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 Beitrag Verfasst: Sonntag 15. April 2007, 13:39 
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Registriert: Montag 29. August 2005, 18:08
Beiträge: 641
Shadowchild hat geschrieben:
ach ja?
und warum nicht?
Den halben YB kader kann man in die wüste schicken....(sehe keinen der genug Herzblut für YB hatt. Traurig aber wahr)
Davide, Yakin, der chinese, und noch auf einige mehr kann mann verzichten....
Dann aus der jugend den kader wieder füllen...
Güggi zurückhohlen und ihn zum Teamleader machen....



rofl...aus der jugend den kader wieder füllen. finde dich dann auch damit ab das man in so einem fall, ein paar jahre challenge league oder noch tiefer spielt....

und das mit sermeter: finde dich damit ab das solche spieler wie er die einem klub jahrelang treu sind, die ausnahme sind. wenn dir das söldnertum nicht passt, vergisst du am besten den "profi"fussball (obwohl es das gestern ja nicht wirklich war..) und gehst FC Bern gucken.

das spiel gestern war schlecht, keine frage. Aber immer grad so fatalistisch sein..a..usserdem ist es nur fussball..manchmal gewinnen sie manchmal verlieren sie. Das ist alles.

_________________
Und so sprach Hakin zum Menschengeschlecht:
"E trener wäggsel isch immer positiv. mängisch aber ou negativ..."


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 15. April 2007, 22:53 
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Registriert: Donnerstag 16. März 2006, 05:47
Beiträge: 496
Wohnort: Wankdorfstadion
Shadowchild hat geschrieben:
YB_for_ever hat geschrieben:
Das Pfeifkonzert nach dem Spiel hätte es trotzdem nicht gebraucht.


ach ja?
und warum nicht?
Den halben YB kader kann man in die wüste schicken....(sehe keinen der genug Herzblut für YB hatt. Traurig aber wahr)
Davide, Yakin, der chinese, und noch auf einige mehr kann mann verzichten....
Dann aus der jugend den kader wieder füllen...
Güggi zurückhohlen und ihn zum Teamleader machen....


Ganz einfach, weil das Auspfeiffen der eigenen Mannschaft dem Team ganz sicher nicht weiterhilft. Was mich daran aufregt ist das die welche vor dem Spiel noch von einem Meistertitel reden, nach dem Spiel die Ersten sind welche Pfeiffen. Einerseits beleidigt sein wenn sich dass Team nach einer blamablen und entäuschenden Cup Niederlage nicht verabschiedet, andererseits bei jedem schwächeren Spiel ein riesen trara veranstalten....
Und mal ganz ehrlich, der Support von uns Fans war ja gestern auch über weite Strecken sehr mässig.

Natürlich entschuldigt dies eine Nicht-Leistung wie die von gestern auch nicht. Habe mich auch fürchterlich darüber aufgeregt, aber deswegen geht die Welt auch nicht unter.


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 Beitrag Verfasst: Montag 16. April 2007, 07:05 
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Registriert: Sonntag 5. Juni 2005, 16:51
Beiträge: 456
Wohnort: Olten
Nachdem ich mich nun längere Zeit nicht mehr zu den Leistungen einzelner Spieler geäussert habe, möchte ich dies nun wieder einmal tun. Leider fällt die Bilanz trotz 2maligem "darüber schlafen" nicht besser aus.

Wölfli: 5-6
Hielt uns mit 2-3 Paraden im Spiel. Spielt so stark wie lange nicht mehr.

Zayatte: 4
Naja...gewinnt wenigstens Kopfballduelle

Tiage: 4
Sieht beim 1:1 unglücklich aus, sonst sicher.

Kallio: 3-4
der Junge kommt einfach nicht auf Touren. Schlechtes Stellungsspiel

Raimondi: 4-5
Der beste YB-Verteidiger. Keine offensiven Rushes möglich, da von D.CH. keine defensive Absicherung zu erwarten ist.

Schwegler: 3-4
Willig aber auf der falschen Position

Varela: 3-4
gute Flanke beim 1:0 aber sonst nur am meckern

Chiumiento: 2
Totalausfall. Pfui..putzt di du Diva. Gewann keinen Zweikampf. Eine Frechheit was Davide bot.

Yakin: 2-3
aah...der spielte auch??

Häberli: 4
danke des Tores genügend. sonst unsichtbar

Marcos: 2
Fehleinkauf par excellence

Shi Jun: 3
war nicht sichtbar

Hochstrasser: 4
zeigte während seines "kurzen" Einsatzes mehr als Chiumiento während des ganzen Spiels.

Kavak:
zu kurz um bewertet zu werden. brachte wenigstens ein bisschen Zug nach vorne.

_________________
STOLZ YB-FAN ZU SEIN!!!


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 Beitrag Verfasst: Montag 16. April 2007, 07:07 
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Mit deiner Bewertung bin ich 100% einvertanden!

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 Beitrag Verfasst: Montag 16. April 2007, 08:05 
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Beiträge: 907
Wohnort: Bärn
na ja so schlecht spielte chiumiento auch nicht... er spielte mit viel zug nach vorne...
auch wenn Yakin nicht gut gespielt hat ist seine Auchswechslung für micht nicht nachvollziehbar. Er hätte die nötige Erfahrung gehabt, die uns am schluss wohl niocht gefehlt hat...

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Ska Timer (1012997)

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meetyourmeat


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 Beitrag Verfasst: Montag 16. April 2007, 11:52 
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Sonntagsblick; 15.04.2007

Andermatts Boys äusserst matt

PEINLICH Im zehnten Heimspiel unter Martin Andermatt spielte YB äusserst matt - nur 1:1 gegen ein erneut überzeugendes Aarau.

Achtmal gewann YB unter Andermatt im Stade de Suisse. Doch was YB gestern bot, war für die einmal mehr verärgert abwandernden YB-Fans ein Auftritt irgendwo zwischen Qual und Frechheit. Typisch für den Hauptstadtklub: Wieder wurde die Möglichkeit verpasst, Terrain auf die Spitze gutzumachen. Trotz dem Wunschstart mit dem 1:0 von Häberli in der 2. Minute.

Andermatt beschönigte nichts: «Wir haben versagt.»

Es war eine turbulente YB-Woche mit dem Rücktritt von Verwaltungsrat Peter Mast und mit den Spekulationen um russische Investoren (im BLICK). Ruhigere Gewässer steuerte das YB-Schiff gestern nicht an.

Auch die Aarauer bekamen noch einen Schuss vor den Bug, als die Kunde vom 2:1 für Thun in Luzern eintraf. Letztlich überwog jedoch die Genugtuung über den späten Ausgleich und den erneut überzeugenden Auftritt, wie zuletzt beim 4:1 gegen Luzern.

Bester Spieler auf dem Platz war Gügi Sermeter, der zwei Minuten vor Schluss mit einem grandiosen Heber den Punkt holte. Paradoxerweise blieb sein Torjubel aus. Gügi: «Das war aus Respekt vor den YB-Fans. Schliesslich habe ich an meinen Ex-Klub noch beste Erinnerungen.»

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 Beitrag Verfasst: Montag 16. April 2007, 11:57 
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Beiträge: 29376
Aargauer Zeitung / MLZ; 16.04.2007

Sermeter schreibt ein Märchen

Axpo Super League Ein spielstarker FC Aarau trotzt schwachem YB ein 1:1 ab

Der FC Aarau schafft gegen YB dank einem Traumtor von Gürkan Sermeter ein 1:1, hätte aber aufgrund eines Chancenplus sogar gewinnen müssen.

Ruedi Kuhn, Bern
Manchmal ists im Fussball wie in einem Märchen. Ausgerechnet Gürkan Sermeter, ausgerechnet der frühere YB-Publikumsliebling, erlöste die Aarauer kurz vor Schluss mit dem Ausgleichstreffer. Von Joker Christian Pouga lanciert, setzte sich Sermeter gegen den unfair einsteigenden Tiago durch, drang in den Strafraum ein und hob den Ball mit dem rechten Fuss aus zwölf Metern über Marco Wölfli hinweg in den Winkel.

Schliesslich bescherte Sermeters dritter Saisontreffer den Aarauern im Stade de Suisse einen Punktgewinn. Dass das 1:1 mehr als verdient ist, steht ausser Frage. Der Aussenseiter erspielte sich gegen ein erstaunlich passives und zaghaftes, nach dem frühen Führungstreffer sogar überhebliches YB ein deutliches Chancenplus. Vahe Tadevosyan, Hocine Achiou, Goran Antic und Paulo Menezes überboten sich jedoch im Auslassen von hochkarätigen Möglichkeiten. Es war schier unglaublich, welch grossen Aufwand die nimmermüden Aarauer betreiben mussten, um wenigstens einmal ins Schwarze zu treffen.

Zurück zu Sermeter, der nach 88 Minuten nicht so recht wusste, wie ihm geschah. Als der Ball doch noch im YB-Tor landete, drehte er ab und trottete in aller Seelenruhe Richtung Cornerfahne. Dort wurde er von seinen Mitspielern frenetisch gefeiert. Als der Stadionspeaker den Namen von Aaraus Torchütze bekannt gab, reagierten sogar die YB-Fans. Sie freuten sich mit Sermeter und liessen den früheren Berner Spieler mit einem lauten «Güügi» hochleben. Minuten später begleiteten die gleichen Zuschauer die YB-Spieler mit einem gellenden Pfeifkonzert in die Umkleidekabine.

Sermeter selbst verspürte nach seinem Erfolgserlebnis absolut keine Lust, seiner Freude Ausdruck zu verleihen. «Ich erlebte bei YB sechseinhalb schöne Jahre und beschloss deshalb vor dem Spiel, bei einem Torerfolg nicht zu jubeln. Dies aus Respekt vor dem Verein und den Fans.» Typisch für Sermeter, der den Fairplaygedanken nicht nur predigt, sondern auch lebt. Gut zu wissen, dass die Aarauer mit Sermeter einen Dreijahresvertrag abgeschlossen haben. Der Routinier ist nicht nur ein hervorragender Techniker, sondern auch ein Sportsmann mit viel Ausstrahlung.

So ist es denn auch nicht verwunderlich, dass Sermeter nach Spielschluss nicht in erster Linie von seiner starken Leistung, sondern von der positiven Entwicklung des FC Aarau sprach. «Wir sind als Mannschaft stabiler geworden», so der 33-Jährige, «und dürfen deshalb zuversichtlich an die nächsten Aufgaben heran- gehen.» Tatsächlich. Mit Ausnahme eines Blackouts nach 72 Sekunden bildete die Abwehr um Patron Sven Christ die Grund- lage für den alles in allem gelungenen Auftritt. Das 4-1-4-1-System klappte wie schon beim 1:1 gegen Sion und beim 4:1 gegen Luzern hervorragend. Neun Runden vor Schluss scheint für Aarau Rang 8 in Reichweite. Trotz Thuns 2:1-Sieg in Luzern . . .

Schwachpunkte waren innerhalb des Aarauer Teams jedenfalls keine auszumachen. Negativ fielen die mangelnde Kaltblütigkeit im Abschluss und die krasse Schwäche bei Weitschüssen auf. Bleibt ein Blick auf die Ausgangslage fürs Rückspiel am Mittwoch: Weil Yacine Hima gesperrt ist, kann Sandro Burki vor heimischer Kulisse beweisen, dass er mehr als ein Bankdrücker ist. Burki dürfte wohl die Aufgabe erhalten, YBs Regisseur Hakan Yakin zu bewachen. Apropos Yakin; er war für einmal ganz schwach. Aber das kann am Mittwoch im Brügglifeld schon wieder ganz anders sein.


«Ich beschloss, aus Respekt vor den Fans und dem Verein nicht zu jubeln»



Komornicki: «Die Spielkultur freut mich»

Gemischte Gefühle bei FCA-Trainer Ryszard Komornicki nach dem überraschenden Punktgewinn in Bern: «Drei Punkte wären verdient gewesen. Aber aufgrund des Spielverlaufs mit dem Ausgleich kurz vor Schluss können wir mit diesem Punkt gut leben.» Komornicki musste nicht lange nach den Gründen für die ausgezeichnete Leistung suchen: «Wir wollten nach vorne spielen, die zahlreichen Offensivexponenten von YB zu Defensivarbeit zwingen und ihnen damit Kräfte rauben. Ich glaube, dies ist uns gut gelungen.» In der Pause gab er seinen Spielern zu verstehen, dass «wir die Geduld nicht verlieren und auf keinen Fall ein zweites Tor kassieren dürfen». Eine Vorgabe, die seine Spieler exzellent umsetzen konnten. Trotz dem späten Ausgleich erinnerte der Aarau-Trainer aber, wie wenig man sich mit wohlwollenden Kritiken im Abstiegskampf kaufen kann. Nämlich nichts. «Unsere Effizienz ist frustrierend», so Komornicki und verweist enttäuscht auf den enorm kräfteraubenden Aufwand, den sein Team immer wieder betreibt. «Nur wenige unserer Spieler verfügen im Abschluss über die nötige Ruhe und Cleverness. Die vielen unpräzisen Torschüsse sind nur ein Beispiel dafür. Nichtsdestotrotz, für die Revanche am Mittwoch im Brügglifeld ist Komornicki zuversichtlich: «Mich erfreut die Spielkultur, die wir zurzeit an den Tag legen.» Sein schelmisches Lächeln lässt keine Zweifel aufkommen. (ewu)

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 Beitrag Verfasst: Montag 16. April 2007, 11:58 
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Beiträge: 29376
Der Bund; 16.04.2007

Und wieder ein Rückschlag

YB hat sich wieder einmal selber ein Bein gestellt. Nach einer frühen Führung enttäuschten die Berner gegen den kecken FC Aarau. In der 88. Minute

bestrafte Gürkan Sermeter die Young Boys mit dem 1:1-Ausgleich.

Die unzufriedenen Zuschauer senkten den imaginären Daumen, das Pfeifkonzert nach Spielende war nicht zu überhören. Nur 1:1 hatte YB gegen Aarau gespielt, das beste Heimteam der Super League musste gegen die schwächste Auswärtsmannschaft mit einem Punkt sogar zufrieden sein. YB hat nach zuletzt guten Leistungen am Samstag – wieder einmal – eine Chance verpasst, Eigenwerbung zu betreiben: Am Tag, an dem bekannt worden war, dass Blerim Dzemaili, der vermutlich wichtigste Einzelspieler des FC Zürich, nach einem Kreuzbandriss in dieser Saison nicht mehr spielen wird; und am Tag, an dem sich die YB-Konkurrenten Basel und St.Gallen beim 3:3 gegenseitig Punkte wegnahmen.

Immerhin 14662 Zuschauer waren im Wankdorf erschienen, und die Berner Anhänger unter ihnen freuten sich während des Spiels über die Totomat-Meldungen aus Basel, wonach der FCB in Rückstand liege. Zart waren die Meisterträume bei den Young Boys vor dem Auftritt gegen Aarau gewesen, doch mit einer Nullleistung haben die Young Boys gleich selber dafür gesorgt, dass sie den Abstand zu den Spitzenteams trotz günstiger Ausgangslage nicht verringern konnten. Ohne Spielfluss, ohne Ordnung, ohne Ideen quälte sich das Heimteam über die Spielzeit. Der FC Aarau war erstaunlicherweise das agilere, bessere Team mit hübschen Kombinationen und zügigen Angriffen. «Das war mit Abstand die schlechteste Leistung in Bern unter meiner Regie», sagte YB-Trainer Martin Andermatt.

(Zu) frühe 1:0-Führung

Dabei hatte der Anlass für die Gastgeber hervorragend begonnen. Nach 72 Sekunden bereits köpfte Thomas Häberli eine Flanke Carlos Varelas zum 1:0 ein. «Dieser frühe Vorsprung war sicher nicht förderlich für uns», sagte Andermatt. «Die Spieler haben wohl gedacht, es würde heute von alleine gehen.» Dergestalt agierten die Seinen: Pomadig, an der Grenze zur Lustlosigkeit, spulten die Young Boys ihr Pensum ab und verlagerten sich bereits früh auf das Verwalten der Miniführung. Hakan Yakin hatte in der Startphase das 2:0 kläglich verpasst, als er mit seinem schwachen Fuss, dem rechten, aus drei Metern übers Tor schoss, auch Davide Chiumiento zielte in der ersten Halbzeit bei einer ausgezeichneten Gelegenheit zu hoch. Vielleicht war Chiumiento am Samstag das Sinnbild für die haarsträubende Vorstellung seines Teams: Kaum einen Zweikampf gewann der 22-Jährige, der derzeit nur bei den Vertragsverhandlungen aggressives Forechecking betreibt.

Weil sich die YB-Angreifer, mit Ausnahme des fleissigen Thomas Häberli, an Harmlosigkeit wieder einmal übertrafen, vermochten sich die Berner nach der Pause nicht mehr in Szene zu setzen. Auch Spielmacher Hakan Yakin spielte unglücklich, dennoch war die frühe und mutlose Auswechslung des Captains, der zumindest den Ball behaupten konnte, schwer nachvollziehbar. «Wir haben am Mittwoch und am Samstag weitere Spiele. Und Yakin war nicht so dominant wie in Schaffhausen», begründete Andermatt.

GC und Sion verloren

Die kecken Akteure des FC Aarau lieferten sich derweil ein munteres Wettschiessen mit dem erneut starken Marco Wölfli. Kurz vor Schluss musste sich der YB-Goalie nach zahlreichen glänzenden Paraden ausgerechnet gegen seinen ehemaligen Teamkollegen Gürkan Sermeter geschlagen geben. Den Young Boys blieb nur der tiefe Frust und das Wissen, die eigenen Anhänger erneut enttäuscht zu haben. «Unser Saisonziel ist Rang drei», sagte Andermatt noch, «und das verlieren wir nicht aus den Augen.» So gesehen verlief der Sonntag erfreulicher für die Young Boys. GC (1:2 gegen Schaffhausen) und Sion (1:2 gegen Zürich) verloren ihre Heimspiele – den Sichtkontakt zum Leader FC Zürich allerdings haben die Berner an diesem Wochenende endgültig verloren.

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 Beitrag Verfasst: Montag 16. April 2007, 11:59 
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Der Bund; 16.04.2007

Gürkan Sermeter

Schöne Rückkehr ins Wankdorf

Ein herrliches Tor, eine

feine Geste, viele Emotionen und feuchte Augen: Gürkan Sermeters aufregender Abend in Bern.

Gürkan Sermeter war aufgewühlt. Er stand im Kabinengang des Wankdorfstadions, ruderte mit den Armen, schrie einen Vertreter des Schweizer Fernsehens aus unerfindlichen Gründen an, flüchtete schliesslich in die Gästegarderobe, und wahrscheinlich war es in diesem Moment eine kleine Meisterleistung Sermeters, nicht in die Kabine der Young Boys gelaufen zu sein. Wenige Minute zuvor hatte der offensive Mittelfeldspieler des FC Aarau in einem Laufduell zuerst Toni Kallio abgeschüttelt und dann im Duell mit Marco Wölfli die Nerven behalten. Elegant lupfte Gürkan Sermeter den Ball in der 88.Minute über den YB-Goalie hinweg in die entfernte, hohe Torecke. Es war ein Traumtor gewesen – auf der Aarauer Bank sprangen alle Trainer, Betreuer und Ersatzspieler auf und jubelten, die Mitspieler auf dem Feld bestürmten Sermeter und feierten den Torschützen. Dieser freute sich still, fast schien es, als ob er sich für dieses kleine Kunstwerk, das er auf den Kunstrasen gezaubert hatte, schämen würde.

Ovationen des Publikums

Es war ein grosser Abend für Sermeter, «ein grossartiger und denkwürdiger», wie er selber erklärte. Eine Viertelstunde nach Spielschluss hatte er seine Gefühle wieder einigermassen unter Kontrolle, und doch waren seine Augen feucht, als er sagte: «Aber es war auch ein trauriger Moment für mich.» Erst im letzten Herbst verliess Sermeter die Young Boys, weil er in Aarau einen gut dotierten Dreijahresvertrag erhielt, und vor allem, weil ihm dort eine Rolle als Leistungsträger in Aussicht gestellt worden war. Der Trainer heisst längst nicht mehr Urs Schönenberger, doch Sermeter hat sich in Aarau etabliert, er ist einer der Leader des ungekrönten Meisters im Schweizer Abstiegskampf. Sechseinhalb Jahre hatte Sermeter zuvor bei YB gespielt, er war in Bern Aufstiegsheld, Flankengott, Dribbelwirbelwind und Publikumsliebling, vor allem letzteres war er, doch nach einer schweren Verletzung trauten die Verantwortlichen der Young Boys dem Routinier nicht mehr zu, die alte Leistungsstärke zu erlangen. «YB wird immer mein Lieblingsverein bleiben. Ich habe in Bern wunderbare Zeiten erlebt», sagte Sermeter. Beim Transfer habe er deshalb damals beschlossen, nicht zu jubeln, falls er irgendwann gegen YB ein Tor erzielen sollte.

Mit 33 Jahren erfuhr der feingliedrige Techniker am Samstagabend im Wankdorf eine der schönsten Huldigungen, die ein Fussballspieler erleben darf. Bei seiner Auswechslung in der Nachspielzeit applaudierten auch die Berner Besucher lautstark, später wurde er, der doch soeben das Ausgleichstor gegen YB erzielt hatte, mit «Gügi, Gügi»-Sprechchören gefeiert. «Das werde ich nie vergessen», sagte Sermeter, dieser feine Sportsmann, der an diesem herrlichen Frühlingsnachmittag mehr Leidenschaft für die Young Boys gezeigt hatte als die gelb-schwarz gewandeten Gegenspieler. «YB hat das 1:0 wohl zu früh erzielt und einen Gang zurückgeschaltet», analysierte Sermeter. Und: «Wir haben immer an uns geglaubt.» Und er war der Antreiber des FC Aarau gewesen. Es war fast wie früher, als Sermeter die Rolle des Impulsgebers für YB übernommen hatte.

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 Beitrag Verfasst: Montag 16. April 2007, 12:55 
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Registriert: Dienstag 29. August 2006, 09:35
Beiträge: 302
Wohnort: Aarwangen
YB_for_ever hat geschrieben:
Shadowchild hat geschrieben:
YB_for_ever hat geschrieben:
Das Pfeifkonzert nach dem Spiel hätte es trotzdem nicht gebraucht.


ach ja?
und warum nicht?
Den halben YB kader kann man in die wüste schicken....(sehe keinen der genug Herzblut für YB hatt. Traurig aber wahr)
Davide, Yakin, der chinese, und noch auf einige mehr kann mann verzichten....
Dann aus der jugend den kader wieder füllen...
Güggi zurückhohlen und ihn zum Teamleader machen....


Ganz einfach, weil das Auspfeiffen der eigenen Mannschaft dem Team ganz sicher nicht weiterhilft. Was mich daran aufregt ist das die welche vor dem Spiel noch von einem Meistertitel reden, nach dem Spiel die Ersten sind welche Pfeiffen. Einerseits beleidigt sein wenn sich dass Team nach einer blamablen und entäuschenden Cup Niederlage nicht verabschiedet, andererseits bei jedem schwächeren Spiel ein riesen trara veranstalten....
Und mal ganz ehrlich, der Support von uns Fans war ja gestern auch über weite Strecken sehr mässig.

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Bei der Hitze kannst du nicht mehr schreien...

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Gügi, we will always remember you!
Für immer ä Bärner!

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