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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Dienstag 24. August 2021, 23:16 |
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24.08.2021  Zitat: Kommentar zu YB in der Königsklasse
Das erste Mal war schöner, doch das zweite ist wichtiger
Der Einzug in die Gruppenphase der Champions League ist ein Meilenstein für die Young Boys. Er hält sie trotz Corona-Pandemie fit für die Zukunft.
Vor drei Jahren, als YB erstmals die Champions League erreichte, waren die Gefühle vielleicht aufregender, intensiver, schöner. Die Young Boys schwebten durch das Jahr 2018, gewannen erstmals seit 32 Jahren den Meistertitel und empfingen in der Königsklasse Manchester United, Valencia und Juventus. Als krönender Abschluss wurde im Dezember in Bern der italienische Meister besiegt, mit seinem Weltstar Cristiano Ronaldo. 2018 war das Jahr, in dem für YB alles möglich schien.
Der Erfolg war frisch. Und nicht zur Gewohnheit geworden wie jetzt. Aber wer die Gefühlsebene verlässt, kann nur einen Schluss ziehen: Die Qualifikation 2021 ist für YB wichtiger als jene vor drei Jahren.
Schon nach der Reform der Champions League 2018, die den Clubs aus den 4 Topligen fix 4 Startplätze zuschanzte, machte sich bei Schweizer Vertretern die Angst breit, dass die Sternenliga, die im letzten Jahrzehnt regelmässig Schweizer Gäste empfing, fortan eine ferne Galaxie bleiben würde. YB beweist jetzt, dass sie nach wie vor erreichbar ist. Das ist umso wichtiger, wird der Wettbewerb 2024 wiederum erneuert. Nicht mit dem Gedanken, Clubs aus kleineren Ligen den Zugang zu erleichtern.
Der Weg war zwar weit und nicht leicht, aber es hätten unterwegs härtere Gegner warten können.
Dazu kommt das Schweizer Abrutschen im Uefa-Ranking. Statt wie 2018 und 2019, als YB als Champion nur das Playoff hatte bestreiten müssen, standen diesmal sechs Partien an – eine Gruppenphase vor der Gruppenphase. Mit Slovan Bratislava, Cluj und Ferencváros Budapest liessen die Berner den slowakischen, rumänischen und den ungarischen Meister hinter sich und holten wertvolle Punkte für das Ranking. Sie nutzten die günstige Gelegenheit, die ihnen die Auslosung geboten hatte. Der Weg war zwar weit und nicht leicht, aber es hätten unterwegs härtere Gegner warten können. Auch das zeigt, wie schwer erreichbar die Champions League mittlerweile ist.
Das ist der eine wichtige Faktor. Der andere sind die Einnahmen von bis zu 30 Millionen Franken, die locken. Geld, das für YB enorm wertvoll sein kann, nachdem der Umsatz 2020 Corona-bedingt um 33 Millionen Franken sank und der Club nach Jahren mit satten Gewinnen einen Verlust von 5 Millionen schrieb. Dazu kommt der aktuelle Transfersommer, in dem es wohl erstmals unter Sportchef Christoph Spycher keinen lukrativen Verkauf geben wird.
Die Champions-League-Millionen halten die Young Boys fit für die Zukunft. Sie geben ihnen die Möglichkeit, international konkurrenzfähig zu bleiben. Die Teilnahme ist deshalb nicht nur ein Traum, der für die Spieler in Erfüllung geht, sondern auch ein Meilenstein für den Club. https://www.bernerzeitung.ch/das-erste- ... 9709765104
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shalako
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Verfasst: Dienstag 24. August 2021, 23:19 |
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24.08.2021  Zitat: YB erreicht Champions League
Und dann ist es plötzlich ganz still
Die Young Boys erleben bei Ferencváros in hitziger Atmosphäre erneut einen wilden Ritt. Sie gewinnen wie im Hinspiel 3:2 und ziehen zum zweiten Mal nach 2018 in die Königsklasse ein.
Die Hoffnung auf die Champions League lebt. Aber sie ist kleiner geworden. Es ist am Dienstagabend Pause in Budapest. Ferencváros führt 2:1, die Zuschauer verabschieden ihr Team mit frenetischem Applaus in die Katakomben. Was für die Ungarn schlecht begann, hat sich zu einem Fest entwickelt.
Vier Minuten sind absolviert, als Cédric Zesiger nach einem Corner mit dem Kopf zum 1:0 trifft. Die Jubelschreie von YB-Trainer David Wagner sind sogar auf der Tribüne hörbar, so still ist es plötzlich in der Groupama-Aréna. Die Young Boys, die sich in beiden Partien gegen Cluj sowie im Hinspiel letzten Mittwoch in Bern Fehlstarts leisteten, erleben den perfekten Beginn. Ferencváros, Fradi genannt, benötigt nun schon zwei Tore, um zumindest die Verlängerung zu erzwingen. Wie sicher sich die Young Boys in dieser Phase fühlen, zeigt sich in einer Aktion Nicolas Ngamaleus, der einen langen Seitenwechsel mit verschränkten Beinen kontrolliert.
Doch was in der 12. Minute mit einem ersten zaghaften Versuch des Heimteams durch Ryan Mmaee beginnt, entwickelt sich zu einem Sturmlauf. Bald steht es 1:1, weil der wiedergenesene Goalie David von Ballmoos eine Flanke zur Mitte lenkt und Henry Wingo einschiebt. Und noch vor Ablauf der ersten halben Stunde dreht Fradi die Partie, Mmaee ist wie Zesiger nach einem Corner erfolgreich. 4:4 beträgt das Gesamtskore, auch das Rückspiel ist ein wilder Ritt. Dazu passt, dass YB-Rechtsverteidiger Quentin Maceiras nach einem Vorstoss zwischenzeitlich den Pfosten trifft. Unbeeindruckte Young Boys
Dass es eine unangenehme Partie für YB werden würde, zeichnet sich schon lange vor Beginn ab. Maskenlose weiss-grüne Massen drängen sich zu der im Ferencváros-Bezirk gelegenen Groupama-Aréna. Corona? Scheint hier in Vergessenheit geraten zu sein.
Eine Stunde vor Anpfiff ist der Fansektor bereits fast voll, und als die Young Boys um 20.20 Uhr den Rasen zum Aufwärmen betreten, werden sie mit gellenden Pfiffen empfangen. Das Stadion mit den steilen Tribünen ist ein Hexenkessel, die Stimmung erinnert ans Playoff zur Champions League 2018 und 2019, als YB in Zagreb und Belgrad gastierte.
In dieser Atmosphäre also versuchen die Young Boys nun, die Hoffnung am Leben zu halten. Die Halbzeitpause hat ihnen gutgetan, Christian Fassnacht drängt in den Strafraum, dann setzt Jordan Siebatcheu einen Kopfball zu hoch an. Die Berner sind jetzt bissiger, aktiver. Meschack Elia macht eine Finte, flankt, Fassnacht trifft in der 56. Minute zum 2:2. YB steht wieder mit einem Fuss in der Königsklasse. Die Antwort nach dem Seitenwechsel ist eindrücklich.
Was folgt, passt zu dieser spektakulären, ja dramatischen Affiche. YB drängt auf die Führung. Maceiras, der den gesperrten Silvan Hefti mehr als vorzüglich ersetzt, lanciert Ngamaleu, ein Lupfer, ein Pfostentreffer, die Young Boys verpassen die Vorentscheidung um Zentimeter. Doch Sekunden später tut ihnen Aissa Laidouni den Gefallen und foult den eingewechselten Michel Aebischer hart. Der Platzverweis ist die Konsequenz.
Spätestens jetzt ist die Basis zum Weiterkommen stabil. Aber es bleibt keine Zeit zum Durchschnaufen. Ngamaleu wird nach einem Dribbling im Strafraum derart deutlich gefoult, dass es nur einen Entscheid geben kann. Siebatcheu hat die Gelegenheit, alles klarzumachen, er scheitert mit seinem Penalty an Goalie Denes Dibusz. Die Dramaturgie ist um eine spektakuläre Wendung reicher: vier Tore, ein verschossener Elfmeter und eine Rote Karte – das Rückspiel steht dem Hinspiel in nichts nach.
Jetzt lockt ein attraktives Los
Und auch dieses endet für YB im Hoch. Der Gegner ist in Unterzahl zu keiner Antwort mehr fähig. Im Gegenteil: Der eingewechselte Felix Mambimbi besorgt in der Nachspielzeit mit dem 3:2 die Entscheidung. Noch einmal wird es ganz still in Budapest. Jetzt sind auch die Jubelschreie der YB-Ersatzspieler gut hörbar, in den Reihen des Schweizer Meisters gibt es kein Halten mehr. Um 22.51 Uhr erreichen die Young Boys zum zweiten Mal die Champions League, es ist ein weiterer Meilenstein in ihrer erfolgreichen Geschichte. Einer, der ihnen bis zu 30 Millionen Franken einbringen kann.
Nun lockt ein äusserst attraktives Los. Messi mit Paris in Bern, in München gegen Lewandowski sowie in Amsterdam bei Ajax – das ist vor der Auslosung der Gruppenphase am Donnerstag in Istanbul (18 Uhr) nur eines von x reizvollen Szenarien.
Das Telegramm
Ferencváros - YB 2:3 (2:1)
Tore: 4. Zesiger 0:1. 18. Wingo 1:1. 27. Ryan Mmaee 2:1. 56. Fassnacht 2:2. 93. Mambimbi 2:3.
Einwechslungen: 63. Aebischer für Sierro. 85. Lauper für Elia. 85. Mambimbi für Siebatcheu.
Bemerkungen: YB ohne Hefti (gesperrt), Lustenberger, Nsame, Lefort, Monteiro, Petignat (verletzt), Maier und Toure (nicht im Aufgebot). – 64. Gelb-Rot gegen Laïdouni.
Verwarnungen: 30. Zachariassen. 58. Laïdouni. 66. Martins. 66. Kovacevic. 70. Wingo. 81. Mmaee. https://www.bernerzeitung.ch/und-dann-i ... 9373924469
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shalako
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Verfasst: Dienstag 24. August 2021, 23:22 |
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24.08.2021  Zitat: Dramatischer Playoff-Sieg in Budapest
YB macht den Champions-League-Traum wahr!
Wahnsinn im 25-Millionenspiel in Budapest! YB steht nach dem dramatischen 3:2-Sieg im Playoff-Rückspiel gegen Ferencvaros in der Gruppenphase der Champions League – zum zweiten Mal nach 2018.
Hexenkessel angesagt. Hexenkessel geliefert. Es ist ohrenbetäubend laut, als die Budapester Elf den Rasen betritt. Als die Champions-League-Hymne ertönt. Als es losgeht. Und die Ungarn intonieren gar spontan die Nationalhymne vor dem Kickoff.
Zesiger sorgt für Traumstart
Doch dann ist fertig lustig mit Party. In der vierten Minute ist es nämlich auf einen Schlag mucksmäuschenstill. Es ist fast gespenstisch, wie die ganze Stimmung auf einen Schlag implodiert, als Zesiger nach einem perfekt getimt getretenen Sierro-Corner zur YB-Führung einnickt.
Nun ist YB zwei Längen vorne. Im Fahrplan. Alles wunderbar. Doch die Elf von Peter Stöger schüttelt sich kurz – und legt dann ihrerseits los. Der starke Marokkaner Ryan Mmaee, den YB nie in den Griff kriegt, flankt, Fassnacht bietet gar wenig Gegenwehr, Von Ballmoos macht sich laaang, aber er bringt den Ball nur vor die Füsse von Wingo. 1:1. Der Stimmungswahnsinn ist auch gleich zurück.
Momentum kippt – YB kämpft sich zurück
Und als Ryan Mmaee nach einem Uzuni-Corner zur ungarischen Führung einnickt, gibt es kein Halten mehr. Jetzt ist die Hölle los im fantastischen Rund der Groupama-Arena. Fradi powert weiter. Aber klare Torchancen? Ne. YB steht nun gut. Durchatmen. Pause.
YB ist nun auch offensiv wieder da. Und mit dem ersten gefährlichen Angriff scheppert es gleich hinter Dibusz. Elia bringt den Ball in zwei Anläufen dank Kovacevics Unbeholfenheit präzis in die Mitte. Fassnacht haut das Ding rein. Nun ist YB in der Gesamtabrechnung wieder vorne.
Die dramatische Schlussphase
Noch eine halbe Stunde. Die Königsklasse ist sooo nah… Doch die Erlösung will und will nicht kommen. Ngamaleu trifft den Pfosten, Siebatcheu bringt den Abpraller nicht rein.
Dann ist YB auch numerisch vorn, als Laïdouni mit Gelbrot runtermuss. Unbestritten. Wie der Penalty für YB kurz danach. Wingos Killerfoul an Ngamaleu hätte gar Rot verdient. Egal. Siebatcheu muss nur aus elf Metern treffen. Doch die Nerven versagen. Dibusz hält.
Immer noch nur ein Tor Differenz. Bibbern. Zwei Minuten vor Schluss brauchts noch eine Von-Ballmoos-Grosstat. Dann dieser geniale Ngamaleu-Pass. Dieses geniale Mambimbi-Tor. Nun ist alles klar! Die gelbschwarzen Dämme dürfen brechen. Sie brechen. Und wie!
Ferencvaros Budapest – YB 2:3 (Gesamt 4:6)
Groupama-Arena in Budapest, 23'000 Fans SR: Karasew (Russ)
Tore: 4. Zesiger (Sierro) 0:1. 8. Wingo (R. Mmaee) 1:1. 27. R. Mmaee (Uzuni) 2:1. 56. Fassnacht (Ngamaleu) 2:2. 93. Mambimbi (Ngamaleu) 2:3.
Aufstellungen: Ferencvaros: Dibusz; Wingo, Blazic, Kovacevic, Civic; Somalia (ab 86. Mak), Laïdouni; Zachariassen (ab 76. Loncar), Uzuni; Boli (ab 71. Zubkow), R. Mmaee, Boli.
YB: Von Ballmoos; Maceiras, Camara, Zesiger, Garcia; Fassnacht, Martins, Sierro (ab 62. Aebischer), Ngamaleu; Elia (ab 85. Lauper), Siebatcheu (ab 85. Mambimbi). Gelb: 30. Zachariassen (Foul). 67. Martins (Foul). 67. Kovacevic (Reklamieren). 70. Wingo (Foul). 81. R. Mmaee (Foul).
Gelb-Rot: Laïdouni (Foul).
Bemerkungen: YB ohne Hefti (gesperrt), Lustenberger, Nsame, Monteiro (verletzt). – 23. Pfostenschuss Maceiras. 56. Pfostenschuss Ngamaleu. 72. Siebatcheu verschiesst Elfmeter. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 74983.html
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shalako
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Verfasst: Dienstag 24. August 2021, 23:25 |
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24.08.2021  Zitat: Das meint Blick zur CL-Quali
YB lässt nicht nur die Berner Seele hüpfen
YB hat es geschafft und qualifiziert sich für die Champions League! Der Triumph der Berner kommt allen Schweizer Klubs zugute – nicht nur wegen der Zahlungen, die sie nun erhalten. Ein Kommentar von Blick-Fussballreporter Alain Kunz.
Wow, grosse Klasse, YB! Wir ziehen alle Hüte, die wir haben. Wir verneigen uns vor dieser Parforceleistung im Tollhaus Groupama-Arena.
Dass YB zum zweiten Mal in der Champions League spielt, ist natürlich primär gut für die Berner. Sie nehmen mal eben fast 17 Millionen Franken Startprämie ein und entschwinden finanziell in immer entferntere Super-League-Galaxien. Der ganze Corona-Schaden ist auf einen Schlag wettgemacht.
Aber die Qualifikation von YB lässt nicht nur die Berner Fussball-Seele hüpfen. Da profitieren ganz viele weitere. Der Schweizer Fussball allgemein. Nach der Nati, die an der EM Topfavorit Frankreich raushaute, kann sich nun YB in der Beletage von Europas Fussball präsentieren.
Das ist für das Renommee wichtig. Davon kann man sich direkt zwar nichts kaufen. Aber indirekt. Schweizer Spieler werden immer weniger zu Schnäppchen. Deals mit dem Fussballland Schweiz werden immer ernster genommen.
Die Konkurrenz von YB profitiert gleich doppelt. Zum einen, weil YB nun gewaltig im europäischen Brennpunkt stehen wird. Das verschiebt den Fokus und absorbiert Kraft. Physische und mentale. Ein Kraftverlust, welcher der Konkurrenz zupasskommt. Wann hat Sion gegen YB gewonnen? Vor dem Champions-League-Quali-Rückspiel gegen Cluj.
Zum anderen erhalten die Super-League-Vereine eine massiv gestiegene Solidaritätszahlung in einem hohen sechsstelligen Bereich. Viel Kohle für Klubs wie Lugano, Luzern, St. Gallen und andere in einem aktuell schwierigen wirtschaftlichen Umfeld.
Egal. Unter dem Strich ist es einfach … geil! Wir freuen uns auf einen gelb-schwarzen Traumherbst. Und warum nicht am Donnerstag (18 Uhr) PSG zugelost erhalten? Und dann will es der Spielplan, dass Messis erstes europäisches PSG-Spiel im Wankdorf ist. Es wäre der nackte Wahnsinn. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 77633.html
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shalako
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Verfasst: Dienstag 24. August 2021, 23:27 |
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24.08.2021  Zitat: YB-Trainer Wagner nach CL-Quali
«Wenn ich etwas ein bisschen kann, dann ist das Feiern»
Die Akteure der Berner zeigen sich in den Interviews nach dem dramatischen Sieg in Budapest (3:2) überglücklich. Von der Gegenseite gibt es lobende Worte für YB.
Die Spieler der Berner feiern den Einzug in die Champions League ausgelassen. Dabei kommen ganz viele Emotionen hoch, wie Cédric Zesiger im Interview mit «blue» bestätigt: «Es sind ein paar Tränen geflossen.» Christian Fassnacht versucht sein Innenleben zu beschreiben: «Pure Glücksgefühle.»
Zesiger denkt an seinen Grossvater
Die Partie war alles andere als ein Spaziergang. «Wir mussten hart für den Sieg kämpfen. Sie haben uns das Leben schwer gebracht, vor allem in der ersten Halbzeit haben wir keine guten Lösungen gefunden.», sagt Zesiger mit feuchten Augen.
Für den Torschützen zum 1:0 ist der Einzug in die Champions League «ein Bubentraum, der in Erfüllung geht.» Zesiger denkt in diesem Moment an eine ganz spezielle Person in seinem Leben: «Mein Grossvater war früher immer dabei, wenn er das sehen könnte, wäre das unglaublich.»
Das sagt Fassnacht
Christian Fassnacht sieht den Schlüssel zum Erfolg im Hinspiel: «Das Heimspiel war sicher auch ausschlaggebend. Wir haben die Partie mit einem Mann weniger gedreht. Jeder hat den Fehler vom anderen ausgebügelt. Das macht eine Mannschaft aus.»
Am Donnerstag (18 Uhr) findet die Auslosung statt, wer wünscht sich der Nati-Spieler? «Ich muss zuerst einmal schauen, wer alles dabei ist. Wir nehmen, was kommt.»
Ferencvaros-Trainer sieht YB als «reifere Mannschaft»
Auf der Gegenseite muss Peter Stöger, der Trainer von Ferencvaros, mit der Europa League vorlieb nehmen.
Den Grund für das Ausscheiden sieht er in den vielen Fehlern seiner Mannschaft: «Wir haben in diesen zwei Partien zu einfache Fehler gemacht. Auf diesem Level wird das bestraft. Es ist die reifere und clevere Mannschaft weitergekommen.»
Wagner erwähnt Vorgänger Seoane
YB-Trainer David Wagner denkt in seinem grössten Erfolg an seinen Vorgänger: «Ich möchte Gerry Seoane danken, der es überhaupt möglich gemacht hat, dass wir International spielen dürfen.»
Stellt sich jetzt die Frage, wie gut Wagner im Party machen ist? «Wenn ich etwas ein bisschen kann, dann ist das Feiern.» https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 77686.html
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shalako
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Verfasst: Dienstag 24. August 2021, 23:30 |
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24.08.2021  Zitat: YB qualifiziert sich für die Champions League!
Champions League, ahoi! YB ringt Ferencvaros Budapest im Hexenkessel «Groupama» nieder. Die Berner gewinnen auch das Playoff-Rückspiel mit 3:2.
Das Wichtigste in Kürze
- YB spielt ab September in der Champions League. - Die Berner qualifizieren sich dank einem 3:2 im Playoff-Rückspiel für die Königsklasse. - Ferencvaros muss gegen den Schweizer Meister 30 Minuten in Unterzahl agieren.
YB ist in der Champions League! Die Berner zeigen in Budapest starke Nerven. Ferencvaros dreht einen frühen Rückstand, Gelb-Schwarz reagiert nach der Pause. Und darf dank dem 3:2-Erfolg im Playoff-Rückspiel gegen die ganz Grossen ran – trotz verschossenem Penalty von Siebatcheu!
Die Partie hätte nicht besser beginnen können. Cédric Zesiger schiesst Gelb-Schwarz nach nur 4 Minuten in Führung. Der Verteidiger köpft nach einem Eckball zum 1:0 ein.
Dann dreht das Heimteam im Hexenkessel «Groupama» aber auf. Und zeigt sich – wie bereits im Hinspiel – als Meister der Effizienz. Henry Wingo und Samy Mmaee drehen das Skore vor dem Pausentee.
Die Kabinen-Ansprache von David Wagner wirkt. Der Schweizer Meister ist nun überlegen – und trifft erneut! Christian Fassnacht (56') vollstreckt nach schöner Elia-Hereingabe.
Dann schwächen sich die Ungarn auch noch selbst. Laidouni sieht nach überhartem Einsteigen die zweite Gelbe Karte – YB spielt die letzte halbe Stunde in Überzahl. Zudem bekommt der Schweizer Meister nach 70 Minuten einen Penalty zugesprochen. Doch Siebatcheu sieht seinen schwachen Schuss von Ferencvaros-Schlussmann Dibusz pariert.
Trotzdem jubeln die Berner. Joker Mambimbi erzielt in der Nachspielzeit das 3:2. YB setzt sich mit einem Gesamt-Skore von 6:4 durch und darf jetzt in die Königsklasse!
Der erste Spieltag in der Champions League findet am 14. / 15. September statt. Am nächsten Sonntag steht für die Young Boys das Top-Spiel in der Super League gegen den FC Basel an.
Nicht in der Start-Aufstellung steht heute übrigens Michel Aebischer. Wie Nau.ch aus Italien erfahren hat, ist Sampdoria Genua am Mittelfel-Mann dran. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-qu ... e-65988063
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shalako
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Verfasst: Dienstag 24. August 2021, 23:47 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.08.2021  Zitat: Die Young Boys stehen in der Champions League – Einnahmen von rund 25 Millionen Franken dürften ihnen sicher sein
Nach dem 3:2-Sieg im Hinspiel in Bern gewinnen die Young Boys den zweiten Vergleich mit Ferencvaros Budapest mit dem gleichen Resultat. Sie bestehen trotz ein paar heiklen Momenten, auch weil sie genug Entschlossenheit und Geschlossenheit demonstrieren.
Plötzlich war schwer vorstellbar, wie YB gegen diese Wucht bestehen sollte. Die Berner Fussballer lagen im Rückspiel der Champions-League-Play-offs zur Pause 1:2 zurück, das Gesamtskore lautete 4:4, alles ausgeglichen – wäre da nicht der Heimvorteil des Gegners gewesen. Tausende lauter Zuschauer trieben Ferencvaros Budapest an, feurig und laut, das Heimteam schien das Stadion im Rücken zu haben – und YB auf sich allein gestellt. Als wären die Young Boys wieder ein Mann weniger, wie im Hinspiel, als sie trotz rund 70 Minuten Unterzahl 3:2 gewonnen hatten.
Doch abermals bestanden sie. Die Pause nach 45 Minuten wirkte bloss wie die Ruhe vor dem Sturm, weil Ferencvaros in der zweiten Halbzeit bestimmt wieder loslegen würde. Aber der Sturm kam nicht. Die Young Boys kehrten ins Spiel zurück, mit mehr Kontrolle, sie beruhigten die Partie und damit auch das Publikum. Und vor allem legten sie sich gleichsam den Gegner zurecht, sie suchten Löcher und Räume und fanden auf diese Weise das 2:2 durch Christian Fassnacht in der 56. Minute.
Diesen Vorteil retteten die Berner ins Ziel, mehr noch: Kurz vor Schluss traf Felix Mambimbi zum entscheidenden 3:2. YB war bestimmt entgegen gekommen, dass Aïssa Laïdouni nach gut einer Stunde Gelb-Rot gesehen hatte. Aber es überzeugte, wie sich YB abermals aus einer schwierigen Situation befreite und zum ersten Schweizer Klub avancierte, der abgesehen vom ehemaligen Stammgast FC Basel mehr als einmal an der Champions League teilnimmt. Einnahmen von rund 25 Millionen Franken dürften dem Schweizer Meister der vergangenen vier Saisons sicher sein.
Schwierigkeiten überstanden
In Budapest war YB nach fünf Minuten in Führung gegangen, nach einem Kopfball des Innenverteidigers Cédric Zesiger. Womöglich brachte dieser Treffer eine trügerische Sicherheit, jedenfalls liess YB zu, dass der Gegner das Spieldiktat übernahm – und innert weniger Minuten zwei Tore schoss (18. und 27.). Da hatte die Heimmannschaft das Stadion, wo sie es wollte: eben, im Rücken.
Aber diese YB-Mannschaft hat so viel Entschlossenheit und die Geschlossenheit, dass sie sich solche Champions-League-Chancen trotz Schwächen nicht entgehen lässt. Immer wieder hatte sie heikle Phasen zu überstehen in den drei Qualifikationsrunden zur Königsklasse, gegen Slovan Bratislava, gegen Cluj, gegen Ferencvaros.
Auch gegen die Ungarn, in der Vorsaison immerhin Champions-League-Teilnehmer mit den Gruppengegnern Juventus, FC Barcelona und Dynamo Kiew, stellten die Berner das bessere Team, notabene ohne die Führungsspieler Fabian Lustenberger und Jean-Pierre Nsame, die wegen Achillessehnenrissen monatelang ausfallen. Aber auch in dieser Konstellation wäre es zu weiten Strecken selbstverschuldet gewesen, wenn YB die Königsklasse verpasst hätte. Denn es gab nicht nur etwaige Unsicherheiten von Mohamed Ali Camara hinten, sondern auch das Pech und das Unvermögen vorne. Quentin Maceiras und Nicolas Ngamaleu trafen den Pfosten, Jordan Siebatcheu verschoss einen Penalty.
Symbol Fassnacht
Zum siebenten Mal in Serie nahmen die Berner an der Champions-League-Qualifikation teil, zum zweiten Mal stehen sie in der Gruppenphase, nach der Premiere 2018 gegen Dinamo Zagreb. Es hatte etwas Symbolhaftes, dass in Budapest just Fassnacht das rettende 2:2 gelang – denn er stand schon damals, im entscheidenden Spiel in Zagreb, auf dem Platz. Fassnacht steht für eine gewisse Kontinuität und Treue, aber auch dafür, dass dieses YB-Team keinen genialen Überflieger hat, der so viel besser ist als alle anderen und von einem grösseren ausländischen Klub unbedingt verpflichtet werden muss.
Handkehrum bietet YB seit dem Dienstagabend den Spielern auch wieder einige Argumente, vorderhand in Bern zu bleiben. Neben netten Prämien sind es genaugenommen sechs Argumente – sechs Spiele in der Champions League.
Ferencvaros Budapest - Young Boys 2:3 (2:1). - 22 000 Zuschauer. - Schiedsrichter: Karassew (RUS). - Tore: 4. Zesiger 0:1. 18. Wingo 1:1. 27. Ryan Mmaee 2:1. 56. Fassnacht 2:2. 93. Mambimbi 2:3. - Ferencvaros: Dibusz; Wingo, Blazic, Kovacevic, Civic; Somalia (86. Mak), Uzuni, Zachariassen (76. Loncar), Laïdouni; Boli (70. Zubkow), Ryan Mmaee. - Young Boys: Von Ballmoos; Maceiras, Camara, Zesiger, Garcia; Fassnacht, Sierro (63. Aebischer), Martins, Moumi Ngamaleu; Elia (85. Lauper), Siebatcheu (85. Mambimbi). - Bemerkungen: Ferencvaros ohne Charatin (gesperrt), Siger, Nguen und Dwali (alle verletzt). Young Boys ohne Hefti (gesperrt), Lustenberger, Nsame, Lefort, Petignat und Monteiro (alle verletzt). https://www.nzz.ch/sport/die-young-boys ... ld.1642028
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 25. August 2021, 00:32 |
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24.08.2021  Zitat: YB gewinnt Spektakel-Spiel und steht in der Champions League
Nach dem Hinspiel in Bern gewinnt YB auch das Rückspiel in Budapest gegen Ferencvaros mit 3:2 und steht zum zweiten Mal nach 2018 in der Gruppenphase der Champions League.
Telegramm
Ferencvaros Budapest – Young Boys 2:3 (2:1)
22'000 Zuschauer. – SR Karassew (RUS). – Tore: 4. Zesiger (Sierro) 0:1. 18. Wingo (Ryan Mmaee) 1:1. 27. Ryan Mmaee (Uzuni) 2:1. 56. Fassnacht (Elia) 2:2. 93. Mambimbi (Moumi Ngamaleu) 2:3.
Ferencvaros Budapest: Dibusz; Wingo, Blazic, Kovacevic, Civic; Somalia (86. Mak), Uzuni, Zachariassen (76. Loncar), Laidoun; Boli (70. Zubkow), Ryan Mmaee.
Young Boys: Von Ballmoos; Maceiras, Camara, Zesiger, Garcia; Fassnacht, Sierro (63. Aebischer), Martins, Moumi Ngamaleu; Elia (85. Lauper), Siebatcheu (85. Mambimbi).
Bemerkungen: Ferencvaros Budapest ohne Charatin (gesperrt), Siger, Nguen und Dwali (alle verletzt). Young Boys ohne Hefti (gesperrt), Lustenberger, Nsame, Lefort, Petignat und Monteiro (alle verletzt). 22. Pfostenschuss Maceiras. 64. Gelb-rote Karte gegen Laïdouni (Foul). 70. Dibusz hält Foulpenalty von Siebatcheu. Verwarnungen: 31. Zachariassen (Foul). 68. Martins (Foul). 69. Kovacevic (Foul). 69. Wingo (Foul). 81. Ryan Mmaee (Foul). https://www.bluewin.ch/de/sport/champio ... 51813.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 25. August 2021, 07:44 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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25.08.2021  Zitat: Teamgeist und Reife bringen YB die Champions-League-Millionen
Meister YB steht zum zweiten Mal nach der Saison 2018/19 in der Gruppenphase der Champions League. Der Erfolg gegen Ferencvaros Budapest musste hart erarbeitet werden, ist aber völlig verdient. Der Lohn dafür sind grosse Fussball-Abende und viel Geld.
Die Berner Young Boys jubeln über einen grossen Erfolg, für sich und für den ganzen Schweizer Fussball. Die nach dem Schweizer Zurückfallen im UEFA-Ranking weit entfernt geglaubte Fussball-Königsklasse ist plötzlich Realität. Der Weg war zwischenzeitlich steinig, aber die Mannschaft von YB hat ihre drei Qualifikationsrunden (gegen Slovan Bratislava, Cluj und nun eben Ferencvaros Budapest) gemeistert. Ohne einzige Niederlage notabene.
Die Berner haben vor allem in den zwei Duellen gegen «Fradi» aus Budapest gezeigt, was in ihnen steckt, wenn es wirklich zählt. Wer im Hinspiel über 65 Minuten in Unterzahl agieren muss, wer so noch zwei Tore schiesst und den Krimi gewinnt, der verfügt über eine beeindruckende Moral im Team.
Wer im Rückspiel im Hexenkessel der Arena von Ferencvaros nach dem 1:2-Rückstand die Ruhe bewahrt, die zweite Halbzeit bestimmt und die Begegnung letzten Endes sogar gewinnt, der demonstriert internationale Reife. Den Young Boys gebührt ein dickes Kompliment für diese Auftritte.
Die Berner ziehen der Konkurrenz davon
Der BSC YB ist im Herbst dabei im Konzert der Grossen. Am Donnerstag werden ihm drei hochklassige Gegner zugelost. Dazu gibt es viele Millionen Franken an Einnahmen für die Berner, welche ihre finanziellen Ausfälle durch die Corona-Pandemie schlagartig wettmachen. Man rechnet mit über 25 Millionen Franken für die Champions-League-Kampagne.
Die Young Boys ziehen der nationalen Konkurrenz aus monetärer Sicht davon, trotz erhöhten Solidaritätszahlungen für die Super-League-Konkurrenz. Den Triumph – sportlich wie finanziell – hat sich der Verein selbst erarbeitet. Dank des vorausschauenden und cleveren Managements zum einen, sowie der Klasse und Reife der Mannschaft im entscheidenden Moment zum anderen. https://www.bluewin.ch/de/sport/champio ... 53119.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 25. August 2021, 07:54 |
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25.08.2021  Zitat: «Ein Bubentraum geht in Erfüllung, das Gefühl ist einfach unglaublich»
Die Young Boys stehen in der Gruppenphase der Champions League. Es fliessen Tränen bei den erfolgreichen Spielern.
Darum gehts
- YB steht in der Gruppenphase der Champions League.
- Die Freude bei den Bernern ist gross.
- Nun warten die grössten Teams aus Europa.
Dank einem Gesamtscore von 6:4 über Ferencvaros Budapest qualifiziert sich YB für die Gruppenphase der Champions League! Die Young Boys lieferten erneut ein Spektakel ab. Die Freude bei den Spielern aus Bern ist gross.
Torschütze Cedric Zesiger sagte: «Es ist unglaublich! Wir mussten hart kämpfen und es brauchte eine Willensleistung.» Der erste Durchgang lief trotz gutem Start nicht nach Plan. Zesiger weiter: «Wir haben als Mannschaft reagiert und das Spiel gedreht. Das Gefühl ist unglaublich. Ein Bubentraum, der in Erfüllung geht.» Nach dem Schlusspfiff seien zahlreiche Tränen geflossen. Zum Schluss des Interviews richtete er noch Worte an seine Mutter: «Vielen Dank, für alles was du für mich gemacht hast.»
«Wenn ich etwas ein bisschen kann, dann ist es feiern»
Nati-Star Christian Fassnacht sprach nach dem Schlusspfiff von puren Glücksgefühlen. Das Ziel der Champions League habe man immer gehabt und viele Hindernisse bewältigt. Was hat den Unterschied ausgemacht? Fassnacht antwortet rasch: «Ich glaube, wir sind als Team aufgetreten. Jeder lief für den anderen. Die individuellen Fehler haben wir als Mannschaft ausgebessert.» Einen Wunschgegner hat der Nati-Star noch nicht: «Wir nehmen es wie es kommt. Habe mich noch nicht damit beschäftigt, sollte es aber wohl tun.»
Trainer David Wagner fasst seine Gedanken in Worte: «Ich bin wahnsinnig glücklich und freue mich ohne Ende für die Jungs, die richtig hart gearbeitet und viele Widerstände überwunden haben. Ich freue mich für den Club, für Sportchef Spycher, für die Fans. Ich bin wahnsinnig glücklich, will mich auch noch bei Gerardo Seoane, Fabian Lustenberger und Jean-Pierre Nsame bedanken, die massgeblich daran beteiligt sind.» Der 49-Jährige gab zu, dass die Champions League von Anfang an ein grosses Thema war. «Wir wollten in eine Gruppenphase, am liebsten natürlich in die Champions League», so Wagner. Auf die Frage, ob er denn gut im Feiern sei, sagte er: «Wenn ich was ein bisschen kann, dann ist es feiern.»
25 Millionen auf sicher
Ferencvaros-Trainer Peter Stöger zeigte sich als guter Verlierer. «Wir haben zu einfache Fehler gemacht. Auf dem Level wird es bestraft. Wenn man die beiden Spiele sieht, ist die clevere und bisschen bessere Mannschaft verdient weiter.»
Durch die Qualifikation hat YB bereits 25 Millionen Franken auf sicher. Dazu ist klar: YB wird auf drei Topteams treffen. Die Auslosung zur Gruppenphase gibt es am 26. August um 18 Uhr live auf 20 Minuten. https://www.20min.ch/story/ein-bubentra ... 9744933287
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