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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. August 2017, 15:32 
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Heute YB-Wende gegen Kiew?

«Das wird ein Spiel für Kerle!»

Will YB um die ganz dicken Geldschein-Bündel spielen, braucht es einen Guillaume Hoarau in Topform. Doch der hat in der Champions-League-Quali für YB und in dieser Saison noch nie getroffen!

Beim 4:0 gegen GC sitzt Guillaume Hoarau draussen. Dafür kickt Jean-Pierre Nsamé – und trifft beim ersten Spiel für YB gleich doppelt. Spielt der Kameruner nun auch im Millionenspiel gegen Dynamo Kiew? Die Antwort ist schnell gegeben, als Trainer Adi Hütter bei der Medienkonferenz mit Hoarau auftaucht: Nein.

YB braucht seinen Top­skorer. Einen fitten Hoarau. Einen, der nicht ganz dreiMonate nach seiner Hüftluxation keine Anlaufzeit mehr braucht. Nicht so wie gegen Basel oder in Kiew. Und einen, der endlich auch in der Champions-League-Quali trifft.

Denn all seine elf internationalen Tore für YB hat «Air France» in der Europa League gemacht. Höchste Zeit, das zu ändern! «Sie sagen es! Ich sehe das genauso», sagt der YB-Superstar. «Ich brauche das Team, um zu treffen. Und die Mannschaft braucht mich. Es wird wichtig sein, dass mir gegen die Ukrainer entscheidende Dinge gelingen, wollen wir weiterkommen.»

Hoarau: Brauchen kein Wunder

Und für dieses Weiterkommen, so Hoarau, benötige man nicht mal ein Wunder. «Wunder braucht es dann, wenn die Lage hoffnungslos ist. Das ist bei uns nicht der Fall. Uns reicht dasselbe Resultat wie letzte Saison gegen Schachtar Donezk. Mit einem 2:0 wären wir gar ohne Penaltyschiessen weiter.
Was unter dem Strich bedeutet: Unsere Ausgangslage ist gar ein bisschen besser als 2016.»

Aber, schränkt Hoarau ein, es werde echte Männer brauchen! «Das wird ein Spiel für Kerle sein! Die Ukrainer sind physisch unglaublich gut. Zuerst dachte ich nach dem späten dritten Treffer in Kiew: Das knickt uns Flügel und Moral. Doch mit dem 4:0 gegen GC sieht alles anders aus! Unser Offensivpotenzial ist sehr gross.»

Das grösste hat trotz verhaltenen Saisonstarts immer noch Null-Tore-Hoarau. «Sie wissen, wie das mit Stürmern ist: Ein Tor – und alles löst sich.» YB muss darauf bauen, um im letzten Tanz um die Millionen noch einen Stuhl zu haben.

Der spektakulärste Wechsel wird indes jener im Tor sein, wo Routinier Marco Wölfli (34) den verletzten, mit fünf Stichen am Sprunggelenk genähten David von Ballmoos (22) ersetzen wird. Doch das darf nicht entscheidend sein heute. Entscheidend ist vorne. Entscheidend sind Hoarau, Assalé, Fassnacht, Ravet, Sulejmani und Co. Und vielleicht doch auch noch Nsamé. Denn YB braucht zwei Tore. Mindestens zwei.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 80555.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. August 2017, 18:03 
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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. August 2017, 21:40 
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wäutklass giele!!!!! :bravo: :scarf:


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. August 2017, 22:51 
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Merci YB! Es war ein richtig geiler Abend! :beer:


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. August 2017, 23:17 
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Heldentat! :thumbup:

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. August 2017, 23:39 
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Gonzo hat geschrieben:
Heldentat! :thumbup:

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monate stand er im dienst der mannschaft und unterstützte mvogo wie auch von ballmoos. ich mag wölfli diesen erfolg sowas von gönnen. der hat es echt verdient.

wouf du bisch ä geili siech! :beer:


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 3. August 2017, 01:24 
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Wahnsinns-Wende in Bern

YB schaltet Kiew aus und steht in den Champions-League-Playoffs

Die Berner Young Boys gewinnen das Rückspiel der 3. Champions-League-Qualirunde gegen Dynamo Kiew dank einer starken Leistung 2:0 (Hinspiel: 1:3) und stehen so in den CL-Playoffs.

Das Spiel: Oha, da will jemand Wiedergutmachung! Die Berner zeigen von Beginn weg, dass die Wende in ihren Köpfen steckt, suchen konsequent den Weg nach vorne und sind bissig in den Zweikämpfen. Und die Ukrainer? Die werden für ihre Passivität mit dem frühen Rückstand bestraft (13. Minute). Auch danach ist YB das bessere Team, bestimmt den Rhythmus des Spiels ohne hinten allzu grosse Risiken einzugehen. So gehts auch in der zweiten Hälfte weiter: YB ist klar besser. Und als Fassnacht (62.) beinahe das 2:0 erzielt, muss Wölfli im direkten Gegenzug gegen den sonst harmlosen Jarmolenko hexen, um den Playoff-Traum aufrechtzuerhalten. Durchatmen! In der 78. dann hat Hoarau den Playoff-Ball in den Füssen, scheitert aber genauso, wie Mbabu beim Nachschuss – Tohuwabohu! YB drückt brutal – und wird kurz vor Schluss mit dem erlösenden Treffer durch Lotomba belohnt.

Die Tore:
1:0, 13. Minute: Guillaume Hoarau | Energieanfall von Assalé! Der Ivorer, er kommt haarscharf aus dem Offside, ist im Kiewer Strafraum schneller als sein Gegner am Ball und kommt zu Fall – Penalty! Hoarau läuft an und versenkt eiskalt zur YB-Führung.

2:0, 89. Minute: Jordan Lotomba | Nochmals Ecke für YB. Und in der Mitte bringt Lotomba den Ball auf Tor. Kowal mit dem Riesen-Flop, kann den Ball nicht festhalten und hilft YB somit in die Champions-League-Playoffs. Riesenjubel bei den Bernern.

Der Beste: Was hatten wir gesagt? AirFrance muss es richten! Und wer richtet es? Guillaume Hoarau! Mit dem eiskalt verwandelten Penalty. Und mit dem gemeinsam mit Jordan Lotomba reingedrückten entscheidenden 2:0.

Der Schlechteste: Maxim Kowal. Das Los des Goalies. 88 Minuten und dreissig Sekunden magistral. Dann dieser unfassbare Bock. Wir sagen: Djakuju, Maxim. Das ist ukrainisch und heisst Danke!

Das gab zu reden: Das Zeitspiel der Ukrainer. Schlicht hässlich! Dafür gibts die Goldene Himbeere. Es ist ein weiteres Beispiel, weshalb die Nettozeit von sechzig Minuten kein himmelschreiender Blödsinn ist.

So gehts weiter: Die Berner müssen am Sonntag wieder in der Liga ran. Zuhause empfängt YB in der 3. Super-League-Runde Lausanne-Sport. Die Auslosung der Champions-League-Playoffs folgt am 4. August, die Hin- und Rückspiele der Playoffs am 15./16. August bzw. 22./23. August.



*******************************

YB – Dynamo Kiew 2:0 (1:0) Hinspiel: 1:3

Stade de Suisse. – 13'303 Fans. – SR: Gil (Polen)

Tore: 13. Hoarau 1:0 (Foulpenalty). 89. Lotomba (Ravet) 2:0.

YB: Wölfli; Mbabu, Nuhu, Von Bergen, Benito; Ravet, Sow, Sanogo, Fassnacht; Assalé, Hoarau.

Kiew: Kowal; Morosjuk, Chatscheridi, Vida, Kadar; Sidortschuk, Schepelew; Jarmolenko, Garmasch, Gonzalez; Mbokani.

Einwechslungen:
YB: Sulejmani (73. für Fassnacht); Nsamé (73. für Assalé); Lotomba (85. für Sow).

Kiew: Korzun (69. für Schepelew); Bujalksi (84. für Garmasch); Kravez (91. für Gonzalez)

Gelb: 8. Mbabu. 28. Sidortschuk. 55. Schepelew. 57. Hoarau. 60. Vida. 76. Gonzalez (alle Foul). 78. Kowal (Unsportlichkeit). 93. Chatscheridi (Foul).

Rot: -

Bemerkungen: YB ohne Von Ballmoos, Seferi (verletzt).


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 86176.html

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 3. August 2017, 01:27 
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Dank Torhüter-Bock und viel Herz: YB schafft späte Wende

Dank einem Last-Minute-Tor von Joker Jordan Lotomba haben die Berner Young Boys Dynamo Kiew im Rückspiel der CL-Quali-Begegnung mit 2:0 bezwungen und die Hinspiel-Hypothek (1:3) wettgemacht.


- Guillaume Hoarau eröffnet das Skore früh: Er verwandelt einen umstrittenen Elfmeter.
- Die Schlussoffensive der überlegenen Berner fruchtet in der 89. Minute: Der eingewechselte Jordan Lotomba schiesst das 2:0.
- YB trifft in den CL-Playoffs auf einen Hochkaräter: Teams wie Liverpool, Sevilla oder Napoli warten.

Lange sah es danach aus, als ob die beherzte Leistung der Young Boys gegen Dynamo Kiew nicht belohnt werden würde. Beim Stand von 1:0 vergaben die Berner in den Schlussminuten Grosschancen en masse und waren der Verzweiflung nahe.

Guillaume Hoarau, Jean-Pierre Nsamé und speziell sehenswert Yoric Ravet scheiterten reihenweise am herausragend agierenden ukrainischen Schlussmann Maxym Koval.

Doch ausgerechnet zum Schluss patzte Koval doch noch: In der 89. Minute liess er den Kopfball des erst 18-jährigen Jordan Lotomba unter den Armen durchrutschen. Lotomba, der erst vier Minuten zuvor eingewechselt worden war, sorgte damit für das 2:0 und die Entscheidung.

YB mit Glück und Wille zur frühen Führung

Bereits nach einer Viertelstunde hatten die Berner dank einem Elfmeter-Tor von Guillaume Hoarau die halbe Hypothek abgearbeitet – und dabei Fortuna gehörig in Anspruch genommen. Roger Assalé stellte sich im Strafraum geschickt an und «erzwang» das Foulspiel. Zuvor war der Ivorer aus hauchdünnem Abseits gestartet.

In der Folge versuchten die Young Boys, den aufkeimenden Spielfluss der Ukrainer mit einer harten Gangart zu ersticken – mit Erfolg. Speziell Kiews Aushängeschild Andrej Jarmolenko – im Hinspiel noch Torschütze und Assistgeber – kam überhaupt nicht zur Entfaltung.

Der erste und einzige Auftritt des Superstars fand in der 63. Minute statt: Aus nächster Nähe scheiterte er am kaum geprüften und hervorragend agierenden Notnagel Marco Wölfli.

So geht es weiter

Die letzte Hürde für die Young Boys vor der Gruppenphase sind die Playoffs. Da könnte ein Schwergewicht warten. Die Auslosung findet am Freitag statt, gespielt wird am 15./16. und am 22./23. August.


https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... aete-wende

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 3. August 2017, 01:28 
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YB schafft die Sensation

Die Young Boys eliminieren Dynamo Kiew. Der 2:0-Sieg ist absolut verdient.

Mit einer bravourösen Leistung wie vor einem Jahr gegen Donezk erreichen die Young Boys abermals gegen ein ukrainisches Spitzenteam die Playoffs der Champions League. YB schlägt Dynamo Kiew 2:0.

Das Auswärtstor beim 1:3 vor einer Woche, erzielt von Christian Fassnacht in der 91. Minute, ermöglichte den Young Boys letztlich das Weiterkommen. Das damalige Tor zum 3:1 nach 93 Minuten, das Trainer Adi Hütter wegen eines unverzeihlichen Patzers derart verärgert hatte, fiel letztlich nicht ins Gewicht.

Die Helden des Abends vor nur gut 13'000 Zuschauern im Stade de Suisse waren die Torschützen. Der wiedergenesene Goalgetter Guillaume Hoarau nährte die Hoffnungen der Mannschaft mit einem nach 13. Minuten verwandelten Penalty. Als man sich fast schon mit dem nach der tollen Darbietung im Rückspiel schier unverdienten Ausscheiden aus der Königsklasse vertraut machen musste, schlug in der 89. Minute der nur vier Minuten zuvor eingewechselte Jordan Lotomba zu, der junge Neuzugang aus Lausanne, den in Bern noch keiner richtig kennt. Lotomba stieg nach einem scharf getretenen Corner von Sulejmani am höchsten. Kiews Goalie Maxim Kowal liess den Ball unter sich durchgleiten.

Fast müsste man festhalten, dass Kowal mit dieser verunglückten Abwehr für sein nerviges und vom Schiedsrichter erst nach 78 Minuten mit einer Verwarnung geahndetes Zeitspiel während des ganzen Spiels bestraft wurde. Der Schiedsrichter liess wegen den zahllosen Verzögerungen sieben Minuten nachspielen - was letztlich gar noch den Gästen hätte zugute kommen können. Aber die Young Boys liessen in diesen für sie langen Minuten vor dem eigenen Tor nichts Gefährliches mehr zu.

Wäre Lotombas erlösender Treffer nicht gefallen, hätten die Young Boys vor allem den Ereignissen in der 78. Minute nachtrauern müssen. Guillaume Hoarau sah seinen Schuss aus bester Position von Goalie Kowal mit einer Glanzparade in extremis abgewehrt, und der Nachschuss von Yoric Ravet aus ähnlich aussichtsreichem Winkel wurde ebenfalls geblockt.

Es war für die Berner von Anfang an nicht einfach, den Kiewern beizukommen. Trainer Hütter hatte schon vor dem Hinspiel die Organisation und das Defensivspiel als herausragende Stärken der Ukrainer herausgestrichen. Und er behielt Recht. Obwohl sie zu einem grossen Teil aus einheimischen Spielern besteht - in der Startaufstellung standen sieben Ukrainer - erwies sich Dynamo auch im Stade de Suisse trotz ihrer defensiven Grundeinstellung als Mannschaft von europäischem Zuschnitt.

Wenn den Young Boys der erhoffte gute Start mit einem schnellen Tor gelang, so dank einem äusserst unnötigen Foul von Verteidiger Mykola Morosjuk an Roger Assalé beim seitlichen Herauslaufen aus dem Strafraum. Guillaume Hoarau verwertete den unbestrittenen Penalty souverän. Nebst dem Geschenk mussten sich die Young Boys alles selber erarbeiten. Und sie unternahmen alles, um die Wende zu erzwingen. Den besten von einer Handvoll gefälliger Angriffe der ersten Halbzeit schloss Sékou Sanogo aus zehn Metern mit einem wuchtigen Kopfball ab, der knapp neben das Tor flog und den der Goalie nicht hätte halten können.

Nach ihrer müden Darbietung in Kiew spielten die Young Boys diesmal sehr gefällig, ohne die Sicherheit zu vernachlässigen. Auf der rechten Kiewer Seite kam der Starspieler Andrej Jarmolenko - er hatte im Hinspiel allein den Unterschied ausgemacht - gegen Christian Fassnacht (später Miralem Sulejmani) und hauptsächlich gegen Verteidiger Loris Benito kaum zur Geltung. Auch der junge kongolesische Goalgetter Dieumerci Mbokani in der Mitte war über die weitesten Strecken wirkungslos.

Routinier Marco Wölfli vertrat den verletzten David von Ballmoos im YB-Tor ausgezeichnet. Der Solothurner spielte fehlerfrei und machte im Duell mit Jarmolenko nach 63 Minuten Dynamos einzige grosse Chance zunichte.

Young Boys - Dynamo Kiew 2:0 (1:0) 13'303 Zuschauer. - SR Gil (POL). - Tore: 13. Hoarau (Foulpenalty) 1:0. 89. Lotomba (Corner Sulejmani) 2:0. Young Boys: Wölfli; Mbabu, Nuhu, von Bergen, Benito; Ravet, Sow (85. Lotomba), Sanogo, Fassnacht (73. Sulejmani); Hoarau, Assalé (73. Nsamé). Dynamo Kiew: Kowal; Morosjuk, Chatscheridi, Vida, Kadar; Jarmolenko, Sydortschuk, Schepeljew (69. Korsun), Gonzalez (92. Krawez); Garmasch (84. Bujalski); Mbokani. Bemerkungen: Young Boys ohne von Ballmoos, Seferi (beide verletzt) und Aebischer (nicht im Aufgebot). Dynamo Kiew ohne Rybalka (verletzt). Verwarnungen: 8. Mbabu (Foul), 28. Sydortschuk (Foul), 55. Schepeljew (Foul), 57. Hoarau (Foul), 60. Vida (Foul), 73. Kadar (Unsportlichkeit), 76. Gonzalez (Foul), 78. Kowal (Unsportlichkeit), 94. Chatscheridi (Foul).


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/21350132

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 3. August 2017, 01:30 
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Bern feiert: Starkes YB eliminiert Kiew

Mit einer bravourösen Leistung wie vor einem Jahr gegen Donezk erreichen die Young Boys abermals gegen ein ukrainisches Spitzenteam die Playoffs der Champions League. YB schlägt Dynamo Kiew 2:0.

Das Auswärtstor beim 1:3 vor einer Woche, erzielt von Christian Fassnacht in der 91. Minute, ermöglichte den Young Boys letztlich das Weiterkommen. Das damalige Tor zum 3:1 nach 93 Minuten, das Trainer Adi Hütter wegen eines unverzeihlichen Patzers derart verärgert hatte, fiel letztlich nicht ins Gewicht.

Die Helden des Abends vor nur gut 13'000 Zuschauern im Stade de Suisse waren die Torschützen. Der wiedergenesene Goalgetter Guillaume Hoarau nährte die Hoffnungen der Mannschaft mit einem nach 13. Minuten verwandelten Penalty.
Als man sich fast schon mit dem nach der tollen Darbietung im Rückspiel schier unverdienten Ausscheiden aus der Königsklasse vertraut machen musste, schlug in der 89. Minute der nur vier Minuten zuvor eingewechselte Jordan Lotomba zu, der junge Neuzugang aus Lausanne, den in Bern noch keiner richtig kennt. Lotomba stieg nach einem scharf getretenen Corner von Sulejmani am höchsten. Kiews Goalie Maxim Kowal liess den Ball unter sich durchgleiten.

Fast müsste man festhalten, dass Kowal mit dieser verunglückten Abwehr für sein nerviges und vom Schiedsrichter erst nach 78 Minuten mit einer Verwarnung geahndetes Zeitspiel während des ganzen Spiels bestraft wurde. Der Schiedsrichter liess wegen den zahllosen Verzögerungen sieben Minuten nachspielen - was letztlich gar noch den Gästen hätte zugute kommen können. Aber die Young Boys liessen in diesen für sie langen Minuten vor dem eigenen Tor nichts Gefährliches mehr zu.

Glanzparade

Wäre Lotombas erlösender Treffer nicht gefallen, hätten die Young Boys vor allem den Ereignissen in der 78. Minute nachtrauern müssen. Guillaume Hoarau sah seinen Schuss aus bester Position von Goalie Kowal mit einer Glanzparade in extremis abgewehrt, und der Nachschuss von Yoric Ravet aus ähnlich aussichtsreichem Winkel wurde ebenfalls geblockt.
Es war für die Berner von Anfang an nicht einfach, den Kiewern beizukommen. Trainer Hütter hatte schon vor dem Hinspiel die Organisation und das Defensivspiel als herausragende Stärken der Ukrainer herausgestrichen. Und er behielt Recht. Obwohl sie zu einem grossen Teil aus einheimischen Spielern besteht - in der Startaufstellung standen sieben Ukrainer - erwies sich Dynamo auch im Stade de Suisse trotz ihrer defensiven Grundeinstellung als Mannschaft von europäischem Zuschnitt.
Wenn den Young Boys der erhoffte gute Start mit einem schnellen Tor gelang, so dank einem äusserst unnötigen Foul von Verteidiger Mykola Morosjuk an Roger Assalé beim seitlichen Herauslaufen aus dem Strafraum. Guillaume Hoarau verwertete den unbestrittenen Penalty souverän.

Goalie wäre machtlos gewesen

Nebst dem Geschenk mussten sich die Young Boys alles selber erarbeiten. Und sie unternahmen alles, um die Wende zu erzwingen. Den besten von einer Handvoll gefälliger Angriffe der ersten Halbzeit schloss Sékou Sanogo aus zehn Metern mit einem wuchtigen Kopfball ab, der knapp neben das Tor flog und den der Goalie nicht hätte halten können.
Nach ihrer müden Darbietung in Kiew spielten die Young Boys diesmal sehr gefällig, ohne die Sicherheit zu vernachlässigen. Auf der rechten Kiewer Seite kam der Starspieler Andrej Jarmolenko - er hatte im Hinspiel allein den Unterschied ausgemacht - gegen Christian Fassnacht (später Miralem Sulejmani) und hauptsächlich gegen Verteidiger Loris Benito kaum zur Geltung. Auch der junge kongolesische Goalgetter Dieumerci Mbokani in der Mitte war über die weitesten Strecken wirkungslos.
Routinier Marco Wölfli vertrat den verletzten David von Ballmoos im YB-Tor ausgezeichnet. Der Solothurner spielte fehlerfrei und machte im Duell mit Jarmolenko nach 63 Minuten Dynamos einzige grosse Chance zunichte.

Young Boys - Dynamo Kiew 2:0 (1:0)
13'303 Zuschauer. - SR Gil (POL). - Tore: 13. Hoarau (Foulpenalty) 1:0. 89. Lotomba (Corner Sulejmani) 2:0.
Young Boys: Wölfli; Mbabu, Nuhu, von Bergen, Benito; Ravet, Sow (85. Lotomba), Sanogo, Fassnacht (73. Sulejmani); Hoarau, Assalé (73. Nsamé).
Dynamo Kiew: Kowal; Morosjuk, Chatscheridi, Vida, Kadar; Jarmolenko, Sydortschuk, Schepeljew (69. Korsun), Gonzalez (92. Krawez); Garmasch (84. Bujalski); Mbokani.
Bemerkungen: Young Boys ohne von Ballmoos, Seferi (beide verletzt) und Aebischer (nicht im Aufgebot). Dynamo Kiew ohne Rybalka (verletzt). Verwarnungen: 8. Mbabu (Foul), 28. Sydortschuk (Foul), 55. Schepeljew (Foul), 57. Hoarau (Foul), 60. Vida (Foul), 73. Kadar (Unsportlichkeit), 76. Gonzalez (Foul), 78. Kowal (Unsportlichkeit), 94. Chatscheridi (Foul).


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -131576879

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