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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Freitag 14. Juli 2023, 23:08 |
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13.07.2023  Zitat: Tramfahrt mit YB-Pokalen
Bevor die neue Fussballsaison startet, haben sich zwei beliebte YB-Spieler Zeit genommen für eine spezielle Aktion. Im gelb-schwarzen Tram von Bernmobil transportierten sie die beiden «Chüble», vom Meistertitel und vom Sieg im Schweizer Cup, in das Bernische Historische Museum. Dort wird aktuell eine Ausstellung zum 125-Jahre-Jubiläum von YB gezeigt. https://www.telebaern.tv/telebaern-news ... -152526194
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shalako
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Verfasst: Freitag 14. Juli 2023, 23:10 |
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13.07.2023  Zitat: Der YB-Cup-Pokal erzählt
YB ist Schweizer Meister, Cup-Sieger und feiert das 125-jährige Bestehen. Deshalb werden beide Pokale von Fabian Lustenberger und Sandro Lauper mit dem YB-Tram ins Bernische Historische Museum gebracht. Die Pokalfahrt durch Bern am Donnerstag wird von einem etwas anderen Protagonisten erzählt: dem Cup-Pokal höchst selbst.
Ich erinnere mich noch gut an den Juni 1925. Denn beinahe hätte es mich gar nicht gegeben. Nach zwei gescheiterten Versuchen, einen nationalen Cup ins Leben zu rufen, fehlte dem Schweizerischen Fussballverband (damals noch Schweizerischer Fussball- und Athletikverband SFVA) nämlich das Geld. Meine Existenz verdanke ich dem Bankier Auréle-Gilbert Sandoz, der meine Erschaffung finanzierte. An den Herrn selbst erinnere ich mich auch noch …
Wer unterbricht mich? Ich höre Schritte im Flur. Ah, es ist wohl wieder so weit. Zeit zu glänzen. Sie holen mich für die Pokalfahrt. Wieder einmal in Bern, bei den Young Boys. Zuletzt hatte ich diese Ehre vor drei Jahren. Der Tag heute ist speziell. Mein Kollege, der Meister-Pokal, und ich waren zuletzt 1958 zusammen in Bern. Und dann auch noch gerade jetzt, wo YB diese 125-Jahre-Ausstellung im Museum hat. So viele Besucherinnen und Besucher wollen mich sehen. Heute fast so viele Frauen wie Männer, das gefällt mir.
Sie haben mich an die Strasse gestellt, um auf die Herren Fussballer zu warten. Die Leute gucken recht verdutzt. Eine Passantin gesteht ihrer Begleiterin leise: «Von weitem dachte ich, das seien aber komische Putzkübel.» Aha.
Da kommen sie. Die zwei jungen Herren, Fabian Lustenberger und Sandro Lauper, die uns Pokale ins Bernische Historische Museum begleiten. Und ein Haufen Leute von der Presse. Die sind auch immer und überall, wo ich auftauche, und machen Fotos. Hoffentlich stolpern sie nicht übereinander.
Im Tram können sich die Menschen zuerst kaum entscheiden, wo wir vier sitzen sollen. Am Ende landen wir ganz hinten im Tram. Es werden Anweisungen gegeben, wir werden hochgehalten, gedreht und hin und her geschoben, bis alles perfekt sitzt. Mehr oder weniger. Denn die Menschen wollen alle etwas anderes. Gar nicht so einfach, es allen recht zu machen.
Während Bern an uns vorbeizieht, denke ich an die Mannschaften, bei denen ich bereits ihr Sieger-Jahr verbringen durfte. Als Wanderpokal verstaube ich zum Glück nicht im Regal, sondern komme ziemlich rum. Ich rechne nach. 16 Mannschaften waren es in den letzten 98 Jahren. Achtzehn davon habe ich beim Grasshopper Club verbracht.
Es gab schon immer wieder lustige Geschichten. Besonders früher. Da war noch nicht alles fein säuberlich durchgetaktet. Am 11. April 1926 – das war die erste Austragung des Schweizer Cups – spielte GC gegen den FC Bern. Letztere hatten keinen Trainer dabei.
Die Spiele waren nicht immer leicht anzusehen. Zweimal wusste ich nicht, ob ich lachen oder weinen sollte. Beide Male war Lausanne-Sport der Grund. Als sie 1935 Basel mit 10:0 im Finale besiegten. Und zwei Jahre später amüsierte mich das Schicksal dann doch. GC schoss sich gegen Lausanne-Sport ebenfalls mit einem 10:0 zum Sieg.
Wir sind am Museum angekommen. Hier gibt es auch viele Kinder, die den Fussballern mit grossen Augen hinterherschauen. Mit einer ganzen Schar Fotografen und neugierigen Muesums-Besucherinnen und -besuchern steigen wir die Stufen zum Museum empor. Erneut gibt es ein kleines Blitzlichtgewitter.
Drinnen gehts direkt zur YB-Ausstellung. Auch hier sind bereits Familien unterwegs. Ein kleiner Junge kräht begeistert: «Lueg mau dr Lauper, dr Lauper!» Mit strahlenden Augen beobachten die Kinder, wie Lauper und Lustenberger uns in unsere Vitrinen stellen. Ja, hier gefällt es mir. Hier lässt es sich gut aushalten, bis zum nächsten Cup-Final. Wer weiss, wohin ich dann wandere? Doch zuerst gratuliere ich YB herzlich zum dritten Doublegewinn in ihrer Geschichte. Und bin auf die vielen Gesichter gespannt, die mich und die YB-Ausstellung besuchen kommen. https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/211702
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shalako
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Verfasst: Freitag 14. Juli 2023, 23:41 |
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14.07.2023  Zitat: «Jetzt ist man verewigt»
YB-Stars gehen mit den Double-Trophäen auf Reisen
Anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Young Boys findet im Historischen Museum in Bern eine Ausstellung statt. Das Highlight sind sicherlich die Double-Trophäen der vergangenen Saison. Fabian Lustenberger und Sandro Lauper nahmen diese im YB-Tram mit. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 48742.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 16. Juli 2023, 23:51 |
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15.07.2023  Zitat: So präsentiert sich das neue YB
Ausgerechnet ein Ärgernis ist der Gewinner der Vorbereitung
Bald schon starten die Young Boys in die Saison: Wir sagen, wer sich in den Vordergrund gespielt hat und wer nicht. Und in welchem Mannschaftsteil es am meisten Fragezeichen gibt.
Welcher Zugang kann sofort eine grössere Rolle übernehmen?
Lukasz Lakomy. Der 22-jährige Pole hat sich eingefügt, als würde er nicht erstmals im Ausland spielen, in einem neuen Team mit neuen Mitspielern. Kurz: Als gäbe es nichts Leichteres. Gegen Hertha Berlin traf der Zugang von Zaglebie Lubin zweimal, unter der Woche gegen Dynamo Kiew kam ein weiteres Tor dazu.
Trainer Raphael Wicky plant den Zuzug mit der Nummer 8 nicht halb rechts und nicht halb links ein, sondern auf den zwei zentralen Positionen im Mittelfeld – wobei Lakomy schon eher offensiv ausgerichtet ist. Gegen Hertha setzte ihn Wicky gar als zweiten Stürmer ein. «Er hat sich sehr gut integriert», sagt Wicky, auch weil der Pole ein offener Typ sei, der auf die Mitspieler zugehe.
Da sind Lakomy, Filip Ugrinic, Christian Fassnacht und Donat Rrudhani (derzeit angeschlagen). Da ist Fabian Rieder, der wider Erwarten noch bei YB unter Vertrag steht, sowie Kastriot Imeri. An der U-21-EM zeigte der Genfer mit zwei Toren und einer Vorlage, weshalb die Young Boys vor einem Jahr für ihn eine Rekordsumme gezahlt hatten. Neu trägt Imeri die Nummer 10, als wolle er Wicky sagen: «Setze mich bitte endlich vermehrt auf zentraler Position hinter den Stürmern ein.»
So oder so herrscht auf jeder Mittelfeldposition grosser Konkurrenzkampf. Auch, weil es da noch die Überraschung der Vorbereitung gibt.
Wer ist der Gewinner der Vorbereitung?
Er rede nicht gern von Gewinnern, sagt Wicky nach dem 3:3 gegen Dynamo Kiew. Und doch kommt der Trainer bei dieser Frage von sich aus auf einen Spieler zu sprechen. Und zwar auf einen, der sich bei Teilen des YB-Anhangs den Ruf des Ärgernisses erarbeitet hat.
Joel Monteiro ist schnell, kräftig, gross – eine Wucht. Und weil der 23-Jährige auch mit dem Ball umzugehen weiss, hat er alle Anlagen, sich bei YB durchzusetzen. Wären da nicht die Schwächen beim letzten Pass und im Torabschluss – welche ihm das zweifelhafte Image eingebracht haben.
Monteiro war bisher als Stürmer eingeplant. Als im Testspiel gegen Lausanne-Ouchy sich jedoch im linken Mittelfeld eine Lücke auftat, erinnerte sich Wicky daran, dass Monteiro einst als Flügel ausgebildet worden war, und sagte sich: «Das probieren wir jetzt mal.»
Monteiro überzeugte, wie auch gegen Hertha und Dynamo. Wicky nennt ihn einen «sehr interessanten Spieler», der mit seiner Dynamik eine Option mehr sei auf der Seite. Vielleicht schafft es Monteiro doch noch, den Ruf abzulegen. Das Potenzial dazu hätte er.
Wie haben sich die weiteren Zugänge eingefügt?
Sein Vorname wird meist falsch geschrieben. Silvere wäre korrekt, ohne Grave, so steht es in Ganvoulas Pass. Dazu kommt noch die mickrige Erfolgsbilanz des Stürmers in den letzten zwei Jahren (502 Einsatzminuten, 0 Tore für Bochum und Cercle Brügge) – ein Stürmer als grosses Missverständnis also? 191 Zentimeter misst der 26-Jährige zwar, aber in der Vorbereitung hat er schon angedeutet, dass Chefscout Stéphane Chapuisat mal wieder ein Schnäppchen erspäht haben könnte.
Ganvoula ist gross und bullig und technisch genügend beschlagen, um die Bälle abzulegen – ein typischer YB-Mittelstürmer also. Er wird sich zwar vorerst hinter Meschack Elia und vor allem Jean-Pierre Nsame und Cedric Itten einreihen müssen, den zwei besten Torschützen der vergangenen Saison. Itten kam nach Mitte Mai erlittener Gehirnerschütterung am Mittwoch gegen Dynamo Kiew erstmals wieder zum Einsatz. Aber Geduld zu haben, hat Ganvoula in den letzten Jahren unfreiwillig lernen müssen.
Rückkehrer Saidy Janko (27) hat sich natürlich problemlos eingefügt, er kennt noch etliche Spieler aus seiner ersten Zeit bei YB (2019 bis 2020) und ist hinten rechts sofort eine valable Option. Der schwedische Linksverteidiger Noah Persson ist angeschlagen, der 19-Jährige bestritt deshalb noch keine Testspielminute. Der von GC verpflichtete 18-jährige Flügel Malik Deme durfte sich in der Vorbereitung beweisen, das Gedränge im Mittelfeld ist für ihn allerdings vorerst zu gross (siehe weiter oben).
Gibt es Verlierer der Vorbereitung?
Er kam voller Tatendrang nach Bern zurück, nach einem Jahr in Holland, das nicht hätte schlechter verlaufen können. Gerade einmal 380 Minuten war Felix Mambimbi bei Cambuur zum Einsatz gekommen, die Vorbereitung wäre die Chance gewesen, sich für einen Neustart bei YB aufzudrängen. Und dann verletzt sich der 22-jährige Stürmer beim ersten Testspieleinsatz gegen Yverdon und fällt seither aus.
Wie gestaltet sich die Abwehr nach Zesigers Abgang?
2021/22 war sie mit 50 Gegentoren der Schwachpunkt, letzte Saison mit nur 30 erhaltenen Treffern dann die grosse Stärke: die Abwehr. Diesen Sommer gibt es nun wieder das eine oder andere Fragezeichen. Das hat besonders mit dem Abgang des Abwehrchefs Cédric Zesiger zu Wolfsburg zu tun. Und dem Entscheid, diesen mit eigenen Kräften zu ersetzen.
Aber nicht nur: Mohamed Camara musste ein halbes Jahr passen und wird in dieser Vorbereitung mit Vorsicht herangeführt. Aurèle Amenda kehrte nach der EM-Teilnahme mit der Schweizer U-21 erst am Dienstag aus den Ferien zurück, wie auch Rechtsverteidiger Lewin Blum. Loris Benito ist zwar neu in der Innenverteidigung eingeplant; weil zuletzt gegen Dynamo Kiew hinten links neben Persson auch Ulisses Garcia angeschlagen fehlte, rückte er auf seine angestammte Position. Automatismen lassen sich so nur schwer erlangen.
Und dann ist da noch Captain Fabian Lustenberger, dessen Vertrag im Mai um ein Jahr verlängert wurde. Die Young Boys schoben in der Medienmitteilung sogleich nach, dass sich abzeichne, dass Lustenbergers Einsatzminuten nicht steigen würden. Vielleicht wird der 35-Jährige zumindest vorerst stärker gebraucht als angenommen – bei all den Fragezeichen.
Wer verpasst den Saisonstart?
David von Ballmoos. Der Goalie verbuchte zwar zuletzt einen Teilerfolg, als er im Trainingslager in Gstaad wieder einige Übungen auf dem Platz und mit Ball absolvieren konnte. Aber bis zu seinem Comeback wird es nach der Knieoperation im März noch Monate dauern.
Ebenfalls nicht rechtzeitig bereit fürs Startspiel am 23. Juli im Wankdorf gegen Lausanne dürfte Sandro Lauper werden. Der Pechvogel zog sich Anfang Juni im Cupfinal eine Meniskusverletzung zu, er konnte bisher nur Teile der Vorbereitung mitmachen.
Hingegen könnte der eine oder andere U-21-EM-Teilnehmer gegen die Romands schon wieder in der Startaufstellung stehen. So sagt das Wicky. Auch, weil sie mit dem Spielsystem vertraut sind. Dieses hat sich zur Vorsaison nicht verändert. https://www.bernerzeitung.ch/ausgerechn ... 5026946222
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shalako
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Verfasst: Sonntag 16. Juli 2023, 23:52 |
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15.07.2023  Zitat: YB erhält fast eine Million
Der Weltfussballverband Fifa schüttet für die an die WM in Katar abgestellten Spieler umgerechnet 181 Millionen Franken an 440 Klubs aus. Auch sieben Schweizer Vereine erhalten einen Betrag.
1,57 Prozent der Summe respektive 2,17 Millionen Franken fallen für Schweizer Klubs ab. Meister YB erhält mit 874'000 Franken am meisten, gefolgt vom FC Basel (573'000 Franken) und Luzern (313'000 Franken). St. Gallen bekommt 190'000 Franken, Lugano und der FC Wil aus der Challenge League je 76'000 Franken. An Servette werden 63'000 Franken ausgeschüttet.
Klubs aus Europa erhielten den Löwenanteil von 76 Prozent. Mit 3,99 Millionen Franken am meisten Geld strich der englische Triple-Sieger Manchester City ein. Umgerechnet 9500 Franken wurden pro Spieler und Tag bezahlt.
Bei den kommenden WM-Turnieren 2026 und 2030 wird sich die Zahlung des Weltverbandes an die Vereine auf jeweils 308 Millionen Franken erhöhen. https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/211851/
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shalako
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Verfasst: Montag 17. Juli 2023, 00:13 |
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17.07.2023  Zitat: Wie einst der FC Basel
YB macht auf Bayern und schwächt Konkurrenz
Sich verstärken und gleichzeitig die Konkurrenz schwächen: Was einst der FCB unter Christian Gross fast genau so gut wie Bayern beherrschte, macht nun YB.
YB-Trainer Raphael Wicky hat die Konkurrenz im grossen Meister-Interview mit Blick bereits am 1. Mai ja eigentlich schon vorgewarnt. Auf die Frage, ob die Berner, wie schon ein Jahr zuvor, Schlüsselspieler von Konkurrenten verpflichten werden, meinte der Meister-Coach: «Logisch schaut sich der Klub in der Liga um. Und logisch ist YB für Spieler, die in anderen Klubs überzeugen konnten, ein Thema.»
Erst Ugrinic und Imeri, jetzt Males
Letzte Saison wurden Filip Ugrinic (24) vom FC Luzern und Kastriot Imeri (23) von Servette abgeworben. Jetzt gelingt mit Darian Males (22), der in der abgelaufenen Saison als Leihspieler von Inter Mailand für den FC Basel 28 Skorerpunkte erzielte, der ganz grosse Transfercoup.
Males hätte auch ins Ausland gehen können. Verschiedene Bundesligisten wie der VfB Stuttgart waren interessiert. Wicky meinte dazu im Mai: «Die Spieler werden sich die Frage stellen: Bin ich schon bereit für einen Auslandstransfer oder gehe ich erst einmal zum besten Klub der Schweiz? Und das ist nun mal YB.»
Vor einem Jahr kamen mit Filip Ugrinic und Kastriot Imeri die beiden Schlüsselspieler von Luzern und Servette. Jetzt Males. Die Idee dahinter ist so clever wie alt: Das eigene Team stärken und die Konkurrenz schwächen.
Bayern München tut dies in Deutschland seit Jahren. Und auch der FC Basel hat dieses Modell viele Jahre erfolgreich praktiziert. In der erfolgreichen Ära unter Christian Gross nach der Jahrtausendwende war GC das Lieblingsopfer der Basler: Spieler wie Petric, Esposito, Murat Yakin, Smiljanic, Zuberbühler, Zanni und viele mehr kamen direkt oder über Umwege ans Rheinknie.
FCB köderte einst Yapi von YB weg
Doch auch YB musste unter dem damaligen Serienmeister leiden. Wer erinnert sich nicht mehr an die Saison 2009/10. YB ist unter dem späteren Nati-Trainer Vladimir Petkovic so nah am Titel wie seit 1986 nie mehr. Die Berner dominieren die Liga mit Offensivspektakel, angeführt von zwei Ivorern. Vorne trifft Seydou Doumbia, im Mittelfeld dirigiert Gilles Yapi. 32 von 36 Runden liegt YB auf Platz 1 – hat einmal gar 13 Punkte Vorsprung auf Basel. Doch in der Rückrunde wird man in der Hauptstadt nervös. Der FCB hat seine Fühler nach Yapi ausgestreckt. Später heisst es gar, Yapi habe bereits unterschrieben. Der Vorsprung schmilzt. Irgendwann ist Yapis Wechsel dann Tatsache. Sowie die Finalissima in Basel. Petkovic nimmt Yapi nicht mal mehr in den Kader. Der FCB siegt und schnappt YB den Titel vor der Nase weg.
Petkovic hatte Zweifel, dass Yapi nicht mehr alles geben würde. Völlig zu Unrecht, meinte Yapi Jahre später zu Blick: «Ich wollte unbedingt spielen. Ich bin Fussballer, ich will Titel gewinnen. Ein Titel mit YB war mein grosser Traum. Ich wurde in den vier Saisons bei YB dreimal nur Vizemeister.» Mit dem FCB wurde Yapi dann dreimal Meister.
Der damalige Ligakrösus FCB erreichte, was er wollte: YB verunsichert, geschwächt und für viele Jahre zurückgebunden. Auf den FCB-Titel 09/10 folgten gleich sieben weitere in Serie.
Die Rollen in der Super League haben mittlerweile gewechselt. Jetzt macht YB auf Bayern und spielt mit den Muskeln. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 55334.html
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shalako
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Verfasst: Dienstag 18. Juli 2023, 21:44 |
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18.07.2023  Zitat: Zwei Spielverschiebungen für Europa
Liga heisst Anträge von YB und Lugano gut
Um sich in die Gruppenphase der Champions respektive Europa League zu spielen, haben YB und Lugano erfolgreich beantragt, ihre Heimspiele Ende August zu verschieben.
In der 5. Runde der Super League werden zwei Partien verschoben. Es betrifft die Heimspiele von YB (am 26. August gegen Lausanne-Ouchy) und von Lugano (am 27. August gegen Basel).
Die Swiss Football League entspricht damit den Anträgen der beiden Klubs, die sich in ihren Gesuchen auf einen neuen Artikel des Spielbetriebsreglements berufen. Ein Team, das zwischen zwei Playoff-Spielen in UEFA-Klubwettbewerben steht, darf eine Verschiebung beantragen. Die Berner spielen Ende August um den Einzug in die Gruppenphase der Champions League, die Tessiner wollen in die Europa League.
Die neuen Daten der Partien sind noch nicht bekannt. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 59268.html
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shalako
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Verfasst: Dienstag 18. Juli 2023, 21:46 |
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18.07.2023  Zitat: Liga erlaubt YB Spielverschiebung gegen Ouchy
Das Heimspiel von YB gegen Aufsteiger Lausanne-Ouchy wird auf einen noch nicht bekannten Zeitpunkt verschoben. Die Liga erlaubt dies wegen der CL-Qualifikation.
Das Wichtigste in Kürze
- Clubs die ein Playoff bestreiten, dürfen ein dazwischenliegendes Spiel verschieben. - Die SFL genehmigt die Anträge von Meister YB und dem FC Lugano.
Im Spielbetriebsreglement der SFL gibt es einen neuen Artikel – und von dem macht Meister YB Gebrauch. Die Berner haben bei der Liga beantragt, ihr Meisterschaftsspiel vom 26. August gegen Lausanne-Ouchy zu verschieben.
Der Grund: Die Partie findet zwischen zwei Playoff-Spielen zur Champions League statt. Gemäss dem neuen Reglement dürfen für solche Spiele Verschiebungsanträge gestellt werden. Damit sollen die Teams die Chancen zur Qualifikation für den internationalen Wettbewerb erhöhen.
SFL genehmigt Anträge von YB und Lugano
Die SFL entspricht dem Antrag. Wann YB das Heimspiel gegen den Aufsteiger aus dem Waadtland nachholt, ist noch offen. Auch der FC Lugano hat einen solchen Antrag gestellt. Die Tessiner stehen im Playoff zur Europa League und verschieben daher das Spiel gegen den FC Basel.
Am Sonntag geht es für YB in der Super League erstmals um Punkte. Der Titelverteidiger empfängt Lausanne um 16.30 Uhr im Wankdorf zum Saisonauftakt. https://www.nau.ch/sport/fussball/liga- ... y-66546385
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shalako
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Verfasst: Dienstag 18. Juli 2023, 21:48 |
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18.07.2023  Zitat: Das Erfolgsrezept der Young Boys
In der vergangenen Saison haben die Young Boys mit 16 Punkten Vorsprung den fünften Meistertitel in den letzten sechs Jahren gefeiert. Die Erfolge sind eng mit den Namen Christoph Spycher und Stéphane Chapuisat verbunden.
Es ist noch nicht lange her, da war YB ein Synonym fürs Versagen. 31 Jahre blieb der Berner Verein ohne Titel, nun ist er das Mass der Dinge im Schweizer Fussball. Wie ist diese Wandlung zu erklären? Das wichtigste Puzzleteil war die Einsetzung von Christoph Spycher als Sportchef im Jahr 2016. Der 45-Jährige bezog in der Folge Stéphane Chapuisat eng mit ein. Zwar war der frühere Topstürmer schon seit 2010 Chefscout der Young Boys, jedoch hatte er nicht die gleich wichtige Rolle wie unter Spycher, der ihn von der gemeinsamen Zeit bei GC und im Nationalteam kannte.
Die beiden hatten einen klaren Plan, bauten auf hochtalentierte Junge und ein Gerüst an erfahrenen Spielern, welche die Mannschaft führten. «Diesbezüglich stellten wir im Sommer 2017 die richtigen Weichen», sagt Spycher im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. So weit, so gut. Allerdings ist dies kein bahnbrechendes Erfolgsrezept. Entscheidend ist die Umsetzung.
Eine Sprache
Spycher und Chapuisat verfügen auch aufgrund ihrer Erfahrung als Spieler über ein hervorragendes Gespür, wer ins Team passt. Danach gefragt, welche Eigenschaften jemand mitbringen müsse, um verpflichtet zu werden, fällt die Antwort der beiden nahezu identisch aus. «Jeder Spieler hat das Recht auf eine individuelle Karriere», betont Spycher, «nichtsdestotrotz muss er die Bedeutung des Vereins verstehen.» Es brauche eine gute Balance zwischen den individuellen Bedürfnissen und den Gedanken ans Kollektiv.
Schon im Februar definierten die Verantwortlichen, welcher Spielertyp für die aktuelle Transferperiode gesucht wird. Die Vorauswahl erfolgt dann über Scouting-Plattformen. Bei Interesse wird der Spieler vor Ort beobachtet, und dann kommt es allenfalls zu einem Gespräch, das sowohl Spycher als auch Chapuisat als «sehr wichtig» bezeichnen.
«Den Charakter einzuschätzen, ist der schwierigste Punkt», sagt Spycher. Deshalb werden zusätzliche Informationen von Personen eingeholt, «die eine unabhängige Position gegenüber dem Spieler haben». Zur Verpflichtung komme es nur dann, «wenn wir von ihm menschlich zu 100 Prozent überzeugt sind», erzählt Spycher.
Flache Hierarchie
Das Wir wird bei YB grossgeschrieben. War Chapuisat zu Beginn der wichtigste Mitarbeiter von Spycher, sind nun eine grösser Anzahl an Personen involviert. Spycher gab vor einem Jahr das Amt als Sportchef an Steve von Bergen ab, ist nun VR-Delegierter Sport. Von Bergen ist ehemaliger Captain von YB und war in dieser Funktion für Spycher der «wichtigste Botschafter meiner Werte in der Garderobe», und darum ist er eine logische Wahl.
Seit 2017 ist Gérard Castella, der 1999 als Trainer mit Servette den Meistertitel gewonnen hatte, Ausbildungschef des Vereins – Chapuisat kannte ihn bestens. Die Aufzählung ist nicht vollständig. «Alle, die dazugekommen sind, leben die gleichen Werte», so Spycher. Das ist für ihn entscheidend. Zwar ist er der Hauptverantwortliche der Sportabteilung, in der Realität herrscht aber eine flache Hierarchie.
«Es ist im Entscheidungsprozess wichtig, verschiedene Meinungen anzuhören», sagt Spycher. «Wir diskutieren sehr kontrovers.» Seien nicht alle vom Gleichen überzeugt, «ist es wichtig, den Weg zu begründen, damit intern alle vom gleichen Reden und auf die gleiche Art und Weise kommunizieren». Das ist bei YB definitiv der Fall.
Ruhe als positive Begleiterscheinung
Auch nach der aus Berner Sicht enttäuschenden Saison 2021/22, in der lediglich der 3. Platz herausschaute, kam keine Unruhe auf. Ruhe ist für Spycher allerdings keine Voraussetzung, um erfolgreich zu sein. Das wichtigste Kriterium ist für ihn qualitativ gute Arbeit, dass alle Positionen mit den richtigen Leuten besetzt sind. «Dann ist ein ruhiges Umfeld eine positive Begleiterscheinung.»
Dass bei den Bernern gut gearbeitet wird, ist offensichtlich, das Scouting funktioniert. In den letzten fünf Saisons wurde stets ein Spieler der Young Boys Torschützenkönig der Super League, dreimal war es Jean-Pierre Nsamé, der 2017 von Servette geholt wurde. Chapuisat weiss aus eigener Erfahrung, worauf es bei einem Stürmer ankommt. Er war als Spieler ein Schlitzohr im positiven Sinn.
Enorme Dynamik
Ein weiteres Plus ist die Kontinuität. Spycher war bei Eintracht Frankfurt im Gespräch, hätte Manager der Schweizer Nationalmannschaft werden können, doch er zog es vor, bei den Bernern zu bleiben. Er ist allerdings froh, nicht mehr Sportchef zu sein. «Die vor einem Jahr vorgenommene Strukturanpassung war dem Stress in der Transferzeit geschuldet, wir brauchten mehr Manpower», begründet Spycher.
Zwar habe ihm das Amt als Sportchef sehr viel Spass gemacht, die Dynamik sei jedoch extrem gewesen, sodass es ihm vielleicht eines Tages den Deckel gelupft und er den Bettel hingeschmissen hätte. «Das kann es nicht sein.» Spychers Vertrag läuft noch bis am 30. Juni 2025. Er dürfte den Bernern jedoch darüber hinaus erhalten bleiben. Sein Ziel ist es, «kurz- bis mittelfristig jüngere Leute in die Management-Ebene zu integrieren, damit die Geschichte von YB personenunabhängig erfolgreich weitergeht».
Zur bevorstehenden Meisterschaft sagt Spycher: «Im Fussball kann es schnell gehen. Wir müssen besser sein als vergangene Saison, wenn wir die Titel verteidigen wollen.» Chapuisat ergänzt: «Wir wissen, dass es nicht mehr reicht, wenn wir etwas nachlassen. Um Erfolg zu haben, muss man immer am Limit sein.» https://www.freiburger-nachrichten.ch/d ... oung-boys/
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 19. Juli 2023, 10:40 |
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19.07.2023  Zitat: Vom Versager zum Spitzenreiter
Wie YB den Schweizer Fussball eroberte
In der vergangenen Saison haben die Young Boys den fünften Meistertitel in den letzten sechs Jahren gefeiert. Die Erfolge sind eng mit den Namen Christoph Spycher und Stéphane Chapuisat verbunden.
Es ist noch nicht lange Jahr, da war YB ein Synonym fürs Versagen. 31 Jahre blieb der Berner Verein ohne Titel, nun ist er das Mass der Dinge im Schweizer Fussball. Wie ist diese Wandlung zu erklären? Das wichtigste Puzzleteil war die Einsetzung von Christoph Spycher als Sportchef im Jahr 2016. Der 45-Jährige bezog in der Folge Stéphane Chapuisat eng mit ein. Zwar war der frühere Topstürmer schon seit 2010 Chefscout der Young Boys, jedoch hatte er nicht die gleich wichtige Rolle wie unter Spycher, der ihn von der gemeinsamen Zeit bei GC und im Nationalteam kannte.
Die beiden hatten einen klaren Plan, bauten auf hochtalentierte Junge und ein Gerüst an erfahrenen Spielern, welche die Mannschaft führten. «Diesbezüglich stellten wir im Sommer 2017 die richtigen Weichen», sagt Spycher im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. So weit, so gut. Allerdings ist dies kein bahnbrechendes Erfolgsrezept. Entscheidend ist die Umsetzung.
«Jeder Spieler hat das Recht auf eine individuelle Karriere»
Spycher und Chapuisat verfügen auch aufgrund ihrer Erfahrung als Spieler über ein hervorragendes Gespür, wer ins Team passt. Danach gefragt, welche Eigenschaften jemand mitbringen müsse, um verpflichtet zu werden, fällt die Antwort der beiden nahezu identisch aus. «Jeder Spieler hat das Recht auf eine individuelle Karriere», betont Spycher, «nichtsdestotrotz muss er die Bedeutung des Vereins verstehen.» Es brauche eine gute Balance zwischen individuellen Bedürfnissen und ans Kollektiv zu denken.
Schon im Februar definierten die Verantwortlichen, welcher Spielertyp für die aktuelle Transferperiode gesucht wird. Die Vorauswahl erfolgt dann über Scouting-Plattformen. Bei Interesse wird der Spieler vor Ort beobachtet, und dann kommt es allenfalls zu einem Gespräch, das sowohl Spycher als auch Chapuisat als «sehr wichtig» bezeichnen.
«Den Charakter einzuschätzen, ist der schwierigste Punkt», sagt Spycher. Deshalb werden zusätzliche Informationen von Personen eingeholt, «die eine unabhängige Position gegenüber dem Spieler haben». Zur Verpflichtung kommt es nur dann, «wenn wir von ihm menschlich zu 100 Prozent überzeugt sind», erzählt Spycher.
Spycher: «Wir diskutieren sehr kontrovers»
Das Wir wird bei YB grossgeschrieben. War Chapuisat zu Beginn der wichtigste Mitarbeiter von Spycher, sind nun eine grössere Anzahl an Personen involviert. Spycher gab vor einem Jahr das Amt als Sportchef an Steve Von Bergen ab, ist nun VR-Delegierter Sport. Von Bergen ist ehemaliger Captain von YB und war in dieser Funktion für Spycher der «wichtigste Botschafter meiner Werte in der Garderobe» und darum eine logische Wahl.
Seit 2017 ist Gérard Castella, der 1999 als Trainer mit Servette den Meistertitel gewonnen hat, Ausbildungschef des Vereins – Chapuisat kannte ihn bestens. Die Aufzählung ist nicht vollständig. «Alle, die dazugekommen sind, leben die gleichen Werte», so Spycher. Das ist für ihn entscheidend. Zwar ist er der Hauptverantwortliche der Sportabteilung, in der Realität herrscht aber eine flache Hierarchie.
«Es ist im Entscheidungsprozess wichtig, verschiedene Meinungen anzuhören», sagt Spycher. «Wir diskutieren sehr kontrovers.» Sind nicht alle vom Gleichen überzeugt, «ist es wichtig, den Weg zu begründen, damit intern alle vom gleichen reden und auf die gleiche Art und Weise kommunizieren». Das ist bei YB definitiv der Fall.
Ruhe als positive Begleiterscheinung
Auch nach der aus Berner Sicht enttäuschenden Saison 2021/22, in der lediglich der 3. Platz herausschaute, kam keine Unruhe auf. Ruhe ist für Spycher allerdings keine Voraussetzung, um erfolgreich zu sein. Das wichtigste Kriterium ist für ihn qualitativ gute Arbeit, dass alle Positionen mit den richtigen Leuten besetzt sind. «Dann ist ein ruhiges Umfeld eine positive Begleiterscheinung.»
Dass bei den Bernern gut gearbeitet wird, ist offensichtlich, das Scouting funktioniert. In den letzten fünf Saisons wurde stets ein Spieler der Young Boys Torschützenkönig der Super League, dreimal war es Jean-Pierre Nsamé, der 2017 von Servette geholt wurde. Chapuisat weiss aus eigener Erfahrung, worauf es bei einem Stürmer ankommt. Er war als Spieler ein Schlitzohr im positiven Sinn.
«Wir müssen besser sein als vergangene Saison»
Ein weiteres Plus ist die Kontinuität. Spycher war bei Eintracht Frankfurt im Gespräch, hätte Manager der Schweizer Nationalmannschaft werden können, doch er zog es vor, bei den Bernern zu bleiben. Er ist allerdings froh, nicht mehr Sportchef zu sein. «Die vor einem Jahr vorgenommene Strukturanpassung war dem Stress in der Transferzeit geschuldet, wir brauchten mehr Manpower», begründet Spycher.
Zwar habe ihm das Amt als Sportchef sehr viel Spass gemacht, die Dynamik sei jedoch extrem gewesen, sodass es ihm vielleicht eines Tages den Deckel gelupft und er den Bettel hingeschmissen hätte. «Das kann es nicht sein.» Spychers Vertrag läuft noch bis am 30. Juni 2025. Er dürfte den Bernern jedoch darüber hinaus erhalten bleiben. Sein Ziel ist es, «kurz- bis mittelfristig jüngere Leute in die Management-Ebene zu integrieren, damit die Geschichte von YB personenunabhängig erfolgreich weitergeht».
Zur bevorstehenden Meisterschaft sagt Spycher: «Im Fussball kann es schnell gehen. Wir müssen besser sein als vergangene Saison, wenn wir die Titel verteidigen wollen.» Chapuisat ergänzt: «Wir wissen, dass es nicht mehr reicht, wenn wir etwas nachlassen. Um Erfolg zu haben, muss man immer am Limit sein.» https://www.bluewin.ch/de/sport/super-l ... 18123.html
_________________ For Ever
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