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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 22. September 2013, 10:24 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.09.2013  Zitat: Offenbar fing alles mit einem Diebstahl an
Im Zusammenhang mit dem Fall Vogel sitzt auch ein Spielervermittler in Untersuchungshaft. Er soll das brisante Dokument aus Fredy Bickels Büro gestohlen haben. Zudem ist der Mann offenbar hoch verschuldet.
Ganz am Anfang des Erpressungsfalles um YB-Sportchef Fredy Bickel und Fussballmanager Erich Vogel steht offenbar ein Diebstahl. Dies schreibt die «SonntagsZeitung». Dabei geht es um eine Vereinbarung zwischen Bickel und jenem Spielvermittler, der zurzeit ebenfalls in Untersuchungshaft sitzt.
«Der Spielervermittler hat selber zugegeben, dass er das umstrittene Papier 2002 aus dem Büro von Fredy Bickel entwendet hat», sagt Sacha Wigdorovits, der Kommunikationsberater von YB-Sportchef Bickel, gegenüber der «SonntagsZeitung». Also könne das Dokument gar keine Gültigkeit haben. Beim Dokument handelt es sich um jenes Schreiben, mit welchem Bickel dem Spielervermittler das Vorkaufsrecht an allen YB-Spielern eingeräumt haben soll.
Spielerberater ist hoch verschuldet
Derweil veröffentlicht die «NZZ am Sonntag» neue Details zum Spielervermittler, der in den Fall verwickelt ist. So soll der Mann hoch verschuldet sein. Ein Betreibungsregisterauszug zeige, dass die Betreibungen gegen den 47-jährigen Innerschweizer Ende 2012 fast 500’000 Franken betrugen.
Die rund 130’000 Franken, die er Vogel und seinem ehemaligen Schwiegervater schuldet, sind darin nicht einmal enthalten. Kommt dazu, dass der Spielervermittler 2005 in Konkurs ging; seine offenen Verlustscheine beliefen sich Ende letzten Jahres auf mehr als 400’000 Franken.
Badi-Restaurant mit Murat Yakin
Der Mann war in den letzten Jahren in verschiedenen Branchen tätig; unter anderem gründete er 2011 zusammen mit Murat Yakin eine Gesellschaft, die das Restaurant einer Badi im Kanton Aargau betrieb, wie die «NZZ am Sonntag» weiter berichtet.
Dem Spielerberater und Erich Vogel wird vorgeworfen, sie hätten versucht, YB-Manager Fredy Bickel mit angeblich belastenden Dokumenten zu erpressen. So soll der Berater von Bickel 130’000 Franken gefordert haben. Die genaue Rolle Erich Vogels ist noch unklar. Fest steht immerhin, dass der 74-Jährige die Dokumente für den Spielervermittler im eigenen Banksafe aufbewahrt hat.
http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/27586034
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shalako
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Verfasst: Sonntag 22. September 2013, 10:35 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.09.2013  Zitat: «Jetzt müssen wir halt Bickel opfern»
Ein Erpressungsversuch rund um den YB-Sportchef Fredy Bickel erschüttert den Schweizer Fussball
ZÜRICH Vielleicht wäre Erich Vogel gestern bei YB gegen Luzern gewesen. Oder er könnte heute im Letzigrund sein, wenn GC auf Thun trifft. Er könnte an einem Ort sein, wo er in seinen 74 Jahren so viele Tage verbracht hat: in einem Fussballstadion. Vogel aber sitzt nicht auf irgendeiner Tribüne, sondern in Untersuchungshaft im Bezirksgefängnis Zürich. Er ist Akteur in einer unschönen Affäre um alte Rechnungen, vermutete Erpressung und Haftbefehle, er ist es wie Peter Bozzetti, der so gerne eine Rolle im Fussball spielen möchte, aber deshalb auch in U-Haft gelandet ist; wie der «Blick», der zwar vorgibt, nur der Wahrheit verpflichtet zu sein, aber offensichtlich eine Rolle spielt, die über das Journalistische hinausgeht.
Und im Mittelpunkt steht Fredy Bickel, der Sportchef der Young Boys. Sein Rechtsvertreter hat mit einer Strafanzeige gegen Bozzetti den Fall ins Rollen gebracht. Es geht, so die Anzeige, um «versuchte Erpressung, eventuell versuchte Nötigung».Einiges ist dabei noch unklar und schwer verständlich. Aber es gibt Fakten und Indizien, die helfen, diesen obskuren Fall zu verstehen.
Bickel hatte Ruhe, bis die Hetzjagd von vorne begann
Beginnen tut er Ende 2002, als der «Blick» ein Papier veröffentlicht, das eine Abmachung zwischen YB, vertreten durch Bickel, der ein erstes Mal Sportchef in Bern war, und Heinz Fischer, den Präsidenten jener Zeit. Demnach soll YB Peter Bozzetti ein «exklusives Vorkaufsrecht für sämtliche Spieler» geben, die beim Verein unter Vertrag stehen. Und Bozzetti dürfe jeden Spieler, für den ein Angebot vorliege, zu günstigen Konditionen vorzeitig übernehmen.
YB-CEO Peter Jauch klagte wegen Misswirtschaft und Urkundenfälschung. Der «Blick» behauptete: «Das Duo Fischer/Bickel ist nicht mehr tragbar.» Am 19. Februar 2003 teilten das Untersuchungsrichteramt II Emmental-Oberaargau und die Kantonspolizei Bern mit: Die Anschuldigungen hätten sich als «haltlos» erwiesen. Jauch legte Rekurs ein. Das Berner Obergericht wies sein Begehren ab. Bickel hatte Ruhe, bis er beim FC Zürich Sportchef wurde. Der «Blick» wiederholte die alten Vorwürfe und zeigte das bekannte Papier. Schärfer war nur der Ton in der Schlagzeile: «FCZ-Sportchef Bickel ist ein Lügner.» Er machte die Behauptungen nicht glaubwürdiger.
Dann kam der Januar 2013, die Rückkehr Bickels nach Bern. Für das Boulevardblatt war das der gegebene Anlass, die Hetzjagd auf Bickel zu erneuern. Als Kronzeuge der Anklage diente Peter Jauch, der alte Intimfeind Bickels.
Er warf dem Sportchef «fast 60 Verfehlungen» vor. Der «Blick» titelte darum am 17. Januar: «Herr Bickel, das ist die Wahrheit.» Und was hatte er zu präsentieren? Das altbekannte Papier, bei dem nur erstaunte, dass es von all dem Abdrucken überhaupt noch lesbar war. Das Blatt machte aus den alten Vorwürfen eine Serie. Und darin machte Jauch auch einen Austausch von E-Mails mit Andy Rihs aus dem November 2012 publik. Jauch hatte dem Besitzer von YB geschrieben: «Wenn ich Namen wie Bickel höre, läuten die Alarmglocken vor dem nächsten Desaster.» Rihs antwortete: «Sicherlich brauchen wir einen guten Sportchef (sicherlich nicht Bickel).» Dass er danach Bickels Verpflichtung absegnet, handelt ihm vom «Blick» den Vorwurf ein, ein «Wendehals» zu sein. Dabei hatte Rihs seine Antwort nur ironisch verstanden, weil er all die Ratschläge von Leuten wie Jauch leid war. Als das E-Mail schliesslich öffentlich war, leitete er vor dem Handelsgericht Zürich eine Zivilklage gegen Ringier ein, den Herausgeber des «Blicks». Diese Klage ist weiterhin hängig. Und klar ist: Rihs steht vorbehaltlos hinter seinem Sportchef.
Bozzetti klagt, er werde vom «Blick» unter Druck gesetzt
Der August kommt, der Showdown bahnt sich an. Bozzetti bittet YB-Assistenztrainer Harald Gämperle um die Telefonnummer Bickels. Der «Blick» sieht den Sachverhalt anders, anonymisiert Gämperle als «O.N.» und vor allem: Er erzählt die Begebenheit so, als sei Gämperle aktiv geworden und habe Bozzetti geraten, sich an Bickel zu wenden.Bozzetti nimmt mit Bickel Kontakt auf und möchte ihn in einer Autobahnraststätte treffen. Tatsächlich sitzen sie sich am 3. September in Zürich gegenüber. Bozzetti klagt, er habe 2002 Geld verloren. Dem Vernehmen nach behauptet er auch, er werde seit ein paar Tagen vom «Blick» unter Druck gesetzt, Akten zu übergeben. Die Frage ist nur: Welche Akten? Gibt es wirklich noch ein anderes Papier als das, das schon seit fast elf Jahren bekannt und wiederholt veröffentlicht worden ist?
«Zu Bickel wollte mein Klient wieder ein gutes Verhältnis aufbauen», sagt Annegret Lautenbach, die Anwältin Bozzettis, «er wollte wieder ins Spielerbusiness reinkommen.» Bozzetti selbst soll gesagt haben, er stelle sich vor, mit Bickels Hilfe im Fussball wieder Fuss zu fassen. Bickel tut sich gemäss verlässlichen Quellen schwer, Bozzettis Ansinnen zu verstehen. Bozzetti droht ihm, er habe sich abgesichert. Die Papiere würden bei Erich Vogel im Safe liegen. Es ist der Moment, in dem laut Sacha Wigdorovits der Name von Vogel erstmals fällt. Wigdorovits ist der Kommunikationsberater von YB-Besitzer Rihs und von Bickel. Und Vogel ist der ehemalige Sportchef von GC, des FC Basel und FC Zürich, von dem es ein geflügeltes Wort gibt: 50 Prozent stimme von dem, was er sage. Nur wisse man nicht, welche 50 Prozent es seien. Sein früherer Chef beim FCB, René C. Jäggi, nennt ihn einen «genialen Networker», aber auch einen «Intriganten».
Bozzetti möchte auch von Bickels Seite, dass man sich an Vogel wende. Vogel ist offenbar sein Mentor, seit Bozzetti in den frühen 90er-Jahren versuchte, bei GC als Spielervermittler Fuss zu fassen. Bei Vogel liegen die Dokumente, die laut seiner Anwältin zehn Jahre alt sind. Lautenbach sagt auch: «Die Unterlagen sind für Bickel offenbar von einer gewissen Wichtigkeit.» Bickels Rechtsvertreter Dr. Daniel Glasl, Partner beim Büro Bratschi, Wiederkehr und Buob, ruft Vogel an, wie das Bozzetti gewünscht hat. Er ruft ihn auch ein zweites Mal an. Über den Inhalt der Gespräche ist nichts bekannt. Doch die Frage ist: Was will Bozzetti eigentlich genau? Will er Geld? Und wieviel?
Es ist inzwischen Dienstag, der 10. September, der Tag, an dem die Schweizer Fussball-Öffentlichkeit nach Oslo schaut, wo das Nationalteam in der WM-Qualifikation auf Norwegen trifft. Bickel und Bozzetti treffen sich in Zug. Kommunikationsberater Wigdorovits sagt, Bozzetti habe Bickel dabei von Schulden erzählt, die ihn drücken würden. Es geht dabei um 70 000 Franken, die er seinem ehemaligen Schwiegervater zahlen müsste, und um 61 000 Franken, die er Vogel angeblich schuldet. Die 61 000 Franken wirken fremd. Ist das ein Betrag, den Vogel aus Geschäften Bozzettis für sich in Anspruch nimmt? Vogel wüsste es sicher, aber der sitzt in Untersuchungshaft. Sein Anwalt Adrian Bachmann sagt: «Er nutzt die Zeit, um an künftigen Strategien zu feilen. Andere gehen dafür ins Kloster.» Vogel als Mönch – eine spezielle Vorstellung.
Bozzetti bietet Bickel offenbar einen Tausch an: Couvert gegen Couvert. Im einen Couvert wären die vorgeblich belastenden Dokumente, im anderen Bargeld, das Bozzetti helfen würde, seinen Verpflichtungen nachzukommen. Das ist der Moment, in dem Fredy Bickels Anwalt Glasl laut Sacha Wigdorovits zum Entscheid kommt, eine Strafanzeige wegen versuchter Erpressung einzureichen.
Bickels Anwalt handelt, weil er eine Erpressung vermutet
Glasl sagt: «Ich habe den dringenden Verdacht, dass ein Erpressungsversuch stattgefunden hat. Es ist meine Berufspflicht bei direkter Wahrnehmung eines deliktischen Vergehens, das den Behörden zu melden.» Am 11. September informiert er die zuständigen Behörden.
Tags darauf findet ein weiteres Treffen Bickels mit Bozzetti statt, diesmal in der Kanzlei von Bickels Anwalt. Bozzetti ist nicht allein. Was dann vorfällt, schildert Wigdorovits. Bozzetti fragt, wo das Geld sei. Welches Geld?, fragt Bickels Anwalt. Und vor allem: Wie viel? Bozzetti möchte keine Zahlen nennen, aber es wird klar, was er meint: die 131 000 Franken, die er Vogel und seinem früheren Schwiegervater schuldet. Wigdorovits sagt: «Dr. Glasl erklärte ihm, sein Mandant lasse sich nicht erpressen. Bozzetti behauptet erzürnt: ‹Jetzt müssen wir halt Bickel opfern.›» Es dauert nicht lange, bis Bozzetti von der Kriminalpolizei verhaftet wird.Aber wer ist «wir»? Meint er damit Vogel?
Vogels Rechtsvertreter Bachmann redet von einem «Vertrauensverhältnis zwischen den beiden», zwischen Vogel und Bozzetti. Deshalb seien die Dokumente Bozzetti bei Vogel aufbewahrt gewesen. Am gleichen Tag, am 12. September, wird auch Vogel verhaftet. Seine Räumlichkeiten werden durchsucht. Vielleicht werden da Belege gefunden, die das Vorgehen der Staatsanwaltschaft begründen. Bachmann hält fest: «Erich Vogel wird Mittäterschaft bei einer versuchten Erpressung vorgeworfen. Wir sehen das anders. Die Protokolle von aufgezeichneten Telefongesprächen mit Erich Vogel gibt es, das ist nicht wegzudiskutieren.» Für ihn stellt sich aber die Frage: «Was hat Vogel wirklich getan?»
Während Vogel in Zürich einsitzt, lernt Bozzetti in Dielsdorf das Gefängnisleben kennen. Die Gegenseite versucht nun, in die Offensive zu gehen. Der Ringier-Verlag, Herausgeber des «Blick», hat, wie Sprecher Edi Estermann sagt, vom Handelsgericht des Kantons Zürich eine Beweissicherung verlangt. Heisst: Ringier möchte, dass bei der Staatsanwaltschaft Akten beschlagnahmt werden. Und Bozzettis Anwältin Lauterbach erklärt: «Möglicherweise wurde mein Mandant in eine Falle gelockt. Er kennt den Grund dafür nicht.» Vielleicht ist das auch schwer, diesen Grund zu kennen, weil es ihn gar nicht gibt.
Bozzetti gibt offenbar zu, das Papier entwendet zu haben
Fredy Bickel hat sich all die Jahre immer wieder die eine Frage gestellt: Wieso kommt ein Papier mit seiner Unterschrift an die Öffentlichkeit? Wenn es der «Blick» aus dem Archiv holte, fragte sich Bickel immer: Wie ist das möglich? Er habe das doch nie herausgegeben.
Er sagte auch, er habe so etwas nie unterschrieben. Wie geschickt das als Verteidigungsstrategie war, muss er selbst wissen. Das Dokument beweist das Gegenteil. Allerdings hat er nun die Antwort auf die Frage, wie das Papier zum «Blick» gelangt ist. Einblick gibt Wigdorovits: «Der Spielervermittler hat selber zugegeben, dass er es 2002 aus dem Büro von Fredy Bickel entwendet hat. Also kann es gar keine Gültigkeit haben.» Die Berner Polizei untersuchte im Dezember 2002 die Büros von YB, auch jenes von Bickel. Alles wegen des Vorwurfs angeblicher Urkundenfälschung und ungetreuer Geschäftsbesorgung, den Bickels Vorgesetzter Jauch eingereicht hatte. Aber dass sie das unterzeichnete Papier nicht fand, erklärt sich mit Bozzettis heutiger Aussage.
Die Unterschrift Bickels sagt noch nichts darüber aus, dass das Papier auch rechtsgültig ist. Das wäre es erst, wenn er es der Gegenpartei übergeben hätte.Nun hat Bickel die Anzeige gegen Bozzetti wegen versuchter Erpressung aber nicht wegen dieses Dokumentes eingereicht. Er hat es, so Wigdorovits, aus einem Grund getan: Weil Bozzetti von ihm 131 000 Franken verlangt hat und ihm drohte, er gehe sonst zum «Blick». Die Untersuchungshaft für Bozzetti und Vogel dauert womöglich bis Mitte Oktober. Bickel hat gestern Abend beim 0:1 von YB gegen Luzern gelitten. http://www.sonntagszeitung.ch/sport/art ... sid=262897
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shalako
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Verfasst: Sonntag 22. September 2013, 10:48 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.09.2013  Zitat: Vogels Fall
Der 74-jährige Sportmanager sitzt in Untersuchungshaft. Er und ein hochverschuldeter Spielerberater werden der versuchten Erpressung beschuldigt. Von Lukas Häuptli
Übervater. Eine Art Übervater des Schweizer Fussballs sei Erich Vogel, sagt einer, der mit dem 74-Jährigen zu tun hat. Vogel war Manager bei GC Zürich, war Manager beim FC Basel, war Manager beim FC Zürich. Und war wieder bei GC, zuerst als Sportchef, dann als Einflüsterer. Vogel hatte oft Erfolg, aber ebenso oft hatte er Probleme mit den Chefs seiner Klubs. Er legte sich mit ihnen an, und er zerstritt sich auch mit den Medienschaffenden, die immer wieder kritisch über ihn berichteten. Doch Vogel überstand alles: Immer wieder fand er einen neuen Klub, immer wieder mussten die Medienschaffenden die Anschuldigungen gegen ihn zurücknehmen.
Und jetzt das: Vor zehn Tagen, am Donnerstagnachmittag um 16 Uhr, wird der Übervater des Schweizer Fussballs in seinem Haus in Uitikon-Waldegg verhaftet. Gleichzeitig stellen die Polizisten in den Räumlichkeiten «diverse Dokumente» sicher, wie der verantwortliche Staatsanwalt Michael Scherrer sagt. Zwei Tage und zwei Nächte verbringt der 74-Jährige in einer Polizeizelle. Dann, am Samstag, wird er ins Zürcher Bezirksgefängnis mitten im Kreis 4 verlegt. Das Zwangsmassnahmengericht hat den Antrag des Staatsanwalts auf Untersuchungshaft genehmigt. Es bestehe der «dringende» Verdacht, dass Vogel an einem Erpressungsversuch gegen YB-Manager Fredy Bickel beteiligt gewesen sei, hält das Gericht fest.
Natürlich könnte man auch sagen: Für den 74-Jährigen gilt wie für jeden Beschuldigten in einem Verfahren die Unschuldsvermutung. Nur rätselt, seit der «Blick» die Verhaftung bekanntgemacht hat, die halbe Fussball-Schweiz darüber, was Vogel genau gemacht hat. Das Rätseln ist auch so gross, weil dessen Anwalt lediglich sagt: «Erich Vogel bestreitet den Vorwurf der Mittäterschaft zur versuchten Erpressung. Er äussert sich aber nicht zum Sachverhalt, der ihm zur Last gelegt wird.»
«Er gibt einfach gern Wissen weiter»
Vogels Fall ist eng mit dem Fall eines 47-jährigen Spielerberaters verknüpft, der am Vierwaldstättersee wohnt und der seit dem 12. September ebenfalls wegen Verdachts auf versuchte Erpressung von Bickel in Untersuchungshaft sitzt. «Erich Vogel ist seit Jahren Mentor dieses Spielervermittlers», sagt der Anwalt des 74-Jährigen. Jetzt habe er versucht, dem Spielerberater bei der Lösung von dessen Problemen zu helfen. «Erich Vogel machte das aber nicht des Geldes wegen. Er gibt einfach gern Wissen weiter.»
Was dem Spielervermittler und Vogel vorgeworfen wird, ist eine abenteuerliche Geschichte. Sie geht so, wie eine gut informierte Person erzählt: Am Freitag, 30. August 2013, nimmt der Spielerberater zum ersten Mal Kontakt mit Bickel auf. In den nächsten Tagen folgen zahlreiche Telefonate, SMS und Mails, und mit jedem steigt die Nervosität der beiden. Der Vermittler tönt an, er verfüge über Dokumente, die Bickel den Job bei YB kosten könnten und an denen der «Blick» interessiert sei. Für weitere Verhandlungen schlägt der 47-Jährige Treffen auf Autobahnraststätten, in Restaurants und «an einem unbekannten Ort» vor, wo er die belastenden Dokumente «notfalls verbrennen» könne. In Tat und Wahrheit treffen sich die beiden dann dreimal, zuerst im Büro von Bickels Anwalt an der Zürcher Bahnhofstrasse, dann in einem Büro einer Firma in Zug und schliesslich wieder im Büro des Anwalts. Zwei Tage zuvor, am Dienstag, 10. September, soll der Spielervermittler Bickel erstmals gedroht haben, er übergebe die Dokumente tatsächlich dem «Blick» - es sei denn, der YB-Manager zeige sich mit einem «Couvert» mit 131 000 Franken erkenntlich. Dann würden die belastenden Dokumente verschwinden. Am Mittwoch, 11. September, erstattet Bickel Strafanzeige, 24 Stunden später verhaftet die Polizei den Spielerberater und Vogel.
Die 131 000 Franken setzten sich zusammen aus zwei Beträgen, die der Spielervermittler seinem ehemaligen Schwiegervater (70 000 Franken) sowie Erich Vogel (61 000) schuldet, wie die gut informierte Person weiter erzählt. Nur: Der 47-Jährige hat noch viel mehr Schulden. In einem Betreibungsregisterauszug von Ende 2102 sind Betreibungen von 486 000 Franken gegen ihn aufgeführt - die besagten 131 000 Franken sind darin nicht einmal enthalten. Kommt dazu, dass der Vermittler gemäss dem Auszug 2005 in Konkurs ging; seine offenen Verlustscheine beliefen sich Ende letzten Jahres auf 423 000 Franken.
Der Innerschweizer hat in vielen Branchen gearbeitet - und in fast ebenso vielen Geld verloren. So gründete er 2011 zusammen mit Murat Yakin eine Firma, die das Restaurant einer Badi im Kanton Aargau betrieb. Ein Jahr später ging die Firma in Konkurs. Als Spielervermittler beriet er unter anderem Murats Bruder Hakan Yakin; die Internetseite «transfermarkt.ch» zählt als seine Kunden aber lediglich drei weitere Fussballer auf.
Im Übrigen weist auch der Spielervermittler den Vorwurf des Erpressungsversuchs «vehement» von sich, wie seine Anwältin sagt. «Mein Mandant sagt, es sei Fredy Bickel gewesen, der sich für die fraglichen Dokumente interessiert, sich nach seinen Schulden erkundigt und ihm schliesslich angeboten habe, Geld für die Dokumente zu zahlen.»
Das wird Bickel «lüpfen»
Bleibt die Frage: Was hat Erich Vogel, der «Mentor» des Spielerberaters, mit all dem zu tun? Vieles ist unklar, fest steht immerhin: Vogel bewahrte die Dokumente des Vermittlers, die Bickel angeblich belasten, versiegelt in seinem Banksafe auf, wie zwei gut informierte Personen unabhängig voneinander erzählen. «Erich Vogel sagte mir, er sei der Aufbewahrer. Plötzlich aber erklärte er, er habe die Dokumente entsiegelt und gesehen, dass es sich bei ihnen um heisse Ware handle. Das werde Bickel lüpfen», erzählt eine der zwei Personen.
In den fraglichen Dokumenten soll es um Vorwürfe gehen, die der Spielervermittler erstmals Ende 2002 erhoben hatte und die der «Blick» damals, aber auch Anfang 2013 thematisierte (vgl. Kasten links). So druckte die Zeitung mehrmals ein Papier vom November 2002 ab, auf dem unter anderem Bickels Unterschrift zu sehen ist und das dem Spielervermittler ein Vorkaufsrecht für alle YB-Spieler einräumt, und zwar zu einem Preis, der zwanzig Prozent unter dem Marktwert der betroffenen Spieler liegt. Das soll beweisen, dass Bickel (der damals ein erstes Mal YB-Manager war) seinen Verein schädigte. Bickel selbst stellt sich allerdings auf den Standpunkt, dass das Papier gar nie an den Vermittler verschickt worden sei. Vielmehr soll er es aus dem Büro des YB-Managers entwendet haben. Kommt dazu: Alle Vorwürfe gegen Bickel waren zwischen Dezember 2002 und Februar 2003 von einem Berner Untersuchungsrichteramt abgeklärt und für haltlos befunden worden. Das Amt stellte das entsprechende Verfahren ein.
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Haribo
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Verfasst: Sonntag 22. September 2013, 10:52 |
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29 Beiträge: 1036
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isch doch eifach äs huere gliiiir. 
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JFK
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Verfasst: Sonntag 22. September 2013, 22:40 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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 dieser schnolz steckt bestimmt dahinter und hat wiedermal im hintergrund die fäden für eine weitere schlammschlacht gezogen.
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shalako
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Verfasst: Montag 23. September 2013, 08:24 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.09.2013  Zitat: Wie der «Blick» versucht, Bickel zu stürzen
Der Erpressungsversuch rund um YB-Sportchef Fredy Bickel erschüttert den Schweizer Fussball. Diese Zeitung beantwortet die 10 wichtigsten Fragen rund um Verträge und Lügen, Allianzen und Medieninteressen.
Die Geschichte hat gewaltige Dimensionen angenommen, die Sonntagspresse berichtete seitenweise über den Erpressungsversuch an YB-Sportchef Fredy Bickel und die Folgen. Bickel wurde bekanntlich von Spielervermittler Peter Bozzetti erpresst. Bozzetti verlangte 131'000 Franken von Bickel, sonst würde er angeblich belastende Dokumente an den «Blick» weitergeben. Bickel und sein Rechtsvertreter meldeten den Fall der Polizei, es gab eine Strafanzeige gegen Bozzetti, es geht um «versuchte Erpressung und eventuell versuchte Nötigung». Neben Bozzetti wurde auch Erich Vogel verhaftet. Der frühere GC-Sportchef sitzt wie Bozzetti seit dem 12. September in Untersuchungshaft. Der «Blick» wiederum attackiert Bickel seit langem scharf.
Der Fall wird nun untersucht, die Beteiligten werden sich vor Gericht dazu äussern müssen. Diese Zeitung beantwortet zehn wichtige Fragen dazu.
1. Um welches Dokument geht es eigentlich?
2002 ging es YB wirtschaftlich sehr mies, teilweise konnte nicht einmal das Büromaterial bezahlt werden. Es waren andere Zeiten vor dem Bezug des strahlenden Stade de Suisse. YB brauchte Geld, um zu überleben. Spielervermittler Peter Bozzetti trat an den Verein heran, er wollte investieren, also suchte man nach Lösungen, um ins Geschäft zu kommen. Diskutiert wurde vieles, mehrere Ideen wurden schriftlich festgehalten, etwa Beteiligungen von Bozzetti an den talentiertesten Spielern wie Supertalent Johan Vonlanthen, damals 16 Jahre jung.
Ein Vorschlag war, dass Bozzetti an sämtlichen Akteuren ein Vorkaufsrecht besitzen könnte als Gegenleistung für eine finanzielle Unterstützung. Diese Absicht wurde von Sportchef Fredy Bickel und Präsident Heinz Fischer ausgearbeitet und unterschrieben – allerdings wie einige andere Schreiben gar nie an Bozzetti übergeben. Rechtsgültig wurde der Kontrakt deshalb nicht. Und Geld floss sowieso nie.
2. Warum taucht das Dokument immer im «Blick» auf?
Weil es von Bozzetti 2002 aus dem Büro von Bickel in Bern gestohlen wurde! Sacha Wigdorovits, Kommunikationsberater von YB-Besitzer Andy Rihs und von Bickel, sagte gestern in der «Sonntagszeitung»: «Der Spielervermittler hat selber zugegeben, dass er es 2002 aus dem Büro von Fredy Bickel entwendet hat. Also kann es gar keine Gültigkeit haben.» Dem «Blick» wurde das Dokument zugespielt, die Zeitung druckte es in den letzten Jahren immer wieder ab.
Bickel und Fischer erklärten bereits vor 10 Jahren, der Vertrag sei nie von allen Seiten unterschrieben worden, es sei nur ein interner Entwurf gewesen. Zudem, sagten sie einst zu ihrer Entlastung, betreffe es ohnehin nur Nachwuchsspieler, die dem BSC Young Boys angehören würden. Die Transferrechte des ersten Teams gehörten der YB Betriebs AG. Sie wurden damals zur Sicherung von Darlehen an die Marazzi AG abgetreten. Marazzi wiederum übertrug sie an die Nationalstadion Wankdorf AG.
3. Was hat Fredy Bickel damals bei YB falsch gemacht?
Das ist Ansichtssache. YB war unprofessionell aufgestellt, die sportlich erfolgreiche Führungscrew um Bickel und Trainer Marco Schällibaum entfachte frischen Wind und war beliebt, ein populärer Slogan besagte in den Jahren des Wankdorfneubaus im Neufeld-Exil: «YB macht glücklich». Auf dem Rasen lief es, finanziell aber hatten Bickel und seine Mitstreiter nicht alles im Griff.
So läuft es oft im Fussball. YB leistete sich ja auch zuletzt Millionendefizite, 2012 betrug es unter CEO Ilja Kaenzig 15 Millionen Franken. 2002 ging es nicht um so hohe Beträge, aber Bickel überschritt seine Kompetenzen und ging heikle Deals ein. Bickel, ein Freund und begabter Fänger des Menschen, wurde auch von dieser Zeitung oft scharf kritisiert. So beschaffte er verdienten, älteren Führungsspielern langfristige Kontrakte («Rentenverträge»). Das betraf zum Beispiel Stéphane Chapuisat, Erich Hänzi und Joel Magnin. Sie sind alle (wieder) bei YB engagiert. So gesehen hat sich das im Nachhinein gelohnt.
Auch den Armeniern Harut Wardanjan und Artur Petrosjan bot Bickel umstrittene Langzeitverträge an. Der smarte Sportchef nutzte seine Macht und Fanpopularität aus, was Stadionchef Peter Jauch, Bickels grossem Gegenspieler, missfiel. Und Präsident Fischer erhielt ein Darlehen von Bozzettis Schwiegervater, das war überhaupt nicht clever.
4. Wurde Bickel verurteilt?
Nein! Der damals noch unerfahrene Sportchef ging zwar diskutable Geschäfte ein. Und er verlor den Machtkampf gegen Jauch, der Bickel wegen angeblicher Urkundenfälschung und ungetreuer Geschäftsbesorgung anzeigte. Das erwies sich als haltlos. Bickel wurde von allen Vorwürfen, und es waren Dutzende, vor Gericht freigesprochen. Später unterschrieben die Parteien Vereinbarungen, wonach alles erledigt sei.
5. Warum erscheinen die Dokumente ausgerechnet in diesem Jahr wieder im «Blick»?
Weil es Kräfte gibt, die nicht wollen, dass Bickel YB-Sportchef ist. Der «Blick» steht Bickels bei YB gescheitertem Vorgänger Ilja Kaenzig sehr nahe. In den letzten Wochen wurde Bickel von Bozzetti erpresst. Dieser ist hoch verschuldet, gegen ihn lagen Ende 2012 Betreibungen von rund einer halben Million Franken vor, zudem schuldete er Vogel 61'000 Franken und seinem früheren Schwiegervater 70'000 Franken.
Diese 131'000 Franken wollte er bei Bickel erpressen, weil er dachte, er habe Material, welches den Sportchef belaste. Bickel traf sich in den letzten Wochen dreimal mit Bozzetti. Sein Anwalt und später die Untersuchungsbehörden waren bezüglich der Erpressung in alle Vorgänge eingeweiht.
6. Was ist die Rolle Erich Vogels?
Das weiss man nicht. Die graue Eminenz im Schweizer Fussball war früher gut befreundet mit Bickel. Der frühere GC-Sportchef ist eine schillernde, bestens vernetzte Figur. Der heute 74 Jahre alte Vogel war der Mentor vieler Sportchefs und Spielerberater, auch von Bickel, den er einst bei GC als Pressechef und später als Assistenten beschäftigte, sowie Bozzetti. Das angeblich Bickel belastende Dokument von Bozzetti lagerte im Safe Vogels. Dieser sitzt wochenlang in Untersuchungshaft, obwohl nur Bozzetti wegen Erpressung angezeigt wurde. Die Untersuchungsbehörden hatten wohl Telefonate abgehört, vielleicht wurden diese Vogel zum Verhängnis.
7. Was will der «Blick»?
Die Zeitung verliert an Auflage – und im Fussball an Einfluss. Zudem weiss man ja nie so genau, wie unabhängig der «Blick» noch ist, weil der Ringier-Verlag auf vielen Geschäftsfeldern tätig ist und sich die wirtschaftlichen Interessen vermischen. Der «Blick» hat sich mit Vehemenz in diese Geschichte verbissen. Dabei besetzt Bickel aus «Blick»-Sicht die Rolle des bösen Falschspielers.
In Untersuchungshaft aber sitzen Bozzetti und Vogel – nicht Bickel. Der «Blick» versucht, Argumente gegen Bickel zu sammeln, und präsentiert sogar ausgewählte SMS («Stau bei Brunau, verspäte mich 10 Minuten») zwischen Bickel und Bozzetti, die jedoch nicht belegen, was Bickel falsch gemacht haben soll.
8. Warum sind Fredy Bickel und der «Blick» im Clinch?
Einige Vertreter der «Blick»-Fussballredaktion leisteten sich in den letzten Jahren Fehlleistungen und wurden auch verurteilt, weil sie etwa fälschlicherweise schrieben, Hakan Yakin würde keine Alimente bezahlen. In den letzten Monaten gab es mehrere Falschmeldungen und YB-Storys aus der Märchenwelt – so publizierte die Zeitung am Tag, als Uli Forte als YB-Trainer vorgestellt wurde, Ciriaco Sforza werde Coach der Young Boys. Es war nicht die einzige Peinlichkeit des Blattes.
Bei YB hat der «Blick» keinen Einfluss, und das schmerzt die Zeitung sehr, weil die Young Boys als Grossklub wichtig sind. Bickels Vorgänger Ilja Kaenzig war dagegen ausgezeichnet vernetzt mit dem «Blick», wo er kurz vorher als Sportchef gearbeitet hatte. Mit Bickel verstand sich der «Blick» nie gut, der Sportchef steht dem «Tages-Anzeiger» nahe. Die Abneigung ist gegenseitig, weil Bickel auch beim FCZ die Machenschaften der Boulevardzeitung nie goutierte. Ausgerechnet Bickel wurde im letzten Winter Nachfolger Kaenzigs. Also lancierte der «Blick» mit alten Vorwürfen im Januar eine prominent ausgebreitete Artikelserie mit dem Ziel, Bickel als YB-Sportchef unmöglich zu machen.
Das missriet völlig – auch weil Andy Rihs, der YB-Investor, genug Geld und Geduld besitzt, sich rechtlich gegen den «Blick» zu wehren. Das Verhältnis ist schwer zerrüttet, Bickel redet nicht mit dem «Blick» – und verklagte die Zeitung im Frühling wegen Persönlichkeitsverletzung beim Zürcher Handelsgericht. Nach einem Termin beim Friedensrichter trifft man sich bald vor Gericht. Bickel fordert eine Entschuldigung, es geht um eine Entschädigung in Höhe von 30'000 Franken und darum, dass alle «Blick»-Artikel, die Bickel angreifen, gelöscht werden.
9. Kann diese Geschichte Fredy Bickel den Job kosten?
Wenn nicht neue, andere Dokumente auftauchen, hat Bickel nichts zu befürchten. Es fehlt in der «Blick»-Kampagne der Beweis, wonach sich Bickel persönlich bereichert oder YB vorsätzlich geschadet habe. Sein Rückhalt im Verein und bei Andy Rihs ist riesig, und der Sportchef wirkt im Gespräch am Sonntag kämpferisch. Zudem erhält Bickel aus der Fussballwelt viele aufmunternde Botschaften. Der «Blick» wird derweil weiter versuchen, den YB-Sportchef untragbar zu machen. Die Angelegenheit ist gewiss mit einem Imageschaden für Bickel, YB und den Fussball verbunden. Aber auch für den «Blick». Sie kann sich zu einer Mediengeschichte entwickeln.
10. Was ist noch zu erwarten?
Das ist die grosse Frage. Erich Vogel mischt seit bald einem halben Jahrhundert im Fussball mit und sagte selber oft, Halbwahrheiten seien erlaubt im Business. Er sitzt in Untersuchungshaft und könnte auspacken mit Geschichten, wie es so läuft in diesem Geschäft, das in den letzten Jahren weltweit von so vielen Skandalen erschüttert wurde. Es gibt viele Gerüchte. Möglicherweise schlafen einige Personen derzeit nicht so gut. Und ausschliessen sollte man im Fussball sowieso grundsätzlich nichts. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/15733447
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shalako
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Verfasst: Montag 23. September 2013, 08:31 |
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23.09.2013  Zitat: Konfrontation im Erpressungsfall Bickel
YB-Sportchef Fredy Bickel spielt mit seinem Anwalt eine Hauptrolle bei der Überführung seiner mutmasslichen Erpresser. Mitte Woche trifft er beim Staatsanwalt die beiden Inhaftierten: einen Spielervermittler und den Fussballmanager Erich Vogel.
Drei umtriebige Charaktere, die früh in den 90er-Jahren gemeinsam für GC wirkten, können sich am Donnerstag in ungewohntem, unangenehmen Ambiente wiedersehen. Die Zürcher Staatsanwaltschaft IV, normalerweise zuständig für Morde, Sexualdelikte oder Kinderschutzfälle, hat Fredy Bickel als Zeugen geladen. Zugegen sein dürfen bei der Einvernahme jene, die der Erpressung des Sportchefs der Young Boys verdächtigt werden: Der Spielervermittler wird – so er will – aus der Untersuchungshaft in Dielsdorf herbeigefahren. Erich Vogel, eine Legende im Schweizer Fussball, wird aus dem nahen Bezirksgefängnis Zürich gebracht. Für beide gilt die Unschuldsvermutung.
Der Spielervermittler und Vogel werden sich in den kommenden Tagen mehrfach sehen. Konfrontationseinvernahmen zwischen ihnen stehen an – und eine weitere Zeugeneinvernahme, bei der sie dabei sein können: jene Daniel Glasls am Mittwoch. Glasl ist der Rechtsvertreter Bickels. Es ist ungewöhnlich, dass ein in einer Strafsache engagierter Anwalt im selben Fall als Zeuge aussagen muss.
Diskreter Jurist ganz aktiv
Glasl, ein versierter Jurist in Medienfragen, ist an sich eher ein Mann im Hintergrund. Er hat diskret für den Jetsetter Carl Hirschmann und die Söldnerfirma Aegis Schweizer Verlage wegen missliebiger Artikel eingeklagt – darunter auch Tamedia. Im Fall Bickel scheint ihm die Staatsanwaltschaft eine dermassen aktive Rolle zuzumessen, dass sie nun seine Version der Dinge hören will.
Als der «Blick» Anfang Jahr alte Vorwürfe gegen den neuen YB-Sportchef Bickel aufwärmte, war Glasl dort vorstellig geworden. Eine Einigung mit Entschuldigung des Boulevardblatts schien möglich, doch sie scheiterte. Glasl klagte für YB-Exponenten vor Handelsgericht. Seither bemühen sich die Parteien um Akten, welche die alten Vorwürfe untermauern beziehungsweise entkräften. Dem Spielervermittler kommt dabei eine besondere Rolle zu, denn er war 2002 Teil eines ungewöhnlichen Deals. Bickel, damals zum ersten Mal YB-Manager, und der seinerzeitige Präsident des Berner Vereins sollen ihm ein Vorkaufsrecht mit zwanzig Prozent Rabatt auf das ganze YB-Kader gewährt haben. Ein Vertrag, der so – ohne ersichtliche Gegenleistung des Spielervermittlers – für einen Fussballverein keinen Sinn macht. Umstritten ist, ob er je in Kraft trat. Das Dokument soll auf verschlungenen Pfaden in den Safe Erich Vogels gelangt sein, wo es die Ermittler vorletzte Woche beschlagnahmt haben.
Vertrag aus YB-Büro gestohlen?
Bickels PR-Berater Sacha Wigdorovits sagte gegenüber der Sonntagspresse, der Spielervermittler habe erzählt, er habe den Vertrag vor über einem Jahrzehnt aus dem Büro Bickels in der YB-Geschäftsstelle entwendet. Die Anwältin des Vermittlers, Annegret Lautenbach, wollte sich gestern nicht zu dieser neuen Anschuldigung äussern, von der sie zuvor nie gehört habe. Ende August 2013 intensivierten sich die Verhandlungen um die Dokumente – vor allem zwischen Bickel und dem Spielervermittler. Eine Rolle spielten auch Bickel-Anwalt Glasl und Erich Vogel, der sich als «Mentor» des nun Mitbeschuldigten sieht. Die Gespräche sind Gegenstand der anstehenden Einvernahmen.
Zweimal schaffte es Bickel laut «SonntagsZeitung», den Spielervermittler in die Kanzlei Glasls zu locken. Nach dem zweiten Besuch dort, am 12. September, wartete die Polizei und nahm den Spielervermittler fest. Glasl hatte ihn am Tag zuvor angezeigt. «Es ist meine Berufspflicht», lässt sich der Anwalt zitieren, «bei direkter Wahrnehmung eines deliktischen Vergehens das den Behörden zu melden.» Andere Juristen finden, es wäre seine Aufgabe gewesen, das mögliche Delikt zu verhindern versuchen, indem er den Vermittler darüber aufklärt, dass er vielleicht eine Straftat begeht. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ko ... y/26452579
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shalako
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Verfasst: Montag 23. September 2013, 08:39 |
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23.09.2013  Zitat: Fall Vogel symptomatisch für Parallelwelt Fussball
«Höre ich nichts Gegenteiliges von dir, erwarte ich dich mit deinem Couvert. Inhalt ist ja bekannt.» Der Satz fällt nicht im Spionagefilm «Mata Hari». Er soll gemäss dem «Sonntags-Blick» aus dem SMS-Wechsel zwischen dem YB-Sportchef Fredy Bickel und einem Spielervermittler stammen. Dieser Spielervermittler sitzt unterdessen in Untersuchungshaft, ebenso der Sportmanager Erich Vogel. Die beiden werden verdächtigt, Bickel erpresst zu haben. Bei der versuchten Erpressung soll es um ein Dokument aus dem Jahre 2002 gehen. Bickel, damals schon YB-Sportchef, soll darin besagtem Spielervermittler ein Vorkaufsrecht auf alle YB-Spieler zugesichert haben. Bickel wurde von YB entlassen, ihm wurden ungetreue Geschäftsbesorgung, Kompetenzüberschreitung und Urkundenfälschung vorgeworfen. Vorwürfe, die sich als haltlos erwiesen.
«Couverts» sind in der Regel mit brisantem Inhalt gefüllt und werden im Halbdunkeln zwischen dubiosen Gestalten getauscht. Das passiert offenbar auch im Fussball. Erstaunt uns das? Keineswegs. Der Fussball ist zwar keine Schattenwelt, aber ein Kosmos, in dem gesellschaftliche Entwicklungen mit Verzögerung stattfinden. Eine Vetterliwirtschaft, in der eine Hand die andere wäscht. Ein Biotop für Mauschler, Hochstapler, Abzocker. Eine rückständige Insel, die es immer noch schafft, Frauen aus den entscheidenden Positionen auszuschliessen. Eine hierarchische Welt, in der erwachsene Männer wie Kinder gegängelt werden; in der verspätete Spieler einen Bussbatzen zahlen müssen und «Sie, Trainer» sagen, während er sie duzt.
Der Fussball in der Schweiz war lange auf verkrustete Strukturen gebaut: Bis vor ein paar Jahren herrschten Patrons wie Sven Hotz im FC Zürich oder Gilbert Facchinetti bei Xamax über ihren Verein, sie zahlten, befahlen, verpflichteten und feuerten Spieler, Trainer, Sportchefs. Es waren die Strukturen, die es Erich Vogel erlaubten, sein Reich aufzubauen. Wo es kein professionelles Gerüst, nur Männer mit Leidenschaft, aber ohne Sachverstand gibt, ist Platz für Schlitzohren, die manipulieren, aufwiegeln, paktieren. Vogel konnte sein Netz spannen, weil er die Mechanismen virtuos beherrschte und bereit war, an die Grenze der Legalität und des Anstands zu gehen. René C. Jäggi, ehemaliger FCB-Präsident, sagt: «Vogel macht vieles hinten herum. Er ist ein schwieriger Mensch, der im Dunkeln immer die Fäden an sich reisst.» Mit der sanften Professionalisierung der letzten Jahre, die mehr Transparenz in die Vereine brachte, wurde es für Vogel schwieriger, die Fäden in der Hand zu halten. Sein Beziehungsnetz wurde löchriger, als frische Leute einstiegen. Es ist die Ironie des Schicksals, dass ihn eine alte Geschichte einholt, wenn seine Macht schon gebrochen ist.
Doch auch mit dem Abgang der Patrons und dem Wechsel zu Modellen, in denen die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt ist, bleibt Raum für dubiose Geschäfte, Absprachen, Lügen. Georg Heitz, früher Journalist, heute Sportdirektor im FC Basel, sagte einmal: «In der jetzigen Position wird einem erst bewusst, was man als Journalist alles nicht weiss.» Es gibt seltsame Vorgänge: Verwaltungsräte eines Vereins, die Spieler und Fans aufsuchen, um sie auf ihre Seite zu ziehen, weil sie heimlich den Sturz des Vereinspräsidenten planen. Ein Coach, der einen Spieler nach Kräften fördert und lobt, obwohl er ihn ein paar Monate zuvor in seinem alten Verein nicht wollte, weil der Spieler angeblich nicht genügte.
Der Fussball ist ein Paralleluniversum, das aus der Zeit gefallen ist. Wie wenig die Mechanismen zum Beispiel der Wirtschaft greifen, zeigt der Fall von Uli Hoeness. Gegen den Aufsichtsratschef und Klubpräsidenten des FC Bayern läuft ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung im grossen Stil. Als er anbot, seine Ämter niederzulegen, lehnten dies die Mitglieder des Gremiums mit 8:0 Stimmen ab. Es ist unvorstellbar, dass ein Mann mit seinen Versäumnissen in einem Konzern eine Zukunft hätte.
Die Affäre um Erich Vogel, den Spielervermittler und Fredy Bickel bietet einen formidablen Blick hinter die Kulissen. Man kann sich wundern über die Vorgänge, schockiert sein oder empört: Ganz sicher sind sie aber unterhaltsamer, als es manch eine Fussballpartie ist. http://www.nzz.ch/aktuell/sport/fussbal ... 1.18154767
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shalako
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Verfasst: Montag 23. September 2013, 14:10 |
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23.09.2013  Zitat: Fredy Bickel: «Alle halten zu mir»
Der vom «Blick» attackierte YB-Sportchef Fredy Bickel ist im Interview kämpferisch. Und er freut sich über die grosse Unterstützung.
Man spürt im Gespräch mit Fredy Bickel am Sonntag, wie den YB-Sportchef die Kampagne des «Blick» gegen seine Person beschäftigt. Er wirkt aber stabil, doch vor allem auch für seine Familie ist die Situation unangenehm. Konkret Stellung zu seinem Fall darf Bickel in der Öffentlichkeit aus rechtlichen Gründen natürlich nicht nehmen. Aber der YB-Sportchef gibt Auskunft, wie es ihm geht – und wie er unterstützt wird.
Fredy Bickel, wie erleben Sie die heftige Kampagne des «Blick» gegen Ihre Person? Fredy Bickel: Es sind immer unangenehme Zeiten, wenn man in den Medien kritisiert oder angegriffen wird. Aber ich bin schon seit vielen Jahren in diesem Geschäft dabei. So schnell kann mich nichts mehr erschüttern. Vor allem, wenn immer wieder alte Geschichten aufgewärmt werden und offensichtlich persönliche Abrechnungen im Vordergrund stehen.
Sie wurden erpresst... ...es ist ein laufendes Verfahren, deshalb kann ich keine Stellung dazu in den Medien nehmen. Aber natürlich gibt es einige Dinge, die ich gerne klarstellen würde.
Wie erlebten Sie den Samstagabend im Stade de Suisse, als YB gegen Luzern 0:1 verlor? Ich war zuerst einmal froh, dass es um Fussball ging. Das Spiel selber war dann eine Enttäuschung für uns. Und am Sonntag wollte ich dann für einmal nicht so viel mit Fussball zu tun haben. Es ging auch darum, dass ich ein bisschen abschalten kann.
Wie ist die Unterstützung bei YB? Grossartig. Alle halten zu mir, das tut gut. Insbesondere auch die Investoren und der Verwaltungsrat unterstützen mich, wie sie können. Das ist wichtig, weil man so eine Sache nur gemeinsam durchstehen kann. Viele Leute kamen im Stade de Suisse auf mich zu und sprachen mir Mut zu. Überhaupt: Es berührt mich sehr, welch grossen Support ich von vielen Seiten erfahre. Viele Exponenten anderer Vereine haben sich gemeldet und mir unterstützende Zeichen gegeben.
Es gibt Leute, die sagen, Sie könnten zurücktreten. Nein. Warum sollte ich zurücktreten? Im Gegenteil: Diese unsägliche Geschichte lässt uns noch enger zusammenrücken und zeigt mir noch mehr, was ich an YB und seinem Umfeld habe. Wir haben eine spannende Aufgabe, und ich bin erst seit ein paar Monaten wieder im Verein. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/13339128
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shalako
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Verfasst: Dienstag 24. September 2013, 09:34 |
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24.09.2013  Zitat: Fall Bickel: Der «Blick» wehrt sich
«Es ist ein absurder Vorwurf, dass wir Fredy Bickel stürzen wollen», sagt «Blick»-Sportchef Felix Bingesser.
Die Unruhe um Sportchef Fredy Bickel belaste das Team überhaupt nicht, sagt YB-Trainer Uli Forte: «Wir spielen Fussball.» Bei den Young Boys hofft man ohnehin, dass in der Geschichte um die mutmassliche Erpressung Bickels bald Ruhe einkehrt. Man darf gespannt sein, was in diesem Fall herauskommt, die Beteiligten werden in den nächsten Tagen vernommen.
Diese Zeitung schrieb am Montag, der «Blick» versuche, Fredy Bickel mit kritischen Artikeln zu stürzen. Die Boulevardzeitung und der Sportchef der Young Boys stehen vor Gericht, weil Bickel den «Blick» im Frühling wegen Persönlichkeitsverletzung beim Zürcher Handelsgericht verklagte. «Es ist ein absurder Vorwurf, dass wir Fredy Bickel stürzen wollen», sagt «Blick»-Sportchef Felix Bingesser. «Wir haben kein Problem mit Fredy Bickel und sind einzig an der Wahrheit interessiert.»
Und im Übrigen, sagt «Blick»-Sportchef Bingesser noch, stimme es auch nicht, dass «Blick»-Journalisten vor Gericht verurteilt worden seien, weil die Zeitung fälschlicherweise geschrieben habe, Hakan Yakin würde keine Alimente bezahlen. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/23263381
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