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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. August 2018, 20:03 
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das weiterkommen wohl unmöglich, aber sehr schöne spiele für yb und 3 x volle hütte!


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. August 2018, 21:54 
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30.08.2018

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Cristiano Ronaldo kommt nach Bern

YB erwischt Hammergruppe mit Juve, ManUnited und Valencia!

In Monaco im Grimaldi-Forum sind die Kugeln gerollt. YB erwischt in der Champions League eine Hammergruppe. Hier gibts die Übersicht und Stimmen der YB-Cracks.

Die Schweiz kennt er. Häufig genug war er hier, um sich in Zürich blicken und als Weltfussballer küren zu lassen – fünfmal seit 2008. Kurze Hosen trug er hierzulande im November 2014. Da siegte er mit Real Madrid im Basler St. Jakob-Park 1:0.

Nun gibt sich Cristiano Ronaldo dos Santos Aveiro (33) in Bern die Ehre – mit der Alten Dame Juventus Turin, deren Dress er seit diesem Sommer trägt. Schillert ein Fussballer mehr? Steht einer mehr für die Königsklasse wie er, der siebenfache Titelträger mit ManUnited und Real? Kaum.

«Alles Kracher!»

Bern steht kopf – und mit ihm die Young Boys, die sich CR7 in den Weg stellen wollen. Und nicht nur ihm, sondern den anderen Stars des italienischen Serienmeisters: die Weltmeister Sami Khedira und Blaise Matuidi, der WM-Zweite Mario Mandzukic. Oder Paulo Dybala, der raffinierte Gaucho-Stürmer.

YB-Verteidger Loris Benito: «Alles Kracher! Ein Super-Los. Nun müssen wir schauen, wie wir Ronaldo stoppen. Bisher kenne ich ihn nur vom TV.»

Einen anderen kennt Benito gut: Mit Victor Lindelöf von Manchester spielte er bei Benfica Lissabon. «Auf ihn freue ich mich sehr.»

Mourinho spielt um seinen Job

Lindelöfs Chef ist José Mourinho (55), der portugiesische Exzentriker, der Porto und Inter zum Champions-League-Sieg dirigierte – seit 2010 aber stets spätestens im Halbfinal scheiterte, ob mit Real, Chelsea oder ManUnited. Und nun längst mit Gerüchten leben muss, dass er nach einem titellosen Jahr von Ex-Real-Chef Zinedine Zidane abgelöst werden könnte.

Nach Pleite in Brighton und gegen Tottenham fühlte er sich bemüssigt, den Medien vorzurechnen, dass er alleine dreimal Premier-League-Titel errungen habe und die anderen Coaches zusammen nur zwei. Benito: «Nur weil Manchester schlecht gestartet ist, sind wir noch lange nicht Favorit.»

2013 übrigens verlor Mourinho mit Chelsea in der Gruppenphase gleich zweimal gegen den FC Basel, 1:2 und 0:1. Dessen Trainer Murat Yakin habe er später bei Spartak Moskau empfohlen – so sehr habe ihn das taktische Geschick beeindruckt.

Auch vergangene Saison zog Mourinoho im Joggeli den Kürzeren. Trotz 0:1 durch Michael Lang kurz vor Schluss zogen beide Teams in die Achtelfinals ein.

Valencia zurück in der Königsklasse

Dort stand der FC Valencia zuletzt 2012/13, wo er an Paris SG scheiterte. Triumphale Jahre erlebten «Los Che» um die Jahrtausendwende: Zweimal drängten sie unter Hector in den Final, mit Gaizka Mendieta oder Kily Gonzalez. Von 2001 bis 2004 holten sie unter Rafa Benitez zwei Meistertitel und einen Uefa Cup – und fügten dem FCB bei dessen erster Champions-League-Teilnahme 2002 eine 2:6-Klatsche zu. Titel seit 2004 gabs nur einen: den Cupsieg 2008.

Unvergessen aber das Frühjahr 2014, als Valencia im Europa-League-Viertelfinal das Hinspiel in Basel 0:3 verlor – und daheim nach Verlängerung 5:0 siegte. Nun heissen die Stars Michy Batshuayi oder Rodrigo.

Für die Berner wird im übrigen jede Partie zur Premiere: Gegen keinen der drei Gegner spielten sie bislang.

Trainer Gerry Seone: «Schwieriger gehts nicht. Aber wir wollen über uns hinauswachsen. Und wenn mal einer einen schlechten Tag hat, ist sicher etwas möglich.»


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 90117.html

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. August 2018, 21:56 
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 Beitrag Verfasst: Freitag 31. August 2018, 11:25 
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Eine «Wundertüte» und die üblichen Wortspiele

Nicht nur YB hat seine Freude am grossen Los. Auch aus Turin, Manchester und Valencia gibt es Reaktionen zu den Young Boys.

Juventus Turin, Manchester United, Valencia. Kein schlechtes Los für die Premiere von YB in der Champions League. Der Club ist in Aufruhr, die Stadt rüstet sich für die Ankunft von Ronaldo, Pogba und Co.

Die Young Boys haben also ihre Freude an der prominenten Champions-League-Gruppe. Und die Prominenten selbst ihrerseits haben ihre Freude an den Young Boys. Vorab sind natürlich die Rückkehr von Cristiano Ronaldo ins Old Trafford und der Druck auf United-Trainer Mourinho, der nach schlechtem Saisonstart schon in Rücklage ist, das Thema. YB ist bei diesem argwöhnischen Beäugen nur eine Beobachterrolle zugedacht.

Ein paar Zeilen zum Schweizer Nobody verlieren aber dennoch einige Zeitungen und Portale. Aus Italien meldet die «Gazzetta dello Sport»: «Der Aussenseiter ist eine Wundertüte. Hinter Leader Hoarau wartet eine Gruppe von vielversprechenden Jungen, in der Sow heraussticht.»

Der fachlichen Analyse der Italiener steht ein überaus charmanter Kommentar aus England gegenüber. «Die Young Boys haben in der Schweiz die Dominanz von Basel beendet – und würden sich bereits darüber freuen, den anderen ein Schnippchen zu schlagen.»

Fast schon ein Running-Gag ist im Zusammenhang mit YB ja der Clubname, wenn es gegen englische Teams geht. Hämische Tweets liessen auch gestern nach der Auslosung nicht lange warten – vor allem in Richtung des aktuellen Formtiefs der United.

Und auch in Italien haben sie ihre Freude am Namen von YB – gerade im Zusammenhang mit der «alten Dame» Juve.

Aus spanischer Sicht, beziehungsweise jener von Valencia, klingt es angesichts der beiden Schwergewichte in der Gruppe verständlicherweise etwas ernüchtert. Die Sportzeitung Marca schreibt von der «kompliziertesten Gruppe aller spanischen Teams» und dass es für Valencia schwer werde, überhaupt weiterzukommen.


https://www.derbund.ch/sport/fussball/E ... y/20087957

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 Beitrag Verfasst: Freitag 31. August 2018, 11:27 
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«Die Alte Dame gegen Junge Buben»

Nicht nur YB hat seine Freude am grossen Los. Auch aus Turin, Manchester und Valencia gibt es Reaktionen zu den Young Boys.

Juventus Turin, Manchester United, Valencia. Kein schlechtes Los für die Premiere von YB in der Champions League. Der Club ist in Aufruhr, die Stadt rüstet sich für die Ankunft von Ronaldo, Pogba und Co.

Die Young Boys haben also ihre Freude an der prominenten Champions-League-Gruppe. Und die Prominenten selbst ihrerseits haben ihre Freude an den Young Boys. Vorab sind natürlich die Rückkehr von Cristiano Ronaldo ins Old Trafford und der Druck auf United-Trainer Mourinho, der nach schlechtem Saisonstart schon in Rücklage ist, das Thema. YB ist bei diesem argwöhnischen Beäugen nur eine Beobachterrolle zugedacht.

Ein paar Zeilen zum Schweizer Nobody verlieren aber dennoch einige Zeitungen und Portale. Aus Italien meldet die «Gazzetta dello Sport»: «Der Aussenseiter ist eine Wundertüte. Hinter Leader Hoarau wartet eine Gruppe von vielversprechenden Jungen, in der Sow heraussticht.»

Der fachlichen Analyse der Italiener steht ein überaus charmanter Kommentar aus England gegenüber. «Die Young Boys haben in der Schweiz die Dominanz von Basel beendet – und würden sich bereits darüber freuen, den anderen ein Schnippchen zu schlagen.»

Fast schon ein Running-Gag ist im Zusammenhang mit YB ja der Clubname, wenn es gegen englische Teams geht. Hämische Tweets liessen auch gestern nach der Auslosung nicht lange warten – vor allem in Richtung des aktuellen Formtiefs der United.

Und auch in Italien haben sie ihre Freude am Namen von YB – gerade im Zusammenhang mit der «alten Dame» Juve.

Aus spanischer Sicht, beziehungsweise jener von Valencia, klingt es angesichts der beiden Schwergewichte in der Gruppe verständlicherweise etwas ernüchtert. Die Sportzeitung Marca schreibt von der «kompliziertesten Gruppe aller spanischen Teams» und dass es für Valencia schwer werde, überhaupt weiterzukommen.


https://www.20min.ch/sport/dossier/cham ... tpredirect

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 Beitrag Verfasst: Freitag 31. August 2018, 11:28 
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YB: Grosses Los, stiller Genuss

YB-Sportchef Christoph Spycher ist begeistert vom Los in der Champions League. Aber er verliert deswegen gewiss nicht die Bodenhaftung.

Es ist nicht so, dass Christoph Spycher nervös wirken würde, und wenn doch, versteckt er die Anspannung gekonnt. Es ist kein alltäglicher Anlass, der für den Sportchef von YB bevorsteht. Er sitzt am Donnerstagabend im Foyer des Grimaldi-Forums von Mona­co, hat ein Glas Wasser vor sich und sagt: «Dortmund, das wäre ein wunderbares Los – und ein spezielles für Stéphane Chapuisat.» Der Chefscout der Berner hat eine glanzvolle Vergangenheit als Spieler bei Borussia.

Am Morgen ist Spycher via Zürich an die Côte d’Azur gereist, er taucht ein in eine Welt, zu der in dieser Saison auch die Young Boys gehören. Die Gruppen der Champions League werden ausgelost, und wenn das der Fall ist, lässt sich die Prominenz blicken. David Beckham taucht auf, Figo ist da, Peter Schmeichel fehlt so wenig wie Edwin van der Sar, die Liste der Altmeister liesse sich fast endlos fortführen.

Für die grossen europäischen Clubs ist das jährliche Prozedere Routine: Ihre Vertreter verbringen den Tag im Fürstentum, um zu erfahren, wohin die Reisen im Herbst führen. Und die Besten der vergangenen Saison sind ­eingeflogen worden, um Awards entgegenzunehmen. Mohamed Salah wird in der ersten Reihe platziert – und gleich hinter ihm Sergio Ramos. Salah ist der Stürmer von Liverpool, der im Champions-League-Final von Real-Haudegen Ramos so gefoult worden ist, dass er verletzt ausschied.

Auf der riesigen Leinwand werden Bilder der vergangenen Saison gezeigt, Tore, Emotionen, Spektakel. Dann betreten zwei Grössen die Bühnen, welche die Gruppen auslosen: der Brasilianer Kaká und der Uruguayer Diego Forlán. Gut eine halbe Stunde dauert es, bis das erste Team gezogen ist: Paris Saint-Germain aus Topf 1. Spycher muss sich gedulden, bis YB aus Topf 4 an der Reihe ist.

Bis dahin werden Auszeichnungen verteilt: Keylor Navas wird als bester Goalie der vergangenen Champions-League-Spielzeit ausgezeichnet, Ramos als bester Verteidiger. Es folgen Luka Modric, der später auch als Europas Fussballer des Jahres geehrt wird, als bester Mittelfeldspieler sowie Cristiano Ronaldo als bester Stürmer.

Es ist genau 19 Uhr, als Kaká schliesslich die Kugel öffnet, das Zettelchen herauszieht und in die Kamera zeigt: Young Boys. Forlán übernimmt, holt eine Kugel aus dem Pot, zeigt den Buchstaben «H» – und in diesem Moment ist klar, was YB erhalten hat: eine Gruppe, die mit Juventus Turin, Manchester United und Valencia kaum an Attraktivität zu über­bieten ist. «Spektakulär! Fantastisch!», sagt Peter Gilliéron, der Präsident des Schweizerischen Fussballverbandes und Mitglied des Uefa-Exekutivkomitees. «Das freut mich enorm für YB.»

Als die Veranstaltung zu Ende geht, atmet Christoph Spycher einmal durch: «Wir dürfen uns auf grosse Spiele freuen.» Er hatte auf einen attraktiven Gruppenkopf gehofft, jetzt sind es gleich drei Gegner geworden, die immense Ausstrahlung haben. «Juventus ist seit Jahren führend in Italien, der Verein schlechthin der Serie A», sagt er, «und jetzt hat der Verein mit Cristiano Ronaldo noch einmal einen grossartigen Fussballer bekommen.»

Manchester United mit seinem charismatischen Coach José Mourinho ist für den YB-Sportchef «einer der Vereine, die den englischen Fussball massgeblich prägen und zu den bedeutendsten Clubs der Welt gehören.» Und der FC Valencia? «Die Mannschaft steht in Spanien vielleicht im Schatten von Barcelona und Real Madrid, ist aber wieder im Aufwind und pflegt einen sehr attraktiven Stil.»

Nun ist Spycher aber nicht einer, der die Bodenhaftung verlieren könnte. Er freut sich, ja, er geniesst auch, ja, aber er tut das still. Ihm ist sehr wohl bewusst, dass es «grosse Herausforderungen» zu meistern gibt. Dass die Champions League Begehrlichkeiten weckt. Dass es darum geht, die richtige Balance zu finden und die Super League deswegen nicht zu vernachlässigen. Aber er ist überzeugt: «Wenn wir so konsequent weiterarbeiten wie bis anhin, wird uns das gelingen.»

Sorgen, dass kurz vor Transferschluss noch einer seiner begehrten Spieler abspringt, macht er sich nicht. «Nein», sagt er, schaut auf die Uhr und lächelt, «wir gehen mit diesem Team in die nächsten Monate.» Und wenn er noch ein paar letzte Argumente gebraucht hat, um den einen oder anderen zu überzeugen, hat er sie jetzt: Sie heissen Juventus, Manchester United und Valencia.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/29679333

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 Beitrag Verfasst: Freitag 31. August 2018, 11:29 
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Die drei YB-Gegner in der Champions League

Juventus Turin mit C. Ronaldo, Manchester United und Pogba oder Valencia mit Rodrigo, alle Clubs haben schon Champions League Erfahrung.

Dybala – seit Jahren stark

JUVENTUS TURIN: Gehe es um die Juve, so gebe es in Italien nur drei Möglichkeiten, schrieb die deutsche Journalistin Birgit Schönau in ihrem Buch über den italienischen Rekordmeister, und die dritte, die sei von vornherein keine. Man liebe oder man hasse diesen Club – oder man interessiere sich eben nicht für Fussball.

Die 1897 gegründete «alte Dame» der Serie A ist der grösste und erfolgreichste Verein Italiens: 34 Meistertitel, 13 Cupsiege, je ein Erfolg in Champions League und Pokal der Landesmeister. Und Juve ist der umstrittenste Club des Landes: Gerade in den Nullerjahren gab es kaum eine Saison ohne Gerüchte über Verstrickungen mit den Schiedsrichtern und angebliche Mauscheleien bei Transfers. Das Ganze gipfelte in «Calciopoli», dem Manipulationsskandal in Italien, an dessen Ende auch Juventus in die Serie B zwangsrelegiert wurde.

Aktuell dreht sich bei den Turinern fast alles um Cristiano Ronaldo. Der Superstar ist der Königstransfer dieser Saison, zusammen mit Emre Can von Liverpool. Doch dahinter hat sich bei Juventus über die Jahre eine starke Mannschaft gebildet, die in den letzten vier ­Jahren zweimal im Final der Champions League stand. Der Argentinier Paulo Dybala organisiert bei Juve seit drei Jahren magistral die Offensive. Weltmeister Blaise Matuidi, WM-Finalist Mario Mandzukic und der Brasilianer Douglas Costa sind weitere Stützen im Team.

Die Juve spielte jahrelang im maroden Stadio delle Alpi, seit 2011 hat sie mit dem Allianz Stadium (41 000 Plätze) die modernste Arena im Land.

Pogba – und ein Autoritätsproblem

MANCHESTER UNITED: Es gibt kaum einen Ort, der die Weltbühne Fussball besser illustriert als das Old Trafford. «Theatre of Dreams», so der Übername eines der berühmtesten Stadien der Welt, der Heimat von Manchester United. Doch die Träume der Fans – 75 000 passen in die Arena – finden auf dem Rasen gerade nicht statt. Die United ist in der Krise, und das heisst bei diesem Weltclub: zuletzt kein Meistertitel oder kein Final in der Champions League.

28 Jahre lang führte Alex Ferguson die Engländer von Titel zu Titel, darunter zwei Erfolge in der Königsklasse. Unter dem knorrigen Schotten überholte United den Erzfeind aus Liverpool gar als Rekordmeister – 20 Titel in der Premier League sind es bis heute, dazu 12 Erfolge im FA-Cup und 5 Titel im Ligapokal.

Seit zwei Jahren ist Exzentriker José Mourinho in Manchester am Ruder. Unter seiner Führung musste sich die United von Stadtrivale City den Rang ablaufen lassen – eine empfindliche Niederlage für den dünnhäutigen Startrainer. Um das Verhältnis zu seiner hochdekorierten Mannschaft steht es nicht zum Besten: Der französische Weltmeister Paul Pogba – auch er mit einem mittelschweren Autoritätsproblem belastet – kommt schlecht klar mit Mourinho.

Das Team ist zwar stark besetzt, scheint aber schlecht zusammengestellt. Romelu Lukaku hat sein riesiges Potenzial eben an der WM unter Beweis gestellt, von Arsenal kam schon letzte Saison der chilenische Wuchtflügel Alexis Sanchez – und mit dem Spanier David de Gea steht noch immer einer der teuersten Goalies im Kader.

Rodrigo – und andere Goalgetter

VALENCIA: Spanische Teams dominieren den Europacup seit Jahren. Doch während Barcelona, Real und Atlético Madrid vor allem in der Champions League glänzen und der FC Sevilla phasenweise die Europa League dominierte, ist es um einen früheren Spitzenverein der Primera División etwas ruhiger geworden. 2000 und 2001 stand der FC Valencia zweimal im Final der Champions League, scheiterte einmal klar an Real, dann dramatisch knapp im Penaltyschiessen an den Bayern.

Techniker Pablo Aimar und Goalie Santiago Cañizares waren Aushängeschilder dieser Mannschaft, in der Welttrainer Rafael Benitez seine Laufbahn lancierte. Im steilen, runden Mestalla-Stadion, einer der stimmungsvollsten Arenen mit knapp 50 000 Plätzen, entwickelte sich Valencia zu einem der heimstärksten Teams in Spanien und errang in dieser Zeit zweimal den Titel. Sechs Meisterschaften sind es in der Vereinsgeschichte, dazu kommen sieben Pokalsiege und drei Erfolge im Uefa-Cup.

Die ganz grossen Namen fehlen heute im gut besetzten Team von Trainer Marcelino Garcia. Doch der Club ist ein Sprungbrett für Aufstiege zu den ganz Grossen – und war zuletzt eine Station für jene, die von Grossen eine Stufe zurückbuchstabieren mussten. Von Atlético kam Stürmer Kevin Gameiro, er macht dem brasilianisch-spanischen Goalgetter Rodrigo Konkurrenz. Von Inter wechselte Abwehrkante Jeison Murillo, Chelseas Michy Batshuayi liehen die Spanier aus. Weit also hinkt der letztjährige Meisterschaftsvierte in der YB-Gruppe nicht hinter den Grossen hinterher.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/27868186

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 Beitrag Verfasst: Freitag 31. August 2018, 11:31 
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Glitzernde Sternenliga

Nach der Reform nehmen an der Champions League mehr Teams aus Top­ligen teil. Das führt zu attraktiven Gruppen. Absolute Aussenseiter wie YB hat es kaum mehr dabei.

Die Champions-League-Auslosung ist ziemlich kompliziert geworden. Es gilt viele Dinge zu berücksichtigen. So müssen Teams aus gleichen Ländern auf die verschiedenen Spieltage Dienstag und Mittwoch verteilt werden, Real und Atlético Madrid dürfen nicht in der gleichen Runde Heimspiele bestreiten, die russischen und ukrainischen Vertreter aus politischen Gründen nicht in der gleichen Gruppe sein – und so weiter und so kompliziert. Die TV-Sender, welche die Übertragungsrechte für viel Geld gekauft haben, reden einflussreich mit.

Moskau in Topf 1

So ist das in der strahlend vermarkteten Sternenliga, der neuen, temporären Heimat der Young Boys. Sie sind Mitglied der vielleicht am stärksten besetzten Gruppe, wobei das eher nicht an ihnen liegt. Aber auch Barcelona, Tottenham und Inter Mailand sind in der Gruppe B drei ambitionierte Giganten, und das gilt auch für Paris Saint-Germain, Napoli und Liverpool in der Gruppe C.

Weil deutlich mehr Teams aus Topligen nach der umfassenden Reform in dieser Spielzeit dabei sind, ergeben sich auch erheblich mehr spektakuläre Begegnungen bereits in der Vorrunde. Absolute Aussenseiter hat es kaum mehr welche, YB gehört sicher dazu. Wären sie aber in die Gruppe D gekommen, mit Lokomotive Moskau, Porto und Schalke, hätten sie sogar realistische Chancen gehabt, um den Einzug in die Achtelfinals mitzureden.

Lokomotive Moskau aus Russland war übrigens trotz des sechstschlechtesten Uefa-Koeffizienten aller 32 Teilnehmer, knapp besser als YB, in Topf 1, weil neben den Titelverteidigern aus Champions League (Real Madrid) und Europa League (Atlético Madrid) auch die Meister der sechs besten Ligen gesetzt sind.

Flugpreise gestiegen

Für die Young Boys hiess das: Juventus und nicht Lokomotive Moskau. Nun dürfte es für YB gegen Juve, Manchester United und Valencia darum gehen, nicht früh den Anschluss zu verlieren. Sie starten Mitte September gegen Manchester United, dann folgt das Auswärtsspiel Anfang Oktober bei Juve. Wenige Minuten nach Bekanntgabe des Spielplans gestern stiegen die Flugpreise nach Manchester vor dem YB-Auftritt dort bereits erheblich...

Als Dritter würde der Schweizer Meister europäisch überwintern und könnte in den Europa-League-Sechzehntelfinals weiterspielen. Auch das wäre in dieser exquisit besetzten Gruppe bereits eine tolle Leistung.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/17218465

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 Beitrag Verfasst: Freitag 31. August 2018, 23:26 
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YB im Rausch der Sterne

von Benjamin Hostettler - Juventus Turin, Manchester United, FC Valencia. Klangvoller könnten die Namen der YB-Gegner kaum sein. Ein Ansturm auf die Tickets ist programmiert.

Ticketverkauf

Gegenüber 20 Minuten teilt YB-Sprecher Albert Staudenmann mit, dass man nächste Woche genaue Details bezüglich der Tickets kommunizieren werde.

Was bisher feststeht, ist, dass der Vorverkauf frühestens am 5. September startet. In dieser ersten Phase jedoch werden ausschliesslich YB-Dauerkartenbesitzer und Gönner die Möglichkeit haben, Tickets für die drei Champions-League-Heimspiele zu beziehen.

Allfällige noch verfügbare Tickets kommen dann zu einem späteren Zeitpunkt in den öffentlichen Verkauf. Jedoch ist es für Staudenmann sehr gut möglich, dass keine Tickets mehr vorhanden sein werden: «Wir haben mittlerweile über 16'000 Dauerkartenbesitzer.»

Anreise

Ein Blick in den Flugplan des Flughafens Zürich verrät, dass zum Auswärtsspiel in Turin gegen Juventus keine Direktflüge vorhanden sind. In die Stadt im Norden Italiens bietet sich eine Reise von Bern per Zug an. Die Fahrt dauert etwa fünf Stunden und Abfahrt ist jeweils zur vollen Stunde.

In die Arbeiterstadt Manchester sowie die Hafenstadt Valencia können YB-Fans problemlos mit dem Flugzeug reisen. Die Flüge – jeweils vom Flughafen Zürich aus – dauern jeweils ca. zwei Stunden und finden ohne Zwischenstopp statt.

Das Reisebüro Globetrotter ist Reisepartner der Berner Young Boys. Auf Anfrage von 20 Minuten teilt das Unternehmen mit, dass man keine Sonderflüge anbieten werde, jedoch individuelle Angebote für die einzelnen Spiele plane.

Gegner von YB

Turin: Der 34-fache italienische Meister ist in der heimischen Liga das Mass aller Dinge. Zuletzt gewann die Mannschaft die Liga siebenmal in Folge. Für Furore sorgte diesen Sommer der Transfer von Weltfussballer Cristiano Ronaldo von Real Madrid zu Juve. Nebst Ronaldo spielen unter anderem Superstars wie der Argentinier Paulo Dybala, Weltmeister Blaise Matuidi oder Mario Mandzukic für den Club.

Manchester United: Laut dem Wirtschaftsmagazin «Forbes» ist die Mannschaft von José Mourinho nach wie vor der wertvollste Fussballclub der Welt. Für den Traditionsverein aus England spielen Superstars wie Paul Pogba, David de Gea oder Romelu Lukaku.

FC Valencia: Der spanische Club ist vor allem bekannt für das berüchtigte Heimstadion Mestalla, in dem YB ein Hexenkessel erwarten wird. Anfang des 21. Jahrhunderts hatte der Club zuletzt grossen Erfolg, gewann 2004 unter anderem den damaligen Uefa-Cup.


https://www.20min.ch/schweiz/bern/story ... e-13888921

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 Beitrag Verfasst: Samstag 1. September 2018, 13:33 
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01.09.2018

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«Besser hätte es nicht kommen können»
Die Young Boys sind glücklich mit den Gegnern, die ihnen die Auslosung zur Champions-League-Gruppenphase beschert hat.

Am Donnerstag kurz nach 19 Uhr steigt im Medienzentrum des Stade de Suisse die Anspannung. Der frühere Weltfussballer Kaká hat in Monaco die Kugel der Young Boys gezogen, und nun warten die YB-Spieler darauf zu erfahren, welchen europäischen Topmannschaften sie in diesem Herbst in der Champions League gegenüberstehen werden.

Die ungeliebten Gruppen mit Lokomotive Moskau und Schachtar Donezk sind zu diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich, das Aufeinandertreffen mit mindestens einer Equipe von Weltformat ist also bereits sicher. Diego Forlán hievt die Young Boys in die Gruppe H mit Juventus Turin, Manchester United und Valencia.

Die Young Boys klatschen und jubeln. Das Losglück, das ihnen bereits bei der Auslosung der Playoff-Partien hold gewesen ist, ist es ihnen auch bei der Zusammenstellung der Gruppen.

Das Wiedersehen

Wenig später schlendern die Berner geschlossen die Papiermühlestrasse entlang in Richtung Parkplatz. Guillaume Hoarau, die grosse Figur, die das Ganze mit den zwei Toren in Zagreb überhaupt ermöglicht hat, vorneweg – in braunem Anzug, die Melone lässig auf dem Kopf. «C’est super», sagt er, selbst wenn ihm sein Wunschgegner PSG und damit die Rückkehr nach Paris vorerst verwehrt bleibt.

Es wird gelacht, geflachst und gefoppt. Es ist eine Karawane der Freude, die am Stadion vorbeizieht. Wenig später versucht Loris Benito ebendiese Freude in Worte zu fassen. Er erwähnt das Stadion, das mit an ­Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit dreimal ausverkauft sein wird, die tollen Gegenspieler, auf die er treffen wird, und das Wiedersehen mit alten Bekannten wie Manchester-United-Verteidiger Victor Lindelöf, mit dem er einst bei Benfica Lissabon zusammenspielte.

«Die Vorfreude ist riesig», sagt Benito, auch, weil seine im Vorfeld geäusserten Wünsche bezüglich der Gegner mit einem englischen und einem spanischen Kontrahenten in Erfüllung gingen. «Besser hätte es nicht kommen können.»

Auch Grégory Wüthrich hat ein breites Grinsen im Gesicht, schliesslich wird er in zweieinhalb Wochen seinem Wunschgegner Manchester United gegenüberstehen. Es ist eine bemerkenswerte Entwicklung, schliesslich musste sich der 23-Jährige aus dem Steigerhubelquartier in der Meistersaison meist hintenanstellen. «Es kann schnell gehen», sagt Wüthrich und lacht verschmitzt.

«Man muss bereit sein, wenn die Chance kommt.»
Grégory Wüthrich


«Man muss bereit sein, wenn die Chance kommt.» In der letzten Saison hatte der Innenverteidiger neben starker Konkurrenz in der Person von Kasim ­Nuhu auch des Öfteren mit Verletzungen zu kämpfen. Es sei eine schwierige Saison gewesen, gibt Wüthrich zu. «Aber es ist umso schöner, dass ich dieses Champions-League-Abenteuer nun miterleben kann.»

Die Gewohnheit

Steve von Bergen reicht derweil ein Wort, um seine Gefühlslage zu beschreiben. «Wahnsinn.» Der Captain setzt zu einer Lobeshymne auf die Gegner an, erwähnt die Titelserie von Juventus («Und jetzt ist ja da noch dieser Cristiano ­Ronaldo dazugekommen»), die Tradition von Manchester United und die Spielkultur Valencias mit vielen Jungen.

Doch in Ehrfurcht erstarren sei nicht die richtige Taktik für seine Mannschaft. «Wir dürfen nicht dran denken, wer uns gegenübersteht. Schliesslich spielen sie auch nur Fussball.»

Von Bergen ist genug erfahren, um zu wissen, dass die Young Boys die Gruppe wahrscheinlich nicht als verlustpunktloser Leader abschliessen werden, die eine oder andere magische Nacht schliesst er allerdings nicht aus.

«Wir sind es jetzt auch langsam gewohnt, zu gewinnen. Das ist ein gutes Zeichen.»Steve von Bergen

«Träumen ist nicht verboten.» Solche Mannschaften hätten einfach die Mentalität, jedes Spiel gewinnen zu wollen, sagt er und fügt schmunzelnd an: «Wir sind es jetzt auch langsam gewohnt, zu gewinnen. Das ist ein gutes Zeichen.»

Vorerst gelte bei den Young Boys freilich der Fokus der Meisterschaft, dann dem Cupspiel in Schaffhausen. Erst dann werde man sich laut von Bergen mit der Champions League beschäftigen. «Ganz ruhig, und einfach geniessen.»


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/11214490

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