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 Beitrag Verfasst: Dienstag 26. Juli 2016, 16:07 
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-----------------------mvogo------------------------
sutter------------vilotic---------rochat----- lecjaks
ravet--------sanogo--------bertone------sulejmani
----------------gerndt--------hoarau----------------

shakhtar donetsk - yb 1:1

hoarau

13'000


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 26. Juli 2016, 17:44 
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«Sind nur eine Mücke»

Kann YB heute Schachtar piksen?

Heute startet YB ins Europa-Abenteuer. Für YB-Sportchef Bickel sind die Rollen beim Hinspiel in der Champions-League-Quali klar verteilt. Verfolgen Sie die Partie gegen Schachtar Donezk ab 20.45 Uhr im Ticker und Stream!

Alles ist riesig in der Ukraine. Da ist zuerst einmal das Land selbst. Zwischen Donezk im Osten und Lemberg im Westen liegen 1200 Kilometer. Wegen des bewaffneten Konflikts im Osten trägt Schachtar seine Heimspiele in Lemberg aus – im EM-Stadion von 2012, das knapp 35 000 Zuschauer fasst. Gegen YB wird es höchstens zu einem Drittel gefüllt sein.

Dann das Kader von Donezk, dessen Marktwert auf über 140 Mio. Franken geschätzt wird. Das YB-Kader ist rund dreimal billiger.

Und selbst die YB-Besitzer Andy und Hans-Ueli Rihs, die mir ihrem geschätzten Vermögen von rund 2,2 Mrd. Franken zu den reichsten Schweizern gehören, können mit den ukrainischen Verhältnissen nicht mithalten: Schachtar-Besitzer Rinat Achmetow war vor dem Ausbruch des Konflikts der reichste Mann des Landes mit über 10 Milliarden Vermögen. Inzwischen ist sein Geldbeutel wohl ein wenig kleiner geworden. Aber um die 6 bis 8 Mrd. dürften es laut Finanzanalysten immer noch sein.

Es kann also nicht verwundern, dass YB-Sportchef Fredy Bickel davon spricht, dass YB im Vergleich mit Schachtar «eine Mücke» sei. «Aber», so Bickel weiter, «ich hoffe, dass wir eine aggressive Mücke sind und sie ein wenig piksen können.»


http://www.blick.ch/sport/fussball/cham ... 08866.html

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 26. Juli 2016, 17:46 
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«Donezk wird noch eine Stufe schwieriger»

von E. Tedesco - Nach dem Sieg in St. Gallen ist vor Schachtar Donezk. In der CL-Qualifikation wartet ein ganz anderes Kaliber auf YB als in der Ostschweiz.

Dreimal haben die Berner bisher versucht, in die Champions League zu kommen. Am nächsten kamen sie der Königsklasse bisher 2010. Unter dem heutigen Nationaltrainer Vladimir Petkovic eliminierten die Young Boys damals zuerst Fenerbahçe Istanbul, danach bezwangen sie im Playoff-Hinspiel Tottenham mit 3:2. Die Träume platzten danach an der White Hart Lane aber jäh – 0:4 gingen die Aussenseiter im Rückspiel unter.

2004 gegen Roter Stern Belgrad war YB ähnlich chancenlos gegblieben wie im Vorjahr gegen Monaco. Das 0:4 im Fürstentum hatte Trainer Uli Forte den Job gekostet. Am Dienstag unternehmen die Berner einen nächsten Anlauf, in die Königsklasse aufzusteigen.

Start ist geglückt

Mit dem 2:0-Sieg in St. Gallen ist YB wunschgemäss in die Meisterschaft gestartet und erst zum zweiten Mal seit 2010 mit einem Vollerfolg. Ausser beim Auftakt in die Saison 2013/14 (3:2 beim FCZ) sind die Young Boys in ihren Startspielen nie über ein Remis hinausgekommen. Kein Wunder ist Sportchef Fredy Bickel glücklich und froh darüber, dass seine Berner nicht schon unter leichten Turbulenzen in die Ukraine fliegen müssen, wo YB am Dienstag in der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League auf Schachtar Donezk trifft (ab 20.45 im Liveplayer).

Fredy Bickel, im Vorjahr ist YB mit einem 1:1-Remis beim FCZ und ein weiteres Jahr zuvor in St. Gallen mit einem 2:2 in die Saison gestartet. Ist es nicht erstaunlich, wie stilsicher die Mannschaft diesmal den Sieg eingefahren hat?
Ich glaube nicht, dass der gute Start erstaunlich ist, sondern, dass es das ist, was man von YB erwarten darf. Es ist nie einfach in St. Gallen, aber am Dienstag wird es noch einmal eine Stufe schwieriger. Ich habe das den Spielern nach dem Spiel in St. Gallen schon in der Kabine gesagt und das ist allen bewusst. Trotzdem müssen wir daran glauben, dass wir in der Ukraine ein gutes Resultat erzielen können. Wir wissen aber, dass wir eine zweite Chance haben und nicht schon alles in diesen ersten beiden Partien verlieren können. Aber es wird eine ganz schwierige Hürde, die wir zu überwinden haben.

Man konnte eine erste Unsicherheit und Nervosität mit dem ersten Pflichtspielsieg doch sicher abschütteln, oder nicht?
Für mich ist das erste Spiel immer besonders wichtig. Für uns war aber auch wichtig, dass wir den Schwung aus der letzten Saison in die neue mitnehmen konnten. Wir wollten eine gute Vorbereitung machen und das haben wir auch gemacht, aber es nützt nicht viel, wenn man das dann im ersten Pflichtspiel nicht umsetzen kann. Darum bin ich wirklich glücklich, dass wir das in St. Gallen so gut hinbekommen haben. Vor allem in der zweiten Halbzeit und mit dem positiven Resultat. Das hilft uns sicher in der kommenden Zeit – es sind elf Spiele in nicht einmal fünf Wochen. Das wird schwierig und darum ist dieser Start so wichtig gewesen.

Die englischen Wochen hat YB – im positiven Sinn – ja selbst verschuldet ...
Ja, das stimmt (schmunzelt), aber ich nehme diese Spiele gern. Europäisch zu spielen ist für jeden Spieler und auch für den Verein etwas Grosses und für den Club wichtig. Wir wollen unbedingt in eine Gruppenphase einziehen, natürlich aber nicht mit der Überheblichkeit, dass wir diesen Anspruch schon in den ersten zwei Spielen haben, aber eine von zwei Chancen wollen wir nutzen.

Was hat man aus der letzten verpatzten Europacup-Qualifikation für Lehren gezogen?
Gut ist natürlich, dass wir einen guten Start hinter uns haben und nicht schon mit dem Rücken zur Wand stehen, sollte es in der Ukraine nicht gleich nach Wunsch laufen. Das kann helfen. Und dann ist da noch der Ansporn, denn der Stachel aus der letzten Saison sitzt immer noch so tief, dass man es dieses Jahr unbedingt besser machen will. Noch einmal: Auch wenn es in den ersten beiden internationalen Partien schwierig wird.


http://www.20min.ch/sport/dossier/champ ... y/26895560

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 26. Juli 2016, 17:56 
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Mvogo
Sutter-Vilotic-Rochat-Lecjaks
Ravet-Sanogo-Bertone-Sulejmani
Gerndt-Hoarau


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 27. Juli 2016, 00:06 
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0:2 im Hinspiel bei Schachtar Donezk

YB in der Champions-League-Qualifikation in Rücklage

Die Young Boys verlieren im Hinspiel der 3. Qualifikations-Runde zur Champions League auswärts bei Schachtar Donezk mit 0:2. Überforderte Berner werden gegen technisch starke Ukrainer phasenweise an die Wand gespielt – erst recht in Unterzahl.

Das Spiel:
YB startet gut, YB startet frech. Gerndt vergibt in der 6. Minute das so wichtige Auswärtstor nur knapp. Schachtar braucht gegen anfangs aufsässige Berner eine gute Viertelstunde, um ins Spiel zu kommen. Dann kommt der von brasilianischen Ballkünstlern geprägte Donezk-Express ins Rollen. Und wie. Zuerst hält Mvogo noch stark (22.), dann kann auch der beste Berner nichts mehr ausrichten. Nach Bernards Führungstor (27.) hat dann YB erst recht nichts mehr zu melden, nach Vilotics Gelb-Roter Karte (55.) ist ein 0:2 am Ende für den Super-Ligisten schmeichelhaft. Ein Resultat, mit dem zu Hause doch noch was zu holen ist. YB hätte in Lemberg gut und gerne schlimmer unter die Räder kommen können.

Die Tore:
27. Minute, 1:0 | Fred mit einem Traumpass auf Bernard, der elegant YB-Mvogo umkurvt und einschiebt.

75. Minute, 2:0 | YB-Sutter vertändelt in der Vorwärtsbewegung den Ball. Dann zaubert Schachtar. Der eingewechselte Seleznev vollendet schlussendlich.

Der Beste:
Schachtars Bernard. Der Brasilianer ist antrittsschnell, technisch stark und trifft zur Führung der Ukrainer.

Der Schlechteste:
YB-Innenverteidiger Milan Vilotic kommt einige Male zu spät im Zweikampf und wird dafür mit zwei gelben Karten schon nach 55 Minuten bestraft.

Das gab zu reden:
In der 19. Minute erzielt Schachtars Eduardo das vermeintliche 1:0. Das holländische Schiedsrichtergespann entscheidet auf Offside. Der Treffer hätte zählen müssen – gleiche Höhe. Glück für YB!

So gehts weiter:
Das Rückspiel findet am Mittwoch, dem 3. August, in Bern statt (20.15 Uhr). Am kommenden Samstag muss YB in der Super League zu Hause gegen Lugano ran (20.00 Uhr).

Schachtar Donzek – YB 2:0 (1:0)

Arena Lemberg

SR: Gözübüyük (Hol)

Tore: 28. Bernard (Fred) 1:0. 75. Seleznow

Schachtar: Pyatow; Srna, Krywtsow, Ordets, Ismaily; Marlos, Fred, Stepanenko, Bernard; Eduardo, Taison.

YB: Mvogo; Sutter, Vilotic, Rochat, Lecjaks; Sanogo, Bertone; Sulejmani, Gerndt, Ravet; Hoarau.

Einwechslungen:

Schachtar: Selezynow (70. für Eduardo). Dentinho (77. für Taison)

YB: Kubo (48. für Gerndt). Wüthrich (58. für Sulejmani). Hadergjonaj (80. für Sutter)

Gelb: 23. Vilotic (Foul). 70. Hoarau (Foul). 88. Bertone (Foul).

Gelb-Rot: 55. Vilotic.


http://www.blick.ch/sport/fussball/cham ... 10780.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 27. Juli 2016, 00:07 
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YB-Noten: Nur Yvon Mvogo und Sékou Sanogo überzeugen

Beim 0:2 gegen Schachtar Donezk waren Goalie Yvon Mvogo und Sékou Sanogo die besten YB-Akteure.

Yvon Mvogo: Note 5.5
Starker Beginn, früh mit zwei tollen Interventionen. Leitete dann aber das 0:1 mit einem schwachen, ungenauen Abstoss ein. Verhinderte mit mehreren Interventionen eine Kanterniederlage.

Scott Sutter: Note 2.5
Nach vorne mit zwei, drei guten Einfällen. Defensiv teilweise überfordert gegen den quirligen Bernard. Und mit einem bösen Ballverlust tief in der gegnerischen Hälfte an der Entstehung des zweiten Gegentores beteiligt.

Milan Vilotic: Note 2.5
Auch dem Serben ging es manchmal zu schnell, aber er wehrte sich gewohnt kämpferisch und robust. Sah kurz vor und kurz nach der Pause die gelbe Karte, als er zweimal zu spät kam und mit Schachtar-Akteuren zusammenprallte. Einem so erfahrenen Verteidiger darf das nicht passieren, selbst wenn der Platzverweis in der Summe relativ hart war.

Alain Rochat: Note 2.5
Der Routinier wirkte gegen die flinken Gegenspieler teilweise unsicher. Aber er gefiel nach der Pause vorerst mit besserem Stellungsspiel. Liess sich aber dann von Marlos vor dessen Pfostenschuss gleich mehrmals viel zu einfach ausspielen.

Jan Lecjaks: Note 2.5
Vor dem 0:1 deutlich zu zögerlich, auch sonst nicht immer auf der Höhe, wenn Schachtar flott kombinierte. In der Vorwärtsbewegung relativ ballsicher.

Yoric Ravet: Note 4
Vor der Pause mit einigen auffälligen Aktionen. Überragender Aussenristpass auf Gerndt bei dessen Grosschance nach sechs Minuten. Im Abschluss selber zweimal zu überhastet.

Sékou Sanogo: Note 5
Der mit Abstand beste YB-Feldspieler. Verlor lange Zeit kaum einen Zweikampf, war der Boss im Zentrum. Enorm robust und selbstsicher, auch mit guten Pässen. Baute nach der Pause aber ab.

Leonardo Bertone: Note 3.5
Stand klar im Schatten von Sanogo. Zudem mit einigen Unsauberkeiten im Passspiel. Arbeitete aber fleissig und laufstark mit.

Miralem Sulejmani: Note 3
Ohne Einfluss, erhielt aber auch wenig Bälle. Wurde aus taktischen Gründen nach dem Platzverweis gegen Vilotic ausgewechselt.

Alexander Gerndt: Note 3.5
Hätte nach sechs Minuten das 1:0 für YB erzielen müssen, aber es fehlte ihm an Entschlossenheit. Musste gleich nach der Pause verletzt am Knie ausgewechselt werden.

Guillaume Hoarau: Note 3
Kam überhaupt nicht ins Spiel, auch in Kopfballduellen setzte sich der Captain nicht durch. Zudem mit einigen Ballverlusten.

Yuya Kubo: Note 3
48. Minute für Gerndt. Wenig am Ball, weil YB nach der Pause nur noch verteidigte

Grégory Wüthrich: Note 4
58. Minute für Sulejmani. Vorerst mit gelungenen Aktionen. Beim zweiten Gegentor jedoch sah der junge Innenverteidiger auch nicht besonders gut aus.

Florent Hadergjonaj: ohne Note
80. Minute für Sutter.

Noten: 6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/27211251

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 27. Juli 2016, 00:10 
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Zuerst frech, dann chancenlos

YB verliert das Hinspiel der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League bei Schachtar Donezk mit 0:2. Nach gutem Beginn hätten die Young Boys am Ende gegen den spielstarken Gegner auch eine Kanterniederlage erleiden können.

Es ist eine Abwehrschlacht, die YB in der zweiten Halbzeit liefert. Kurz nach der Pause wird Milan Vilotic zum zweiten Mal verwarnt, und personell dezimiert gelingt es den Gästen überhaupt nicht mehr, sich zu befreien. 0:1 liegen sie im Hinspiel der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League gegen Schachtar Donezk in Rückstand, das knappe Resultat ist in Lemberg die beste Nachricht für die nun krass unterlegenen Gäste.

Mitte der zweiten Hälfte rettet Yvon Mvogo zum wiederholten Mal gegen Eduardo, und als er kurz darauf nach einer herrlichen Einzelleistung von Marlos geschlagen ist, geht der Ball nach einem feinen Heber des Brasilianers an den Pfosten.

YB zu zögerlich, Donezk erstklassig

Wenige Minuten später aber fällt das 2:0. Am Ursprungs des Gegentores steht der Ballverlust Scott Sutters, später agieren Leonardo Bertone, Grégory Wüthrich und Alain Rochat zu wenig konsequent, doch in erster Linie ist es ein Klasseangriff Schachtars.

Taison und Taras Stepanenko passen sich wunderbar durch die YB-Abwehr, am Ende muss der eingewechselte Jeven Seleznow den Ball nur noch ins verlassene Tor schieben. In den letzten zwanzig Minuten verhinderten die Young Boys dank viel Glück, einem starken Mvogo und einem zu verspielten Gegner eine Kanterniederlage.

Dabei startete YB schwungvoll und frech in die Begegnung. In der 6. Minute tauchte Alexander Gerndt alleine vor dem Schachtar-Tor auf, schloss aber zu zögerlich ab. Und nach sieben Minuten führten die Young Boys in der Eckballstatistik mit 5:0, sie operierten zu Beginn selbstbewusst und wie ein Heimteam.

Nach rund einer Viertelstunde rappelte sich Donezk auf, der Kombinationsfluss der Gastgeber offenbarte brasilianische Züge, was kein Zufall war, orchestrierten doch mehrere Brasilianer die Angriffe. Insbesondere der kleine, wirblige Flügel Bernard überforderte die YB-Akteure mit seinen Ideen und seiner Schnelligkeit.

Der 23-Jährige streute hier einen genialen Hackentrickpass ein, dribbelte sich da durch die Defensive, als sei diese gar nicht vorhanden – und bereitete da eine Grosschance vor. In der 18. Minute schoss Eduardo das 1:0 für Donezk, doch die Spielleiter erkannten ein Abseits des Torschützen, das nicht vorhanden gewesen war.

Kurz darauf scheiterte Eduardo am reaktionsschnellen Mvogo, dann klärte Rochat auf der Linie, die Berner Defensive glich in dieser Phase einem Hühnerhaufen.

Ein Tor wie ein Kunstwerk

Bald jedenfalls war nicht mehr die Frage, ob Schachtar in Führung gehen würde. Sondern: wann? In der 26. Minute blockte Vilotic noch einen Schuss Bernards in extremis ab, keine sechzig Sekunden später aber fiel das 1:0. Mvogo spedierte einen Abschlag ins Niemandsland, Donezk führte den Einwurf rasch aus, das ging alles zu schnell für die YB-Verteidiger.

Jan Lecjaks griff nicht konsequent an, Fred besass im Zentrum die Zeit und die Klasse für den grossartigen Steilpass auf Bernard, der Mvogo mühelos umkurvte und zum 1:0 einschob. Es war ein Tor wie ein Kunstwerk. Beinahe jeder präzis geschlagene Ball von Donezk sorgte nun für Unordnung in der Berner Abwehr. Einzig der äusserst robuste Sékou Sanogo wehrte sich auf Augenhöhe.

Vorne fehlte es den Young Boys an Zielstrebigkeit, um die durchaus vorhandenen Unsicherheiten in der Schachtar-Defensive zu bestrafen. Yoric Ravet kam immerhin zu zwei Halbchancen, insgesamt aber musste YB froh sein, zur Pause bloss 0:1 in Rückstand zu sein.

Am Ende lässt die 0:2-Niederlage den Young Boys zumindest ein wenig Hoffnung fürs Rückspiel vom nächsten Mittwoch in Bern. Gemessen am Klassenunterschied, der erkennbar war, wäre ein Weiterkommen aber ein kleines Fussballwunder.


http://www.bernerzeitung.ch/news/standa ... y/20542436

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 27. Juli 2016, 00:11 
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Young Boys in der Champions-League-Qualifikation in Rücklage

Die Young Boys verlieren das Hinspiel der 3. Qualifikationsrunde für die Champions League auswärts gegen Schachtar Donezk mit 0:2. Das Rückspiel in Bern findet am Mittwoch in einer Woche statt.

Die Young Boys können froh sein, dass sie nicht völlig ohne Perspektiven ins Rückspiel gehen. Schachtar war in Lwiw, wo die Mannschaft wegen der schwierigen politischen Lage ihre Heimspiel austragen muss, klar überlegen und hätte mit einer besseren Chancenverwertung höher gewinnen können. Die Tore schossen Bernard (27.) und Jewgeni Selesnjow (75.). Die Young Boys, die ab der 55. Minute mit einem Spieler weniger auf dem Feld standen, kamen einem Treffer nur in der guten Startphase nahe.

Schachtar Donezk begann nach einer Viertelstunde in regelmässigen Abständen seine Qualitäten in der Offensive zu zeigen. Jedes Mal, wenn die mit fünf Brasilianern angetretenen Ukrainer das Tempo erhöhten, geriet die Berner Defensive in Verlegenheit. Goalie Yvon Mvogo verhinderte im Duell mit Eduardo in der 22. Minute zunächst den ersten Gegentreffer, war aber beim 0:1 dann mitschuldig. Sein Abschlag nach einer knappen halben Stunde landete direkt im Out. Es folgte eine schnelle Kombination der Gastgeber und ein brillanter Pass von Fred, der die Innenverteidigung von YB überraschte. Bernard umlief Mvogo und traf zum 1:0.

Immer wieder war die Defensive des Super-League-Vertreters überfordert. Schon zur Pause hätte Schachtar, in der letzten Saison Halbfinalist der Europa League, mit zwei, drei Toren Vorsprung führen können. Die YB-Abwehr ohne den gesperrten Steve von Bergen agierte fehlerhaft und liess sich gar leicht ausspielen. Insbesondere Alain Rochat sah in den Duellen mit den wirbligen Gegenspielern schlecht aus. Die trickreichen Stürmer des neunfachen ukrainischen Meisters fanden den Raum vor, um sich zu entfalten.

Die Dominanz von Schachtar wurde noch ausgeprägter, nachdem Milan Vilotic in der 55. Minute die zweite Gelbe Karte gesehen hatte. Zu zehnt konzentrierte sich YB komplett aufs Verteidigen. Das ging dank Mvogo und etwas Glück bis eine Viertelstunde vor Schluss gut. In der 69. Minute traf Marlos nur den Pfosten, nachdem er Rochat schwindlig gespielt hatte. In der 75. Minute führte dann aber eine weitere Kombination der immer krasser überlegenen Ukrainer zum 2:0.

Von den Young Boys war nach der Pause in der Offensive nichts mehr zu sehen. Ihre beste Phase hatten sie in der Startviertelstunde. Der kurz nach dem Seitenwechsel verletzt ausgefallene Alexander Gerndt scheiterte in der 6. Minute alleine vor Schachtars Keeper Andrej Pjatow. Die neu vom Portugiesen Paulo Fonseca trainierten Ukrainer machten in der Abwehr keinen sattelfesten Eindruck. Daraus können die Berner für das Rückspiel ein wenig Hoffnung schöpfen.
Telegramm:

Schachtar Donezk - Young Boys 2:0 (1:0)

Lwiw. - 5000 Zuschauer. - SR Gözübüyük (NED). - Tore: 27. Bernard 1:0. 75. Selesnjow 2:0.

Schachtar Donezk: Pjatow; Srna, Krywzow, Ordez; Ismaily; Marlos, Fred, Stepanenko, Bernard; Eduardo (71. Selesnjow), Taison (77. Dentinho).

Young Boys: Mvogo; Sutter (81. Hadergjonaj), Vilotic, Rochat, Lecjaks; Sulejmani (58. Wüthrich), Sanogo, Bertone, Ravet; Hoarau, Gerndt (48. Kubo).

Bemerkungen: YB ohne von Bergen (gesperrt), Zakaria, Benito, Seferi, Schick und Fekete (alle verletzt). 18. Tor von Eduardo wegen Abseits aberkannt. 48. Gendt verletzt ausgefallen. 55. Gelb-Rote Karte gegen Vilotic (Foul). 69. Pfostenschuss von Marlos. Verwarnungen: 23. Vilotic. 70. Hoarau. 88. Bertone (alle Foul).


http://www.solothurnerzeitung.ch/sport/ ... -130450568

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Young Boys unterliegen einem dominanten Schachtar Donezk

Die Young Boys hatten im Champions-League-Qualifikationsspiel gegen Schachtar Donezk wenig auszurichten. Die Berner verloren mit 2:0.

Die Young Boys können froh sein, dass sie nicht völlig ohne Perspektiven ins Rückspiel gehen. Schachtar war in Lwiw, wo die Mannschaft wegen der schwierigen politischen Lage ihre Heimspiel austragen muss, klar überlegen und hätte mit einer besseren Chancenverwertung höher gewinnen können. Die Tore schossen Bernard (27.) und Jewgeni Selesnjow (75.). Die Young Boys, die ab der 55. Minute mit einem Spieler weniger auf dem Feld standen, kamen einem Treffer nur in der guten Startphase nahe.

Schachtar Donezk begann nach einer Viertelstunde in regelmässigen Abständen seine Qualitäten in der Offensive zu zeigen. Jedes Mal, wenn die mit fünf Brasilianern angetretenen Ukrainer das Tempo erhöhten, geriet die Berner Defensive in Verlegenheit. Goalie Yvon Mvogo verhinderte im Duell mit Eduardo in der 22. Minute zunächst den ersten Gegentreffer, war aber beim 0:1 dann mitschuldig. Sein Abschlag nach einer knappen halben Stunde landete direkt im Out. Es folgte eine schnelle Kombination der Gastgeber und ein brillanter Pass von Fred, der die Innenverteidigung von YB überraschte. Bernard umlief Mvogo und traf zum 1:0.

Immer wieder war die Defensive des Super-League-Vertreters überfordert. Schon zur Pause hätte Schachtar, in der letzten Saison Halbfinalist der Europa League, mit zwei, drei Toren Vorsprung führen können. Die YB-Abwehr ohne den gesperrten Steve von Bergen agierte fehlerhaft und liess sich gar leicht ausspielen. Insbesondere Alain Rochat sah in den Duellen mit den wirbligen Gegenspielern schlecht aus. Die trickreichen Stürmer des neunfachen ukrainischen Meisters fanden den Raum vor, um sich zu entfalten.

Die Dominanz von Schachtar wurde noch ausgeprägter, nachdem Milan Vilotic in der 55. Minute die zweite Gelbe Karte gesehen hatte. Zu zehnt konzentrierte sich YB komplett aufs Verteidigen. Das ging dank Mvogo und etwas Glück bis eine Viertelstunde vor Schluss gut. In der 69. Minute traf Marlos nur den Pfosten, nachdem er Rochat schwindlig gespielt hatte. In der 75. Minute führte dann aber eine weitere Kombination der immer krasser überlegenen Ukrainer zum 2:0.

Von den Young Boys war nach der Pause in der Offensive nichts mehr zu sehen. Ihre beste Phase hatten sie in der Startviertelstunde. Der kurz nach dem Seitenwechsel verletzt ausgefallene Alexander Gerndt scheiterte in der 6. Minute alleine vor Schachtars Keeper Andrej Pjatow. Die neu vom Portugiesen Paulo Fonseca trainierten Ukrainer machten in der Abwehr keinen sattelfesten Eindruck. Daraus können die Berner für das Rückspiel ein wenig Hoffnung schöpfen.

Schachtar Donezk - Young Boys 2:0 (1:0)

Lwiw. - 5000 Zuschauer. - SR Gözübüyük (NED). - Tore: 27. Bernard 1:0. 75. Selesnjow 2:0.

Schachtar Donezk: Pjatow; Srna, Krywzow, Ordez; Ismaily; Marlos, Fred, Stepanenko, Bernard; Eduardo (71. Selesnjow), Taison (77. Dentinho).

Young Boys: Mvogo; Sutter (81. Hadergjonaj), Vilotic, Rochat, Lecjaks; Sulejmani (58. Wüthrich), Sanogo, Bertone, Ravet; Hoarau, Gerndt (48. Kubo).

Bemerkungen: YB ohne von Bergen (gesperrt), Zakaria, Benito, Seferi, Schick und Fekete (alle verletzt). 18. Tor von Eduardo wegen Abseits aberkannt. 48. Gendt verletzt ausgefallen. 55. Gelb-Rote Karte gegen Vilotic (Foul). 69. Pfostenschuss von Marlos. Verwarnungen: 23. Vilotic. 70. Hoarau. 88. Bertone (alle Foul).


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Yo ... y/23897359

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Schachtar eine Nummer zu gross für YB

Die Berner Young Boys verlieren in der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League das Hinspiel gegen Schachtar Donezk mit 0:2. Die Ukrainer waren den Bernern deutlich überlegen.

- YB unterliegt einem überlegenen Schachtar Donezk mit 0:2.
- Bernard und Jewhen Selesnjow erzielten die Treffer auf Seiten der Ukrainer.
- Dass die Chancen auf ein Weiterkommen der Berner weiterhin intakt sind, verdanken sie Torhüter Yvon Mvogo.

Wie auf Knopfdruck, so schien es, konnten die Ukrainer gegen YB phasenweise einen Gang höher schalten. Insbesondere den Berner Verteidigern ging es dann deutlich zu schnell. So auch in der 27. Minute als Bernard nach einem brillanten Zuspiel den Führungstreffer markierte und YB damit früh den Wind aus den Segeln nahm.
Die erwartet happige Aufgabe

Es waren solche Aktionen, in denen der EL-Halbfinalist von 2015/16 seine grosse Klasse aufblitzen liess. Mit insgesamt überschaubarem Aufwand kamen die Ukrainer gegen ein wenig überzeugendes YB letztlich zu einem lockeren Heimsieg.

Dass die Chancen auf ein Weiterkommen der Berner weiterhin intakt sind, verdanken die Hauptstädter ihrem Torhüter. Yvon Mvogo zeigte eine starke Leistung und bewahrte sein Team vor einer weitaus höheren Niederlage. «Das Resultat lässt alle Hoffnungen offen», so Trainer Adi Hütter nach der Partie.

Kein Torschuss in der 2. Halbzeit

Andere Leistungsträger aus dem Team des Österreichers kamen in Lemberg überhaupt nicht auf Touren. Miralem Sulejmani (nach 58. Minuten ausgewechselt) und Guillaume Hoarau blieben blass, Routinier Milan Vilotic schwächte sein Team gar mit einer gelb-roten Karte (55.).

« Nach dem Ausschluss war es ein Kampf mit ungleichen Waffen. »

Adi Hütter
Trainer YB

Zu zehnt gelang den Hauptstädtern in der 2. Halbzeit kein einziger Abschluss aufs gegnerische Tor. Wieder mit 11 Mann braucht es im Rückspiel in Bern eine Steigerung in allen Belangen, soll der Champions-League-Traum weiterleben.

Die Stimmen aus dem YB-Lager


http://www.srf.ch/sport/fussball/champi ... ss-fuer-yb

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