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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 27. Juli 2011, 09:34 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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27.07.2011  Zitat: CEO-Kaenzig: «Das gibt Haue»
Wer hat an der YB-Uhr gedreht?
Unbekannte haben das Resultat an der Wankdorf-Uhr auf Heimsieg geändert. YB-Boss Ilja Kaenzig: «Das gibt Haue von Fans.»
Ein 1:1-Unentschieden. Das war das Ergebnis des letzten YB-Spiels im alten Wankdorf am 7. Juli 2001 gegen Lugano. So lautete auch das Resultat auf der legendären Turmuhr aus dem WM-Final 1954, die vor mehr als vier Jahren auf dem Quartierplatz vor dem Wankdorfstadion als Denkmal aufgestellt wurde. Bis gestern.
Seit letzter Nacht steht die Uhr auf 2:1-Heimsieg. Hat YB also die Forderung von Trainer Christian Gross umgesetzt?
Dem Symbol-Fanatiker passte das Unentschieden nicht in den Kram. Es bedeutet für den Erfolgstrainer: zwei Punkte in einem Heimspiel verspielt. Gross drängte laut «Blick» seit seiner Unterschrift bei YB darauf, das Ergebnis zu ändern.
Blick am Abend kontaktierte Ilja Kaenzig heute Morgen um 7.40 Uhr. Der YB-CEO fiel aus allen Wolken. «Das muss ein Witz sein, ich weiss von nichts.»
Wer an der Uhr gedreht hat ist also unbekannt. «Wenn die Fans den Typen erwischen, gibt es Haue! Die YB-Uhr vor dem Stadion ist heilig», sagt Kaenzig.
Damit krebst er zurück. Noch letzte Woche sagte der YB-Boss, dass das Resultat geändert werden soll. «Ja. Das Thema ist schon lange auf dem Tisch. In Bälde wird das Ergebnis geändert», sagte er letzte Woche im «Blick».
Nach Diskussionen ist die Resultat-Änderung vom Tisch. Kaenzig: «Wir hatten letzte Woche intensive Gespräche mit den Fans. Da haben wir uns geeinigt, dass wir das Resultat nicht ändern werden.»
Adrian Werren vom Fan-Dachverband «gäubschwarzsüchtig»: «Da hat sich jemand einen Scherz erlaubt. Die Änderung kann man ja wieder rückgängig machen.»
Werren findet es aus traditioneller Sicht richtig, «dass die Uhr das Resultat des letzten YB-Spiels im alten Wankdorf anzeigt.» http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... eht-177621
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Haribo
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Verfasst: Mittwoch 27. Juli 2011, 09:52 |
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das isch doch sicher dr chrigu säuber gsi wo das resultat ustuscht het. 
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Hauptstadt
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Verfasst: Mittwoch 27. Juli 2011, 11:17 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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shalako
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Verfasst: Montag 1. August 2011, 08:44 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.07.2011  Zitat: Noch wird bei YB nicht gross rotiert
Auf der Ersatzbank der Young Boys sitzen starke Fussballer. YB-Trainer Christian Gross setzt aber vorerst auf Kontinuität und will nicht zu viele Wechsel vornehmen.
Das YB-Kader ist breit, und die Ersatzbank des Teams ist prächtig besetzt. Bei den Young Boys findet der Konkurrenzkampf gerade auf ansprechendem Niveau statt, und weil derzeit beinahe alle drei Tage ein Ernstkampf ansteht, können sich die prominenten Reservisten berechtigte Hoffnungen auf Einsätze machen.
Allein: Christian Gross hält im Moment nicht übermässig viel von Rotation unter den Spielern. «Wir stehen erst am Anfang unserer Zusammenarbeit», sagt der YB-Trainer, «und es gibt noch viel zu tun. Es ist in dieser Phase vor allem wichtig, dass wir uns einspielen und die Automatismen stimmen.» Er sei überhaupt kein Gegner der Rotation, betont Gross, «im Gegenteil, das ist in strengen Zeiten ein sinnvolles Mittel». Doch noch sei die Saison sehr jung, die Belastung sei absolut verkraftbar. Falls sich die Young Boys aber für die Gruppenphase der Europa League qualifizieren sollten und sechs zusätzliche Partien in diesem Herbst austragen würden, dürfte Gross erheblich stärker Gebrauch von der beeindruckenden Spielerauswahl machen.
Selbst Nationalspieler warten
Vorerst jedoch bleibt Nationalspielern wie François Affolter und Elsad Zverotic oder gestandenen Akteuren wie Mario Raimondi und Marco Schneuwly, hoffnungsvollen Zugängen wie Raphael Nuzzolo und Freddy Mveng oder grossen Talenten wie Pascal Doubai und Matteo Tosetti (falls sie nicht auf der Tribüne Platz nehmen müssen) die Reservistenrolle. Im Normalfall. «Es gibt immer Verletzungen und Sperren», sagt Gross, «wir werden bestimmt noch froh um jeden Spieler sein.» Unruhe im Team befürchtet der Coach nicht. «Natürlich gibts immer unzufriedene Fussballer, aber damit muss ein Trainer umgehen können.»
Weil Christian Gross gerne über Fussball diskutiert, lässt er die Interessierten umfassend an seinen Gedanken zur Rotation teilhaben. «Maximal vier Akteure» wechsle er aus, besser seien aber zwei oder drei. «Sonst geht möglicherweise die Ordnung verloren.» Es gibt ja Trainer in der Bundesliga und vor allem in der italienischen Serie A, die rotieren wie verrückt und stellen beispielsweise im Europacup eine komplett andere Mannschaft auf als drei Tage später in der nationalen Liga. «Ich möchte in jedem Wettbewerb so weit wie möglich kommen», sagt Christian Gross. Darum stelle er in jeder Partie die seiner Meinung nach bestmögliche Formation auf.
Details entscheiden
Derzeit ist die Agenda der Young Boys prall gefüllt: Vorgestern schlugen sie im Hinspiel der 3.Qualifikationsrunde zur Europa League den belgischen Verein Westerlo 3:1; morgen tritt Servette im Stade de Suisse auf; am nächsten Donnerstag findet das Rückspiel in Belgien gegen Westerlo statt; und wieder nur drei Tage später folgt das Gastspiel beim FC Luzern. «Die Regeneration ist in diesen Phasen ein wichtiger Faktor», sagt Gross. Dazu gehören eine gute Ernährung, die mit einem Essen direkt nach dem Spiel am späten Donnerstagabend begann, sowie ein Eisbad, genügend Schlaf und Termine bei der Physioabteilung. «Wir dürfen nichts dem Zufall überlassen», sagt Gross. «Im Fussball entscheiden Details.»
Mit den ersten drei Auftritten seiner neuen Mannschaft ist der YB-Coach insgesamt zufrieden. Der gegen Westerlo glücklose Nassim Ben Khalifa fehlt heute gesperrt, zudem könnte Moreno Costanzo (für den Gross die Idealposition oder das perfekte System noch nicht gefunden hat) im linken Mittelfeld durch Nuzzolo ersetzt werden. Maximal zwei Wechsel also wird es in der Aufstellung geben. Die meisten Reservisten bei den Young Boys müssen weiter auf eine Beförderung in die Startformation warten. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/24293379
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shalako
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Verfasst: Dienstag 2. August 2011, 09:19 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.07.2011  Zitat: Tschäppät: «Oertig lässt Dampf ab»
YBBerns Stadtpräsident kontert die Verbalattacke von Stade-de-Suisse-Verwaltungsratspräsident Benno Oertig. «Wir stehen zu YB», sagt Alexander Tschäppät (SP). Er spricht über fehlende Trainingsfelder und Sicherheitskosten – und warum YB auf der Allmend keinen Platz hat.
Alexander Tschäppät, haben Sie Freude an YB?
Alexander Tschäppät: Natürlich habe ich Freude an YB – aber nicht an allem, was um den Verein passiert. An Ausschreitungen habe ich ebenso wenig Freude wie an den Pyrofackeln, die ein Teil der Fans abbrennen lässt.
Und was sind die erfreulichen Sachen?
YB ist ein Klub, der die Bernerinnen und Berner bewegt. YB schafft Emotionen. Wir stehen zu YB.
Benno Oertig, der Verwaltungsratspräsident der Stade de Suisse AG, siehts anders: Er hat sich am Donnerstag in dieser Zeitung über die Berner Politik geärgert. Den Politikern fehle die Freude an YB und der Stolz darauf, was der Verein in den letzten Jahren aufgebaut hat.
Was hat YB genau aufgebaut in den letzten Jahren? Diesen Traditionsklub gibts seit mehr als hundert Jahren. YB hat schon viele Höhen und Tiefen erlebt. Aus sportlicher Sicht hat YB gerade in den letzten Jahren nicht das gebracht, was man sich wünscht. Doch die politische Unterstützung war immer vorhanden. Am Cupfinal haben wir auf dem Bundesplatz eine Grossleinwand aufgestellt. Wir haben den Balkon des Bundeshauses mehrmals für eine Siegesfeier reserviert. Leider vergebens.
Gibts eine Anti-YB-Stimmung in der Berner Politik?
Natürlich gibts kritische Stimmen. Einige sagen, die Sicherheitskosten rund um die Spiele seien zu hoch. Andere kritisieren die Kommerzialisierung im Fussballgeschäft. Aber YB ist doch kein politischer Faktor. Es gibt Politiker, die haben Freude am Spitzensport, und andere, die ihm nichts abgewinnen. Beide Meinungen sind zulässig.
Ein weiterer Vorwurf Oertigs: «Die Zustände in der Stadt Bern bezüglich Fussballfeldern sind ein Armutszeugnis.» So unrecht hat er damit nicht.
Niemand bestreitet, dass es in der Stadt zu wenig Fussballplätze hat. Das Sportamt ist seit Jahren daran, diesen Mangel zu beheben. Diverse Planungen sind am Laufen, ich denke da an die Allmenden, an den Wyler, den Breitenrain und das Bottigenmoos. Zudem hat die Stadt kürzlich den Wander-Fussballplatz übernommen. Der Weissensteinplatz wurde nachgerüstet. Wir investieren jährlich 25 Millionen Franken in den Breitensport.
Jetzt sprechen Sie nur vom Breitensport. Was bleibt für YB?
Der Breitensport hat für uns Priorität. Zudem haben die Erbauer des Stade de Suisse das Platzproblem selber herbeigeführt. Früher hatte YB rund ums alte Wankdorfstadion zwei Fussballplätze, einen kleinen Landhockeyplatz und eine Turnhalle. Diese Plätze gibts nicht mehr, weil die Investoren den Boden lukrativ verbaut haben. Und jetzt, ein paar Jahre später, sollen die Stadtbehörden für die fehlenden Plätze die Verantwortung übernehmen. So geht das nicht.
Aber die Behörden sollten doch auch ein Interesse daran haben, dass die YB-Profis möglichst gut trainieren.
Wenns für alle genügend Fussballplätze hat, gibts auch eine Entlastung für YB. Dieser Verein ist in Bern sowohl im Spitzen- wie im Breitensport ein wichtiger Player. Auch der Gemeinderat unterstützt die YB-Verantwortlichen bei der Suche nach geeignetem Boden. Es finden Gespräche statt. Aber bezahlen müssen die Young Boys ihr Trainingscamp für die Profis schon selber.
Und wo soll es gebaut werden?
In der Stadt Bern ist das aus Platzgründen gar nicht so einfach. Mit dem von YB umgebauten Neufeld ist der Verein jetzt offenbar selber unglücklich. Eine Möglichkeit könnte sich im Bottigenmoos im Westen öffnen. Es muss ja auch nicht zwingend auf Berner Gemeindeboden sein. Den Fussballprofis kann man eine kurze Autofahrt zumuten. Bei Junioren ist das anders. Ihre Plätze müssen in der Nähe des ÖV sein.
Weshalb dauert es so lange, neue Fussballplätze zu bauen?
Die Quartiere sind schnell dagegen. Es gibt Einsprachen wegen des Flutlichts, des Lärms und des Verkehrs. Wir können weder zaubern noch hexen. In einem demokratischen Bauverfahren dauert alles seine Zeit.
YB möchte auf der grossen Allmend drei Fussballplätze bauen. Die Wiese ist gross und gegenüber dem Stade de Suisse. Das Flutlicht stört niemanden. Es gäbe keinen Mehrverkehr.
Das wäre zwar für die Young Boys praktisch. Aber politisch ist diese Idee chancenlos. Die Allmend gehört den Bernerinnen und Bernern. Dort spielen sie Fussball, lassen Drachen steigen oder spazieren mit Hunden. Diesen Platz lässt sich die Bevölkerung nicht nehmen.
Zurück zu Benno Oertig, was bewirkt seine Verbalattacke an die Adresse der Politiker?
Ich nehme das gelassen. Benno Oertig ist ein temperamentvoller Mensch. Er steht mit YB und dem neuen Trainer Christian Gross unter Erwartungsdruck. Es bringt uns nicht aus der Ruhe, wenn er ein wenig Dampf ablässt.
Sie wollen ihm überhaupt nichts entgegenhalten.
Er sollte vielleicht mal darüber nachdenken, dass YB an Bern etwas Besonderes hat. Das Publikum ist treu. Ich bin ein grosser YB-Fan, und auch der Gemeinderat ist pro YB. Die Politik schafft Rahmenbedingungen, die durchaus anständig sind. Es gibt ja auch Leute, die fordern, der Verein sollte sich viel stärker an den Sicherheitskosten beteiligen.
YB beteiligt sich mit 60 000 Franken pro Jahr an den Sicherheitskosten. Ist das genug?
Der Betrag ist bei weitem nicht kostendeckend. Doch es ist ein Geben und ein Nehmen. YB ist ja auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Ob die Rechnung unter dem Strich aufgeht, ist schwer zu sagen, weil sich die Wertschöpfung durch YB ebenso wenig direkt messen lässt wie die effektiv durch YB verursachten Sicherheitskosten. Lieber wäre mir aber, nicht über die Sicherheitskosten zu reden, sondern darüber, mit welchen Massnahmen wir sie verhindern können.
YB unterhält die Massen. Doch im Gegensatz zum Stadttheater erhält YB keine direkten Subventionen.
Ein hochprofessioneller Fussballklub ist kein Sinfonieorchester. Das zeigt sich schon beim Lohnvergleich. Wenn schon müsste man ein YB-Match mit einem Robbie-Williams-Konzert vergleichen. Und solche Konzerte erhalten auch keine Subventionen.
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shalako
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Verfasst: Dienstag 9. August 2011, 09:12 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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09.08.2011  Zitat: Ambitioniertes YB muss sich steigern
Nach vier Runden sind die Young Boys noch ungeschlagen. Restlos zufrieden können die Berner mit dem Saisonstart aber nicht sein.
Christian Gross setzt sich selbstverständlich intensiv mit der Super-League-Gegnerschaft auseinander. Vor der ersten Runde hatte der neue YB-Trainer prognostiziert, die Saison werde sehr spannend verlaufen: «Ich glaube nicht, dass sich ein Team früh absetzen wird.» Mittlerweile sind vier Spieltage absolviert, und die Super League präsentiert sich tatsächlich äusserst ausgeglichen, die ersten sechs Vereine liegen innerhalb von 2 Punkten. Und YB steht auf dem 6.Rang, mit einem Erfolg und drei Unentschieden, aber noch ohne Heimsieg (je 1:1 gegen Basel und Servette) – und vor allem: noch ohne restlos überzeugt zu haben.
Vier ziemlich starke Gegner
Den zurückhaltenden Saisonstart der Young Boys kann man auf verschiedene Arten betrachten. Man darf zum Beispiel darauf verweisen, dass die bisherigen Gegner eher stark waren und derzeit auf Rang 1 (Luzern), 3 (Sion), 4 (Servette) und 5 (Basel) liegen. Man kann aber auch behaupten, eigentlich hätten die Young Boys beim einzigen Sieg (2:1 in Sion) ziemlich schwach gespielt und im Wallis 3 Punkte gestohlen, hingegen in den Heimpartien sowie am Sonntag beim erneuten 1:1 in Luzern problemlos dreimal gewinnen und damit sechs Zähler mehr ergattern können. «Es ist alles eng. Das Niveau in der Super League ist gestiegen», sagte Gross letzte Woche, «es gibt keine einfachen Partien mehr.»
Noch sind die Ligaverhältnisse schwierig einzuschätzen, aber attraktiv und unterhaltsam ist die Super League allemal. Der YB-Rivale Basel hat auch 6 Punkte, tut sich ebenfalls schwer und erzielte zuletzt zweimal (2:2 bei GC und 3:3 gegen Sion) erst in der Schlussphase den Ausgleich. Und Zürich, der dritte Titelfavorit, war sogar mit 0 Punkten aus drei Spielen gestartet, ehe er sich am Sonntag beim 6:0-Heimsieg gegen GC fulminant zurückmeldete und den Grasshoppers gleich die höchste Niederlage in der 114-jährigen Derbyhistorie beifügte.
Farnerud bisher der Beste
Jetzt ist nach intensiven Wochen für YB erst mal Länderspielpause, zahlreiche Akteure sind mit Auswahlen unterwegs, Michael Silberbauer beispielsweise mit Dänemark. Der defensive Mittelfeldspieler muss sich bei den Young Boys an der Seite Alexander Farneruds im zentralen Aufbau steigern, während Farnerud im extrem breiten Kader der Berner den besten Eindruck hinterliess. Überhaupt nicht überzeugend agierte YB, das nur 5 Tore in 4 Spielen erzielte, in den Bereichen Abschluss und Effizienz. Der wohl beste Skorer Henri Bienvenu war teilweise verletzt und wartet auf seinen ersten Saisontreffer. Auf Bienvenus Tore werden die Berner angewiesen sein, sollen die hohen Ziele erreicht werden. Und es wäre im Sinn von Christian Gross, würde am Sonntag in Zürich gegen GC erstmals zu null gespielt werden.
Und nach den darauffolgenden Heimspielen gegen Thun und Zürich sowie den Europa-League-Playoff-Spielen gegen Braga kann man dann Ende August besser beurteilen, wie stark YB ist. http://www.bernerzeitung.ch/sport/axpo_ ... y/29546895
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 10. August 2011, 10:43 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.08.2011  Zitat: Im YB-Fanzug «am Sunntig übers Land»
Butterzopf, Chips, Bier und ein Jass – was nach einer urchigen Emmentaler Beiz tönt, wird auch rege im YB-Extrazug praktiziert. Und noch einiges mehr.
Seit die Fussballsaison wieder begonnen hat, pilgern die YB-Anhänger wieder quer durch die Schweiz an die Auswärtsspiele ihrer Mannschaft. Einige machen dies individuell, mit eigenen Fahrzeugen oder in den herkömmlichen SBB-Zügen. Die meisten nutzen den SBB-Extrazug, den es seit Anfang 2008 gibt.
Am Sonntag ist das Perron voll, rund 800 Fans reisen im Zug nach Luzern mit, wohl auch um das neu gebaute Stadion mit eigenen Augen zu sehen. Viele tragen das Trikot der Mannschaft, andere selbstgedruckte Shirts. Die Farben Gelb-Schwarz sind omnipräsent. In den Händen halten die Meisten ihren Sonntagsausflugs-Proviant. Um einen Sitzplatz zu ergattern, wird gedrängelt und gedrückt. Beim vordersten Wagen geht es gemütlicher zu und her: Hier reisen Familien mit. In der Mitte der zehn Waggons befindet sich eine Bar, die für flüssigen Nachschub sorgt.
«Hopp YB»
Dass es in einem Fussball-Extrazug nicht so ruhig wie in einem normalen Pendlerzug ist, versteht sich von selbst. Die Stimmung ist gemütlich: Viele schauen verschlafen in die Welt und veranstalten einen Brunch mit Butterzopf, Chips, McDonalds-Fritten und Dosenbier. Von Zeit zu Zeit reisst jemand «Hopp YB» oder das adaptierte Mani-Matter-Lied «Mir si mit üsem BSC am Sunntig übers Land» an. Einige singen mit und trommeln dabei mit den Fingern an die Fenster und Tische. Andere jassen, lesen die Sonntagszeitung und referieren über den möglichen Matchausgang und die Aufstellung der Mannschaft.
Bei den Extrazügen setzt die SBB 40 Jahre altes Rollmaterial ein und viele Zug-Aficionados würden feuchte Augen bekommen. Die Sitze erinnern an früher, auch das Plumpsklo mit dem Loch auf die Geleise weckt Erinnerungen. und die Fenster lassen sich noch von Hand öffnen.
Diese Extrafahrten geraten immer wieder in die Kritik. Zuletzt kommunizierte die SBB Zahlen: Drei Millionen Franken an ungedeckten Kosten fielen für die 130 Fussball-Extrazüge im Jahr 2010 an. Bei dieser Summe sind rund die Hälfte auf Schäden zurückzuführen, bestätigt Reto Kormann, der SBB-Mediensprecher auf Anfrage. Der Rest entstehe durch Bereitstellung der Züge, Reinigung und das Personal.
81 Rappen pro Fan
Das Hauptaugenmerk der Kritiker liegt auf den Schäden, obwohl diese laut der YB-Fanarbeit in den letzten zwei Jahren rückläufig sind. Zu den Schäden der einzelnen Klubs nimmt SBB-Sprecher Kormann keine Stellung. Man strebe eine Regelung für die gesamte Liga an.
Wie SBB-Verwaltungsratspräsident Ulrich Gygi im Juli gegenüber Swissinfo sagte, seien in der letzten Saison mit 18 Fanzügen 16'000 YB-Fans transportiert worden und der Schaden belaufe sich auf 13'000 Franken. «Das ist nicht viel und spricht für die wirkungsvolle Fanarbeit», sagte Gygi gegenüber Swissinfo.
Die SBB bestätigt, dass auch im normalen Personenverkehr Kosten entstünden. «Diese sind im Gegensatz zu den Fan-Extrazügen nicht auf Schäden, sondern auf Reinigung zurückzuführen», erklärt Kormann. Während bei einem konventionellen Zug pro Tag 37 Franken für die Reinigung anfallen, könne man bei einem Fanzug vom zehnfachen ausgehen.
Bei den YB setzt man auf die Fanarbeit. Im Zug sind neben durchschnittlich 500 bis 600 Fans und drei Bahnpolizisten jeweils auch zwei Fanarbeiter, der Fanverantwortliche Marcel Wirth plus Stewards dabei. Die Fanarbeiter sind die Ansprechpersonen, sollte es zu Streit oder Reibereien oder anderen Problemen kommen. In jedem Waggon werden zusätzlich Auswärtsfahrtenregelung aufgehängt, die jeder Fan akzeptiert, sobald er den YB-Extrazug besteigt. Dass der Zug einigermassen von Müll freigehalten ist, ist dem Littering-Projekt zu verdanken. Dabei sind jeweils bis zu drei Personen damit beschäftigt, auf der Fahrt mit einem grossen Müllsack auf und ab zu gehen und den Müll einzusammeln.
Mehr Frauen dabei
Dass es zu Sachbeschädigungen kommt, bestreitet auch die YB-Fanarbeit nicht. Das Risiko hänge von diversen Faktoren ab. «Massgeblich von der Stimmung der Fans», erklärt Alexandra Herren von der Fanarbeit. «Doch auch die Leistung der Mannschaft, das Vorgehen der Polizei, die Entscheide des Schiedsrichters und das Platzverhältnis im Zug sind weitere Faktoren.» Entwickle sich die Stimmung dadurch negativ, sei das Risiko für Schäden sicherlich höher.
Der YB-Extrazug ist aber nicht einfach ein Zug voller junger Männer. «Der Frauenanteil hat sich in den letzten Jahren sicherlich erhöht», sagt Herren. Bei Familien sei kein spezieller Wandel festzustellen, es gebe immer Eltern, die mit ihren Kindern auf dem Extrazug seien. Spielt ein attraktiver Gegner wie der FC Basel oder FC Zürich, stellt die Fanarbeit fest, dass das mitreisende Publikum sich anders zusammensetzt und es gebe Fans, die explizit an diese Spiele mitfahren. Doch nicht nur das Auswärtspublikum wandelt sich, sondern generell die Fankurve: Neue Gesichter sehe man, junge Fans ziehen nach und dafür seien andere weniger aktiv.
«Es wird einfach immer nur das Negative erwähnt», erzählt Alexandra Herren, die seit einem Jahr als Fanarbeiterin tätig ist. Dabei passiere auf den meisten Zugfahrten nichts. Auch bei der heutigen Heimfahrt von Luzern ist es ruhig, obwohl YB lediglich unentschieden gespielt hat. Laut der Fanarbeit und der Transportpolizei sind keine Schäden zu vermelden. http://www.bernerzeitung.ch/sport/axpo_ ... y/14817002
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shalako
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Verfasst: Samstag 13. August 2011, 14:17 |
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13.08.2011  Zitat: YB will auf die Grosse Allmend - die Stadt winkt ab
Wenn im Stade de Suisse Naturrasen verlegt wird, muss auswärts trainiert werden. Aber wo?
Der Kunstrasen müsse weg, künftig werde im Stade de Suisse auf Naturrasen gespielt: Das kündigte Ilja Kaenzig gleich nach seiner Ernennung zum YB-Chef vor Jahresfrist an. Doch Naturrasen ist weniger strapazierfähig als Kunststoff, weshalb er geschont werden muss. Deshalb benötigt der BSC Young Boys alternative Fussballplätze. Fündig geworden ist er bisher nicht. Was läge indes näher, als auf der Grossen Allmend direkt neben dem Stade de Suisse zu trainieren, sagte man sich bei YB - und suchte das Gespräch mit der Stadt. Diese hat dafür kein Gehör. YB wolle zwei bis drei Plätze zur exklusiven Nutzung, mit Sichtschutz, Ballzäunen und Flutlicht, sagt Stadtpräsident Alexander Tschäppät (SP) auf Anfrage. «Das ist auf den Allmenden schlichtweg nicht realisierbar.» Rugbyspieler, «Hündeler» und Spaziergänger hätten genau das gleiche Recht wie Fussballer, den Platz zu benützen.
Genügend Platz für alle
Die Ansprüche der Allgemeinheit stelle YB keinesfalls infrage, entgegnet YB-Mediensprecher Albert Staudenmann. Wenn er aus dem Bürofenster auf die Grosse Allmend blicke, habe er den Eindruck, dass auch mit den zusätzlichen Fussballplätzen genügend Raum für anderweitige Nutzungen bliebe. «Spitzensport und Breitensport sind aufeinander angewiesen», betont Staudenmann. Die Profis seien Amateuren Vorbilder und Idole und vermittelten so Motivation. Das Ziel müsse es sein, eine Lösung zu finden, die allen gerecht werde.
YB-Trainings in Kerzers
YB-Chef Kaenzig beschwerte sich gegenüber dem «Bund», die Stadt lasse YB nicht die Unterstützung zukommen, wie dies etwa in Basel oder Luzern der Fall sei («Bund» von gestern).
Die Bereitschaft, YB zu helfen, sei absolut da, entgegnet Tschäppät. Mittelfristig sei eine Lösung des Platzproblems innerhalb der Stadt wünschenswert. Wolle YB kurzfristige Lösungen, müsse sich der Club wohl ausserhalb Berns umschauen. Der Stadtpräsident räumt ein, die Stadt Bern habe tatsächlich ein Fussballplatzproblem. Deshalb seien im Wyler, Breitenrain und Bottigenmoos sowie auf den Allmenden neue Plätze geplant. Auf der Grossen Allmend sind es zwei. Sie sollen gemäss Tschäppäts Meinung aber vor allem dem Breitensport zugutekommen. Gerade die Jugend sei auf Plätze angewiesen, die vom öffentlichen Verkehr gut erschlossen sind. «Den Fussballprofis kann man einen weiteren Weg zumuten als einem Junior», sagt Tschäppät.
Der Club prüfe ernsthaft die Möglichkeit, ausserhalb von Bern - zum Beispiel in Kerzers oder in Lyss - zu trainieren, bestätigt Staudenmann. Selbstverständlich sei es alles andere als ideal, knapp 30 Kilometer zum Training zu fahren. Er hoffe noch immer sehr auf eine einvernehmliche Lösung mit der Stadt, damit YB in der Nähe des Stade de Suisse trainieren könne, so Staudenmann.
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shalako
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Verfasst: Samstag 20. August 2011, 07:31 |
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19.08.2011  Zitat: YB vor wegweisender Woche
Mit dem verdienten 0:0 in Braga wahrte sich YB am späten Donnerstagabend die Chance auf den Verbleib in der Europa League. Ein Sieg gegen Leader Thun könnte die Stadtberner am Sonntag an die Spitze der Liga bringen.
Rund 200 Supporter hatten YB am Donnerstag in den Norden Portugals begleitet. Sie bekamen eine aufopfernd kämpfende und sehr solidarisch auftretende Mannschaft zu sehen und honorierten den Einsatz im speziellen «Felsenstadion» von Braga mit der entsprechenden akustischen Unterstützung. Darauf hofft YB-Cheftrainer Christian Gross auch in den kommenden drei Heimspielen.
Es sind heisse Partien, die für YB wegweisenden Charakter haben. Erst empfangen die Stadtberner am Sonntag im Stade de Suisse den erstaunlichen FC Thun zum Spitzenkampf. YB könnte den kecken Kantonsrivalen von der Tabellenspitze verdrängen. Am Donnerstag folgt dann das Playoff-Rückspiel gegen Braga. Ein Sieg würde sechs weitere Partien auf der europäischen Bühne einbringen. Und am nächsten Sonntag gastiert der FC Zürich im Stade de Suisse. Eine gute Gelegenheit, sich einen harten Konkurrenten im Titelkampf für längere Zeit vom Hals zu halten.
Solider Auftritt
YB blieb in Braga auch im achten Pflichtspiel der Saison ungeschlagen. Es war ein solider Auftritt gegen den Finalisten der letzten Europa League, dessen Team allerdings nicht mehr viel mit jener Mannschaft gemeinsam hat, die im Mai in Dublin gegen Porto 0:1 verlor. Dem neuen Trainer Leonardo Jardim stehen nach vielen Transfers in der Sommerpause nur noch wenige Akteure zur Verfügung, die letzten Herbst in der Champions League und im Frühling in der Europa League auf sich aufmerksam machten. Mit dem herausragenden Alan und dem portugiesischen Internationalen Hugo Viana begannen gegen YB lediglich zwei Spieler, die auch im Europa-League-Final in der Startaufstellung figuriert hatten.
Und weitere Abgänge stehen unmittelbar bevor. Die beiden talentierten Angreifer Pizzi und Lima dürften den Verein in den nächsten Tagen verlassen, der eine steht mit Atletico Madrid vor dem Abschluss, der andere kokettiert mit einem Wechsel zu Besiktas Istanbul. Um ihre Europacup-Qualifikationen für die neuen Klubs nicht zu gefährden, wurden die Abwanderungswilligen gegen YB nicht nominiert.
Benitos Paraden, Nefs Pech
Trotz der vielen Wechsel im Kader stellte Braga gegen YB eine spielerisch und technisch starke Mannschaft, die mehr Spielanteile und auch die besseren Torchancen verzeichnete. YB kam mit Glück und dank dem erneut hervorragend disponierten Ersatzgoalie Ivan Benito um ein Gegentor herum. Der gebürtige Spanier wehrte mit zwei Glanzparaden auf der Torlinie die Versuche von Viana und Alan ab. Einmal klärte Benito als letzter Mann gegen Viana. «Ivan löste seine Aufgabe erneut sehr gut», lobte Gross.
Dank Benito und einer defensiv sehr kompakten Leistung hätte YB die Partie in Braga sogar gewinnen können. Einem herrlichen Kopfballtreffer von Alain Nef in der 35. Minute hatte der nicht überzeugende polnische Schiedsrichter die Anerkennung versagt. Die TV-Bilder zeigten auf, dass der YB-Verteidiger beim Freistoss von Alexander Farnerud nicht im Abseits gestanden war.
Nef avancierte in der Schlussphase zum doppelten Pechvogel, als er innerhalb von sechs Minuten wegen Zeitspiels und eines Dutzend-Foul zwei umstrittene Verwarnungen kassierte und so in der 74. Minute vorzeitig vom Feld musste. YB überstand die Schlussviertelstunde in numerischer Unterzahl aber ohne Probleme und kompensierte auch den Ausfall von Spielmacher Farnerud (58.) wegen einer klaffenden Kopfwunde mit grosser Solidarität. Der aufopfernde Kampf wäre drei Minuten vor Schluss beinahe noch mit dem Siegestreffer durch Joker François Affolter belohnt worden. Bragas Goalie Quim vermochte den Kopfball des U21-Internationalen aber im allerletzten Moment noch über die Latte zu lenken.
Gross erfreut
Gross zeigte sich erfreut über die Leistung seines Teams, obwohl das angestrebte Auswärtstor nicht gefallen war. «Dieser Gegner wird uns auch im Rückspiel alles abverlangen, doch mit mehr Offensiv-Impulsen sollte das Weiterkommen für uns möglich sein. Wir stehen nun vor einer heissen Woche. Am Sonntag gegen Thun müssen wir höllisch aufpassen. Die Thuner sind sehr kampfstark und extrem effizient vor dem gegnerischen Tor. Ich hoffe, dass wir in diesen drei schwierigen Heimspielen innert sieben Tagen auch vom Publikum getragen werden.» Gross' Hoffnungen dürften erfüllt werden. Die 200 nach Braga gereisten Supporter waren mehr als zufrieden mit ihrem Team. Und für die Partie am Sonntag waren bis am Donnerstagabend bereits über 22'000 Tickets abgesetzt worden. http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB ... y/18244882
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shalako
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Verfasst: Dienstag 23. August 2011, 08:09 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.08.2011  Zitat: Die Praxis holt bei YB die Theorie ein
Die überraschende 0:2-Heimniederlage gegen den FC Thun hat die YB-Träume von einem glänzenden Saisonstart zerstört. Und sie hat gezeigt, wie abhängig das Team von Alexander Farnerud derzeit ist.
In der Theorie sah das am Sonntagmittag alles noch so schön aus für YB. Ein Heimsieg gegen Thun sollte die Young Boys auf Rang 1 führen, bereits sechs Punkte vor den strauchelnden Titelrivalen Basel und Zürich – und am nächsten Sonntag sollte der Vorsprung auf den FCZ mit einem weiteren Erfolg im Stade de Suisse ausgebaut werden, ehe zum Abschluss des ersten Saisonviertels die Partien bei Lausanne und gegen Xamax, den zwei schwächsten Teams in der Tabelle, dazu hätten genutzt werden sollen, die Führung zu zementieren.
In der Praxis sieht sich YB nach der 0:2-Derbyniederlage gegen die Thuner mit einer ersten Ernüchterung konfrontiert. «Das schmerzt», sagt Alain Nef, «denn das war eine vermeidbare Niederlage.» Der Abwehrspieler erhielt für seine Grätsche – die zum Foul an Mauro Lustrinelli, zum Elfmeter und zum ersten Thuner Tor führte – am Sonntag in seinem achten Saisonpflichtspiel die achte gelbe Karte! Weltweit dürfte das ein exklusiver Wert sein. Der robuste, kopfballstarke, meist zuverlässige Alain Nef ist derzeit vielleicht das perfekte Sinnbild für YB: Vieles stimmt optimistisch, aber es fehlt noch kräftig an der Feinabstimmung.
Automatismen fehlen noch
Vorerst findet sich YB in der Liga mit neun Punkten aus sechs Begegnungen auf dem vierten Rang wieder. Grund zur Aufregung besteht keiner, obwohl im traditionell fiebrigen Umfeld bereits erste Kritik zu vernehmen ist. Mit ihren forschen Zielsetzungen hat die ehrgeizige Vereinsführung die Erwartungen ja auch sehr hoch gesetzt. «Wir haben in den ersten Partien bewiesen, dass wir erfolgreich sein können», sagt Captain Marco Wölfli. «Eine Niederlage wirft uns nicht um. Zumal wir ja genügend Chancen gehabt hätten, um zu gewinnen.» Eine Woche zuvor, beim zu hohen und glückhaften 3:0-Erfolg in Zürich gegen GC, war es noch genau umgekehrt gewesen. Damals vergab der Gegner eine Topchance nach der anderen und verzweifelte an YB-Goalie Ivan Benito, während sich die Young Boys als Grossmeister der Effizienz erwiesen.
Die Inkonstanz ist derzeit also die Konstante bei YB.
Und so bleiben die Young Boys – wie schier die gesamte Super League – auch nach einem Sechstel der Spielzeit in vielerlei Hinsicht eine Wundertüte. Das ist nicht erstaunlich, stehen doch gleich zehn neue Akteure im breiten, prächtig besetzten Kader, welches zudem von einem neuen Trainerstab befehligt wird. Coach Christian Gross erklärt regelmässig, es brauche Zeit, bis die Automatismen greifen würden.
YB - Braga live auf SF2
Mehrere, teilweise langjährige YB-Akteure stehen jedenfalls in den nächsten Monaten auf dem Prüfstand – beweisen sie Trainer Gross nicht, dass mit ihnen Titel zu gewinnen sind, dürfte es weitere Mutationen im Ensemble geben. Und trotz gewaltigen Konkurrenzkampfs auf allen Positionen haben die ersten Partien auch gezeigt, dass YB den frechen, dynamischen, bissigen, derzeit verletzten David Degen im rechten Mittelfeld dringend benötigt. Noch stärker ist das Team von Alexander Farnerud abhängig, der im zentralen Aufbau als Schaltstation nicht zu ersetzen ist. Und der gleichfalls verletzte Moreno Costanzo fällt als zweitbester Kreativspieler sogar noch einige Wochen aus. So fehlte es den Bernern am Sonntag an Esprit und Ideen sowie gefährlichen Freistössen und Eckbällen.
Farnerud dürfte seine Kopf- und Nackenschmerzen bis zum Spiel übermorgen gegen Braga überwunden haben – bei Degen ist eine Prognose schwieriger zu stellen. Das Rückspiel in den Playoffs zur Europa League (19.30 Uhr; Hinspiel 0:0) gegen den portugiesischen Spitzenverein wird am Donnerstag auf SF2 live übertragen. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/11099580
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