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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 6. Mai 2018, 19:21 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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06.05.2018  Zitat: Neitzke nach Niederlage gegen YB
«Wir bleiben ganz bestimmt in der Super League»
Sion verliert gegen Meister YB durch ein Eigentor. Das sagen YB-Bertone und Sion-Neitzke nach dem Spiel. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 44312.html
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Sonntag 6. Mai 2018, 19:26 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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06.05.2018  Zitat: YB-Noten: Kompakt im zweiten Kleid
Die Young Boys zeigen sich beim 1:0 in Sion trotz diverser Wechsel stabil, offensiv indes geht wenig. Er war mit der Beste im Auftritt gegen Sion: Goalie Marco Wölfli.
Marco Wölfli: Note 5
Der YB-Meisterheld musste lange Zeit kaum eingreifen – und erlebte dann in der zweiten Halbzeit vor der lauten Sion-Kurve heikle Szenen, die er allesamt gut meisterte. Stark sein langer Abschlag auf Ngamaleu, der beinahe zum Assist wurde.
Marco Bürki: Note 4
Kam in der Meisterschaft zu seinem erst dritten Startelfeinsatz, dem zweiten gegen Sion. Etwas nervöser Beginn, aber ein insgesamt robuster Auftritt. Schaut ein, zwei Mal alt aus gegen Kasami.
Steve von Bergen: Note 5
Der Captain hielt die neu formierte Dreier-Abwehr zusammen – und rettete in der Schlussphase ein paar Mal mit seiner Kopfballstärke. Muss Kasami nur einmal ziehen lassen, als die ganze YB-Abwehr von Neitzkes Steilpass überrumpelt wird.
Gregory Wüthrich: Note 4,5
Liess Adryan Mal um Mal auflaufen und lieferte sich harte Zweikämpfe mit Kasami, später mit Mboyo. Überzeugende Vorstellung des Youngsters.
Thorsten Schick: Note 4
Tat sich schwer im Zusammenspiel mit Ngamaleu, gefiel aber in der Schlussphase mit viel Einsatz
Michel Aebischer: Note 4,5
Lancierte Nsame vor dessen Zweikampf mit Bamert und spielt so den Assist zum Eigentor des Sion-Verteidigers. Kam in der Folge gegen Adryan und Cunha ein paar Mal zu spät, hielt mit Bertone in der Mitte aber grösstenteils dicht.
Leonardo Bertone: Note 4,5
Ermöglichte mit einem frühen Fehlpass die erste Sion-Chance durch Schneuwly, fing sich dann aber und verlieh der Berner Zentrale mehr und mehr Sicherheit.
Jordan Lotomba: Note 3
Tat sich nach seiner Verletzung und dem ersten Einsatz seit Februar schwer, vor allem mit dem aufsässigen Kasami auf links.
Nicolas Ngamaleu: Note 4
Wohl meistgefoulter YB-Spieler, weil er auf der rechten Seite Mal um Mal auf Lenjani auflief. Etwas überhastet sein Abschluss bei der Konterchance in Halbzeit zwei.
Jean-Pierre Nsame: Note 4,5
Ist im Laufduell gegen Bamert eigentlich in guter Ausgangslage, will zum Abschluss ansetzen – und trifft den Eigentorschützen dann am Bein. Später mit starkem Dribbling, zu brachial aber dann sein Abschluss.
Christian Fassnacht: Note 3,5
Zusammen mit von Bergen und Wölfli der einzige echte Stammspieler in der YB-Startelf. Lässt seine beste Chance nach einer halben Stunde ungenutzt, ansonsten unauffällig.
Kevin Mbabu: Note 4
69. Minute für Lotomba. Robuster Faktor in der heiklen Endphase.
Miralem Sulejmani: ohne Note
74. Minute für Fassnacht.
Sékou Sanogo: ohne Note
87. für Ngamaleu.
Noten:6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/28797097
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shalako
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Verfasst: Sonntag 6. Mai 2018, 21:21 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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06.05.2018  Zitat: Rotierend Richtung Rekord
YB-Trainer Adi Hütter räumt der ganzen Breite seines Meisterkaders Einsatzminuten ein. Beim 1:0 in Sion rotiert er auf sieben Positionen – und behält mögliche Liga-Bestmarken dennoch im Blickfeld.
Für den neuen Meister YB haben in der Super League die Festwochen begonnen. Und ein wenig ist es ja wie ein einziger, dreiwöchiger Spalier, den die Young Boys bis zur letzten Partie am 19. Mai in Zürich gegen GC durchlaufen dürfen: auf dem Flughafen bei ihrer Rückkehr vom Partytrip nach Barcelona, bald am Sonntag bei der Pokalübergabe nach dem Spiel gegen Lugano, später dann am Pfingstsonntag beim grossen Meisterumzug durch die Stadt – und zuletzt am Samstag in Sion, als der Walliser Präsident Christian Constantin eine Flasche edlen Champagner und ein Blumenbouquet offerierte.
YB feiert und lässt sich feiern – und die Siegesserie reisst nicht ab. Der knappe 1:0-Erfolg beim akut abstiegsbedrohten Sion war der 12. Sieg in diesem Jahr, der 24. in der ganzen Saison. Umso bemerkenswerter war der Erfolg im Wallis, weil Trainer Adi Hütter wie angekündigt kräftig rotiert hatte, um allen Angehörigen seines Meisterkaders Respekt zu zollen. Sieben Wechsel gab es im Vergleich zum 2:1 gegen Luzern, dem noch immer allgegenwärtigen letzten Schritt zum Titel vor einer Woche im Stade de Suisse.
45 Tore auf der Bank
Die ausgiebige Rochade schaffte Raum für Rückkehrer und Ergänzungsspieler. Vor allem aber trat YB zum ersten Mal seit September letzten Jahres und dem Europa-League-Spiel bei Skënderbeu in der Abwehr wieder mit einer Dreierkette auf. «Das brauchte auf dem Platz ein wenig Angewöhnungszeit», gab Hütter zu.
Die Änderungen zielten auch darauf ab, gewissen Meisterexponenten vor dem Cupfinal Ende Mai auch das eine oder andere geruhsamere Wochenende zu verschaffen. So also war die Bank von YB am Samstag in Sion wohl eine der besten überhaupt je in der Super League. 45 Ligatore waren da versammelt – eines mehr, als Sion in dieser Saison erzielt hat.
Dass die Young Boys also auch am Samstag siegten, ist bemerkenswert. Wegen der Rotationen, der Umstellung, des vielleicht noch nicht ganz überwundenen Meisterrauschs. Und nicht einmal ein eigenes Tor benötigten die Berner diesmal. Den Match entschied Jan Bamert mit seiner slapstickartigen Einlage, als er nach dem Laufduell mit Jean-Pierre Nsame schliesslich seinen eigenen Goalie überlistete. Kein Tor von YB? Zuletzt war das am 2. November vorgekommen, wiederum in der Europa League, zu Hause gegen Dynamo Kiew. Und in dieser Meisterschaft hatte es das zuvor nur einmal gegeben: in der fünften Runde, beim 0:0 in Zürich beim FCZ.
YB ist derzeit nur schwer zu schlagen, vielmehr ist es momentan schwierig, gegen die Berner überhaupt zu punkten. In diesem Jahr gelang das erst Thun und Basel – und der entthronte Meister tut gut daran, das im anstehenden Duell am Auffahrtsdonnerstag noch einmal zu versuchen, denn YB ist drauf und dran, den FCB als Punkterekordhalter für die Super League aus der letzten Saison schon wieder abzulösen.
Ein Rekord ist schon gebrochen
Mit derzeit 78 Punkten ist die vereinseigene Bestmarke von 77 Zählern aus der Saison 2009/2010 schon übertroffen. 86 Punkte sind der Basler Ligarekord – gewinnen die Berner die drei restlichen Partien in Basel, gegen Lugano und bei GC noch, kommen sie auf genau einen Zähler mehr. «Natürlich haben wir solche Marken jetzt im Hinterkopf», sagt Trainer Hütter. «Aber im Moment läuft es einfach gut, wir brauchen wenig Spielanteile für einen Sieg.»
Volles Tourbillon mit Bernern
Das aufopfernd kämpfende, aber immer ärger vom Abstieg bedrohte Sion war am Samstag aktiver, gemessen an den Chancen auch besser. In der Krise wenden sich den Wallisern die verloren geglaubten Anhänger zu, 13 800 Zuschauer waren gestern im fast vollen Tourbillon, natürlich waren viele aus Bern dabei. Ein bisschen Luft hat Sion noch, denn Lausanne bleibt nach dem 1:1 gegen Zürich Letzter. Und Mitkonkurrent Lugano, derzeit 5 Punkte vor Sion, muss nächsten Sonntag nach Bern. Die rotierenden Rekordjäger der Young Boys ziehen weite Kreise – bis in den Abstiegskampf. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/27180329
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 9. Mai 2018, 21:38 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.05.2018  Zitat: Talent, Sportsoldat, Spassvogel
Spielern wie Michel Aebischer gehört die Zukunft im YB-Aufbau. Gegen Sion war der 21-jährige Freiburger auf dem Platz ein Routinier.
Es war ein warmer Samstagabend im Juli, YB empfing Basel, Auftakt zu einer neuen Meisterschaft, die ganze Schweiz schaute zu. Michel Aebischer lief an der Seite von Sékou Sanogo ein, YB siegte 2:0, legte den Grundstein für eine historische Saison. Aebischer, das viel beachtete Talent.
Es waren lange Vormittage in Magglingen, Tagwacht 6.30 Uhr, Ausbildungsdienst Formationen, er und all die Ringer und Turner und Rennfahrer. Drei Wochen dauerte die Grundausbildung in der Sportler-RS, die Michel Aebischer im Herbst absolvierte, 18 Wochen waren es insgesamt. Aebischer, der Sportsoldat.
Es war eine legendäre Nacht, vor einer Woche, sie hatte gerade erst angefangen, YB gegen Luzern 2:1 gewonnen, als Michel Aebischer wie ein fleischgewordener Curlingstein über den bier- und wassernassen Boden rutschte, johlend angefeuert von den Teamkollegen im Meisterrausch. Aebischer, der Spassvogel.
Der 21-jährige Freiburger hat eine ereignisreiche, lange Saison hinter sich. Nicht immer ging es dabei aufwärts, kurz nach dem verheissungsvollen Startelfeinsatz beim Auftaktsieg gegen Basel verlor er seinen Platz in der Startelf wieder. Aber Aebischer kam zurück, immer wieder, blieb zudem von grösseren Verletzungen verschont und entwickelte sich zu einem zuverlässigen Entlastungsspieler für die Dauerbrenner im zentralen Mittelfeld wie etwa Sanogo.
«Jeder bei uns hat die Qualität, in der Startelf zu spielen», sagte Aebischer nach dem 1:0-Erfolg von YB am Samstag. Mit 19 Ligaeinsätzen zählte er gegen Sion auf dem Platz zu den Routiniertesten und organisierte mit dem vor einer ähnlichen Ausgangslage stehenden Leonardo Bertone die Zentrale im YB-Mittelfeld umsichtig.
Immer mehr Verantwortung
Im Aufbau der Young Boys gehört den beiden die Zukunft. Für Sanogo könnte, ja müsste es mit dem Wechsel in eine grössere Liga im dritten Anlauf endlich klappen. Und auch der erst 21-jährige Djibril Sow könnte nach seinem steilen Aufstieg in dieser Saison im Sommer oder im Winter bereits weiterziehen. «Es ist gut, muss ich immer wieder Verantwortung übernehmen», sagte Aebischer nach seinem 90-minütigen Einsatz in Sitten. Davon könnte ihm schon nächste Saison noch mehr übertragen werden. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/14926574
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