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 Beitrag Verfasst: Sonntag 26. August 2018, 00:27 
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Xamax peut nourrir des regrets

Battu 5-2 par YB, le néo-promu a subi un troisième revers de rang en championnat, sans démériter cette fois-ci. Sejmenovic a vu double.

Dans le match des champions (celui de Challenge League venant défier celui de Super League sur ses terres), NE Xamax a connu un début de match idéal à Berne. Sur leur premier corner, tiré par Veloso, les visiteurs pouvaient ouvrir la marque lorsque Sejmenovic précédait Camara pour y placer une tête imparable (10e).

YB égalise dans la foulée

Mais le temps de la sensation n’allait pas excéder six minutes. Le temps qu’YB reprenne ses esprits. Sur un ballon dévié par Ngamaleu, Assalé résistant au marquage adverse pour placer une reprise inspirée (16e, 1-1).

Michel Decastel avait titularisé samedi ses deux nouvelles recrues - le Belge Huyghebaert et le Letton Oss - afin de sécuriser sa défense. En face, Gerry Seoane, son homologue bernois, n’avait pas hésité à se priver de sept titulaires, laissés sur le banc au coup d’envoi ou ménagé (Von Bergen), dans l’optique du match retour de mardi soir à Zagreb contre le Dinamo.

Ngamaleu crucifie Xamax

Cela s’est forcément vu sur la pelouse dans la mesure où l’on ne se prive pas impunément d’autant de cadres sans en payer le prix. Mais au moment où Xamax, livrant un morceau de bravoure, pensait regagner les vestiaires sur un nul, Ngamaleu profitait d’un mauvais alignement pour partir dans le dos de la défense neuchâteloise. L'Ivoirien s'en allait alors battre Walthert au premier poteau. A l’origine de l’action, un ballon perdu à mi-terrain illustrait la fragilité du néo-promu.

Mais ce Xamax-là possède aussi des ressources qui allaient lui permettre de revenir dans la partie. Veloso touchait d'abord la transversale sur une merveille de frappe. Dans la foulée, Tréand déposait un corner sur la tête d’un Sejmenovic, promu inutile héros du samedi soir dans les rangs des visiteurs. Face aux «remplaçants» bernois, Nuzzolo faillit surprendre dans la foulée Von Ballmoos (65e).

Aebischer fait tourner le match

Alors que Xamax pensait pouvoir s’accrocher au point de l’exploit, une reprise d’Aebischer transperçait une forêt de jambes pour un but libérateur évitant au leader d’abandonner ses premiers points de la saison. M. Jaccottet sanctionnait ensuite une faute de Gomes sur Suljemani, permettant à Nsame d’inscrire sur penalty le but de la sécurité pour le champion de Suisse. Oss, déviant dans ses propres filets un tir bernois, a finalement donné un aspect plus sévère encore au score.

Aussi cruelle soit-elle, cette défaite n’a rien d’infamant pour Xamax. Elle doit au contraire lui permettre de s’appuyer sur des certitudes que les visiteurs ne possédaient pas au coup d’envoi. Des certitudes qu’il faudra cette fois impérativement traduire en points pour la venue du FC Saint-Gall, dimanche prochain à la Maladière.

Young Boys - NE Xamax 5-2 (2-1)

Stade de Suisse, 20238 spectateurs. Arbitre: M. Jaccottet. Buts: 10e Sejmenovic 0-1, 16e Assalé 1-1, 44e Ngamaleu 2-1, 58e Sejmenovic 2-2, 70e Aebischer 3-2, 81e Nsame (penalty) 4-2, 91e Oss (autogoal) 5-2.

Young Boys: Von Ballmoos; Schick (58e Mbabu), Wüthrich, Camara, Garcia; Ngamaleu (72e Sulejmani), Bertone, Aebischer, Fassnacht (72e Hoarau); Assalé, Nsame. Entraîneur: G. Seoane.

NE Xamax: Walthert; Gomes, Oss, Sejmenovic, Huyghebaert; Kone (79e Ramizi), Veloso, Corbaz, Doudin; Nuzzolo (90e Cicek), Karlen (46e Tréand). Entraîneur: M. Decastel.

Notes: YB sans Von Bergen, Lotomba, Lauper (blessés). Benito, Mbabu, Sulejmani, Sow, Sanogo et Hoarau sur le banc au coup d’envoi. Xamax sans Le Pogam, Santana, Djuric (blessés).


https://www.lematin.ch/sports/football/ ... y/22359957

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 26. August 2018, 10:59 
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YB-Noten: Ngamaleus Topform

Einige YB-Fussballer nutzen gegen Xamax ihre Spielgelegenheit. Ein vielversprechender Zugang aber offenbart beim 5:2-Sieg Unkonzentriertheiten.

David von Ballmoos : Note 4
Kaum gefordert, bei beiden Xamax-Kopforen aus wenigen Metern machtlos.

Thorsten Schick: Note 3,5
Erhielt eine Chance hinten rechts - und nutzte sie nicht. Zu verhalten, kaum gute Offensivaktionen. Die fehlende Spielpraxis war ihm anzumerken.

Grégory Wüthrich: Note 4
Relativ solid, aber insgesamt wenig gefordert. Dennoch mit zwei, drei Unsicherheiten.

Mohamed Ali Camara: Note 3
Verriet bei seinem YB-Debüt hervorragende Ansätze. Furchtloser Innenverteidiger, hat das Potenzial zum Publikumsliebling - mit mutigen Dribblings und positiver Körpersprache. Aber zu unkonzentriert, verlor beide Kopfballduelle vor den Xamax-Toren und nach Eckbällen gegen Mustafa Sejmenovic.

Ulisses Garcia: Note 4,5
Enorm offensivstark, mit guten Aktionen, harmonierte prächtig mit Ngamaleu. In der Defensive zuweilen mit Stellungsfehlern.

Christian Fassnacht: Note 3,5
Ist nicht in Bestform, setzte sich selten durch. Immerhin am 3:2 beteiligt.

Leonardo Bertone: Note 4,5
Erstmals YB-Captain - und mit forscher Spielweise. Nicht immer präzis genug, forderte aber immer wieder den Ball. Und leitete das 3:2 mit toller Seitenverlagerung ein.

Michel Aebischer : Note 5,5
Der Youngster nutzte seine Spielmöglichkeit im zentralen Mittelfeld. Kluge Pässe, herrliche Vorarbeit vor dem 2:1, grossartiger Schuss zum 3:2.

Nicolas Ngamaleu: Note 5,5
Einer der Gewinner der ersten Saisonwochen bei YB. Diesmal nicht im Sturm - sondern am Flügel. Wirblig, kaum zu bremsen. Bereitete das 1:1 vor, traf zum 2:1, auch sonst umtriebig.

Roger Assalé : Note 5
Nach Verletzungspause überraschend wieder dabei - und gleich enorm frisch. Erstes starkes Spiel seit Monaten. Und traf erstmals seit knapp einem halben Jahr. Später provozierte Assalé auch noch das Eigentor zum 5:2.

Jean-Pierre Nsame: Note 4,5
Fleissig, aber relativ glücklos. Gab nicht auf, durfte den Elfmeter zum 4:2 verwandeln. Das tat er sehr souverän.

Kevin Mbabu: Note 4,5
59. Minute für Schick. Sofort im Spiel, kurbelte die Angriffe an, wie immer mit viel Einfluss.

Miralem Sulejmani: Note 4,5
73. Minute für Ngamaleu. Auch er hatte gleich Zugriff, holte den Elfmeter zum 4:2 heraus.

Guillaume Hoarau: Note 4
73. Minute für Fassnacht. Agierte oft auf ungewohnter Position am Flügel. Liess Nsame den Penalty schiessen.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/23882331

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 26. August 2018, 22:51 
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26.08.2018

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YB: Von Aebischer bis Zagreb

Meister YB siegt lässig-locker 5:2 gegen Aufsteiger Xamax – und lässt den Reservisten im breiten Kader vor dem grossen Spiel am Dienstag in Zagreb Auslauf.

Es ist ein Samstagabend, an dem den rund 20 000 Zuschauern im Stade de Suisse die Grösse der Young Boys in der Super League eindrucksvoll belegt wird. Prächtig dokumentiert auch durch die Aussage von Raphaël Nuzzolo, mit 35 immer noch spielfreudig, bei YB aber einst nicht mehr gut genug: «Wir haben gegen den Meister 70 Minuten mitgehalten. Darauf können wir aufbauen.»

Nuzzolo hat mit Xamax gerade 2:5 in Bern verloren, nach dem 1:5 zu Hause gegen Thun ist es eine weitere deutliche Niederlage des Aufsteigers. Auf das recht wild zusammengestellte Xamax wartet eine schwierige Spielzeit.

Die Young Boys jedenfalls feierten am Samstag mit einer besseren B-Auswahl im Transit zwischen den Zagreb-Spielen quasi im Vorübergehen einen klaren Sieg. Sie werden sich nicht lange mit dieser ­Begegnung aufhalten. «Wir haben eine ordentliche Leistung gezeigt», sagt ihr Trainer Gerardo Seoane, der sein Personal heftig rotieren liess. «Aber ein paarmal ziemlich jugendlich verteidigt.»

Schon 7 Punkte Vorsprung

Lässig-locker siegte YB auch im fünften Ligaspiel – und ohne sieben geschonte Stammkräfte in der Startformation. Die Prominenz guckte zu, wie die Stellvertreter Auslauf erhielten. Nervös wurden weder Prominente auf der Bank und Tribüne noch Stellvertreter auf dem Platz. Nicht nach dem frühen 0:1-Rückstand. Und auch nicht nach dem 2:2-Ausgleich der Gäste nach rund einer Stunde.

«Ich hatte den Eindruck, dass wir das Spiel immer im Griff hatten», sagt Michel Aebischer, einer der Prominentenstellvertreter. Mit seinem herrlichen Abschluss zum 3:2 schoss der 21-Jährige YB in der 70. Minute endgültig Richtung Sieg.

Später leistete sich der eingewechselte Penaltyexperte Guillaume Hoarau den Luxus, Jean-Pierre Nsame den Elfmeter zum 4:2 schiessen zu lassen. Ein Xamax-Eigentor kurz vor Spielende rundete den unterhaltsamen, aber auch fehlerhaften Abend aus Berner Optik ansprechend ab.

Die Gegentore erhielt YB nach Eckbällen, zweimal traf Mustafa Sejmenovic mit dem Kopf, zweimal verlor Mohamed Ali Camara das Duell gegen Sejmenovic klar nach Punkten. Der noch 20-jährige Nationalspieler aus Guinea, im Sommer von Hapoel Raanana aus Israel verpflichtet, bewies interessante Ansätze und ist ein Versprechen, liess sich aber naiv übertölpeln.

Die Young Boys konnten sich diese Nachlässigkeiten leisten, mit 15 Punkten und 16:4 Toren aus fünf Begegnungen liegen sie sehr souverän an der ­Tabellenspitze – nach für sie optimalen Ergebnissen am Sonntag schon mit sieben Zählern Vorsprung! Sie haben die Liga derzeit von A bis Z im Griff.

Assalés starkes Comeback

Nicht jeder aus der zweiten Garde der Young Boys überzeugte gegen Xamax. Aebischer aber betrieb allerbeste Eigenwerbung im hochkarätig besetzten Mittelfeldcasting. Im Zentrum des Aufbaus stehen YB ja fünf starke Fussballer zur Verfügung. «Sanogo und Sow sind gesetzt», sagt Aebischer, «dahinter gibt es keine klare Reihenfolge. Wir haben in den nächsten Wochen so viele Partien, jeder wird gebraucht.»

Der frühere YB-Junior Sandro Lauper, ebenfalls 21 und von Thun gekommen, sowie Leonardo Bertone, gegen Xamax in Abwesenheit der Prominenz Stellvertreter-der-Stellvertreter-Captain, sind die weiteren Kandidaten für die zwei Positionen.

Morgen in Zagreb werden wieder Sékou Sanogo und Djibril Sow den Aufbau anleiten. Das Rückspiel des Champions-League-Playoff ist die wohl bedeutendste Begegnung in der Vereinsgeschichte der Young Boys – zumindest aus wirtschaftlicher Perspektive.

Rund 30 Millionen Franken würden sie bei einem Einzug in die Königsklasse einnehmen. Das 1:1 aus dem Hinspiel ist keine ideale Ausgangslage, allerdings hat YB auch gegen Xamax bewiesen, in der Offensive über bemerkenswerte Qualität zu verfügen.

Auch dank Nicolas Ngamaleu, Aufsteiger der ersten Saisonwochen, der am Samstag erneut brillierte. Mit der Vorarbeit zum 1:1, mit dem Treffer zum 2:1, mit ­vielen auffälligen Aktionen, in denen er seine Schnelligkeit und Dribbelstärke demonstrierte.

Und dank Roger Assalé, der gegen Xamax nach komplizierten Zeiten und einer Verletzung endlich wieder überzeugte – und mit dem Tor zum 1:1 erstmals seit fast einem halben Jahr traf. Der Wirbelwind könnte in Zagreb ein wertvoller Joker sein. Dass er zuletzt gar nicht so sehr vermisst wurde, ist ein weiterer Beleg der erstaunlichen Kadertiefe des Meisters.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/16563849

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 26. August 2018, 22:52 
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26.08.2018

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Er ist immer noch da

Für Leonardo Bertone erfüllte sich gegen Xamax ein Bubentraum. Der 24-jährige Berner führte YB als Captain an.

Leonardo Bertone lacht herzhaft. Die Frage war, provokativ-direkt gestellt, warum er eigentlich noch hier sei. Bertone überlegt, dann antwortet er: «Weil es mir in Bern gefällt.» Gelogen ist das nicht, aber Bertone kennt den Hintergrund der Frage natürlich.

Mit zehn kam er 2004 von Wohlensee zu YB, durchlief die Nachwuchsabteilung des Clubs, galt nie als Supertalent, wurde mal fortgeschickt, erhielt dann doch einen Vertrag in der ersten Mannschaft – und war in viereinhalb Jahren in der Super League selten Stammspieler.

Aber längst ist Bertone als wertvolle Teamkraft etabliert, oft im Schatten anderer, stets da, wenn es ihn benötigt.Wie am Samstag, beim 5:2 gegen Xamax, als Bertone eine ­ordentliche Vorstellung abliefert, griffig wie immer in den Zweikämpfen, handlungsschnell an der Entstehung des 3:2 beteiligt.

Dass der 24-Jährige Ende August aber noch als YB-Akteur Auskunft gibt, hätte man vor drei Monate nicht erwartet. Es hiess, er strebe einen Wechsel ins Ausland an, weil er mehr Verantwortung übernehmen möchte, man hörte von Interessenten aus Belgien und Italien, Holland und Deutschland. Und weil das auch die Young Boys mitbekamen, verpflichteten sie mit Sandro Lauper vorsorglich einen talentierten Mittelfeldspieler aus Thun.

Captain Nummer 7

Lauper, Berner wie Bertone, ist derzeit verletzt, die gesetzten Sékou Sanogo und Djibril Sow wurden gegen Xamax geschont, und so bildeten Bertone und Michel Aebischer im 4-4-2-System den zentralen Aufbau. «Es ist nicht so, dass ich unbedingt wegwill», sagt Bertone, «aber es ist sicher auch so, dass es in meinem Alter nicht falsch wäre, würde ich häufiger spielen.»

Am Samstag ging für ihn immerhin ein Bubentraum in Erfüllung, firmierte er im Stade de Suisse doch als Captain der Young Boys. «Das durfte ich vorher erst einmal in einem Testspiel auf dem Spitalacker», sagt Bertone. Und: «Das ist etwas vom Schönsten, was ich als Fussballer erlebt habe.»

Mit Steve von Bergen (angeschlagen), Marco Wölfli (Ersatz) sowie den geschonten Guillaume Hoarau, Miralem Sulejmani, Sékou Sanogo und Loris Benito fehlten gegen Xamax die sechs ersten YB-Captains, was nichts an der für Bertone bedeutsamen ­Nominierung ändert. «Das erfüllt mich schon mit Stolz», sagt er.

«Wie immer»

Seine Rolle bei den Young Boys sieht Bertone nüchtern, er verweist auf die starke Konkurrenz, und als Sow hinter ihm durch die Katakomben des Stadions läuft, ruft er schmunzelnd: «Deinetwegen, Djibi, spiele ich nicht öfter.» Sein Wechselwunsch ist verständlich, selbst wenn er sagt, er wolle keinen Transfer erzwingen.

Wenn er gehe, dann nur zu einem Verein, der voll auf ihn setze. Vermutlich wäre der bissige Organisator in 8 von 10 Super-League-Vereinen mit seinen Qualitäten unbestrittener Leader im Mittelfeld.

Auch bei seinem Herzensclub YB hat er viel erreicht, mehr, als die meisten vor ein paar Jahren erwartet hatten. Er ist Meister geworden und nun auch Captain gewesen, am Dienstag gelingt vielleicht der Sprung in die Champions League. «Die Entwicklung hier ist toll», sagt Bertone, «es freut mich, ein Teil des Teams zu sein.» Und sowieso, meint er noch, er werde auch in dieser Saison auf seine Einsätze kommen. «Wie immer.»

Wenn er denn wirklich die gesamte Spielzeit bleibt.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/24229200

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