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 Beitrag Verfasst: Samstag 6. Oktober 2018, 23:08 
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Luzern stoppt die YB-Siegesserie

In der 10. Super-League-Runde gewinnt der FCL auswärts gegen YB. Basel siegt in St. Gallen.

Der FC Luzern beendet den Lauf der Young Boys in der 10. Runde der Super League. Ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub kassiert YB-Trainer Gerardo Seoane mit 2:3 die erste Liga-Niederlage. Diese wäre aus Berner Sicht zu vermeiden gewesen. Nachdem Luzern früh durch Shkelqim Demhasaj (16.) in Führung gegangen war, lenkten Guillaume Hoarau (69.) und Jean-Pierre Nsame (80.) die Partie in die gewohnten Bahnen.

Luzern gab sich seinem Schicksal allerdings nicht hin und verdiente sich den ersten Sieg nach zuletzt drei Niederlagen durch einen starken Schlussspurt. Marvin Schulz (82.) und Stefan Knezevic (88.) überraschten den Meister und souveränen Leader der Super League.

Young Boys - Luzern 2:2 (0:1)
25'786 Zuschauer. - SR Fähndrich.
Tore:16. Demhasaj (Schürpf) 0:1. 70. Hoarau (Benito) 1:1. 80. Nsame (Schick) 2:1. 82. Schulz (Schwegler) 2:2. 88. Knezevic (Lucas) 2:3.
Young Boys: Von Ballmoos; Schick, Von Bergen, Camara, Benito; Fassnacht (82. Aebischer), Lauper, Sow, Moumi Ngamaleu; Assalé (59. Nsame), Hoarau.
Luzern: Zibung; Kakabadse, Lucas, Knezevic, Schwegler; Voca; Grether, Schulz, Custodio (61. Schwegler), Schürpf (85. Ugrinic); Demhasaj (58. Eleke).
Bemerkungen: Young Boys ohne Sanogo (gesperrt), Mbabu, Wüthrich, Lotomba und Teixeira (alle verletzt). Luzern ohne Lustenberger, Ndenge, Rodriguez, Juric und Cirkovic (rekonvaleszent). 68. Pfostenschuss Moumi Ngamaleu. 88. Lattenschuss Lucas. Verwarnungen: 28. Demhasaj (Unsportlichkeit). 37. Voca (Foul), 86. Aebischer (Foul), 86. Von Bergen, Reklamieren, 87. Schulz (Foul).


https://www.20min.ch/sport/fussball/sto ... --25732770

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 Beitrag Verfasst: Samstag 6. Oktober 2018, 23:11 
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FC Luzern landet sensationellen Sieg

Ausgerechnet bei Liga-Dominator YB findet der FC Luzern zum Siegen zurück, und wie! In den letzten Minuten dreht der FCL das Spiel, siegt mit 3:2. Die mutige Taktik von René Weiler hat sich ausbezahlt.

Der Torschütze konnte es selber kaum fassen. Stefan Knezevic hatte soeben das Siegestor erzielt, machte sich auf den Weg vor den Auswärtsblock, um sich von den Fans feiern lassen. Nach wenigen Metern rutschte er aber auf dem Kunstrasen aus und wurde jubelnd unter seinen Mitspielern begraben. «Eine lustige Situation», sollte jener Knezevic wenige Minuten später erzählen. «Das Gefühl nach diesem Sieg ist unglaublich. Dieses Tor vergesse ich nicht so schnell.»

Knezevic krönte mit seinem Tor zum 3:2 drei Minuten vor Schluss eine starke Leistung des FC Luzern in einem verrückten Spiel gegen Schweizer Meister Young Boys. Dabei hätten in jener 87. Minute zwei andere Spieler ebenso die Chance gehabt zum Siegestorschützen zu avancieren. Erst über Umwege war der Ball überhaupt bei Knezevic gelandet. Ein strammer, abgelenkter Schuss von Filip Ugrinic traf die Querlatte, von dort fiel er Blessing Eleke vor die Füsse, dessen Schuss konnte YB-Goalie David von Ballmoos jedoch parieren, und dann war der Ball plötzlich bei Stefan Knezevic. «Ich habe gar nicht erwartet, dass der Ball noch zu mir kommt», sagte er. Und doch verwertete der Innenverteidiger aus dem Seetal, der zum Saisonstart lange mit einer Verletzung ausgefallen war, die Chance im Stile eines Torjägers zum 3:2.

Schulz erzielt ein Traumtor

Knezevics Treffer setzte den Schlusspunkt hinter ein begeisterndes Fussballspiel. Am Ende landete der FCL einen «geilen Sieg», wie es FCL-Routinier Christian Schwegler beschrieb. «Hier gegen YB zu gewinnen ist einfach toll. Ich denke, dass wir uns für eine tolle, kämpferische Leistung belohnt haben.» Tatsächlich hatte der FC Luzern im Stade de Suisse gegen jenes Team, das bisher neun von neun Meisterschaftsspielen gewinnen konnte, überzeugt. Das lag auch am Mut des Trainers. René Weiler überraschte mit einer speziellen Aufstellung einige – darunter offenbar auch sein Vorgänger und heutige YB-Trainer Gerardo Seoane. David Zibung stand völlig überraschend im Tor des FC Luzern. Zudem nominierte Weiler gleich sechs gelernte Verteidiger. Christian Schwegler spielte erstmals als Linksverteidiger, Simon Grether agierte auf dem Flügel und der sonstige Innenverteidiger Marvin Schulz zog im Mittelfeld die Fäden.

Und Schulz, der Deutsche, der einst die Nachwuchsabteilung der Borussia Mönchengladbach durchlaufen hat, zeigte eine überragende Leistung. Er war zweikampfstark, gut in der Spielauslösung und vor allem mutig. Grossen Mut bewies er insbesondere in der 82. Minute. Soeben hatte der FCL durch YB-Stürmer Jean-Pierre Nsame das 1:2 erhalten. Mit jener Niederlage, die eigentlich alle erwartet haben, wollte sich der ehemalige Bundesligaspieler jedoch nicht abfinden. Er erhielt den Ball, startete einen Lauf über zwanzig Meter. Und als er nicht angegangen wurde, haute er den Ball unhaltbar in den Winkel. Ein Traumtor. «Ich war selber überrascht, wie perfekt ich den Ball getroffen habe.»

Dank des Treffers von Stefan Knezevic nur fünf Minuten später holte der FCL am Ende nicht nur einen, sondern sogar deren drei Punkte. Mit dem Sieg beendete der FCL die Negativserie, zuletzt hatte er dreimal in Folge verloren. Endlich waren die Luzerner effizient gewesen, hatten die Tore dann erzielt, wenn es der Spielverlauf erforderte. Das war zuletzt vor allem in Basel (1:2) und in Zürich (0:1) anders gewesen. «Wir haben uns hier viel vorgenommen. Und es ist toll, dass der Plan aufgegangen ist», bilanzierte Schulz.

Der Schweizer Meister BSC Young Boys ging in der Liga erstmals in dieser Saison als Verlierer vom Platz. FCL-Trainer René Weiler meinte dazu: «YB kann auch mal eine Niederlage verkraften.»


https://www.luzernerzeitung.ch/sport/fc ... ld.1059590

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 7. Oktober 2018, 00:17 
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Schade, hat es heute nicht geklappt. Es war klar dass diese Niederlage mal kommt aber heute war sie trotzdem total unnötig. Wenn man als YB 10 Minuten vor Spielende im eigenen Stadion 2:1 vorne liegt, sollte man diesen Vorsprung eigentlich über die Zeit bringen .

Nun gut lieber, heute 2:3 verloren als am 28. April 2018. :eyebrow:


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 7. Oktober 2018, 13:48 
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YB: Der geschlagene Meister

Nach neun Siegen endet die wunderbare Serie der Young Boys mit dem 2:3 gegen Luzern.

Am Ende einer spektakulären, in der Schlussphase turbulenten Begegnung vor über 25'000 Zuschauern jubeln die Luzerner, als hätten sie soeben den Meistertitel im Stade de Suisse gewonnen. Und die YB-Akteure laufen geschlagen vom Kunstrasen. Nach neun Siegen im ersten Saisonviertel verliert der Meister erstmals.

2:3 heisst es gegen Luzern, nachdem er in der zweiten Halbzeit einen Rückstand gedreht und in den letzten Minuten noch zwei Tore zugelassen hat. «Das war eine starke Willensleistung von uns», sagt Luzerns Coach René Weiler, während Gerardo Seoane von einem Schock spricht, weil man das Spiel noch aus der Hand gegeben habe.

Manchmal wiederholt sich Geschichte. 0:1 liegt YB kurz nach der Pause zurück, als Seoane mit Jean-Pierre Nsame den treffsichersten Joker der Liga einwechselt. 161 Tage vorher war Seoane noch als Trainer Luzerns in Bern anwesend, als die Young Boys am 28. April den ersten Titel nach 32 Jahren dank eines 2:1 gegen den FCL sicherstellten. Damals lag YB noch in der zweiten Halbzeit ebenfalls in Rückstand, ehe Nsame in der 89. Minute schliesslich das Meistertor schoss.

Am Samstagabend stürmen die Young Boys nach der Pause auf einmal ebenfalls mit Überzeugung. Aber trotz deutlichem Chancenplus erzielen sie erst in der 68. Minute den Ausgleich, als Loris Benitos Flanke den Kopf von Guillaume Hoarau findet.

Mit einem Punkt ist der Leader nicht zufrieden, natürlich ist er das nicht, und als Nsame in der 79. Minute das Führungstor gelingt, rechnet kaum jemand noch mit einem Comeback des tapferen Aussenseiters aus der Zentralschweiz.

Oft aber wiederholt sich Geschichte nicht ganz. Zuerst trifft Marvin Schulz in der 82. Minute mit einem herrlichen Schuss in die hohe Ecke zum 2:2, ehe der junge Defensivspieler Stefan Knezevic drei Minuten vor Spielende gar das Siegtor für die Gäste erzielt.

Die Luzerner braucht es weiter nicht zu stören, dürfte der Treffer nicht zählen. Nach dem Weitschuss Filip Ugrinics an die Latte steht Blessing Eleke im Abseits, der Ball landet nach Elekes Abschluss bei Knezevic.

Nach drei Niederlagen in Folge fand Luzern das Erfolgsrezept

Der Abend fing bereits harzig an für die Young Boys. Das lag an ihrem vorerst unpräzisen Aufbauspiel, einerseits, andererseits aber auch an einem Gegner, der nach Bern gereist war, um nach drei Niederlagen in Serie eine bessere Figur abzugeben.

Routinier David Zibung stand erstmals in dieser Saison in der Super League im Tor, der ewige Rechtsverteidiger Schwegler agierte hinten links, in einem variablen 4-1-4-1-System operierten die Luzerner aggressiv und gut organisiert. Und sie lauerten auf ihre Chancen, beispielsweise bei den weiten Einwürfen Schweglers. Wie nach rund einer Viertelstunde, als Pascal Schürpf den Ball verlängerte und Shkelqim Demhasaj mit einem Kopfball reüssierte.

Die Young Boys dagegen erspielten sich vor der Pause nur ein paar halbwegs gefährliche Möglichkeiten – und als sie nach dem Seitenwechsel das Geschehen doch noch klar dominierten, agierten sie nicht kaltblütig genug. Das sollte sich rächen.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/11378595

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 7. Oktober 2018, 13:49 
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07.10.2018

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YB-Noten: Erste Niederlage trotz klarer Leistungssteigerung

Die meisten YB-Akteure überzeugten beim überraschenden 2:3 zu Hause gegen Luzern erst nach der Pause.

David von Ballmoos: Note 4,5 Solide Vorstellung, bei den Gegentoren machtlos, selbst wenn das 2:2 aus beträchtlicher Distanz erzielt wurde. In der Schlussphase zweimal stark gegen Blessing Ekele.

Thorsten Schick: Note 4,5 Mit einer ordentlichen Leistung, wie die Teamkollegen mit Leistungssteigerung nach der Pause. Stark seine Vorarbeit vor dem 2:1, als er alleine vor dem Tor Übersicht bewies und Torschütze Nsame bediente.

Steve von Bergen: Note 4 Eigentlich der beste YB-Defensivspieler, gewann viele Zweikämpfe. Aber am Ende auch mit einigen weniger souveränen Aktionen, einmal liess er sich von Ekele an der Mittellinie überlaufen.

Mohamed Ali Camara: Note 3 Bewies sein ausserordentliches Potenzial mehrmals, etwa mit herausragenden Aktionen in der Vorwärtsbewegung. Aber eben auch wieder mit groben Aussetzern in der Defensive. Vor dem ersten Gegentor etwa verlor er das Kopfballduell gegen Vorbereiter Pascal Schürpf.

Loris Benito: Note 4 Nicht besonders auffällig, aber mit feiner Flanke vor dem 1:1 Hoaraus.

Nicolas Ngamaleu: Note 4,5 Nach schwacher erster Halbzeit drehte er auf, traf den Pfosten, beschäftigte die Luzerner mehrmals, hätte einen Elfmeter zugesprochen erhalten sollen nach einem Foul Christian Schweglers.

Sandro Lauper: Note 4,5 Auch der frühere Thuner agierte wechselhaft. Überzeugte mit starken Balleroberungen, schoss einmal gefährlich aufs Tor.

Djibril Sow: Note 3,5 Das grosse Mittelfeldtalent erwischte nicht seinen besten Tag. Teilweise fahrig, zudem stand er vor dem 2:2 durch Marvin Schulz artig Spalier.

Christian Fassnacht: Note 4,5 Auch der Neu-Nationalspieler gefiel mit markanter Steigerung nach dem Seitenwechsel. Traf einmal mit einem wuchtigen Schuss die Lattenoberkante. Wurde beim Stand von 2:1 ausgewechselt.

Guillaume Hoarau: Note 4,5 Lange Zeit blass, aber setzte seine Kopfballstärke regelmässig ein. Etwa beim Treffer zum 1:1.

Roger Assalé: Note 3 Tat sich schwer, setzte sich selten durch, wurde im Strafraum der Luzerner mehrmals kurz vor dem Abschluss gestört.

Jean-Pierre Nsame: Note 4,5 59. Minute für Assalé. Der Superjoker stach erneut, traf zum 2:1. Aber auch mit Pausen.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/16791475

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 7. Oktober 2018, 13:52 
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FCL setzt der YB-Siegesserie ein Ende

Der FCL gewinnt auswärts bei den Berner Young Boys völlig überraschend mit 3:2. Dabei drehten die Leuchten in den letzten zehn Minuten einen Rückstand dank den Toren von Marvin Schulz und Stefan Knezevic.

Der FCL geht in Führung

FCL-Trainer René Weiler wählte eine doch etwas überraschende Aufstellung für dieses schwierige Auswärtsspiel beim Schweizer Meister. Er setzte im Tor auf Dave Zibung und nicht wie gewohnt auf Mirko Salvi. Auch Lucas Alves, Christian Schwegler, Olivier Custodio und Shkelqim Demhasaj kamen zurück in die Mannschaft. Weniger überraschend als die Aufstellung war dann der Beginn. YB übernahm sofort das Kommando und kam durch Fassnacht nach sieben Minuten zur ersten Chance. Sein Abschluss von der linken Seite verfehlte das Tor aber knapp. Zuerst jubeln durften dann aber trotzdem die Gäste. Christian Schwegler brachte einen Einwurf flankenartig zur Mitte, wo Pascal Schürpf den Ball per Kopf verlängerte. Am Schluss stand Mimi Demhasaj goldrichtig und nickte ein zur überraschenden Führung für den FCL. Nach diesem Treffer überstand der FC Luzern eine erste Druckphase der Berner, in welcher die Hauptstädter zur einen oder anderen guten Möglichkeit kamen.

Danach blieb die Partie weiter intensiv, ohne die grossen Torchancen jedoch. Die Innerschweizer verteidigten kompakt und solidarisch und setzten durch Konter immer wieder gefährliche Nadelstiche. Auch die Standards und die weiten Einwürfe von Schwegler sorgten Mal für Mal für Unruhe im Berner Strafraum. In der 42. Minute brauchte Dave Zibung dann jeden seiner 188 Zentimeter, um den FCL vor dem Ausgleich zu bewahren. Ein Abschluss von Fassnacht wurde abgefälscht und wurde so zur gefährlichen Bogenlampe. Der Luzerner Schlussmann streckte sich aber erfolgreich und konnte den Ball gerade noch so über die Latte lenken. Kurz darauf pfiff Schiedsrichter Fähndrich zur Pause und der FCL ging mit einer Eintoreführung in die Garderobe.

Was für eine Schlussphase

Die Berner kamen besser aus der Kabine und bereits nach zwei Minuten hätte es hier 1:1 stehen können. Ein Kopfball von Fassnacht aus kürzester Distanz war aber zu unplatziert und brachte Dave Zibung nicht in Bedrängnis. Es war aber zu erkennen, dass es die Young Boys in diesem zweiten Durchgang besser machen wollten. Sie spielten aggressiver und zielstrebiger nach vorne. Immer wieder war es Neo-Nationalspieler Fassnacht der für Gefahr sorgte. So auch in der 52. Minute, als sein Geschoss aus rund 20 Metern die Lattenoberkante streifte. Nach zehn ereignisarmen Minuten durfte man sich hier im Stade de Suisse auf eine attraktive Schlussphase einstellen. Denn der Tabellenführer wird mit Sicherheit alles daransetzen, dass Spiel noch zu drehen. Tatsächlich war es dann nach 68 Minuten auch soweit. Guillaume Hoarau erzielte völlig freistehend den Ausgleich per Kopf. So alleine darf man diesen eiskalten Stürmer im Strafraum einfach nicht lassen.

Getragen vom Publikum spielte der Tabellenführer fortan noch intensiver nach vorne. Wie lange würde die FCL-Defensive diesem Druck standhalten können? Selber für Entlastung zu sorgen schafften die Leuchten kaum noch. Phasenweise waren es handballähnliche Szenen, die Luzerner bis an und in den eigenen Strafraum zurückgedrängt. Nur einmal noch konnte sich der FCL befreien und kam zu einem Eckball. Und genau in der einzigen Offensivaktion wurde man eiskalt ausgekontert. Die Ecke wurde abgewehrt und plötzlich lief Schick alleine durch die ganze Luzerner Platzhälfte. Vor Dave Zibung behielt der Österreicher die Übersicht und legte quer auf Nsame. Dieser musste den Ball nur noch im leeren Gehäuse unterbringen. Ein verdienter, aber trotzdem extrem unglücklicher Gegentreffer für den FCL. Gross geschockt waren die Innerschweizer aber nicht. Denn nur zwei Minuten später glich Marvin Schulz die Partie mit einem Sonntagsschuss wieder aus. Und es kam sogar noch besser für den FCL. Stefan Knezevic setzte in der 87. Minute erfolgreich nach und erzielte den Führungstreffer! Was für eine unglaubliche Schlussphase in Bern.

Der FCL drehte einen Rückstand in den letzten zehn Minuten und ist die erste Mannschaft, die die Young Boys in dieser Saison bezwingen konnte. Eine kämpferisch ausgezeichnete Leistung wurde verdient mit drei Punkten belohnt. Nach der Nationalmannschaftspause steht für den FCL am Samstag, 20. Oktober 2018 das Heimspiel gegen den FC Thun an.

Telegramm BSC Young Boys – FC Luzern 2:3 (0:1)
25 786 Zuschauer. – SR Fähndrich. – Tore: 16. Demhasaj (Schürpf) 0:1. 70. Hoarau (Benito) 1:1. 80. Nsame (Schick) 2:1. 82. Schulz (Schwegler) 2:2. 88. Knezevic (Eleke) 2:3.
Young Boys: Von Ballmoos; Schick, Von Bergen, Camara, Benito; Fassnacht (82. Aebischer), Lauper, Sow, Moumi Ngamaleu; Assalé (59. Nsame), Hoarau.
Luzern: Zibung; Kakabadse, Lucas, Knezevic, Schwegler; Voca; Grether, Schulz, Custodio (61. Schwegler), Schürpf (85. Ugrinic); Demhasaj (58. Eleke).
Bemerkungen: Young Boys ohne Sanogo (gesperrt), Luzern ohne Lustenberger, Ndenge, Rodriguez, Juric und Cirkovic (rekonvaleszent). 68. Pfostenschuss Moumi Ngamaleu. 88. Lattenschuss Lucas. Verwarnungen: 28. Demhasaj (Unsportlichkeit). 37. Voca (Foul), 86. Aebischer (Foul), 86. Von Bergen, Reklamieren, 87. Schulz (Foul).


https://regiofussball.ch/2018/10/07/fcl ... -ein-ende/

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 7. Oktober 2018, 13:53 
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Sensationeller FCL gewinnt gegen YB mit 3:2

Die Luzerner sind das erste Team, das gegen YB Punkte holt

In der 10. Runde der Fussball Super League hat der FC Luzern sensationell auswärts gegen YB mit 3:2 gewonnen. In einem äusserst verrückten Spiel gelingt es den Luzernern als erstes Super League-Team, in dieser Saison Punkte gegen YB zu gewinnen.

FCL-Trainer René Weiler rotierte für das Spiel gegen YB. So kam zum Beispiel im Tor Dave Zibung zum Zug, Mirko Salvi bekam eine Pause. Die Luzerner gingen dazu mit einer defensiven Aufstellung ins Spiel. Dies zahlte sich in den ersten Minuten aus. YB tat sich schwer. Der FCL hingegen spielte munter mit und prompt fiel dann auch der überraschende Führungstreffer für den FCL. Nach einem langen Einwurf von Schwegler verlängerte Schürpf per Kopf und Demhasaj stand dann genau richtig und verwertete die Vorlage per Kopf zum 1:0. Auch nach dem Führungstreffer kam YB nicht ins Spiel. Die Luzerner zeigten in dieser Phase eine sehr engagierte Leistung. Die grösste Ausgleichschance für YB war ein abgelenkter Schuss von Lauper, welchen Dave Zibung zum Corner ablenkte.

Verrückte Schlussphase

Nach der Pause erwachten die Berner Young Boys dann. YB machte mächtig Druck auf das Luzerner Tor und traf gar zwei Mal das Aluminium. In der 68. Minute brach dann der Bann. Nach einer Flanke von Benito traf Hoarau per Kopf zum verdienten Ausgleich für die Berner. Danach entwicklete sich ein verrücktes Spiel. YB gelang zuerst die Wende in der 79. Minute. Nsame traf nach einem Konter. Doch nur drei Minuten später glich Marvin Schulz mit einem traumhaften Weitschuss wieder aus. Und gleich im Anschluss hatte Eleke die nächste grosse Chance für den FCL. Er vergab aber alleinstehend vor dem Tor. Aber noch war nicht Schluss. In der 87. Minute traf Verteidiger Knezevic doch noch zum 3:2, nachdem der FCL vorher schon eine Doppelchance hatte. Der FCL brachte den Vorsprung über die Zeit und sicherte sich unglaublich wichtige Punkte.

Die Noten der FCL-Spieler (1 miserabel / 2 schwach / 3 ungenügend / 4 genügend / 5 gut / 6 überragend):

Dave Zibung, Goalie: Note 5,5
Christian Schwegler, Verteidiger: Note 5
Stefan Knezevic, Verteidiger: Note 5,5
Lucas Alves, Verteidiger: Note 5
Otar Kakabaze, Verteidiger: Note 4,5
Idriz Voca, Mittelfeld: Note 5
Marvin Schulz, Mittelfeld: Note 5,5
Simon Grether, Mittelfeld: Note 5
Pascal Schürpf, Mittelfeld: Note 4,5
Olivier Custodio, Mittelfeld: Note 4,5
Shkelqim Demhasaj, Sturm: Note 5
Blessing Eleke, Sturm: nicht bewertbarer Kurzeinsatz *
Christian Schneuwly, Sturm: nicht bewertbarer Kurzeinsatz *
Filip Ugrinic, Mittelfeld: nicht bewertbarer Kurzeinsatz *

* für eine Bewertung muss ein Spieler mindestens eine Halbzeit (45 Minuten) gespielt haben.

Im anderen Spiel vom Samstagabend gewinnt der FC Basel auswärts gegen St. Gallen mit 3:1. Nun ist Nationalmannschaftspause. Das nächste Spiel der Luzerner findet dann am 20. Oktober in der heimischen Swissporarena statt. Gegner auf dem neuen Luzerner Rasen ist dann der FC Thun.


https://www.radiopilatus.ch/artikel/152 ... -yb-mit-32

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 7. Oktober 2018, 13:55 
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Luzern schlug zu, als es geschlagen war

Nach neun Siegen im ersten Meisterschaftsviertel ist die Serie von Meister YB gerissen. Die Berner verlieren daheim 2:3 gegen den FC Luzern, den sie zuletzt sechsmal in Folge besiegt hatten.

Dem FC Luzern ist gelungen, dass er selber und weitere acht Mannschaften im ersten Viertel der Meisterschaft nicht geschafft haben: dem Meister Punkte abnehmen oder ihn sogar schlagen. Damit behält der FC Basel seinen Rekord an Siegen ab Meisterschaftsbeginn. In der ersten Super-League-Saison 2003/04 gewannen die Basler 13 Partien.

In den neun Spielen des ersten Saisonviertels waren die Young Boys ein einziges Mal in Rückstand geraten. Jenes 0:1 gegen Neuchâtel Xamax hielt nur fünf Minuten, und die Berner siegten schliesslich 5:2. Der Rückstand gegen Luzern hatte eine weit nachhaltigere Wirkung. Bis zur Pause glückte den Young Boys, die in den vorangegangenen Spielen den Druck gegen die Mannschaften der nationalen Konkurrenz scheinbar beliebig hatten erhöhen können, nicht viel, sieht man vor einem abgefälschten Schuss von Sandro Lauper ab, den Goalie David Zibung - es war sein erster Auftritt in der Super-League-Saison - mit grosser Mühe unschädlich machte.

Dieses 1:0 mit Signalwirkung erzielte Shkelqim Demhasaj, der als einziger Stürmer den Vorzug gegenüber Blessing Eleke bekommen hatte, nach gut einer Viertelstunde. Pascal Schürpf verlängerte per Kopf einen Einwurf des Spezialisten Christian Schwegler. Demhasaj bezwang Goalie David von Ballmoos aus kurzer Distanz seinerseits mit einem Kopfball.

FCL-Trainer René Weiler brachte auch mit der Aufstellung Kampf und Aggressivität in die Mannschaft. So betraute er die defensiv starken Marvin Schulz und Simon Grether mit Rollen im Mittelfeld, sodass im Prinzip sechs Verteidiger spielten. Die Berner hatten damit lange Zeit ihre Mühe.

YB nach der Pause stark

Den Match gewann Luzern jedoch nicht in der ersten Halbzeit, sondern in der Schlussphase, als die Dinge ihren normalen Lauf zu nehmen schienen und die Berner auf übliche Weise dem Sieg entgegengingen. Die Young Boys zeigten in der zweiten Hälfte ein starkes Spiel. Die Ausbeute mit einem Pfostenschuss von Nicolas Moumi Ngamaleu nach 68 Minuten und den bald darauf folgenden Toren von Guillaume Hoarau und dem eingewechselten Jean-Pierre Nsame waren jedoch ein magerer Lohn. Aber dieses eigentümliche Spiel hielt noch eine Wendung parat, die auch den weiteren Konkurrenten in der Liga Hoffnung geben sollte. Marvin Schulz traf mit einem prächtigen Weitschuss und Innenverteidiger Stefan Knezevic im Anschluss an einen Lattenschuss von Lucas Alves, einem weiteren Verteidiger.

Telegramme und Rangliste:

Young Boys - Luzern 2:2 (0:1)

25'786 Zuschauer. - SR Fähndrich. - Tore: 16. Demhasaj (Schürpf) 0:1. 70. Hoarau (Benito) 1:1. 80. Nsame (Schick) 2:1. 82. Schulz (Schwegler) 2:2. 88. Knezevic (Lucas) 2:3.

Young Boys: Von Ballmoos; Schick, Von Bergen, Camara, Benito; Fassnacht (82. Aebischer), Lauper, Sow, Moumi Ngamaleu; Assalé (59. Nsame), Hoarau.

Luzern: Zibung; Kakabadse, Lucas, Knezevic, Schwegler; Voca; Grether, Schulz, Custodio (61. Schwegler), Schürpf (85. Ugrinic); Demhasaj (58. Eleke).

Bemerkungen: Young Boys ohne Sanogo (gesperrt), Mbabu, Wüthrich, Lotomba und Teixeira (alle verletzt). Luzern ohne Lustenberger, Ndenge, Rodriguez, Juric und Cirkovic (rekonvaleszent). 68. Pfostenschuss Moumi Ngamaleu. 88. Lattenschuss Lucas. Verwarnungen: 28. Demhasaj (Unsportlichkeit). 37. Voca (Foul), 86. Aebischer (Foul), 86. Von Bergen, Reklamieren, 87. Schulz (Foul).


https://www.luzernerzeitung.ch/newstick ... ld.1059558

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 7. Oktober 2018, 19:27 
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diese 2-3 gegenden fc luzern nervt mich schon ein wenig. wir waren ja nicht unbedingt schlechter als in anderen partien, aber irgendwie kamen keine guten flanken (schick, bitte flanken üben) und irgendwie waren wir wohl auch zuwenig aggressiv. in der verteidung sind wir leider auch anfälliger als auch schon. gegen den fc zürich bitte lauper anstelle von camara. dieser braucht wohl mal eine pause.


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 7. Oktober 2018, 22:15 
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Eine Niederlage im Sinn der Liga

YB verliert im 10. Saisonspiel erstmals. Beim 2:3 zu Hause gegen einen leidenschaftlichen FC Luzern wird der Leader auch wegen Fehlentscheidungen der Spielleiter gestoppt.

Es ist ein Samstagabend mit ganz vielen Geschichten im Stade de Suisse. Mit über 25'000 Zuschauern, spektakulärem Spielverlauf und wilder Torfolge (0:1, 2:1, 2:3). Mit vier Treffern ab der 68. Minute, mit krassen Fehlentscheidungen der Spielleiter, mit einem erstaunlichen Ausgang, weil Leader YB erstmals verliert, der kriselnde Aussenseiter Luzern dagegen seine Talfahrt nach drei Niederlagen in Folge stoppt. Und mit überbordenden Emotionen.

Wäre alles so gelaufen, wie man es zehn Minuten vor Spielende dachte, würde Jean-Pierre Nsame, der Superjoker der Liga, im Mittelpunkt der Berichterstattung zum zehnten Sieg der Young Boys am 10. Spieltag stehen. Nach schwacher erster YB-Hälfte wurde Nsame eingewechselt, wie 161 Tage vorher, als er ebenfalls als Kurzarbeiter nach 0:1-Rückstand schliesslich das Meistertor zum 2:1 gegen Luzern erzielt hatte.

Sturmlauf nach der Pause

Damals, am für YB längst legendären 28. April 2018, war Gerardo Seoane als FCL-Coach bei der Berner Titelparty als Gast dabei gewesen. Dieses Mal sieht der bald 40-Jährige als Trainer der Young Boys, wie sein Team in der ersten Halbzeit fehlerhaft agiert, schwerfällig und zögerlich. Und wie die Luzerner mit hoher Laufbereitschaft und Solidarität nicht unverdient in Führung gehen. Nach einem Einwurf des Spezialisten Christian Schwegler, einst bei YB engagiert, verlängert Pascal Schürpf auf Shkelqim Demhasaj, der mit einem Kopfball nach einer Viertelstunde das 0:1 realisiert. Der Favorit tut sich schwer, er reagiert erst nach der Pause.

In der zweiten Halbzeit aber spielen die Young Boys den Gast an die Wand. Sie treffen durch Nicolas Ngamaleu den Pfosten und durch Christian Fassnacht die Latte, sie hätten nach einem Foul Schweglers an Ngamaleu einen Elfmeter erhalten sollen, sie vergeben allerbeste Möglichkeiten, erzielen aber in der 68. Minute doch noch den Ausgleich. Es ist ein Tor, wie es für dieses YB steht: Loris Benito zirkelt die präzise Flanke auf Guillaume Hoarau, der mit einem wuchtigen Kopfball reüssiert.

Bald folgt der Auftritt Nsames, als die tapferen Luzerner in der 79. Minute nach einem eigenen Eckball in einen Konter laufen, den Nsame einleitet und nach starkem Zusammenspiel mit Thorsten Schick vollendet. «Ich weiss nicht, wie wir diese Partie noch verlieren konnten», sagt Schick, «wir hatten doch alles im Griff.»

Das Abseitstor zum 2:3

In der turbulenten Schlussphase mit bemerkenswertem Unter­haltungswert schlägt der eigentlich geschlagene FCL zurück, es ist eine angesichts der Stärke­verhältnisse sensationelle Entwicklung. Zuerst drischt Marvin Schulz den Ball von ausserhalb des Strafraums wunderbar in die entfernte hohe Ecke, dann scheitert der kräftige Blessing Eleke nach 50-Meter-Sturmlauf an Goalie David von Ballmoos.

Beide Teams suchen mit offenem Visier den Sieg, YB zu naiv, und so treffen die Luzerner in der 87. Minute tatsächlich ein drittes Mal. Es ist ein irreguläres Tor, Eleke steht nach dem Lattenschuss Filip Ugrinics aus 30 Metern im Abseits. Eleke scheitert erneut an von Ballmoos, den Nachschuss spediert Stefan Knezevic ins Netz.

Der FCL feiert den über­raschenden Erfolg im Stade de Suisse angemessen, Trainer René Weiler lobt Moral und Lust seines Teams, Schwegler schwärmt von der Leidenschaft der Luzerner und gibt zu, dass der Erfolg ein wenig glückhaft sei. «Aber gegen YB braucht es das, um zu gewinnen.» Die Young Boys wiederum ärgern sich sehr über die erste Saisonniederlage, Gerardo Seoane spricht gar von einem Schock. «Es ist gut für die Liga», meint derweil Weiler, «wenn YB nicht jedes Spiel gewinnt.»

Protest gegen Videoreferee

So kann man das aus Gründen der Spannungserhaltung in der Su­per League betrachten. Und die Young Boys müssen ihr mangelhaftes Defensivverhalten analysieren. Bitter für sie sind die Fehler von Schiedsrichter Lukas Fähndrich gleichwohl. «Wir hätten nach dem 2:1 cleverer agieren können. Aber wir haben auch zur Kenntnis nehmen müssen, dass es für uns hätte einen Elfmeter geben müssen, dass Eleke vor dem 2:3 klar im Abseits stand und dass vier Minuten Nachspielzeit angezeigt wurden, das Spiel aber bereits nach drei Minuten beendet wurde», sagt Christoph Spycher. Und der YB-Sportchef meint: «Das waren etwas gar viele Fehlentscheide.»

Es passt zu diesem verrückten Abend, rollten die Luzerner Fans genau in jener Sekunde ihr Transparent zusammen, mit dem sie gegen die Einführung der Videoschiedsrichter (VAR) in der Super League ab 2019 protestiert hatten, als Knezevic nach seinem Siegtor zum FCL-Fanblock rannte. Mit VAR hätte YB diese Be­gegnung nicht verloren. Den Rest der Liga stört es nicht, wurde er am Samstagabend noch nicht eingesetzt.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/23355161

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