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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 25. Oktober 2015, 23:43 |
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25.10.2015  Zitat: Schlüsselsieg dank Embolo und Vaclik
Der FC Basel distanziert seine nächsten Verfolger in einem intensiven Kampfspiel gegen die Young Boys. Das Comeback von Tomas Vaclik war wohl spielentscheidend.
Nein, gratulieren lassen will sich Urs Fischer noch nicht. «Es wäre schön, wenn es jetzt schon fertig wäre, aber die Meisterschaft ist noch lang», erklärt der FCB-Trainer nach dem Arbeitssieg gegen die Young Boys. Man habe schon vor dem «Hinspiel» zwölf Punkte Vorsprung gehabt, und prompt sei es schnell weniger geworden. Auch wenn das stimmt, es war wohl ein Schlüsselsieg des FC Basel. Verdient hat es sich Rotblau mit einer guten Defensive, die von einem überragenden Torhüter abgesichert wurde. Wenn es Lücken für die Berner gab, dann war Tomas Vaclik zur Stelle: Bei Bertones Schuss aus kurzer Distanz (25.), bei Kubas Kopfball aus noch kürzerer Distanz (60.) und bei Nuzzolos Schuss aus grösserer Distanz (93.) hielt der Tscheche die Null und somit den Sieg fest.
Denn zu mehr als Breel Embolos wunderbarem Flachschuss-Treffer in der 31. Minute war der Meister heute nicht fähig. Genau zwei Schüsse der Basler fanden den Weg auf das Berner Tor, neben Embolos Weitschuss noch ein Kopfball von Janko, der allerdings von Mvogo pariert wurde. 50 Prozent Effizienz reichte dem FCB – dank Embolo und Vaclik. Zwei Spielern, deren Einsatz fraglich war. «Breel konnte gestern voll mittrainieren und hatte keine Beschwerden, da war klar, dass er von Anfang an spielt», erklärt Fischer die Entscheidung, den Youngster nur zweieinhalb Tage nach seiner Knieverletzung einzusetzen. Es hat sich gelohnt, denn das waren Big Points: Die Young Boys liegen zwölf Punkte zurück, die Grasshoppers nach der Niederlage gegen den FC Sion auch schon zehn – die Gratulationen rücken näher.
Das Spiel im Zeitraffer: 25. Minute: Nach einem Mehrfach-Angriff von YB hält schliesslich Vaclik zusammen mit Lang Bertones Schuss, der im Netz eingeschlagen hätte. 31. Minute Embolo 1:0 Zuffi legt per Doppelpass auf für Embolo, der aus 17 Metern genau die untere linke Ecke trifft! 50. Minute: Samuel hat sich bei einer Grätsche eine Zerrung hinten im Oberschenkel geholt. Manuel Akanji ersetzt ihn wie vor Wochenfrist in Sion –schon wieder eine verletzungsbedingte Auswechslung für Samuel! 60. Minute: Sulejmanis Freistoss findet den freien Kubo, aber Vaclik hext dessen Kopfball auf der Linie an den Pfosten. Riesen-Reflex! 66. Minute: Nach dem Corner schiesst Steffen aus dem Hinterhalt, Vaclik pariert und Wüthrich rutscht in den Goalie hinein. Der Innenverteidiger sieht seine zweite Gelbe Karte und muss unter die Dusche. 70. Minute: Zuffi flankt auf den völlig freien Janko, der mit seinem Kopfball an Mvogo scheitert. Eine Riesenchance! Die lässt sich der Österreicher normalerweise nicht entgehen... 93. Minute: Nuzzolo zwingt Vaclik mit einem letzten Schuss zu einer weiteren Parade. Der Tscheche macht sich lang und holt den Ball aus der Ecke – praktisch mit dem Schlusspfiff.
Herausragend beim FCB: Für die einen ist wohl der goldene Torschütze Mann des Spiels, für uns ist es jener Mann, der mit mirakulösen Paraden für die Null verantwortlich ist: Tomas Vaclik.
Herausragend bei YB: Er hätte wohl per Kopf den Ausgleich erzielt, wäre ein anderer Mann als Vaclik im Basler Tor gewesen, war aber auch so der stärkste Berner: Yuya Kubo.
Verlierer des Tages: Adi Hütter. Der Österreicher geht erstmals seit seinem Amtsantritt in Bern mit leeren Händen vom Platz.
Spielwertung: Intensiv, mit wenigen Torchancen, aber dafür vielen Unterbrüchen.
Das sagten sie: FCB-Trainer Urs Fischer: «Das Spielerische blieb in diesem Kampfspiel etwas auf der Strecke. Aber es gibt solch dreckige Spiele, und die muss man gewinnen. Wir wollten unter keinen Umständen nochmals mit einer Mehrzahl an Torchancen verlieren.» YB-Trainer Adi Hütter: «Das war ein glücklicher Sieg des FC Basel, denn wir hatten die klareren Torchancen. Ich möchte Basel noch nicht zur Meisterschaft gratulieren, aber sie sind Favorit. Für uns wäre es vermessen, vom Meistertitel zu sprechen. Unsere Aufgabe ist ein EL-Platz.»
Aufstellungen: FCB: Vaclik; Lang, Suchy, Samuel (50. Akanji), Safari; Elneny, Xhaka; Embolo, Zuffi, Bjarnason (85. Callà); Janko. – YB: Mvogo; Hadergjonaj, Wüthrich, Vilotic, Benito; Zakaria, Bertone; Steffen, Sulejmani (77. Nuzzolo), Lecjaks (82. Afum); Kubo (82. Tabakovic).
SR: Bieri. – Zuschauer: 33'360.
Bemerkungen. FCB ohne Traoré, Degen, Hoegh, Boëtius (alle verletzt), Gashi, Kakitani (beide nicht im Aufgebot), Ivanov (U21), YB ohne Von Bergen, Gerndt, Seferi, Hoarau (alle verletzt). – 60. Vaclik lenkt Kopfball von Kubo an den Pfosten. 67. Gelb-Rot gegen Wüthrich (Foul). – Verwarnungen: 17. Embolo, 26. Wüthrich, 30. Zakaria, 53. Vilotic, 59. Safari, 75. Bertone, 85. Janko (alle Foul). http://bazonline.ch/sport/fussball/Schl ... y/10026409
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shalako
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Verfasst: Sonntag 25. Oktober 2015, 23:50 |
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25.10.2015  Zitat: Basel gewinnt Spitzenkampf gegen YB
Der FC Basel reagiert nach der Pleite in der Europa League mit einem Erfolg. Rotblau besiegt im Spitzenkampf YB 1:0.
Der FC Basel zieht in der Super League einsam seine Kreise. Der Meister gewann das Spitzenspiel zuhause gegen YB 1:0 und hat nun schon zehn Punkte Vorsprung auf das zweitplatzierte GC. Nach vier Siegen und einem Remis musste YB-Trainer Adi Hütter in der Super League erstmals eine Niederlage einstecken. Rund einen Monat nach dem spektakulären 4:3-Heimerfolg gegen den FCB unterlagen die Berner im St.-Jakob-Park.
Der Mann des Spiels war ausgerechnet Breel Embolo, bei dem nach dem Europa-League-Spiel gegen Belenenses Lissabon am Donnerstag noch eine schwerwiegende Knieverletzung befürchtet worden war. Nach der Entwarnung vom Freitag konnte der erst 18-jährige Internationale sogar im Spitzenkampf der Liga mittun – und nahm einmal mehr die Hauptrolle ein: Nach etwas mehr als einer halben Stunde traf er mit einem Flachschuss aus rund 20 Metern und sorgte für Basler Jubelstürme. Die beste Chance zum Ausgleich vergab Yuya Kubo nach einer Stunde, als er einen Kopfball freistehend aus wenigen Metern nicht an Basels Goalie Tomas Vaclik vorbeibrachte.
Insgesamt ging der Sieg der Basler in Ordnung, auch wenn die Berner optisch ebenbürtig waren. Der FCB spielte in den entscheidenden Phasen seine Routine aus und konnte eben auf die Klasse von Embolo zählen, während bei YB die beiden Top-Stürmer Hoarau sowie Gerndt fehlten und Steffen blass blieb. So war am Ende die erste Niederlage im sechsten Spiel unter dem neuen Trainer Adi Hütter nicht zu verhindern, auch weil Bertone beim Stande von 0:0 eine grosse Chance zur Berner Führung aus wenigen Metern nicht nutzte.
Basel - Young Boys 1:0 (1:0) 33'360 Zuschauer. – SR Bieri. Tor: 31. Embolo (Zuffi) 1:0. Basel: Vaclik; Lang, Suchy, Samuel (50. Akanji), Safari; Elneny, Xhaka; Embolo, Zuffi, Bjarnason (85. Callà); Janko. Young Boys: Mvogo; Hadergjonaj, Wüthrich, Vilotic, Benito; Zakaria, Bertone; Steffen, Sulejmani (77. Nuzzolo), Lecjaks (82. Afum); Kubo (82. Tabakovic). Bemerkungen: FCB ohne Traoré, Degen, Hoegh, Boëtius (alle verletzt), Gashi, Kakitani (beide nicht im Aufgebot), Ivanov (U21), YB ohne Von Bergen, Gerndt, Seferi, Hoarau (alle verletzt). 60. Vaclik lenkt Kopfball von Kubo an den Pfosten. 67. Gelb-Rot gegen Wüthrich (Foul). Verwarnungen: 17. Embolo, 26. Wüthrich, 30. Zakaria, 53. Vilotic, 59. Safari, 75. Bertone, 85. Janko (alle Foul). http://www.20min.ch/sport/fussball/story/20406788
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shalako
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Verfasst: Sonntag 25. Oktober 2015, 23:55 |
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25.10.2015  Zitat: So nah – und doch so fern
Der FC Basel zieht in der Super League einsam seine Kreise. Der Meister gewinnt das Spitzenspiel gegen YB 1:0 und hat nun schon zehn Punkte Vorsprung auf GC.
Am Ende war es halt doch so, wie es meistens ist im Schweizer Fussball: Der FC Basel ist und bleibt die Nummer eins. Zwölf Punkte beträgt nun Basels Vorsprung auf YB, zehn auf die in Sitten unterlegenen Grasshoppers. Das ist viel, sehr viel. Die Hoffnung der Berner, nach dem spektakulären 4:3 vor einem Monat den FCB herauszufordern und den Abstand auf sechs Punkte zu verkürzen, hat sich nicht erfüllt. So bleiben nur noch die üblichen Phrasen, dass die Meisterschaft noch lange dauere und das Titelrennen erst im Mai entschieden sei.
So weit weg YB vom FCB in der Tabelle entfernt ist, so nah waren die Berner dem FC Basel in den unterhaltsamen, intensiven 90 Minuten vor über 33 000 Zuschauern im stimmungsvollen St.-Jakob-Park. «Wir waren die bessere Mannschaft», sagten etwa die YB-Spieler Vilotic oder Bertone. Und auch der Trainer Adi Hütter, der im 7. Spiel mit YB die erste Niederlage erlitten hatte, sprach von einem glücklichen Sieg des FCB. Auf eine Diskussion über die Vorentscheidung in der Meisterschaft wollte sich Hütter nicht einlassen. «Meine Aufgabe ist es, am Ende einen Europacup-Platz zu erreichen und die junge Mannschaft weiterzuentwickeln», sagte er, «der FC Basel ist ein Vorbild für uns.»
Das Vorbild in Sachen Titel und Champions-League-Teilnahmen war in der Tat in Reichweite gewesen für die Young Boys. Sie begannen besser und waren initiativer, dem FCB schien die schlechte Vorstellung mit der Niederlage gegen Belenenses am vergangenen Donnerstag noch in den Knochen und in den Köpfen zu stecken. In der 25. Minute verhinderte der FCB-Goalie Vaclik mit einer guten Parade die YB-Führung durch Bertone nach einem raschen Konter. Sechs Minuten später machte es Embolo besser. Der 18-Jährige traf auf Pass von Zuffi mit einem präzisen Weitschuss zur Basler Führung, nachdem er wenige Sekunden vorher von Tabakovic von den Beinen geholt worden war. In der Folge hatte Vaclik gegen Kopfbälle von Vilotic und von Kubo noch zwei weitere Male entscheidende Paraden gezeigt, aber in grosse Bedrängnis brachte YB den FCB nicht mehr. «Vielleicht war es am Ende eine Mischung aus Pech und Unvermögen, warum wir nicht getroffen haben», sagte YB-Verteidiger Benito.
Der FCB-Trainer Urs Fischer zeigte sich zufrieden, dass im Gegensatz zum Match gegen Belenenses seine Mannschaft «über den Kampf» in den Match gefunden habe. Dass dabei das Spielerische etwas zu kurz kam, gestand Fischer ein. «Wir wollten unbedingt gewinnen», sagte er. Das gelang zwar, doch beispielsweise die stereotypen hohen Bälle auf Janko waren Ausdruck fehlender Inspiration, das Spiel über die Flügel blieb Flickwerk. Das war auch ein Verdienst der aufsässigen Berner. Am Ende aber war es halt doch so wie meistens: Basel holte drei Punkte, der Gegner keine.
Basel - Young Boys 1:0 (1:0)
33 360 Zuschauer. – Schiedsrichter Bieri. – Tor: 31. Embolo (Zuffi) 1:0.
Basel: Vaclik; Lang, Suchy, Samuel (50. Akanji), Safari; Elneny, Xhaka; Embolo, Zuffi, Bjarnason (85. Callà); Janko.
Young Boys: Mvogo; Hadergjonaj, Wüthrich, Vilotic, Benito; Zakaria, Bertone; Steffen, Sulejmani (77. Nuzzolo), Lecjaks (82. Afum); Kubo (82. Tabakovic).
Bemerkungen: FCB ohne Traoré, Degen, Hoegh, Boëtius (alle verletzt), Gashi, Kakitani (beide nicht im Aufgebot), Ivanov (U21), YB ohne Von Bergen, Gerndt, Seferi, Hoarau (alle verletzt). 60. Vaclik lenkt Kopfball von Kubo an den Pfosten. 67. Gelb-Rot gegen Wüthrich (Foul). Verwarnungen: 17. Embolo, 26. Wüthrich, 30. Zakaria, 53. Vilotic, 59. Safari, 75. Bertone, 85. Janko (alle Foul). http://www.nzz.ch/sport/fussball/so-nah ... 1.18635524
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shalako
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Verfasst: Sonntag 25. Oktober 2015, 23:58 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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25.10.2015  Zitat: Berner Enttäuschung und Basler Blitz-Therapie
Die Young Boys können in Basel ihr Image des guten Verlierers erneut nicht abstreifen. In kursweisenden Partien jubelt ausnahmslos der Titelhalter FCB.
In der Mixed-Zone taten sich die Berner schwer mit der Einschätzung der 0:1-Niederlage. Der Schweizer U21-Nationalspieler Leonardo Bertone wähnte sich vermutlich im falschen Basler Film: "Wir waren über 90 Minuten die bessere Mannschaft. In der Schlussphase spielten wir sie an die Wand." Das eigene Ergebnis blendete der Mittelfeldspieler im Bann des Adrenalins vorübergehend aus: "Basel schoss einmal aufs Tor." Oder in seinen Worten: "Wenig Aufwand, grosser Ertrag."
Das Gros der schwer enttäuschten Verlierer mochte sich mit der knappen Differenz nicht abfinden. In ihrer Wahrnehmung hat ausschliesslich der FCB gelitten. Loris Benito gab dann aber doch zu, dass im St.-Jakob-Park "von A bis Z alles stimmen muss, um als Sieger vom Platz zu gehen". Von einem erneuten Solo will er zwar partout nichts wissen, obschon die Differenz von zwölf Punkten zweifellos ein beträchtliches Handicap sei. Und dann griff er in die Schublade mit den Parolen: "Die Meisterschaft ist kein Sprint, sondern ein Marathon."
Auch der Coach Adi Hütter platzierte den Hinweis, sie hätten sich mehr Spielanteile erarbeitet und "alles unternommen. Das reichte aber leider nicht." Das ehrgeizige Projekt der Klubleitung, eher früher als später die erste Meister-Trophäe seit 1986 zu gewinnen, ist für den Österreicher einstweilen nicht mehr spruchreif: "Es passt jetzt ganz einfach nicht, von einem Titel zu sprechen. Das ist der falsche Ansatz."
Für Hütter rückt angesichts der ramponierten Perspektiven im nationalen Championat notgedrungen andere Punkte in den Vordergrund: "Wir müssen zusehen, einen der Europacup-Plätze zu erreichen." Er wolle die Mannschaft mit aktuell fünf U21-Internationalen in der Stammformation weiterentwickeln: "Meine Aufgabe wird sein, das Team zu formen."
Der schon fast ewige Zweite oder Dritte der Super League hat offensichtlich nicht nur eine weitere Auswärtspartie beim Liga-Primus verloren, sondern auch die Zuversicht, an der Vorherrschaft der Bebbi ernsthaft rütteln zu können. "Wir sind auf allen Ebenen so gut aufgestellt, dass wir in der neuen Saison damit beginnen könnten, Geschichte zu schreiben", hatte YB-Manager Fredy Bickel im April festgehalten. Er irrte sich. Der Verein ist noch immer nur in Ausnahmefällen wie beim 4:3 vor knapp vier Wochen bereit, den Bebbi richtig wehzutun.
Fischers Feststellung
Der Favorit hingegen demonstrierte ein weiteres Mal in einem entscheidenden Moment seine Muskelkraft. Er ist nach wie vor in der Lage, auch an einem weniger brillanten Tag das maximale Resultat zu erzielen. Urs Fischer brachte den Unterschied so schnörkellos auf den Punkt, wie seine Equipe manchmal aufzutreten pflegt: "Es gibt dreckige Spiele, die man einfach gewinnen muss."
Sie hätten auf die schwache Vorstellung gegen Belenenses Lissabon so reagiert, wie er es sich vorgestellt habe: "Wir haben den Kampf angenommen." Und dann schob er Entscheidendes nach: "Wir haben das Spiel von YB nicht mehr mitgemacht." Er schweifte gedanklich zurück zur bislang einzigen Niederlage in der Meisterschaft: "Auf einen wilden Schlagabtausch haben wir uns nicht mehr eingelassen."
Voreilige Gratulationen zu einem siebten Meisterstreich in Folge nahm der Zürcher an der Team-Spitze von Rotblau selbstredend keine entgegen: "Es ist nichts entschieden. Eine Niederlage, ein Remis, und schon wird es plötzlich wieder eng." Seine höfliche Zurückhaltung ist nachvollziehbar, mit Turbulenzen im Tagesgeschäft ist trotzdem nicht zu rechnen. Die Grasshoppers, statistisch der nächste Herausforderer Basels, hinterliessen in Sitten beim Umschwung vom 2:0 zum 2:3 nicht den Eindruck, das Handicap von neun Punkten in absehbarer Zeit wettmachen zu können.
Während sich die rat- und teilweise mittellose Konkurrenz vergeblich abmüht, gelingt im FCB nahezu alles - sogar das wundersame Comeback eines 18-Jährigen, der drei Tage zuvor verletzt vom Platz getragen wurde. Breel Embolo markierte das Siegtor. Er, der selber am Donnerstag wegen seines Fehltritts "vom Schlimmsten ausgegangen ist". Aber sogar Knieschmerzen sind am Rheinknie offenbar schneller als anderswo therapierbar. http://www.aargauerzeitung.ch/sport/fus ... -129676720
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shalako
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Verfasst: Montag 26. Oktober 2015, 00:01 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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25.10.2015  Zitat: Für einige Bebbi reichte es zum Selfie mit Federer
von E. Tedesco - Der FCB gewinnt den Knüller gegen YB 1:0. Edelfan Roger Federer gratuliert den Bebbi – zum Sieg, (noch) nicht zum Titel!
Der Tennis-Superstar startet am Dienstag gegen den Kasachen Michail Kukuschkin zu den Swiss Indoors, gleich vis-à-vis vom St. Jakob-Park, und drückte seinem FCB am Sonntag im Stadion die Daumen. «Ich habe gehört, dass es nicht immer gut rausgekommen ist, wenn Roger Federer im Stadion ist. Diesmal ist es gut ausgegangen und deshalb hat er das Okay von meiner Seite – er darf das nächste Mal gerne wieder kommen», scherzte Urs Fischer. Der FCB-Trainer hatte auf die schlechte Leistung am letzten Donnerstag im Europacup gegen Belenenses (1:2) eine Reaktion gefordert und erhalten.
«Rein von der Einstellung her und wie sich die Mannschaft präsentiert hat, war das eine ganz starke Reaktion», so Fischer, «fussballerisch können wir das besser. Es ist uns nicht gelungen die Ruhe zu finden, um den Ball zirkulieren zu lassen. Vor allem nicht, als das Spiel ausgeglichener wurde – allerdings gilt das für beide Mannschaften.»
Weniger Tore, mehr Punkte Vorsprung
Das hatte vielleicht auch damit zu tun, dass Fischer im zentralen defensiven Mittelfeld auch auf die effektiv defensivere Variante mit Elneny und Xhaka zurückgegriffen hat. Weder der albanische Nationalspieler noch der Ägypter sind kreative Spielmacher, die einen klugen Pass nach vorne schlagen und das Spiel aufziehen können.
«Im ersten Spiel hat man sieben Tore gesehen und wir sind als Verlierer vom Platz gegangen. Das wollten wir diesmal nicht gleich machen», sagt Fischer dazu. «Wir haben aber geplant, YB im Gegensatz zum Spiel in Bern mehr zu beschäftigen, ihnen mehr weh zu tun und das ist uns über neunzig Minuten gut gelungen.»
Siegtorschütze Embolo
Fischer sah – ähnlich wie in Bern – ein hart geführtes, umkämpftes Spiel, nur mit weniger Toren. Das 1:0 am Sonntagnachmittag bringt Basel aber nunmehr 12 Punkte Vorsprung auf den erklärten Herausforderer aus der Hauptstadt. Die Grasshoppers liegen nach dem 2:3 gegen Sion zehn Punkte zurück.
Federer liess es sich nicht nehmen, der Mannschaft nach dem Spiel einen Besuch in der Kabine abzustatten. Er plauderte mit rotblauen Kickern, liess sich fotografieren und gratulierte zu den drei Punkten.
Für Breel Embolo als Siegtorschützen reichte es nach dem TV-Marathon gerade noch zu einem Foto mit dem Tennis-Maestro. Dabei war der Einsatz des 18-jährigen Sturmjuwels nach der Weichteilverletzung im rechten Knie vom letzten Donnerstag noch fraglich. Gegen Belenenses wurde Embolo mit der Trage vom Platz getragen und es war befürchtet worden, dass er länger ausfallen könnte. Am Sonntag lief er wie ein junges Reh den Platz rauf und runter.
Vorentscheidung in der Meisterschaft?
«Nach der Verletzung am Donnerstag dachte ich im ersten Moment, es sei etwas Schlimmes, aber der Doc konnte mir schon nach der ersten Diagnose sagen, dass nichts gerissen ist. Es geht mir sehr gut», sagt Embolo. Das Knie dick einbandagiert, avancierte er dann gegen YB zum Mann des Spiels und erzielte den einzigen Treffer der Partie, den er so schildert: «Ich konnte einen ersten Ball gut behaupten, es kommt zum Doppelpass mit Luca Zuffi, den ich mit dem Tor abschliessen konnte. Fünfzig Prozent des Tores gehören deshalb ihm.»
War es gar der Treffer zur Vorentscheidung in der Meisterschaft? Fischer: «Wir hatten schon vor der letzten Begegnung gegen YB zwölf Punkte mehr, dann haben wir gegen sie verloren und ein Remis gegen den FCZ gemacht, und plötzlich war der Vorsprung nicht mehr so gross. Es kann manchmal ganz schnell gehen.»
Hütter gratuliert noch nicht zur Meisterschaft
Zudem wird YB die Meisterschaft trotz der Niederlage in Basel nicht kampflos aufgeben. Adi Hütter formuliert die Situation in der Tabelle folgend: «Ich gratuliere sicher noch nicht zum Titel, aber auch eine Kampfansage wäre vermessen, denn Basel hat 12 Punkte Vorsprung, hat eine tolle Mannschaft und einen sehr guten Trainer. Ich schaue nur auf YB und unser Ziel ist es, in die Europacup-Plätze zu kommen.»
Forscher ist Verteidiger Loris Benito mit seiner Formulierung: «Die Saison wird am Schluss entschieden und die Meisterschaft ist kein Sprint, sondern ein Marathon und deshalb haben wir noch Zeit.» Noch 23 Runden genau.
Die 6. Rote Karte für YB
Sowohl Gregory Wüthrich als auch Milan Vilotic (53.) sahen beim 0:1 in Basel den gelben Karton. Wüthrich (25./67.) sogar zweimal, was den Platzverweis zur Folge hatte. Für Vilotic war es die 4. Gelbe und deshalb ist er im nächsten Ligaspiel gegen den FCZ gesperrt. Und auch Wüthrich wird wegen der automatischen Sperre nicht zur Verfügung stehen. Wer wird gegen den FCZ verteidigen? Denkbar ist das Duo Bertone/Rochat. Was YB und Trainer Adi Hütter auch zu denken geben muss: Der Platzverweis war bereits der 6. in dieser Saison. http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/29978524
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shalako
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Verfasst: Montag 26. Oktober 2015, 00:07 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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25.10.2015  Zitat: Stimmen nach FC Basel vs. BSC Young Boys
Fischer: ''Haben das Spiel von YB nicht mitgemacht''
Die Young Boys können in Basel ihr Image des guten Verlierers erneut nicht abstreifen. In kursweisenden Partien jubelt ausnahmslos der Titelhalter FCB.
In der Mixed-Zone taten sich die Berner schwer mit der Einschätzung der 0:1-Niederlage. Der Schweizer U21-Nationalspieler Leonardo Bertone wähnte sich vermutlich im falschen Basler Film: "Wir waren über 90 Minuten die bessere Mannschaft. In der Schlussphase spielten wir sie an die Wand." Das eigene Ergebnis blendete der Mittelfeldspieler im Bann des Adrenalins vorübergehend aus: "Basel schoss einmal aufs Tor." Oder in seinen Worten: "Wenig Aufwand, grosser Ertrag."
Hütter verweist Titelambitionen ins Reich der Träume
Das Gros der schwer enttäuschten Verlierer mochte sich mit der knappen Differenz nicht abfinden. In ihrer Wahrnehmung hat ausschliesslich der FCB gelitten. Loris Benito gab dann aber doch zu, dass im St.-Jakob-Park "von A bis Z alles stimmen muss, um als Sieger vom Platz zu gehen". Von einem erneuten Solo will er zwar partout nichts wissen, obschon die Differenz von zwölf Punkten zweifellos ein beträchtliches Handicap sei. Und dann griff er in die Schublade mit den Parolen: "Die Meisterschaft ist kein Sprint, sondern ein Marathon."
<< Es passt jetzt ganz einfach nicht, von einem Titel zu sprechen. Das ist der falsche Ansatz. >>
Auch der Coach Adi Hütter platzierte den Hinweis, sie hätten sich mehr Spielanteile erarbeitet und "alles unternommen. Das reichte aber leider nicht." Das ehrgeizige Projekt der Klubleitung, eher früher als später die erste Meister-Trophäe seit 1986 zu gewinnen, ist für den Österreicher einstweilen nicht mehr spruchreif: "Es passt jetzt ganz einfach nicht, von einem Titel zu sprechen. Das ist der falsche Ansatz."
Für Hütter rückt angesichts der ramponierten Perspektiven im nationalen Championat notgedrungen andere Punkte in den Vordergrund: "Wir müssen zusehen, einen der Europacup-Plätze zu erreichen." Er wolle die Mannschaft mit aktuell fünf U21-Internationalen in der Stammformation weiterentwickeln: "Meine Aufgabe wird sein, das Team zu formen."
Bickels Prognose als grosser Irrtum?
Der schon fast ewige Zweite oder Dritte der Super League hat offensichtlich nicht nur eine weitere Auswärtspartie beim Liga-Primus verloren, sondern auch die Zuversicht, an der Vorherrschaft der Bebbi ernsthaft rütteln zu können.
"Wir sind auf allen Ebenen so gut aufgestellt, dass wir in der neuen Saison damit beginnen könnten, Geschichte zu schreiben", hatte YB-Manager Fredy Bickel im April festgehalten. Er irrte sich. Der Verein ist noch immer nur in Ausnahmefällen wie beim 4:3 vor knapp vier Wochen bereit, den Bebbi richtig wehzutun.
Fischers Feststellung
Der Favorit hingegen demonstrierte ein weiteres Mal in einem entscheidenden Moment seine Muskelkraft. Er ist nach wie vor in der Lage, auch an einem weniger brillanten Tag das maximale Resultat zu erzielen. Urs Fischer brachte den Unterschied so schnörkellos auf den Punkt, wie seine Equipe manchmal aufzutreten pflegt: "Es gibt dreckige Spiele, die man einfach gewinnen muss."
<< Auf einen wilden Schlagabtausch haben wir uns nicht mehr eingelassen. >>
Sie hätten auf die schwache Vorstellung gegen Belenenses Lissabon so reagiert, wie er es sich vorgestellt habe: "Wir haben den Kampf angenommen." Und dann schob er Entscheidendes nach: "Wir haben das Spiel von YB nicht mehr mitgemacht." Er schweifte gedanklich zurück zur bislang einzigen Niederlage in der Meisterschaft: "Auf einen wilden Schlagabtausch haben wir uns nicht mehr eingelassen."
Embolos Angst erweist sich als unbegründet
Voreilige Gratulationen zu einem siebten Meisterstreich in Folge nahm der Zürcher an der Team-Spitze von Rotblau selbstredend keine entgegen: "Es ist nichts entschieden. Eine Niederlage, ein Remis, und schon wird es plötzlich wieder eng." Seine höfliche Zurückhaltung ist nachvollziehbar, mit Turbulenzen im Tagesgeschäft ist trotzdem nicht zu rechnen. Die Grasshoppers, statistisch der nächste Herausforderer Basels, hinterliessen in Sitten beim Umschwung vom 2:0 zum 2:3 nicht den Eindruck, das Handicap von neun Punkten in absehbarer Zeit wettmachen zu können.
Während sich die rat- und teilweise mittellose Konkurrenz vergeblich abmüht, gelingt im FCB nahezu alles - sogar das wundersame Comeback eines 18-Jährigen, der drei Tage zuvor verletzt vom Platz getragen wurde. Breel Embolo markierte das Siegtor. Er, der selber am Donnerstag wegen seines Fehltritts "vom Schlimmsten ausgegangen ist". Aber sogar Knieschmerzen sind am Rheinknie offenbar schneller als anderswo therapierbar. http://sport.ch.sportalsports.com/sport ... 00000.html
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shalako
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Verfasst: Montag 26. Oktober 2015, 12:09 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.10.2015  Zitat: YB dominiert, Embolo trifft
Sehr gut gespielt, unglücklich verloren, bittere Schiedsrichterfehlentscheidungen – die 0:1-Niederlage der überlegenen Young Boys in Basel verlief beinahe nach gewohntem Drehbuch.
Es läuft die 93. und letzte Minute, die Young Boys sind in personeller Unterzahl immer noch das bessere Team. Florent Hadergjonaj erobert noch einmal entschlossen den Ball und lanciert Raphaël Nuzzolo – doch auch der Einwechselspieler findet mit dem letzten Schuss der Begegnung seinen Meister in Tomas Vaclik. Der Goalie rettet dem FCB den 1:0-Sieg, es ist ein fürstlicher Ertrag für eine mässige Leistung des Serienmeisters, der wohl selten im eigenen Stadion derart dominiert worden ist.
Embolos tolles Tor
Am Ende feiern die Basler, Edelfan Roger Federer beehrt die FCB-Spieler mit einem Besuch in der Kabine und gratuliert zum Sieg. Wäre der Superstar am ATP-Turnier diese Woche gleich gegenüber des St.-Jakob-Parks in einer Partie derart unterlegen, könnte er auch dann nicht gewinnen, wenn das Hawk-Eye reihenweise falsche Entscheidungen zu seinen Gunsten fällen würde.
Fussball ist nicht Tennis. Und wie so oft in den letzten Jahren müssen die Young Boys in Basel mit Fehlentscheidungen der Spielleiter umgehen. Diesmal bereits in der Startviertelstunde, als Referee Alain Bieri ein Stossen Behrang Safaris gegen Yuya Kubo im FCB-Strafraum nicht ahndet. Wer will, kann darin einen Vorboten des YB-Unheils erahnen. Entmutigen lassen sich die Gäste deswegen nicht, in einem sehr intensiven, teilweise sehr harten Spitzenkampf vor prächtiger Kulisse sind sie das stärkere Team mit der besseren Spielanlage und den klareren Torchancen.
Nach einer Stunde sind sieben gefährliche YB-Aktionen notiert, aber nur eine der Basler – die 1:0 führen. Breel Embolo, der nach seiner am Donnerstag gegen Belenenses erlittenen Verletzung überraschend spielte, schloss den lange Zeit einzig vernünftigen Angriff seines Teams nach einer halben Stunde und einem Doppelpass mit Luca Zuffi fantastisch ab. Es ist die meisterliche Effizienz, die den FCB oft auszeichnet. Bei YB trifft Kubo aus bester Lage den Ball nicht richtig, schiesst Leonardo Bertone aus zehn Metern Michael Lang ab, gerät ein Zuspiel Kubos im FCB-Fünfmeterraum ungenau, scheitert Milan Vilotic mit dem Kopf aus kurzer Distanz an Vaclik.
Auch nach der Pause bestimmen die Young Boys Tempo und Spiel, sie kombinieren gefällig; oft über die Flügel, fast immer ballsicher und druckvoll, es ist ein überzeugender Vortrag gegen ideenlose Basler, die den Ball meistens nur weit und hoch nach vorne schlagen. Die beste Chance zum Ausgleich besitzt Kubo, der mit dem Kopf aus vier Metern an Vaclik und dem Pfosten scheitert. Wer solche Chancen nicht verwertet, muss sich nicht wundern zu verlieren. Und wer diesen uninspirierten FCB nicht bezwingt, muss sich fragen, wann er denn in Basel gewinnen will.
YB gibt nicht auf, drückt weiter, nach 66 Minuten schiesst Renato Steffen von der Strafraumgrenze hart, aber unplatziert auf Vaclik, der den Ball abprallen lässt. Gregory Wüthrich stochert ungestüm nach, er trifft den Torhüter und wird mit der zweiten Gelben Karte des Feldes verwiesen. Es ist ein strenger, aber vertretbarer Entscheid – der jedoch wenig am Geschehen ändert.
Hütters Stolz auf seine Spieler
YB ist weiter überlegen, obwohl Basel durch Marc Janko immerhin zu einem zweiten Abschluss kommt. Der Ausgleich aber gelingt den Young Boys vor über 33000 Zuschauern nicht mehr, nach der bitteren Niederlage liegen sie wieder 12 Punkte hinter dem FCB. Darauf mag YB-Trainer Adi Hütter nicht gross eingehen, lieber lobt er seine Mannschaft für den starken Auftritt. Hütter sagt, er sei stolz auf seine Spieler. Mit dem wegen Knieschmerzen ausgefallenen Alexander Gerndt musste der Coach auf den dritten Schlüsselspieler verzichten, neben den verletzten Steve von Bergen und Guillaume Hoarau.
Rückkehrer Sékou Sanogo sass immerhin wieder auf der Bank. Basels Trainer Urs Fischer spricht derweil von einem «dreckigen Spiel» und davon, dass es ihm lieber sei, so zu gewinnen als wie einen Monat zuvor in Bern zu einem riesigen Spektakel beizutragen – und 3:4 zu verlieren. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/26705232
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shalako
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Verfasst: Montag 26. Oktober 2015, 12:11 |
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26.10.2015  Zitat: YB-Noten: Starke Leistung
Kein Akteur der forschen, aggressiven Young Boys enttäuschte in Basel.
Yvon Mvogo: Note 4,5 Erstaunlich wenig geprüft. Beim Gegentor machtlos, weil Breel Embolo perfekt schoss. Eine tolle Parade nach einem Kopfball Marc Jankos, spielte gut mit.
Florent Hadergjonaj; Note 5 Starker, couragierter Auftritt, gewann viele Zweikämpfe, eroberte Bälle, agierte druckvoll. Sprintete selbst in der Schlussphase noch bis an die gegnerische Grundlinie.
Milan Vilotic: Note 5 Gute Vorstellung, räumte ab, auch vorne gefährlich bei Standardsituationen. Konzentriert, diesmal ohne Aussetzer.
Grégory Wüthrich: Note 4 Wurde erneut, wie eine Woche zuvor in Vaduz, früh verwarnt. Der junge Innenverteidiger kämpfe beherzt, überzeugte immer mehr – und wurde des Feldes verwiesen, weil er gegen Basels Goalie Tomas Vaclik eine Spur zu aggressiv einstieg.
Loris Benito: Note 4,5 Auch er wusste mit Leidenschaft, Aggressivität und Überzeugung zu gefallen, war aber weniger auffällig als Hadergjonaj auf der anderen Seite. Nach dem Platzverweis gegen Wüthrich rückte er in die Innenverteidigung, wo er seinen Part sauber erledigte.
Renato Steffen: Note 4,5 Vor der Pause nicht überzeugend, leitete aber eine Chance gut ein. Nach dem Seitenwechsel stärker, traute sich nun mehr zu, wobei der überragende Basler Mohamed Elneny immer wieder auf Steffens Seite kam, um gegen den Tempodribbler auszuhelfen.
Denis Zakaria: Note 4,5 Hielt gut dagegen, aber strahlte nicht jene Dominanz aus, die den 18-Jährigen zuletzt zum Aufsteiger der Super League hatte werden lassen. Fiel mit einem rüden Foul gegen Embolo auf.
Leonardo Bertone: Note 5 Schonte sich in den intensiven Duellen um den Ball nicht, war ein Vorkämpfer, nach vorne aktiv. Bei seiner ausgezeichneten Chance in der Startphase zu wenig kaltblütig, als er Basels Verteidiger Michael Lang anschoss.
Jan Lecjaks: Note 4,5 Spielte im linken Mittelfeld, weil Alexander Gerndt verletzt fehlte. Gute Seitenverlagerungen, teilweise starke Flanken. Für die Position des Flügelspielers fehlt ihm aber die Sprintqualität.
Miralem Sulejmani: Note 5 Rückte vom Flügel ins offensive Zentrum. Sulejmani war engagiert, hatte gute Ideen, setzte die Mitspieler stark in Szene. Zudem mit tollen Freistössen und Eckbällen. Es war überraschend, wurde er von Trainer Adi Hütter als erster Spieler ausgewechselt.
Yuya Kubo: Note 4,5 Der Japaner agierte einige Meter weiter vorne als zuletzt, ersetzte Gerndt. Fleissig, stark im Ballbehaupten, gute Bewegungen. Seine riesige Kopfballchance aber hätte er verwerten müssen.
Raphaël Nuzzolo (77.Minute für Sulejmani), Haris Tabakovic (82.Minute für Kubo) und Samuel Afum (82.Minute für Lecjaks) waren für eine Note zu kurz im Einsatz.
6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/19369716
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shalako
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Verfasst: Montag 26. Oktober 2015, 12:31 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.10.2015  Zitat: Gute Stilnoten, keine Punkte
Die Young Boys verlieren in Basel nicht nur drei Punkte, sondern verspielen mit ziemlicher Sicherheit auch frühzeitig die Meisterschaft.
Was für eine Intensität! Was für ein Ringen um jeden Meter Raumgewinn! Was für eine traurige Dramatik aus Berner Sicht! Der Schiedsrichter pfeift Safaris penaltyreifen Rempler in Kubos Rücken nicht (12.). Lang wehrt mit der Schulter einen Bertone-Scharfschuss ab, der sonst ins Tor geflogen wäre (25.). FCB-Goalie Vaclik lenkt Kubos Kopfstoss aus wenigen Metern mit der Hand an den Pfosten (60.).
Steffen scheitert mit einem wuchtigen Schuss an Vaclik, Wüthrich versucht den Abpraller zu erreichen – sein Pech ist, dass er mit dem gestreckten Bein am Ball vorbei in Vacliks Brust schlittert (66.). Schiedsrichter Bieri zeigt dem bereits verwarnten YB-Verteidiger die Gelb-Rote Karte. Ein harter, aber vertretbarer Entscheid.
Ist das die Entscheidung in diesem intensiven, kampfbetonten Match? Mitnichten. YB zeigt viel Moral, bleibt in Unterzahl seinem vorwärtsgerichteten Stil treu. Renato Steffen, um den in den letzten Tagen einige Aufregung entstanden ist wegen einem möglichen Wechsel zum FCB, kann auf der rechten Seite endlich die Handbremse lösen und mehr Wirkung erzeugen.
Unterstützt vom enorm fleissigen Hadergjonaj, der bei jedem Angriff nach vorne spurtet, sorgt er für unruhige Momente beim Gegner. Die robusten Basler Verteidiger wanken, doch sie stürzen nicht. Und als sie einmal ausgehebelt sind, können sie sich wieder auf Vaclik verlassen. Der krallt sich in der Nachspielzeit Nuzzolos präzisen Flachschuss (93.).
Wenige Augenblicke später ist das aufwühlende Match, dem man gerne noch etwas länger beigewohnt hätte, vorbei. Die rot-blau gekleideten Basler und die in den weissen Auswärtstrikots angetretenen Berner, die sich zuvor erbittert bekämpft haben auf fast jedem Quadratmeter des Terrains, klatschen sich in der Platzmitte erschöpft ab.
Floskeln haben Hochkultur
Nachdem sich die Gemüter in der Kabine etwas abgekühlt haben, stellen sich die ersten Verlierer den Medien. Die abgebrühten Basler bereits zum Meister erklären mag öffentlich natürlich keiner. Lieber rufen sie Floskeln ab wie die Saison sei noch lang und im Fussball sei vieles möglich.
Leonardo Bertone behauptet keck, YB habe den FCB auch in Unterzahl «an die Wand gespielt». Er erinnert daran, wie wenig dem Heimteam im Offensivspiel gelungen ist. Womit er einen aus Verliereroptik besonders schmerzlichen Punkt anspricht. Breel Embolos entscheidendes Tor nach Doppelpass mit Luca Zuffi ist der erste von insgesamt drei Schüssen, die in den 93 Minuten aufs YB-Tor fliegen. Effizienter geht fast nicht.
Das nahezu inexistente Offensivspiel müsste FCB-Trainer Urs Fischer eigentlich zu denken geben. Tut es aber nicht. Zumindest nicht an der obligatorischen Pressekonferenz. Relativ entspannt spricht er von einem «eher dreckigen Sieg» in einem Abnützungskampf. «Wir haben YB mehr beschäftigen können als vor einem Monat bei der 3:4-Niederlage in Bern.» Die Meisterwünsche, die nach den negativen Resultaten von YB und GC (2:3 gegen Sion) unweigerlich kommen mussten, weist er umgehend zurück.
Die Young Boys sind am Sonntag mit einem schwereren mentalen Rucksack nach Bern zurückgefahren, als ihnen vielleicht lieb ist. Sie haben sich in Basel zwar ein weiteres Mal ganz ordentlich verkauft, doch den Lohn haben – wie eigentlich immer in den letzten Jahren, wenn wichtige Weichenstellungen angesagt waren – die Basler abgeholt.
Ab sofort können sie sich nur an den Schweizer Cup klammern, wo sie am Donnerstag (19.30 Uhr) zu Hause auf den kriselnden FCZ treffen. «Der heutige Auftritt stimmt mich sehr zuversichtlich. Wir werden parat sein gegen Zürich», sagt Milan Vilotic, bevor er zum Mannschaftsbus eilt.
Basel - Young Boys 1:0 (1:0)
33 360 Zuschauer. – SR Bieri. – Tor: 31. Embolo 1:0.
Basel: Vaclik; Lang, Suchy, Samuel (50. Akanji), Safari; Elneny, Xhaka; Embolo, Zuffi, Bjarnason (85. Callà); Janko.
Young Boys: Mvogo; Hadergjonaj, Wüthrich, Vilotic, Benito; Zakaria, Bertone; Steffen, Sulejmani (77. Nuzzolo), Lecjaks (82. Afum); Kubo (82. Tabakovic).
Bemerkungen: FCB ohne Traoré, Degen, Hoegh, Boëtius (alle verletzt), Gashi, Kakitani (beide nicht im Aufgebot), Ivanov (U-21), YB ohne von Bergen, Gerndt, Seferi, Hoarau (alle verletzt). 60. Vaclik lenkt Kopfball von Kubo an den Pfosten. 67. Gelb-Rot gegen Wüthrich (Foul). Verwarnungen: 17. Embolo, 26. Wüthrich, 30. Zakaria, 53. Vilotic, 59. Safari, 75. Bertone, 85. Janko (alle Foul). http://www.derbund.ch/sport/fussball/gu ... y/17733896
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shalako
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Verfasst: Montag 26. Oktober 2015, 19:22 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.10.2015  Zitat: «Wir waren das klar bessere Team»
Die YB-Spieler geben sich nach der Niederlage in Basel selbstbewusst.
Wer nach der sehr bitteren 0:1-Niederlage der Young Boys in Basel dachte, auf niedergeschlagene YB-Spieler zu treffen, irrte gewaltig. Als erster taucht Leonardo Bertone bei den Journalisten auf, mit breiter Brust und eindeutigen Botschaften. «Wir waren das klar bessere Team», sagt er. Und: «Basel hat ja kaum eine Chance gehabt.» Oder: «Klar liegen wir nun 12 Punkte hinter dem FCB, aber die Saison dauert noch lange.»
Bertone redet so, wie YB zuvor agierte: selbstbewusst und energisch. Loris Benito spricht ebenfalls von einer «sehr starken Leistung» und erwähnt wie Bertone die «mangelhafte Chancenauswertung» als Grund für die Niederlage. «Wer so viele Möglichkeiten hat wie wir, muss mindestens ein Tor erzielen.» Auch Captain Milan Vilotic trauert den vergebenen Gelegenheiten nach: «Wir waren stark. So ein Spiel darf man in Basel nicht verlieren.» Yvon Mvogo meint, es sei ein toller Auftritt der Young Boys gewesen, und wenn man mit null Punkten nach Bern heimreisen müsse, sei das schon hart.
Wüthrichs Platzverweis
Florent Hadergjonaj schliesslich ist es ein Anliegen, neben der klaren Überlegenheit noch auf etwas Erstaunliches hinzuweisen: «Wir waren auch in Unterzahl das bessere Team und erspielten uns Chancen.» Die Gelb-Rote Karte gegen Gregory Wüthrich sei viel zu streng gewesen, sagt Hadergjonaj, denn Wüthrich habe ja den Ball spielen wollen. Auch Bertone findet den Platzverweis nicht gerechtfertigt, «weil es eine Szene war, wie sie im Strafraum oft vorkommt». Wüthrich selber spricht von einem «harten Entscheid», der Ball sei spielbar gewesen. «Breel Embolo hat mich von hinten gestossen, ich wollte den Ball ins Tor spedieren und stiess unglücklich mit dem Goalie zusammen.»
Mal wieder hadern die Young Boys in Basel also mit Schiedsrichterentscheidungen. Sie nehmen die erneute Benachteiligung zur Kenntnis, reagieren aber nicht polemisch darauf. «Es war einfach so, dass im Zweifelsfall strenger gegen uns gepfiffen wurde», findet Bertone. Er und seine Mitspieler stiegen zuweilen ebenfalls rustikal ein, die Zweikämpfe wurden grenzwertig geführt, wobei die Grenze im Vergleich zum Super-League-Standard bei Duellen zwischen FCB und YB ohnehin nach oben gesetzt ist. Im Vergleich zum harmlosen, langsamen Spiel Vaduz-YB (1:1) acht Tage zuvor war das am Sonntag fast eine andere Sportart.
Steffen im Fokus
Einer, der sich in emotionaler Atmosphäre normalerweise pudelwohl fühlt, ist Renato Steffen. Nach zögerlicher erster Halbzeit drehte der Flügelstürmer auf, er war an einigen starken YB-Aktionen beteiligt. In den Tagen vor der Partie war Steffen im medialen Fokus gestanden, weil er einerseits auf Taulant Xhaka traf, der im Hinspiel in Bern nach einer Tätlichkeit gegen Steffen die Rote Karte erhalten hatte – und weil er andererseits ein Kandidat beim FC Basel als Nachfolger des überragenden Embolo ist. Steffen, sonst ein freundlicher, interessanter Gesprächspartner, verzichtet am Sonntag darauf, ein Statement abzugeben. Er wurde von den FCB-Fans ständig ausgepfiffen und teilweise übel beschimpft, blieb in äusserst feindseliger Ambiance aber ruhig. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/23789292
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