Registrieren    Anmelden    Forum    Suche    FAQ

 

 

 

     

 

 

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 49 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3, 4, 5  Nächste
Autor Nachricht
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 18. Februar 2015, 22:08 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
18.02.2015

Bild

Zitat:
YB-Forte vor Everton-Hit

«Ich weiss: Wir können jeden schlagen!»

Mit den Erfolgen werden bei YB auch die Ansprachen klarer. «Ja, wir wollen in den Achtelfinal», sagt Trainer Uli Forte. Selbst wenn der Gegner aus der Premier League kommt.

Da drückten sie sich doch immer ein bisschen darum, Klartext in Bezug auf die Ziele zu sprechen, die Young Boys. Ja, aber. Wenn, vielleicht. Der Konjunktiv hatte Konjunktur.

Doch es hat sich einiges geändert. Seit neun Spielen ist YB wettbewerbsübergreifend nun ungeschlagen. Die letzten sieben europäischen Heimspiele hat man gewonnen.

«Ich bin kein Freund von Statistiken», sagt Captain Steve von Bergen. «Jedes Spiel hat seine eigene Wahrheit. Als Spieler gehst Du nicht in einen Match mit dem Gedanken, was früher war. Aber was wir mitnehmen, ist das Vertrauen, das sich bildet durch solche Serien.»

20 000 Tickets sind für den Knüller am Donnerstag gegen den Zwölften der Premier League verkauft worden.

Man hofft auf 25 000 Fans. Gegen einen Gegner, der bislang weit hinter dem Rendement der beiden letzten Saisons hinterherhinkt, als man als Sechster respektive Fünfter die Europa League erreichte.

«Aber die können für einen einzigen Spieler 35 Millionen Franken ausgeben, wie im Fall Lukaku», warnt Forte. «Offensiv sind die mit Lukaku, Mirallas und Naismith sehr gut», sagt auch Von Bergen.

«Die haben in den letzten sechs Spielen nur drei Tore kassiert, sind stark auf Konter und im Transition Game. Das zum Gegner. Aber ich weiss auch: Wir können jeden schlagen!»

Klare Ansagen. Wir sind gespannt auf die Taten.


http://www.blick.ch/sport/fussball/euro ... 93992.html

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 18. Februar 2015, 22:09 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
18.02.2015

Bild

Zitat:
Der FC Everton von A bis Z

Die Young Boys treffen am Donnerstag im Sechzehntelfinal der Europa League auf Everton. Wir stellen den Gegner in 26 Buchstaben vor.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/18342740

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 18. Februar 2015, 22:11 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
18.02.2015

Bild

Zitat:
Routine in zwei Dimensionen

YB ist vor der Partie um eine klare Rollenverteilung bemüht, während Everton fast alle Stars auf die Reise in die Schweiz mitgenommen hat.

Die Routine ist unüberhörbar. YB ist in den letzten Jahren im Europacup gegen den einen oder anderen stärker einzustufenden und vor allem reicheren Klub angetreten.

Und auch wenn der aktuelle Trainer Uli Forte seine erste europäische Kampagne mit den Young Boys erlebt, so kommen seine Sätze vor dem Vergleich im Sechzehntelfinal der Europa League gegen den FC Everton geschliffen daher. Der Coach versteht es, subtil auf die gute Leistung von YB in der Gruppenphase hinzuweisen, indem er vom «Nachschlag», dem «Dessert» spricht und hervorhebt, dass der Wettbewerb mit existenziellem Charakter noch immer die Meisterschaft sei.

Dennoch muss Forte für die Begegnung keinen mehr motivieren. «Dieser Gegner spielt in der Premier League und hat im Sommer 35 Millionen Euro (Romelo Lukaku/die Red.) für einen Spieler ausgegeben», rückt er die Grössenverhältnisse zurecht. Und Captain Steve von Bergen, zuvor geflissentlich alle Statistiken herunterspielend, merkt respektvoll an, dass die Engländer in den sechs Gruppenspielen nur drei Gegentore erhalten hätten.

Baines bleibt zu Hause

Tatsächlich blickt Everton auf eine souveräne Gruppenphase zurück; vielmehr Kopfzerbrechen bereitet Trainer Roberto Martinez die Situation in der Premier League, wo der Tabellendreizehnte mit einem Sieg aus den letzten zehn Runden kaum dort steht, wo sein Umfeld ihn verortet.

Der Auftritt des Grossklubs am Pressetermin vor dem Spieltag zumindest ist so, wie es Budget und Umsatz (ca 150 Millionen Franken) erwarten lassen: professionell und grosszügig inszeniert. Wie so oft, wenn man die Rollen Aussenseiter und Favorit wie bei YB - Everton ohne weiteres verteilen kann, stellt sich die Frage: Wird der Underdog unterschätzt? «Die Engländer kennen die Schweizer Liga nach wie vor nicht sehr gut», meint Uli Forte dazu.

Der Spanier Martinez, seit 2013 bei den «Toffees», versteht es jedenfalls gut, dem Gegner gebührend Aufmerksamkeit zukommen zu lassen und die aufgebotene Mannschaft als seine allerbeste zu verkaufen. Tatsächlich hat auch fast jeder der Starspieler Evertons die Reise nach Bern mitgemacht – mit Ausnahme von Aussenverteidiger Leighton Baines, der nach überwundenen Knieproblemen noch pausiert. Dass Martinez den Nationalspieler und Hoffnungsträger für den Auftritt in der Liga am Sonntag gegen Leicester fest eingeplant hat, dringt durch. «Er macht Fortschritte.» Die Routine ist unüberhörbar.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/24727619

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 18. Februar 2015, 22:13 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
18.02.2015

Bild

Zitat:
''Kunstrasen ist für YB ein grosses Plus''

Am Mittwochabend war der ehemalige Fussballer Mario Cantaluppi in "The Sports Show" auf SPORTAL HD zu Gast. Dabei sprach der Fussballexperte mit dem Moderatorenduo über das Spiel der Young Boys gegen Everton in den Europa-League-Sechzehntelfinals.

Am Donnerstag trifft der BSC Young Boys im Europa-League-Sechzehntelfinale auf den FC Everton. Die Berner befinden sich momentan in einer guten Verfassung. Dies sieht auch Mario Cantaluppi so. "Sie sind im Moment sehr, sehr effizient und kompakt. Mich freut es, wenn Schweizer Teams ein gutes Bild abgeben", meinte er in "The Sports Show" auf SPORTAL HD.

Für den FC Everton ist es der erste Auftritt in der Schweiz und dies gleich auf den Berner Plastik. "Englische Teams haben auf Kunstrasen immer mühe, von daher ist das ein grosses Plus für YB", analysierte Cantaluppi.

Für den aktuellen Servette-Assistenzcoach ist Everton ganz klar ein Arbeiterklub. "Bei den Livperpoolern ist das Kollektiv im Vordergrund. Sie werden fighten und gehen vor allem vor eigenem Publikum voll.", gab er an. Aktuell läuft es den "Toffees" in der Meisterschaft nicht gut. Dennoch dürfe man Everton nicht unterschätzen. "Man sollte nie solche Sprüche bringen, denn sie sind nicht einfach aus dem Nichts soweit gekommen", gab der ehemalige FCB-Spieler zu Protokoll.

Wie Mario Cantaluppi die Chancen der Berner einschätzt und was er zum Topskorer Guillaume Hoarau meint, erfahren Sie hier im Replay!

Hinweis: Sie haben die Sendung verpasst und möchten Sie trotzdem sehen? Kein Problem! Hier finden Sie die Wiederholungen sämtlicher bisheriger Sendungen. Viel Spass!


http://sport.ch.sportalsports.com/sport ... 00000.html

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 18. Februar 2015, 22:18 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21
Beiträge: 3440
Wohnort: In der Brauerei
BSC Young Boys - Everton FC

Donnerstag, 19. Februar 2015, 19:00 Uhr
Stadionöffnung 18:00 Uhr
Stade de Suisse, Bern

YB-Captain Steve von Bergen stand nach dem Training vom Mittwoch zum Interview bereit und äussert sich über das bevorstehende Highlight in der Europa League gegen den FC Everton.


Rekonvaleszent:
Matias Vitkieviez, David von Ballmoos.

Vorverkaufsstand:
20‘500 verkaufte Tickets.

Rund um das Stadion stehen nur wenige Parkplätze zur Verfügung. Die Matchbesucher werden gebeten, den öffentlichen Verkehr zu benutzen.

Das Spiel wird live übertragen unter www.radiogelbschwarz.ch.
Im Stadion ist der Radio-Kommentar für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören.


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 19. Februar 2015, 15:14 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
19.02.2015

Bild

Zitat:
Die Mühen mit den Plastikhalmen

Englische Teams sind es nicht gewohnt, auf Kunstrasen zu spielen. Das könnte ein kleiner Vorteil für YB sein.

Englische Fussballteams und Kunstrasen: Das ist bis zum heutigen Tag keine Liebesbeziehung. Unvergessen geblieben sind dem Autor die wüsten Flüche, die Joe Jordan am Abend des 16. August 2010 ausstiess, kaum hatte er den Plastikboden des Stade de Suisse betreten. Der Schotte, in den 70er- und 80er-Jahre ein gefürchteter Kopfballspieler auf den britischen Inseln, gehörte zum vielköpfigen Betreuerstab der Tottenham Hotspurs, die gegen die Youngs Boys die Cham­pions-League-Qualifikation sicherstellen wollten.

Es war offensichtlich: Für die stolzen Londoner war es eine Zumutung, auf einer solchen Unterlage trainieren und sogar einen Ernstkampf bestreiten zu müssen. So erstaunte es am Tag danach nicht, dass die Gäste in der ersten Halbzeit gegen die stürmisch angreifenden Berner kaum je einen Ball sahen. Als ihr Team nach einer halbstündigen Galavorstellung 3:0 führte, geriet das Berner Publikum schier aus dem Häuschen. Manch einer begann sogar von der Champions League zu träumen. Die Träume erhielten noch während des gleichen Spiels einen Dämpfer, weil Gareth Bale, Luca Modric, Robbie Keane und Co. in der zweiten Halbzeit dank ihrer individuellen Klasse den Schaden hatten begrenzen können (Anm. der Redaktion: YB gewann 3:2).

Trainingslager auf Kunstrasen

Jetzt, da mit dem FC Everton wieder ein Premier-League-Klub zu Besuch in Bern weilt, ist der Kunstrasen erneut ein nicht zu unterschätzender Faktor. «Die Engländer haben generell grossen Respekt vor dieser Unterlage», weiss Scott Sutter. Da sie immer nur auf Naturrasen Fussball spielten, reagierten sie irritiert, wenn sie auf Plastik ausweichen müssten. «Für uns könnte das ein Vorteil sein», meint Coach Uli Forte.

Everton-Trainer Roberto Martínez trat den Berner Gedankenspielen entgegen, als er gestern Abend vor die Presse trat. Sie hätten die ganze Woche auf Kunstrasen trainiert und seien nun vertraut mit dieser Art von Unterlage. Er werde den Kunstrasen nicht als Ausrede gelten lassen, sollte es im Stade de Suisse nicht wunschgemäss laufen, betonte der Spanier. «Wir müssen morgen unsere Leistung bringen und die mentalen Fortschritte bestätigen, die wir in den letzten Wochen gemacht haben.» Oder anders gesagt: Er fordert einen Sieg.

Martinez überlässt nichts dem Zufall

Der 42-jährige Coach ist wegen den mässigen Resultaten in der Meisterschaft unter Druck geraten. In der Europa League hingegen hat seine Mannschaft regelmässig gepunktet und in der Gruppenphase starke Gegner wie Wolfsburg und Lille hinter sich gelassen. Dieser Wettbewerb sei gerade für junge Spieler eine ausgezeichnete Plattform, um auf internationalem Parkett wichtige Erfahrungen zu sammeln, so Martínez. Zudem biete er einem Klub wie Everton die Möglichkeit, sich im In- und Ausland Ehre zu verschaffen. Sein Votum lässt keine Zweifel offen: Für den FC Everton ist die diesjährige Europa-League-Kampagne keine lästiges Nebengleis, sondern eine höchst willkommene Gelegenheit, eine ansonsten sehr mässige Saison aufzubessern. Wie ernst Martínez die beiden Sechzehntelfinal-Begegnungen gegen YB nimmt, unterstreicht folgende Begebenheit: Gegen GC beobachtete er die Berner persönlich; und zum Testspiel gegen Locarno kurz vor Meisterschaftsbeginn schickte er eigens einen Scout ins Tessin.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Di ... y/16152168

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 19. Februar 2015, 15:17 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
19.02.2015

Bild

Zitat:
YB: Reims, Real – und ein nächster Achtelfinal?

YB empfängt heute (19 Uhr) im Sechzehntelfinalhinspiel der Europa League den FC Everton. Zum zweiten Mal in der Fussballmoderne bietet sich den Young Boys die Chance auf den Achtelfinal im Europacup.

Vielleicht wurde es sogar der Hoffnung ein wenig zu kalt, damals. Bereits im Hinspiel froren 15'000 tapfere Zuschauer bei Minustemperaturen, als Emmanuel Mayuka für YB im Sechzehntelfinal der Europa League gegen Zenit St. Petersburg kurz vor Schluss zum 2:1 traf – und fürs Rückspiel bei Väterchen Frost neue Zuversicht freisetzte. Es ist heute fast auf den Tag genau vier Jahre her, seit die Young Boys Mitte Februar 2011 diesen dünnen Vorsprung mit nach Russland nahmen und ihn dort bei widerwärtigen Bedingungen zu verteidigen versuchten.

Das Vorhaben misslang, und so nehmen die Berner heute in der gleichen Runde, im gleichen Wettbewerb einen neuen Anlauf, die Bestmarke im Europacup in der Neuzeit ein wenig nach vorne zu verschieben. «Wir sind uns bewusst, dass wir eine historische Möglichkeit haben. Aber wir müssen versuchen, dennoch befreit ans Werk zu gehen», sagt YB-Trainer Uli Forte vor dem Saisonhöhepunkt gegen Everton.

Der kleine Riesentöter

Forte und seine Spieler sind vor dem Vergleich mit dem Premier-League-Klub bedacht, den Ball flach zu halten, doch auch sie wissen: Die Hürde Everton in der Runde der letzten 32 ist hoch, aber bei weitem nicht unüberwindbar. Denn sowohl zu Zeiten von Stehplatzrängen in den Stadien und Schwarzweissbildern in den Zeitungen als auch im modernen Fussball – bis zu einem gewissen Grad erwies sich YB damals wie heute als kleiner Riesentöter.

Klein, weil der Kampf über zwei Runden oft noch verloren ging und die Young Boys nur im ersten, vor eigenem Publikum ausgetragenen Vergleich über sich hinauswuchsen. Angefangen beim Meistercup-Halbfinal 1959 gegen Reims, als mit inoffiziell über 70'000 Zuschauern ein Berner Publikumsrekord für die Ewigkeit gesetzt wurde, über die Partie gegen Real Madrid nach dem letzten Meistertitel 1986, die im Wankdorfstadion nach dem frühen Tor durch Urs Bamert sensationell 1:0 gewonnen wurde.

Und bis hin zum vielleicht elektrisierendsten YB-Heimspiel der letzten Jahrzehnte, als es gegen Tottenham nach 30 Minuten 3:0 und nach 90 Minuten 3:2 stand. Die Rückspiele dieser drei Meilensteine im Europacup verlor YB 0:3, 0:5 und 0:4.

Gelb-Schwarz gelang in Zeiten von Schwarz-Weiss also der eine oder andere Vorstoss in Europas Elite – das war vor allem auch dem Modus geschuldet, weil die Europacup-Kampagnen oft bereits mit Finalspielen starteten. Nach der Reformation mit der Einführung der Champions League 1993 gab es fortan die Chance auf bedeutend mehr Spiele. Um so erstaunlicher, dass Geni Meier mit 8 Treffern noch immer YB-Rekordschütze im Europacup ist, gefolgt von Raul Bobadilla mit 7 Toren. Bester aktueller YB-Akteur in dieser Sparte ist Guillaume Hoarau (5).

ohne grosse Kulisse

Obwohl die Young Boys also zum erst zweiten Mal seit den 90er-Jahren die K.-o.-Phase im Europacup bestreiten, wird der Vergleich kaum vor vollen Rängen stattfinden. 20'000 Tickets wurden im Vorfeld abgesetzt, bei YB hofft man auf knapp 24'000 Zuschauer und damit auf eine ähnliche Kulisse wie im Oktober beim 2:0-Sieg gegen Napoli.

Das Stade de Suisse wird also nicht zum erst zweiten Mal bei einem YB-Heimspiel ausverkauft sein. Letztmals war dies im Herbst 2012 gegen den FC Liverpool der Fall gewesen. Finanziell indes lohnt sich die Angelegenheit für die Young Boys sowieso. Im laufenden Wettbewerb hat die Uefa YB bereits rund 2,5 Millionen Franken Prämie zugesprochen, im Falle einer Achtelfinalqualifikation kämen weitere 350'000 Franken hinzu.

Wenn YB in einer Woche in Liverpool bei Everton zum Rückspiel antritt, dürften übrigens Temperaturen um die 10 Grad herrschen. Trotz dem höchst wahrscheinlichen englischen Nieselregen: So kalt, dass selbst die Hoffnung stirbt, sollte es nicht werden.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/23783411

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 19. Februar 2015, 15:18 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
19.02.2015

Bild

Zitat:
Everton-Keeper Tim Howard - grosse Karriere trotz Handicap

Wenn sich die Berner Young Boys in die Achtelfinals der Europa League schiessen wollen, dann müssen sie auch an Tim Howard vorbei kommen. Evertons Keeper ist eine der faszinierendsten Figuren in Europas Fussball-Geschäft. Trotz einer Nervenkrankheit hat er eine grosse Karriere gemacht.

Tim Howards Karriere ist ein erstaunliches Kapitel Fussball-Geschichte. Denn der 35-jährige Amerikaner steht mit einem Handicap zwischen den Pfosten. Seit seiner Kindheit leidet er am Tourette-Syndrom. Unkontrollierte Muskelzuckungen und Gemütsschwankungen sind die Symptome dieser Krankheit.

«Beim Training und im Spiel kommt es vor, dass entweder ein Arm, der Hals oder ein Auge heftig zuckt. Meist ganz plötzlich. Manchmal ziehen sich auch einige Muskeln zusammen», erklärte er vor zwei Jahren dem Spiegel. Im Spiel sind die Symptome jedoch weg, sobald der Ball in seine Nähe kommt.

Durchbruch bei Everton

Eine erstaunliche Tatsache, die Howard sogar zum Studienobjekt gemacht hat: «Jetzt besuchen mich Professoren auf dem Trainingsgelände, wollen mit mir sprechen und die Krankheit weiter erforschen», so der Everton-Keeper.

Seit 2006 können die Forscher Tim Howard beim FC Everton in der Premier League beobachten. Der in New Jersey geborene Keeper hat sich beim Liverpooler Klub in dieser Zeit zur Teamstütze und absoluten Leaderfigur entwickelt. Bis heute hat der reflexschnelle, lautstark dirigierende Keeper 374 Spiele für die «Toffees» absolviert. Sogar ein Tor konnte er in der Premier League schon verbuchen – 2012 traf er gegen die Bolton Wanderers mit einem Schuss aus rund 100 Metern. Sein Vertrag im Goodison Park läuft mittlerweile bis 2018.

Startschwierigkeiten in Manchester

Seit dem Engagement bei Everton ging es mit Howards Karriere stetig aufwärts. Schwierig war jedoch der Start, als er vor mittlerweile 12 Jahren in Europa anheuerte. 2003 wechselte Howard aus New Jersey zu Manchester United, wo er nach Vorschusslorbeeren aber schnell in die Kritik geriet.

Die Fussstapfen als Nachfolger von Peter Schmeichel und Fabien Barthez waren für Howard zu dieser Zeit noch zu gross, die «Red Devils» setzten 2005 auf die Karte Sicherheit und engagierten den erfahrenen Niederländer Edwin van der Sar. Für Howard blieb der Platz auf der Bank – 2006 folgte der Wechsel zu Everton.

Gala-Auftritt an WM 2014

Auch im Nationalteam der USA ist Howard ein unverzichtbarer Wert. 2006 war er – noch als Ersatzkeeper – erstmals an einer WM dabei, 2010 und 2014 als Nummer 1 im US-Team. Unvergessen sein brillanter Auftritt im WM-Achtelfinal im vergangenen Juli, als er die favorisierten Belgier zur Verzweiflung trieb.

16 Paraden zeigte der US-Keeper gemäss FIFA-Statistik, erst in der Verlängerung mussten sich die Amerikaner geschlagen geben. «Manchmal gibst du alles, dein absolut Bestes, und dennoch reicht es nicht», konstatierte ein enttäuschter Howard nach dem WM-Out.


http://www.srf.ch/sport/fussball/europa ... z-handicap

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 19. Februar 2015, 15:21 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
19.02.2015

Bild

Zitat:
YB will Everton nicht nur Spalier stehen

von Peter Berger - YB trifft in den Sechzehntelfinals der Europa League auf Everton. Engländer behagen den Bernern.

Sowohl vor gut vier Jahren gegen Tottenham wie auch 2012 gegen Liverpool hat YB berauschende Spiele gezeigt. Auch der FC Basel sieht in der Regel gegen englische Teams gut aus. «Die Engländer kennen die Schweizer Liga nicht in- und auswendig. Wir laufen da etwas unter dem Radar», nennt YB-Trainer Uli Forte einen Grund, warum den Super-League-Vertretern gegen Teams aus der Premier League immer wieder ein Coup gelingt.

Viele Nationalspieler

Auf einen solchen hoffen die Berner auch am Donnerstag (ab 19 Uhr im Liveticker). «Auch wenn wir unser Ziel mit dem Einzug in die Sechzehntelfinals schon übertroffen haben, heisst das nicht, dass wir gegen Everton nur Spalier stehen werden», sagt Forte und betont: «Vielmehr wollen wir jetzt das Dessert und nachher noch das Nach-Dessert einnehmen.»

Obwohl der Stadtrivale von Liverpool diese Saison etwas enttäuscht und nur Platz zwölf belegt, warnt Forte: «Das täuscht. Ihre Qualitäten sind viel grösser, als das die Tabelle suggeriert.» In der Tat: Auch nach dem Abgang von Samuel Eto’o im Winter zu Sampdoria Genua hat Roberto Martinez viele Nationalspieler im Team. Der von Chelsea für 35 Millionen übernommene Romelu Lukaku ist wie sein belgischer Landsmann Kevin Mirallas oder auch der Schotte Steven Naismith torgefährlich. Das Prunkstück von Everton ist jedoch die Abwehr mit dem US-Nationalkeeper Tim Howard.

YB: Zuhause eine Macht

Aber auch YB hat einige Pluspunkte vorzuweisen, weiss etwa Goalgetter Guillaume Hoarau in seinen Reihen, ist seit neun Spielen ungeschlagen und spielt zuhause auf Kunstrasen. «Einen Sieg ohne Gegentor», fordert deshalb Forte. Einen Heimsieg zu fordern, ist nicht unerhört, schliesslich hat YB die letzten sieben europäischen Partien alle gewonnen.

Zurzeit sind die Berner seit neun Partien ungeschlagen. «Daraus können wir höchstens etwas Vertrauen schöpfen», sagt Steve von Bergen. «Ansonsten interessieren uns Statistiken nicht. Erinnerungen helfen uns in einer Partie nicht. Kein Spieler geht mit irgendwelchen Zahlen im Kopf auf den Platz.» Das ist vielleicht auch besser so, denn schliesslich hat YB seit der Saison 1958/59 nie mehr in einem Frühjahr ein europäisches Duell in einer K.o.-Phase gewonnen.


http://www.20min.ch/sport/dossier/europ ... y/16618030

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 19. Februar 2015, 15:23 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
19.02.2015

Bild

Zitat:
Warum Bickel ein Sieg gegen Basel lieber ist

Weil der FCZ seine Hausaufgaben nicht macht, mausert sich YB zum engsten Verfolger von Leader Basel. Am Sonntag kommt es in Bern zum grossen Duell. Die Generalprobe steigt heute Abend gegen Everton.

Der FC Zürich enttäuschte im Heimspiel gegen Thun auf der ganzen Linie, verlor nach den Partien gegen Luzern und Basel bereits das dritte Heimspiel in Serie und verspielte zugunsten von YB, das GC mit 4:2 bezwang, jetzt sogar den zweiten Tabellenplatz. Es war eine Zürcher Vorstellung, die für die nächsten Spiele nichts Gutes verheisst – ausser das Team von Urs Meier kann sich schon am kommenden Samstag im Derby gegen GC für die kollektiv schwache Leistung gegen die Berner Oberländer rehabilitieren.

YB im Hoch – der FCZ im Tief. Die Berner empfangen heute Abend in den Sechszehntelfinals der Europa League den englischen Traditionsclub FC Everton und spielen dann drei Tage später im Stade de Suisse gegen den FC Basel, der sich gestern in der Champions League beim 1:1 zu Hause gegen Porto nicht unbedingt eine gute Ausgangslage für das Rückspiel in Portugal schuf.

«Wir können jeden schlagen. Wir wollen in den Achtelfinal», sagte YB-Trainer Uli Forte an der Pressekonferenz zum Spiel in der Europa League gegen Everton voller Selbstbewusstsein. Jeden schlagen, damit meint der Zürcher bestimmt auch den FC Basel, den amtierenden Meister, den Gegner vom Sonntag.

«Unser Kerngeschäft ist die Super League»

«Ehrlich gesagt, mir wäre ein Sieg gegen Basel lieber als einer gegen Everton», gibt YB-Sportchef Fredy Bickel unumwunden zu. Das Kerngeschäft und der Wettbewerb mit dem existenziellen Charakter sei schliesslich immer noch die nationale Meisterschaft und nicht die Europa League. Man wolle in der Super League den Rückstand auf Basel verringern und den zweiten Tabellenrang gegen den FCZ verteidigen. «Aber natürlich würde ich auch noch den Sieg gegen Everton nehmen.»

Euphorisch mag Bickel indes nicht werden. Der Zürcher weiss nur zu genau, wie launisch und inkonstant in der Vergangenheit die Auftritte der Mannschaft von Uli Forte waren. Er ist ein gebranntes Kind. Rückschläge in der Meisterschaft und das erneute Ausscheiden im Cup wie schon im Vorjahr gegen einen Unterklassigen sind ihm sehr wohl noch präsent. «Wir lassen uns jetzt auch nicht verrückt machen. Unser Saisonziel bleibt weiterhin ein Rang, der uns zu der Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb berechtigt. Egal ob in der Champions- oder Europa League.»


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Wa ... y/24013683

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
 
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 49 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3, 4, 5  Nächste

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 27 Gäste

 
 

 
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de