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 Beitrag Verfasst: Montag 14. März 2016, 18:04 
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Nach Zusammenprall mit YB-Hadergjonaj

Sion-Spieler Pa Modou erleidet Schädelbruch

Der heftige Zusammenstoss mit Florent Hadergjonaj endet für Sion-Verteidiger Pa Modou tragisch. Schädelbruch!

Es passiert in der letzten der fünf Nachspielminuten bei Sions 2:3 im Stade de Suisse. Der Berner und der Walliser gehen beide zum Ball. Sehen sich nicht – und stossen ungebremst mit den Köpfen zusammen. Pa Modou bleibt liegen, verliert kurz das Bewusstsein.

Er wird auf eine Bahre gelegt. Das Ärzteteam verpasst ihm eine Halskrause. In den Stadion-Katakomben wird eine Infusion gelegt. Pa Modou wird ins Spital gefahren. Es muss Schlimmes befürchtet werden.

Heute nun die Diagnose: Schädelbruch! Immerhin, so die Ärzte, sei die Fraktur nicht kompliziert. Neurologische Komplikationen seien keine aufgetreten, heisst es im Communiqué des FC Sion. Pa Modou werde indes bis Ende Saison ausfallen. Er wird nun noch einige weitere Tage zwecks Beobachtung im Spital bleiben, müsse aber nicht operiert werden, heisst es weiter.

Mannschaftsarzt Roberto Campini präzisiert: «Jagne ist müde. Aber es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Er wird nun eine Pause von mindestens zwei Monaten einlegen müssen, bis er wieder körperliche Aktivitäten aufnehmen kann.» Und Trainer Didier Tholot sagt: «Mehr noch als die Probleme, welche diese Verletzung mir oder meiner Mannschaft verursacht, tut es mir für Pam leid.»


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 99997.html

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 Beitrag Verfasst: Montag 14. März 2016, 19:40 
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Sion-Goalie büsst erneut für Sulejmani-Schwalbe

von Peter Berger - Keine Gnade für Andris Vanins: Der Keeper des FC Sion muss ein Spiel aussetzen. Obwohl er gegen YB fälschlicherweise vom Platz flog.

Der Disziplinarrichter im Spielbetriebswesen der Swiss Football League bestätigte die Sperre des 35-jährigen Letten nach dem Penalty-Entscheid und dem Platzverweis im Spiel vom Sonntag gegen die Young Boys.

uvor war YB am Montagnachmittag in die Offensive gegangen. Medienchef Albert Staudenmann versuchte Miralem Sulejmani in der öffentlichen Meinung zu entlasten und verschickte 20 Minuten ein Foto, das belegen soll, dass es zwischen dem YB-Stürmer und Sion-Goalie Vanins tatsächlich zu einem Kontakt gekommen war.

Nur eine leichte Berührung

In der Tat scheint Vanins den Serben leicht berührt zu haben. Ob das aber reichte, den Sturz im Strafraum zu verursachen, oder ob es nicht vielmehr die Schwerkraft war, verbunden mit einer grossen Portion Schlitzohrigkeit, das kann auch das Bild-Material nicht abschliessend klären.

Fakt ist, dass die Szene in der 68. Minute der Partie zwischen YB und Sion matchentscheidend war. Vanins wurde von Schiedsrichter Sascha Amhof des Feldes verwiesen, YB glich mittels Foulelfmeter zum 2:2 aus und gewann die Partie schliesslich 3:2. Sions Präsident Christian Constantin war über derart viel Unbill derart erbost, dass er drohte, den Unparteiischen vor ein Zivilgericht zu schleppen.

Amhof fiel auch schon auf Sion-Schwalbe herein

Wie dem auch sei. Schwalbenkönige sind im Fussball nichts Neues. Auch Constantin wird sich erinnern, dass im Februar 2015 sein Stürmer Moussa Konaté im St.-Jakob-Park ohne Körperberührung zu Boden ging. FCB-Goalie Tomas Vaclik sah damals ebenfalls die Rote Karte und musste die Sperre danach auch absitzen. Der Schiedsrichter hiess auch damals Sascha Amhof. Konaté kam straffrei davon, wie jetzt auch Sulejmani. Der Liga-Justiz fehlt die Handhabe, um gegen derlei Unsportlichkeiten vorzugehen.

Bereits 2008 (Virgile Reset/Sion) und 2010 (Stephan Andrist/Thun) waren Versuche gescheitert, Spieler für eine Schwalbe nachträglich zu sperren. Dass unschuldige Goalies wie Vaclik von ihrer Sperre enthoben werden, ist selten. 2002 wurde GC-Keeper Fabrice Borer (gegen Hervé Tum/Basel) und 2007 St. Gallens Goalie Stefano Razzetti (gegen Frimpong/YB) vom Disziplinarrichter die Sperre erlassen.


http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/28414099

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 15. März 2016, 00:38 
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«Warum nur so schamlos betrügen?»

Sions Boss Christian Constantin will gegen Ref Sascha Amhof Strafanzeige wegen Betrugs einreichen. Darf er das? Die heftigen Reaktionen.

Sions Präsident Christian Constantin fühlt sich betrogen. Ref Sascha Amhof habe bei der 2:3-Niederlage der Walliser einen ungerechtfertigten Elfmeter für die Berner gepfiffen. Im «Blick» fährt Constantin scharfes Geschütz auf, will den Unparteiischen vor Gericht ziehen.

«Ich werde Strafklage einreichen. Jetzt ist das Fass voll. Ich habe die Liga gewarnt. Ich habe genug geredet und geschrieben. Nun muss gehandelt werden. Wir verlieren wegen dieses Entscheids das Rennen um Platz zwei – und damit möglicherweise Millionen.» Die Strafanzeige wegen Betrugs werde eingereicht, doppelt er nach.

«Der wahre Betrüger ist nicht der Ref»

Luigi Ponte, der Präsident der Schweizer Schiedsrichtervereinigung, ist mächtig erbost. «Constantin nehme ich schon lange nicht mehr ernst. Und wenn schon, dann müsste er auf den YB-Spieler Sulejmani losgehen, denn dieser ist nämlich der wahre Betrüger», ereifert sich Ponte. Er habe eine dreiste Schwalbe produziert und damit alle schamlos getäuscht.» Profifussballer sollten Vorbilder sein, meint Ponte. «Hoffentlich macht so etwas nicht Schule bis in die unteren Ligen.»

Ponte hat die besagte Penaltysituation mehrmals am TV studiert. «Zuerst habe ich tatsächlich auch geglaubt, dass es ein glasklarer Penalty ist. Doch bei der Wiederholung konnte man dann sehr wohl und deutlich erkennen, dass es niemals einer war.»

«Das Ganze macht ihm schwer zu schaffen»

Ponte hatte mit Schiedsrichter Sascha Amhof nach dem Spiel telefonischen Kontakt. «Im Nachhinein weiss auch er, dass er einen Fehler gemacht hat. Doch das Ganze macht ihm schwer zu schaffen.» Ponte empörte sich auch über den Auftritt von Basels Spieler Renato Steffen im «Sportpanorama».

«In dieser Situation geht alles sehr schnell. Sulejmani hat plötzlich den Goalie vor sich, der Ball springt danach weg. Das Einzige, was er noch machen kann, ist umzufallen», sagte Steffen. Ponte erachtet auch diese Aussage als total daneben. «Warum nur müssen Profifussballer so schamlos betrügen», fragt sich der ehemalige Spitzenref.

Bickel nimmt Constantin in Schutz

YB-Sportchef Fredy Bickel bringt für Sions Präsident Christian Constantin ein gewisses Verständnis auf. «Ich habe mich vom Schiedsrichter auch schon benachteiligt gefühlt und war darüber geradezu erzürnt. Dann kochen halt diese Emotionen hoch, die nun mal zum Fussball gehören», sagt der Zürcher. Es sei eher kein Elfmeter für YB gewesen.

Bickel glaubt nicht daran, dass Constantin tatsächlich gerichtlich gegen Schiedsrichter Sascha Amhof vorgehen werde. «Das wird er kaum tun. Diese Androhung hat er bestimmt nur in der ersten Erregung von sich gegeben. Dass er da zu weit gegangen ist, weiss er wohl selbst.»


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Wa ... y/10868246

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 15. März 2016, 20:03 
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Viel Rauch um einen Pfiff

Während YB-Verteidiger Florent Hadergjonaj beim 3:2-Sieg gegen Sion mit einem Brummschädel davongekommen ist, hat Pa Modou einen Schädelbruch erlitten. Auch sonst gab die Partie am Tag danach viel zu reden.

Nach dem 3:2-Heimsieg der Young Boys gegen Sion brannte am Sonntag im Stade de Suisse der Baum. Angeführt von Christian Constantin vermochten sich die Walliser ob der Schiedsrichterleistung von Sascha Amhof nicht mehr einzu­krie­gen. Der Präsident sprach davon, den Unparteiischen wegen Betrug anzuzeigen. Und Trainer Didier Tholot begab sich mit der Aussage, «offenbar will man Sion nicht oben sehen», ins Reich der Verschwörungstheorien.

Pa Modous Glück im Unglück

Im To­hu­wa­bo­hu ging beinahe unter, dass sich Sions Linksverteidiger Pa Modou kurz vor Spiel­ende bei einem Kopfballduell mit Florent Hadergjonaj schwer verletzt hatte. Der Gam­bi­er hatte noch in den Katakomben während beinahe einer Stunde medizinische Behandlung erhalten, ehe er mit einer dicken Halskrause auf einer Bahre ins Spital abtransportiert wurde.

Am Montag gab Sion bekannt, dass sich der 26-Jährige einen Schädelbruch zugezogen hatte und mindestens zwei Monate ausfällt. Laut seinem Klub wird er keine neurologischen Schäden davontragen, muss zur Beobachtung ­jedoch weitere Tage im Spital bleiben. Eine Operation sei nicht nötig, liess der FC Sion weiter verlauten. «Egal, welche Probleme diese Verletzung für das Team und mich bedeuten, tut es mir sehr leid für Pam», meinte Tholot. Hadergjonaj kam hingegen mit einem Brummschädel davon. Der YB-Verteidiger absolvierte am Montagmorgen mit dem Team bereits wieder das übliche Auslaufen nach einer Partie.

Bald ohne Dreifachbestrafung

Derweil ist der Ärger bei Constantin offensichtlich noch nicht verflogen. Nach «Blick»-Angaben versucht er nachzuweisen, dass es sich beim Penaltypfiff von Amhof nicht um einen Tatsachenentscheid handelt. Sollte ihm das gelingen, will er den Schiedsrichter wegen Betrugs einklagen. Gemäss der Boulevardzeitung beabsichtig CC, ein Wiederholungsspiel und Straffreiheit für Andris Vanins zu bewirken. Der lettische Torhüter, der am Montag für eine Partie gesperrt wurde, hatte nach der Schwalbe von YB-Offensivakteur Miralem Sulejmani die Rote Karte gesehen.

Diese Dreifachbestrafung – Elfmeter, Platzverweis und Sperre – wird bald der Vergangenheit angehören. Die Regelhüter vom International Football Associa­tion Board hatten kürzlich eine Modifizierung der umstrittenen Regel beschlossen. Demnach soll schon bei der EM im Sommer ein Spieler für ein Foul im Strafraum nicht mehr mit der Roten Karte bestraft werden, sofern sein Vergehen keine Tätlichkeit ist.

Constantins Wahrheit

Übrigens, Christian Constantin vergass bei seiner medienwirksamen Schiedsrichterschelte, dass Amhof Ende Februar in der Partie gegen Luzern zweimal nicht abgepfiffen hatte, als Sion-Stürmer Theofanis Gekas bei seinen Toren im Offside gestanden war. ­Dazumal hatte CC gegen die Tatsachenentscheide Amhofs jedenfalls nichts einzuwenden.

So dürften sich, wenn sich der Rauch verzogen hat, Constantins Drohungen als heisse Luft er­weisen.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/14152735

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 15. März 2016, 20:05 
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Skandal-Entscheid bei YB - Sion

Jetzt spielt CC Polizist und setzt Belohnung aus

Sion-Boss Christian Constantin hat angekündigt, gegen Schiedsrichter Sascha Amhof Strafklage einzureichen. Deshalb sucht er nun auch noch Hilfe bei der Bevölkerung. Als Belohnung winken 25'000 Franken!

25'000 Franken! So viel setzt der FC Sion als Belohnung aus, wenn «Informationen geliefert werden, die geeignet sind, um neue Elemente in diesen Fall einzubringen».
CC spielt Polizist und sucht nun Hilfe bei der Bevölkerung.

Die Szene, die die Gemüter der Walliser immer noch erhitzt, geschieht am Sonntagnachmittag im Stade de Suisse.

Schiri Sascha Amhof fällt beim Spiel YB – Sion (3:2) auf die Schwalbe des Berners Sulejmani (stand zuvor im Abseits) rein, gibt Penalty für YB und zeigt Sion-Vanins Rot.
Das Volk soll sich den Skandal-Entscheid des Refs noch einmal ganz genau anschauen, wünscht der Super-League-Vierte. «Der FC Sion ist das Opfer einer schlimmen Irregularität von Schiedsrichter Amhof und seinem Assistenten geworden», klagen die Walliser.
Unmittelbar nach dem Match kündigte Constantin an, dass er gegen Amhof Strafklage einreichen werde.

Gegenüber BLICK sagte er: «Ich werde Strafklage einreichen! Jetzt ist das Fass voll. Ich habe die Liga gewarnt. Ich habe genug geredet und geschrieben. Nun muss gehandelt werden. Wir verlieren wegen dieses Entscheids das Rennen um Platz zwei – und damit möglicherweise Millionen.»


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 07406.html

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 15. März 2016, 20:08 
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Wer so mit Dreck wirft, gehört bestraft

Miralem Sulejmani hebt ab, Christian Constantin dreht am Rad. Wer so mit Dreck wirft, gehört bestraft.

Wer mit einer guten Portion Zynismus gesegnet ist, der mag sagen: Endlich gibt die Super League wieder etwas Unterhaltung her. Danke, Christian Constantin, danke, dass Sie mit Worten wie «betrügen», «schummeln» und «korrumpiert» um sich werfen, wenn der Schiedsrichter auf eine Flugeinlage des Gegners hereinfällt. Schön, haben wir den alten Wüterich zurück, der immer und sofort irgendwo vor ein ziviles Gericht ziehen will, wenn er sich ungerecht behandelt fühlt.

Aber das kann nicht der Umgang der Liga und des Verbandes mit dem Präsidenten des FC Sion sein. Wer sich aufführt wie Constantin nach der 2:3-Niederlage bei den Young Boys, wer die Integrität des Schiedsrichters derart untergräbt, wer gar implizit unterstellt, der Spielleiter sei gekauft worden, der darf nicht straflos davonkommen.

Constantin lässt jeden Respekt vor Sascha Amhof vermissen, so falsch der mit seinem Assistenten auch entschieden hat, als Miralem Sulejmani abhob, um einen Penalty und einen Platzverweis für Sions Goalie Andris Vanins zu provozieren. Constantins Tirade trifft auch alle Schiedsrichter, die Wochenende für Wochenende ermöglichen, dass Tausende von Menschen ihrem Sport nachgehen können. Von den Junioren über die 5. Liga bis hoch in die Super League. Was ist das für ein Zeichen, wenn Schiedsrichter in der höchsten Liga des Landes straffrei mit Dreck beworfen werden dürfen?

Der Verband wartet erst mal ab

Die Swiss Football League will trotzdem nicht gegen den streitfreudigen Constantin vorgehen. Sie gibt die Verantwortung an den Schweizerischen Fussballverband (SFV) weiter, weil der die Schiedsrichter unter sich hat. Und der SFV? Er will zumindest bis auf weiteres nicht gegen Constantin vorgehen. Die Hoffnung in Bern: Vielleicht beruhigt sich der Walliser ja demnächst oder zeigt gar Reue.

Letzteres würde ihm tatsächlich gut zu Gesicht stehen. Doch selbst wenn sich Constantin öffentlich bei Amhof entschuldigt: Es ist an der Zeit, dass der SFV ein Zeichen setzt. Hier wurde eine Grenze nicht geritzt, hier wurde sie mit Karacho übersprungen. Kommt Constantin straffrei davon, ist das nichts als ein Ausdruck von Schwäche seitens des Verbands.

Zu Constantins Drohung, vor ein Zivilgericht zu gehen: Sie kann nicht ernst genommen werden. Zu seiner Theorie einer Verschwörung gegen die Walliser, die in der Westschweiz Abnehmer findet: Der Blick zurück auf den Februar 2015 zeigt, wie einfach sich «CC» seine eigene Welt zusammenschustert. Damals flog Moussa Konaté künstlerisch wertvoll durch den St.-Jakob-Park: Penalty Sion, Rot und eine Sperre für Basels Goalie Vaclik. Der Schiedsrichter damals? Ein Drehbuchschreiber würde sich für diese billige Pointe schämen: Sascha Amhof.

So bitter es sein mag: Ohne Videobeweis wird der Fussball mit Fehlentscheiden leben müssen. Und damit zu Sulejmani, der mit seiner Flugeinlage am Ursprung der Geschichte steht: Die Young Boys haben ein Foto gefunden, das zeigt, wie Vanins die Wade von Sulejmani leicht touchiert. Der Spieler selbst äussert sich nur via YB-Pressesprecher: Er sei kein Schwalbenkönig. Aber wer sich bei einer solch leichten Berührung nicht mehr sicher auf den Beinen halten kann, der sollte am Morgen besser den Zürcher Nahverkehr meiden. Er läuft Gefahr, von einer Horde Pendler überrannt zu werden.

Elton John behält recht

Viele Stürmer handeln wie Sulejmani. Und kaum einer entschuldigt sich je dafür. Umso mehr Sympathie hätten der Serbe und YB gewinnen können, wenn er nach dem Spiel hingestanden wäre und gesagt hätte: «Ja, ich habe die Chance auf einen Penalty gesehen. Und ja, jetzt sehe ich ein: Ich hätte es besser sein lassen. Tut mir leid.» Elton John hat es schon 1976 gewusst: «Sorry seems to be the hardest word.» Ja, Entschuldigung ist das schwierigste Wort. Darum braucht es auch wahre Grösse, um es auszusprechen.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/we ... y/29028311

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14.03.2016

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Klage gegen Fussball-Schiedsrichter

Constantins masslose Drohung

Eine Szene in der Partie zwischen den Young Boys und dem FC Sion am Sonntag sorgt im Wallis für rote Köpfe. Besagte Szene veranlasst Sittens Präsidenten Constantin, den Rechtsweg zu beschreiten.

Der Fussballmatch in der Schweizer Super League zwischen den Young Boys und dem FC Sion am Sonntag hat im Walliser Klub den Zorn hervorgerufen. In der 68. Minute wurde der Goalie Andris Vanins nach einer Intervention im Strafraum des Feldes verwiesen. Die Berner nutzten den Penalty zum Ausgleich und gewannen später das Spiel. Stossend war, dass Vanins den YB-Stürmer Miralem Sulejmani nicht touchiert hatte, dieser aber theatralisch zu Boden gesackt war. Der Schiedsrichter Sascha Amhof liess sich von der Unsportlichkeit Sulejmanis täuschen.

Das war zu viel des Unrechts für den Sittener Präsidenten Christian Constantin. Nach dem Spiel tat er kund, dass er gegen den Schiedsrichter vor einem staatlichen Gericht Klage einreichen werde. Sein Klub sei betrogen worden, es gehe um die Qualifikation für den Europacup, also um Millionen. Am Montag bestätigte Constantin das Vorhaben.

Der Architekt und Immobilienhändler aus Martigny ist geübt in juristischen Fehden. Mehrmals klagte er gegen die europäische Fussballunion Uefa, den Weltfussballverband Fifa oder den Schweizerischen Fussballverband. Auch gegen Spieler oder Trainer zog er vor Gericht. Das internationale Sportschiedsgericht TAS in Lausanne ignoriert er verlässlich. Er hält es nicht für unabhängig.

Constantin ist ausgestattet mit Mut und Gerechtigkeitssinn. Wenn er sich betrogen fühlt, scheut er keinen Aufwand. Mit einem Privatvermögen von schätzungsweise 350 Millionen Franken kann er sich das Streiten leisten. Man hat sich durchaus schon amüsiert über diesen aufmüpfigen Bergler, der ohne Furcht gegen die mächtigen Fussballverbände kämpft. Doch mit dem jüngsten Vorhaben geht er zu weit. Einem Schiedsrichter die Unparteilichkeit abzusprechen, ist respektlos – und die Klage ohne Chance. Fehlentscheide des Schiedsrichters gehören zum Fussball; gerade der FC Sion hat in der jüngeren Vergangenheit oft von solchen profitiert. Zur Rechenschaft gezogen gehörte einzig der YB-Spieler Sulejmani, der die sportliche Fairness grob missachtet hat. Doch der Liga fehlt es am Regelwerk. Sie kann einen Spieler nicht nachträglich für eine Täuschung sperren, wie es beispielsweise in England möglich ist.

Über soziale Netzwerke lässt Constantin derweil Videos mit der besagten Szene verbreiten und stellt Amhof und Sulejmani damit an den Pranger. Auf diese Art Unruhe zu stiften und Wut zu schüren, ist unsäglich. Constantin inszeniert sich scheinheilig als Kämpfer für eine Randregion, die scheinbar stetig unterdrückt wird. Damit gewinnt er im Wallis zwar Sympathien, doch der Aktionismus lässt auf einen Minderwertigkeitskomplex schliessen, der einem Patron nicht gut ansteht.


http://www.nzz.ch/meinung/kommentare/kl ... ng-ld.7619

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 15. März 2016, 20:14 
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14.03.2016

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YB-Hoarau zur Sulejmani-Schwalbe

«Die Walliser sollen sich beruhigen»

Die Verantwortlichen des FC Sion toben nach dem Fehlentscheid von Schiri Amhof. Das sagt YB-Starstürmer Guillaume Hoarau.


http://www.blick.ch/sport/yb-hoarau-zur ... 98892.html

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 15. März 2016, 20:18 
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13.03.2016

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YB: Glück, Frust, Tragik und Zirkus

YB gewinnt in einem turbulenten Spiel 3:2 gegen Sion. Sions Präsident Constantin will Strafanzeige gegen den Schiedsrichter einreichen.

Eine Woche nach dem fulminanten 5:2-Sieg der Young Boys gegen Luzern ging es im Stade de Suisse erneut drunter und drüber. YB gelang es dank zweier Elfmeter zweimal, einen Rückstand aufzuholen. Wo soll man anfangen bei diesem aufwühlenden 3:2 der Young Boys gegen den FC Sion?

• Beginnen wir bei Alexaner Gerndt: Der Schwede hämmerte in der 90. Minute nach einer weiten Flanke von Fldorent Hadergjonaj den Ball mit dem linken Fuss in die hohe Torecke. Ein Traumtor zum 3:2-Sieg. In dieser Rückrunde war Gerndt schon dreimal als Einwechselspieler entscheidend.

In Vaduz erzielte er in der Nachspielzeit das Tor zum 1:1. Auf dem Letzigrund, beim 1:0 gegen den FCZ, war er beim Siegestor durch Hoarau massgeblich beteiligt gewesen. Und am Sonntag war Gerndt, der in der 65. Minute für Kubo eingewechselt wurde, wieder der Glücksgriff von YB-Trainer Adi Hütter.

• Guillaume Hoarau: In den letzten beiden Heimspielen erzielte der Franzose 5 Tore. Drei gegen Luzern, zwei am Sonntag gegen Sion, beide auf Penalty. Ersatzgoalie Kevin Fickentscher, der nach der Roten Karte für Vanins aufs Feld kam, war bei seiner ersten Aktion gleich mit dem Elfmeter konfrontiert.

Er reagierte gut, bekam die Hände an den Ball, der dennoch ins Tor kullerte. Hoarau sagte dazu: «Ich hatte Glück, der Torhüter ahnte die Ecke. Beim nächsten Elfmeter muss ich mir etwas einfallen lassen.» Zum Spiel sagte der YB-Topskorer: «Wir haben nicht gut gespielt, Sion gab uns viele Probleme auf. In der ersten Halbzeit vergab ich eine grosse Torchance, bei dieser Szene hätte ich den Ball reinmachen müssen.»

Und zu seinen 7 Toren in den letzten vier Spielen meinte er: «Ich habe eine gute Phase, die Bälle gehen rein, auch wenn es heute zwei Elfmeter waren. Als Stürmer muss man von einem solchen Lauf profitieren und sich nicht zu viele Gedanken machen.»

• Die fatalen Fehlentscheide innert Sekunden: Sulejmani startete in der 70. Minute die Aktion beim Stande von 2:1 für Sion aus Abseitsposition, lief auf das Tor der Walliser zu und ging gegen Torhüter Andris Vanins zu Boden.

Dabei wurde er vom Letten nicht berührt, wie die TV-Bilder zeigen. Dennoch zeigte der Schiedsrichter auf den Penaltypunkt. Für Sion war dies verheerend: Elfmeter und Platzverweis für Vanins. Stürmer Gekas wurde von Sions Trainer Didier Tholot vom Platz geholt.

• Christian Constantin: Der Präsident des FC Sion verliess bei dieser Szene aufgebracht seinen Tribünenplatz, ging an den Spielfeldrand und beschwerte sich gestenreich beim 4. Offiziellen Zenel Musa.

Nach Spielschluss erklärte «CC» vor dem Kabineneingang: «Es ist genug. Solche Fehlentscheide lassen wir uns nicht mehr bieten. Das ist Betrug. Eine Klage beim Verband oder der Liga bringt nichts. Deshalb will ich jetzt sehen, was eine Strafanzeige ausserhalb der Verbandsgremien bewirken wird. Ich will ein Urteil eines Zivilgerichtes. Ich werde gegen Schiedsrichter Amhof eine Strafanklage wegen Betruges erheben.»

Auf die Einwände der verdutzten Journalisten, das sei doch aussichtslos, gegen einen Tatsachenentscheid eines Schiedsrichters Klage zu erheben, erklärte Constantin trotzig: «Das werden wir sehen.» Der Zirkus Constantin hat also wieder einmal seine Zelte in Bern aufgeschlagen.

Sein Trainer Didier Tholot erschien wohl zur offiziellen Pressekonferenz, liess aber keine Fragen zu und erklärte: «Das ist nicht gegen meinen Berufskollegen Adi Hütter gerichtet. Ich bin aber als Bestohlener nicht gewillt, gute Miene zum bösen Spiel zu machen.» Danach verliess er das Podium.

• Der Abgang von Pa Modou auf der Bahre: Sion ist seit 20 Jahren in der Meisterschaft ohne Sieg in Bern. Das gestrige 3:2 sorgte beim YB-Anhang für Emotionen, aber nach dem Schlusspfiff herrschte auch Konsternation und Bangen.

Fünf Minuten hatte der Schiedsrichter nachspielen lassen. Bei der letzten Aktion der Partie prallten Florent Hadergjonaj und Pa Modou beim Luftduell mit den Köpfen zusammen. Schiedsrichter Amhof winkte sofort die Teamärzte und Pfleger herbei, bevor er die Partie abpfiff. Beide Spieler wurden umgehend versorgt.

Nach einigen Minuten erhob sich Hadergjonaj, den Kopf mit einem riesigen Verband umwickelt, vom Plastikrasen. Pa Modou indes wurde mit der Bahre in das Krankenzimmer im Stadion getragen, dort weiterbehandelt und später mit der Bahre in den Ambulanzwagen gebracht. Ein genauer Befund stand am Sonntag Abend noch aus.

• Die Reaktion von Adi Hütter: Er freue sich über den Sieg, den vierten in Serie, meinte der YB-Trainer später. Und insbesondere freue er sich für Alexander Gerndt, dem ein wunderbares Tor geglückt sei.

Hütter aber sagte auch. «Der Penalty zum 2:2 war die Schlüsselszene. Sulejmani befand sich im Abseits und auch der Penaltyentscheid ist sehr glücklich für uns.» Der Sieg sei indes verdient, so die Ansicht von Hütter. Er sei aber auch betrübt, «denn ein Spieler hat das Stadion auf der Bahre verlassen müssen. Ich wünsche Pa Modou alles Gute.»

Es war fürwahr ein aufwühlender, denkwürdiger Nachmittag im Stadion.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB ... y/21727048

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 16. März 2016, 19:14 
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Jetzt hat er's wiedermal geschafft auch international auf sich aufmerksam zu machen.

http://www.focus.de/sport/fussball/int_ ... 63770.html


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