Registrieren    Anmelden    Forum    Suche    FAQ

 

 

 

     

 

 

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 81 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 9  Nächste
Autor Nachricht
 Beitrag Verfasst: Dienstag 28. August 2018, 11:17 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
28.08.2018

Bild

Zitat:
YB und das 30-Millionen-Spiel

Das Rückspiel des Champions-League-Playoff heute Abend bei Dinamo Zagreb ist für YB eine sehr bedeutsame Begegnung. Es geht um Ruhm und Ehre – und um rund 30 Millionen Franken Mehreinnahmen.

London, Mönchengladbach, Moskau. In diesen Weltstädten beziehungsweise Fussballhochburgen wurden die Champions-League-Hoffnungen der Young Boys 2010, 2016 und 2017 begraben. Nun also Zagreb, der vierte Anlauf im Playoff, wieder findet das Rückspiel auswärts statt. Nach dem 1:1 in Bern gegen Dinamo Zagreb am letzten Mittwoch hat sich die Situation für YB ein bisschen verkompliziert. Dennoch war eine Teilnahme an der Königsklasse nie so realistisch.

Und unbestritten ist: Ein Aufstieg in die Champions League würde die gelb-schwarze Welt fundamental verändern. «Es würde den Club schon auf den Kopf stellen», sagt Wanja Greuel. Der Deutsche ist CEO im Stade de Suisse, derzeit spricht er lieber über die heutige Begegnung in Zagreb als über deren Folgen. «Unser Fokus gilt dem Rückspiel. Und ich habe ein gutes Gefühl, weil wir uns toll entwickelt haben.» Man dürfe nicht vergessen, sagt Greuel, woher YB komme. «In den letzten zwei, drei Jahren ist in unserem Betrieb viel Positives entstanden.»

Ein Herbst der Extreme

Hinter den Kulissen planen Greuel und seine Crew derweil längst zweigleisig. «Die Champions League wäre grossartig für uns», sagt er. Und: «Es wäre ein echter Belastungstest.» Auf YB würde ein Herbst der Extreme warten, vielleicht mit Gästen wie Cristiano Ronaldo, Lionel Messi oder Neymar im Stade de Suisse, sicher mit enormer Begeisterung und drei Festspielen in Bern. «Die Bedeutung für den Verein wäre sportlich und finanziell riesig», sagt Greuel. In ­wirtschaftlicher Hinsicht könnte der Rückstand auf den nationalen Leader FC Basel verringert werden.

Denn die Champions League wird immer mächtiger und wuchtiger. Letztes Jahr hätten die Young Boys noch mit Einnahmen von 20 bis 25 Millionen Franken rechnen dürfen, nun sind es 30 Millionen. Brutto, versteht sich, aber auch nach Abzug aller Ausgaben wie Prämien für Spieler und Staff blieben YB weit über 20 Millionen Franken. Und nicht mal inbegriffen in diesen für die Young Boys atemberaubenden Zahlen ist die allgemeine Wertsteigerung von Club und Fuss­ballern durch die sechs Auftritte in der Königsklasse.

Eine Million pro Punkt

15,25 Millionen Euro beträgt die Antrittsgage am Milliardenwettbewerb. Dazu kommt neu eine Koeffizientenprämie, die sich aus einer Rangliste der 32 teilnehmenden Mannschaften ergibt. Real Madrid steht auf Rang 1 und erhält 1,1 Millionen Euro mal 32, YB wäre wohl auf Platz 30 und würde deshalb 3,3 Millionen Euro bekommen. «Die Reform der Champions League bevorzugt vor allem die grossen Clubs aus grossen Ligen», sagt Wanja Greuel. «Aber so ist die Entwicklung. Und für den Schweizer Meister ist die Türe ja noch nicht zu.»

Weil das Stade de Suisse vermutlich dreimal ausverkauft wäre, würden in den drei YB-Heimspielen rund 4,5 Millionen Franken eingenommen werden. Eine weitere Million Euro gäbe es aus dem TV-Pool. Dazu gibt es ab dieser Spielzeit 2,7 Millionen Euro (bisher 1,7) für einen Sieg und 0,9 Millionen (bisher 0,5) für ein Unentschieden. Bei – eher zurückhaltend budgetierten – vier Punkten aus sechs Begegnungen kämen noch einmal über 4 Millionen Franken zusammen.

Fragezeichen Defensive

Vor dem möglichen Reibach folgt aber am Dienstag erst mal das Rückspiel. Wanja Greuel findet die Worte des YB-Trainers Gerardo Seoane angemessen, der nach dem ersten Vergleich mit Dinamo Zagreb von einem «halb vollen» Glas sprach. «Die Spieler können sich in Zagreb für die hervorragende letzte Saison belohnen», sagt der CEO. «Aber wenn wir ausscheiden, wäre das kein Untergang. Es ist für YB so oder so ein Erfolg, erneut in einer europäischen Gruppenphase zu stehen.»

Ein Scheitern gegen den kroatischen Meister Zagreb würde aber zweifellos mehr schmerzen als die Niederlagen bei Tottenham 2010 (0:4), Gladbach 2016 (1:6) sowie ZSKA Moskau letztes Jahr (0:2). Die Young Boys sind heute besser, weiter, gefestigter, sie haben die jahrzehntelange Titellosigkeit endlich überwunden und ihre Meistermannschaft mit Ausnahme von Innenverteidiger Kasim Nuhu zusammenhalten können.

Und es ist die Defensive, die zuletzt nicht restlos gefiel, sieben Gegentreffer erhielt YB in den letzten vier Auftritten in Luzern (3:2), in Biel (3:2 nach Verlängerung), gegen Zagreb (1:1) sowie am Samstag gegen Xamax (5:2). Tore aber erzielten die Young Boys jede Menge, zwanzig waren es in sieben Pflichtspielen.

Diesmal kein Transfertheater

Und in diesem Sommer ist es den Verantwortlichen gelungen, ein Transfertheater wegen umworbener YB-Akteure zu verhindern. Vor zwölf Monaten störte der geräuschvolle Abgang von Yoric Ravet zum SC Freiburg die Konzen­tration auf die Partien gegen ZSKA Moskau im Playoff. Diesmal wirkt auch der seit Monaten überragende Kevin Mbabu fo­kussiert. Der Rechtsverteidiger könnte Ende Woche noch verkauft werden – wenn ein Verein wie der stark interessierte Bundesligist Eintracht Frankfurt (mit YB-Meistertrainer Adi Hütter) die geforderte Ablösesumme von 10 bis 12 Millionen Franken zu zahlen bereit ist.

Mit Mbabu sind die Young Boys erheblich stärker als ohne Mbabu. Es hat sich für sie also gelohnt, ihre Akteure nicht unter Marktwert zu verkaufen. Dieses YB will immer das Maximum heraus­holen. Besonders am Dienstagabend ab 21 Uhr im Maksimir-Stadion.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/11995363

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Dienstag 28. August 2018, 11:19 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
28.08.2018

Bild

Zitat:
Kampfansage der Dinamo-Schweizer

YB erwartet heute in Zagreb die Hölle

Dort, wo sich sonst 2400 Fans verlieren, ist heute die Hölle los: Im vollen Maksimir-Stadion von Zagreb. YB muss das auf seiner Mission egal sein.

Das Maksimir-Stadion in Zagreb. Es ist der Sehnsuchtsort für YB. Nicht, weil es besonders schön wäre. Im Gegenteil. Es ist hässlich. Nein, weil es der Ort ist, an dem YB seinen 30-Millionen-Traum wahr machen kann. «Die Champions League ist ein Traum», sagte denn auch Trainer Gerry Seoane kurz und bündig.

Zwei Dinge stellen sich YB in den Weg: Da ist zum ­einen Dinamo. Und andrerseits, eben, ein volles Stadion.
Dass es voll sein wird, ist seit gestern klar. Es gibt keine Tickets mehr! Ausser für den Gästesektor. Das heisst dann: 25 000 Fans werden Dinamo antreiben. Und 350 Berner werden im 4000 Fans fassenden Gästesektor YB unterstützen. Dies bei einer Kapazität von 35 000, die ursprünglich gar bei 55 000 lag. Doch die darf aus Sicherheitsgründen nicht mehr ausgereizt werden.

Fans nur bei grossen Spielen

1912 erbaut, ist das Maksimir ein Stadion-Dinosaurier, über den 100 Jahre später (!) bei einer Teilsanierung ein moderner Mantel gestülpt wurde. Die Plätze wurden dennoch nicht gedeckt. Wenns regnet, sitzen alle im Regen «Deshalb kommen in der Meisterschaft kaum Fans», sagt ein kroatischer Journalist. «Zudem ist die Meisterschaft bei uns todlangweilig! Man weiss schon vor dem ersten Spiel, dass Dinamo Meister werden wird.»

Das äussert sich dann in unfassbaren Zahlen: Zu den bisherigen Heimspielen kamen zwischen 2400 und 2900 Fans. Nur gegen Osijek hatte es 5000 Fans. Auf das Risiko hin, nass zu werden, gehen die Fans nur internationale Spiele schauen. In der Champions-League-Quali gegen die Israelis von Hapoel Be’er Sheva warens 9000, gegen Astana fast 12 000. Und nun also die volle Bude, trotz des unattraktiven Gegners.

Wird es ein Hexenkessel? Guillaume Hoarau (34), der mit PSG 2012 hier 2:0 gewann: «Ich erinnere mich, ein Tor geschossen haben, das nicht zählte. Die Stimmung? Da habe ich keine Erinnerung. Ergo kann sie nicht speziell ­gewesen sein.» War sie wohl auch nicht, denn es waren damals 9300 Fans im Maksimir.

Das wohl grössere Hindernis für YB ist das Team von Dinamo. Ausgebufft, technisch versiert, variabel. Auch dank zwei Schweizern: Mario Gavranovic (28) und Izet Hajrovic (27). Für sie ist das volle Stadion mindestens ebenso sehr Thema wie für YB. «Ich habe noch nie im Maksimir vor so vielen Fans gespielt», sagt Nati-Stürmer Gavra. Und Hajrovic ergänzt: «Die Fans sind für Tickets lange angestanden, es wird richtig laut im Stadion.»

Gavranovic ist zuversichtlich

Die beiden Schweizer im Dinamo-Dress haben grossen Respekt vor dem Schweizer Meister. Dennoch glauben sie nach dem 1:1 im Hinspiel an einen kleinen Vorteil. Gavranovic: «Wir haben in Bern ein positives Resultat geholt und ein Tor erzielt. YB muss bei uns nun mindestens ein Tor schiessen!» ­Hajrovic sagt: «Wir hatten Mühe mit dem Plastik in Bern, freuen uns alle auf den Naturrasen.»

Es geht um unglaublich viel Geld, übrigens auch für die Spieler, die um die 50 000 Franken Prämie einstreichen dürften, sollte YB die Königsklasse schaffen.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 77551.html

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Dienstag 28. August 2018, 11:21 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
28.08.2018

Bild

Zitat:
Der Grosse-Spiele-Liebhaber und der Kleine-Märchen-Aufsteiger

Die YB-Flügelzange mit Miralem Sulejmani und Christian Fassnacht muss heute in Zagreb greifen.

Miralem Sulejmani ist ein ­Fussballer für grosse Spiele. Das könnte für YB heute in Zagreb noch ganz hilfreich werden. Vielleicht führt der Serbe sein Team mit einem 30-Millionen-Franken-Schuss in die Champions League, beispielsweise mit einem Freistoss oder nach einer frechen Finte, möglicherweise auch im ­Penaltyschiessen. «Wir müssen und werden auf alles vorbereitet sein», sagt Sulejmani.

Das 1:1 aus dem Hinspiel sei zwar kein perfektes Resultat. «Doch ich glaube, Zagreb weiss auch nicht genau, was es mit dieser Ausgangslage anfangen soll.» Der YB-Flügel erwartet einen ­Gegner, der nicht auf Teufel komm raus attackieren werde. «Dinamo wird kaum so defensiv wie in der ersten Halbzeit in Bern spielen, aber auch nicht die totale Offensive suchen.»

Alles oder nicht nichts

Es könnte also am Dienstagabend eine Geduldsprobe ­werden. Sulejmani mag solche Alles-oder-nichts-Partien, ­wobei er sofort einschränkt: «Scheiden wir aus, geht es für uns in der Europa League ­weiter. Das ist nicht nichts.»

Die Europa League aber kennt YB nach fünf Teilnahmen seit 2010 ausgezeichnet. Und Sulejmani kennt auch die Champions League bestens, 16 Partien hat er für Ajax Amsterdam und Benfica Lissabon in der Sternenliga absolviert, deutlich mehr als alle anderen YB-Spieler zusammen. «Es wäre die Krönung unserer starken ­Entwicklung, würden wir diese Saison dabei sein», sagt er.

Miralem Sulejmani wird ­seinen Mitspielern heute bestimmt noch einmal erzählen, wie es sich anfühlt, in der Champions League gegen die Topteams des Kontinents anzutreten. Er ist ein weitgereister, erfahrener Fussballer, 2014 bestritt er mit Benfica sogar den Europa-League-Final, verletzte sich nach überragender Startphase aber Mitte der ersten Halbzeit nach einem üblen Foul von Alberto Moreno schwer an der Schulter – und fiel weit über ein halbes Jahr aus.

Auch deshalb hat Sulejmani sein Glück in der Schweiz gefunden, die einstige Sonderklasse erreichte er nie mehr ganz. Bei YB hat er sich als Führungsspieler und Leistungsträger etabliert. Und vor zwei Jahren traf er im Hinspiel des Champions-League-Playoff gegen Gladbach (1:3) zum zwischenzeitlichen Ausgleich.

«Wir sind deutlich weiter als damals», sagt er. Seinen feinen linken Fuss ­würde er gerne noch einmal auf allerhöchster Bühne präsentieren. Im Dezember wird der zweifache Familienvater 30, viele Gelegenheiten bieten sich ihm nicht mehr, die Königsklasse zu erreichen.

Nationalspieler?

Immer noch irgendwie erst am Anfang seiner Karriere steht dagegen Christian Fassnacht, der andere YB-Flügelspieler, obwohl er bald 25 wird. Vor ein paar Jahren kickte er noch in der 2. Liga interregional, über Thalwil, Tuggen, Winterthur, Thun und die Young Boys realisierte er einen steilen Aufstieg. Es ist ein kleines Märchen.

Vielleicht bis in die Champions League. Er ordne das alles schon ab und zu für sich ein, sagt Fassnacht, «denn was ich erlebt habe, war ja so nie zu erwarten gewesen». Dank starken Leistungen in der Meistersaison – und trotz nicht mal annähernd überzeugender Chancenverwertung – wurde der Zürcher im Sommer bei mehreren Vereinen im Ausland gehandelt.

Der Transfer zum HSV scheiterte knapp, jener kürzlich zu Frankfurt war dann für Fassnacht kein ernsthaftes Thema mehr. Die Ablöseforderungen der Young Boys waren ohnehin zu hoch. «Es ist gut, wie es ist», sagt er, «und wir haben auch bei YB hohe Ziele.»

In eine Topliga wird Fassnacht, Verletzungen ausgenommen, wie einige Teamkollegen wohl schon noch irgendwann gehen. Und mit seiner Schnelligkeit und Frische wäre er vielleicht ­bereits an der WM im Sommer eine ansprechende Alternative im Nationalteam gewesen. Nun steht er wie Loris Benito, Kevin Mbabu und Djibril Sow im vorläufigen Aufgebot der Schweizer Auswahl für die Länderspiele Anfang September.

«Wenn ich da wirklich dabei bin, wäre das sensationell», sagt Fassnacht. In den letzten Partien blieb der Offensivspieler bei YB übrigens blass, die Begegnung in Zagreb wäre ein passender Zeitpunkt, um sich mit einer forschen Vorstellung zurückzumelden. «Das wird ein heisses Spiel», sagt Fassnacht, «in toller Ambiance.»

Miralem Sulejmani kennt die fanatischen Anhänger in den Balkanstaaten aus seiner Zeit bei Partizan Belgrad. Dass er als Serbe in Kroatien spielt, ist für ihn kein Thema. «Es geht um Fussball», sagt Sulejmani. «Und es geht vor allem darum, dass wir ein richtig grosses Spielbestreiten dürfen.»


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/29147090

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Dienstag 28. August 2018, 11:22 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
28.08.2018

Bild

Zitat:
YB-Fans schauen (fast) in die Röhre

Heute spielen die Young Boys auswärts gegen Dinamo Zagreb in den Champions-League-Playoffs. SRF zeigt das Spiel nicht. Dafür gibt es zahlreiche öffentliche Orte, an denen man den Match mit Gleichgesinnten schauen kann.

Heute vor genau vier Monaten kam es in Bern zu einer magischen und historischen Nacht: Nach 32 Jahren holten die Berner Young Boys endlich wieder den Schweizer Meistertitel in die Bundesstadt.

Heute Abend könnte es wieder magisch werden. Im Rückspiel der Champions-League-Playoffs trifft YB auswärts auf Dinamo Zagreb. Das Hinspiel endete letzten Mittwoch 1:1. Schafft YB den Sprung in die Champions League, könnten schon bald klingende Vereine wie Real Madrid, Barcelona oder Bayern München im Wankdorfstadion spielen.

Das Spiel gibt es auf Teleclub zu sehen

Rund 400 YB-Fans reisten nach Kroatien, um die Mannschaft im Stadion Maksimir zu unterstützen. Die Daheimgeblieben haben indes Pech: SRF zeigt das wichtigste Spiel der noch jungen Fussballsaison nicht, die Fans schauen in die Röhre.

Wegen der neuen Rechtesituation in der Schweizer TV-Landschaft wird zur Kasse gebeten, wer den Berner Auftritt in Kroatien live verfolgen will. SRF 2 hat die Rechte an den Dienstagsspielen in der Champions League an Teleclub verloren, die Partie (Anpfiff 21 Uhr) wird auf dem Sportkanal 2 des Bezahlsenders übertragen.

Zahlreiche Public Viewings in Bern

Wer das YB-Spiel live sehen will, muss also entweder Teleclub-Abonnent sein – oder die eigenen vier Wände verlassen. Zahlreiche Bars und Pubs zeigen den Match auf Grossleinwand oder TV-Screens. In folgenden Lokalen wird die Partie in Bern übertragen:

- Sportbar Bärn (Jubiläumsstrasse 103)
- Goal – Die Berner Fussball Bar (Junkerngasse 1)
- HalbZeit (Beundenfeldstrasse 13)
- Restaurant Eleven im Wankdorfstadion (Papiermühlestrasse 71, zwischen 19 und 23 Uhr Pizza und
- Pasta zum halben Preis)
- Mr. Pickwick Pub Bern (Wallgasse)
- The Old City Irish Pub (Kramgasse 28)

«Re-Live» um Mitternacht

Und dann gibt es noch eine weitere Möglichkeit: Das Schweizer Fernsehen überträgt das Playoff-Rückspiel in der Nacht auf Montag ab 00.00 Uhr im sogenannten Re-Live auf srf.ch/sport und in der SRF Sport App.

Das zeitversetzte Re-Live-Angebot auf den SRF-Onlineplattformen umfasst das komplette Spiel inklusive Livekommentar und kann bis zu 72 Stunden nach der Erstausstrahlung on demand abgerufen werden.

Auch auf SRF 2 ist das Spiel um Mitternacht Re-Live zu sehen, aufgrund Roger Federers Auftaktpartie an den US Open aber nur in einer rund einstündigen Teilaufzeichnung.


https://www.bernerzeitung.ch/region/ber ... y/27053208

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Dienstag 28. August 2018, 11:38 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Dienstag 9. Mai 2006, 19:54
Beiträge: 292
Bild


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Dienstag 28. August 2018, 11:57 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28
Beiträge: 6742
von Ballmoos
Mbabu-Wüthrich-von Bergen-Benito
Fassnacht-Sow-Sanogo-Sulejmani
Ngamaleu-Hoarau


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Dienstag 28. August 2018, 12:10 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
28.08.2018

Bild

Zitat:
YB-Fans sollen in Zagreb kein Fanartikel tragen

Vor dem Champions-League-Knüller YB gegen Dinamo Zagreb, sollen Berner Fans kein Gelb-Schwarz tragen. Auf offiziellen Kanälen wird vor Übergriffen der Kroaten gewarnt.

Heute Abend geht es für YB um den Einzug in die Königsklasse des Fussballs. Rund 400 Gelb-Schwarz-Fans werden heute in Zagreb erwartet, um ihre Mannschaft im Champions-League-Play-Off-Spiel gegen Dinamo Zagreb zu unterstützen. Laut einem Insider in Zagreb, sei das Stadion bereits ausverkauft – das erste Mal seit fünf Jahren.

Während der Grossteil der Berner Fans heute Nachmittag in der kroatischen Hauptstadt eintreffen wird, sind einige Anhänger bereits seit Montag vor Ort, wie Radio Gelb-Schwarz berichtet: «In der Stadt sieht man schon einige Fans in gelb-schwarz, die sich auf das heutige Spiel einstimmen», sagt Gründer Brian Ruchti am Mikrophon.

Die offizielle Fanarbeit Bern warnt YB Anhänger jedoch davor in Gelb-Schwarz durch Zagreb zu laufen. Dies wegen allfälliger Übergriffe von Dinamo-Fans.

Zagreb-Auskundschafter auf Fahrrädern unterwegs

In einem eigens erstellten Zagreb-Guide der Fanarbeit wird explizit vor der Fanszene gewarnt: «Verglichen mit anderen europäischen Spitzenteams verfügt Dinamo Zagreb über viele gewaltbereite Fans, teilweise mit rassistischem Hintergrund», heisst es im Schriftstück. Darum würden Fussballreisen nach Kroatien mehr Aufmerksamkeit erfordern.

Auch Radio Gelb-Schwarz empfiehlt den Fans, sich nicht all zu offensiv mit YB-Farben einzukleiden: «Auch wenn wir unsere Farben mit Stolz tragen, lohnt es sich nicht dafür Verletzungen in Kauf zu nehmen», so Ruchti, der mit seinen Kollegen auf Radio Gelb-Schwarz das komplette Spiel live im Internet kommentieren wird. «Dinamo Zagreb hat Auskundschafter auf Fahrrädern auf der Strasse, die nach kleineren YB-Gruppen ausschau halten», so Ruchti. Deswegen sollten sich Berner Fans nur in grösseren Gruppen bewegen und sich vorwiegend an touristischen Orten aufhalten.

Von offizieller Seite her, werden die Fans gebeten an spielfreien Tagen auf das Tragen von Fanartikel zu verzichten. Am Spieltag selber, sollen sich Fans die Farbe bekennen beim offiziellen Treffpunkt einfinden um gemeinsam zum Stadion zu gehen. Wer individuell anreisen wolle, solle auf Fanartikel verzichten. Ausserdem seien während dem gesamten Aufenthalt Provokationen zu unterlassen.

Nur im Pay-TV live übertragen

Wer das Spiel YB gegen Dinamo Zagreb aus der Schweiz mit Bild verfolgen will, kann dies nicht einfach über TV tun, SRF überträgt das Spiel nicht – Grund sind die neu geregelten Übertragungsrechte der Champions League Spiele. SRF hat seit diesem Jahr die TV-Rechte der Dienstagsspiele der Champions League an den Pay-TV-Sender Teleclub verloren. Wer das Spiel verfolgen will, braucht entweder ein entsprechendes Teleclub-Abo oder sieht sich um 24 Uhr den 60-Minütigen Zusammenschnitt auf SRF zwei an. Eine weitere Möglichkeit ist, sich das Spiel ab 00:00 Uhr im sogenannten Re-Live auf srf.ch/sport anzuschauen.


https://www.20min.ch/schweiz/bern/story ... s-16610002

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Dienstag 28. August 2018, 12:59 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
28.08.2018

Bild

Zitat:
«Gegen YB wäre es mein schönster Sieg»

Dinamo-Coach Bjelica weiss, wie man Dinamo rauswirft

Dinamo-Coach Nenad Bjelica weiss, wie man in die Champions League kommt. Und er weiss, wie man... Dinamo schlägt.

Es war 2013. Ex-Sevilla- und Las-Palmas-Legionär Bjelica hat eben erst Austria Wien übernommen. Zuvor hatte er sich im deutschsprachigen Raum emporgearbeitet.

Er war zuerst Spieler in Kaiserslautern, dann bei Mödling und dem FC Kärnten, wo er gleich Spielertrainer wurde. Über Lustenau und Wolfsberg schafft er es zum grossen Hauptstadtklub. Und in die Playoffs zur Champions League. Gegen... Dinamo Zagreb.

Nach einem 2:0-Sieg im Maksimir lag in Wien plötzlich Dinamo 3:1 vorne. Erst dank dem zweiten Austria-Tor holten die Ösis den Gesamtsieg. Es war hoch dramatisch!

So etwas wird auch heute erwartet. In einem vollen Stadion. Ungewohnt für Bjelica, der als Dinamo-Trainer bislang 11'900 Fans als Bestmarke stehen hat, im Quali-Spiel gegen Astana.

Ausverkauftes Maksimir-Stadion

Belastend sei dieses volle Stadion nicht, denkt er: «Eine Belastung ist ein leeres Stadion. Wenn du vor zweitausend Zuschauern spielst, dann ist es schwierig. Obwohl meine Spieler Profis sind, verstehe ich, dass sie nicht voll konzentriert sein können, wenn sie vor leeren Rängen spielen. Wenn dich das heimische Publikum trägt, dann kann das keine Last sein.»

Zur Erinnerung: In den bisherigen Meisterschaftsspielen hatte Dinamo vier Mal zwischen 2400 und 2900 Zuschauer, einmal, gegen Osijek, von wo Bjelica kommt, 5000.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 79090.html

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Dienstag 28. August 2018, 13:47 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
28.08.2018

Bild

Zitat:
Ex-Hopper blüht auf

Hajrovic: Dinamo als Frischzellenkur

Auf seinen Abgang bei GC 2014 folgten für Izet Hajrovic durchzogene Jahre. Bei YB-Gegner Zagreb nimmt er neu Fahrt auf.

Izet Hajrovic (27) stiess erst im Januar zu Dinamo Zagreb. Doch bereits jetzt hat er sich in die Herzen der Fans gespielt. Auch die kroatischen Medien sind voll des Lobes. Die Sportzeitung Jutarnji List bezeichnet Hajrovic als «Schlüsselspieler von Dinamo» und «verdammt guten Fussballer.»

Dass es sich nicht einfach um einen Hype handelt, mussten am vergangenen Mitwoch auch die Young Boys im Hinspiel der CL-Quali konstatieren:

- Dinamos Ausgleichstreffer geht ein magistrales Zuspiel von Hajrovic voran.

- Wenig später trifft der in der Schweiz aufgewachsene Bosnier den Pfosten.

Seit der 2. Qualifikationsrunde peilt Dinamo Zagreb die Champions League an. Immer in der Startformation: Izet Hajrovic. Aus gutem Grund: Nach nunmehr 5 Quali-Spielen stehen schon 2 Tore und 3 Assists auf seinem Konto.

Der Linksfuss ist definitiv in Kroatien angekommen. Nicht selbstverständlich. Seine letzten Stationen Galatasaray, Bremen und Eibar erinnerten eher an eine Odyssee. Nun hat ihn nach 2 Jahren Pause auch Bosniens Nationaltrainer Robert Prosinecki wieder auf dem Radar: «Er wird wohl bald zurückkehren.»

A propos Nationalmannschaft. Damit schuf sich Hajrovovic in der Schweiz keine Freunde. 2012 debütierte er gegen Tunesien für die Nati – entschied sich dann aber für Bosnien-Herzegowina. Und sollte er am kommenden Dienstag mit einer weiteren starken Leistung die CL-Träume von YB beenden, werden Hajrovics Beliebtheitswerte hierzulande sicher nicht steigen.


https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... hzellenkur

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Dienstag 28. August 2018, 14:19 
Offline

Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13
Beiträge: 738
----------------von ballmoos--------------------
mbabu------wüthrich----von bergen----benito
fassnacht-----sow------sanogo------sulejmani
---------------hoarau-------moumi-------------

dinamo zagreb - yb 1:2

hoarau, sulejmani

29'000


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
 
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 81 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 9  Nächste

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 33 Gäste

 
 

 
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de