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 Beitrag Verfasst: Dienstag 28. Juli 2015, 16:49 
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YB empfängt Monaco

Hier kommen die Millionarios ohne Fans

Seit Dmitri Rybolowlew Monaco alimentiert, ist der Klub zu einer europäischen Grösse geworden. Viele Fans werden aber den Weg aus dem Fürstentum nach Bern nicht auf sich nehmen. Verfolgen Sie das Spiel ab 20.15 Uhr live auf Blick.ch!

Ein Gegentor in der Gruppenphase – bei der einzigen Niederlage. 0:1 bei Benfica Lissabon, dem Ex-Klub der YB-Stars Sulejmani und Benito. Ein sensationelles Ausschalten von Arsenal in den Achtelfinals. Ein hauchdünnes Out gegen den späteren Finalisten Juventus Turin in den Viertelfinals. Monaco ist eine Grossmacht geworden.

In einer einzigen banalen Zahl schlägt sich das nicht nieder: im Transferwert des Kaders. Transfermarkt.de versucht zu schätzen, was kaum zu schätzen ist. Monaco liegt da bei 133 Mio. Euro. Zum Vergleich: Wolfsburg bei 238. YB bringts auf 38.

Dass der französische Meisterschaftsdritte derart tief geschätzt wird, hat einen guten Grund. Das Team besteht aus älteren Routiniers, deren Marktwert tief ist, und vor allem aus sehr jungen Spielern, deren Marktwert ebenfalls (noch) nicht so hoch ist. Und das sind die Stars:

- Goalie Danijel Subasic (26) hat Kroatiens Goalie-Legende Stipe Pletikosa als Nummer 1 nach dessen Rücktritt nach der WM 2014 abgelöst.

- Innenverteidiger Ricardo Carvalho (37) hat mit Chelsea und Real alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. 80 Länderspiele für Portugal.

- Jérémy Toulalan (31): Der 36-fache Nati-Spieler wurde mit Lyon zweimal Meister und ist Captain.

- João Moutinho (28) ist die Schaltzentrale des Teams. Monaco holte den 79-fachen Internationalen vor zwei Jahren für 30 Millionen Franken von Porto.

- Pharao Stephan El Shaarawy (22) ist von Milan mit Kaufoption ins Fürstentum ausgeliehen worden. So will der italienische Nationalspieler – auch der «Pharao» genannt – seine etwas in Stocken geratene Karriere neu lancieren.

- Die Flügel Bernardo Silva (20) und Ivan Cavaleiro (20) sind die Leithammel der neuen goldenen portugiesischen Generation, die Deutschland an der U21-EM im Halbfinal mit 5:0 zerstörte, den Final gegen Schweden aber im Penaltyschiessen verlor.

Trotzdem ist ein Grossandrang von monegassischen Fans nicht zu erwarten. «Bislang sind uns weniger als 100 anreisende Fans bekannt», sagt Christoph Gnägi, Sprecher der Kantonspolizei Bern, gegenüber der «Berner Zeitung».

Zum Vergleich: Im vergangenen Februar bevölkerten rund 4000 Everton Fans die Berner Innenstadt.


http://www.blick.ch/sport/fussball/cham ... 18741.html

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 28. Juli 2015, 17:46 
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Mvogo
Sutter-Vilotic-von Bergen-Lecjaks
Sanogo-Gajic
Steffen-Kubo-Sulejmani
Hoarau


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 28. Juli 2015, 21:51 
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wäre mehr möglich gewesen heute. :(


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 29. Juli 2015, 08:41 
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YB gegen Monaco vor dem Out

YB hat das Hinspiel in der 3. Quali-Runde zur Champions League gegen die AS Monaco mit 1:3 verloren und steht damit vor dem Out. Mit etwas mehr Glück hätte die Partie auch einen anderen Verlauf nehmen können.

Elf Minuten reichten der AS Monaco, um im Duell mit dem Schweizer Vize-Meister für klare Verhältnisse zu sorgen. Layvin Kurzawa (Direktabnahme), Guido Carrillo (Kopf) und Mario Pasalic (Weitschuss) schossen zwischen der 64. und der 75. Minute den 3:1-Sieg für die effizienten Monegassen heraus. Raphael Nuzzolo gelang dazwischen immerhin der Ehrentreffer für die Berner.

Berner Chancen nach der Pause

Es hätte im Stade de Suisse jedoch auch anders herauskommen können. Nach einer auf beiden Seiten ereignislosen, für die rund 16‘000 Zuschauer äusserst dürftigen 1. Halbzeit, kamen die Berner wie verwandelt aus der Kabine und zeigten endlich den Vorwärtsfussball, den Trainer Uli Forte und Captain Steve von Bergen noch am Montag angekündigt hatte.

wei Kopfbälle von Guillaume Hoarau verfehlten das Ziel nur knapp (48./56.), ein Knaller von Yaya Kubo landete dazwischen gar am Pfosten. Nach einer Stunde scheiterten auch noch Miralem Suleimanj und Kubo aus allerbester Position – Kurzawa wehrte den Schuss des Japaners kurz vor der Linie ab. Kurz darauf startete das Torfestival auf der Gegenseite mit dem Tor von ebendiesem Kurzawa.

«Wir haben vor dem gegnerischen Tor Geschenke gemacht», sagte YB-Coach Forte nach der Partie, «vor dem 1:0 hatten wir zwei, drei Topchancen. Das wäre der entscheidende Moment gewesen, da müssen wir in Führung gehen.»

Neues Ziel: Europa League

Ein Weiterkommen in der Champions League ist für die Young Boys mit einer 1:3-Hypothek damit in weite Ferne gerückt. Man wird wohl um den Einzug in die Europa League kämpfen müssen. Immerhin darf man sich damit trösten, einen hochkarätigen Gegner wie Monaco lange kontrolliert zu haben. Und mit etwas mehr Glück wäre auch mehr drin gewesen.


http://www.srf.ch/sport/fussball/champi ... or-dem-out

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 29. Juli 2015, 08:42 
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Forte: «Das ist die Differenz zwischen diesen beiden Teams»

YB-Trainer Uli Forte war mit der Leistung seiner Equipe trotz der 1:3-Niederlage gegen Monaco nicht unzufrieden. Die Kaltblütigkeit habe den Unterschied zwischen den beiden Teams ausgemacht.

Eine Flut von YB-Chancen nach der Pause, doch die Tore machte der Gegner aus dem Fürstentum. So das Kurzfazit des CL-Qualispiels zwischen den Young Boys und der AS Monaco. «Das ist eben der Unterschied zwischen diesen beiden Teams», bilanzierte YB-Coach Uli Forte nach der 1:3-Niederlage.

Auch wenn der Traum von der Champions League damit frühzeitig geplatzt sein dürfte, war Forte zufrieden mit der Performance seines Teams, das in der neuen Saison noch wenig überzeugt hat: «Der Einsatz und das spielerische Niveau meiner Mannschaft haben mir sehr gut gefallen», so Forte.


http://www.srf.ch/sport/fussball/champi ... iden-teams

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 29. Juli 2015, 08:43 
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Young Boys - AS Monaco 1:3

Vor verschlossener Tür

Die Berner Young Boys verlieren das Hinspiel der 3. Runde der Qualifikation zur Champions League gegen die AS Monaco 1:3. Dem Team fehlen Feuer und Elan. Das Rückspiel wird eine sehr schwierige Aufgabe.

Von Guillaume Hoarau dachte man, wann immer ihm der Ball auf den Kopf fliege, lande er im Tor. Hoarau war vor einem Jahr nach Bern gekommen, einen Kopf grösser als die Teamkollegen und vor allem treffsicherer. Am Dienstag aber bekam Hoarau den Ball wenige Meter vor dem Tor auf den Kopf serviert, ideal und pfannenfertig – und traf knapp daneben. Wenn schon Hoarau nicht traf – es musste ein Vorbote der Niederlage sein, ein Vorbote der Nachricht, dass YB der Einzug in die Champions League wieder verwehrt bleibt.

Vor zehn Jahren, genau vor zehn Jahren, Ende Juli 2005, feierte das Stade de Suisse Eröffnung. Es herrschte frohe Stimmung, und wer zurückdenkt, stellt fest, dass dieses Stadion in manchen Wünschen und Träumen wohl zu anderem ausersehen war als zu bloss drei Champions-League-Spielen, die nicht einmal YB absolvierte, sondern Thun.

Daran wird wohl auch diese Saison nichts ändern. Nach dem Hinspiel liegen die Berner in der Champions-League-Qualifikation 1:3 zurück. Es müsste mehr zusammenstimmen, wenn YB eine Equipe wie Monaco ausschalten möchte, eine Equipe mit etlichen wilden Jungen und nicht viel weniger wilden Alten, wie etwa dem früh angegrauten Jérémy Toulalan, geboren 1983.

Pässe ins Nirgendwo

Es gab Szenen, in denen die Berner älter aussahen aus Toulalan, Mitte der ersten Halbzeit zum Beispiel, als innert Kürze Milan Gajic, Hoarau und Yuya Kubo Pässe spielten, die ins Nirgendwo gingen. Die Verfassung der Berner müsste anders sein für einen Coup, nicht nur besser, sondern feuriger, leidenschaftlicher. Unvergessen, wie YB letztmals gestartet war, als sich die Chance zum Eintritt in die Königsklasse geboten hatte. 2010 führte YB gegen Tottenham früh 3:0. Die Berner schieden am Ende aus, gewiss, aber gegen Monaco wären sie lange froh gewesen, ein Fetzen dieses Elans hätte überlebt, etwas Wagemut, vielleicht übertrieben viel Wagemut, aber immerhin. Kühnheit blitzte ab und zu auf, aber erst nach der Pause, so in der 51. Minute, als ein Irgendwohin-Befreiungsschlag von Milan Vilotic bei Kubo landete, der den Ball an den Pfosten pfefferte.

YB spielte nicht schlecht, aber YB spielte zu brav und zu langsam, Kontern nahmen die Berner oft selber das Tempo. Vor allem aber war YB verunsichert. Loris Benito, der eine Benfica-Zuzug, spielte mehrere Fehlpässe; Miralem Sulejmani, der andere Benfica-Zuzug, deutete an, was von ihm zu erwarten ist, vielleicht könnte er tatsächlich eine kleine Zaubermaus sein, aber ein Leader war er nicht. Nach gut einer Stunde wuselte er sich vors Tor und kam zu einer Chance, Kubo hatte im Nachsetzen sogar noch die grössere Chance – aber im Gegenzug traf Monaco durch Layvin Kurzawa zum 1:0 und nahm YB die neue Unternehmungslust.

Fehler hier, Überlegenheit da

So war's auch kurz darauf wieder – als YB mit dem 1:2 durch Raphaël Nuzzolo Mut geschöpft hatte, antwortete Mario Pasalic gleich mit dem 3:1. Es war ein Fehler des YB-Goalies Yvon Mvogo, aber es war auch ein Signal der Überlegenheit. «Durch diese Türe lassen wir euch nicht», gaben die Monegassen zu verstehen, wann immer YB ein offenes Spältchen zu erhaschen glaubte.

Die Berner werden am nächsten Dienstag kaum die Wende schaffen, dafür wirkt das Team noch zu wenig reif. Und so wird es vor allem darum gehen, nach dem Ausscheiden die Relationen zu wahren. Die Young Boys haben nicht versagt, wenn sie gegen Monaco ausscheiden und in die Europa-League-Play-offs relegiert werden sollten. Doch das Duell hatte eine unverhältnismässig grosse Bedeutung erhalten in den letzten Tagen – nach zwei enttäuschenden 1:1-Unentschieden in der Meisterschaft schien die Monaco-Partie hier und da schon die Bedeutung eines ersten Trainerschicksalsspiels zu bekommen. Vor diesem Hintergrund darf nicht vergessen werden, dass es für einen Schweizer Klub der Normalität entspricht, gegen ein Team vom Kaliber der AS Monaco zu scheitern.

Young Boys - Monaco 1:3 (0:0)

Stade de Suisse. - SR Jug (Sln). - 16'079 Zuschauer. - Tore: 64. Kurzawa (Fabinho) 0:1. 72. Carillo (Freistoss Moutinho) 0:2. 74. Nuzzolo (Sutter) 1:2. 75. Pasalic (Martial) 1:3.

Young Boys: Mvogo; Sutter, Vilotic, von Bergen, Benito (51. Lecjaks); Gajic, Sanogo (60. Zakaria); Sulejmani, Kubo, Nuzzolo; Hoarau (76. Afum).

Monaco: Subasic; Fabinho, Raggi, Carvalho, Kurzawa; Toulalan, Pasalic; Dirar (92. Bahlouli), Moutinho, Cavaleiro (71. Carrillo); Martial (83. El Shaarawy).

Bemerkungen: Young Boys ohne Gerndt, Seferi (beide verletzt) und Steffen (krank), Monaco ohne Abdennour (rekonvaleszent) und Bernardo Silva (verletzt). 51. Pfostenschuss Kubo. Verwarnung: 91. Pasalic (Foul).


http://www.nzz.ch/sport/fussball/live-y ... 1.18586840

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 29. Juli 2015, 08:45 
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29.07.2015

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YB kassiert bittere Pille gegen Monaco

Die Berner Young Boys verlieren das Champions-League-Qualifikationshinspiel gegen die AS Monaco trotz Chancenplus 1:3.

Mit drei Toren zwischen der 64. und 75. Minute entschied der Viertelfinalist der letzten Champions-League-Saison die Partie vor gut 16'000 Zuschauern im Stade de Suisse und damit wohl auch den Vergleich zwischen dem Super-League- und dem Ligue-1-Vertreter. Der französische Internationale Layvin Kurzawa eröffnete mit einer herrlichen Direktabnahme in der 64. Minute das Skore, der kurz zuvor eingewechselte Guido Carrillo erhöhte auf 2:0 (72.), ehe der Kroate Mario Pasalic mit dem 3:1 eine Viertelstunde vor Schluss die Partie endgültig entschied, nachdem Raphaël Nuzzolo für das Heimteam verkürzt hatte (74.).

Der Sieg war am Ende ein üppiger Lohn für die technisch versierten Monegassen, die ihr erstes Pflichtspiel in dieser Saison bestritten. Das 3:1 für die Gäste entsprach nicht dem Spielverlauf in einer Partie, die technisch gutklassigen Fussball und in der zweiten Halbzeit sehr viel Unterhaltung bot. Die Berner erarbeiteten sich vor dem 0:1 ein klares Chancenplus und hätten nach gut einer Stunde in Führung liegen müssen. Doch die Mannschaft von Uli Forte, die nach zwei mageren Auftritten in der Super League eine gute Leistung erbrachte, scheiterte an der mangelnden Effizienz im Angriff und an der fehlenden Cleverness in der Defensive.

YB-Druckphase nach der Pause

Für einmal starteten die Berner die YB-Viertelstunde kurz nach der Pause, in der sie die beste Abwehr der letzten Champions-League- und Ligue-1-Saison arg in Verlegenheit brachten. Innerhalb von zehn Minuten kamen Guillaume Hoarau, Yuya Kubo sowie Miralem Sulejmani zu fünf erstklassigen Torchancen - nur der krönende Abschluss fehlte jeweils. Nachdem Hoarau nach einer Flanke von Sulejmani das Tor knapp verfehlte (48.), sorgte Kubo für den ersten Aufreger des Abends. Nach einem Befreiungsschlag von Milan Vilotic hämmerte der Japaner den Ball mit einer Direktabnahme von der Strafraumgrenze an den Pfosten (51.).

Fünf Minuten später köpfelte Hoarau nach einer Flanke von Nuzzolo aus sechs Metern den Ball am Tor vorbei, ehe in der 62. Minute Sulejmani und Kubo die Führung hätten erzielen müssen. Nachdem der Serbe am gut herauseilenden Danijel Subasic im Monaco-Tor scheiterte, klärte Kurzawa den Nachschuss von Kubo in extremis auf der Linie. 120 Sekunden später ebnete der Aussenverteidiger mit dem 1:0 seinem Team den Weg zum Sieg.

Hoarau und Sanogo konnten von Beginn weg ran

YB-Trainer Forte konnte beim ersten Champions-League-Qualifikationsspiel der Berner seit fünf Jahren wieder auf Sékou Sanogo und Topskorer Hoarau zählen, deren Einsatz wegen Adduktorenproblemen bis kurz vor dem Spiel unsicher gewesen war. Der Ivorer Sanogo sorgte im Zentrum neben Milan Gajic für die nötige physische Präsenz, Hoarau konnte sich gegen die gut disponierte Monaco-Abwehr nur selten, dafür zweimal sehr gefährlich in Szene setzen.

Erfreulich aus Berner Sicht war auch der Auftritt von Sulejmani. Der neuverpflichtete Serbe deutete an, dass er eine Verstärkung für die Berner sein kann, nachdem er in den ersten beiden Pflichtspielen kaum Akzente hatte setzen können. Der 26-jährige Flügelstürmer war an vielen guten Berner Offensivszenen beteiligt. In der 19. Minute prüfte er Subasic mit einem Schuss aus 25 Metern ein erstes Mal, kurz vor der Pause vergab er die beste Gelegenheit der ersten Halbzeit. Nach einer perfekt getimten Flanke von Nuzzolo, tauchte Sulejmani alleine vor dem Tor der Monegassen auf, schaffte es aber nicht, den Ball mit dem Kopf in Richtung Tor abzulenken.

Young Boys - Monaco 1:3 (0:0) Stade de Suisse. - SR Jug (Sln). - 16'079 Zuschauer. Tore: 64. Kurzawa (Fabinho) 0:1. 72. Carillo (Freistoss Moutinho) 0:2. 74. Nuzzolo (Sutter) 1:2. 75. Pasalic (Martial) 1:3. Young Boys: Mvogo; Sutter, Vilotic, von Bergen, Benito (51. Lecjaks); Gajic, Sanogo (60. Zakaria); Sulejmani, Kubo, Nuzzolo; Hoarau (76. Afum). Monaco: Subasic; Fabinho, Raggi, Carvalho, Kurzawa; Toulalan, Pasalic; Dirar (92. Bahlouli), Moutinho, Cavaleiro (71. Carrillo); Martial (83. El Shaarawy). Bemerkungen: Young Boys ohne Gerndt, Seferi (beide verletzt) und Steffen (krank), Monaco ohne Abdennour (rekonvaleszent) und Bernardo Silva (verletzt). 51. Pfostenschuss Kubo. Verwarnung: 91. Pasalic (Foul).


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/20851178

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Glücksspieler im Pech

Mit seiner Mannschaftsaufstellung hat Uli Forte am Dienstagabend viel riskiert. Nach der 1:3-Niederlage gegen Monaco könnten eingesetzte Leistungsträger wieder ausfallen.

Uli Forte, ein Gambler? Vor dem Spiel am Dienstag gegen Monaco galt es für den Trainer, Chancen und Risiken abzuwägen, mit dem Glück oder dem Pech als unkalkulierbaren Faktoren. Gemeint war die angespannte Situation im YB-Kader, mit Guillaume Hoarau und Sékou Sanogo hatten zwei Leistungsträger zuletzt gefehlt und waren für die Partie gegen Monaco fraglich, die Hoffnungsträger Miralem Sulejmani und Loris Benito sind noch nicht in Form.

Uli Forte, der Gambler! Der Trainer entschied sich am Dienstag dazu, gegen den Gegner aus der Stadt des Glücksspiels all-in zu gehen. Er setzte Sanogo, Hoarau, Benito, Sulejmani ein und verlor. Sanogo musste nach einer Stunde humpelnd Denis Zakaria weichen, 15 Minuten später war auch der Arbeitstag von Hoarau beendet, der Torjäger wurde beim Stand von 1:3 wohl auch vorsichtshalber ausgewechselt.

«Bei Hoarau warteten wir möglichst lange ab. Beim 1:3 war dann klar, dass wir ihn rausnehmen», meinte Forte. Bei Sanogo sehe es weniger gut aus, sagte der Trainer weiter. «Bei ihm müssen wir abwarten.» Auch Benito, dem der Trainer trotz fehlender Form möglichst viel Einsatzzeit verschaffen will, musste der Coach bereits nach 52 Minuten angeschlagen auswechseln. Den Linksverteidiger plagte eine Verletzung an der Ferse, die ihn schon in der Vorbereitung behindert hatte.

Es bleibt die Hoffnung

Dabei hätte Fortes hohes Pokern auch von Erfolg gekrönt sein können. Die zweite Halbzeit war zehn Minuten alt, als Raphael Nuzzolo mustergültig flankte und Hoarau freistehend aus wenigen Metern mit dem Kopf unüblicherweise das Tor nicht traf. Und Sulejmani, der gestern zu den aktivsten Bernern zählte, hätte in der 62.Minute nach einem schönen Dribbling beinahe das 1:0 für die Gelb-Schwarzen erzielt, der Nachschuss von Yuya Kubo wurde von Monacos Verteidiger Layvin Kurzawa erst auf der Torlinie geklärt.

«Hätten wir eine dieser Chancen genutzt, wäre es ganz anders gelaufen», meinte Nuzzolo. «Wir zeigten eine sehr gute Leistung», sagte derweil Rechtsverteidiger Scott Sutter. «Wir standen hinten solid und erarbeiten uns gute Chancen. Aber es gibt Tage, da will der Ball einfach nicht ins Tor.» Gestern war wahrlich nicht der Tag von YB.

Nun stehen Forte und YB mit leeren Händen da. Die Situation im YB-Kader könnte sich zudem weiter verschärfen. Zwar dürfte Renato Steffen, der gestern krank fehlte, bald wieder gesund sein. Stürmer Alexander Gerndt fällt aber weiter aus. Die gestrige 1:3-Niederlage bietet zudem wenig Anlass zur Hoffnung. «Wenn man zu Hause drei Tore kassiert, wird es sehr schwierig», meinte Nuzzolo. «Aber im Fussball weiss man nie, es kann viel passieren.» Dafür bräuchten die Young Boys aber in sechs Tagen in der Spielerstadt mit dem berühmten Casino ganz viel Glück.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/27426225

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 29. Juli 2015, 08:48 
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Vorne wenig effizient, hinten patzt Mvogo

YB verliert das Hinspiel der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League gegen Monaco 1:3. Zuerst vergab YB drei ausgezeichnete Chancen, ehe der junge Torhüter Yvon Mvogo eine unglückliche Figur abgab.

Vielleicht läuft es halt einfach so auf internationalem Niveau. Wer die Chancen nicht nutzt, wird noch unerbittlicher bestraft.

Endlich jedenfalls nimmt die Partie nach der Pause Fahrt auf, und zwar so richtig, YB hat den Respekt vor dem renommierten Gegner in der Kabine gelassen und erspielt sich innerhalb von nicht einmal zehn Minuten drei ausgezeichnete Gelegenheiten. Die erste entsteht noch eher zufällig nach einem weiten Befreiungsschlag Milan Vilotics, den Yuya Kubo in der 51.Minute erläuft. Der Japaner schiesst den Ball von der Strafraumgrenze aus wuchtig an den Pfosten. Kurz darauf kombiniert sich YB fein durchs Mittelfeld, Raphael Nuzzolo flankt scharf zur Mitte, wo Guillaume Hoarau eine Kopfballchance vergibt, an die er wohl noch lange denken wird. Aus sechs Metern verfehlt der Kopfballspezialist das Tor. Und wiederum nur kurze Zeit später überzeugen die Young Boys erneut mit gepflegtem Kurzpassspiel. Über Kubo gelangt der Ball zu Miralem Sulejmani, der an Goalie Danijel Subasic scheitert – und Kubo gelingt das Kunststück, den Nachschuss aus wenigen Metern nicht im Tor unterbringen, der auf der Linie postierte Layvin Kurzawa klärt spektakulär.

1:3 statt 3:0

Und dieser Kurzawa, 22 Jahre jung und wie viele Mitspieler auf dem Transfermarkt begehrt, besitzt als Linksverteidiger nicht nur Qualitäten in der Defensive. Beim nächsten Angriff seines Teams erzielt er mit einem Volleyschuss die zu diesem Zeitpunkt unverdiente Führung der Monegassen. Allerdings ist der harte, aber nicht präzise Abschluss haltbar, YB-Keeper Yvon Mvogo wird in der nahen Ecke, wo er bereits steht, kalt erwischt.

Es ist ohnehin nicht der Abend des jungen Torhüters Mvogo. In der 72. Minute agiert er bei einem Freistoss zurückhaltend, YB-Captain Steve von Bergen verliert das Kopfballduell gegen den eingewechselten Guido Carrillo – und die kaltblütigen Gäste führen ohne grossen Aufwand 2:0. Es ist ein fürstlicher Ertrag. Die Reaktion der Young Boys allerdings ist überzeugend, nach starker Vorarbeit Scott Sutters gelingt Nuzzolo in der 74.Minute doch noch das erste Tor für YB. Lange dauert die Aufholjagd indes nicht, keine 80 Sekunden später erwischt Mario Pasalic den unglücklichen Mvogo schon wieder. Diesmal gelingt es dem Torhüter nicht, den Schuss über die Latte zu lenken. Es ist das vierte Tor in nicht einmal 12 Minuten. Und statt 2:0 oder 3:0 für YB, wie es vorher auch hätte stehen können, liegen die Young Boys 1:3 zurück.

Es ist nun ruhig im mit bloss knapp 16'000 Zuschauern gefüllten Stade de Suisse, nachdem die Stimmung zuvor ausgezeichnet war. «Wir haben ein gutes Spiel gemacht und den Gegner im Griff gehabt», sagt Uli Forte, «aber leider die Tore nicht erzielt.» Der YB-Trainer nimmt Mvogo in Schutz und findet, der Torhüter habe es bei den Treffern Monacos schwierig gehabt.

Fussballwunder in Monaco

Nicht ganz unerwartet verlief der Beginn der Begegnung gemächlich, beide Teams gönnten sich eine ordentliche Abtastphase. Ab und zu schoss einer aus beträchtlicher Entfernung aufs Tor, Nuzzolo in der 11.Minute beispielsweise oder Sulejmani nach knapp 20 Minuten. Die Young Boys agierten vorsichtig und darum bemüht, die Orientierung in der Defensive nicht zu verlieren. Und so wirkte Monaco optisch überlegen, besonders kreativ stellten sich die wenig inspirierten Gäste jedoch nicht an. Die YB-Abwehr verteidigte kompromisslos, und wenn Monaco doch einmal den Berner Strafraum erreichte, fehlte es den Aktionen der Ligue-1-Spitzenkraft an Präzision und Überzeugung. Die Gastgeber wiederum rückten nicht zügig auf, der tempoarme Aufbau war wohl auch der Überlegung geschuldet, bei einem Ballverlust nicht in einem Konter zu laufen.

Und so erstaunte es niemanden, endete die erste Hälfte torlos. Die beste Szene hatten sich die Young Boys für die 43.Minute aufgespart, als Sulejmani zu wenig entschlossen agierte. Und weil es die Gastgeber auch nach dem Seitenwechsel an Effizienz vermissen liessen, benötigen sie am nächsten Dienstag in Monaco ein Fussballwunder, um die Playoffs zur Champions League zu erreichen. Deutlich realistischer ist, dass die Young Boys Ende August um den Einzug in die Europa League kämpfen werden – dann immerhin als gesetztes Team.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/17343578

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Berner Abend der verpassten Chancen

YB hat nach dem 1:3 gegen Monaco kaum mehr Aussichten, in die Champions League einzuziehen.

Es war fast nicht zu glauben. Das 1:0 lag für die Young Boys auf dem Silbertablett bereit, wie ein Penalty aus sieben ­Metern, doch Kubo brachte das Kunststück fertig, den Ball in der 62. Minute nicht im Tor unterzubringen, obwohl Monacos Goalie Subasic bereits geschlagen war. Der Schuss des Japaners landete aber nicht im Tor, sondern am Bein eines Verteidigers. Der Aufschrei der entsetzten Zuschauer hallte noch ­sekundenlang nach.

Es wäre die so wichtige Führung für die Berner gewesen, ein hochverdienter Vorsprung obendrein. Denn sie hätten zu diesem Zeitpunkt mit zwei oder drei ­Toren führen können, ja müssen. Vor allem Kubo avancierte in der brillanten YB-Startphase nach der Pause zum grossen Pechvogel, hatte er doch zuvor mit einem herrlichen Volleyschuss aus 18 Metern nur den Pfosten getroffen. Und zwischen den beiden Gelegenheiten des Japaners war auch Hoarau nicht erfolgreich gewesen, als er eine Nuzzolo-Flanke um Zentimeter neben das Tor setzte.

Teuer bezahlte Aussetzer

«Wir werden gegen Monacos starke ­Defensive nicht zu sechs oder sieben Chancen kommen», hatte YB-Captain Steve von Bergen vor dem Spiel prophezeit, «deshalb müssen wir jene nützen, die sich uns bieten.» Dass dies den Bernern in ihrer stürmischen Phase nicht gelang, sollte sie teuer zu stehen kommen. Nur wenige Augenblicke nach dem unglaublichen Fehlschuss von Kubo zeigte der Gegner, was Effizienz bedeutet. Der aufgerückte Aussenverteidiger Kurzawa verwertete eine Hereingabe ­sehenswert zum Führungstor der Gäste. Wie ein Blitz hatte dieser Treffer im Stade de Suisse eingeschlagen, die zuvor immer lauter gewordenen 16 000 Zuschauer verstummten.

Dieses 0:1 änderte auf einen Schlag auch die Art des Spiels. Konnte vor der Pause beidseits keine klare Torchance notiert werden, weil beide Mannschaften ihr Augenmerk auf eine solide Defensive gerichtet hatten, fielen die Tore nun fast wie reife Früchte. Von der 72. bis zur 74. Minute sorgten Monacos Neuzuzüge Carrillo – nur 100 Sekunden nach seiner Einwechslung – und Pasalic mit ihren Treffern für die Entscheidung. Dass Nuzzolo dazwischen kurzzeitig auf 1:2 verkürzt hatte, war letztlich nur noch eine Randnotiz. Die Berner bezahlten ihre Aussetzer in der Abwehr teuer, wobei insbesondere Goalie Mvogo bei den ­Toren zum 0:1 und 1:3 keine gute Figur machte.

Spätestens nach dem 1:3 war jedem Besucher im Stade de Suisse klar, dass dies bereits die Entscheidung in diesem Duell der Champions-League-Qualifikation bedeutete. «Schade», sagte YB-Trainer Uli Forte später. «Wir hatten das Spiel im Griff und kamen zu drei 100-prozentigen Chancen, doch heute haben wir auf internationalem Niveau den Unterschied bezüglich Effizienz zu spüren bekommen.»

Forte ärgerte sich, dass sein Team die Tore «aus dem Nichts» erhalten hatte. Trotzdem zeigte er sich sehr ­zufrieden damit, dass die Mannschaft nach dem durchzogenen Start in der Meisterschaft diesmal eine starke ­Leistung abgeliefert hatte. «Vieles war gut heute», sagte der Trainer, «sehr gut sogar.»

Das «Muss» für YB

Das Thema Champions League ist für die Berner damit abgehakt. Der Traum von Playoff-Duellen gegen Teams wie Manchester United, Valencia oder Leverkusen ist schon nach dem Hinspiel gegen die cleveren Monegassen ausgeträumt. Das Rückspiel in einer Woche im Fürstentum wird nicht viel mehr als eine Pflichtaufgabe werden. YB kann den Fokus im europäischen Geschäft nun bereits aufs Playoff in der Europa League richten. Denn dort erhalten die Berner eine zweite Chance, sich für die Gruppenphase eines internationalen Wettbewerbs zu qualifizieren. Dies hatte YB-Sportchef Fredy Bickel vor dem Saisonstart als «ein Muss» für den Club bezeichnet.

Young Boys - Monaco 1:3 (0:0) Stade de Suisse. - SR Jug (Sln). - 16'079 Zuschauer. Tore: 64. Kurzawa (Fabinho) 0:1. 72. Carillo (Freistoss Moutinho) 0:2. 74. Nuzzolo (Sutter) 1:2. 75. Pasalic (Martial) 1:3. Young Boys: Mvogo; Sutter, Vilotic, von Bergen, Benito (51. Lecjaks); Gajic, Sanogo (60. Zakaria); Sulejmani, Kubo, Nuzzolo; Hoarau (76. Afum). Monaco: Subasic; Fabinho, Raggi, Carvalho, Kurzawa; Toulalan, Pasalic; Dirar (92. Bahlouli), Moutinho, Cavaleiro (71. Carrillo); Martial (83. El Shaarawy). Bemerkungen: Young Boys ohne Gerndt, Seferi (beide verletzt) und Steffen (krank), Monaco ohne Abdennour (rekonvaleszent) und Bernardo Silva (verletzt). 51. Pfostenschuss Kubo. Verwarnung: 91. Pasalic (Foul).


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