer der zehn besten Torhüter der Welt. Er verfügt über ein super Stellungsspiel, ist mit den Füssen sehr wendig und zeigt unglaubliche Reaktionen. Er ist gerade mal 27 Jahre alt – stellen Sie sich vor, wie gut er dann in einigen Jahren erst sein kann! Torhüter erreichen ihr bestes Potenzial ja meist gegen die 30.

Haben Sie noch Kontakt zu Ihrem Mentor Lucien Favre, der damals seinen Rücktritt erklärte?
Ja, allerdings nur sporadisch. Wir telefonieren so etwa alle drei Monate einmal (lacht), meistens will er von mir wissen, wies mir geht und was ich so mache.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB ... y/19114820

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