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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 31. Juli 2016, 13:32 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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31.07.2016  Zitat: Frust statt Zuversicht bei YB
Die Young Boys haben im ersten Heimspiel der Saison enttäuscht. Beim 1:2 gegen Lugano war nur der Beginn vielversprechend.
rgendeinmal fand YB-Trainer Adi Hütter doch noch lobende Worte. Der Samstagabend war da schon spät, die Pressekonferenz lief bereits einige Minuten. Der Österreicher also erwähnte Ezgjan Alioski, sagte, dieser sei überragend gewesen. Alioski, jahrelang im Nachwuchs von YB, ist jetzt Flügelspieler in Lugano. Das war der Haken an der Geschichte.
Gegen YB gelang dem Linksfuss ein Tor. Und auch sonst viel. «Er hat uns weh getan», sagte Hütter ein paar Gedankengänge später, auf den 24-Jährigen zurückkommend. Von der Darbietung seines Teams war der YB-Coach hingegen nicht angetan. Er sagte: «Ich bin sehr enttäuscht. Und auch sauer, wie wir uns präsentiert haben.»
Hütters Unverständnis
Dabei hatte der Abend für die Young Boys sehr verheissungsvoll begonnen. Nach neun Minuten traf Guillaume Hoarau mittels Elfmeter zum 1:0. Es war zu diesem Zeitpunkt bereits der fünfte Torschuss des Heimteams gewesen. Ein vielversprechender Start. Einer, der Erinnerungen an das 7:0 von Anfang April an gleicher Stätte gegen denselben Gegner weckte.
Allerdings nur kurz: Die Young Boys liessen es fortan gemächlicher angehen. Sie blieben zwar spielbestimmend, kamen zu vielen Gelegenheiten. Mittreissend allerdings war ihr Auftritt bei der Heimpremiere vor sehr grosszügig gezählten 14'300 Zuschauern nie. «Wir hielten nach dem Führungstreffer unverständlicherweise das Tempo nicht hoch», sagte Hütter.
Ravets Versäumnis
Neben dem ernüchterten Österreicher sass Andrea Manzo, Luganos neuer und hierzulande unbekannter Trainer. Der Italiener mit Vergangenheit bei Milan lächelte zufrieden. Sein Team hatte ein Ausrufezeichen gesetzt, gegen all die Zweifler, die nach dem Abgang der Trainerlegende Zdenek Zeman viele Fragezeichen sehen.
Und Manzo hatte den Beweis erbracht, ebenfalls ein durchaus couragierter Coach zu sein. Nach der ersten Halbzeit, in der sein Team, wie Torhüter Mirko Salvi gestand, «chancenlos» gewesen war, ermunterte er es, anzugreifen, statt sich weiter zurückzuziehen.
Die 55. Minute brach an, die Young Boys kamen zu einem Corner und Yoric Ravet in aussichtsreicher Position zum Abschluss. Doch statt ins Tor fand der Ball via den Körper von Luganos Verteidiger Vladimir Golemic zu Ofir Mizrahi, der blitzschnell den Konter einleite, an dessen Ende Alioski den Ausgleich für die Tessiner erzielte. «Es war die Schlüsselszene», sagte Hütter.
Eigentor als Sinnbild
Fortan waren die Gäste – ermutigt von offensiven Wechseln ihres Trainers – die gefährlichere Equipe. Auch weil es den Young Boys nicht gelang, die Balance zwischen Defensive und Offensive zu finden. Um Wiedergutmachung bemüht, gewährte YB dem Aussenseiter immer grössere Freiräume. Sehr fahrlässig sei das gewesen, sagte Hütter.
In der 78. Minute hatte das Heimteam noch Glück, weil Mario Piccinocchi beim vermeintlichen Führungstreffer knapp im Abseits gestanden hatte. Doch fünf Minuten später schloss YB-Captain Steve von Bergen einen weiteren Tessiner Konter mit dem Eigentor zum 1:2 ab. «Der Treffer war sinnbildlich für unsere Darbietung», sagte Hütter.
Wie in den vorangegangenen beiden Saisons verpasste es YB auch diesmal, das erste Heimspiel der Saison zu gewinnen. Viele der enttäuschend wenigen Zuschauer machten sich vorzeitig auf dem Heimweg, nach dem Spielende wurden die Young Boys von den Fans mit Pfiffen bedacht. Die Zuversicht nach dem 2:0-Sieg in St. Gallen ist bereits wieder grossem Frust gewichen.
Als Adi Hütter eine gute halbe Stunde nach Spielende an der Pressekonferenz sprach, war Ezgjan Alioski noch immer unten auf dem Platz. Er tauschte sich mit Bekannten aus, lächelte. Er war der einzige Berner, der das Heimspiel in guter Erinnerung behalten wird. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/10635856
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shalako
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Verfasst: Sonntag 31. Juli 2016, 13:34 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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31.07.2016  Zitat: «Nicht wie wir es uns wünschen»
YB bringt sich gegen Lugano selbst aus dem Tritt und verliert. Die Darbietung enttäuscht Trainer Adi Hütter.
Und dann kam es noch schlimmer: Ein weiterer Konter der Luganesi, vor dem eigenen Tor versucht Steve von Bergen vor Mizrachi zu klären, der Ball landet aber im Netz. 1:2 gegen YB. Es ist das Endresultat der zweiten Meisterschaftspartie der Young Boys in dieser Saison. Angefangen hat alles nach Plan. Die Gastgeber übernahmen im ersten Heimspiel der Saison sogleich das Spieldiktat und liessen den FC Lugano kaum an den Ball kommen. Das 1:0 war die logische Konsequenz: Hoarau traf vom Elfmeterpunkt nach einem Foul von Golemic an Gregory Wüthrich. Nach 22 Minuten kam Lugano zu der ersten Chance, fand danach besser ins Spiel, doch YB war nach wie vor dominanter. Der grosse Bruch kam erst nach der Pause. Nach einem geblockten Schuss aus kurzer Distanz von Yoric Ravet konterte der FC Lugano. Alioski umkurvte den aus dem Strafraum geeilte Mvogo und konnte zum Ausgleich einschieben. «Das war die Schlüsselszene, wenn wir da das 2:0 machen, wäre die Partie wohl positiv für uns ausgegangen», hielt Adi Hütter fest. Stattdessen das 1:1 von Ezgjan Alioski, der über die rechte Seite für viel Wirbel in YBs Verteidigung sorgte. An praktisch jeder guten Offensivaktion war der Berner im Dienst der Tessiner beteiligt, wofür ihm sogar der gegnerische Trainer Komplimente machte.
Ermahnung in der Pause
«Wir hätten das Tempo weiter erhöhen müssen, dann hätten sie nicht mehr mit uns mithalten können», erkannte Leonardo Bertone das Problem. Trotz Ermahnung von Hütter in der Pause gelang das den Young Boys nicht. «Die Balance zwischen Offensive und Defensive hat nicht mehr gestimmt. Wir hätten im Spiel gegen den Ball mehr laufen müssen und haben zu viele Räume offen gelassen», bemängelte der Österreicher, der «enttäuscht und sauer» über diese Leistung war. Seine Mannschaft agierte in der Offensive wenig effizient und in der Defensive fahrlässig. So gestaltete sich auch die Aufgabe für die neu formierte Abwehr schwierig: Hadergjonaj, Wüthrich, von Bergen und Obexer begannen anstelle von Lecjaks, Rochat, Vilotic und Sutter. Steve von Bergen hat seine Sperren in Meisterschaft und Europacup abgesessen und kam zu seinem ersten Einsatz. «Heute traten wir mehr als Einzelspieler auf und nicht als ein Team», resümierte der Captain, «wir müssen uns selbst an der Nase nehmen.» «Wir müssen schnell wieder auf die Beine kommen», sagtes Bertone. Am Mittwoch kommt mit Schachtar Donezk ein Club nach Bern, der ganz andere Kaliber in der Offensive als Ezgjan Alioski mitbringt. Will YB nicht ein Debakel erleben, wird eine Leistung wie gestern Abend nicht genügen. Das weiss auch Adi Hütter: «Ich erwarte am Mittwoch eine andere Mannschaft mit einer anderen Einstellung. Das heisst nicht, dass die Einstellung nicht gut war, aber das gesamte Spiel heute war nicht so wie wir uns das wünschen.» http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ni ... y/17523616
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shalako
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Verfasst: Montag 1. August 2016, 20:26 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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01.08.2016  Zitat: «Das war scheisse»
YB steht nachdem zweiten Spieltag der Meisterschaft bereits in der Kritik. Steve von Bergen hat Verständnis für die Anhänger.
«Nicht schon wieder!» schwang in den Pfiffen der Fans mit, die die Young Boys nach der Niederlage gegen Lugano am Samstag vom Feld begleiteten. Nicht schon wieder ein Saisonanfang, der nach einem Startsieg bereits wieder weniger vielversprechend aussieht. Nicht schon wieder eine Niederlage gegen einen vermeintlich kleinen Verein – ein Makel, den YB im Frühjahr abgelegt zu haben schien. Nicht schon wieder die erste Saisonniederlage gegen den FC Lugano, die im vergangenen Jahr erst am fünften Spieltag Tatsache wurde. «Ich verstehe, dass die Fans wütend sind, wenn wir zwei Jahre in Folge denselben Fehler machen», kommentierte Steve von Bergen die Unmutsbekundungen im Stadion. Der FC Lugano ist auch unter dem neuen Trainer, Andrea Manzo, nicht zu unterschätzen. Für YB, das die Ambition hat, möglichst lange am FC Basel dran zu bleiben, gehören auch tapfere Luganesi zu den Gegnern, gegen drei Punkte Pflicht sind. Nach dem guten Beginn, standen sich die Young Boys aber primär selbst im Weg. «Das zweite Tor war ein Sinnbild für diesen Abend», sagte Adi Hütter zum Eigentor von Steve von Bergen. Ebenso sinnbildlich die Szene in der 60. Minute: Hoarau schiesst auf das Tor sein Schuss wird von Miralem Sulejmani «geblockt». «Wir müssen uns selbst an der Nase nehmen. Wir haben als Einzelspieler und nicht als Team agiert», befand von Bergen, der bei seiner Rückkehr nach zwei Spielsperren nicht der erhoffte Drahtzieher auf dem Feld war. Fragil statt stabil «Ich bin enttäuscht und sauer, wie sich die Mannschaft präsentiert hat», sagte dann auch Hütter. Nach dem Ausgleich hatte das Team den Tritt verloren. Der Trainer enervierte sich am Spielfeldrand, trieb seine Spieler an, zu laufen und die Lücken, die sich immer wieder auftaten, zu schliessen. Auf dem Feld schien eine gewisse Frustration Überhand zu gewinnen: die Körpersprache liess nichts Gutes erahnen, die Mäkeleien bei Schiedsrichterentscheidungen nahmen zu. Die Stabilität, die YB in St. Gallen auszeichnete und auch weniger gute Phasen im Spiel überstehen liess, fehlte gegen Lugano. Der Sieg zum Auftakt, der höher hätte ausfallen können, die Niederlage gegen Schachtar Donezk, bei der YB Grenzen aufgezeigt bekam und nun diese Leistung: Nach drei Partien in dieser Saison sind die Berner schwierig einzuschätzen. Eine solche Darbietung lässt einige Fragezeichen aufkommen, denen Hütter und seine Mannschaft gegen Thun eine positive Antwort entgegensetzten müssen. Zu diesem frühen Zeitpunkt in der Saison wollte von Bergen weder schönfärben noch schwarzmalen: «Heute war scheisse, das kann man nicht anders sagen. Aber wir haben erst zwei Meisterschaftsspiele gespielt, es stehen noch 34 bevor.» Dennoch dürften die Anhänger des BSC das 5:1 von Basel gegen den FC Vaduz mit einem flauen Gefühl registriert haben. Eine frappante Steigerung muss im Hinblick auf den Besuch von Schachtar Donezk in Bern geschehen, wenn YB nicht eine Kanterniederlage hinnehmen möchte. Die Ukrainer bringen ganz andere Offensivkräfte als Ezgjan Alioski mit. Das weiss auch Adi Hütter: «Ich erwarte am Mittwoch eine andere Mannschaft mit einer anderen Einstellung. Das heisst nicht, dass die Einstellung nicht gut war, aber das gesamte Spiel heute war nicht so, wie wir uns das wünschen.»
http://www.derbund.ch/sport/fussball/Da ... y/31848746
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