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 Beitrag Verfasst: Samstag 1. August 2015, 23:22 
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Und wieder (nur) ein Punkt für YB

Die Young Boys haben im dritten Spiel der neuen Saison zum dritten Mal 1:1 gespielt. In St. Gallen rettete Milan Gajic den Punkt erst in der 89. Minute per Penalty.

«Am Schluss müssen wir froh sein, immerhin einen Punkt geholt zu haben.» Das Fazit von YB-Trainer Uli Forte war schnell gezogen. Der eingewechselte Haris Tabakovic holte in der 89. Minute den Penalty heraus, den Milan Gajic souverän verwandelte und der den Bernern das dritte 1:1 im dritten Spiel sicherte.

Nach einer harten gelb-roten Karte gegen Miralem Sulejmani waren sie zu diesem Zeitpunkt bereits nur noch zu zehnt auf dem Feld .

YBs Mängel in der Offensive

Bis dahin hatte YB all seine Chancen vergeben und so an den Auftritt in der CL-Quali gegen Monaco erinnert. Raphael Nuzzolo scheiterte in der 24. Minute nach einem tollen Dribbling erst an Daniel Lopar, nach der Pause war es vor allem Samuel Afum, der im Abschluss sündigte. Die verletzten Offensiv-Kräfte Gerndt, Hoarau und Steffen wurden schmerzlich vermisst.

Nur halber Lohn für engagierte St. Galler

St. Gallen seinerseits wurde für eine beherzte Leistung nur knapp nicht mit dem zweiten Heimsieg belohnt. Die Ostschweizer störten die Gäste früh im Spielaufbau und gewannen viele Zweikämpfe. Zudem sahen sie sich wegen der verletzungsbedingten Ausfälle von Alain Wiss und Marco Aratore schon vor dem Seitenwechsel zu Umstellungen gezwungen.

Aratore-Ersatz Steven Lang war es dann aber, der die Führung in der 56. Minute einleitete. Nach einem tollen Vorstoss über die linke Seite legte der Neuzugang perfekt auf für Captain Albert Bunjaku, der YB-Keeper Yvon Mvogo in der kurzen Ecke erwischte.


http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... kt-fuer-yb

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 Beitrag Verfasst: Samstag 1. August 2015, 23:23 
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St. Gallen und die Young Boys trennen sich 1:1

St. Gallen und die Young Boys trennen sich 1:1 unentschieden. Die Berner als meistgenannter Herausforderer von Meister Basel sind damit nach den ersten vier Pflichtspielen immer noch sieglos.

Die Young Boys darben weiter und sind auch nach dem dritten Meisterschaftsspiel ohne Sieg. Und zum dritten Mal zogen sie mit einem 1:1 in die Kabinen. Der Punktgewinn der personell dezimierten Berner in der Ostschweiz fiel zudem reichlich glücklich aus. In der 88. Minute wertete der Ref ein leichtes Halten von Verteidiger Mario Mutsch am theatralisch stürzenden Haris Tabakovic als Foul und zeigte auf den Penaltypunkt. Milan Gajic liess sich das Geschenk nicht entgehen und düpierte den zuvor tadellosen St. Galler Torhüter Daniel Lopar mit einem Ball mitten ins Tor. Es war aber nicht der einzige krasse Fehlentscheid des Spielleiters. Es war ein Witz, als er vier Minuten vor dem Elfmeterpfiff Miralem Sulejmani zum zweiten Mal verwarnte und ihn damit frühzeitig unter die Dusche schickte. Der Serbe hatte Lopar in einem Luftkampf nicht einmal berührt.

"Wir sind selber schuld, dass wir uns den Sieg noch entgleiten liessen", meinte St. Gallens Torschütze Albert Bunjaku. "Den Ball so kurz vor Schluss so leichtfertig im Mittelfeld zu verlieren, ist dumm. Das darf uns nicht passieren. Wir brachten uns selbst in Schwierigkeiten."

St. Gallen - Young Boys 1:1 (0:0)

12'942 Zuschauer. - SR Bieri. - Tore: 56. Bunjaku (Lang) 1:0. 89. Gajic (Foulpenalty) 1:1.

St. Gallen: Lopar; Mutsch, Wiss (36. Thrier), Gelmi, Facchinetti; Tafer, Everton, Mathys, Aratore (45. Steven Lang); Aleksic (68. Janjatovic), Bunjaku.

Young Boys: Mvogo; Sutter (81. Hadergjonaj), Vilotic, Von Bergen, Lecjaks; Gajic, Bertone; Sulejmani, Kubo (65. Tabakovic), Nuzzolo (75. Gonzalez); Afum.

Bemerkungen: St. Gallen ohne Tréand, Russo und Lässer (alle verletzt). Debüt von Steven Lang. YB ohne Benito (gesperrt), Hoarau, Gerndt, Sanogo, Steffen und Seferi (verletzt). 84. Gelb-Rote Karte für Sulejmani (Foul). Verwarnungen: 24. Wyss (Foul). 37. Sulejmani (Spielverzögerung). 46. Mathys. 63. Everton. 89. Mutsch (alle Foul).


http://www.aargauerzeitung.ch/sport/fus ... -129404518

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 Beitrag Verfasst: Samstag 1. August 2015, 23:25 
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YB nimmt einen Punkt aus St. Gallen mit

YB holt sich in St. Gallen dank einem Penalty-Tor in der 89. Minute einen Punkt. Es ist das dritte Liga-Unentschieden in Serie für die Berner.

Albert Bunjaku hatte die Ostschweizer in der 56. Minute in Führung. Bezeichnend für den Saisonfehlstart ist das Abwehrverhalten der Berner. Wegen fehlender Abstimmung kassierten die Gäste trotz Überzahl in der eigenen Defensive dieses Gegentor.

Ein umstrittener Foulpenalty führte dann zum glücklichen Punktgewinn für die Berner. Der Berner Haris Tabakovic lag nach einem Laufduell gegen den St. Galler Mario Mutsch plötzlich am Boden (89.). Der Schiedsrichter sah ein Vergehen des St. Galler Verteidiger und entschied auf Penalty. Milan Gajic verwertete den Elfmeter zum 1:1.

St. Gallen - Young Boys 1:1 (0:0)

12'942 Zuschauer. - SR Bieri.

Tore: 56. Bunjaku (Lang) 1:0. 89. Gajic (Foulpenalty) 1:1.

St. Gallen: Lopar; Mutsch, Wiss (36. Thrier), Gelmi, Facchinetti; Tafer, Everton, Mathys, Aratore (45. Steven Lang); Aleksic (68. Janjatovic), Bunjaku.

Young Boys: Mvogo; Sutter (81. Hadergjonaj), Vilotic, Von Bergen, Lecjaks; Gajic, Bertone; Sulejmani, Kubo (65. Tabakovic), Nuzzolo (75. Gonzalez); Afum.

Bemerkungen: St. Gallen ohne Tréand, Russo und Lässer (alle verletzt). Debüt von Steven Lang. YB ohne Benito (gesperrt), Hoarau, Gerndt, Sanogo, Steffen und Seferi (verletzt). 84. Gelb-Rote Karte für Sulejmani (Foul).

Verwarnungen: 24. Wyss (Foul). 37. Sulejmani (Spielverzögerung). 46. Mathys. 63. Everton. 89. Mutsch (alle Foul)


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/31724613

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 Beitrag Verfasst: Samstag 1. August 2015, 23:26 
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YB rettet in der letzten Minute einen Punkt

von E. Tedesco - YB holt sich in St. Gallen dank einem Penalty-Tor in der 89. Minute einen Punkt. FCSG-Trainer Saibene ist sauer auf das Schiedsrichtergespann.

Albert Bunjaku hatte die Ostschweizer in der 56. Minute wie aus den Nichts in Führung gebracht. Die Führung hielt aber nicht. Ein Foulpenalty führte zum Ausgleich und Punktgewinn für die Berner. Der Berner Haris Tabakovic lag nach einem Laufduell gegen den St. Galler Mario Mutsch plötzlich am Boden (89.). Der Schiedsrichter sah ein Vergehen des St. Galler Verteidigers und entschied auf Penalty. Zu Unrecht. Milan Gajic verwertete den Elfmeter dennoch zum 1:1.

Saibene sauer

Jeff Saibene war sauer. Sauer über die Leistung des Schiedsrichtergespanns. Lautstark kommentiert er die Szene nach der Pressekonferenz noch einmal. Gestikuliert und holt mit den Armen weit aus, um zu verdeutlichen, wie weit Tabakovic vor der Strafraumszene schon im Offside gestanden hatte. Der FCSG-Trainer: «Dass man das nicht sieht ist schon tragisch!» Doppelt bitter, dass das Vergehen von Mario Mutsch am YB-Stürmer nicht einmal penaltywürdig gewesen ist. «Nie und nimmer», so der Ostschweizer Verteidiger nach dem Spiel.

Es war nicht der einzige Fehlpfiff von Ref Alain Bieri an diesem
1. August. Der Unparteiische und sein Gespann waren wohl im Feiertagsmodus und lieferte eine ganz schwache Leistung ab. So kassierte Miralem Sulejmani in der 37. Minute Gelb, weil er den Offsidepfiff missachtet und den Ball ins Tor geschossen hat. Ganz bitter: Der serbische Internationale stand gar nicht im Offside - der Treffer hätte zählen müssen.

Zu wenig clever

Gerächt hat sich die Fehlentscheidung dann auch noch: In der 84. Minute kam es zum Duell zwischen dem aus dem Tor herausstürmenden Goalie Lopar und Sulejmani. Der YB-Spieler versucht auszuweichen, schafft es auch und wird von Bieri dennoch verwarnt: Zwei Mal Gelb macht Gelb-Rot und Tschüss. der faire FCSG-Keeper: «Er berührt mich schon leicht, aber eine Karte war das nicht.»

«Wenn man bis wenige Minuten vor Schluss 1:0 führt, muss man das Resultat heimschaukeln», sagt Saibene. «Da waren wir zu wenig clever. Es ging nur noch zwei, drei Minuten, haben den Ball gut laufen lassen, also hätten wir den Match über die Runden bringen müssen.»

St. Gallen - Young Boys 1:1 (0:0)
12'942 Zuschauer. - SR Bieri.
Tore: 56. Bunjaku (Lang) 1:0. 89. Gajic (Foulpenalty) 1:1.
St. Gallen: Lopar; Mutsch, Wiss (36. Thrier), Gelmi, Facchinetti; Tafer, Everton, Mathys, Aratore (45. Steven Lang); Aleksic (68. Janjatovic), Bunjaku.
Young Boys: Mvogo; Sutter (81. Hadergjonaj), Vilotic, Von Bergen, Lecjaks; Gajic, Bertone; Sulejmani, Kubo (65. Tabakovic), Nuzzolo (75. Gonzalez); Afum.
Bemerkungen: St. Gallen ohne Tréand, Russo und Lässer (alle verletzt). Debüt von Steven Lang. YB ohne Benito (gesperrt), Hoarau, Gerndt, Sanogo, Steffen und Seferi (verletzt). 84. Gelb-Rote Karte für Sulejmani (Foul).
Verwarnungen: 24. Wyss (Foul). 37. Sulejmani (Spielverzögerung). 46. Mathys. 63. Everton. 89. Mutsch (alle Foul)


http://www.20min.ch/sport/fussball/story/31503607

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 Beitrag Verfasst: Samstag 1. August 2015, 23:29 
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«Ich habe noch nie so ein Tamtam erlebt»

YB bleibt auch am 3. Spieltag in der Super League ohne Sieg. Das Remis in St. Gallen wird nicht reichen, um die Trainerdiskussion verstummen zu lassen.

Der Druck auf YB-Trainer Uli Forte bleibt. Statt des erhofften Befreiungsschlags in der Ostschweiz müht sich YB zu einem 1:1-Unentschieden gegen den FC St. Gallen – und hat nach drei Runden lediglich drei Punkte vorzuweisen. «Ich habe nach nur zwei Spielen noch nie so ein Tamtam erlebt. Das ist bei YB halt so, und damit muss ich leben», sagt Uli Forte, auf die Diskussionen, die nach dem schwachen Saisonstart letzte Woche aufgeflammt sind, angesprochen.

Er brauche seine Energie für die Mannschaft und deshalb interessiere ihn diese Diskussion nicht. Sowieso sei diese Polemik ein Produkt gewisser Medien, so Forte, der in der vergangenen Woche im «Bund» von einer Kampagne gegen sich sprach. «Ich lese keine Zeitung mehr und gebe hier nur das weiter, was mir von Freunden und meinem engsten Umfeld gesagt wurde.» Natürlich sei der Start in die Saison nicht so verlaufen, wie man sich das bei YB vorgestellt habe. Und dafür müsse er als Trainer geradestehen. Man habe mit dem Staff den schwachen Start analysiert.

YB mit zu dicker Lippe vor der Saison

Mit welcher Erkenntnis? Forte: «Das ist ein Mix aus verschiedenen Gründen. Dazu gehört sicher auch, dass wir vor der Saison eine dicke Lippe riskiert und grosse Parolen herausgegeben haben, mit der Folge, dass einige Spieler damit nicht klargekommen sind. Im Unterbewusstsein haben einige nach dem zweiten Platz in der letzten Saison wohl gedacht, dass es schon irgendwie gehen wird. Irgendwie ... Fakt ist aber, dass nichts von allein läuft.» Forte habe aber im Gegensatz zu den ersten beiden Ligaspielen (1:1 gegen den FCZ und Luzern) eine deutliche Leistungssteigerung gesehen. «In St. Gallen ist Einiges nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben, aber dennoch haben wir zu zehnt einen Punkt geholt».

Ob der Punkt für mehr Ruhe reicht? YB-Captain Steve von Bergen: «Das entscheiden die Medien. Von unserer Seite ist es ziemlich ruhig, die Medien machen die Stimmung neben dem Platz. Das gehört auch zum Job der Journalisten und das akzeptieren wir. Wir bleiben konzentriert und machen unseren Job. Das hat man am Samstag gesehen. Es war schon einen Schritt besser und wir bleiben ruhig – egal was geschrieben und gesagt wird.»

Kein Blick auf die Tabelle

Der Blick auf die Tabelle wird in Bern tunlichst vermieden – sagen zumindest YB-Spieler und Trainer. Von Bergen: «Im Fussball ist es doch immer so: Wenn du gewinnst, ist alles schön und gut. Wenn du nicht gewinnst, ist es weniger schön und alles nicht gut.» Dass der FCB bereits sechs Punkte Vorsprung hat nach lediglich drei Runden, interessiert nicht. «Sieben Punkte wären noch schlechter und fünf Zähler Rückstand weniger schlecht», so der YB-Captain. «Drei Spiele, drei Punkte ist ungenügend. Das wissen wir auch! Aber wir arbeiten weiter hart an uns und ich bin sicher, dass sich in den nächsten Spielen eine Wende einstellen und es von den Ergebnissen her besser wird.»

Das grosse Feuerwerk konnte YB in der Ostschweiz am 1. August nicht zünden, aber zumindest die Moral stimmte und mit dem Ausgleich in der 89. Minute am Ende auch das Resultat. Den Druck auf YB-Trainer Forte wird aber auch das Remis nicht vermindert haben. Der 41-Jährige braucht dringend ein Erfolgserlebnis. Nicht zwingend am Dienstag (20.45 Uhr) im Rückspiel der CL-Qualifikation in Monaco zwar, aber am Berner Derby am Sonntag, wenn es Zuhause gegen Thun geht.


http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/12776819

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 2. August 2015, 00:36 
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in st. gallen hatten wir in den letzten drei saison nie gewinnen können. mit ein wenig mehr wettkampfglück und einen valablen linienrichter, sowie einem besseren schiedsrichter hätte es heute für einen 3er reichen können. alles in allem ist aber eine punkteteilung für beide teams ein gerechtes ergebnis.


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 2. August 2015, 12:46 
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02.08.2015

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Dicke Lippe auf dünnem Eis

YB und Uli Forte werden mit den eigenen Zielen und ersten Kritiken konfrontiert – und warten nach dem 1:1 in St. Gallen weiter auf den ersten Sieg.

Als die Young Boys ­ihren Ausflug in die Ostschweiz auf­arbeiten, geben sie sich redlich Mühe, das Positive zu suchen. Sie reden darum von steigender Tendenz, von Moral, von Charakter, sie sagen, sie hätten sich nicht hängen lassen, und geben sich zufrieden mit diesem einen Punkt, den es für das 1:1 gegen St. Gallen gibt.

Uli Forte redet so, Steve von Bergen auch, Trainer und Captain blenden dafür aus, dass sie das Spiel um weitere zwei Punkte hinter den FC Basel zurückgeworfen hat. «Soll ich jetzt sagen, dass neun Punkte aus drei Spielen gut sind für Basel?», fragt von Bergen. Er tut es nicht, dafür sagt er das Offensichtliche: «Wir müssen mit den drei Punkten leben, die wir haben.»

Basel hat das Selbstverständnis, das YB schmerzlich fehlt

Es ist unruhig in Bern, weil der Start in die Saison weniger von den Resultaten als vielmehr von den Leistungen her völlig missraten ist. YB war in seinen ersten beiden Auftritten bei den 1:1 gegen ­Zürich und Luzern ohne Feuer, ohne Ausstrahlung und Überzeugung.

Auch der FCB überzeugte ­anfänglich nicht, weder gegen ­Vaduz noch bei GC, aber er ­gewann. Dann reiste er zum Champions-League-Qualifikationsspiel nach Posen und erledigte seine ­Arbeit mit einem Selbstverständnis, das inzwischen wohl seine grösste Stärke geworden ist. Und das ihn so sehr von YB abhebt.

Der FCB ist so weit, dass er über seine Ziele gar keine Worte mehr zu verlieren braucht, die ergeben sich von selbst. YB dagegen feiert sich schon fast selbst dafür, dass es für diese Saison den Gewinn eines Titels zur Vorgabe macht. Wenn sie etwas anderes gesagt hätten, hätte es doch nur geheissen, sie ­seien «Angsthasen», sagt Präsident Werner Müller im Teleclub. Wo er recht hat, hat er recht. Forte sieht es im Rückblick etwas anders. Sie hätten eine «sehr, sehr dicke Lippe riskiert», mit den «ganzen ­Parolen» von den angestrebten Zielen , sagt er nun, «viele Spieler sind nicht gewohnt, womit sie deshalb konfrontiert worden sind».

Die Frage ist, ob er es sich ­gewohnt ist. Er sagt Ja. Er sagt auch, dass er vor zwei Jahren wusste, was nach dem Wechsel von GC zu YB auf ihn zukommt. Erstaunt ist er dennoch über die Kritik an ihm in diesen Tagen, über dieses «Tamtam», wie er es nennt. Er muss lernen, dass er sich in Bern auf dünnem Eis bewegt.

Unter der Woche, am Tag nach dem 1:3 gegen Monaco in der Qualifikation zur Champions League, redete er von einer «Kampagne» gegen ihn. Kampagne? Ja, wiederholt er in St. Gallen. Aber wie kommt er zu diesem Eindruck? Er gebe nur weiter, was ihm sein engstes Umfeld berichtet habe, antwortet er, selbst gelesen habe er nichts. Soll das nun glauben, wer will.

Fortes Rechnung: «Es gibt noch 99 Punkte zu gewinnen»

Gegen St. Gallen fehlen Hoarau, Gerndt, Sanogo, Steffen und ­Benito. Nicht jeder von ihnen ist ein Verlust. Die Berner fangen sich nach einem schlechten Start auf, vergeben gleich nach der Pause eine grosse Chance durch Afum, geraten in der 50. Minute nach Bunjakus Kontertor in Rückstand, haben zwei-, dreimal Glück, das 0:2 vermeiden zu können, und als sie Sulejmani wegen eines Fehlentscheides des Schiedsrichters mit ­einer Gelb-Roten Karte verlieren, sind 83 Minuten gespielt. Der Match scheint entschieden, St. Gallen aber begeht den Fehler, sich auf dem Vorsprung auszuruhen. YB gibt nicht auf und kommt glückhaft zu einem Elfmeter. Gajic verwertet ihn zum Ausgleich.

Von Bergen bilanziert: «Wichtig ist, dass wir auf einem guten Weg sind.» Forte rechnet: «Es gibt noch 99 Punkte zu gewinnen.»


http://www.derbund.ch/sport/fussball/di ... y/25715018

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 Beitrag Verfasst: Montag 3. August 2015, 00:12 
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02.08.2015

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Wieder ein 1:1, das YB nicht glücklich macht

Die Young Boys erreichen in St. Gallen das dritte Unentschieden in Serie und die Unruhe bleibt.

Viel hat sich in fussballerischer Hinsicht an diesem Wochenende aus Berner Sicht nicht bewegt. Es war so wie immer in dieser noch jungen Saison: Der FC Basel gewinnt und YB spielt unentschieden.

Und so hat der FC Basel nach drei Runden schon wieder sechs Punkte Vorsprung auf die Young Boys. Während der FCB Sion souverän mit 3:0 aus dem St. Jakob-Park fegte, mussten die Young Boys um ein Penaltygeschenk von Schiedsrichter Bieri froh sein, um durch Gajic in der 89. Minute wenigstens noch den Ausgleich zum 1:1 zu erreichen. Bieri hatte ein Foul von Mutsch an Tabakovic gesehen.

Der Schiedsrichter hatte wohl durch die diversen Kommunikationsmöglichkeiten auf dem Feld mitbekommen, dass sein zuvor ausgesprochener Platzverweis an Miralem Sulejmani ein Witz gewesen war und liess sich so zu einer Kompensation verleiten. Der Serbe war in der 84. Minute bei der Hatz um den Ball gegen St. Gallens Goalie Lopar zu spät; als er das realisierte, zog er das Bein zurück und versuchte den Aufprall mit Lopar zu verhindern, touchierte aber den Goalie leicht. Dennoch schickte ihn der Schiedsrichter mit der Gelb-Roten Karte vom Feld. «Das ist der erste Platzverweis in meiner Karriere», sagte Suljemani. «Aber da war nichts. Ich versuchte, den Torhüter zu umkurven.»

Korrektes Tor nicht anerkannt

Die erste Verwarnung hatte Suljemani in der 37. Minute erhalten, als er trotz des Abseitspfiffes von Bieri den Ball flach in die Torecke von Lopar schob. Die TV-Bilder zeigen aber: Suljemani stand nicht im Abseits und erzielte das Tor aus korrekter Position.

«Es kamen Pech und Schwefel zusammen», sagte Forte zu dieser Szene. Er hatte in St. Gallen ein Team mit einer verbesserten Leistung gesehen, eines, das nicht aufgab und zuletzt mit einem gerechten 1:1 honoriert wurde. Der YB-Trainer wirkte vor den Journalisten indes angespannt und etwas enerviert, so wie er das schon am Donnerstag nach dem 1:3 gegen Monaco in Bern bei einem Medientreffen gewesen war.

Damals sprach er von einer Kampagne, die gegen ihn geführt werde. Als er im Presseraum im Untergrund der AFG Arena erneut auf dieses Thema angesprochen wurde, nannte er die «Zeitung mit den grossen Lettern» als Verantwortliche. Doch am Donnerstag hatte Forte auch Stimmen aus den Logen erwähnt, die für Unruhe sorgten. Selber habe er dies nicht gehört, da er sich ja während des Spiels unten am Spielfeldrand befinde. Doch er habe gute Freunde, auf die er sich verlassen könne und die ihn zuverlässig informieren würden.

Das grosse Tamtam

«Dass es nach zwei Runden so ein Tamtam gibt, das habe ich noch nie erlebt. Aber bei YB ist das offenbar so. Ich wusste ja, worauf ich mich einliess, als ich in Bern unterschrieb», sagte Forte.

Auf die Frage, welchen Einfluss dieses 1:1 auf seine Zukunft bei YB habe, antwortete Forte folgendermassen: «Das kann ich nicht beurteilen. Das müssen andere entscheiden. Ich konzentriere mich auf die Arbeit mit meiner Mannschaft. Nur das interessiert mich.»

Heute Montag fliegt YB ans französische Mittelmeer, am Dienstag geht es gegen Monaco zum Rückspiel der Qualifikation um die Champions League. Die Chancen, nach dem 1:3 aus dem Hinspiel noch die nächste Runde zu erreichen, sind minim.

Und Forte muss abwägen. Soll er mit seinem Team gegen Monaco nochmals alles riskieren, oder soll er angeschlagene Schlüsselspieler für das Derby am Sonntag gegen Thun schonen? Gegen St. Gallen musste der Trainer mit Hoarau, Sanogo und Steffen auf verletzte oder kranke Leistungsträger verzichten.

Siege wären hilfreich, um diejenigen, die den grossen Gong schlagen und das «Tamtam» veranstalten, ruhig zu stellen. Gegen Monaco ist Suljemani nach seinem Platzverweis spielberechtigt, er fehlt aber gegen Thun am Sonntag. In St. Gallen spielte er auf der rechten Seite, da sein «Backup» Nuzzolo aufgrund der Verletzungsliste ebenfalls in der Startformation figurierte. Suljemani hatte erneut gute und schlechte Momente. Er bereitete mit einem starken Zuspiel Nuzzolo eine grosse Möglichkeit vor, dieser vermochte aber Lopar nicht zu bezwingen. Aber Suljemani war mit einem Ballverlust auch Ausgangspunkt des Konters, den St. Gallen durch Bunjaku zum 1:0 nutzte (56.).

Von der Dominanz und Ballsicherheit, die YB phasenweise im letzten Viertel der vergangenen Saison vor allem in den Heimspielen auszeichneten, ist zurzeit nichts zu sehen. In St. Gallen war Goalie Mvogo erstmals in dieser Saison ohne Fehler, aber die Mannschaft war erneut nicht in der Lage, zu Null zu spielen. Und vorne vergaben Afum und Kubo die Möglichkeiten, die sie nutzen müssten, wenn sie endlich Stammspieler werden wollen.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Wi ... y/25715018

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 Beitrag Verfasst: Montag 3. August 2015, 08:08 
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03.08.2015

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Ungeschlagen im Niemandsland

Mit 36 1:1-Unentschieden wird YB die hohen Vereinsziele nicht erreichen. Das Remis in St.Gallen betrachten die Young Boys als Fortschritt. Der Titelrivale Basel aber liegt nach drei Runden bereits sechs Punkte voraus.

Die PR-Maschinerie läuft wie geölt. Die Young Boys geben sich nach dem 1:1 in St. Gallen alle Mühe, einen kämpferischen Eindruck zu hinterlassen und das Unentschieden als Erfolg zu verkaufen. «Wir haben uns erneut gesteigert», sagt Trainer Uli Forte, und Abwehrchef Steve von Bergen meint, man habe gesehen, dass vieles nun besser funktioniere.

«Bereits gegen Monaco spielten wir trotz der 1:3-Niederlage besser. Wir müssen einfach im Abschluss stärker werden. Immerhin zeigten wir in der Schlussphase Moral und erzielten noch den Ausgleich.» Und Miralem Sulejmani meint, das Team habe Charakter bewiesen.

Ein wenig Ruhe

Auch wenn die Young Boys die AFG-Arena am Samstagabend nicht unzufrieden verliessen, bereitet ihnen der Blick auf die Rangliste wenig Freude. Nach drei 1:1 liegen sie ungeschlagen (aber eben auch sieglos) im Niemandsland – bereits sechs Punkte hinter dem überzeugenden Serienmeister Basel, den sie ernsthaft angreifen wollen.

Die Tabelle lügt nicht, und auch wenn es übertrieben erscheinen mag, die grosse Krise bei YB auszurufen, so ging der Saisonstart doch wieder gründlich daneben. Das Last-Minute-Elfmetertor in St.Gallen durch Milan Gajic (89. Minute) verschafft den ambitionierten Bernern immerhin ein paar Tage Ruhe.

Die Lage aber bleibt heikel. Uli Forte nennt die Hektik, die er in den Medien und im Umfeld ausgemacht hat, ein «Tamtam», das er nicht verstehen könne. «Aber wir sind auch ein wenig selber schuld, weil wir vor der Saison eine dicke Lippe riskiert haben», sagt Forte. Er erklärt in St.Gallen erneut, eine Kampagne gegen seine Person festgestellt zu haben und präzisiert auf Nachfrage, diese sei gesteuert von der «Zeitung mit den grossen Buchstaben».

Der «Blick» hatte bereits nach der 1. Runde und dem YB-Remis beim FC Zürich den arbeitslosen Murat Yakin als Nachfolger Fortes ins Gespräch gebracht. Forte habe die Artikel selber nicht gelesen, aber «gute Freunde» hätten ihn darüber informiert.

Die Young Boys sind bestens beraten, sich um die eigenen Probleme zu kümmern. «Wir müssen unseren Weg weitergehen, dann kommt es gut», sagt Steve von Bergen. Morgen bereits tritt YB zum Rückspiel in der 3. Runde der Champions-League-Qualifikation in Monaco an, die Aussichten sind bescheiden.

Und so wird das Heimspiel am Sonntag gegen Thun zur brisanten Herausforderung. Das Derby dürfte vor prächtiger Kulisse über die Bühne gehen, der 10-Jahres-Festakt des Stade de Suisse bildet den Rahmen der Veranstaltung, jeder Zuschauer bezahlt nur 10 Franken Eintritt. Beste Gelegenheit für YB, Werbung in eigener Sache zu betreiben.

Viele Torchancen

Die Leistung der Young Boys in der AFG-Arena war ordentlich. Ein Spitzenteam jedoch hätte die naive Spielweise des FC St.Gallen, der enorme Lücken aufwies, ausgenutzt. Raphael Nuzzolo, Samuel Afum und Sulejmani liessen beste YB-Gelegenheiten aus, und so führte ein Ballverlust Sulejmanis nach der Pause zum 1:0 der Gastgeber durch Albert Bunjaku. «Wir bezahlen Fehler derzeit cash, aber es ist ein gutes Zeichen, liessen wir uns nicht beirren», sagt von Bergen. «Wir agierten auch in Unterzahl mutig.»

Der unglückliche Sulejmani wurde in der Schlussphase zum zweiten Mal verwarnt, wobei beide Gelben Karten nur eines waren: lächerlich. Kurz vor Spielende erhielten die Young Boys als eine Art Kompensationsgeschenk einen zweifelhaften Elfmeter zugesprochen. Gajic sorgte mit seinem Tor für eine leichte Entspannung der ungemütlichen Berner Lage.

Und natürlich ist nach 3 von 36 Spieltagen noch nichts verloren für YB. Steve von Bergen («Ich war in Mathematik immer gut») stellt die kühne Rechnung auf, sechs Punkte Rückstand auf Basel seien besser als sieben, aber schlechter als fünf, während sein Trainer Forte in anderen Dimensionen rechnet: «Es sind noch 99 Punkte zu holen.»

Mit 36 1:1-Unentscheiden aber werden die Young Boys die hohen Vereinsziele nicht erreichen.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/23721092

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Sulejmanis unglücklicher Auftritt

YB-Königstransfer Miralem Sulejmani erlebt in St. Gallen einen frustrierenden Nachmittag – und erhält erstmals in seiner Karriere die Rote Karte.

Genau drei Wochen nachdem YB im Testspiel den Bundesligisten VfB Stuttgart im Stade de Suisse 4:1 wegfegte, erreichen die Young Boys im dritten Saisonspiel der Super League in St.Gallen das dritte 1:1.

Die Euphorie ist längst der Ernüchterung gewichen. Das gilt auch in Bezug aufs Verletztenbulletin. Gleich fünf Stammspieler (Guillaume Hoarau, Renato Steffen, Alexander Gerndt, Sékou Sanogo, Loris Benito) fehlten in St.Gallen verletzt, krank oder gesperrt. «Genau aus diesem Grund haben wir ein so breites Kader», sagt Trainer Uli Forte.

Im YB-Aufbau fehlte der wertvollste Mittelfeldspieler Sanogo in den ersten Runden schmerzlich, und in der Offensive war Miralem Sulejmani in St.Gallen als einzige Fixkraft dabei. Der spielstarke Serbe ist noch nicht richtig in Bern angekommen, der YB-Königstransfer erlebt schwierige Wochen. Die Brillanz seines linken Fusses ist zwar immer wieder ersichtlich (den rechten Fuss besitzt er wohl nur, um nicht umzufallen), aber auch am Samstag kämpfte er unglücklich und verschuldete das Gegentor.

Schwacher Schiedsrichter

Ins Bild passte der Platzverweis Sulejmanis. Zweimal wurde der 26-Jährige verwarnt, beide Gelben Karten waren viel zu streng. In der ersten Halbzeit schoss Sulejmani ein reguläres Tor (dank seines Feinfusses), wurde aber fälschlicherweise aus einer Abseitsposition zurückgepfiffen – und verwarnt, weil er noch schoss. «Das war doppelt bitter», sagt Forte. «Wir hätten führen müssen, aber Sulejmani wurde verwarnt.» Der Serbe («Das war ja noch mitten in der Aktion») wurde bestraft, weil Mitspieler Yuya Kubo kurz zuvor deutlich nach einem Abseitspfiff noch aufs Tor abschloss.

Schiedsrichter Alain Bieri erklärte den Young Boys, beide Teams hätten in dieser Beziehung einen Joker zur Verfügung gehabt Joker für Fehlentscheidungen wären für Bieri selber hilfreich gewesen. Er stellte Sulejmani gegen Ende des Spiels vom Platz, weil der YB-Spieler St.Gallens Goalie Daniel Lopar nach einem Steilpass berührt haben soll. In Wahrheit wich Sulejmani sogar noch aus. Er habe die Welt nicht mehr verstanden, sagt Sulejmani. Es sei sein erster Platzverweis nach zehn Jahren als Profi.

Starke Einwechselspieler

Nun fehlt Sulejmani am Sonntag gegen Thun gesperrt. Im Derby wird der zuletzt gesperrte Linksverteidiger Benito wieder mitspielen können – und vermutlich auch Steffen (Sommergrippe) sowie Torjäger Hoarau. Bei Sanogo, der wie Hoarau an Adduktorenproblemen leidet, sieht es schlechter aus, er wird diese Woche nochmals untersucht, YB rechnet mit einer längeren Pause.

Der Ausfall Sanogos trifft die Young Boys hart. Auch in St.Gallen war das zentrale Mittelfeld nicht überzeugend, der Spielaufbau wirkte behäbig. Immerhin drängten sich in der Offensive die Ersatzspieler Haris Tabakovic und Alexander Gonzalez, zuletzt auf der Tribüne, bei ihren Kurzeinsätzen auf. Tabakovic holte den Elfmeter smart, aber leicht theatralisch heraus und gefiel als Ballhalter, während Gonzalez seine Schnelligkeit und Dribbelstärke ausspielte.

Nach einem tollen Solo von Gonzalez allerdings verstolperte Tabakovic in der Nachspielzeit eine ausgezeichnete Chance. Es wäre das zweite YB-Tor in personeller Unterzahl gewesen. Diesmal also überzeugten die Einwechslungen von Forte, auch Florent Hadergjonaj brachte auf der rechten Seite Schwung. Er schlug die Flanke, die zum Penalty für YB führte.

Unterhaltsam, aber fehlerhaft

Die St.Galler ärgerten sich derweil, die Führung nicht über die Runden gebracht zu haben. «Wir waren in der Schlussphase zu wenig clever», sagte Trainer Jeff Saibene, der kurz vor der Elfmeterszene ein klares Abseits Tabakovics gesehen hatte. Der VfB Stuttgart übrigens hat die hohe Niederlage in Bern gut verkraftet. Er schlug am Samstag im Testspiel den Premier-League-Giganten Manchester City 4:2 und überzeugte vor der Pause (4:0) mit begeisterndem Offensivfussball. Die Euphorie in Stuttgart ist gross.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/12501401

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