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 Beitrag Verfasst: Montag 2. September 2013, 09:02 
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Mit Streller und 90 Sekunden

Der FCB besiegte YB im Schlagerspiel, weil er aus einem 0:1-Rückstand innert Kürze ein 2:1 machte.

Wie lange dauert es, ein Fussballspiel zu wenden? In 102 Sekunden geht es vom 0:1 zum 2:1, das wissen sie bei Manchester United und Bayern München. 6:39 Minuten reichen aus, um von einem 0:3 zum 3:3 zu kommen, sagen sie beim FC Liverpool - und Milan wäre lieber, das würde nicht stimmen. Und gestern in Basel? Da genügten dem FCB 90 Sekunden, um aus einem 1:0 für YB ein 2:1 für sich selbst zu machen.

«Wunderschön» fand Marco Streller, dass sein Team den Match gewonnen und aus virtuell neun Punkten Rückstand nach dem 0:1 effektiv drei bei Spielende gemacht hatte.

Der Basler Captain und Stürmer war im Zentrum gestanden in der verrückten Phase zwischen der 71. und der 74. Minute. Zuerst konnte er Afum im eigenen Strafraum nicht daran hindern, YB in Führung zu bringen. Dann wollte er sich mit der Brust den Torschuss vorbereiten. Das missriet ihm und das war auch gut für Basel, weil der versprungene Ball für Sio die ideale Vorlage war zum 1:1 (73.). Anderthalb Minuten später nutzte Streller hart an der Abseitsgrenze Freis Steilpass, um den zweiten Treffer zu erzielen. Das 2:1 setzte beim Basler Teil der 32 190 Zuschauer Emotionen frei, dass «fast das Stadion zusammenbrach» (Streller). In den 70 Minuten zuvor war in den Strafräumen wenig Aufregendes passiert. Ob er gestaunt habe ob der schnellen Wende, wurde Streller nach der Partie gefragt. Er antwortete: «Zum Staunen ist keine Zeit geblieben.»

Trotz des Mankos an Torszenen hatte Streller ein Spitzenspiel gesehen «in dem alles drin war». Er begründete sein Urteil auch mit den «vielen ruppigen Duellen und Gelben Karten» in der Phase, bis die Tore fielen. Die Einschätzung war nicht falsch. Es war ein bewegtes Spiel gewesen mit Tempo und immer wieder harten, aber kaum unfairen Zweikämpfen. Der FCB war meist im Vorwärtsgang. Was ihm aber oft fehlte, war die klare Idee gegen einen Gegner, der sich weit zurückzog und darauf wartete, zum Konter anzusetzen. Basels Trainer Murat Yakin hatte in der Startformation auf den quirligen Salah verzichtet und auf Delgado als Regisseur gesetzt. Der 30-jährige Argentinier, vor kurzem aus Abu Dhabi zum FCB zurückgekehrt, fiel mit seiner hohen Fehlerquote auf und ist in dieser Verfassung weit entfernt von seinen schönsten Tagen. Das Beste für ihn war der fürsorgliche Applaus bei seiner Auswechslung.

Strellers Sticheln gegen YB

Über eine halbe Stunde hatte der FCB benötigt, um zur ersten nennenswerten Chance überhaupt zu kommen. Bis zu den turbulenten zwei Minuten hatte er nur drei, vier gute Offensivszenen. So schien YB lange Zeit auf dem richtigen Weg zu sein, auch wenn das Spiel der Berner Mängel aufwies. Die Angriffsauslösung nach Ballgewinnen war zwar immer wieder schnell und direkt. Das genügte aber trotzdem kaum einmal, um gefährlich zu werden, weil meist eher früher als später der Fehlpass folgte. Und enttäuschend für YB musste sein, wie wenig dem Team gelang, als es einmal im Rückstand war.

«Jetzt hat YB zweimal verloren, mal schauen, wie es damit umgeht», sagte Streller und lieferte gleich noch eine Antwort dazu: Er ist überzeugt davon, dass den Bernern die Niederlagen zu denken geben. Es steckte in diesen Sätzen natürlich etwas psychologische Fussballkriegsführung. Die Basler gehen mit Hochgefühlen in die Nationalmannschaftspause. Sie haben sich in der vergangenen Woche für die Champions League qualifiziert und wieder herangespielt an Leader YB. Oder wie Streller sagt: «Die Meisterschaft ist neu lanciert.»

Der Jubelschrei nach dem Siegestor: Basels Captain Marco Streller ist nach dem 2:1 gegen die Young Boys ausser sich vor Freude. Foto: Keystone

Das YB-Dilemma Ins Straucheln geraten - einmal mehr

Es hätte doch alles neu sein sollen bei YB. Jetzt, mit dem frisch verpflichteten Trainer Uli Forte. Jetzt, nach 5 Partien und 15 Punkten zu Beginn der Saison. Dann aber kam das Heimspiel gegen GC vor einer Woche mit dem 1:2. Und nachdem die Berner gestern auch in Basel verloren hatten, musste Forte bald zwei schelmische Fragen beantworten. Ob er nun zum ersten Mal habe erfahren müssen, dass YB versage, wenn es zähle, wurde er gefragt. Und dann auch noch, ob YB wieder einmal eine wichtige Partie «veryoungboysed» habe - wie so oft in der Vergangenheit.

Forte reagierte mit Humor, lächelte und fand, YB habe «ganz und gar nicht versagt». Und er wollte nichts wissen davon, dass der Verein auch mit ihm die grossen Partien nicht gewinnen kann. Die Wahrheit liege zwischen diesen jüngsten zwei Partien. Gegen die Grasshoppers habe sein Team «sehr unglücklich» verloren, mit der Niederlage beim FCB hingegen «können wir leben, weil Basel uns unter Druck gesetzt hat».

Der 39-Jährige hatte trotzdem auf ein ganz anderes Ende gehofft, vor allem nach diesem Spielverlauf. «Schade, schade, dass wir hier nichts mitnehmen können», sagte er deshalb auch. Im Nachhinein hätte er gar gern auf die zwischenzeitliche Führung verzichtet, weil das Tor den FCB weckte. Gleich nach dem 1:0 hatte Forte Regisseur Costanzo und Innenverteidiger von Bergen zugerufen, dass es jetzt besonders wichtig sei, die Konzentration hochzuhalten. Es hat nichts genützt: «Wir wurden praktisch noch im Jubeln kalt erwischt.»

Das ärgerte auch Christoph Spycher, der das Führungstor als «Geschenk» verstand, weil es entgegen dem Spielverlauf gefallen sei, «und dieses Geschenk dürfen wir nicht mehr aus den Händen geben.» Cleverer muss YB werden, das verlangen beide. Forte ist aber auch wichtig, dass sich YB nun nicht aus der Ruhe bringen lässt. Wieso sollte es das auch tun? Die Mannschaft - nicht vergessen - steht noch immer auf Platz 1.

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 Beitrag Verfasst: Montag 2. September 2013, 09:04 
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«Wir werden wieder aufstehen»

YB-Captain Christoph Spycher zeigte sich nach der 1:2- Niederlage bitter enttäuscht. Er sagt aber, YB werde auf den Rückschlag reagieren.

Christoph Spycher, wie erklären Sie sich die zwei Gegentore innert zweier Minuten?

Christoph Spycher: Was geschehen ist, dürfte nicht vorkommen, passiert aber nun mal. Wir haben ein Geschenk erhalten und es innerhalb von zwei Minuten hergegeben. Für uns ist das eine sehr, sehr grosse Enttäuschung.

Sie bezeichnen den YB-Führungstreffer als Geschenk. Warum?

Wir hatten zwar im Ansatz die eine oder andere Möglichkeit, einen gefährlichen Gegenangriff zu starten, aber im entscheidenden Moment waren wir zu ungenau und spielten nicht so, wie wir das von uns erwartet hatten. Dann gehen wir nach einem Standard in Führung. Den Vorsprung dürfen wir dann aber nicht so leichtfertig verspielen.

YB hat nun innert Wochenfrist gegen Basel und GC verloren. Befindet sich YB noch nicht auf Augenhöhe mit den Spitzenteams? Das muss man relativieren. Vor einer Woche gegen GC waren wir das bessere Team und haben unglücklich verloren. Die Niederlage gegen Basel war zwar nach dem Spielverlauf ärgerlich, aber wir müssen schon analysieren, warum wir nicht das auf den Platz gebracht haben, was wir uns vorgenommen hatten.

Welche Schlüsse ziehen Sie?

Panikmache wäre nun fehl am Platz. Aber es ist klar, wenn man fünf Spiele in Folge gewinnt, heisst das nicht, dass man eine gute Mannschaft hat. Dies zeigt sich erst, wenn man Rückschläge verkraften muss. Die Niederlage vor einer Woche war ein erster Rückschlag. Nun gegen Basel folgte der nächste. Aber wir werden wieder aufstehen, davon bin ich überzeugt.

Worauf gründet Ihre Zuversicht?

Die Mannschaft hat Qualität – sowohl auf als auch neben dem Platz. Und ich bin überzeugt, dass wir GC und Basel im Verlauf der Meisterschaft noch schlagen werden. Wir konzentrieren uns nun auf das nächste Spiel im Cup und wollen dann vor allem auch in der Meisterschaft ein Zeichen setzen.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/10518861

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 Beitrag Verfasst: Montag 2. September 2013, 09:05 
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Den Bernern das Schwingen, den Baslern der Fussball

Fussball · Der FCB macht im Spitzenspiel gegen YB innert drei Minuten aus einem 0:1 ein 2:1
11:54 Minuten oder 714 Sekunden braucht Mathias Sempach, um den Schlussgang gegen Christian Stucki und somit das Eidgenössische Schwingfest für sich zu entscheiden. Dem FC Basel reichen gegen YB 3:14 Minuten oder 194 Sekunden, um aus einem 0:1 ein 2:1 zu machen und den Rückstand auf den Leader auf drei Punkte zu verkürzen.

Die drei verrücktesten Minuten der Saison beginnen Mitte der zweiten Halbzeit. YB’s Moreno Costanzo tritt in der 71. Minute einen Corner von der linken Seite, in der Mitte rauscht der eingewechselte Samuel Afum heran und köpfelt zum 0:1 ein. Das Gästeteam und die über 2000 mitgereisten Fans sind völlig aus dem Häuschen. Die Eroberung der Bastion St. Jakob-Park und der totale Berner Triumph an diesem Sonntagnachmittag, sie sind in diesem Moment so nah.

Doch die Handzeichen von Uli Forte, jetzt mit Köpfchen zu spielen, kommen bei seinen Spielern nicht an. Kaum läuft die Partie wieder, steht es 1:1. Giovanni Sio und Marco Streller tanzen sich am Rande der Abseitslinie und mit etwas Glück durch die Abwehr und der Ivorer lässt mit einem satten Rechtsschuss YB-Goalie Wölfli keine Chance. «Das Stadion ist in diesem Moment fast auseinandergebrochen», wird Vorbereiter Streller nach Spielschluss sagen.

Angefeuert von 30000 Zuschauern, hat die Heimmannschaft nun Blut geleckt. Die Pyrofackeln in der Muttenzerkurve sind noch nicht erloschen, schon führt der FCB. Fabian Frei – in einem seiner vielen lichten Momente – zerreisst mit einem Traumpass auf Streller die Berner Viererkette und schaut aus der zweiten Reihe zu, wie der Captain den Ball über Wölfli ins Netz lupft. «Im Fussball geht es manchmal sehr schnell», sagt Streller. Doch eine solch schnelle Wende, die hat noch nicht einmal der 32-jährige Teamsenior des FCB erlebt.

Das dreiminütige Spektakel entschädigt für ein Spitzenspiel, das bis dahin eher etwas für Taktikfreaks denn für Fussballfeinschmecker ist. Das Heimteam gibt vom Anpfiff weg den Ton an, dennoch verbringt Marco Wölfli im YB-Tor eine ruhige erste Halbzeit. Auch, weil Valentin Stocker und Streller tolle Vorlagen schlecht verarbeiten und die Gäste ihren Strafraum gekonnt verteidigen.

Mehr Stringenz erhalten die Angriffe erst, als Murat Yakin den blassen Matias Delgado vom Feld nimmt und für den Argentinier Giovanni Sio ins Zentrum beordert. In der 66. Minute vergibt der eingewechselte Mohamed Salah nach Sios Ballgewinn eine grosse Chance, weil er sich den Ball zu weit vorlegt. Wenig später schlägt Fabian Schär auf der anderen Seite einen Schlenzer von YB-Stürmer Kubo von der Linie – der anschliessende Corner führt zum 1:0 durch Afum.

Valentin Stocker bleibt

Für den FC Basel endet mit dem Sieg eine perfekte Woche. Sie beginnt am Sonntag mit der Heimniederlage von YB gegen GC. Am Dienstag das souveräne 2:0 im Playoff-Rückspiel gegen Ludogorez Rasgrad, verbunden mit dem Einzug in die Gruppenphase der Champions League. Gestern die sechs Punkte Rückstand auf den Leaderthron halbiert. «Es ist alles so gekommen, wie wir es uns erhofft haben», sagt Sportchef Georg Heitz. Als wären die Resultate auf dem Platz nicht genug, landete der FCB auch abseits des Spielfeldes einen Sieg: Valentin Stocker bleibt – wenn heute kein Wunder mehr geschieht – mindestens bis im Winter am Rheinknie.

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 Beitrag Verfasst: Montag 2. September 2013, 09:07 
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Yann Sommer: «Das zeichnet eine gute Mannschaft aus»

Der FCB dreht gegen YB ein 0:1 zum 2:1 innert 3 Minuten und 14 Sekunden. Goalie Yann Sommer freut sich nach der Partie über die Moral seines Teams.

Wie aus dem Nichts war YB nach 71 Minuten durch Samuel Afum in Basel in Führung gegangen. Der Ghanaer traf mit einem sehenswerten Kopfball (nach einem Eckball von Moreno Costanzo) zum 1:0. Doch Giovanni Sio liess den gelb-schwarzen Jubel jäh verstummen. Nur zwei Minuten später glich der Bobadilla-Ersatz mit seinem 3. Saisontreffer zum 1:1 aus und dann erhöhte Captain Marco Streller (74.) zum 2:1. Der FCB machte innert 194 Sekunden sechs Punkte auf YB wett und verkürzt den Vorsprung der Berner in der Tabelle auf drei Punkte. Nach dem Spiel stellte sich FCB-Goalie Yann Sommer überglücklich den Fragen der Journalisten.

Yann Sommer, ist der FCB in der Meisterschaft jetzt wieder in der Spur?

Yann Sommer: Das kann man so sagen. Wir konnten gegen den Leader innert drei Minuten zwei Tore erzielen, das ist toll. YB hatte einen guten Lauf in der Meisterschaft und den konnten wir etwas brechen. Aber ich glaube, das zeichnet auch gute Mannschaften aus. Andere hätten vielleicht in dieser Situation den Kopf hängen lassen. Es wäre verheerend gewesen, wenn wir mit einer Niederlage in die Natipause hätten gehen müssen.

War der YB-Treffer etwa der nötige Weckruf?

Das kann man vielleicht so sehen. Wir haben vorher viel probiert und waren spielbestimmend, aber richtig zwingend waren wir nicht. Dann hat es eingeschlagen und der, der in der 70. Minute eine Bratwurst holen gegangen ist, der hat für nichts bezahlt an diesem Sonntag.

Lässt der Sieg gegen den Leader die Kritik der letzten Wochen vergessen machen?

Die, die jetzt noch sagen, dass wir nur Glück gehabt und einen Fehlstart hingelegt haben, sollen das machen. Wenn man jetzt einen Strich, ein Fazit, zieht, dann haben wir meiner Meinung nach einen guten Start gehabt – mit drei Punkten Rückstand in der Meisterschaft und der Qualifikation für die Champions League.

Der Vorsprung auf die Berner beträgt - wie Sie sagen - nur noch drei Punkte. Was bedeutet das für die Meisterschaft?

Das bedeutet, dass wir ein gutes Gefühl haben und näher an der Spitze sind. Das war auch unser Ziel, zumal mit YB der Leader nach Basel gekommen ist. Wir wollten die Berner unbedingt schlagen. Wir haben mit dem Sieg sehr viel Selbstvertrauen tanken können, aber die Saison ist noch lang und man weiss, dass noch viel passieren kann.


http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/28130899

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 Beitrag Verfasst: Montag 2. September 2013, 09:18 
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wie wärs jetzt mau mit rochat u/oder affolter vo afang a?


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 Beitrag Verfasst: Montag 2. September 2013, 13:50 
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02.09.2013

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Noten zum Spiel YB gegen FCB

Die eingewechselten Yuya Kubo und Samuel Afum verliehen dem lahmenden YB-Spiel Impulse.

Marco Wölfli: Note 4,5
Der Torhüter vereitelte in der 66.Minute mit einer starken Aktion gegen Mohamed Salah den Rückstand. Ansonsten wurde Wölfli wenig gefordert. Bei den beiden Toren war er machtlos.

Elsad Zverotic: Note 4
Der rechte Aussenverteidiger vermochte seinen Gegenspieler Valentin Stocker zwar nicht aus dem Spiel zu nehmen, mit aggressivem Zweikampfverhalten engte er dessen Wirken aber ein. Zverotic agierte in der Offensive manchmal zu ungenau.

Dusan Veskovac: Note 3,5
Der Innenverteidiger hatte in der ersten Halbzeit Glück, dass der Schiedsrichter nach seinem Foul an Stocker nicht auf Elfmeter entschied. Beim zweiten Basler Treffer war er zu weit von Torschütze Marco Streller entfernt.

Steve von Bergen: Note 4
Eigentlich mit einer soliden Darbietung. Die Defensive um den Abwehrchef liess trotz den starken Basler Offensivspielern nur wenige Gelegenheiten zu. Beim 1:1 verliert von Bergen aber Torschütze Giovanni Sio aus den Augen.

Scott Sutter: Note 3
Hob beim 1:1 das Offside auf. Bekundete zudem mit dem eingewechselten Salah grosse Mühe.

Moreno Costanzo: Note 3,5
Hätte in der Anfangsphase versuchen sollen, mehr Ruhe ins Spiel der Berner zu bringen. In der zweiten Halbzeit präsenter, der Corner zur YB-Führung blieb allerdings seine beste Aktion.

Christoph Spycher: Note 3,5
War nicht immer auf der Höhe des Geschehens und musste sich deswegen mit kleinen Fouls helfen.

Gonzalo Zarate: Note 3
Der Argentinier verpasste in der ersten Halbzeit zwei-, dreimal den richtigen Zeitpunkt für das Abspiel. Wurde später von Kay Voser hart gefoult und musste verletzt ausgewechselt werden.

Michael Frey: Note 3,5
Betrieb wie gewohnt enormen Aufwand. Allerdings ohne zählbaren Ertrag. Wurde zur Pause ausgewechselt.

Raphael Nuzzolo: Note 3
Der linke Flügelspieler vermochte in der Offensive keine Akzente zu setzen.

Alexander Gerndt: Note 3,5
Der schwedische Stürmer war viel unterwegs, oft vergebens. Zögerte einmal zu lange mit dem Abschluss und liess so eine gute Gelegenheit verstreichen.

Yuya Kubo: Note 5
Wurde in der Halbzeit für Frey eingewechselt. Der Japaner hatte einige starke Aktionen. So zum Beispiel in der 70.Minute, als sein Schuss aus spitzem Winkel erst auf der Torlinie geklärt wurde.

Samuel Afum: Note 5
Kam nach 55 Minuten für den verletzten Zarate. Erzielte mit einem schönen Kopfball das 1:0.

Haris Tabakovic (81. für Nuzzolo) war für eine Benotung zu kurz im Einsatz.

6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/27303803

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