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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 24. September 2015, 09:19 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.09.2015  Zitat: YB macht die Liga wieder spannend
Die Berner fügen Leader Basel mit dem 4:3 die erste Saisonniederlage bei.
Spät, aber vielleicht noch nicht zu spät nehmen die Young Boys in dieser Saison Fahrt auf. Adi Hütter ist es innert nur zweier Wochen gelungen, eine völlig verunsicherte Mannschaft wieder zu stabilisieren. Dem 4:0 gegen Vaduz und dem 2:0 im Cup in Chiasso liessen die Berner am Mittwoch bei der ersten richtigen Standortbestimmung gegen den Titelverteidiger die beste Saisonleistung folgen. YB beendete in der 9. Runde nicht nur die Basler Siegesserie, sondern belebte mit dem 4:3 auch die Liga. Auch wenn GC noch immer vier Punkte und die Berner gar deren neun aufweisen – ein frühes Entschwinden des FCB konnte vorerst verhindert werden.
Auch wenn es alles andere als souverän wirkte, wie die Young Boys den Sieg am Ende über die Zeit retteten, verdient war er alleweil. Das sah übrigens später auch FCB-Trainer Urs Fischer so, der den Sieg der Berner als «nicht gestohlen» bezeichnete. Diese waren von Beginn weg die aktivere, die agilere, die willigere Mannschaft gewesen und hatten mit Miralem Sulejmani, Alexander Gerndt und Goalie Yvon Mvogo die drei besten Spieler des spektakulären Fussballabends in ihren Reihen. Wie der Serbe Sulejmani, der erstmals seine Klasse ausspielte, beim 1:0 den Basler Xhaka düpierte, und wie er beim 2:1 den Ball nach einer feinen Einzelleistung aus 20 Metern ins Tor setzte, zeugte von brillanter Technik. Ebenso sehenswert war, wie der Schwede Gerndt, zuletzt Doppeltorschütze im Cup, mit der Hacke zum 3:1 traf und später dank generösem Einsatz per Kopf das entscheidende 4:2 markierte. Und entscheidend war es, wie Goalie Mvogo in der turbulenten Schlussphase mit mehreren grossartigen Paraden weitere Basler Tore verhinderte.
Basels Fehler
Der Leader aus Basel tat sich offensichtlich schwer mit den aufsässigen Bernern, die nach nur 67 Tagen in der Meisterschaft um ihre letzte Chance kämpften, in der Liga dranzubleiben. Bemerkenswert war aber einmal mehr, wie sich Basel immer wieder zurückkämpfte. Embolo (1:1) und Suchy (2:3) hielten ihr Team mit ihren Toren nach Standards jeweils im Spiel, und das 3:4 des eingewechselten Janko sorgte nochmals für grosse Dramatik im Finish. Diese Hektik entlud sich nach dem Schlusspfiff bei einem Rencontre zwischen Xhaka und Steffen, bei dem der Basler dem Berner ins Gesicht wischte und dafür noch die rote Karte erhielt.
Basels Trainer ärgerte sich vor allem über «das zu fehleranfällige Verhalten» seines Teams. Sie hätten gewusst, dass YB versuchen werde, Fehler zu provozieren, und diese dann doch gemacht. Er wusste aber auch, dass seine Mannschaft letztlich doch zu wenig investiert hatte, um den neunten Sieg in Folge zu realisieren. «Es war zwar stark, wie wir jeweils zurückgekommen sind», sagte Fischer, dennoch gebe es in den nächsten Tagen einiges zu besprechen nach diesem Spiel.
Adi Hütter rollte den Abend, der für ihn wie nach Wunsch verlaufen war, in knappen Worten auf: «Ein Spitzenspiel mit viel Spektakel, 7 Toren und einer tollen Kulisse.» Und was er nicht sagen wollte, aber wohl für sich dachte: dass er mit YB in nur gut zwei Wochen den richtigen Weg eingeschlagen hat. Dieser führt nun am Sonntag (13.45 Uhr) zum FC Thun. Dabei wird das Kader der Young Boys langsam knapp. Gestern sah Lecjaks die Gelb-Rote Karte, auch Bertone wird noch einmal gesperrt sein. Und ob Gerndt, der nach seinem zweiten Tor verletzt vom Platz musste, wieder einsatzfähig sein wird, ist noch offen. Hütter wird sein Team wohl erstmals mehr umbauen müssen als in seinen ersten drei Spielen. Bis auf die gestrige, sperrebedingte Umstellung mit Rochat für Bertone liess er bisher stets die gleiche Formation auflaufen. Mit Erfolg, wie die starke Bilanz von drei Siegen und 10:3-Toren zeigt. http://www.derbund.ch/sport/fussball/-Y ... y/26442365
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 24. September 2015, 09:20 |
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24.09.2015  Zitat: Xhaka verpasst Steffen eine Ohrfeige – Rot
Das Spitzenspiel zwischen YB und Basel war intensiv. Aber auch die Szenen nach Spielende hatten es in sich.
Das war ein Spitzenspiel, das seinen Namen verdient hat. YB schickte den zuvor ungeschlagenen FC Basel mit einer 4:3-Niederlage wieder nach Hause. Das war für einige Akteure zu viel, allen voran für Taulant Xhaka. Dieser liess sich nach Spielende auf eine Diskussion mit Renato Steffen ein. Die beiden tauschten einige Worte aus, als Xhaka ausflippte. Er haute Steffen eine Ohrfeige runter.
«Es war ein Wortgefecht, Steffen gibt zu, dass er ihn provoziert hat, die Emotionen kamen hoch, aber Steffen hat eine bekommen», sagte Experte Gürkan Sermeter im Schweizer Fernsehen. Schiedsrichter Stephan Klossner hatte keine Wahl und zeigte dem Basler nach Spielende die Rote Karte. http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/15388333
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 24. September 2015, 09:22 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.09.2015  Zitat: Schwarmfussball zum Schwärmen
Die Handschrift des neuen YB-Trainers Adi Hütter ist bereits erkennbar. Nach einer begeisternden Vorstellung gewinnen die Young Boys gegen Leader Basel 4:3 – müssen am Ende aber noch um den Sieg zittern.
Der neue YB-Trainer Adi Hütter hat nicht lange benötigt, um in Bern eine Minieuphorie zu entfachen. Selten sah man im Stade de Suisse in den letzten Jahren eine kurzweiligere, bessere, interessantere Partie als am Mittwochabend. Und wer zur Pause, als YB 2:1 führte, dachte, die Young Boys würden das hohe Tempo nach dem Seitenwechsel nicht durchstehen, sah sich getäuscht.
Auch in der zweiten Halbzeit überzeugen die Berner lange mit einer couragierten Vorstellung, sie wirbeln und stürmen, wobei sich die Vorteile und die Nachteile der neuen Spielausrichtung deutlich bemerkbar machen: Es fallen viele Tore – auf beiden Seiten. Zweimal gelingt es YB nach der Pause, mit zwei Toren in Führung zu gehen, dank Alexander Gerndt, der mit der Hacke nach rund einer Stunde ein herrliches Tor zum 3:1 erzielt und kurz vor Spielende das 4:2 dank seiner Antizipation markiert. Es sind spektakuläre Treffer, und doch zittern die Young Boys bis zum Ablauf der vierten Nachspielminute, ehe der 4:3-Erfolg feststeht.
Mvogos Weltklasseparaden
Denn die Basler sind zwar an diesem Abend teilweise krass unterlegen, aber sie sind zäh und geben sich nicht geschlagen. Nach einem Freistoss trifft Marek Suchy eine Viertelstunde vor Schluss zum 2:3, dem eingewechselten Marc Janko gelingt in der 92. Minute das 3:4, Basel drängt nun heftig, aber der überragende YB-Goalie Yvon Mvogo rettet mit seiner vierten Weltklasseparade in der 94. Minute den Berner Sieg.
Es ist die erste Niederlage für die Basler. Und vor allem ist es ein starkes Ausrufezeichen der Young Boys, die sich mit einer begeisternden Leistung endgültig aus der Krise verabschieden und dem Publikum mit der Handschrift Hütters viel Freude bereiten. Die Vorstellung gegen Basel hätte mehr als rund 19500 Zuschauer verdient gehabt.
Sulejmanis Galavorstellung
Bereits der Start in die Veranstaltung geriet zum rasanten Spektakel, wobei die Young Boys gleich in den ersten Spielsekunden eine klare Botschaft aussendeten. Aggressiv und aufopfernd setzten sie die Basler unter Druck, mit kurzen, intensiven Sprints, und provozierten beim FCB überraschend viele Ballverluste in der eigenen Hälfte. Das frühe 1:0 für die Gastgeber nach fünf Minuten jedoch fiel im Anschluss an einen Freistoss für Basel, als die Young Boys in Person von Miralem Sulejmani einen fantastischen Konter lancierten.
Sulejmani übersprintete zuerst Taulant Xhaka, ehe er dem Basler einen Knoten in die Beine dribbelte, den Ball schliesslich mit seinem schwachen rechten Fuss am Gegenspieler vorbeilegte, unwiderstehlich aufs Tor zog – und den Ball nach einem Umweg wieder erhielt und die Führung erzielte. Der Treffer wurde erst nach minutenlangen Diskussionen anerkannt, wobei die Frage nicht war, ob der Ball die Linie überquert hatte (das war der Fall), sondern, ob der Ball von einem YB-Spieler zurück zu Sulejmani gelangt und der Serbe deshalb im Abseits gestanden war (das war nicht der Fall).
Ballgewinn als Honigtopf
Die Young Boys gefielen mit starken Ballstafetten und grosser Leidenschaft, sie dominierten die Basler, agierten im Abschluss aber zu kompliziert. Mit unerbittlichem Pressing nervten sie den FCB immer wieder, doch der Meister schlug nach rund einer halben Stunde kühl und im Stil eines abgeklärten Spitzenteams zurück. Der überzeugende Jungstar Breel Embolo schoss nach einem Eckball das 1:1.
Die YB-Akteure schüttelten sich nach dem Ausgleich kurz, aber sie steckten nicht zurück, sondern investierten einfach noch ein bisschen mehr in ihr Balleroberungsprojekt. Wie emsige Bienen schwärmten sie aus, gelb gewandet und giftig, angetrieben von Trainer Adi Hütter, der an der Seitenlinie wie ein Dirigent seine Akteure auf die überraschten Basler Akteure hetzte.
Der Berner Honigtopf war der frühe Ballgewinn. Dass die Young Boys allerdings mit einer 2:1-Führung in die Pause gehen durften, hatten sie dem überragenden Sulejmani zu verdanken. Mit einer herrlichen Einzelaktion erzielte er in der 45. Minute das 2:1, sein satter, platzierter Linksschuss veredelte einen gelungenen Vortrag in der ersten Hälfte.
Und nach der turbulenten, emotionalen, spannenden Schlussphase feiern die Young Boys ausgelassen ihren Erfolg gegen Basel. Auch unter Adi Hütter allerdings sammeln die Berner fleissig Rote Karten, gestern erwischte es Jan Lecjaks kurz vor Spielende nach der zweiten Verwarnung. An diesem Abend konnte YB den Platzverweis verschmerzen. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/24266480
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 24. September 2015, 09:23 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.09.2015  Zitat: «Wir wollten diesen FCB unbedingt schlagen»
von E. Tedesco - Drei Spiele, drei Siege unter Adi Hütter. Bei YB ist nicht nur der Erfolg zurückgekehrt, sondern auch die Liebe zum Fussball.
Bei YB ist nach schwierigen Wochen der Erfolg zurückgekehrt. Die Mannschaft zeigt unter Forte-Nachfolger Adi Hütter, dass die Einschätzung der Experten vor der Saison, die die Berner als Basel-Herausforderer im Titelkampf sahen, nicht ungerechtfertigt ist. Beim 4:3-Sieg gegen den bis da ungeschlagenen Leader aus Basel zeigten die Young Boys, was in der Mannschaft steckt und wozu sie imstande ist, wenn sie es nur umsetzt.
Steve von Bergen, im Spiel gegen den FCB war richtig Pfeffer drin. Hatte am Ende Ihre Mannschaft den grösseren Siegeshunger? Steve von Bergen: Ich denke schon. Der ganze Verein und die Mannschaft – wir alle wollten unbedingt diesen FC Basel schlagen, ihm die erste Saisonniederlage zufügen. Wir haben unseren Job sehr gut gemacht, immer daran geglaubt und obwohl sie zweimal zurück ins Spiel gekommen sind, haben wir erfolgreich dagegen gehalten. Ich denke, dass war ein Superspiel: Sieben Tore, Rote Karten, Attraktivität, Emotionen – da war alles drin, was den Fussball ausmacht.
YB spielt, wie vom Trainer gefordert, aggressiv und attraktiv. Wie hat Adi Hütter in wenigen Wochen so schnell den Hebel umlegen können? Wir haben letztes Jahr auch schon bewiesen, was in uns steckt. Aber irgendwie haben alle den Start in die Saison verschlafen. Danach ging das Selbstvertrauen verloren und auch die Unruhe rund um die Mannschaft war nicht förderlich. Und dann ist der neue Trainer gekommen. Er hat uns den Willen, etwas erreichen zu wollen, nach vorne zu blicken und füreinander einzustehen, zurückgegeben und das zeigen wir jetzt auf dem Platz.
Sie haben auf dem Weg zu den Journalisten gestöhnt, dass ein «alter Mann» nicht mehr so schnell laufen könne. Trainer Hütter verlangt hohe Laufbereitschaft. Wie lange mögen Sie mit Ihren 32 Lenzen da noch mitziehen? So drei, vier Jahre...?
Bei diesem Tempo? Ja klar! Wenn du fit bist, die Liebe zum Fussball mitbringst, Spass am Training hast und immer noch ehrgeizig bist, steht dem nichts im Weg. Und für solche Emotionen wie am Mittwoch gegen Basel kann ich noch lange laufen.
Dann ist bei YB wieder so richtig Spass drin? Das hat man auf dem Platz gesehen und sieht es in den Gesichtern der Spieler immer noch deutlich. Wir wollten alles Negative draussen haben, sind noch näher zusammengerückt. Diese Mannschaft hat etwas angefangen und ich hoffe, dass geht so weiter – schon am Sonntag wieder im Derby gegen Thun. http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/26351000
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 24. September 2015, 09:25 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.09.2015  Zitat: Mvogos Sahnetag und Steffens Sticheleien
Das 4:3 von YB gegen Basel war ein Spiel voller Emotionen – mittendrin Yvon Mvogo und Renato Steffen.
Manche Zuschauer mochten nicht mehr hinsehen. Die 94. Minute lief, YB führte nach einer aufwühlenden Partie 4:3, Taulant Xhaka nahm Anlauf für einen allerletzten Freistoss. Der Ball flog über die Mauer genau in die Ecke, doch YB-Torhüter Yvon Mvogo war zur Stelle und zeigte eine letzte grosse Parade. Im Stade de Suisse brandete Jubel auf.
Kurz darauf pfiff der Schiedsrichter ab, die YB-Spieler feierten ihren Torhüter, als hätte er für sie gerade ein Penaltyschiessen im Cupfinal entschieden. «Er hat einen Sahnetag erwischt», zollte Basel-Rechtsverteidiger Michael Lang Respekt. Mvogo selbst kam wenig später mit einem grossen Lächeln auf den Lippen in die Katakomben geschritten und sagte: «Ich habe mich vor der Partie darauf eingestellt, viel halten zu müssen», meinte Mvogo. «Und so war es.»
Die Parade des YB-Torhüters war allerdings nicht der letzte emotionale Höhepunkt im Stade de Suisse. Nach dem Schlusspfiff brannten bei Taulant Xhaka die Sicherungen durch. Der albanische Nationalspieler ist, seit er Alexander Gerndt vor eineinhalb Jahren übel gefoult und ihm so schwere Verletzungen zugeführt hatte, in Bern eine Persona non grata. Am Mittwoch lieferte er sich das ganze Spiel über Scharmützel mit Renato Steffen.
In der 76. Minute hätte Xhaka bereits einmal beinahe die Contenance verloren, sein Schubser an Steffen blieb allerdings ohne Konsequenzen. Doch nach dem Spiel vermochte sich Xhaka nicht mehr zu beherrschen, nachdem der YB-Flügel ihn ein letztes Mal provoziert hatte, liess er sich zu einer Tätlichkeit hinreissen. Gegenseitige Sticheleien würden zu einem solchen Spiel dazu gehören, meinte Steffen. «Für mich war da nichts Aussergewöhnliches dabei.»
Xhaka bei seiner Tätlichkeit nach Spielschluss, für die er eine rote Karte kassierte:
Komplimente für Hütter
Xhaka selbst mochte sich nicht äussern. FCB-Rechtsverteidiger Lang meinte zur hitzigen Ambiance: «Wir haben uns darauf eingestellt, dass YB sehr aggressiv spielen wird. Doch wir agierten zu fehlerhaft.» Sein Trainer Urs Fischer meinte: «YB hat unsere Fehler provoziert.»
Es ist ein Kompliment für die Philosophie von Adi Hütter. «Es macht grosse Freude, so Fussball zu spielen», sagte der überzeugende Miralem Sulejmani, während Hütter zufrieden resümierte: «Sieben Tore, ein Spektakel und eine gute Leistung gegen ein starkes Team.» http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/28936413
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 24. September 2015, 09:27 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.09.2015  Zitat: Dreimal Note 6
Bei den Young Boys verdienten sich mehrere Akteure gegen Basel (4:3) starke Noten. Kein Berner Fussballer spielte enttäuschend.
Yvon Mvogo: Note 6 Wirkte sicher, strahlte viel Ruhe aus. Tolle Parade nach abgefälschtem Freistoss von Luca Zuffi, Riesenreflex nach einem harten Weitschuss Taulant Xhakas, sehr stark nochmal gegen Zuffi und Xhaka ganz am Ende. Bei den Gegentoren machtlos.
Florent Hadergjonaj: Note 4,5 Aggressiv, willig, forsch, hatte seine Seite meistens gut im Griff.
Milan Vilotic: Note 5 Souverän, ohne Fehl und Tadel, wobei er leicht weniger gefordert war als Nebenmann von Bergen.
Steve von Bergen: Note 5 Lieferte sich intensive Duelle mit dem starken Breel Embolo – und hatte das Basler Sturmjuwel meistens unter Kontrolle. Tolle Antizipation, routiniert.
Jan Lecjaks: Note 4,5 Einige Abspielfehler, aber auch einige starke Pässe in die Tiefe. Hochs und Tiefs wechselten sich beim Tschechen munter ab, insgesamt aber gefiel Lecjaks mit couragiertem Auftritt. Die Gelb-Rote Karte am Ende passte zu seinem wechselhaften Auftritt.
Renato Steffen: Note 5,5 Setzte seine enorme Schnelligkeit immer wieder stark ein, leitete einige gute Angriffe ein. Sensationelle Vorarbeit vor dem 3:1 durch Alexander Gerndt. Viele Scharmützel mit Xhaka.
Alain Rochat: Note 4,5 Durfte im zentralen Mittelfeld von Beginn an spielen, weil Leonardo Bertone (gesperrt) und Sékou Sanogo (verletzt) fehlten und der angeschlagene Milan Gajic auf der Bank sass. Ordentliche Leistung, ballsicher, verlor aber vor dem Basler 1:1 das Kopfballduell gegen Marek Suchy.
Denis Zakaria: Note 5 Der Junge ist immer noch erst 18 Jahre jung – dominierte das Mittelfeldzentrum aber mit seiner Präsenz, als sei es das Normalste der Welt. Verlor nie die Ruhe und die Übersicht, machte die vielen kleinen Dinge oft richtig.
Miralem Sulejmani: Note 6 Der Serbe ist deutlich fitter als zu Saisonbeginn und zeigte seine überragende Klasse gegen Basel in mehreren Aktionen. Schoss zwei Tore, war kaum zu halten, ständig in Bewegung, wirblig, dribbelstark, fleissig. Yuya Kubo: Note 4,5 Nicht ganz so auffällig wie seine Nebenleute in der Offensive. Starke Ballbehandlung, zweimal zu zögerlich beim Abschluss.
Alexander Gerndt: Note 6 Immer unterwegs, immer anspielbar, stark in den Zweikämpfen, ein echter Teamspieler, der wie Steffen perfekt zur Spielausrichtung des Trainers Adi Hütter passt. Wunderbares Tor mit der Hacke zum 3:1, starker Einsatz und tolles Kopftor zum 4:2.
Milan Gajic: Note 4,5 78. Minute für Alain Rochat. Fügte sich gut ins Spiel ein.
Raphael Nuzzolo (82.Minute für Gerndt) und Scott Sutter (91.Minute für Sulejmani) waren für eine Note zu kurz im Einsatz.
6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht.
http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/26896948
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Gonzo
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Verfasst: Donnerstag 24. September 2015, 09:46 |
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Registriert: Freitag 21. Mai 2004, 10:37 Beiträge: 3822 Wohnort: Bern
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Einfach genial! 
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 24. September 2015, 12:01 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.09.2015  Zitat: «Wir haben YB genau so erwartet»
von Eva Tedesco - Sowohl Urs Fischer als auch sein Trainerkollege Adi Hütter sind begeistert vom Duell YB – Basel. FCB-Coach Fischer ist aber nicht nur glücklich.
«Statistiken interessieren mich nicht», sagt Urs Fischer. Mit einem Sieg hätte der FCB das perfekte Meisterschaftsviertel mit 9 Siegen in 9 Spielen geschafft und den eigenen Rekord aus der Saison 2003 wiederholt. Aber Tatsache ist: YB schlägt Basel 4:3. Die Serie ist gerissen, der Rekord ist verpasst worden.
«Wir waren zu fehlerhaft. Auch, weil uns YB zu Fehlern provoziert hat. Was mich aber wirklich stört, ist der Umstand, dass wir YB genau so erwartet haben», sagt der FCB-Trainer angesichts der ersten Saisonniederlage in seinem 16. Pflichtspiel (13 Siege, 2 Remis).
Nicht nur Spitzenspiel – auch Spektakel
Das Spiel im Stade de Suisse war an Spannung kaum zu überbieten und enthielt alles, was das Herz eines Fussballfans begehrt: viele Tore (7), darunter Traumtore (zum Beispiel das 2:1 von Sulejmani), einen Flop (zum Beispiel von FCB-Keeper Vaclik gegen Gerndt), Platzverweise (gegen YB-Lecjaks und FCB-Xhaka) und einen unterhaltsamen Strauss an Emotionen.
Und es waren nicht nur die rund 20'000 Fans im Stadion begeistert, sondern auch die Trainer. Sogar der Verlierer: «Das war ein super Abend mit Emotionen, zwei Mannschaften, die Vollgas gegeben und beste Werbung für den Schweizer Fussball gemacht haben», so Fischer.
«Das war nicht nur ein Spitzenspiel, das war ein Spektakel», sagt Adi Hütter, «und Gott sei Dank sind wir als Sieger vom Platz gegangen. Ich habe bis zum Schluss gezittert.» Der Österreicher hat seine Mannschaft hervorragend auf den Leader eingestellt. «Wir haben uns das Heimspiel gegen St. Gallen und die Auswärtspartie der Basler gegen Fiorentina angeschaut und analysiert. Und es war mir klar, dass wir nicht zu sehr hinten reinstehen dürfen, denn dafür ist die Basler Mannschaft spielerisch zu stark. Da müssen wir den Hebel ansetzen.» YB hat deshalb früh attackiert und den FCB zu den von Fischer angesprochenen Fehlern gezwungen.
Nicht aus der Ruhe bringen lassen
Ob das der Startschuss zur Aufholjagd in der Tabelle gewesen sei, wurde Hütter gefragt. Der YB-Trainer: «Wir haben gegen das momentan beste Team und den Serienmeister 4:3 gewonnen, das freut mich sehr. Denn wenn man gegen Basel gewinnt, muss man sehr viel richtig machen. Ich habe im Vorfeld gesagt, dass wir ein perfektes Spiel brauchen. Nun, es war nicht ganz perfekt, aber es hat zum Sieg gereicht – doch wir sind immer noch neun Punkte hinter Basel.»
Und der Leader wird sich von dieser einen Niederlage kaum aus der Ruhe bringen lassen. «Niederlagen gehören dazu, und wenn wir nicht fähig sind, damit umzugehen, haben wir es auch nicht verdient, als Sieger dazustehen. Die Mannschaft ist sehr stabil. Es würde mich überraschen, wenn sie jetzt auseinanderfiele», so der FCB-Coach. Nicht nur ihn. http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/21373114
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 24. September 2015, 12:26 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.09.2015  Zitat: Sulejmani: Ist der Berner Transfercoup nun erwacht?
In Bern wurde Miralem Sulejmani im Juni wie ein «Messias» empfangen. Doch der talentierte Mittelfeldspieler offenbarte Anlaufschwierigkeiten. Gegen Basel trumpfte er am Mittwoch erstmals ganz gross auf.
Es war beste Werbung für den Schweizer Fussball, welche YB und Basel am Mittwochabend im Stade de Suisse betrieben. Nach 96 nervenaufreibenden und höchst umkämpften Minuten war der 4:3-Erfolg der Young Boys im Trockenen. Die erste Saisonniederlage des Meisters war zu einem beträchtlichen Anteil auch Verdienst von Miralem Sulejmani. Was der YB-Akteur gegen den FCB vorführte, war schlicht und ergreifend ein Augenschmaus.
« Ich spiele nur dann so gut, wenn das ganze Team mich unterstützt. » Miralem Sulejmani
Die Berner Fans dürften wohl noch wochenlang davon träumen, wie Sulejmani nach einem spritzigen Antritt Basels Taulant Xhaka nach allen Regeln der Kunst vernaschte und zum 1:0 einnetzte. Die perfekte Ballannahme, die nachfolgende Drehung und der platzierte Schuss beim Treffer zum 2:1 zeugten von seiner brillianten Technik.
Hütters System passt zu Sulejmani
Mit Sulejmanis Exploit dürfte zumindest teilweise auch der neue Trainer Adi Hütter zu tun haben. Das neue System des Österreichers, das sich durch unerbittliches Pressing auszeichnet, behagt dem Offensivkünstler. «Wir attackieren sehr früh und üben sofort Druck aus. Es ist dadurch einfacher», so Sulejmani. «Wenn wir den Ball erobern, sind wir so schon viel näher am gegnerischen Tor.»
Nach seiner Gala-Vorstellung will Sulejmani die Kirche aber im Dorf lassen. «Ich spiele nur dann so gut, wenn das ganze Team mich unterstützt», sagt er solidarisch. Nach dem Sieg schon wieder vom Meistertitel zu sprechen, empfinde er als vermessen. «Die Saison ist noch sehr lange. Wir müssen weiter hart arbeiten.»
Ein schwieriger Auftakt
Die Zurückhaltung von Sulejmani ist sicher auch darin begründet, dass der Serbe in der Schweizer Hauptstadt keinen Glanzstart hinlegte. Nach Bekanntgabe seiner Verpflichtung anfangs Juni wurde der Mann von Benfica Lissabon in Bern sofort zum Heilsbringer stilisiert. Medien und Experten erklärten YB bereits vor dem ersten Saisonspiel zum «Transfersieger».
Doch die Euphorie rund um den «Wunderspieler» aus Belgrad sollte erstaunlich schnell wieder einer gewissen Ernüchterung weichen. Gelb-Schwarz legte einen schwachen Saisonstart hin, der erwartete Zauber des Edeltechnikers Sulejmani blieb weitgehend aus.
Was in den anfänglichen Lobgesängen auf den Neueinkauf fast gänzlich ausser Acht gelassen wurde, schien sich nun zu bestätigen: Sulejmani fehlten Spielpraxis und Rhythmus. In 2 Jahren bei Benfica hatte der 26-Jährige nur 34 Partien bestritten, gerade mal 3 davon über die volle Distanz. Hauptgrund für seine rar gesäten Einsätze waren langwierige Verletzungen, die ihn wochenlang ausser Gefecht setzten.
Für Sulejmani bleibt zu hoffen, dass er nun an den starken Auftritt vom Mittwoch anknüpfen kann. Die YB-Fans würde es sicher freuen, wenn sich ihr Transfercoup auch künftig in solch vorzüglicher Spiellaune zeigt, wie gegen Basel. http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... un-erwacht
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 24. September 2015, 17:22 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.09.2015  Zitat: Mit Pressing den FCB geputzt
Passt Hoarau noch ins neue YB-System?
Eine Spielweise wie eine Urgewalt! Mit einem unfassbaren Pressing ringt YB auch Meister Basel nieder. Ohne Superstar Guillaume Hoarau. Doch passt dieser überhaupt noch in dieses YB-Team?
Der Aufzug ist speziell. Im Gangster-Look der 30er-Jahre sitzt der verletzte Franzose auf der Tribüne des Stade de Suisse.
Auch er wird begeistert gewesen sein ob dem, was auf dem Rasen zwischen YB und Meister Basel abläuft. Hochgeschwindigkeits-Fussball mit sieben Toren. Und zwei YB-Stürmer, die sich die Lunge aus dem Leib rennen.
Alex Gerndt ist ohnehin ein unermüdlicher Arbeiter. Ob es ihm läuft oder nicht – der Schwede spult seine Kilometer ab wie ein Marathonläufer. Im neuen Wahnsinns-Pressing-System von Adi Hütter halt ein bisschen schneller.
Und so nebenbei macht der Mann aus Visby gegen den FCB auch noch ein Sensationstor mit der Hacke und ein stinkfreches, als er dank besserem Timing höher steigt als Basel-Goalie Tomas Vaclik. Yuyka Kubo, Gerndts Sturmsekundant im Hütter-System, steht dem Schweden in Sachen Kilometer in nichts nach.
Und Hoarau? Der ist ein ganz anderer Spielertyp. Er steht für eine eher, sagen wir, ökonomische Spielweise. Für das Konterspiel. Für lange Bälle mit Kopfablagen. Für weite Pässe, mit denen der Schlaks gesucht wird, damit er den Ball hält, bis das Team nachgerückt ist. Tempi passati.
Im Hütter-System gibts kaum je ein Nachrücken, weil die Mannschaft mit vier, fünf Mann schon dort ist, wo der vorderste steht. Beziehungsweise gar nie hinten war. Höchstpressing.
Die Frage ist gestellt. Die Antwort lässt mit Spannung auf sich warten. Was macht Adi Hütter mit Hoarau, wenn der sich von seinen Adduktorenproblemen erholt hat?
Der Österreicher selbst weicht aus, sagte letzte Woche in der «Berner Zeitung» dazu bloss, man wolle auch dann hohes Pressing gehen und die Bälle früh erobern. TGV oder Air France? http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 98423.html
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