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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 16. August 2015, 17:01 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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16.08.2015  Zitat: YB zittert sich eine Runde weiter
Die Young Boys gewinnen im Schweizer Cup gegen Kriens dank zwei prächtigen Toren von Kubo.
Die jüngsten Turbulenzen bei YB machten dem Erstligisten Kriens Mut. Im Clubheft entwarf der Pressechef in bester Fabulierkunst ein Szenario, wie der David aus dem Luzerner Vorort den angeschlagenen Goliath aus Bern aus dem Wettbewerb eliminieren könnte. Und auch Platz-Speaker Roger Erni geizte nicht mit kecken Sprüchen.
Kurz vor dem Anpfiff rief er die einheimischen Zuschauer dazu auf, sich unbedingt noch warm zu verpflegen. «Stellt euch auf einen langen Abend ein, Leute», sagte der ehemalige Krienser Spieler ins Mikrofon. Und beinahe hätte er recht bekommen.
Je länger die Partie dauerte, desto mehr kam YB ins Zittern. Die Berner hatten den 2:0-Vorsprung, den sie sich dank zwei prächtigen Sololäufen von Yuyo Kubo bis in die 54. Minute erspielt hatten, keine fünf Minuten verteidigen können. Dejan Sorgic gelang noch vor Ablauf der ersten Spielstunde mit einem sehenswerten Schuss von der Strafraumgrenze der Anschlusstreffer.
Ach und Krach
Danach suchte der Aussenseiter mit dem Mut der Verzweiflung den Ausgleich. Zweimal kam er dem Ziel nahe. In der 85. Minute kam der frühere Luzern-Spieler Sorgic freistehend zum Kopfball. YB-Goalie Marco Wölfli konnte jedoch den nicht sonderlich scharfen Abschluss behändigen. Keine Chance hätte Wölfli aber in der 90. Minute gehabt, als wieder Sorgic mit einer Direktabnahme knapp am Tor vorbeischoss. Kurz darauf folgte das grosse Aufatmen beim kriselnden YB.
Mit Ach und Krach war eine weitere Cup-Blamage abgewendet. «Es war ein typischer Cup-Fight», bilanzierte Interimscoach Harald Gämperle. Der Auftritt sei eine Stunde lang in Ordnung gewesen. «Danach haben wir den Gegner mit unserer Passivität ins Spiel zurückkommen lassen.» Wie angespannt YB nach Kriens gefahren war, verdeutlichte die Aussage von Sportchef Fredy Bickel: «Es mag verrückt tönen, doch es war eines der schwierigsten Spiele, seit ich wieder bei YB bin.» http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB ... y/20725509
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shalako
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Verfasst: Sonntag 16. August 2015, 17:03 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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15.08.2015  Zitat: Zitterpartie für YB – FCB, St. Gallen und Thun souverän
Mühevoll setzen sich die Young Boys in der 1. Runde des Schweizer Cups gegen das unterklassige Kriens 2:1 durch. Auch Basel, St. Gallen, Thun und Lugano sind weiter.
Die Young Boys erfüllten zwar in Kriens die Pflicht und stehen in der 2. Runde des Schweizer Cups. Sie mussten aber um ihren Sieg zittern. Yuya Kubo brachte die Berner bis in die 54. Minute standesgemäss und mit zwei sehenswerten Treffern 2:0 in Führung.
Nur vier Minuten danach verkürzte die Mannschaft aus der Promotion League jedoch durch Sorgic. Eine aus YB-Sicht negative Überraschung lag durchaus im Bereich des Möglichen; denn in der Schlussphase besass Kriens Möglichkeiten zum Ausgleich. Am Ende zitterte sich der kriselnde Vertreter aus der Super League aber doch noch in die Sechzehntelfinals.
Kriens - Young Boys 1:2 (0:1) 2312 Zuschauer. - SR San. Tore: 45. Kubo 0:1. 54. Kubo 0:2. 58. Sorgic 1:2. Young Boys: Wölfli; Hadergjonaj, Vilotic, von Bergen, Sutter; Gajic (83. Zakaria); Sulejmani (91. Gonzalez), Bertone, Kubo, Nuzzolo; Tabakovic (73. Afum). Bemerkungen: Young Boys ohne Benito, Gerndt, Sanogo, Seferi (alle verletzt), Hoarau (gesperrt) und Steffen (krank). 34. Lattenschuss von Bertone. Verwarnungen: 11. Tabakovic. 50. Hadergjonaj. 83. Vilotic (alle wegen Fouls). http://www.20min.ch/sport/fussball/story/12274832
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shalako
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Verfasst: Montag 17. August 2015, 11:40 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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17.08.2015  Zitat: Die bösen Cupgeister vertrieben
Mit Ach und Krach haben die Berner die nächste Cuprunde erreicht. Yuya Kubo erzielte beim 2:1-Sieg in Kriens beide Treffer.
Die Young Boys zitterten gegen den SC Kriens aus der Promotion League bis tief in die Nachspielzeit. Am Ende mussten sie gar froh sein, dass Ersatzgoalie Marco Wölfli bei seinem ersten Saisoneinsatz einen hellwachen Eindruck hinterliess und mit starken Paraden mithalf, das knappe 2:1 über die Zeit zu retten. Erneut sind die Berner an einer Blamage vorbeigeschrammt.
Doch Schwamm drüber. Im Schweizer Cup zählt einzig und allein das Weiterkommen, zudem können die angeschlagenen Berner Erfolgserlebnisse im Moment so gut gebrauchen wie ein vertrockneter Sommergarten Regen. «Die ganze Schweiz hat wohl auf eine Niederlage von uns gewartet und ein bisschen darauf gehofft», sagte Sportchef Fredy Bickel im Anschluss an den typischen Cupkampf erleichtert.
Grosser Druck
Unter welch immensem Druck die Berner Akteure bei ihrem Auftritt in der Innerschweiz am Fuss des Pilatus gestanden hatten, belegte zudem die folgende Aussage Bickels: «Das war eines der schwierigsten Spiele, seit ich überhaupt in Bern arbeite.» Die Young Boys erfüllten also ihre Pflichtaufgabe gegen einen hartnäckigen, aufsässigen Gegner. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Dank zwei Geniestreichen des Japaners Yuya Kubo – er traf kurz vor und kurz nach der Pause – kamen die Berner zu einem hart umkämpften Sieg. Ohne Glanz, ohne spielerisch zu überzeugen. Und trotzdem könnte der Erfolg gegen tapfer kämpfende Krienser so etwas wie heilende Wirkung entfalten. Zumindest vertreibt er erst mal die bösen Cupgeister der vergangenen Jahre, könnte vielleicht sogar für etwas Ruhe im derzeit komplett überhitzten Umfeld sorgen. Ruhe, welche die Young Boys eigentlich ganz dringend benötigen, um schnellstmöglich in die richtige Spur zu finden.
Denn schon in ein paar Tagen geht es Schlag auf Schlag weiter. Am Donnerstag steht das auch aus finanzieller Sicht eminent wichtige Hinspiel der Europa-League-Playoffs gegen den aserbeidschanischen Vertreter Karabach im Stade de Suisse auf dem Programm, bevor es am Sonntag in der Super League auswärts gegen den FCSion darum geht, den Anschluss an die Spitzengruppe in der Meisterschaft nicht schon zu verlieren.
Sitzung wegen Trainerfrage
Für heute Abend ist eine Sitzung anberaumt, in der die YB-Verantwortlichen über die Trainerfrage beraten werden. Weil nicht davon auszugehen ist, dass ein Schnellschuss gefällt und Anfang Woche ein neuer Übungsleiter präsentiert wird, dürfte gegen Karabach erneut Harald Gämperle die Geschicke an der Seitenlinie leiten.
Dabei wird der Interimscoach mit ziemlicher Sicherheit erneut auf die Dienste von Yuya Kubo zählen. Der japanische Offensivspieler nutzte seine Chance in Kriens, Werbung in eigener Sache zu betreiben; er war nicht nur wegen seiner beiden Treffer der auffälligste und agilste Akteur des gelb-schwarzen Ensembles, das in der nächsten Cuprunde auf Chiasso trifft. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/22015871
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shalako
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Verfasst: Montag 17. August 2015, 11:41 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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17.08.2015  Zitat: «Eines der schwierigsten Spiele»
Nach dem Spiel gegen den SC Kriens spricht Sportchef Fredy Bickel über seine Sicht auf die Partie und den Stand der Trainersuche
Fredy Bickel, sind Sie mit einem schlechten Gefühl nach Kriens gefahren? Das nicht. Doch entspannt war ich nicht nach den Geschehnissen der letzten Tage. So verrückt es tönen mag: Es war eines der schwierigsten Spiele seit meiner Rückkehr zu YB.
Wieso? Weil wir fast nur verlieren konnten. Die halbe Schweiz hat erwartet, dass wir gegen die unbequemen Krienser scheitern werden. Und wir wussten um die fussballerischen Qualitäten des Erstligisten, bei dem viele Ex-Luzern-Spieler unter Vertrag stehen.
Was sagen Sie zur Leistung von Yuya Kubo? Er hat heute Torchancen verwertet, die er in anderen Spielen vergeben hat.
YB wirkte in den Anfangsminuten und in der letzten halben Stunde blockiert und ängstlich. Das Team hatte Angst vor einem Gegentor. Das hat man nach dem Anschlusstreffer der Krienser deutlich gesehen.
Die Leistung war auch heute alles andere als berauschend. Das sehe ich nicht so. Das Team hat Charakter gezeigt und viele kleine Dinge richtig gemacht, die für Aussenstehende vielleicht nicht sichtbar sind.
Was denn zum Beispiel? Die Spieler waren bereit, auf dem ganzen Feld hart zu arbeiten.
Wenn YB gegen Kriens gescheitert wäre, hätte dies klubintern ein grösseres Erdbeben ausgelöst? Es wäre sicher sehr ungemütlich geworden.
Hat der Pflichtsieg in Kriens Einfluss auf die Trainersuche? Nein. Ich treffe mich am Montagabend mit dem Sportausschuss und präsentiere eine Auswahl von möglichen ?Trainern.
Also präsentiert YB demnächst den neuen Trainer? Wer sagt, dass wir das müssen. Ich wiederhole es gerne nochmals: Wir lassen uns nicht von aussen steuern. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ei ... y/22892227
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shalako
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Verfasst: Montag 17. August 2015, 11:42 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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17.08.2015  Zitat: Weiche Knie am Fusse des Pilatus
YB hat gegen das unterklassige Kriens grosse Mühe, sich für die zweite Hauptrunde des Schweizer Cups zu qualifizieren. Zwei Geniestreiche von Yuya Kubo verhindern einen Berner Kollateralschaden.
Wie schwer muss die Last gewesen sein, welche die Young Boys nach Kriens mitgeschleppt hatten? Als das grosse Zittern nach 94 Minuten endlich vorüber war, applaudierte der ansonsten kaum Emotionen zeigende Interimscoach Harald Gämperle kräftig, ehe er zu den Ersatzspielern und Staffmitgliedern eilte, um sie abzuklatschen. Auf dem Feld draussen umarmten sich die Spieler, welche sich mit Ach und Krach durchgesetzt hatten.
Derweil gab ein paar Meter weiter der Coach der spielerisch erstaunlich starken Verlierer aus der 1. Liga Promotion ein erstes Interview. «Mit ein bisschen mehr Glück hätten wir den Ausgleich erzielen können», sagte Marinko Jurendic. Was keineswegs eine verzerrte Wahrnehmung war. Der gefährlichste Krienser Offensivspieler, Dejan Sorgic, war in der Schlussminute dem zweiten persönlichen Treffer sehr nahe gewesen. Seinen Direktschuss, der nur knapp einen Meter am YB-Tor vorbeiflog, hätte Marco Wölfli nie und nimmer erreicht.
Kubo für einmal effizient
Matchwinner war Yuya Kubo, der bei YB noch nicht allzu viel bewegt hat. 65 Spiele, 12 Tore, 6 Assists: So lauten die statistischen Werte für den 21-Jährigen in der Super League. Hinzu kommen total rund 20 Einsätze in der Europa League und dem Schweizer Cup. Auch in diesen Wettbewerben fiel er nicht als Goalgetter auf (5 Tore).
Am frühen Samstagabend im Kleinfeld war alles anders, hatte das meiste, was der schmächtige Kubo unternahm, Hand und Fuss. Er spielte kluge Pässe, dribbelte und schlug Haken, dass es eine Freude war, ihm zuzusehen. Und für einmal war er auch effizient. Sehr effizient sogar. Unmittelbar vor der Pause umkurvte er drei Gegner, ehe er den Ball von der Strafraumgrenze gekonnt in die tiefe Ecke schlenzte. Nicht minder sehenswert war Treffer Nummer zwei. Diesmal schüttelte Kubo an der Strafraumecke zwei Krienser ab und schmetterte den Ball in die entferntere hohe Ecke. Genauer ins Ziel zu treffen, war fast nicht möglich.
Als der erste Auftritt für YB im diesjährigen Schweizer Cup Geschichte war, zeigte sich, wie schwierig es immer noch ist, sich mit dem jungen Japaner auf Deutsch zu unterhalten. Verstehen tut er die Sprache ordentlich, doch ein längeres Gespräch ist nicht möglich. Immerhin: Ein paar geläufige Sätze aus dem Fussballalltag hat Kubo intus. Das tönte dann so: «Ich bin zufrieden mit meinem Spiel.» «Heute hatte ich das Glück, das mir in anderen Spielen gefehlt hat.» «Ich muss effizienter werden im Abschluss.»
Sulejmanis Krise hält an
Yuya Kubo nutzte die 1. Hauptrunde des Schweizer Cups, um neues Selbstvertrauen zu tanken. Das können andere YB-Spieler nicht von sich behaupten. Miralem Sulejmani beispielsweise gelang auch fernab der grossen Bühnen herzlich wenig. Er rannte viel, bot sich fleissig an und übte sich in seiner Spezialdisziplin, dem Dribbling. Doch da dem Serben Form und Überzeugung fehlen, blieb er meistens irgendwann hängen. Und wenn er sich doch mal durchsetzen konnte, fehlte sonst wo das nötige Quäntchen Glück. Symbolisch für die Seuche, die Sulejmani derzeit mit sich herumschleppt, war eine Szene kurz vor der Pause. Kriens-Goalie Osigwe hatte eine harmlose Flanke nicht festhalten können. Sulejmani erfasste die Situation blitzschnell, umkurvte mit dem Ball am Fuss Osigwe und schoss dann Richtung verlassenes Tor. Doch statt ins Netz kullerte das Spielgerät Richtung Outlinie.
Die zweite Hürde im Schweizer Cup wird für YB ungleich höher als die erste. Der nächste Gegner heisst FC Chiasso. Dabei kommt es zum Wiedersehen mit einem Trainer, der in Bern noch heute etliche Fans und Verehrer hat. Die Rede ist von Marco Schällibaum, welcher YB zwischen 1999 und 2003 coachte. http://www.derbund.ch/sport/fussball/we ... y/21528990
_________________ For Ever
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