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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 10. August 2016, 23:34 
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Klarer Sieg für Basel gegen die Young Boys

Der FC Basel weist auch nach der 4. Runde in der Super League das Punktemaximum auf. Der Meister gewinnt das Spitzenspiel gegen die Young Boys mit 3:0.

Vor Luca Zuffis 1:0 in der 55. Minute hatte im Basler St. Jakob-Park nichts auf einen ungefährdeten Sieg des FCB hingedeutet. Die Gäste aus Bern waren in der ersten Halbzeit das bessere Team gewesen. Doch nach Zuffis Treffer ging es plötzlich schnell: Nur vier Minuten später erhöhte Birkir Bjarnason auf 2:0, weitere zwölf Minuten später unterlief Milan Vilotic ein Eigentor.


Für die Young Boys war es bereits die zweite Saisonniederlage, wodurch der Rückstand auf Basel in der Tabelle auf sechs Punkte anwuchs.

Gar bereits die dritte Niederlage setzte es für Sion und deren Coach Didier Tholot beim 1:3 in Lugano ab. Umjubelter Akteur in den Reihen Luganos war im heimischen Cornaredo Ezgjan Alioski. Der mazedonische Verteidiger brachte die Tessiner in der 23. Minute mittels Penalty in Führung und erzielte nach dem Anschlusstreffer der Sittener Mitte der zweiten Halbzeit das 3:1 für Lugano.

Der FC Basel weist auch nach der 4. Runde in der Super League das Punktemaximum auf. Der Meister gewinnt das Spitzenspiel gegen die Young Boys mit 3:0.

Vor Luca Zuffis 1:0 in der 55. Minute hatte im Basler St. Jakob-Park nichts auf einen ungefährdeten Sieg des FCB hingedeutet. Die Gäste aus Bern waren in der ersten Halbzeit das bessere Team gewesen. Doch nach Zuffis Treffer ging es plötzlich schnell: Nur vier Minuten später erhöhte Birkir Bjarnason auf 2:0, weitere zwölf Minuten später unterlief Milan Vilotic ein Eigentor.


Für die Young Boys war es bereits die zweite Saisonniederlage, wodurch der Rückstand auf Basel in der Tabelle auf sechs Punkte anwuchs.

Gar bereits die dritte Niederlage setzte es für Sion und deren Coach Didier Tholot beim 1:3 in Lugano ab. Umjubelter Akteur in den Reihen Luganos war im heimischen Cornaredo Ezgjan Alioski. Der mazedonische Verteidiger brachte die Tessiner in der 23. Minute mittels Penalty in Führung und erzielte nach dem Anschlusstreffer der Sittener Mitte der zweiten Halbzeit das 3:1 für Lugano.


http://www.aargauerzeitung.ch/sport/fus ... -130480884

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 10. August 2016, 23:36 
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Nichts Neues in Basel

YB verliert den Spitzenkampf in Basel 0:3. Dabei waren die Young Boys vor der Pause das bessere Team. Aber wie so oft überzeugte der FCB mit bemerkenswerter Effizienz.

Es wird ganz bestimmt Menschen geben, die den Titelkampf in der Super League bereits Mitte August für beendet erklären. Sion, der eine theoretische Herausforderer des Champions aus Basel, steckt früh in der tiefen Krise. Und die Young Boys, der grössere der zwei möglichen Konkurrenten, liegen nach vier Runden bereits wieder sechs Zähler hinter dem makellos gestarteten FCB zurück.

Die Basler gewannen am Mittwoch den wegweisenden Spitzenkampf vor rund 30'000 Zuschauern im St.-Jakob-Park gegen YB mit 3:0, obwohl sie über weite Strecken der Begegnung nicht die stärkere Mannschaft gewesen waren. Und genau das sollte YB auch zu denken geben. Denn gestern wäre der Meister zu packen gewesen.

YB mit acht Verletzten

Die Young Boys mussten in Basel auf acht verletzte Akteure verzichten. Kurzfristig fiel auch Captain Steve von Bergen wegen Muskelbeschwerden aus, er wurde im Hinblick auf die Champions-League-Playoffs gegen Gladbach geschont. Ohne seinen Abwehrchef trat YB mit einem vorerst gut ausbalancierten 3-4-3-System an.

Die Gäste verschoben geschickt, sie machten die Räume eng und hatten das Geschehen in der ersten Halbzeit im Griff. Sie gefielen mit der klareren Spielanlage, der besseren Ballkontrolle, dem höheren Rhythmus.

Vilotics Lattenschuss

Aber ein Tor schossen auch sie in der ersten Halbzeit nicht. Es dauerte ohnehin fast 40 Minuten, bis sich die Überlegenheit der Young Boys in echten Torchancen niederschlug. Zuerst scheiterte Miralem Sulejmani knapp, und nach dem anschliessenden Eckball traf Milan Vilotic aus wenigen Metern das Lattenkreuz.

YB führte zu diesem Zeitpunkt mit 6:0-Eckbällen, hätte in zwei strittigen Situationen möglicherweise einen Elfmeter verdient gehabt – und musste kurz darauf doch froh sein, nicht in Rückstand zu liegen. Unmittelbar vor der Pause zündete Renato Steffen seinen Turbo, nach seinem klugen Rückpass gelang es dem wie die Kollegen äusserst aufmerksamen Grégory Wüthrich in extremis, den Schuss Luca Zuffis zu blocken.

Wo bleibt die Führung?

Aber wenn man in Basel gewinnen will, müsste man nach so einem gelungenen Vortrag nach 45 Minuten eigentlich führen. Der FC Basel, fast ohne Sommerpausenzugänge angetreten, enttäuschte stark. Er agierte statisch, mit Ausnahme von Steffen fehlte es den Basler Akteuren an Tempo, ihr einziges Stilmittel bestand lange Zeit darin, den Ball lang und hoch auf den bedauernswerten Marc Janko zu schlagen. So konnten sie die konzentrierten Young Boys nicht gross in Verlegenheit zu bringen.

Bis zur 55. Minute. Und wie so oft in Basel benötigte der FCB nicht viele Torchancen, um zu treffen. Genau genommen war es nicht einmal eine Möglichkeit, sondern ein stark getretener Freistoss von Zuffi, der zur 1:0-Führung führte. Und nun waren die Basler im Spiel. Keine fünf Minuten später kombinierten sie sich wunderbar zum zweiten Tor, als sie den Ball über mehrere Stationen elegant laufen liessen und Birkir Bjarnason am Ende vor der einfachen Aufgabe stand, das verlassene Tor zu treffen.

Eine kurze Leistungssteigerung also genügte dem FC Basel, um die Verhältnisse zurechtzurücken. Aber die Young Boys blieben aktiv und hätte nach 63 Minuten und einem schicken Angriff über links das Anschlusstor verdient gehabt. Zuerst aber scheiterte Yoric Ravet nach starker Vorarbeit von Jan Lecjaks an FCB-Goalie Tomas Vaclik, dann schoss Milan Gajic übers Tor.

Lehrstunde in Sachen Effizienz

Es war nicht der Abend der Young Boys. Und er endete in einer brutalen Niederlage. Dazu passte das dritte Gegentor. Vilotic, vor der Pause im Pech auf der anderen Seite, lenkte eine Hereingabe Steffens unbedrängt ins eigene Tor. Zwanzig Minuten vor Spiel-ende lag YB 0:3 zurück, und die beste Nachricht an diesem Zwischenstand war, dass die Young Boys Kraft sparen konnten für das im August weiterhin happige Programm. In Sachen Effizienz erhielten sie gestern Abend mal wieder eine Lehrstunde vom Serienmeister aus Basel erteilt.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/26383412

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 10. August 2016, 23:37 
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YB-Noten: Besser als das Resultat

Die Young Boys zeigten beim 0:3 in Basel ­starke 50. Minuten.

Yvon Mvogo: Note 4 Zeigte Qualitäten als Weitwerfer. Ansonsten in der ersten Halbzeit beschäftigungslos. Nach der Pause vermehrt im Fokus, bei den Gegentoren chancenlos.

Gregory Wüthrich: Note 4 Mit starker Rettungstat gegen Zuffi, aber auch mit ungenauen Diagonalbällen. Der junge Innenverteidiger spielte aufsässig, manchmal schien er gar übermotiviert. Wurde nach etlichen Fouls in der 67.?Minute gelb-rot-gefährdet ausgewechselt.

Milan Vilotic: Note 4,5 Schien sich das Ziel auferlegt zu haben, den Ball möglichst hoch in die Luft zu schlagen. Der Serbe agierte in der Dreierkette aber robust, resolut, abgeklärt. Es war lange eine starke Darbietung des Serben. Pech beim Lattenschuss, beim Eigentor unglücklich.

Alain Rochat: Note 4 In der ersten Halbzeit souverän und clever auf halblinker Position in der Dreierkette. Vor dem zweiten Gegentor allerdings zu zögerlich. Danach nicht mehr so souverän und clever.

Scott Sutter: Note 4 Spielte wie einst unter Vladimir Petkovic im 3-4-3-System auf der rechten Seite. Machte in der Offensive aus seinen Freiheiten zu wenig, defensiv aber solid.

Leonardo Bertone: Note 5 Umsichtig, ballsicher, zweikampfstark. Der 22-Jährige zeigte eine starke Darbietung.

Milan Gajic: Note 3,5 Startete ungenau, besserte sich aber. Kam kurz nach dem 0:2 in hervorragender Position zum ­Abschluss, verfehlte wie schon gegen Thun kläglich. Vor dem 0:3 mit gleich zwei Fehlern.

Jan Lecjaks: Note 4 Lief die linke Seite rauf und runter, nur der Ertrag, der blieb gering. Bereitete einmal stark für Ravet vor, kurz zuvor hatte er aber beim Tor von Bjarnason nicht gut ausgesehen.

Miralem Sulejmani: Note 4 Überzeugte ausserhalb seines Kerngebiets. Der serbische Flügelstürmer arbeitete nach hinten gut mit, war bissig. Ja, einmal grätschte er sogar. Im Kerngebiet ungewohnt unauffällig.

Guillaume Hoarau: Note 3,5 Schirmte den Ball gut ab, leitete die Bälle weiter, organisierte das Pressing. In gefährliche Abschlusspositionen vermochte sich der Franzose aber nicht zu bringen.

Yoric Ravet: Note 4 Handelte sich eine Rüge von Trainer Hütter ein, weil er wiederholt einen Standard nicht wunschgemäss getreten hatte. Danach aktiver, mit zwei Abschlüssen.

Linus Obexer: Note 4 67. Minute für Lecjaks. Bemüht in einer Partie, die schon entschieden war.

Yuya Kubo: Note 4 67. für Wüthrich. Probierte einiges, ohne Zählbares zu erreichen.

Michael Frey (80. Minute für Ravet) ­war nur kurz im Einsatz.

Noten:6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/16313843

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 10. August 2016, 23:40 
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10.08.2016

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Im Führungstor liegt die Kraft

Nach vier Runden liegt der FCB schon sechs Punkte vor den Bernern. Beim 3:0 liefert er einen speziellen Beweis der Überlegenheit.

Bald der eine, bald der andere – diesmal war Marc Janko an der Reihe. In der ersten Partie der Saison hatte Seydou Doumbia von Anfang an gespielt, im zweiten Match Janko, danach wieder Doumbia, am Mittwoch kam erneut Janko zum Zug. Der FC Basel hat zwei hervorragende Stürmer im Kader, doch auf dem Feld steht stets nur der eine. Es scheint fast, als treibe der FCB-Trainer Urs Fischer ein lustiges Spielchen – wechselt er den einen ein, muss der andere raus, zusammen gibt es sie partout nicht; als brauche der FCB die beiden nicht gemeinsam, als reiche ihm ein Stürmer der Super-League-Extraklasse.

Von offensivem Glanz war gegen YB aber lange nichts zu sehen. Zur ersten Chance kamen die Basler kurz vor der Pause, zu diesem Zeitpunkt lautete das Cornerverhältnis 6:1 – für YB. Die vielen Eckbälle resultierten aus einem giftigen Pressing, mit dem YB dem FCB kaum Raum liess. Es war kein überaus mutiges, aber ein laufintensives System, das der YB-Coach Adi Hütter verordnet hatte, mit drei Innenverteidigern, aber ohne Steve von Bergen. Mit Blick auf die Champions-League-Play-offs gegen Mönchengladbach schonte der Trainer den Abwehrchef wegen muskulärer Probleme; von Bergen war der nächste gewichtige YB-Ausfall der letzten Wochen nach Alexander Gerndt, Denis Zakaria und Sékou Sanogo. Hütter hatte sich gleichsam offiziell zum Ziel gesetzt, den St.-Jakob-Park ungeschlagen zu verlassen – doch bis zur Pause machte es den Eindruck, auch der FCB habe sich gesagt, ein Remis wäre gar nicht so schlecht. Entweder wollte er sich nichts einfallen lassen gegen die aufsässigen Berner – oder er hatte in der Tat keine überzeugenden Ideen.

Die Kraft schöpfte er aus einem Goal. In der 55. Minute flog ein Freistoss Luca Zuffis an Freund und Feind vorbei ins Tor. Beim FCB wuchsen Selbstvertrauen und Flügel, nur wenige Minuten nach dem Führungstor spielten Renato Steffen und Michael Lang die YB-Abwehr leicht und locker aus, Birkir Bjarnason traf zum 2:0. In der 71. Minute folgte das 3:0, es war ein Eigentor Vilotics, nach einer bemerkenswerten Balleroberung des FCB-Regisseurs Matias Delgado und der YB-Umstellung auf eine Viererabwehr.

Und so liegt der FCB nach vier Runden und vier Siegen schon wieder sechs Punkte vor der zweitstärksten Kraft des Schweizer Fussballs. Es war eine spezielle Beweisführung der Überlegenheit. Obwohl die Basler im Sommer auf dem Transfermarkt ziemlich aktiv gewesen waren, stand nur ein Zuzug in der Startformation (der Innenverteidiger Eder Balanta). In der ersten Hälfte wog der FCB die Berner im Glauben, sie seien ein Gegner auf Augenhöhe – bis er ohne Gnade zuschlug und YB danach auch nie mehr den Funken einer Hoffnung liess, zu einem Punkt zu kommen.

Und in der 87. Minute wechselte der FCB-Coach Fischer noch Doumbia ein. Für Janko, natürlich. Irgendwie lag für die Young Boys darin eine letzte ernüchternde Erkenntnis: Mit ihnen war Doumbia 2009 und 2010 Torschützenkönig geworden – doch um seinem alten Klub Herr zu werden, brauchte ihn der FCB eigentlich gar nicht.

Basel - Young Boys 3:0 (0:0).
29'523 Zuschauer. - Schiedsrichter: Bieri. - Tore: 55. Zuffi 1:0. 59. Bjarnason 2:0. 71. Vilotic (Eigentor) 3:0.
Basel: Vaclik; Lang, Suchy, Balanta, Traoré; Xhaka, Zuffi; Steffen (80. Callà), Delgado (75. Elyounoussi), Bjarnason; Janko (87. Doumbia).
Young Boys: Mvogo; Wüthrich (67. Kubo), Vilotic, Rochat; Sutter, Gajic, Bertone, Lecjaks (67. Obexer); Ravet (80. Frey), Sulejmani; Hoarau.
Bemerkungen: Basel ohne Akanji, Bua, Sporar und Serey Die (alle verletzt) sowie Fransson (Olympische Spiele); Young Boys ohne Benito, Gerndt, Joss, Sanogo, Schick, Seferi, Von Bergen und Zakaria (alle verletzt). 39. Lattenschuss von Vilotic. Verwarnung: 35. Traoré (Foul). 58. Wüthrich (Foul). 88. Bertone (Foul).


http://www.nzz.ch/sport/fussball/im-fue ... -ld.110199

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 10. August 2016, 23:42 
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Dem FCB ist nicht beizukommen

Wenige Tage nach dem FC Luzern scheitern auch die Young Boys an der Herausforderung, den FC Basel ins Stolpern zu bringen. Am Ende verlieren die Berner in Basel (zu) deutlich 0:3.

Die Fragen stehen im Raum: Ist dieses 3:0 mit drei Treffern innerhalb von 16 Minuten in der zweiten Halbzeit ein Hohn? Oder ist es einfach nur ein sehr guter Lohn für den FC Basel? Oder ist es ein Spiegelbild für eine Liga, in welcher dem FCB einfach nicht beizukommen ist? Die Young Boys werden sagen, es sei ein Hohn und ein zu guter Lohn für die Basler. Beim FCB werden sie darauf verweisen, dass Spitzenspiele in der Schweiz nicht selten diesen Verlauf zu ihren Gunsten nehmen. Sie werden sagen: So funktioniert an der Spitze der Schweizer Klubfussball. Der FC Basel gewinnt immer.

In der Zusammenfassung lief das Spiel so: YB war vor der Pause spielerisch deutlich überlegen. Während die Berner zu einem Lattenschuss durch Verteidiger Milan Vilotic kamen, brachte der FCB den ersten Schuss auf das gegnerische Tor erst nach 42 Minuten zu Stande. Nach der Pause schien sich die Partie zunächst optisch auszugleichen, ehe sie vom Resultat her klar auf Basler Seite kippte. Ein etwas glückhaftes Freistosstor von Luca Zuffi genügte und von YB war eigentlich nichts mehr zu sehen (55.). Vier Minuten später verwertete Birkir Bjarnason einen Querpass von Michael Lang nach einem Fehler im YB-Aufbauspiel zum 2:0. Das dritte Tor war eine Zugabe (71.). Dass es durch ein Eigentor von Vilotic fiel, war für die Berner umso bitterer - und symptomatisch für das Spiel und vor allem für die zweite Halbzeit.

Die Fans des FCB fühlten sich hinterher an das Spiel vom letzten Wochenende erinnert. Auch in Luzern war der Gegner mindestens eine Halbzeit lang besser. Aber am Ende siegte doch der FC Basel. Nun hat der FCB nach vier Runden das Punktemaximum und bereits sechs Zähler Vorsprung auf die Young Boys; auf den Gegner also, dem noch am ehesten zuzutrauen war, die Basler herausfordern zu können.

Der Blick auf die Tabelle der Super League verheisst an der Spitze schon nach 360 Minuten keine spannende Saison. Es scheint, als könne sich der FCB sogar noch deutlich steigern. Und trotzdem hat er in Luzern gewonnen und die personell nach ihm am besten aufgestellten Teams von Sion und YB zuhause jeweils 3:0 bezwungen. Er hat in vier Spielen 14 Tore erzielt. "Die Saison ist noch lang, es kann noch viel passieren", sagte Urs Fischer zwar. Man mag es ihm nach diesem Spiel gegen YB nur nicht glauben.

Telegramm:

Basel - Young Boys 3:0 (0:0)

29'523 Zuschauer. - SR Bieri. - Tore: 55. Zuffi (Freistoss) 1:0. 59. Bjarnason (Lang) 2:0. 71. Vilotic (Eigentor) 3:0.

Basel: Vaclik; Lang, Suchy, Balanta, Traoré; Xhaka, Zuffi; Steffen (80. Callà), Delgado (75. Elyounoussi), Bjarnason; Janko (87. Doumbia).

Young Boys: Mvogo; Wüthrich (67. Kubo), Vilotic, Rochat; Sutter, Gajic, Bertone, Lecjaks (67. Obexer); Ravet (80. Frey), Sulejmani; Hoarau.

Bemerkungen: Basel ohne Akanji, Bua, Sporar und Serey Die (alle verletzt) sowie Fransson (Olympische Spiele); Young Boys ohne Benito, Gerndt, Joss, Sanogo, Schick, Seferi, Von Bergen und Zakaria (alle verletzt). 39. Lattenschuss von Vilotic. Verwarnung: 35. Traoré (Foul). 58. Wüthrich (Foul). 88. Bertone (Foul).


http://www.aargauerzeitung.ch/sport/fus ... -130481010

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 10. August 2016, 23:44 
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Dank drei Toren in der zweiten Halbzeit: Der FC Basel gewinnt gegen YB

Zuerst 45 verhaltene Minuten, und dann drei Tore in der zweiten Halbzeit: Der FC Basel gewinnt den Spitzenkampf gegen YB mit 3:0. Somit distanzieren die Basler die Konkurrenz nach vier Runden um sechs Punkte.

Was Adi Hütter in diesem Moment wohl durch den Kopf geht? Der YB-Trainer wendet sich kopfschüttelnd ab, kann nicht fassen, was gerade passiert ist. Fünf Minuten zuvor sind Hütter und seine Young Boys noch voller Hoffnung. Zurecht. Sie hatten den FC Basel in dessen Heimstadion eine Halbzeit lang unter Kontrolle, ebenso in den ersten Minuten nach Wiederanpfiff.

Wenn man es nicht besser wüsste, wäre klar: YB ist der Führung nah. Aber eben. Man weiss es besser. Weil die andere Mannschaft der FCB ist. Weil der FCB drei Tage zuvor in Luzern ebenfalls unterlegen war und die Partie dann ansatzlos drehte. Weil der FCB so viel Substanz im Kader hat, dass er jederzeit einen Gang höher schalten kann.

Die Wende bringt ein Freistoss von der rechten Seite nach 54 Minuten. Luca Zuffi tritt an und schlenzt den Ball an Freund und Feind vorbei ins lange Eck. So, wie er das schon öfter getan hat mit seinem linken Zauberfuss. Bezeichnend: Aus dem Spiel gelang dem FCB bis dahin rein gar nichts. Also muss ein ruhender Ball helfen.

YB ist danach geschockt. Basel spürt das. Und schiebt fünf Minuten später das 2:0 nach. Bjarnason trifft nach Vorlage von Lang. Das mit Zuffi, Bjarnason und Lang ausgerechnet jene drei Spieler für den Doppelschlag sorgen, denen zuvor am wenigsten gelang, ist für YB zusätzlich bitter.

YB bezahlt hohen Preis

Zurück zu Adi Hütter. Gleichzeitig mit dem 0:2 fällt sein Matchplan wie ein Kartenhaus zusammen. Der Österreicher entschied sich in der Abwehr überraschend für die Dreierkette, um im Zentrum dominant zu sein. Dieser Plan ging vorerst auf: An Basels Schaltzentrale lief das Spiel 54 Minuten lang vorbei. Hütter klatschte an der Seitenlinie, während sein Gegenüber Urs Fischer ob der Handlungsunfähigkeit seiner Mannschaft die Hände verwarf.

Hütters Plan war gut. Aber er hatte einen Haken: YB hätte in den ersten 60 Minuten zwingend in Führung gehen, wahrscheinlich sogar mit zwei Toren Abstand führen müssen, um Chancen auf einen Punktgewinn zu haben. Denn der läuferische Aufwand, den YB betrieb, war hoch. Zu hoch für 90 Minuten. YB war darauf angewiesen, sich irgendwann in die Defensive zurückziehen zu können. Die Chancen dafür waren da: Die grösste hatte Vilotic mit seinem Lattenschuss in der 39. Minute.

In der Pause fand Urs Fischer die richtigen Worte: Seine Mannschaft griff nun höher an, suchte und fand besser die Räume am Flügel und schlug gnadenlos zu, als YB ihr die Möglichkeit dazu bot. Auffällig: Nachdem die Effizienz in der Vorsaison noch eines der wenigen Probleme war, ist sie nun die grosse Stärke. Auch wenn mit Vilotic ein YB-Spieler für das Schlussresultat von 3:0 besorgt war.

Der Preis, den YB für sein Risiko bezahlt, ist hoch: Sechs Punkte beträgt der Rückstand nun schon auf Basel. Wer erwidert, es seien erst vier Spieltage absolviert, dem sei die Gegenfrage gestellt: Wann hat der FCB einmal sechs Punkte Vorsprung verspielt? Eben. YB-Sportchef Fredy Bickel, sichtlich geknickt, wagt jedenfalls eine Prognose: «Die Gefahr, dass Basel jetzt in der Tabelle davonzieht, ist sehr gross.»

Basel - Young Boys 3:0 (0:0)

29 523 Zuschauer. – SR Bieri. – Tore: 55. Zuffi 1:0. 59. Bjarnason 2:0. 71. Vilotic 3:0.

Basel: Vaclik; Lang, Suchy, Balanta, Traoré; Xhaka, Zuffi; Steffen (80. Callà), Delgado (75. Elyounoussi), Bjarnason; Janko (87. Doumbia).

Young Boys: Mvogo; Wüthrich (67. Kubo), Vilotic, Rochat; Sutter, Gajic, Bertone, Lecjaks (67. Obexer); Ravet (80. Frey), Sulejmani; Hoarau.

Bemerkungen: Basel ohne Akanji, Bua, Sporar und Serey Die (alle verletzt) sowie Fransson (Olympische Spiele); Young Boys ohne Benito, Gerndt, Joss, Sanogo, Schick, Seferi, Von Bergen und Zakaria (alle verletzt). 39. Lattenschuss von Vilotic. Verwarnung: 35. Traoré (Foul). 58. Wüthrich (Foul). 88. Bertone (Foul).


http://www.aargauerzeitung.ch/sport/dan ... -130476562

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 10. August 2016, 23:45 
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Drei Gegentore innert 16 Minuten

Die Young Boys verlieren das Spitzenspiel beim FC Basel mit 0:3. In einer chancenarmen ersten Halbzeit sind die Gäste aus Bern das bessere Team, nach der Pause aber schaltet der Leader einen Gang höher und gewinnt standesgemäss – wenn auch zu hoch.

Wenige Tage nach dem FC Luzern scheitern auch die Young Boys an der Herausforderung, den FC Basel ins Stolpern zu bringen. Am Ende verlieren die Berner in Basel (zu) deutlich 0:3.

Die Fragen stehen im Raum: Ist dieses 3:0 mit drei Treffern innerhalb von 16 Minuten in der zweiten Halbzeit ein Hohn? Oder ist es einfach nur ein sehr guter Lohn für den FC Basel? Oder ist es ein Spiegelbild für eine Liga, in welcher dem FCB einfach nicht beizukommen ist? Die Young Boys werden sagen, es sei ein Hohn und ein zu guter Lohn für die Basler. Beim FCB werden sie darauf verweisen, dass Spitzenspiele in der Schweiz nicht selten diesen Verlauf zu ihren Gunsten nehmen. Sie werden sagen: So funktioniert an der Spitze der Schweizer Klubfussball. Der FC Basel gewinnt immer.

In der Zusammenfassung lief das Spiel so: YB war vor der Pause spielerisch deutlich überlegen. Während die Berner zu einem Lattenschuss durch Verteidiger Milan Vilotic kamen, brachte der FCB den ersten Schuss auf das gegnerische Tor erst nach 42 Minuten zu Stande. Nach der Pause schien sich die Partie zunächst optisch auszugleichen, ehe sie vom Resultat her klar auf Basler Seite kippte. Ein etwas glückhaftes Freistosstor von Luca Zuffi genügte und von YB war eigentlich nichts mehr zu sehen (55.). Vier Minuten später verwertete Birkir Bjarnason einen Querpass von Michael Lang nach einem Fehler im YB-Aufbauspiel zum 2:0. Das dritte Tor war eine Zugabe (71.). Dass es durch ein Eigentor von Vilotic fiel, war für die Berner umso bitterer – und symptomatisch für das Spiel und vor allem für die zweite Halbzeit.

Die Fans des FCB fühlten sich hinterher an das Spiel vom letzten Wochenende erinnert. Auch in Luzern war der Gegner mindestens eine Halbzeit lang besser. Aber am Ende siegte doch der FC Basel. Nun hat der FCB nach vier Runden das Punktemaximum und bereits sechs Zähler Vorsprung auf die Young Boys; auf den Gegner also, dem noch am ehesten zuzutrauen war, die Basler herausfordern zu können.

Der Blick auf die Tabelle der Super League verheisst an der Spitze schon nach 360 Minuten keine spannende Saison. Es scheint, als könne sich der FCB sogar noch deutlich steigern. Und trotzdem hat er in Luzern gewonnen und die personell nach ihm am besten aufgestellten Teams von Sion und YB zuhause jeweils 3:0 bezwungen. Er hat in vier Spielen 14 Tore erzielt. «Die Saison ist noch lang, es kann noch viel passieren», sagte Urs Fischer zwar. Man mag es ihm nach diesem Spiel gegen YB nur nicht glauben.

Basel - Young Boys 3:0 (0:0)

29'523 Zuschauer. – SR Bieri. – Tore: 55. Zuffi (Freistoss) 1:0. 59. Bjarnason (Lang) 2:0. 71. Vilotic (Eigentor) 3:0.

Basel: Vaclik; Lang, Suchy, Balanta, Traoré; Xhaka, Zuffi; Steffen (80. Callà), Delgado (75. Elyounoussi), Bjarnason; Janko (87. Doumbia).

Young Boys: Mvogo; Wüthrich (67. Kubo), Vilotic, Rochat; Sutter, Gajic, Bertone, Lecjaks (67. Obexer); Ravet (80. Frey), Sulejmani; Hoarau.

Bemerkungen: Basel ohne Akanji, Bua, Sporar und Serey Die (alle verletzt) sowie Fransson (Olympische Spiele); Young Boys ohne Benito, Gerndt, Joss, Sanogo, Schick, Seferi, Von Bergen und Zakaria (alle verletzt). 39. Lattenschuss von Vilotic. Verwarnung: 35. Traoré (Foul). 58. Wüthrich (Foul). 88. Bertone (Foul).


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/27180521

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Die rotblaue Machtdemonstration

Der FC Basel gewinnt den zweiten Spitzenkampf hintereinander. Und wie schon in Luzern benötigte der Meister auch beim 3:0 (0:0) gegen die Young Boys keine Glanzleistung.

Déjà-vu für die Young Boys gegen den FC Basel: Gut gestanden, die besseren Chancen gehabt – und trotzdem verloren. Kurz vor der Pause standen die Berner beim Lattenschuss von Milan Vilotic dem Führungstreffer sehr nahe, mehr aber nicht. Einmal mehr konnte der FCB in der zweiten Halbzeit einen Gang höher schalten und entschied die Partie mit einem Doppelschlag innert vier Minuten. Erst segelte ein Freistoss von Zuffi unberührt in die weite Ecke, dann düpierten Renato Steffen und Michael Lang die gesamte YB-Abwehr und ermöglichten Birkir Bjarnason den zweiten Treffer. «Wir haben Charakter gezeigt», meinte der Isländer zufrieden.

Das dritte Tor fiel dann wieder durch aktive Mithilfe der Gäste: Steffens Hereingabe verwertet YB-Verteidiger Vilotic zum K.o.-Schlag. Damit ist YB bereits wieder um sechs Punkte distanziert – nach vier gespielten Runden. Die Liga stöhnt auf, die Basler Dominanz ist schon wieder erdrückend, Langeweile droht. Doch das ist nicht das Problem des FCB, der sich erneut über einen perfekten Saisonstart freuen darf.

Das Spiel im Zeitraffer:
39. Minute: Vaclik kommt etwas unmotiviert gegen Sulejmani aus dem Tor, Suchy rettet für seinen geschlagenen Goalie.
39. Minute: Nach dem Eckball trifft Vilotic mit einem Aufsetzer die Latte, danach schwimmt die Basler Abwehr gehörig.
43. Minute: Steffen startet einen Flügellauf bis auf die Grundlinie und legt in die Mitte zu Zuffi. Dessen Schuss wird ins Aussennetz abgelenkt. Die erste Basler Chance!
55. Minute Zuffi 1:0 Zuffis Freistoss von rechts wird von Lang nicht mehr berührt und segelt per Aufsetzer ins Tor.
59. Minute Bjarnason 2:0 Steffen und Lang spielen sich rechts wunderbar durch, und am weiten Pfosten kann Bjarnason nur noch einschieben.
71. Minute Vilotic 3:0 Delgado bedient Steffen auf der linken Seite, der den Ball in die Mitte spielt, wo Vilotics Rettungsaktion in einem Eigentor endet.
86. Minute: Eine Flanke von links ermöglicht Vilotic beinahe den Ehrentreffer. Der Ball geht aber aufs, nicht ins Tor.

Herausragend beim FCB:
Renato Steffen. Der frühere Young Boy zeigte gegen sein ehemaliges Team all seine Stärken: Aggressivität, Schnelligkeit, Torgefahr. Selber traf er nicht, aber allein sein Ball vor dem 2:0 auf Lang war fantastisch.

Herausragend bei YB:
Hoarau und Sulejmani – der eine wegen seiner Grösse, der andere wegen seiner unablässigen Kritik am Schiedsrichter.

Verlierer des Tages:
Die Super League. Nichts scheint einen weiteren rotblauen Titelmonolog verhindern zu können.

Spielwertung:
Die erste Halbzeit war zum Vergessen, danach sorgten die Tore für etwas Unterhaltung. Aber alles in allem enttäuschend.

Das sagten sie:
FCB-Trainer Urs Fischer: «In der ersten Halbzeit haben sich die Mannschaften neutralisiert, YB hatte sogar leichte Vorteile. In der Pause haben wir umgestellt und die Räume im Mittelfeld geschlossen, dadurch hatten wir mehr Zugriff aufs Spiel. In der zweiten Halbzeit hat meine Mannschaft eine sehr gute Leistung gezeigt.»
YB-Trainer Adi Hütter: «Die Niederlage ist sehr ärgerlich. Der Matchplan ist bis in die 55. Minute aufgegangen, aber in Basel musst du einfach in Führung gehen, um etwas mitzunehmen. In 16 Minuten drei Tore zu kassieren, ist einfach zu viel.»

Aufstellungen: FCB: Vaclik; Lang, Suchy, Balanta, Traoré; Xhaka, Zuffi; Steffen (80. Callà), Delgado (75. Elyounoussi), Bjarnason; Janko (87. Doumbia). – YB: Mvogo; Wüthrich (67. Kubo), Vilotic, Rochat; Sutter, Gajic, Bertone, Lecjaks (67. Obexer); Ravet (80. Frey), Sulejmani; Hoarau.

SR: Bieri. – Zuschauer: 29'523.

Bemerkungen. FCB ohne Akanji, Bua, Sporar und Serey Die (alle verletzt) sowie Fransson (Olympische Spiele); YB ohne Benito, Gerndt, Joss, Sanogo, Schick, Seferi, Von Bergen und Zakaria (alle verletzt). 39. Lattenschuss von Vilotic. Verwarnung: 35. Traoré (Foul). 58. Wüthrich (Foul). 88. Bertone (Foul).


http://bazonline.ch/sport/fussball/Die- ... y/10152205

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 10. August 2016, 23:49 
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Basel feiert Sieg im Spitzenkampf

Schweizer Meister Basel bezwingt YB zu Hause dank starker 2. Halbzeit 3:0. Besonders bitter: Vilotic unterläuft ein Eigentor.

Die Fragen stehen im Raum: Ist dieses 3:0 ein Hohn? Oder ist es einfach nur ein sehr guter Lohn für den FC Basel? Oder ist es ein Spiegelbild für eine Liga, in welcher dem FCB einfach nicht beizukommen ist? Die Young Boys werden sagen, es sei ein Hohn und ein zu guter Lohn für die Basler. Beim FCB werden sie darauf verweisen, dass Spitzenspiele in der Schweiz nicht selten diesen Verlauf zu ihren Gunsten nehmen. Sie werden sagen: So funktioniert an der Spitze der Schweizer Klubfussball. Der FC Basel gewinnt immer.

YB war lange das bessere Team

In der Zusammenfassung lief das Spiel so: YB war vor der Pause spielerisch deutlich überlegen. Während die Berner zu einem Lattenschuss durch Verteidiger Milan Vilotic kamen, brachte der FCB den ersten Schuss auf das gegnerische Tor erst nach 42 Minuten zu Stande. Nach der Pause schien sich die Partie zunächst optisch auszugleichen, ehe sie vom Resultat her klar auf Basler Seite kippte.

Ein etwas glückhaftes Freistosstor von Luca Zuffi genügte und von YB war eigentlich nichts mehr zu sehen (55.). Vier Minuten später verwertete Birkir Bjarnason einen Querpass von Michael Lang nach einem Fehler im YB-Aufbauspiel zum 2:0. Das dritte Tor war eine Zugabe (71.). Dass es durch ein Eigentor von Vilotic fiel, war für die Berner umso bitterer - und symptomatisch für das Spiel und vor allem für die zweite Halbzeit.

Trotz starken Gegnern einsam an der Spitze

Die Fans des FCB fühlten sich hinterher an das Spiel vom letzten Wochenende erinnert. Auch in Luzern war der Gegner mindestens eine Halbzeit lang besser. Aber am Ende siegte doch der FC Basel. Nun hat der FCB nach vier Runden das Punktemaximum und bereits sechs Zähler Vorsprung auf die Young Boys; auf den Gegner also, dem noch am ehesten zuzutrauen war, die Basler herausfordern zu können.

Der Blick auf die Tabelle der Super League verheisst an der Spitze schon nach 360 Minuten keine spannende Saison. Es scheint, als könne sich der FCB sogar noch deutlich steigern. Und trotzdem hat er in Luzern gewonnen und die personell nach ihm am besten aufgestellten Teams von Sion und YB zuhause jeweils 3:0 bezwungen. Er hat in vier Spielen 14 Tore erzielt. «Die Saison ist noch lang, es kann noch viel passieren», sagte Urs Fischer zwar. Man mag es ihm nach diesem Spiel gegen YB nur nicht glauben.

Basel - Young Boys 3:0 (0:0)
29'523 Zuschauer. - SR Bieri.
Tore: 55. Zuffi (Freistoss) 1:0. 59. Bjarnason (Lang) 2:0. 71. Vilotic (Eigentor) 3:0.
Basel: Vaclik; Lang, Suchy, Balanta, Traoré; Xhaka, Zuffi; Steffen (80. Callà), Delgado (75. Elyounoussi), Bjarnason; Janko (87. Doumbia).
Young Boys: Mvogo; Wüthrich (67. Kubo), Vilotic, Rochat; Sutter, Gajic, Bertone, Lecjaks (67. Obexer); Ravet (80. Frey), Sulejmani; Hoarau.
Bemerkungen: Basel ohne Akanji, Bua, Sporar und Serey Die (alle verletzt) sowie Fransson (Olympische Spiele); Young Boys ohne Benito, Gerndt, Joss, Sanogo, Schick, Seferi, Von Bergen und Zakaria (alle verletzt). 39. Lattenschuss von Vilotic.
Verwarnung: 35. Traoré (Foul). 58. Wüthrich (Foul). 88. Bertone (Foul).


http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/11998910

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 10. August 2016, 23:51 
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Es droht das bekannte Szenario

YB ist nicht in der Lage, ein lange Zeit biederes Basel zu fordern. Die Berner verlieren erst die Hoheit im Mittelfeld und dann das Spiel.

Was ist nur mit dem FC Basel los? Diese Frage stellte sich am Mittwoch in der Pause des Spitzenspiels der Super League. 45 Minuten lang hatte der Leader gegen die Young Boys unerklärlich lethargisch, lust- und ideenlos gewirkt. So, wie man den Serienmeister vor eigenem Anhang nur selten erlebt. Schon nach einer halben Stunde waren erste leise Pfiffe zu vernehmen.

Ein abgeblockter Schuss von Zuffi (43.) blieb die einzige Aktion, welche die wieder von Janko anstelle von Doumbia angeführte Basler Offensive zustande brachte. Und wäre eine Direktabnahme von Vilotic kurz vorher nicht an der Latte gelandet, hätte der Leader gar einem Rückstand nachlaufen müssen.

Aber eben, der FCB ist seit Jahren die unangefochtene Nummer 1 der Schweiz. Und warum er das ist, zeigte nach 71 Minuten ein Blick auf die Anzeigetafel im Stadion. Dort stand: Basel 3, Young Boys 0. Wie schon am Sonntag nach dem 1:2-Rückstand in Luzern erhöhte der Titelverteidiger nach der Pause Engagement wie Tempo – und schon war es um die Berner Aussichten auf einen Punktgewinn geschehen.

Zuffi mit einer direkt verwandelten Freistossflanke, Bjarnason nach herrlicher Vorarbeit von Lang und ein Eigentor von Vilotic, der eine Steffen-Hereingabe unglücklich ins Tor von Mvogo setzte, zeichneten für die schnelle Zäsur nach dem Seitenwechsel verantwortlich. «Wir haben es YB im Mittelfeld anfänglich zu einfach gemacht.

Nach der Pause haben wir mehr Druck ausgeübt, das hat sich am Ende ausbezahlt», sah FCB-Trainer Urs Fischer als Grund für die klare Steigerung. Er habe lange ein gutes Gefühl gehabt, sagte YB-Sportchef Fredy Bickel, «aber der FCB ist einfach effizient.»

Seine Ansicht, dass das krasse Resultat nicht den gezeigten Leistungen entsprach, war zwar nicht falsch, aber diese Erkenntnis nützte YB am Ende zum wiederholten Male nichts. Letztmals hatten sie in Basel am 23. Mai 2012 mit einem 2:1 drei Punkte geholt. Und wie schwer sich YB im Stadion des FCB immer wieder tut, zeigt auch eine andere Statistik: Seit nunmehr 418 Minuten sind sie dort ohne Torerfolg.

Hütter musste System ändern

Für die Berner passte dieses 0:3 nach der völlig missratenen zweiten Halbzeit auch zu einer turbulenten Woche mit vielen Negativmeldungen. Am Montag hatte sich Verteidigertalent Florent Hadergjonaj in die Bundesliga verabschiedet, am Dienstag kam die Meldung vom mehrwöchigen Ausfall von Sanogo, und am Mittwoch musste bereits vor dem Anpfiff des Spitzenspiels vor 29'523 Zuschauern nun auch noch Steve von Bergen kurzfristig passen.

Der YB-Captain verzichtete wegen Oberschenkelproblemen sicherheitshalber auf einen Einsatz, um die Verletzung nicht noch schlimmer zu machen. Somit fehlte den Bernern mit Von Bergen in der Abwehr, mit Sanogo im Zentrum und mit Gerndt im Angriff in jeder Linie ein Leistungsträger.

Diese Personalprobleme hatten Adi Hütter veranlasst, sein 4:4:2-System in ein defensiveres 3:4:2:1 umzuwandeln – diese Massnahme ging nur 45 Minuten auf. Das klare Verdikt bedeutet, dass die Young Boys nach vier Runden bereits wieder sechs Zähler auf die Basler eingebüsst haben.

Damit droht bereits früh in der Saison einmal mehr das Szenario, dass es zu einem FCB-Monolog kommt. Und so wie sich die Situation bei YB präsentiert mit den vielen Verletzten und der hohen Belastung mit den vielen Spielen, gibt es Bickels Fazit nicht viel beizufügen: «Die Gefahr besteht, dass der FC Basel wieder davonzieht.»


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Es ... y/16259729

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