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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Dienstag 17. September 2024, 22:00 |
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17.09.2024  Zitat: YB gegen Aston Villa – Rahmen: «Kunstrasen sicher kein Nachteil»
Profitiert YB zum Champions-League-Start gegen Aston Villa von seinem Kunstrasen? Trainer Patrick Rahmen will dem Untergrund nicht zu viel Bedeutung beimessen.
Das Wichtigste in Kürze
- YB trifft am Dienstagabend (18.45 Uhr) im Wankdorf auf Aston Villa. - Vor dem Champions-League-Kracher wird erneut über den Kunstrasen diskutiert. - YB-Coach Patrick Rahmen glaubt nicht, dass der Rasen ein grosser Vorteil sein wird.
Am Dienstag startet der Schweizer Meister YB mit einem echten Kracher in die Champions League: Vor heimischer Kulisse im Wankdorf gastiert ab 18.45 Uhr der englische Premier-League-Spitzenklub Aston Villa in Bern. Und wie so oft bei internationalen Auftritten von YB wird auch über den Untergrund gesprochen.
Denn mittlerweile ist Kunstrasen, wie man ihn im Wankdorf findet, auf europäischer Bühne eher selten geworden. Im englischen Profi-Fussball findet man Plastik-Plätze fast überhaupt nicht.
YB-Trainer Patrick Rahmen will die Bedeutung des für die Gäste ungewohnten Untergrunds aber nicht überbewerten.
Profitiert YB vom Kunstrasen im Wankdorf?
«Der Kunstrasen ist sicher kein Nachteil, die Engländer werden das nicht so gewohnt sein», sagt Rahmen. «Es gibt vielleicht den einen oder anderen Spieler, der in der Jugend schon mal auf Kunstrasen trainiert hat. Aber in England sieht man das ja sonst nicht mehr, dass auf diesem Niveau auf Kunstrasen gespielt wird.»
Dass sich die Gäste davon verunsichern lassen, glaubt Rahmen aber nicht. «Ich bin mir sicher, dass sich die Spieler von Aston Villa sehr gut vorbereiten werden. Das wird für sie sicher weniger ein Thema sein, weil sie den Einstieg in diese Champions League positiv gestalten wollen. Da werden sie nicht zu viel an den Kunstrasen denken, da bin ich mir sicher.»
Europäisch bisher hui, in der Liga weiterhin pfui
Weit bedeutender wird die Frage sein, welches Berner Gesicht die Engländer zu sehen bekommen werden. Denn europäisch zeigt YB in dieser Saison die Zähne, wie zuletzt gegen Galatasaray. Dafür stolpert der Titelverteidiger nach sechs Spielen immer noch sieglos durch die Super League.
«Natürlich ist es ein Thema, dass wir national in der Meisterschaft nicht so unterwegs sind», weiss Rahmen. «Wir wissen auch, dass wir da schleunigst mit Siegen zurückkommen müssen. Aber jetzt ist der Fokus genau gleich wie im letzten Wochenende im Cup. Wir wollten nicht an das Spiel gegen Aston Villa denken, sondern den Fokus dort haben.»
Das sei beim 4:2-Auswärtssieg gegen Vevey-Sports auch gut gelungen, so Rahmen. «Wir müssen dann am Wochenende den Switch wieder schaffen, besser als gegen Lausanne. Das haben wir natürlich schon klar besprochen, dass das in Zukunft anders sein muss. Und dann ab Mittwoch ist auch klar, dass wir uns sehr seriös und gut vorbereiten müssen auf Sonntag.» https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-ge ... l-66827442
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shalako
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Verfasst: Dienstag 17. September 2024, 22:04 |
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17.09.2024  Zitat: Aston Villa ist zurück
Innert 5 Jahren von der Zweitklassigkeit in die Champions League
Talent, Erfolgstrainer und Geld: Aston Villa mischt wieder im Konzert der Grossen mit.
Aston Villa ist am Dienstagabend der Auftakt-Gegner der Young Boys in der Ligaphase der Champions League. Der Traditionsklub aus Birmingham ist nach turbulenten Jahren zurück auf der grossen europäischen Bühne – dank viel Talent, noch mehr Geld und einem Trainer, der beides zu kombinieren weiss.
Noch vor 5 Jahren spielten die «Villans» in der zweitklassigen Championship. In der vergangenen Saison belegte das Team von Trainer Unai Emery Rang 4 in der Premier League und qualifizierte sich erstmals für die Champions League. Erst einmal waren die «Villans» in der Premier League besser klassiert – als die Liga 1992/93 neu eingeführt wurde.
Schwierige Zeiten
Dass es Aston Villa in die Beletage des europäischen Fussballs schafft, schien vor nicht allzu langer Zeit illusorisch. Zwar ist Aston Villa einer der bedeutendsten Klubs des Landes; der Verein gewann einmal den Meistercup und holte je sieben Mal die Meisterschaft und den FA Cup. Doch die Erfolge liegen mehr als 40 Jahre zurück.
2016 folgte der Abstieg aus der Premier League. Man brauchte drei Saisons, um sich von diesem Schock zu erholen. Auch nach der Rückkehr ins Oberhaus dümpelte der Klub im unteren Mittelfeld herum.
Emery bringt den Erfolg zurück
Erst mit der Ankunft von Unai Emery, der den glücklosen Steven Gerrard im November 2022 auf der Trainerbank beerbte, kehrte der Erfolg in den Villa Park zurück. Der akribische Baske führte die Mannschaft von Position 13 auf Platz 7 und damit in den Europacup. In der vergangenen Spielzeit folgte schliesslich der Durchbruch.
800 Millionen in neue Spieler investiert
So sehr der Erfolg die Handschrift von Emery trägt, so sehr ist der Aufschwung von Aston Villa mit den Namen Nassef Sawiris und Wes Edens verbunden. Seit der ägyptische Unternehmer und der amerikanische Geschäftsmann den Klub 2018 übernommen haben, sitzt das Geld in der zweitgrössten Stadt Englands locker.
In den letzten fünf Jahren investierten die beiden Milliardäre beinahe 800 Millionen Euro in neue Spieler. Zum Vergleich: Die Young Boys gaben im gleichen Zeitraum keine 30 Millionen Euro auf dem Transfermarkt aus. Der englische Traditionsverein und der Schweizer Meister leben, was die finanziellen Mittel anbelangt, also auf unterschiedlichen Planeten. https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... ons-league
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shalako
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Verfasst: Dienstag 17. September 2024, 22:06 |
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17.09.2024  Zitat: «So good, so good, so good»
Aston Villa-Fans singen sich für den Champions-League-Kracher gegen YB ein
YB empfängt am Dienstagabend Aston Villa zum Champions-League-Kracher im Wankdorf. Die englischen Fans singen sich bereits am Mittag im Mr. Pickwick Pub für das Fussballfest ein. «Wir schauen, dass der Bierkeller voll ist», sagt der Pub-Chef zu den Vorbereitungen.
«Sweet Caroline», singen die Fans von Aston Villa im Pub Pickwick beim Hirschengraben in Bern. Die Stimmung vor dem Champions League-Auftakt gegen die Berner Young Boys ist bei den Villa-Fans gut. Kein Wunder: Es ist die erste Champions-League-Teilnahme seit Jahrzehnten. 1982 sicherte sich der englische Traditionsclub gar den Titel, der damals aber noch Europapokal der Landesmeister hiess.
«Es ist eine tolle Party. Die Stimmung könnte nicht besser sein. Wir können uns nicht beschweren», sagt ein Fan zu TeleBärn. Ein anderer meint: «Bern ist eine schöne und ruhige Stadt. Es gibt viel Bier, das gefällt uns.»
Aston will für Clublegende Gary Shaw gewinnen
Die Anhänger sind optimistisch, dass sie aus Bern einen Sieg mit nach England nehmen. Allerdings wird YB nicht grundsätzlich unterschätzt. «Der Kunstrasen spricht gegen uns. Wir müssen gegen YB ein paar Hürden überwinden», sagt ein Villa-Fan in der Innenstadt. «Aber wir gewinnen für Gary Shaw», ergänzt er. Die Clublegende von Aston Villa ist am 16. September verstorben. Der Stürmer war Teil der Mannschaft, die unter anderem den Europapokal nach Birmingham holte.
Anpfiff im Wankdorf ist um 18.45 Uhr. Es ist das erste von acht Spielen, die YB in der ersten Phase der Champions League bestritt. In Bern trifft YB ausserdem auf Inter Mailand, Atalanta Bergamo und Roter Stern Belgrad. https://www.baerntoday.ch/bern/aston-vi ... :158771880
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shalako
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Verfasst: Dienstag 17. September 2024, 22:09 |
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17.09.2024  Zitat: YB in der Königsklasse
Marco Wölfli über magische Nächte, die man sich erkämpfen muss
Marco Wölfli hat 2018 als Goalie von YB in der Champions League gespielt. Er war damals der älteste und erfahrenste Spieler auf dem Platz. In seinen jungen Jahren wurde er vom legendären Walter Eich trainiert und heute ist er selbst eine YB-Legende. Vor dem ersten Auftritt am Abend der Berner gegen Aston Villa schätzt der 42-Jährige die Chancen von YB ein.
SRF: Wenn man die Champions-League-Hymne als Fan hört, wird man schon etwas nervös. Wie fühlt sich dieser Moment als Spieler an?
Marco Wölfli: Das ist magisch. Jeder Bub, jeder Fussballer, jeder Fan kennt die Hymne. Wenn man zu der Champions-League-Hymne auflaufen darf, ist das wie ein Traum. Für mich ist es vergleichbar mit der Nationalhymne.
Heute Abend sind Sie ‹nur› Zuschauer – das ist noch einmal ein anderes Gefühl.
Ja sicher. Es ist viel ruhiger, viel gelassener. Ich schaue mir das Spiel mit meinem Sohn und dessen Kollegen an.
In der Super League läuft es für YB momentan gar nicht. Europäisch brilliert der Club aber. Wieso dieser Gegensatz?
In der Meisterschaft sind Details entscheidend. Es ist wichtig, dass einer wie Loris Benito wieder zurückkommt. Leader müssen wieder Verantwortung übernehmen. Wenn es schlecht läuft, geht der Ball an die Hand, dann gibt es einen Penalty und am Schluss verlierst du 1:2, anstatt 2:1 zu gewinnen. Man sieht in der Champions League, wie viel Qualität in der Mannschaft steckt. Daher hoffen wir alle, dass irgendwann in der Meisterschaft der Knackpunkt kommt und YB einen Match gewinnt. Dann sind sie wieder im Flow.
Der Modus der Champions League hat sich verändert, es gibt mehr Matches für jede Mannschaft. Statt 32 spielen neu 36 Mannschaften. Was halten Sie von dieser Änderung?
Für YB ist es sicher positiv. Jedes Jahr war es unser Ziel, international zu überwintern. Das hat man jetzt schon geschafft, weil es zwei Spiele mehr sind, die letzten im Januar. Es kommt auch darauf an, wie gut die Jungs spielen und auf welchem Platz sie sind. Es gibt keine Hin- und Rückspiele, das ist auch speziell.
"Das sind die typisch magischen Nächte, die man sich erkämpfen muss."
Wie gross ist die Chance, dass YB das Achtelfinale erreicht?
Ich bin guter Dinge. Wir haben bis jetzt international zu Hause immer gute Spiele gezeigt. Zu Hause kann man eigentlich jeden Gegner schlagen. Heute Abend ist es wichtig, dass man Punkte holt und wenn man irgendwann in einem Auswärtsspiel noch einen Effort leisten kann, dann ist alles möglich. Das sind die typisch magischen Nächte, die man sich erkämpfen muss.
YB gegen Aston Villa – auf welches Endresultat tippen Sie?
3:1 für YB.
Das Gespräch führte Sven Epiney. https://www.srf.ch/radio-srf-1/yb-in-de ... mpfen-muss
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shalako
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Verfasst: Dienstag 17. September 2024, 22:13 |
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17.09.2024  Zitat: Vor dem Spiel YB
Aston VillaAston-Villa-Fans feierten in der Berner Innenstadt
Am Dienstagabend empfing YB Aston Villa. Die englischen Fans verbrachten vor dem Champions-League-Spiel einen feuchtfröhlichen Nachmittag vor den Pubs der Berner Innenstadt.
Am frühen Dienstagnachmittag herrschten vor dem Mr. Pickwick-Pub an der Wallgasse und dem McCarthy’s in der Aarbergergasse Zustände, wie man es sich eher von einem Freitagabend gewohnt ist. Der Grund: Fans des Aston Villa F.C., dem ersten Gegner von YB in der Liga-Phase der Champions League, stellten bereits kurz nach Mittag ihre Trinkfestigkeit und ihre Singkünste unter Beweis.
Andrew, Steven, Simon und Roy waren bereits am Vorabend angereist. Was es für sie bedeutet, dass ihr Team wieder in der Königsklasse spielt? «The smiling faces say it all», sagt Roy. Die lachenden Gesichter sagen alles. Sein Shirt hat er schon1982 beim Finale in Rotterdam gegen Bayern getragen.
Ebenfalls in Rotterdam dabei war die Mutter von Alex. Der 30-Jährige ist im Schweizer Ablegers des Fanclubs von Aston Villa. «Meine Mutter ist aus Birmingham und hat mir das von früh an eingetrichtert», sagt er. «Ausgerechnet heute hat sie jedoch eine Augenoperation.» Dafür sei Alex’ Vater mit im Stadion. Der sei jedoch für YB.
Anfang Nachmittag hatten sich vor dem Mr. Pickwick rund 100 Fans versammelt. Draussen erklangen Fangesänge, drinnen wurde «Take Me Home, Country Roads» gegrölt. Auch in der Aarbergergasse vor dem McCarthy’s Pub tummelten sich am Nachmittag etwa 50 Fans. Das Bier floss in Strömen, dementsprechend stieg der Lautstärkepegel am späteren Nachmittag deutlich – trotz friedlicher Stimmung.
Gegen 17 Uhr wurden die Fans in Bussen zum Wankdorf gebracht. Pickwick-Geschäftsführer Rik Busker und sein Team wischten die leeren Dosen und Flaschen zusammen, während einige im Pub weiterbecherten. Einige Minuten später fuhr das Putzfahrzeug der Stadt auf und beseitigte die restlichen Spuren des Trinkgelages. https://www.bernerzeitung.ch/aston-vill ... 2920017841
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shalako
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Verfasst: Dienstag 17. September 2024, 22:16 |
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17.09.2024  Zitat: Bitterer Auftakt: Die Young Boys ebnen Aston Villa mit zwei groben Abwehrpatzern den Weg zum Sieg
Zum Auftakt der Champions League bleibt YB beim 0:3 gegen Aston Villa chancenlos – und kann nicht verbergen, wie fragil es gerade ist.
Bisher war die Champions League für die Young Boys in dieser Saison so etwas wie ein Zufluchtsort; sie fanden dort in den Qualifikationsspielen gegen Galatasaray auf einmal zu sich, in einer Saison, die sonst für sie bisher überaus kompliziert verlief. Gegen Aston Villa bekommen die Berner zum Auftakt der Ligaphase nun aber ihre Grenzen aufgezeigt. Sie verlieren gegen die favorisierten Engländer mit 0:3, und es ist nicht so, dass sie mit diesem Ergebnis besonders schlecht bedient wären.
Vor dem Spiel sagt Patrick Rahmen, der Berner Trainer, dass sein Team mutig spielen müsse, anders gehe es gar nicht, weil es sonst nur mit dem Verteidigen beschäftigt sein werde. Er schickt seine Mannschaft in jener Formation auf den Platz, die erwartet worden ist, wobei hinten rechts der junge Zachary Athekame für den angeschlagenen Lewin Blum verteidigt. Athekame hat die Vorsaison bei Neuchâtel Xamax in der Challenge League verbracht.
Champions League, im neuen Format, das ist etwas Besonderes – für die Young Boys, weil es für einen Schweizer Klub stets ein Erfolg ist, wenn er im Konzert der Grossen mitmischen darf. Und auch für die Gäste aus England, weil sie zum ersten Mal überhaupt in der Champions League mitspielen.
Aston Villa tritt zum ersten Mal in der Champions League an
Vor vielen Jahren haben sie den Meistercup gewonnen, in der Saison 1981/82. Später machte Aston Villa schwierige Zeiten durch, stürzte gar in die Zweitklassigkeit ab. In den letzten Jahren etablierte sich der Klub aus Birmingham im Mittelfeld der Premier League, ehe er in der vergangenen Saison den Sprung in die Top 4 schaffte. Das ist in England eine grosse Errungenschaft, weil die Liga traditionell von den Spitzenklubs aus Liverpool, London und Manchester dominiert wird.
Aston Villa hat die Phalanx durchbrochen, dank grosszügigen Investitionen und Unai Emery, dem spanischen Trainer, der aus dem Klub einen Champions-League-Teilnehmer geformt hat. In Bern kann Emery etwa Emiliano Martinez, den argentinischen Weltmeistergoalie, auf den Platz schicken. Youri Tielemans, den belgischen Nationalspieler. Oder Ollie Watkins, Englands Nationalstürmer, der im EM-Halbfinal gegen die Niederlande getroffen hat.
Nur am Anfang hält YB mit
Nach 18 Minuten stecken dieser Watkins und der Trainer Emery im Berner Wankdorf die Köpfe zusammen. Was die beiden besprechen, ist nicht überliefert. Auf jeden Fall rasen Finger durch die Luft, werden Laufwege gezeichnet. Und eigentlich kann es nur um eine Frage gehen: Wie schafft es Watkins, auch an diesem Spiel teilzunehmen?
Nur zwei Mal hat der Stürmer bis dahin den Ball berührt, und der Wert verdeutlicht, wie das Spiel in der Anfangsphase verläuft: Die Young Boys dominieren es, weil sie schwungvoll beginnen, direkt angreifen, weit in der gegnerischen Platzhälfte verteidigen und entschlossen in die Zweikämpfe steigen. Sie könnten gar in Führung gehen, als Ebrima Colley und Filip Ugrinic nach zwölf Minuten kurz nacheinander aus vielversprechenden Positionen zum Abschluss kommen.
Doch dann entgleitet dem Heimteam das Spiel, wird Aston Villa besser, was der Trainer Unai Emery nach der Partie damit erklärt, dass seine Spieler sich zuerst an den Kunstrasen hätten gewöhnen müssen. Zweikämpfe, die YB eben noch gewonnen hat, gehen jetzt verloren. Im Mittelfeld fehlt dadurch zusehends der Zugriff. Und gerade über die rechte Abwehrseite, auf der der Jungspund Athekame zu Beginn wenig zulässt, wird es nun immer wieder gefährlich.
Die Berner können bald einmal nicht mehr verbergen, dass sie in dieser Saison dieses fragiles Gebilde sind, das in der Meisterschaft noch immer auf den ersten Saisonsieg wartet. Am deutlichsten kommt das nach 38 Minuten zum Ausdruck. Da stürmen die Engländer wieder einmal in den Strafraum, und als der Ball irgendwann doch in den Füssen der Berner landet, unterläuft ausgerechnet Mohamed Camara ein schlimmer Fauxpas. Der Abwehrchef kommt auf die Idee, mitten in der Gefahrenzone einen Rückpass zu spielen. Watkins spritzt dazwischen, am Ende profitiert Jacob Ramsey.
Zwei Gegentore nach bösen Abwehrfehlern
Die Engländer führen nun schon 2:0, das 1:0 ist ihnen nach 27 Minuten gelungen, und auch da haben es ihnen die Gastgeber viel zu einfach gemacht. Nach einem Eckball fühlt sich niemand für Tielemans zuständig; der Belgier nutzt seinen Freiraum zum 1:0.
0:2 also, nach 38 Minuten und zwei bösen Berner Abwehrfehlern: Das Spiel ist da zwar noch jung. Und doch schon entschieden, weil die Engländer es in der Folge problemlos kontrollieren. Die Young Boys haben das Glück, dass ihnen zwei weitere Gegentreffer erspart bleiben, weil der Videoschiedsrichter sie wegen Handspiels aberkennt. Erst spät, nach 86 Minuten, erzielt Amadou Onana noch das 0:3.
Es ist der Schlusspunkt unter einen Abend, der für die Young Boys, von der Anfangsphase abgesehen, nur wenig Positives bereithält – und zu dem der Goalie David von Ballmoos das passende Fazit bereithält: Man sei zwar gut gestartet. Aber dann habe man zu viele Fehler gemacht, die auf diesem Niveau bestraft würden. https://www.nzz.ch/sport/bitterer-aufta ... ld.1848736
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shalako
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Verfasst: Dienstag 17. September 2024, 22:17 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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17.09.2024  Zitat: 0:3 gegen Aston Villa
Immerhin der Videoschiedsrichter hat ein Einsehen mit YB
Die Young Boys sind daheim zum Auftakt der Champions League gegen die Engländer nach gutem Start chancenlos. Das Resultat hätte gar höher ausfallen können.
Der Aufprall ist hart. Und er kommt ziemlich schnell. Nach einem beschwingten Start von YB im ausverkauften Wankdorf genügen Aston Villa zwei Tore in der ersten Halbzeit, um dem Heimteam und seinen Fans alle Hoffnungen zu nehmen.
Die Partie plätschert vor sich hin, laut wird es vorab nur dann, wenn sich der Goalie der Gäste dazu entscheidet, Zeit zu schinden. Es ist Emiliano Martinez, der argentinische Weltmeister, der schon 2022 in Katar nicht als Sympathieträger auffiel. Aber das will er auch nicht, er gefällt sich in der Rolle des Bösewichts.
0:3 verlieren die Berner zum Auftakt der Champions League. Dabei waren sie daheim auf dem Kunstrasen in den vergangenen Jahren ein gefährlicher Gegner für die Topclubs Europas. Sie schlugen Juventus Turin und Manchester United, sie bedrängten 2023 Manchester City lange. Aber zu solchen Exploits ist dieses YB nicht im Stande.
«Nach einem 0:3 gibt es nicht viel zu diskutieren», sagt Goalie David von Ballmoos. «Aston Villa war stabiler – ja, schlicht besser», sagt Mittelfeldspieler Sandro Lauper.
Zwei YB-Geschenke
Trainer Patrick Rahmen vertraut auf neun Spieler, die vor drei Wochen bei Galatasaray Istanbul den Coup schafften. Von Ballmoos steht statt Marvin Keller im Tor, hinten rechts ersetzt der 19-jährige Zachary Athekame den angeschlagenen Lewin Blum. Aber Loris Benito, während seiner verletzungsbedingten Pause zum Captain ernannt und zum Hoffnungsträger avanciert, sitzt auf der Bank. Er gab am Wochenende im Cup sieben Monate nach dem Kreuzbandriss sein Comeback.
Die Berner starten vorzüglich. Filip Ugrinic bieten sich gleich mehrere Chancen, Ebrima Colley ebenso. Aston Villa wirkt wie eine Mannschaft, die erstmals überhaupt an der Champions League teilnimmt: etwas orientierungslos, ja gar etwas überrascht, dass auch ausserhalb der Insel Fussball gespielt wird.
Bloss, die Druckphase resultiert nicht in einem Tor. Da liegt das Problem. Und das nutzt der Favorit. Er mag den Berner aus Topf 4 zugelost worden sein, aber im Vergleich zu ihnen ist er ein Schwergewicht. Der Marktwert seines Kaders wird auf 600 Millionen Euro geschätzt. Und damit auf zehnmal so viel wie jener der Young Boys.
Das zeigt sich nun. Eine erste Gelegenheit hat John McGinn noch vergeben, aber als YB-Flügel Colley bei einem Corner Youri Tielemans aus den Augen verliert und dieser völlig freisteht, nutzt der belgische Mittelfeldspieler den Raum eiskalt und verwandelt aus kurzer Distanz (27.). Deshalb kostet er 45 Millionen Euro. Und nicht ein paar Millionen wie Ugrinic.
Das Tor genügt, um die Berner aus dem Konzept zu bringen. Fehlende Widerstandskraft ist ein Thema, das sie seit dem Saisonstart begleitet. Fehler schleichen sich jetzt in ihr Spiel, es fehlt an Aggressivität, Überzeugung und – vor allem – an Konzentration: Mohamed Ali Camara macht Camara-Dinge, er spielt im Strafraum ohne Not einen Rückpass, obwohl gleich mehrere Engländer herumschwirren, von Ballmoos ist überrascht und kommt zu spät. Nutzniesser ist Jacob Ramsey, der so viel Zeit hat, das 2:0 zu erzielen, wie letztmals auf dem Pausenplatz (38.).
Zwei Geschenke an den Gegner, zwei Tore, so lautet die Bilanz. Doch es kommt noch schlimmer für YB: Ollie Watkins erhöht gleich darauf im Nachschuss. Der VAR annulliert den Treffer jedoch, er will beim Stürmer ein Handspiel erkannt haben. Wie er darauf kommt, bleibt sein Geheimnis. Vielleicht hat er ein Einsehen mit YB.
Diesmal gibt der Europacup YB keine Aufmunterung
In diesem Moment ist die Euphorie über die vierte Teilnahme an der Champions League aus dem Wankdorf gewichen. Bis dahin ist der Europacup für die Young Boys eine willkommene Ablenkung zum tristen Ligaalltag gewesen. Das Weiterkommen im Playoff gegen Galatasaray war für sie sogar ein Befreiungsschlag, so in der Art: «Seht her, wir haben vieles richtig gemacht. Nun müssen wir es nur noch konstant zeigen.»
Aber es ist halt nicht nur eine Frage der Einstellung der Spieler, die Probleme der Berner gehen schon ein wenig tiefer. Vor allem tun die Engländer ihnen nicht den Gefallen, sie zu unterschätzen, wie das Galatasaray getan hat. Aston Villa, abgeklärt und effizient, zeigt, weshalb letzte Saison in der Premier League Rang 4 resultierte.
Die Engländer könnten deutlich höher gewinnen. Sie erzielen ein weiteres Tor, das vom Videoschiedsrichter wegen Hands aberkannt wird, diesmal zu Recht. So kommt nur noch das 3:0 von Amadou Onana dazu, der mit einem Weitschuss trifft.
Nun gelte es, den Fokus auf die Meisterschaft zu legen, sagt Lauper noch. Am Sonntag gastiert YB in Winterthur, es ist das Duell des Zweitletzten gegen den Letzten. Die Sterne der Champions League werden dann weit entfernt sein. https://www.bernerzeitung.ch/fussball-c ... 5302572595
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shalako
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Verfasst: Dienstag 17. September 2024, 22:19 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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17.09.2024  Zitat: Auftakt in die Königsklasse missglückt
Die Young Boys schenken Aston Villa den Sieg
Die Young Boys verlieren das erste Spiel in der Champions-League-Ligaphase deutlich. Im Wankdorf unterliegt das Team von Trainer Patrick Rahmen Aston Villa 0:3.
Das Verdikt war am Ende deutlich. Dabei hatten die Young Boys forsch losgelegt und waren in der Startphase das gefährlichere Team. Mit zwei haarsträubenden Fehlern brachten sich die Berner aber selbst um den verdienten Lohn und auf die Verliererstrasse.
Der erste Fauxpas unterlief dem Schweizer Meister in der 27. Minute, als die Zuteilung bei einem Corner nicht funktionierte. Youri Tielemans kam völlig ungedeckt an den Ball, konnte diesen ohne Zeitdruck annehmen und mit einem platzierten Schuss den Führungstreffer für die Engländer realisieren.
Camaras Geschenk
In der Folge spielte Aston Villa seine Schnelligkeit aus und kam immer wieder über die linke Angriffsseite zu gefährlichen Aktionen. Eine solche führte in der 38. Minute zum 0:2. Dabei schien die Gefahr bereits gebannt, als Mohamed Ali Camara an den Ball kam. Doch der Abwehrchef verlor die Übersicht und spielte einen völlig unnötigen Rückpass zu Goalie David von Ballmoos. Ollie Watkins ging dazwischen und wurde vom YB-Goalie abgeräumt. Jacob Ramsey brauchte den Ball schliesslich nur noch ins verwaiste Tor einzuschieben.
Der Videoassistent bewahrte die Berner vor einem noch deutlicheren Ergebnis. Im Vorfeld des vermeintlichen 0:3 durch Watkins kurz vor der Pause und beim Tor von Jhon Duran zehn Minuten vor dem Ende war jeweils die Hand eines Engländers im Spiel, weshalb beide Treffer nicht zählten.
Starke Startphase von YB
Bis zum Führungstreffer hatten die Gäste nur eine nennenswerte Chance. Während der Traditionsklub von der Insel mehr Ballbesitz aufwies, hatten die Berner die Möglichkeiten. Besonders Filip Ugrinic und Ebrima Colley waren in den ersten 20 Minuten auffällig. Allein Colley war dreimal nahe am zu diesem Zeitpunkt verdienten Führungstreffer. Doch entweder kam er knapp nicht an den Ball (11.), scheiterte an Aston Villas Goalie Emiliano Martinez (12.) oder sah den Ball knapp über das Tor fliegen (22.).
Bis zum Führungstreffer hatten die Gäste nur eine nennenswerte Chance. Während der Traditionsklub von der Insel mehr Ballbesitz aufwies, hatten die Berner die Möglichkeiten. Besonders Filip Ugrinic und Ebrima Colley waren in den ersten 20 Minuten auffällig. Allein Colley war dreimal nahe am zu diesem Zeitpunkt verdienten Führungstreffer. Doch entweder kam er knapp nicht an den Ball (11.), scheiterte an Aston Villas Goalie Emiliano Martinez (12.) oder sah den Ball knapp über das Tor fliegen (22.).
Auf der anderen Seite bewahrte David von Ballmoos sein Team mit einer starken Parade gegen Jacob Ramsey vor einem noch klareren Verdikt. Gegen den satten Abschluss von Amadou Onana vier Minuten vor dem Ende war aber auch der Captain chancenlos.
Telegramm
Young Boys – Aston Villa 0:3 (0:2)
31'500 Zuschauer (ausverkauft). – SR Kabakov (BUL). – Tore: 27. Tielemans (McGinn) 0:1. 38. Ramsey (Watkins) 0:2. 86. Onana (Tielemans) 0:3.
Young Boys: Von Ballmoos; Athekame, Camara, Zoukrou, Hadjam (63. Conte); Niasse (46. Elia), Lauper; Monteiro (83. Itten), Ugrinic, Colley (62. Virginius); Ganvoula (83. Males).
Aston Villa: Martínez; Bogarde (46. Diego Carlos), Konsa, Torres, Digne (87. Barkley); Onana, Tielemans (87. Maatsen); McGinn, Rogers, Ramsey (87. Buendía); Watkins (60. Duran).
Bemerkungen: Verwarnungen: 33. Niasse, 46. Lauper, 54. Elia, 79. Monteiro, 79. Duran. https://www.bluewin.ch/de/sport/champio ... 68437.html
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shalako
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Verfasst: Dienstag 17. September 2024, 22:22 |
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17.09.2024  Zitat: Auftakt in Champions League
Young Boys zu fehlerhaft: 0:3-Heimpleite gegen Aston Villa
- Die Young Boys starten mit einer 0:3-Heimniederlage gegen Aston Villa in die Ligaphase der Champions League. - 2 Gegentoren gehen Berner Fehler voraus. - Den Engländern werden 2 weitere Tore wegen Handspiels aberkannt. - Nächste Station für YB in der «Königsklasse» ist Barcelona in 2 Wochen.
Die Berner Fangemeinde war erbost – zurecht. Gerade hatte sich Jhon Duran auf die Werbebande gestellt und provokativ vor den Heimfans gejubelt. Dafür sah der Aston-Villa-Joker zurecht Gelb, und wurde kurz darauf auch noch vom Karma bestraft: Sein schönes Schlenzertor zum vermeintlichen 3:0 in der 79. Minute wurde nach VAR-Konsultation aberkannt, im Aufbauspiel war Amadou Onana der Ball an die Hand gesprungen.
Anstatt daraus Kraft zu ziehen, traten die Young Boys weiter harmlos auf, liessen den Gegner aus England zu oft gewähren. So auch 7 Minuten später: Onana wurde nach einem Pass in den Rückraum zu wenig konsequent angegangen, konnte sich den Ball zurechtlegen und traf mit einem präzisen Abschluss zum 3:0. Es war der Schlusspunkt unter eine am Ende doch einseitige Partie.
Eigenfehler brutal bestraft
Dabei waren die Berner mit der jüngsten Startelf in ihrer Champions-League-Geschichte (Durchschnittsalter 25 Jahre und 20 Tage) frisch und beherzt in dieses Spiel gegangen. Ab den ersten Minuten war den Gelb-Schwarzen anzusehen, dass man dem Premier-League-5. auf dem heimischen Kunstrasen Punkte abknöpfen will.
Allen voran von den jungen Aussenverteidigern Jaouen Hadjam (21 Jahre) und Zachary Athekame (19) kam viel Zug nach vorne, in Tornähe blieben die Berner aber zu ungenau. Mitten in den mutigen Auftritt schlichen sich ein paar Eigenfehler ein – auf diesem Level unverzeihlich. Die Engländer schlugen dementsprechend gnadenlos zu:
- 27. Minute: Mit einer Eckball-Variante spielen die Gäste Youri Tielemans am weiten Pfosten frei, YB schläft. Der Belgier hat gar noch Zeit, den Ball anzunehmen und trifft souverän zum 1:0.
- 38. Minute: Nach einem Villa-Angriff kommt Mohamed Camara im Strafraum an den Ball. Anstatt zu klären, spielt er (zu kurz) auf Kollege David von Ballmoos zurück. Dieser fällt in der Folge Ollie Watkins – doch der fällige Elfmeter muss gar nicht ausgesprochen werden, weil Jacob Ramsey lauert und trifft. Die Berner sehen erneut ganz schlecht aus.
- 45. Minute: Mit einem weiteren Konter wird YB schwindelig gespielt. Watkins trifft erst Banhie Zoukrou und mit seinem Nachschuss dann das Tor. Zum Glück aus Berner Sicht: Der Schiedsrichter entscheidet nach VAR-Intervention auf Handspiel von Watkins zwischen den beiden Abschlüssen und aberkennt den Treffer.
So geht es weiter
Von der grösstmöglichen Bühne geht es für die Young Boys zurück in den Ligaalltag und nach Winterthur (am Sonntag). Dort will das Team von Trainer Patrick Rahmen endlich den ersten Sieg in der Super League einfahren. In der Champions League steht als nächstes das Gastspiel beim grossen Barcelona an (1. Oktober). https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... ston-villa
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shalako
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Verfasst: Dienstag 17. September 2024, 22:24 |
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17.09.2024  Zitat: Slapstick in der Königsklasse
Zwei Schlaf-Momente vermiesen YB den Auftakt
Keine Chance zum Auftakt in die Champions League: YB unterliegt Aston Villa klar – bei zwei Gegentoren muss man sich an die eigene Nase fassen.
Das Spiel
Als mindestens zwei Nummern zu gross erweist sich Aston Villa, aktuell Fünftplatzierter der Premier League, zum Start in die Königsklasse für YB. Und am Ende ist das Team von Patrick Rahmen mit einer 3:0-Niederlage aber noch gut bedient.
Dabei beginnt alles so gut für die Berner. YB ist spielbestimmend, gibt den Ton an, erkämpft sich gar hochkarätige Möglichkeiten. Nach einer Doppel-Chance wirds im Wankdorf ohrenbetäubend laut, die heimischen Fans machen mächtig Lärm. Schlafen? In dieser Kulisse kaum möglich. Doch genau das tun die YB-Spieler danach.
Beim ersten Gegentor geht der Torschütze nach einer Ecke völlig vergessen, wenig später passt YB-Verteidiger Mohamed Ali Camara nicht auf und schenkt den Engländern mit einem Mega-Bock gleich das zweite Tor hinterher. Immerhin wird der dritte Treffer der Villains vor der Pause wegen eines Hands aberkannt (43.).
Nach dem Seitenwechsel findet YB wieder nicht in die Spur. Und hat dann wieder Glück, dass sich der VAR beim – erneut vermeintlichen 0:3 – wegen eines Hands einschaltet. In der Schlussphase machen die Gäste aber definitiv den Deckel drauf.
Die Tore
27. Minute, Youri Tielemans, 0:1. Die Gäste führen einen Eckball kurz aus, woraufhin McGinn den Ball in den Rückraum des Sechzehners schlägt. Dort steht der Belgier Tielemans mutterseelenallein, hat alle Zeit der Welt und versenkt die Kugel im unteren linken Eck. Da hat die YB-Abwehr gepennt!
38. Minute, Jacob Ramsey, 0:2. Ohje. Was für ein Bock von Camara. Die Situation ist eigentlich unter Kontrolle, da spielt der YB-Verteidiger aus rund acht Metern einen miserablen Rückpass auf Goalie Von Ballmoos, dem die Kugel abgeluchst wird. Villa-Angreifer Ramsey schiebt dankend ins leere Tor.
86. Minute, Amadou Onana, 0:3. Diesmal ists kein Eigenfehler. Tielemans behauptet sich an der Strafraumgrenze und bleibt stark am Ball. Schliesslich dreht er sich nochmals ab und legt auf Onana zurück. Dieser nimmt die Kugel an, legt sie sich vor und schweisst sie schliesslich ins untere linke Eck.
Der Beste
Villas Mittelfeld-Juwel Amadou Onana strahlt eine riesige Präsenz aus und schiesst den Ball beim Treffer zum 3:0 von ausserhalb des Strafraums millimetergenau neben dem Pfosten ins Tor.
Der Schlechteste
Letzte Saison führte Mohamed Ali Camara YB als Captain durch die Champions League. Nun dieser grobe Bock beim 0:2. Das darf dem Mann, der bereits seine vierte Königsklassen-Kampagne mit den Bernern bestreitet, nicht passieren.
Die Stimmen
David von Ballmoos, der nach seiner Schulterverletzung vor fast vier Wochen wieder zwischen den Pfosten steht, ist nach dem Spiel gegenüber Blue sichtlich enttäuscht. «Wir sind sehr gut gestartet. Wenn wir es dort schaffen, ein Tor zu schiessen, dann siehts anders aus. Danach haben wir zu viele Fehler gemacht, die auf diesem Niveau bestraft werden.» Zum Total-Versagen vor dem 0:2: «Ja, was willst du machen … Ich habe in diesem Moment nicht mit dem Rückpass gerechnet und der Villa-Spieler läuft in den Passweg.»
Sandro Lauper (gegenüber Blue): «Es ist selten, dass wir zu Hause 0:3 verlieren, das tut weh. Aber wir müssen einsehen, dass es am Ende zu wenig war. Auf diesem Niveau entscheiden kleine Sachen. Wir hatten sie zu Beginn im Griff, hatten Chancen. Sie waren einfach abgezockter. Zu den Fehlern: «Das waren wohl kleine Konzentrationsfehler. Es entscheiden Bruchteile von Sekunden. Beim 0:1 hatten wir auch Pech. Beim 0:2 müssen wir nicht diskutieren, dass das für dieses Niveau ein bisschen zu wenig war.»
Das gab zu reden
Drei Anläufe braucht Aston Villa, bis das 3:0 wirklich Tatsache ist. Zweimal grätscht der VAR wegen Handspiel dazwischen. Bei den beiden Tor-Aktionen in der zweiten Hälfte zeigten sich die Villa-Stars nicht gerade von der sportlichsten Seite. Nach seinem später aberkannten Tor jubelt Jhon Duran demonstrativ und provokativ vor der YB-Fankurve. Diese reagiert entsprechend wütend, lautstark und deckte den Offensivmann für den Rest des Spiels mit Pfiffen ein. Beim tatsächlichen 3:0 provozierte Torschütze Amadou Onana nochmals die Fankurve. Unnötig und nicht die feine englische Art.
Das Schiedsrichter-Gespann
Mit dem Bulgaren Georgi Kabakow (38) machte YB bereits Bekanntschaft. Im September 2020 in der Champions-League-Quali auswärts gegen Midtjylland (0:3-Niederlage). Hat an diesem Abend viel zu tun, muss nach VAR-Intervention einsehen, dass er zwei Tore aberkennen muss. Aber macht im Grossen und Ganzen eine unauffällige Partie, hat sie grundsätzlich im Griff.
Die Zuschauer
Das Wankdorf war natürlich schon längst ausverkauft. 31’500 sind hier. Von den Gästen: Die 1’665 Aston-Villa-Fans machen ebenfalls richtig Dampf, bis YB in der Startphase mehrere Chancen herausspielt. Dann werden sie ruhiger. Doch bald führt Villa und der Gästeblock ist wieder da. Die YB-Kurve und die Villa-Stars Duran und Onana provozieren sich mit Gesten dann gegenseitig.
So gehts weiter
Jetzt hat YB nun zwei Wochen Zeit, diese Auftakt-Niederlage zu verdauen. In der Liga winken Duelle in Winterthur (22.9.) und gegen GC (28.9.). Und dann kommts zum grossen Kracher in der Champions League: Am 1. Oktober trifft man auswärts auf den FC Barcelona. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 44835.html
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