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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Dienstag 28. Juli 2015, 08:21 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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28.07.2015  Zitat: YB fordert die AS Monaco
YB hofft auf Befreiungsschlag
Die Young Boys fordern in der 3. Runde der Champions-League-Qualifikation Monaco heraus. Trainer Uli Forte hofft nach dem mässigen Saisonstart heute im Heimspiel auf einen Befreiungsschlag.
Erst zwei Runden ist die neue Saison alt - und schon bläst trotz des Sommerwetters den Young Boys und ihrem Trainer Uli Forte ein eisiger Wind ins Gesicht. «YB brennt», titelte der Boulevard, die vorsaisonale Euphorie in der Bundeshauptstadt ist nach den beiden Remis in Zürich und gegen Luzern zum Super-League-Auftakt bereits wieder verflogen.
Nicht in erster Linie die Resultate, sondern vor allem die Leistungen sorgten im YB-Umfeld für Ernüchterung, waren die Berner doch in beiden Spielen mit einem Punktgewinn noch gut bedient. Der erste Angriff auf den Serienmeister Basel ist verpufft, der Rückstand in der Tabelle auf den Branchenleader beträgt bereits vier Punkte - und nun folgt in der Meisterschaft das schwierige Auswärtsspiel in St. Gallen und das Derby gegen Thun.
«Jetzt müssen wir das Super-League-Tenü ablegen und das Champions-League-Kleid anziehen», fordert Forte vor dem heutigen Heimspiel gegen Monaco (20.15 Uhr). Der Zürcher Unterländer ist bemüht, trotz der angespannten Stimmung rund um das Stade de Suisse Freude und Lockerheit zu verbreiten. «Enjoy, enjoy, enjoy», heisst seine Message an den Verein, die Spieler und die Fans. Sie sollen die beiden Partien gegen Monaco geniessen, «schliesslich haben wir lange auf dieses Ziel hin gearbeitet».
Erstmals seit fünf Jahren spielen die Berner wieder in der Champions-League-Qualifikation. Der Weg in die Königsklasse ist allerdings noch ein weiter. Schaffen die Berner gegen Monaco die Überraschung, dann würde sich ihnen in den Playoffs das nächste grosse Kaliber des europäischen Fussballs in den Weg stellen.
Die Realität gibt allerdings (noch) nicht Anlass, um von magischen Berner Europacup-Nächten zu träumen. Zu dürftig waren die Leistungen gegen Zürich und Luzern. Das weiss auch Forte: «Natürlich war das nicht das YB, das wir alle uns vorstellen, aber die Mannschaft weiss, dass sie es kann. Manchmal braucht es ein Aha-Erlebnis.»
Auch deswegen kommt aus seiner Sicht der Vergleich mit dem Tabellendritten der letzten Ligue-1-Saison zum richtigen Zeitpunkt. Forte hofft auf eine positive Leistung, die einen ähnlichen Effekt auslöst wie im letzten Herbst, als die Berner in der Europa League zuhause gegen Napoli 2:0 gewonnen haben und sich die Mannschaft später laut Forte «am eigenen Schopf aus der Krise gezogen hat».
Ob Forte im Heimspiel gegen Monaco wieder auf Guillaume Hoarau zählen kann, entscheidet sich erst heute. Der Topskorer und wichtigste Spieler in der YB-Offensive verpasste die Partie gegen Luzern aufgrund einer Adduktorenzerrung. Klar ist, dass die Berner beim Franzosen nichts riskieren werden, da sie sich nach der Verletzung von Alexander Gerndt keinen weiteren längerfristigen Ausfall in der Offensive leisten können. Der zuletzt ebenfalls verletzte und physisch starke Sekou Sanogo dürfte im Mittelfeld zu seinem Saisondebüt kommen.
Im Gegensatz zu den Bernern haben die Monegassen noch keinen Ernstkampf in dieser Saison bestritten. Dass sie trotz der vielen Transfers im Sommer wohl kaum etwas von ihrer Klasse eingebüsst haben, bewiesen sie letzte Woche, als sie vor den Augen von Forte und YB-Scout Stéphane Chapuisat in einem Testspiel in Meyrin den Bundesligisten Mainz 5:1 bezwangen. «Es ist der wahrscheinlich schwierigste Gegner, den wir haben bekommen können», so Forte. Trotzdem habe sich der frankophone Teil in der Mannschaft sehr über das Los gefreut.
Das seit 2011 vom russischen Milliardär Dimitri Rybolowlew alimentierte Team aus dem Fürstentum an der Côte d'Azur hat zwar die Abgänge von Geoffrey Kondogbia (zu Inter), Yannick Ferreira Carrasco (Atletico Madrid) und Lucas Ocampos (Marseille) zu verkraften, das Geld wurde aber in andere Talente wie den von Milan ausgeliehenen Stephan El Shaarawy (It), Adama Traoré (Mali/Lille), den besten Spieler der U20-WM, Guido Carrillo (Arg/Estudiantes) oder Ivan Cavaleiro (Por/Benfica Lissabon) reinvestiert.
Captain Jérémy Toulalan, die Portugiesen Joao Moutinho und Ricardo Carvalho sowie Torhüter Danijel Subasic bringen Erfahrung in das junge und hoch talentierte Ensemble des portugiesischen Trainers Leonardo Jardim, das in der Ligue 1 neben Lyon erneut als grösster Herausforderer von Paris St-Germain gehandelt wird.
Im letzten Jahr scheiterten die Monegassen in der Champions League erst am späteren Finalisten Juventus Turin, nachdem sie zuvor dank einer ausgezeichneten Defensive und perfektem Umschaltspiel unter anderen Arsenal ausgeschaltet hatten. «Sie spielen taktisch nahezu perfekt», sagte YB-Captain Steve von Bergen. «Die Viertelfinal-Qualifikation war kein Zufall.»
In dieser Saison dürften die Monegassen vor allem in der Offensive noch stärker besetzt sein. Von Bergen fordert von sich und seinen Kollegen, dass sie das Glück in die eigene Hand nehmen: «Zweimal 90 Minuten abwarten bringt nichts. Wir müssen mutig sein - und unsere Chance packen.» http://www.nzz.ch/sport/yb-hofft-auf-be ... 1.18586775
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shalako
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Verfasst: Dienstag 28. Juli 2015, 08:23 |
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28.07.2015  Zitat: Ein interessanter Talentschuppen
Die AS Monaco investiert vermehrt in Spieler mit Perspektiven statt in grosse Namen und hat damit Erfolg.
Es ist noch nicht Barcelona, auch nicht Real Madrid oder Bayern München, die in den letzten Jahren alle schon in Basel aufgetreten sind. Aber es ist immerhin die AS Monaco, sagt man sich in Bern vor der so ersehnten Rückkehr auf die Champions-League-Bühne. Der Club aus dem Fürstentum ist der attraktivste Gegner, der für die Young Boys in der 3.Runde der Qualifikationsphase überhaupt möglich war. Und sportlich wohl auch der schwierigste. «Für die Spieler ist das ein Wunschlos, sie wollen sich mit den Besten messen», sagt Uli Forte, «ein Trainer denkt da anders.»
Die AS Monaco ist ein Musterbeispiel für das «Hire and fire»-Prinzip, das im Fussball grassiert. Die Fluktuation im Kader ist seit Jahren enorm. «Es waren nicht wenige Spieler, die wieder hinzugekommen oder gegangen sind», schmunzelte beim gestrigen Medientermin selbst Jérémy Toulalan, mit 31 einer der wenigen Routiniers. Bahlouli, Carrillo, Cavaleiro, Pasalic, Helder Costa, Adama Traoré, Lemar, Nardi und El-Shaarawy – diese neuen Gesichter präsentierte die AS Monaco am Freitag bei der offiziellen Teamvorstellung im mondänen Yacht Club des Fürstentums. Alles Fussballer mit viel Potenzial wie beispielsweise El-Shaarawy, dessen Karriere bei der AC Milan auch verletzungsbedingt ins Stocken geraten ist. Oder Traoré, der zum besten Spieler der U-20-WM gewählt wurde und Mali auf den dritten Rang geführt hat.
So klangvoll wie vor zwei Jahren sind die Verstärkungen beim heutigen YB-Gegner trotzdem nicht mehr. Damals verpflichtete der russische Milliardär, Clubbesitzer und Präsident Dmitri Rybolowlew nach Monacos Rückkehr in die Ligue 1 prominente Spieler wie João Moutinho, James Rodríguez (beide FC Porto) und Radamel Falcao (Atlético Madrid), die zusammen über 100 Millionen Euro gekostet haben dürften. Einzig Moutinho steht heute noch im Kader. Rodríguez wurde vor einem Jahr für?gut 60??Millionen Euro an Real Madrid weiterverkauft, während Falcao nach einem Gastspiel bei Manchester United nun an Chelsea ausgeliehen wurde.
Talente dürfen etwas kosten
Bei der AS Monaco hat bereits letzte Saison ein Umdenken stattgefunden, weil ein finanzielles Wettrüsten um den Titel mit dem aus Katar unterstützten Paris St-Germain aussichtslos erschien. Die neue Strategie sieht vor, mit jungen und entwicklungsfähigen Spielern den Erfolg zu suchen. In solche Talente ist man weiterhin bereit zu investieren. So hat sich der Club Traoré 15 Millionen Euro kosten lassen. Diese jungen Spieler zu formen, das ist die Aufgabe von Leonardo Jardim, der im Vorjahr als Trainer verpflichtet wurde. Der 40-jährige Portugiese hatte zuvor bei Sporting Lissabon und Olympiakos Piräus bewiesen, dafür der richtige Mann zu sein. Sein erstes Zeugnis kann sich sehen lassen: Platz 3 in der Ligue 1 und der Vorstoss in die Viertelfinals der Champions League, wo Monaco mit 0:1 und 0:0 nur knapp an Juventus Turin scheiterte.
«Einige der jungen Spieler brauchen Zeit, deshalb werde ich gegen YB auf viele Spieler setzen, die letzte Saison schon bei uns waren», sagt Jardim. Dazu zählen die Verteidiger Ricardo Carvalho und Kurzawa sowie Regisseur Moutinho und Nationalspieler Toulalan im Zentrum. Sie waren letzte Saison dafür besorgt, dass die Mannschaft in 38 Spielen der Ligue 1 nur 26 Tore zuliess. Nur vorne will der Trainer mit dem 19-jährigen Martial auf die Jugend setzen. Nur als Joker vorgesehen ist El Shaarawy.
«Wir sind der Favorit. Wir dürfen nur nicht zu leger auftreten, dann schaffen wir es», ist Toulalan überzeugt. http://www.derbund.ch/sport/fussball/ei ... y/19746362
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shalako
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Verfasst: Dienstag 28. Juli 2015, 08:25 |
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28.07.2015  Zitat: Forte zittert um Topskorer Hoarau
Monsieur Unersetzlich
YB-Coach Uli Forte ist bester Laune. Obwohl er kaum Grund dazu hat. Vor dem Spiel gegen Monaco muss er um seine Lebensversicherung bibbern: Stürmer Guillaume Hoarau.
Es geht um 20 Millionen Franken. Wie immer, wenn es um die Champions League geht. Vor der YB-Kabine prangt bereits das Logo der Königsklasse. «Wir wollen das erreichen. Jetzt ist es so weit. Wir stehen an der Schwelle. Die Sterne rufen», sagt Forte nicht ganz pathosfrei. Und stuft die YB-Chancen auf erstaunliche fünfzig Prozent ein.
Doch just jetzt bricht einiges über die Berner herein. Da ist der verpatzte Saisonstart mit zwei mageren Pünktchen aus zwei Spielen. Da ist der schleppende Vorverkauf für den Knaller gegen die Monegassen: Bloss 11'000 Tickets wurden bis gestern abgesetzt. Es werden kaum mehr als 16'000 Fans kommen. Und da sind die Verletzten: Sékou Sanogo, der unerbittliche Mittelfeld-Puncher. Alex Gerndt, der Backup für Hoarau. Und eben der französische Stürmer selbst!
In der letzten Europa-League-Saison buchte der Lange in acht Spielen sechs Tore. Und nicht etwa in der Qualifikation, da war er noch kein Berner. In der Gruppenphase und gegen Everton im Sechzehntelfinal. Damit war er der fünftbeste Torschütze des Wettbewerbs.
Der ehemalige PSG-Stürmer hatte sich Monaco vor der Auslosung gewünscht. Er brennt darauf, seinen Landsleuten zeigen, was er noch alles drauf hat. In Gelb-Schwarz.
Doch im ersten der beiden schwachen Auftritte der Berner zum Saisonstart – beim 1:1 beim FCZ – zieht sich der Mann von der Insel La Réunion eine Muskelverletzung an den Adduktoren zu. Kurz nachdem er YB in Führung geschossen hat. Der Wettlauf fürs Monaco-Spiel beginnt.
Kann er ihn noch gewinnen? Forte, dessen gute Laune an der von null (!) französischen Journalisten besuchten Pressekonferenz alles anderes als gespielt wirkt: «Wir müssen einen letzten Fitnesstest am Spieltag abwarten. Klar ist nur: Wir riskieren gar nichts. Auch wenn es das Spiel der Spiele ist. Ganz sicher wird Gui nicht fitgespritzt!»
Wie stehen die Chancen auf einen Einsatz von Monsieur Unersetzlich? Teile des Trainings hat Hoarau schon mit dem Team bestritten. Gestern auch erste Sprinttests gemacht. Das ging gut. Er selbst will unbedingt spielen. Weil er selbst letzten Endes entscheiden wird, ob es geht, stehen die Chancen gut. Wie übrigens auch bei Sanogo. Es sind die ersten guten YB-News in der Saison. http://www.blick.ch/sport/fussball/cham ... 16692.html
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shalako
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Verfasst: Dienstag 28. Juli 2015, 08:26 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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27.07.2015  Zitat: Vor dem Spiel gegen Monaco
YB sucht das Aha-Erlebnis
Zwei durchschnittliche Leistungen in der Meisterschaft reichen, dass die Young Boys schon zweifeln. Doch Uli Forte sagt, er habe den Fokus bewusst auf die Qualifikation zur Champions League gelegt.
rgendwann, und die Bemerkung kam ganz aus der Spontaneität, sagt der YB-Trainer Uli Forte: «Vielleicht hätte ich Psychologie studieren sollen, meine ökonomischen Kenntnisse nützen mir jetzt nichts.» Mitten in all den Fragen, warum die Berner, die sich verstärkten und einen Titel anstreben, auch im zweiten Meisterschaftsspiel nicht zur Einheit fanden und unter der in der letzten Saison gewohnten Performance blieben, mag sich Uli Forte nicht lange über den missglückten Saisonstart aufhalten. Nach den 1:1-Remis gegen Zürich und Luzern betont er vielmehr: «Ich habe den Fokus bewusst auf das Spiel in der Qualifikation der Champions League gegen Monaco gelegt.» Das Schlüsselwort lautete dabei «enjoy». Er habe den Spielern eingetrichtert, das Spiel gegen die Besten zu geniessen. Lange habe YB ja darauf hingearbeitet, in der Champions League eine Rolle zu spielen.
Widerstandskraft gefragt
Uli Forte war an der Medienkonferenz zur Partie in der Champions-League-Qualifikation gegen Monaco (Dienstag, 20 Uhr, SF 2) verbal gut in Form. Er bewies, um einen Ausdruck aus der Psychologie zu verwenden, so etwas wie Resilienz. Darunter wird Widerstandskraft verstanden. Diese wird in den nächsten Wochen auch für sein Team von grosser Bedeutung sein. Vorerst gilt es, im Heimspiel gegen die hoch favorisierten Monegassen eine Leistung abzuliefern, die ein Aha-Erlebnis ist und den Glauben an die eigenen Fähigkeiten weckt. Deshalb hat der Trainer einige Einzelgespräche mit den Leaderfiguren der Mannschaft geführt.
Die Rückmeldungen liefen darauf hinaus, «cool» zu bleiben, den Sturm aussen toben zu lassen und ihn zu nutzen, sich aus der Bedrohung zu befreien. Der «Klick» soll erzwungen werden, der den «Schalter» umlegt. Forte weiss, dass das Team das kann. Es hat in der letzten Saison nach vier Niederlagen zur Befreiung gefunden. In seinen Reihen stünden Spieler mit «einwandfreien Charakteren», sagt Forte.
nteressant ist, was Forte auch noch andeutet: Die Spieler seien «sehr selbstkritisch». So entstand am Montag der Eindruck, der Trainer würde es sich bisweilen wünschen, dass Vergangenes mit weniger Selbstzweifel in die Vergangenheit entlassen würde. Ganz nach dem Motto: «So what?» Weiter geht's! Aber es ist ein schmaler Grat zwischen befreiendem Loslassen und dem Verdrängen. Es darf nicht einfach vergessen werden, dass den Bernern spielerische Kombinationen momentan nicht gelingen, dass Rhythmuswechsel Mangelware sind und dass das defensiv aggressive Verhalten gesteigert werden muss.
Zum allgemeinen Ungemach kommen Verletzungssorgen hinzu. Der Schwede Gerndt fällt wegen eines operativen Eingriffs nach einer Prellung im Oberschenkel (angestautes Blut) länger aus. Hoarau, der dem Team eine gewisse Widerstandskraft vermitteln können sollte, plagen muskuläre Probleme im Bereich der Adduktoren. Ein Belastungstest kurz vor dem Spiel gegen Monaco wird Aufschluss darüber geben, ob der Franzose spielen kann. Ein ähnliches Szenario ist für den defensiven Mittelfeldspieler Sanogo geplant. Seine Aggressivität wird im zentralen Mittelfeld schmerzlich vermisst.
Nicht einfach gestaltet sich die Integration der von Benfica Lissabon verpflichteten Spieler Sulejmani (Offensive) und Benito (Defensive). Beiden merkt man an, dass sie in der jüngsten Vergangenheit nicht viel Einsatzzeit erhalten haben. Forte aber denkt nicht daran, sie auf die Tribüne zu setzen. Auf die Frage, ob YB eine Baisse in Kauf nehme, um die Hoffnungsträger den Spielrhythmus finden zu lassen, antwortet er unmissverständlich: «Ja!» Er überlegt sich einzig, den Serben auf der zentralen Position hinter der Sturmspitze spielen zu lassen. Das ist möglicherweise eine gute Idee, weil das schnelle Denken vielleicht zurzeit etwas einfacher fällt als das schnelle Rennen auf der Aussenbahn. Monaco mit viel Vertrauen
YB wird auf einen starken Gegner treffen, der nach der letztjährigen Kampagne in der Champions League (Out im Viertelfinal gegen Juventus) erhobenen Hauptes antritt. Der Verein setzt auf junge Spieler, die etwas kosten dürfen. So kamen der Malier Traoré und der Portugiese Cavaleiro für 30 Millionen Euro; El Shaarawy konnte von Milan leihweise übernommen werden. Der Trainer Leonardo Jardim verweist auf den frühen Zeitpunkt der Qualifikation, es gehe darum, «physisch schnell auf den erforderten Stand zu kommen». Mainz 05 verlor ein Vorbereitungsspiel gegen Monaco 1:5. Gemäss Toulalan, der an der Medienkonferenz wie ein Spielertrainer wirkte, haben die Jungen «technisches Geschick im Übermass». http://www.nzz.ch/sport/fussball/yb-suc ... 1.18586628
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shalako
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Verfasst: Dienstag 28. Juli 2015, 09:36 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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28.07.2015  Zitat: Komplizierte Lage bei den Young Boys
Heute ist ein Festtag für YB. Eigentlich. Aber die Lage vor dem Hinspiel der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League gegen Monaco ist angespannt. Mal wieder.
11 Tage ist es her, dass die Sonne über YB lachte. In den Saisonprognosen vieler Zeitungen landeten die Young Boys auf Rang 1, die Vorbereitungszeit verlief prächtig und ohne grobe Verletzungen, die Euphorie war spürbar, die prominenten Zugänge Miralem Sulejmani und Loris Benito passten ins eingespielte Team, Verein und Spieler gaben einen Titelgewinn als Saisonziel heraus. Und Trainer Uli Forte sagte am Freitag vor dem ersten Ligaspiel: «Wir sind bereit.»
In 11 Tagen kann viel passieren. Gerade im Fussball. Man kann beispielsweise zweimal 1:1 spielen, in Zürich und gegen Luzern, so wie YB, was im Grunde genommen keine Katastrophe ist. Die Art und Weise der Berner Auftritte aber war bedenklich und eine Spielidee nicht zu erkennen. Verzagt und verunsichert hatten die Young Boys grosses Glück, nicht zweimal zu verlieren.
Die Neuen gelten mangels Spielpraxis nun vorerst als Hypothek, Benito wurde gegen Luzern zudem des Feldes verwiesen, die Verletzungen der Stammkräfte Alexander Gerndt und vor allem Sékou Sanogo und Guillaume Hoarau sorgen für zusätzliche Missstimmung.
Das Spiel geniessen
Für YB gilt der Status: Es ist kompliziert. Mal wieder. Aber: ziemlich unerwartet. Im Internet wird auf allen Kanälen kommentiert, 180 Minuten haben für viele genügt, um bei YB alles in Schutt und Asche zu reden, der Boulevard heizt an, Trainer Uli Forte steht demnach kurz vor der Entlassung. Das Vertrauen in die Young Boys ist offenbar ohnehin nicht riesig in Bern, der Zuschauerschwund geht weiter, gegen Luzern war das Stade de Suisse nur rund zu einem Drittel gefüllt.
In diesem angespannten Zustand bereitet sich YB auf den ersten Saisonhöhepunkt vor, heute geht es zu Hause im Hinspiel der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League gegen Monaco. Uli Forte ruft ein Motto aus, welches so gar nicht zur aktuellen Gemütslage passt: «Enjoy!» Geniessen sollen Verein, Fans und Spieler die Partie, den Gegner, den Wettbewerb. «Die Champions League ist wunderbar», sagt Forte, «und wir sind ein Teil davon, selbst wenn wir erst in der Qualifikation stehen. Wir haben hart dafür gearbeitet, dieses tolle Spiel ist der Lohn dafür.»
Bühne für Befreiungsschlag
Über Uli Forte gibt es viele Meinungen, gute wie schlechte, eines aber darf festgestellt werden: Er taugt zum Krisenkommunikationsmanager. Das bewies er im letzten Herbst, als er nach einer Baisse kurz vor der Entlassung stand, aber trotz heftigem Gegenwind nie die Contenance und selten die Lockerheit verlor.
Am Montagmittag präsentiert er sich an der Pressekonferenz in guter Form, er spricht klar und wirkt nicht mehr zerknirscht wie am Samstag nach dem Heimspiel gegen den FCL. «Natürlich sind wir nicht zufrieden», sagt Forte, «aber es sind erst zwei Partien gespielt, wie haben noch nie verloren.»
Im November rettete Forte in extremis seinen Job, diesmal bekommt er kaum so lange Zeit, die Dinge zu regeln. Die Geduld ist klein bei YB und die Titelsehnsucht nach den Investitionen zuletzt gross, das weiss auch Forte. «Ein Trainer hat immer Druck», sagt er, «und wir haben ja im Frühling bewiesen, was wir leisten können, und fast in jedem Heimspiel drei oder vier Tore erzielt. Das haben wir nicht verlernt. Und gegen Monaco haben wir nichts zu verlieren.»
Heute ist ein Festtag für YB. So sieht Forte das. Er will das Super-League-Arbeitstenü eintauschen gegen das Champions-League-Kleid. So sagt er das. Vielleicht bildet die Partie gegen den Favoriten aus dem Fürstentum tatsächlich die ideale Bühne zum Befreiungsschlag. Die Wundertütenmentalität ist ja ein treuer Begleiter dieses Vereins.
Das Logo in der Kabine
Und so freuen sich die Young Boys auf die heutige Partie. Trotz allem. Vor einem Jahr wurde in der YB-Kabine das Champions-League-Logo an die Wand gehängt, als ständige Erinnerung an ein fernes Ziel. Jetzt ist die Königsklasse vier Spiele entfernt, nach Monaco würde jedoch ein weiterer kontinentaler Spitzenklub warten.
«Wir haben schon oft eine Überraschung geschafft», sagt Captain Steve von Bergen, der Monaco als «internationales Topteam» einstuft, das «taktisch fast perfekt» agiere. Forte, der Realist, erwähnt derweil, dass YB zwei Superspiele benötige, und Forte, der Optimist, stuft die Chancen auf «50:50» ein. Was ja rechnerisch absolut korrekt ist.
Ein Ausscheiden gegen Monaco, den Top-20-Klub Europas, wäre verschmerzbar. Es geht um die YB-Performance und darum, Werbung beim enttäuschten Publikum zu betreiben. Wegweisend für Team und Trainer werden danach die Begegnungen in St.Gallen und zu Hause gegen Thun und Lugano, die innerhalb von 11 Tagen ausgetragen werden.
Und in 11 Tagen kann viel passieren. Gerade im Fussball. Und vor allem bei YB. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/28251371
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shalako
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Verfasst: Dienstag 28. Juli 2015, 10:17 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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28.07.2015  Zitat: Adama Traoré, aber welcher bloss?
Wenn die AS Monaco am Dienstag bei YB im Stade de Suisse gastiert, werden die Augen auch auf Neuzugang Adama Traoré gerichtet sein. Dem 20-Jährigen wird eine grosse Zukunft vorausgesagt. Noch ist das malische Toptalent hierzulande aber vor allem Opfer von Verwechslungen.
Adama Traoré - ein Name, der so manchem Fussballfan durchaus bekannt sein dürfte. Einerseits wäre da das 19-jährige Supertalent vom FC Barcelona, andererseits der 25-jährige Linksverteidiger des FC Basel.
Gemeint sind aber beide nicht, weder der pfeilschnelle Rechtsaussen des spanischen Meisters, noch der Ivorer, der erst vergangenen Winter ans Rheinknie gewechselt hat. Die Rede ist von einem anderen Adama Traoré. Einem, dem eine grosse Zukunft vorausgesagt wird.
Von der U20-WM...
Einen grossen Schritt in diese erfolgreiche Zukunft hat der aus Mali stammende Traoré erst kürzlich gemacht, als er im Juni an der U20-WM in Neuseeland zum besten Spieler des Turniers gewählt wurde. Mit 4 Toren und 3 Assists hatte der Mittelfeldspieler massgeblichen Anteil am Gewinn der Bronzemedaille seines Landes. Zwei seiner Treffer erzielte er im Spiel um Platz 3, als Mali den Senegal mit 3:1 besiegte.
...zu einem europäischen Top-Klub
Dank seinen Glanzauftritten ist Traoré nicht nur in die Fussstapfen von Stars wie Lionel Messi oder Sergio Agüero getreten, die in ihren Anfängen ebenfalls als beste Spieler einer U20-WM ausgezeichnet wurden. Das mit viel Übersicht ausgestattete Jungtalent empfahl sich auch für höhere Aufgaben. Nach nur einer Saison beim OSC Lille unterschrieb der Malier vor zwei Wochen bei der AS Monaco einen Vertrag bis 2020.
Traoré trifft auf Traorés
Mit dem Wechsel zu den Monegassen hat Traoré einen weiteren wichtigen Schritt gemacht, gilt der Ligue-1-Klub doch als grosse Talentschmiede. Läuft alles nach Plan, könnte der 20-Jährige bald schon um den Meistertitel oder gar in der Champions League spielen.
Was seinen Namen betrifft, wird es für alle Beteiligten aber nur bedingt einfacher. Bei der AS Monaco stehen zwei weitere Spieler mit dem Namen Traoré unter Vertrag. Immerhin hören diese nicht auf den Vornamen Adama, sondern heissen Alain und Lacina. http://www.srf.ch/sport/fussball/champi ... cher-bloss
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shalako
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Verfasst: Dienstag 28. Juli 2015, 10:28 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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28.07.2015  Zitat: Hoarau und Sanogo als Hoffnungsträger
Guillaume Hoarau und Sékou Sanogo sollen für YB gegen Monaco (heute Dienstag, 20.15 Uhr, SRF2 live) wieder spielen.
Der Respekt bei den Young Boys vor der AS Monaco ist gewaltig, und es hätte ja in der Tat deutlich einfachere Gegner für die Berner in der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League gegeben. «Das ist für uns eine grosse Herausforderung», sagt YB-Trainer Uli Forte, der Monaco letzte Woche beim beeindruckenden 5:1-Testspielsieg gegen Mainz in Meyrin beobachtete. «Die Offensivspieler sind schnell und gefährlich», sagt Forte, «und in der Defensive steht das Team gut.»
Einen kleinen Vorteil sehen die Young Boys darin, dass sie bereits Ernstkämpfe bestritten haben in dieser Saison (wobei die gezeigten Leistungen das erheblich relativieren) – und dass sie eingespielter sein könnten als der Gegner nach dessen personellen Rochaden (wobei man diesen Eindruck in den zwei YB-Super-League-Auftritten nicht unbedingt erhalten konnte).
Das Dilemma mit den Neuen
Bei der Ursachenforschung für die miserablen Darbietungen in Zürich und gegen Luzern (je 1:1) stiess Forte vor allem auf den Druck, der seine Spieler gelähmt habe. «Wir wollten zu viel, und als es nicht lief, war die Verunsicherung spürbar», sagt der Trainer. Auf Nachfrage, ob die Mannschaft nicht routiniert und gefestigt genug sein müsste, um mit Rückschlägen umgehen zu können, meint Forte: «Es sah doch jeder Laie, dass die Spieler blockiert waren. Das müssen wir in Zukunft besser machen.»
In einem Dilemma steckt der Coach bezüglich der Zugänge Miralem Sulejmani und Loris Benito, die nicht überzeugten, aber letzte Saison wenig spielten. «Sie benötigen viel Praxis», sagt Forte, «um in Wettkampfrhythmus zu kommen.» Als Trainer nehme er es in Kauf, dass es dann halt solche Spiele geben könne.
Wenig Karten verkauft
Uli Forte selber steht ebenfalls in der Kritik, weil YB zweimal ängstlich agierte und einen erstaunlich passiven, defensiven Eindruck hinterliess. Die Young Boys hoffen nun auf die Comebacks von Guillaume Hoarau und Sékou Sanogo. Die beiden wohl wertvollsten Feldspieler litten zuletzt an Adduktorenproblemen, ein Belastungstest wird zeigen, ob sie einsatzfähig sind.
«Wir alle wollen, dass beide spielen», sagt Forte, «aber man muss das gut abwägen. Spielt einer zu früh, droht eine lange Pause.» Torjäger Hoarau möchte gegen ein Team aus der Ligue 1, wo er jahrelang spielte, unbedingt antreten – zumal Alexander Gerndt im Sturm verletzt ausfällt. Und Sanogo wäre auf der YB-Riesenbaustelle im zentralen Mittelfeld als Vorarbeiter äusserst wichtig.
Mit Hoarau und Sanogo stünden die Chancen auf einen Coup klar besser. Riesig ist die Zuversicht des Publikums nicht, bis gestern wurden nur rund 11'000 Karten verkauft. Würden sich die Young Boys gegen Monaco durchsetzen, wäre das Interesse in den Champions-League-Playoffs im August ungleich grösser. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/10596698
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Marc
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Verfasst: Dienstag 28. Juli 2015, 10:35 |
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Registriert: Samstag 24. April 2004, 02:01 Beiträge: 489
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--------------------mvogo------------------
sutter------vilotic----von bergen------lecjaks
------sanogo (bertone)-------gajic-----------
steffen------------kubo-------------sulejmani
-------------------hoarau-------------------
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shalako
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Verfasst: Dienstag 28. Juli 2015, 13:41 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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28.07.2015  Zitat: Fragezeichen beim Favoriten
Die AS Monaco ist auf YB vorbereitet. Die Stärken des Ligue-1-Topklubs liegen klar in der Offensive. In der Abwehr aber hat sich das Team nicht grossartig verstärkt.
Gegen YB ist die AS Monaco zu favorisieren. Daraus machte an der gestrigen Pressekonferenz niemand einen Hehl. «Unser Ziel ist die Champions League», manifestierte Monacos Trainer Leonardo Jardim.
Es ist eine junge Monaco-Truppe, die heute Dienstag im Stade de Suisse auflaufen wird. Nur knapp 24 Jahre dürfte ihr Durchschnittsalter betragen, und dies trotz einiger routinierter Spieler wie Captain Jérémy Toulalan, Andrea Ricci (beide 31) und Ricardo Carvalho (37). Die meisten Akteure im Team der Monegassen sind gerade mal um die 20 Jahre. Anthony Martial zum Beispiel. Der 19-jährige Mittelstürmer etablierte sich im Laufe der letzten Saison im Fürstentum als Stammkraft – und dies trotz keinem Geringeren als dem nun vereinslosen Dimitar Berbatov als direktem Konkurrenten. 8 Treffer gelangen ihm alleine in der Rückrunde der Ligue 1.
Für Fabien Piqalle, Journalist beim «Nice Matin», der regelmässig über die Mannschaft berichtet, liegen deren Stärken denn auch deutlich in der Offensive:?«Es ist auch dieser Bereich, der durch die Zuzüge hauptsächlich verstärkt wurde. Der Angriff ist das Herzstück des Teams.»
Verständlich waren deshalb die Fragen der Journalisten an Trainer Jardim, wie die Schwächen in der Defensive wettgemacht werden sollen. Es sei nun an der Zeit, dass die Spieler mehr Verantwortung übernehmen müssen und auch defensiv arbeiten, erwiderte der Portugiese.
Die Formfrage
Die grosse Unbekannte ist bei Monaco im Gegensatz zu YB der Formstand. Während die Berner bereits zwei Spiele in der Super League absolviert haben, startet die Ligue 1 erst nächstes Wochenende. Zwar gelang Monaco letzten Mittwoch gegen Mainz ein 5:1-Erfolg, doch ein Beispiel dafür, dass Vorbereitungsspiele wenig über den wirklichen Formstand eines Teams aussagen, bietet ihnen gleich ihr heutiger Gegner. Auch YB überzeugte in der Vorbereitung ? und blieb danach unter den Erwartungen. «Letzte Saison starteten wir schwach, nun haben wir viel ausprobiert», sagte Jardim, «diesmal müssen wir parat sein.»
Um nicht auszurutschen, wurde YB im Vorfeld anhand von Videos analysiert. Im gestrigen Abschlusstraining stellte Jardim das Team zudem taktisch auf die Young Boys ein. «Wir werden unser Spiel spielen, und dann bin ich überzeugt, dass wir uns durchsetzen», sagte Toulalan. Der erfahrene Captain und französische Nationalspieler schätzt sein Team kompletter, wenn auch weniger erfahren als noch letzte Saison ein. Schliesslich seien die Zuzüge ähnliche Spielertypen wie jene, die im Sommer den Verein verlassen hätten.
Neben einigen Nachwuchskräften, die an die Mannschaft herangeführt werden sollen, verpflichtete der Verein auch namhafte, teure Spieler. Nebst Adama Traoré spricht man im Fürstentum vor allem von Ivan Cavaleiro. Der 21-jährige Portugiese, der von Benfica Lissabon für ebenfalls rund 15 Millionen Franken kam, entzückte die Fachleute auf Anhieb durch schnelles Offensivspiel und feine Technik. Cavaleiro dürfte heute beginnen, Traoré nach der U-20-WM, wo er zum besten Spieler des Turniers gewählt wurde, wohl noch nicht.
Die Kunstrasenfrage
Der Kunstrasen im Stade de Suisse wurde an der Pressekonferenz oft angesprochen. Für den Trainer ist die Unterlage ein Pluspunkt für die Berner, gleichzeitig hielt er aber fest, dass seine Truppe auf sämtliche Gegebenheiten bestens vorbereitet sei. Ohnehin gelten für einen Verein, der letztes Jahr Arsenal im Achtelfinal aus der Champions League bugsiert hatte (0:2 und 3:1), keine Ausreden. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/25542895
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Dienstag 28. Juli 2015, 13:43 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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28.07.2015  Zitat: Umberto Barberis: Schweizer Spuren bei der AS Monaco
YB-Gegner AS Monaco hat auch einen kleinen Platz in der Schweizer Fussball-Geschichte. Mit Umberto Barberis feierte in den 1980er Jahren ein Schweizer Internationaler grosse Erfolge im Fürstentum.
Der heute 63-jährige Umberto Barberis wechselte 1980 von Servette Genf, wo er im damaligen Traum-Mittelfeld mit Claude «Didi» Andrey und Marc Schnyder gespielt hatte, in die Ligue 1 zur AS Monaco. Mit dem Team aus dem Fürstentum und Mitspielern wie Jean-Luc Ettori, Manuel Amoros oder Andrzej Szarmach holte Barberis 1982 den Meistertitel in Frankreich. 28 Tore in 103 Spielen
Dies in einer Zeit, als Schweizer Fussballer im Ausland noch eine absolute Rarität waren. Insgesamt bestritt Barberis, der lauf- und kampfstarke Rackerer im Mittelfeld, für Monaco 103 Meisterschaftsspiele und schoss dabei 28 Tore.
1983 kehrte der 54-fache Nationalspieler nach Genf zurück, drei Jahre später beendete er seine Karriere. Als Trainer war er in der Folge für Lausanne, Sion oder Servette tätig. Zuletzt war Barberis in Dubai engagiert. In die Fussstapfen des Vaters trat später Sohn Sébastien, der zwischen 1997 und 2005 mit dem FC Basel äusserst erfolgreiche Jahre erlebte.
Wie Umberto Barberis und seine Familie in Monaco gelebt haben, sehen Sie im Beitrag des Schweizer Fernsehens von 1981. http://www.srf.ch/sport/fussball/champi ... -as-monaco
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