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 Beitrag Verfasst: Sonntag 22. Februar 2015, 23:24 
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22.02.2015

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Dringend benötigte Stromzufuhr

Im Vergleich der zwei Schweizer Europacup-Teilnehmer setzen sich die Berner für einmal recht deutlich durch. Der lange verletzte Alexander Gerndt, der ein Jahr lang um ein Comeback gekämpft hat, erzielt zwei Tore.

17 420 Zuschauer kamen ins Stade de Suisse. Das ist viel für die Super League, aber wenig für YB, wenn der FC Basel gastiert. Da am Vorabend das Zürcher Derby nicht einmal 10 000 Schaulustige angezogen hatte, intensivierte sich die an die Berner gerichtete Erwartungshaltung. Hätten sie den übertrieben als Spitzenkampf apostrophierten Match gegen den Serienmeister verloren, wäre die Kluft auf 11 Punkte angewachsen. Das durfte nicht sein, nicht wegen der Young Boys, nicht wegen deren wackeligen Finanzhaushalts, nicht wegen der Liga, die kein Selbstläufer ist und am allerwenigsten einen frühen Alleingang an der Tabellenspitze gebrauchen kann. Also mussten sie dringlichst etwas tun, die Gelb-Schwarzen.

Drei Tage nach der 1:4-Niederlage in der Europa League gegen Everton, die das Rückspiel am Donnerstag zum schieren Nonvaleur macht, hielten sie der Last stand. Sie waren im Gegensatz zum Kontrahenten effizient und legten bis zur 30. Minute zwei Tore vor, die Episoden für sich sind. Zweimal traf Alexander Gerndt, der Schwede, der sich vor Jahresfrist nach einem rüden Foul Taulant Xhakas in Basel schwer verletzt hatte und am Sonntag nach langer Leidenszeit und zig einsamen Stunden in der Physiotherapie erstmals von Beginn an eingesetzt wurde.

Die Szene, die im Februar 2014 zur Knöchelverletzung geführt hatte, setzte der YB-Gemeinde zu. Polemiken waren die Folge. Der YB-Trainer Uli Forte hatte Gerndt vor dem Spiel unter vier Augen eingetrichtert, «sich auf keinen Fall von Rachegelüsten leiten zu lassen». Spätfolgen waren nicht auf dem Plastic-Terrain, sondern auf den Rängen zu vernehmen. Grosse Teile des Berner Publikums pfiffen Xhaka bis zum Schlusspfiff bei jeder Ballberührung aus und waren auch sonst eigenartig negativ gepolt.

Dabei gab es nicht nur die Verkleinerung des Abstands zum FC Basel oder Gerndt zu feiern, sondern generell eine Leistung, die sich sehen liess und einen Antrieb offenbarte, den der Spieler Sékou Sanogo so begründete: «Der 2. Platz gehört uns.» Milan Gajic luchste in der 60. Minute besagtem Xhaka den Ball ab und erzielte das 3:0. Und in der Nachspielzeit zeigte Guillaume Hoarau mit dem 4:2, dass er ein überdurchschnittlicher Strafraum-Stürmer ist.

Was während der letzten 20 Minuten mit YB war, deutete allerdings Schwächen an. Die schwindende Kraft machte sich bemerkbar, nachdem sich die Berner nach dem Europacup einen Tag weniger lang hatten erholen können als Basel. Dennoch gaben sie etwas gar viel preis, wirkten ängstlich und passten sich ihrem Trainer an, der nur noch Defensivspieler einwechselte. Aber es kam für YB und die Liga gut, weil der Meister nicht meisterlich war. Aber noch immer hat er ein paar Längen Vorsprung.

Young Boys - Basel 4:2 (2:0)

17'420 Zuschauer. – Schiedsrichter Klossner. – Tore: 10. Gerndt 1:0. 27. Gerndt (Steffen) 2:0. 60. Gajic 3:0. 71. Gashi 3:1. 92. Streller (Elneny) 3:2. 93. Hoarau (Vilotic) 4:2.

Young Boys: Mvogo; Hadergjonaj, Vilotic, Von Bergen, Lecjaks; Gajic (88. Sutter), Sanogo; Steffen (77. Rochat), Gerndt (68. Bertone), Nuzzolo; Hoarau.

Basel: Vailati; Degen (57. Embolo), Schär, Suchy, Safari; Xhaka, Frei (57. Elneny); Gonzalez (67. Traoré), Zuffi, Gashi; Streller.

Bemerkungen: Young Boys ohne Zarate (krank), Basel ohne Ivanov (verletzt) und Vaclik (gesperrt). 6. Flanke von Degen senkt sich auf die Latte. 50. Tor von Hoarau wegen Foul aberkannt. Verwarnungen: 15. Gonzalez (Reklamieren). 16. Lecjaks. 25. Hoarau. 41. Safari. 76. Vilotic. 84. Hadergjonaj. 89. Gashi. 90. Traoré (alle wegen Fouls).


http://www.nzz.ch/sport/fussball/dringe ... 1.18488506

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 Beitrag Verfasst: Montag 23. Februar 2015, 00:02 
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geiles spiel, geile leistung .... weiter so! :clap:


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 Beitrag Verfasst: Montag 23. Februar 2015, 17:19 
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23.02.201

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Oft hektisch, nicht immer fair – und nie ausgeglichen

YB-Trainer Uli Forte sah gegen Basel die «beste Halbzeit der ganzen Saison». Beim 4:2 gegen den Meister spielten die Young Boys phasenweise berauschend und lancierten damit die Jagd auf den Meister.

Versteinert die eine, verträumt die andere. Die Mienen der beiden Trainer nach der Partie, sie erzählten fast die ganze Geschichte dieses Fussballspiels. Und diese ist, in sich begriffen und bei allem Unterhaltungswert des Ligaspitzenspiels zwischen YB und Basel, eigentlich doch ziemlich simpel: YB stark, Basel schwach, oder auch: YB überragend, Basel miserabel. Zu diesem Schluss kam nicht nur, wer alleine die erste Halbzeit betrachtete, sondern eben auch, wer nach der Partie in die Gesichter der Trainer sah. Denn wenn Paulo Sousas Gesichtszüge punkto Härte seine englische Aussprache übertreffen und er meint, der Gegner sei «in jeder Hinsicht so viel besser» gewesen als sein Team, dann muss dieser FC Basel wirklich vorgeführt worden sein. Und wenn Uli Forte in gelöster Stimmung von der «besten Halbzeit der ganzen Saison» spricht, dann muss dieser Berner Beginn etwas ganz Spezielles gewesen sein.

Das 2:0 als Überschrift

Tatsächlich war Gelb-Schwarz von Anfang an besser, jedoch nicht auf eine stürmische, sondern vielmehr eine abwartende, lauernde Art. Die frühe Führung war indes weniger ein Resultat mannschaftlicher Spielkunst, mehr eine feine Einzelleistung. Rückkehrer Alexander Gerndt nahm nach einem Corner von der rechten Strafraumecke aus Mass und traf flach zum 1:0. Allerdings hätte der Treffer nicht zählen dürfen – Milan Vilotic verschlechterte FCB-Goalie Germano Vailatis Sicht aus einer Offsideposition heraus. Das Schiedsrichtergespann kam nicht zu diesem Schluss.

Hatten sich die Young Boys noch am Donnerstag nach der unverhofften Führung weit zurückgezogen, so liessen sie sich diesmal durch den ersten Treffer beflügeln. Die Berner Druckphase war nun richtig lanciert und Gerndts 2:0 in der 27.Minute dann so etwas wie eine Überschrift zu diesem Spiel: Sanogo durchschaute am Mittelkreis einen plumpen Basler Spielzug, Steffen narrte am rechten Flügel den heillos überforderten Behrang Safari, Gerndt vollstreckte in der Mitte gekonnt. Dass die Partie trotz spielerischem Ungleichgewicht die Note eines echten Spitzenkampfs hatte, lag an den beiden engagierten Trainern – und nicht zuletzt an Schiedsrichter Stephan Klossner, der so ziemlich jedes gröbere Foul umgehend mit einer Gelben Karte bestrafte. «Ich zeigte Leidenschaft und riss damit vielleicht auch das Team mit», erklärte Uli Forte seine überdurchschnittlich hohe Präsenz an der Seitenlinie und die vielen intensiven Wortwechsel mit dem vierten Offiziellen. Das Geschehen auf dem Rasen war oft hektisch, immer fair – und nie ausgeglichen.

Denn YB dominierte auch nach der Pause, selbst wenn der nächsttiefere Gang etwas gar früh eingelegt wurde. Erst wurde Hoarau ein Kopfballtor (zurecht) wegen Aufstützens aberkannt, nach Milan Gajics Tor zum 3:0 schien die Sache dann gelaufen und Matchwinner Gerndt verliess das Feld. Shkelzen Gashis Flankenball geriet beim 1:3 zum Torschuss, Marco Streller traf in der Schlussphase per Kopf zum 2:3, worauf Hoarau mit dem 4:2 den Schlusspunkt setzte.

YB ist durch den Erfolg bis auf fünf Punkte an den Meister herangekommen. Der Sieg lanciert die Jagd auf Basel neu, hat für YB aber vor allem auch psychologischen Wert. Während die Basler haben Zeit haben, ihre Wunden zu lecken, treten die Young Boys am Mittwoch die Reise zum Everton-Rückspiel an.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/28601869

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 Beitrag Verfasst: Montag 23. Februar 2015, 17:21 
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23.02.2015

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Starke Reaktion gegen den Meister

Ein überzeugendes YB besiegt Basel verdientermassen 4:2 und rückt in der Tabelle wieder auf Platz 2 vor.

Fünf Tore am Donnerstagabend, als sich YB mit Everton im Sechzehntelfinal-
Hinspiel der Europa League misst, sechs Tore im gestrigen Spitzenkampf der
 Super League: An Spektakel fehlt es wahrlich nicht in diesen Tagen im Stade de Suisse. In einer packenden und für helvetische Verhältnisse überdurchschnittlich intensiven Begegnung siegte das Heimteam dank Toren von Gerndt, (zweimal), Gajic und Hoarau 4:2.

Die Reaktion, die die Young Boys
nur drei Tage nach der empfindlichen Niederlage gegen den Premier League-Vertreter zeigten, war beeindruckend. Sie waren schneller, zweikampfstärker und zielstrebiger als der Meister, der in der Rückrunde noch nicht zu Form und Rhythmus gefunden hat. «Wir waren ganz schlecht», befand Captain Marco Streller unmittelbar nach der Niederlage, die die Meisterschaft wieder spannender macht. Nach dem 21. Spieltag liegt YB nur noch fünf Punkte hinter der Nummer 1 der Schweiz, der FCZ reduzierte den Rückstand dank dem Derby-Sieg auf sechs Zähler. Uli Forte mochte sich nach dem prestigeträchtigen Erfolg nicht auf eine Meistertitel-Diskussion einlassen. «Unser heutiges Ziel war, 
auf den 2. Rang zurückkehren. Die 
Art und Weise, wie wir das geschafft haben, macht mich stolz», erklärte der
YB-Coach.

Es war in der Tat erstaunlich, mit
welchem Selbstverständnis die Berner keine 70 Stunden nach dem harten
Europacup-Fight dem FCB begegneten. Es gab kein Abtasten, kein Taktieren, kein Zögern und Zaudern. Stattdessen attackierten sie den Gegner mit einer Hartnäckigkeit, welche diesen sichtlich irritierte und zu vielen Fehlern verleitete. Einmal in Ballbesitz, schalteten die Berner schnell um und suchten meistens den direkten Weg nach vorne. Das führte vor allem in der ersten Halbzeit zu etlichen gefährlichen Situationen vor dem Basler Tor. Zwei nutzte der wieder genesene Gerndt zur hochverdienten 2:0-Führung.

YB mit mehr Biss und Willen

Sinnbildlich für die Berner Wucht und Entschlossenheit war das 3:0. Milan
Gajic eroberte gegen das Feindbild
Nummer 1 der YB-Fans, Taulant Xhaka, den Ball, stürmte in den Strafraum und wuchtete den Ball am zurückweichenden Goalie Vailati vorbei ins Netz. «Wir wollten den Sieg mehr als Basel», sagte Sékou Sanogo, der zusammen mit Gajic das zentrale Mittelfeld dominiert hatte. Der Everton-Match habe ihn und seine Kollegen nicht verunsichert, behauptete der zweikampfstarke Ivorer. «Im Gegenteil: Wir wollten beweisen, dass wir
gegen die Engländer unter unserem Wert geschlagen wurden.»

Plötzlicher Rückzug ins Réduit

70 Minuten lang spielten die Gastgeber einen fast perfekten Match. Dann
wurden ihre Beine immer schwerer und schwerer. Und es passierte, was bei den Young Boys immer wieder zu beobachten ist in dieser Saison: Sie wurden
passiv und überliessen dem Gegner das Spieldiktat. «Wir haben uns zu weit nach hinten drängen lassen», gab Forte unumwunden zu. Er führte den Rückzug ins Réduit auf die kurze Erholungszeit zurück. Mehr als der zwischenzeitliche Anschlusstreffer gelang dem FCB in der Phase, als YB wankte, nicht mehr.
Passend zu einem aus Berner Sicht höchst erfreulichen Sonntag war der Schlusspunkt in der 93. Minute: Hoarau traf nach einem Befreiungsschlag aus der eigenen Hälfte ins Basler Netz.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/-S ... y/27720084

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 Beitrag Verfasst: Montag 23. Februar 2015, 17:23 
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23.02.2015

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«Wir waren elf Totalausfälle auf dem Platz»

FCB-Captain Marco Streller geht nach der Niederlage gegen YB hart mit sich und seinen Mitspielern in Gericht. Der FC Basel habe aber keinen Anti-Lauf, sondern einfach nur einen «Scheisstag» eingezogen.

Es ist inzwischen üblich, dass von den Spielern vor allem einer spricht, wenn der FC Basel verloren hat. Also stellt sich Marco Streller auch jetzt vor die Mikrofone, direkt vom Berner Plastik­rasen kommend. Eine eigentliche Analyse des 2:4 findet dabei nicht statt. Sondern eine Ansammlung von Sätzen, die nichts beschönigen sollen. Es ist dies beim Captain nicht von Wut begleitet und wird auch nicht von bodenloser Enttäuschung untermalt. Sondern es ist einfach klar.

Marco Streller, haben Sie nach dem Anschlusstreffer zum 2:3 in der Nachspielzeit noch geglaubt, dass der FCB in Bern ein Remis holen könnte?
Nun… vielleicht dass wir noch einen letzten Angriff, eine letzte Gelegenheit haben würden. Wenn du dich dann gleich wieder erwischen lässt und einen fängst, dann spielt das dann halt keine Rolle mehr. Wir haben heute ganz einfach nicht mehr verdient. YB war in allen Belangen besser, wir waren elf Totalausfälle auf dem Platz. Ich nehme mich da kein Stück raus. Es kam kein Pass an, wir haben uns vorne nicht gut freigelaufen. Das war eine der schlechtesten Partien, seit ich beim FC Basel bin. Ich weiss aber auch, dass uns dieses 2:4 nicht extrem umhauen wird.

Warum nicht?
Weil ich unsere Mannschaft, die Typen darin, zu gut kenne, um nun mit fünf Punkten Vorsprung gleich Panik zu bekommen. Wir haben viel Charakter in dieser Equipe – auch wenn wir nun gegen YB nicht wirklich Charakter gezeigt haben.

Sie klingen ähnlich wie nach dem 1:1 gegen den FC Porto am Mittwoch. Schon da gingen Sie mit sich und Ihren Teamkollegen hart ins Gericht. Durchlebt der FCB eine schwierige Phase?
Das kann sein. Ich habe gegen YB immer das Gefühl gehabt, der Gegner stehe mit einem Mann mehr auf dem Platz. Positiv stimmt mich immerhin, dass wir trotz unseres schlechten Spiels zu Chancen gekommen sind.

Nun kommt die Fasnacht…
… und eine Niederlage ist immer schlecht. Aber vor der Fasnacht ist sie noch etwas schlechter. Vielleicht muss jetzt jeder an die Fasnacht gehen, den Kopf leeren – und dann wieder nach vorne blicken.

Hört man Ihnen zu, dann scheinen Sie auch keinen Grund auszumachen, warum es jetzt nicht läuft.
Manchmal ist es im Fussball schwierig zu sagen, woran es liegt. Als wir im vergangenen Herbst plötzlich in einen Lauf kamen, auf einmal alles funktionierte, da konnten wir das auch nicht bis ins Detail erklären. Da musst du den Lauf manchmal einfach Lauf sein lassen und ihn geniessen. Bei einem Anti-Lauf kann das auch sein. Wobei ich dieses Wort eigentlich so nicht sagen will, denn wir haben keinen Anti-Lauf, sondern hatten einfach einen Scheisstag, wie wir ihn nicht haben sollten. Nun müssen wir an uns arbeiten. Auch an unserer Mentalität, an der Einstellung.

Hatte das schwierige Porto-Spiel einen Einfluss?
Das lasse ich nicht gelten. YB hat ja einen Tag nach uns gegen Everton gespielt und gar mit 1:4 verloren. Trotzdem waren die Berner jetzt bereit – wir nicht. Und eines will ich auch noch betonen: Auch wenn ich mit uns nicht zufrieden bin, wir kollektiv versagt haben, so hat der Gegner auch ein wirklich gutes Spiel gezeigt. Wir haben nun eine Woche Pause, dann kommt Vaduz zu uns. Klar ist: Diese Partie müssen wir gewinnen. So, ich denke, jetzt haben Sie alle genug zum Schreiben, oder?

Nun, Marco Streller ist dafür bekannt, dass er in seiner Stimmungslage sowohl mit dem «Himmelhoch jauchzend» als auch mit dem «Zu Tode betrübt» vertraut ist. Hat er womöglich etwas übertrieben? Will er wachrütteln? War wirklich alles schlecht? Es beginnt das Warten auf eine zweite Meinung. Lust, diese kundzutun, dürften die wenigsten haben. Taulant Xhaka zählt definitiv dazu: Eine Anfrage der Medien wird vom Basler Defensiv-Allrounder abgelehnt.

Schliesslich erscheint Philipp Degen und bleibt stehen. Der Aussenverteidiger schwächt den Eindruck von Streller nicht ab. Auch er findet, der FC Basel sei nicht so aufgetreten, wie man das vom FCB erwarte. Auch er findet, jeder Einzelne müsse sich hinterfragen. Und auch er sieht die Fasnacht als Gelegenheit, den Kopf zu lüften.

Was ihm am Basler Spiel besonders missfallen hat: «Wir waren zu weit weg von den Gegnern, kamen nicht in die Zweikämpfe. Wir sind der FCB, müssen dem Spiel den Stempel aufdrücken – das haben wir nicht getan.»

Degen sagt auch, dass es im Spiel der Basler momentan «ein bisschen harzt». Nur einmal hat der FCB in seinen bisherigen vier Rückrunden-Pflichtspielen gewonnen, zum Auftakt beim Grasshopper Club. Dazu kommen zwei Unentschieden und nun die erste Meisterschaftsniederlage seit dem 1:2 in St. Gallen Anfang Oktober. Das nach einer Winter-Vorbereitung, die so gut verlaufen war, dass fast schon so etwas wie Euphorie in der Mannschaft geherrscht hat und davon die Rede gewesen ist, dass man schon sehr weit sei auf dem Weg zurück zum Rhythmus. Degen sagt dazu: «Ist es nicht so, dass immer dann, wenn man in der Vorbereitung das Gefühl hat, dass man weit sei, es dann doch nicht so ist?»

Möglich ist das durchaus. Nur logisch ist es nicht.


http://bazonline.ch/sport/fussball/Wir- ... y/22933041

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 Beitrag Verfasst: Montag 23. Februar 2015, 17:25 
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23.02.2015

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Viel Lob – keine Rachegelüste

von Peter Berger - Was für eine Rückkehr in die YB-Startelf: Alexander Gerndt war der Matchwinner beim 4:2 über Leader Basel.

Alexander Gerndt, ausgerechnet er. Am 8. Februar 2014 hatte der Schwede letztmals in der YB-Startelf gestanden und auch letztmals ein Tor erzielt, als ihn Basels Taulant Xhaka mit einem brutalen Foul am Fuss schwer verletzte.

Nun, 379 Tage später, konnte der Stürmer erstmals wieder von Beginn weg für YB auflaufen. Und wieder hiess der Gegner Basel – mit Xhaka. Doch diesmal beendete der Rückkehrer die Partie als Matchwinner. Gerndt schoss die Berner mit einem Doppelpack vorentscheidend in Front. Eine besondere Genugtuung verspüre er deshalb nicht, sagte er. «Speziell ist für mich einzig, dass ich nach mehr als einem Jahr wieder in der Start­elf stand und ich zwei Tore zum Sieg beigetragen habe. Mehr nicht.»

Fortes Mahnung

Auch das Wiedersehen mit Xhaka, der vom Berner Publikum bei jeder Ballberührung ausgepfiffen wurde, sei nichts Besonderes gewesen: «Er hat sich nie entschuldigt und ich habe nie mit ihm gesprochen. Mehr gibt es nicht zu sagen.»

Etwas mehr verrät Trainer Uli Forte: «Ich habe mit ihm vor dem Spiel unter vier Augen gesprochen. Ich wollte unter keinen Umständen, dass er Rachegefühle hat. Ich habe ihm gesagt: Wenn es zu einem harten Zweikampf mit Tauli kommen sollte, bleib cool.» Ob die Mahnung nötig war, ist nicht sicher. Fakt ist, Gerndt blieb besonnen. Oder «hochprofessionell», wie es Forte ausdrückte. «Er ist ein typischer Skandinavier – kühl wie Eis.»

Noch nicht der Alte

Lob gab es für den 28-jährigen Schweden nicht nur vom Trainer. Auch die Mitspieler waren von dessen Rückkehr begeistert. «Chapeau, Alex», meinte Captain Steve von Bergen. «Er hat eine sehr schwierige Zeit hinter sich. Mehrmals glaubte er, vor dem Comeback zu stehen. Doch dann folgte wieder eine Operation. Für einen Fussballer gibt es nichts Schlimmeres.»

Gerndt selber sieht sich noch nicht bei 100 Prozent. «Ich sagte dem Trainer bereits zur Pause, dass ich langsam müde werde.» Nach 68 Minuten musste ihn Forte dann auswechseln. «Allein diese Tatsache zeigt, dass ich mein altes Niveau noch nicht erreicht habe. Aber die Rückkehr in die Startelf mit den zwei Toren fühlt sich fürs Erste schon mal überwältigend an.»


http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/11943574

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 Beitrag Verfasst: Montag 23. Februar 2015, 17:27 
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Alexander Gerndt – kühl wie Eis

Der Schwede avancierte 
beim 4:2-Sieg der Young Boys als zweifacher Torschütze zum Mann des Spiels.

«Ist das nun ein Märchen?», wurde Alexander Gerndt nach der Partie gefragt. Etwas mehr als ein Jahr, nachdem der Schwede nach einem Foul von Taulant Xhaka gegen Basel am 8. Februar 2014 schwer verletzt worden war, kehrte er erstmals wieder in die Startformation der Young Boys zurück und wurde umjubelter Doppeltorschütze.

«Märchen, das ist eine gute Beschreibung. Es ist ein herrliches Gefühl»,
antwortete der Schwede. «Ich bin auf dem Weg zurück. Aber mein volles
Leistungspotenzial habe ich noch nicht erreicht.» Gerndt war beim 4:2-Erfolg der Young Boys gegen Leader Basel der Mann des Spiels. Er traf nach 10 Minuten mit einem haltbaren Weitschuss gegen Basels Ersatzgoalie Germano Vailati zum 1:0 und lenkte 17 Minuten später einen Flankenball von Renato Steffen gegen den zu spät kommenden Marek Suchy zum 2:0 ins Netz.

Als er in der 68. Minute beim Stand von 3:0 von Leonardo Bertone ersetzt worden war, brandete Applaus durch das Stade de Suisse. «Ich war müde»,
bekannte Gerndt. Bereits in der Pause habe er Trainer Uli Forte darauf hingewiesen, dass er nicht die 90 Minuten durchhalten werde und er eine
Auswechslung vorbereiten solle.

Erst am Sonntagmorgen war der 28-Jährige von Forte unterrichtet worden, dass er gegen Basel von Beginn weg dabei sein werde, nachdem er gegen
Luzern und GC zu Teileinsätzen gekommen war. Dass Forte just gegen Basel Rückkehrer Gerndt hinter Guillaume Hoarau stürmen liess, war kein Zufall, wie der Trainer verriet. «Das hatte mit dem Gegner zu tun.» Er habe erwartet, dass der Nordländer für dieses Spiel
besonders motiviert sein würde. «Ich habe mit ihm nicht über Taktik gesprochen», sagte der YB-Trainer. «Ich wollte nur, dass er ohne Revanchegefühle in dieses Spiel geht. Ich habe ihm gesagt: ‹Bleib cool.›»

Fakten statt Kindereien

Und genau so spielte der Schwede. «Kühl wie Eis», freute sich Forte. «Er hat nicht nur zwei Tore erzielt, sondern leistete mit Sékou Sanogo hinter Hoarau enorm viel Laufarbeit, wenn der Gegner am Ball war. Deshalb klappte unser Pressing lange Zeit so gut.»

Während Xhaka bei jedem Ballbesitz von den YB-Fans ausgepfiffen wurde und sichtlich gehemmt wirkte, ging für Forte das psychologische Spiel mit Gerndt auf. «Er hat die Fakten sprechen lassen.» Der Schwede, der auch beim Torjubel auf jegliche kindische Effekthascherei verzichtet, sagte: «Ich bin froh über meine Leistung. Aber ich habe das Gefühl, dass Guillaume Hoarau viel mehr gelaufen ist als ich.»


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Al ... y/18801453

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 Beitrag Verfasst: Montag 23. Februar 2015, 17:30 
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YB-Noten: Mit Effizienz und Klasse

Der 4:2-Erfolg gegen Basel kam dank Dominanz im Mittelfeld zustande, mit Sékou Sanogo und Milan Gajic als unwiderstehlichen Anführern.

Yvon Mvogo: Note 4,5
Konnte sich bei den ungenauen Basler Flankenbällen auszeichnen. Beim 1:3 unterschätzt er den immer länger werdenden Schuss Gashis vielleicht ein klein wenig, ansonsten fehlerfrei.

Florent Hadergjonaj: Note 4,5
Stand gerade in der ersten Halbzeit enorm hoch und half beim Pressing mit. Ligatopskorer Gashi sah kaum einen Ball – auch ein Verdienst Hadergjonajs.

Milan Vilotic: Note 4,5
In den entscheidenden Momenten präsent, auch wenn die Innenverteidigung aufgrund der Basler Harmlosigkeit lange Zeit nicht viel zu befürchten hatte.

Steve von Bergen: Note 4,5
Zwar lässt er Streller bei seinem Kopfballtor zum 2:3 gewähren, dafür spielt von Bergen den Pass auf Hoarau vor dessen 4:2.

Jan Lecjaks: Note 5
Von ein paar überhasteten Abspielen abgesehen zeigte Lecjaks auf der linken Aussenbahn eine starke Partie. Überlief Gonzalez und Degen Mal um Mal und trat ein paar gute Freistösse.

Sékou Sanogo: Note 5,5
Was passiert, wenn der Ivorer einen schlechten Tag einzieht, zeigte sich am Donnerstag gegen Everton. Gegen Basel war Sanogo zurück in alter Stärke: Er gab kaum einen Ball verloren, leitete den Angriff zum 2:0 ein und bildete mit Gajic ein kaum überwindbares Duo vor der Abwehr.

Milan Gajic: Note 6
Die vielleicht beste Vorstellung des Serben in Gelb-Schwarz. Nebst vorzüglicher Zweikampfquote mit hervorragender Antizipation und einem feinen Gefühl für den Rhythmus der Partie. Krönte die Leistung mit dem Treffer zum 3:0. Renato Steffen: Note 5,5
Brachte Gegenspieler Safari schier zur Verzweiflung. Steffen überlief den Schweden nach Belieben, etwa vor dem 2:0, als Steffen das Solo mit der präzisen Flanke auf Gerndt abschloss.

Alexander Gerndt: Note 6
Zum ersten Mal stand Gerndt seit seiner Fussverletzung in der Startelf – und zeigte eine grossartige Partie. Präzis der Schuss zum 1:0, technisch ansprechend die Direktabnahme zum 2:0, und nebenher gab er im offensiven Mittelfeld einen umsichtigen Aufbauer.

Raphael Nuzzolo: Note 5 Auch Nuzzolo war ein aktiver Flügel und stellte seine Gegenspieler vor grosse Probleme.

Guillaume Hoarau: Note 5,5 Legte oft mit dem Kopf ab und kam auch zu vielen Torchancen. Nach einem missglückten Heber (45.) und einem aberkannten Treffer war er in der Nachspielzeit erfolgreich.

Leonardo Bertone: Note 4
Ersetzte Gerndt nach 67 Minuten und half mit, die Reihen einigermassen dicht zu halten.

Alain Rochat (77. für Steffen) und Scott Sutter (88. für Gajic) waren für Noten zu kurz im Einsatz. mrm6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/18172520

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FCB: Zwei schwache Spiele und viel Verunsicherung

Der FC Basel hat eine schlechte Woche hinter sich: Gegen Porto in der CL trotz einem 1:1 chancenlos, in der Super League von YB beim 2:4 dominiert. Die Protagonisten fanden klare Worte.

Seine Spieler hätten Angst gehabt und eines «der schlechtesten Saisonspiele» gezeigt, hatte FCB-Trainer Paulo Sousa nach dem schmeichelhaften 1:1 im Champions-League-Achtelfinal gegen Porto bilanziert. Diese Aussage verband der Portugiese mit der Hoffnung, dass seine Mannschaft «im Rückspiel in Porto ihr ‹altes› Gesicht zeigen werde.

Das Gastspiel in Portugals Norden findet erst in zweieinhalb Wochen statt. Nach dem SL-Spitzenspiel vom Sonntagnachmittag in Bern lässt sich aber bereits festhalten, dass der FCB gegen die Young Boys noch nicht zu alter Stärke zurückgefunden hat.

Total verunsichert

Der Auftritt des Serienmeisters in der Hauptstadt war dürftig. Die Basler leisteten sich zahlreiche individuelle Unzulänglichkeiten, sie wirkten kraftlos, die Inspiration fehlte. «Ich war überrascht von der Anzahl Fehler, die wir gemacht haben. Kaum ein Pass kam an, keiner wollte den Ball. Wir waren total verunsichert», befand Routinier Marco Streller.

Der Captain ging gar noch einen Schritt weiter und bezeichnete die 2:4-Niederlage als «eines der schlechtesten Spiele, seit ich beim FC Basel spiele.» Es ist immerhin schon knapp 8 Jahre her, seit Streller zum FCB zurückkehrte. «Wir müssen uns schämen. Die Leistung war inakzeptabel.»

Der Gegner mit mehr Charakter

Auch Sousa sparte nicht mit Kritik. «YB zeigte mehr Charakter. Nur das Shirt des FC Basel zu tragen, reicht nicht», wird der Trainer in der Basler Zeitung zitiert. Die Art und Weise der Niederlage dürfte ihm mehr Kopfschmerzen bescheren als das Resultat an sich. Vor viereinhalb Jahren hat der FCB in der heimischen Liga letzmals 4 Gegentore kassiert.

Noch kein Grund zur Panik

Noch ist es verfrüht, in Basel von einer Krise zu reden. Zum Einen hat man am Mittwoch gegen eine der aktuell besten Klubmannschaften Europas gespielt. Zum Anderen beträgt die Reserve des FCB in der Super League auf Verfolger YB noch immer komfortable 5 Punkte. Eines ist dennoch klar: Gegen Vaduz ist am Samstag ein Sieg im Heimspiel Pflicht.


http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... nsicherung

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Das beste YB seit fünf Jahren

Der Meisterkampf ist definitiv neu lanciert!

Mit dem 4:2-Sieg gegen den Leader aus Basel melden sich die Young Boys im Meisterrennen zurück. Die Berner waren zuletzt vor fünf Jahren nach 21 Spieltagen so gut wie jetzt.

40 Punkte nach 21 Spielen. So gut war YB zuletzt in der Saison 2009/10 unter dem heutigen Nati-Coach Vladimir Petkovic. Damals mit 47 Punkten vier Zähler vor Basel, verspielten die Berner den Vorsprung zwei Spieltage vor Schluss und mussten dem FCB in der Finalissima den Meistertitel überlassen.

Wendet sich in dieser Saison das Blatt? Diesmal stehen die Berner in Lauerposition – und sind bisher das beste Team in diesem Jahr. Gibt es für YB nun endlich den ersten Meistertitel seit 1986?

Noch liegt YB fünf Punkte hinter dem Meister. Was aber für ein Berner Frühlings-Märchen spricht: Zuhause ist Schwarz-Gelb eine Macht! In der Heimtabelle steht YB schon zwei Punkte vor Basel – allerdings hat der FCB zuhause ein Spiel weniger bestritten.

Das Hoffen auf einen Basler Champions-League-Erfolg

Noch ist man in der Europa League vertreten, nach der 1:4-Pleite zuhause gegen Everton hat sich aber wohl auch der optimistischste Berner von den europäischen Träumen verabschiedet. Immerhin: YB kann sich – auch dank dem blamablen Cup-Out gegen Buochs – nun voll und ganz auf die Liga konzentrieren.

Insgeheim drücken die Berner dem FCB im Champions-League-Rückspiel in Porto die Daumen. Würde Basel ins Viertelfinal kommen, würde die Doppelbelastung beim Leader weiter bestehen. Auch im Cup sind die Bebbi noch dabei.

Klar ist: Will sich YB die Chancen auf den ersten Meistertitel seit 29 Jahren bewahren, müssen die Berner ihre aktuell starke Form bei Thun, gegen Sion und in Aarau bestätigen, bevor es am 22. März zum Verfolgerduell gegen den FC Zürich kommt.

Der starken Form hinkt der FCB momentan stark hinterher. Marco Streller spricht nach der Niederlage in Bern gar von «einer der schlechtesten Team-Leistungen, seit ich beim FCB bin.»

Was auch klar ist: Dieses Jahr wird es auf jeden Fall keine Finalissima zwischen YB und Basel, wie es 2010 der Fall war, geben. Das vierte und letzte Direktduell findet am 33. Spieltag in Basel statt.

Ist für die Berner das Titelrennen nun neu lanciert? «Fünf Punkte sind immer noch ein sehr gutes Polster», sagt YB-Coach Uli Forte. Denken wird er gewiss etwas anderes!


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 11491.html

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